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dpa/lrs

Saarland: Fast ein Viertel aller Kinder hat psychische Probleme

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2.300 Kinder zwischen zehn und 17 Jahren leiden im Saarland hochgerechnet an einer psychischen Krankheit. Symbolfoto: Foto: pexels.com/Oberbergkliniken GmbH/obs/dpa-Bildfunk

Hochgerechnet seien insgesamt rund 2.300 saarländische Schulkinder im Alter von zehn bis 17 Jahren betroffen. Das teilte die Krankenkasse DAK am Donnerstag (16. Januar 2020) mit.

"Diese Kinder leiden oft leise, bevor sie eine passende Diagnose bekommen. Wir müssen alle aufmerksamer werden - ob in der Familie, in der Schule oder im Sportverein", hieß es in einer Mitteilung.

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Unter psychischen Erkrankungen leiden im Saarland rund 22 Prozent der Schüler zwischen zehn und 17 Jahren. Grafik: DAK

Depressionen und Angststörungen treten auch parallel auf: Jeder sechste Junge im Saarland mit einer diagnostizierten Depression habe auch eine Angststörung. Bei den Mädchen sei es jedes vierte, gab die DAK bekannt. Die Studie hatte die DAK bei der Universität Bielefeld beauftragt. Dazu wurden Abrechnungsdaten von rund 10.000 minderjährigen Versicherten der Jahre 2016 und 2017 herangezogen.

Nachsorge fehlt

Die Studie ergab weiter, dass jedes fünfte Mädchen und etwa jeder siebte Junge im Alter zwischen 15 und 17 Jahren ein Antidepressivum einnehme. Und: Elf Prozent der saarländischen Schulkinder mit einer diagnostizierten Depression seien 2017 stationär behandelt worden. Nach der Entlassung fehle oft eine passende ambulante Nachsorge. In Folge sei jedes vierte dieser Kinder zwischen zehn und 17 Jahren innerhalb von zwei Jahren mehrfach stationär in Behandlung.

Die DAK-Gesundheit verbessere die Versorgung depressiver Schulkinder im Saarland nun mit neuen Angeboten, unter anderem, damit Schulkinder nach einer Krankenhausentlassung besser aufgefangen werden, hieß es.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Auswirkungen des Klimawandels im Saarland: Höhere Temperaturen, Dürre und mehr befürchtet

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Unter anderem für den Klimaschutz auf der Straße: die Demonstranten von "Fridays for Future" Saarland. Archivfoto: BeckerBredel

Seit einigen Tagen liegt ein Antwortschreiben der Saar-Landesregierung an die Linksfraktion vor. Darin bezieht der Landtag Stellung zu umfangreichen Fragen hinsichtlich des Klimawandels und des Klimaschutzes. Die Kurzversion: Es wird auch im Saarland immer wärmer. Fast alle Landtagsabgeordneten finden das beunruhigend, meldet die "Deutsche Presse-Agentur" (dpa).

Abgeordnete über Kampf gegen Klimawandel weitgehend einig

Im Detail geht aus dem Antwortschreiben hervor, dass der Klimawandel drastische Auswirkungen auf das Saarland hat. Vor dem Hintergrund steigender Temperaturen und häufigeren Unwettern oder Trockenzeiten bekräftigten Abgeordnete von CDU, SPD und Linken daher auch die Notwendigkeit von Klimaschutzmaßnahmen, so "dpa".

Zugleich wurde im Parlament ein Antrag der AfD abgelehnt, heißt es im Bericht der Presse-Agentur. Jener Antrag bestritt einen von Menschen gemachten Klimawandel und verlangte Vorsorgemaßnahmen gegen ein mutmaßlich steigendes Risiko von längerfristigen Stromausfällen.

Extremwetterereignisse im Saarland

"Die gravierendsten Auswirkungen des Klimawandels werden aktuell im Saarland im Bereich der Extremwetterereignisse sichtbar", liest man im Schreiben des Saar-Landtags. Starkregen habe erhebliche Schäden verursacht.

Darüber hinaus hätten unter anderem Trockenheit dem Wald schwer zugesetzt. Und: Künftig sei mit häufigerem Auftreten von Krankheiten zu rechnen, die über Tiere - wie beispielsweise die gefährliche Tigermücke - übertragen werden.

Nach Angaben des Landtags-Schreibens lag die mittlere jährliche Temperatur im Saarland in den drei Jahrzehnten bis 1980 bei 8,8 Grad. Danach waren es bis 2018 schon 9,9 Grad. Und falls die Entwicklung "weiter wie bisher" verlaufe, werde die mittlere Jahrestemperatur zwischen 2031 und 2080 bei 11,8 Grad liegen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Gewinne 2x2 Karten für DON'T STOP THE MUSIC in Saarbrücken!

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Don't Stop the Music wird im Januar in Saarbrücken aufgeführt. Foto: Martin Hausler

Vielmehr hat die international bekannte kubanische Choreografin Maricel Godoy eine hochkarätige Gruppe von Ausnahmetänzern zusammengestellt: fantastische Tänzerinnen und Tänzer und erstklassige Performer, die in einer außergewöhnlichen Show die Entwicklungsgeschichte des Tanzes auf die Bühne bringen.

Atemberaubende Choreografien und die größten Hits aller Zeiten vereinen sich zu einer einzigartigen Show. Dargestellt wird die Entwicklung des Tanzes beginnend mit der Musik aus den 20er Jahren, wie zum Beispiel mit Swing oder Charleston, über die berühmten Ohrwürmer von Elvis Presley und den Beatles bis zur Neuzeit mit der Musik internationaler Stars wie Usher, Rihanna und Lady Gaga. Ein Hit folgt dem anderen, wobei jede Nummer die jeweilige Epoche widerspiegelt – erleben Sie diese Zeitreise kompakt in einer magischen Bühnenshow.

Das ist aber noch nicht alles: die Pforten der Congresshalle öffnen an diesem Sonntag bereits um 17.30 Uhr, denn dann beginnt zur Einstimmung auf "The Evolution of Dance" im Großen Foyer Ost die Salsa Party mit der Saarbrücker Tanzschule Cubaila. Bis zum Beginn der Show, in der Pause und im Anschluss an die Show bis circa 22.00 Uhr danach präsentiert Oissim Tunisino, dass auch Salsa zu den explosiven Tanzstilen gehört, denn in einem kurzen Crashkurs wird er die Gäste in die Welt des Salsa entführen.

Da dürfen natürlich auch Cocktails nicht fehlen. Wählen Sie zwischen Mojito oder Cuba Libre und genießen Sie das kubanische Lebensgefühl.

Für die Show Don't Stop the Music am Sonntag, 26. Januar, verlost SOL.DE 2x2 Gästeliste-Plätze! Einfach das unten stehende Formular ausfüllen und mit etwas Glück dabei sein. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Viel Glück!

Karten gibt's hier zu kaufen!

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme am Gewinnspiel von SOL.DE, nachfolgend „Betreiber" genannt, ist kostenlos und richtet sich ausschließlich nach diesen Teilnahmebedingungen.

Ablauf des Gewinnspiels

Die Dauer des Gewinnspiels erstreckt sich vom 05.12.2019, 13.00 Uhr, bis zum 20.01.2020, 23.59 Uhr. Innerhalb dieses Zeitraums erhalten Nutzer online die Möglichkeit, am Gewinnspiel teilzunehmen.

Teilnahme

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, ist das Ausfüllen des Gewinnspielformulars auf SOL.DE notwendig. Die Teilnahme ist nur innerhalb des Teilnahmezeitraums möglich. Nach Teilnahmeschluss eingehende Einsendungen werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt. Pro Teilnehmer nimmt nur eine übermittelte Anmeldung am Gewinnspiel teil. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos.

Teilnahmeberechtigte

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die ihren Wohnsitz in Deutschland und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Teilnahme ist nicht auf Kunden des Veranstalters beschränkt und nicht vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung abhängig. Sollte ein Teilnehmer in seiner Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sein, bedarf es der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters. Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligte Personen und Mitarbeiter des Betreibers sowie ihre Familienmitglieder. Zudem behält sich der Betreiber vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschließen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise (a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstößen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.

Gewinn, Benachrichtigung und Übermittlung des Gewinns

Folgende Preise werden vergeben: 2x2 Gästeliste-Plätze für Don’t Stop the Music am 26.01.20 in der Congresshalle in Saarbrücken. Die Ermittlung der Gewinner erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung. Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah über den Gewinn informiert. Die Aushändigung des Gewinns erfolgt ausschließlich an den Gewinner. Ein Umtausch sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich. Eventuell für den Versand der Gewinne anfallende Kosten übernimmt der Betreiber. Mit der Inanspruchnahme des Gewinns verbundene Zusatzkosten gehen zu Lasten des Gewinners. Für eine etwaige Versteuerung des Gewinns ist der Gewinner selbst verantwortlich. Meldet sich der Gewinner nach zweifacher Aufforderung innerhalb einer Frist von drei Wochen nicht, kann der Gewinn auf einen anderen Teilnehmer übertragen werden.

Beendigung des Gewinnspiels

Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden. Dies gilt insbesondere für jegliche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.

DatenschutzFür die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Der Teilnehmer versichert, dass die von ihm gemachten Angaben zur Person, insbesondere Vor-, Nachname, Wohnort und E-Mail-Adresse wahrheitsgemäß und richtig sind. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten des Teilnehmers zur Abwicklung an die Firma Congress-Centrum Saar GmbH weitergegeben werden. Im Falle eines Gewinns erklärt sich der Gewinner mit der Veröffentlichung seines Namens und Wohnorts in den vom Veranstalter genutzten Medien einverstanden. Dies schließt die Bekanntgabe des Gewinners auf der Webseite des Betreibers und seinen Social Media-Plattformen mit ein. Der Teilnehmer kann seine erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an die im Impressumsbereich angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten. Nach Widerruf der Einwilligung werden die erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten des Teilnehmers umgehend gelöscht.

Facebook Disclaimer

Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Anwendbares Recht

Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel sind an den Betreiber zu richten. Kontaktmöglichkeiten finden sich im Impressumsbereich. Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser Teilnahmebedingungen im Übrigen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommenen Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke in diesen Teilnahmebedingungen.

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"BlueFuture Project" aus Saarbrücken sorgt für sauberes Trinkwasser und Arbeitsplätze

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Das "BlueFuture Projekt" aus Saarbrücken sorgt für sauberes Trinkwasser in Tansania. Foto: Felix R. Braune

Das "BlueFuture Project" aus Saarbrücken will "Hilfe zur Selbsthilfe" leisten

Das Saarbrücker Start-up "BlueFuture Project" hat sich große Ziele gesetzt: So möchte das junge Unternehmen aus dem Saarland die Wasserkrise sowie die Armut in Ostafrika bekämpfen. Doch im Gegensatz zu der üblichen Entwicklungshilfe verfolgen die beiden Gründer Christoph Dillenburger und Tibor Sprick einen nachhaltigen Lösungsansatz. Ihnen ist wichtig, dass nicht einfach nur "blind Geld nach Afrika gepumpt" wird, sondern dass eine clevere und durchdachte "Hilfe zur Selbsthilfe" geleistet wird.

Ausgangspunkt für die Unternehmensgründung war eine simple Fragestellung, die den beiden Freunden aus Saarbrücken nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte: "Wieso steigt die Armut, obwohl die Welt so viel Geld nach Afrika spendet?". Den beiden Jungunternehmern war von Anfang an klar, dass sie nicht in die gleiche, wirkungslose Kerbe schlagen möchten. Sie wollten vielmehr etwas Nachhaltiges schaffen, das den Menschen auch wirklich hilft.

Zusammenschluss mit Experten vor Ort

In der Folge begaben sich die beiden Saarländer auf eine Reise nach Afrika, um sich direkt vor Ort selbst ein Bild von den Problemen des Kontinents zu machen. Durch zahlreiche Treffen mit afrikanischen Experten verstanden die beiden schnell, dass es wichtig ist, Arbeitsplätze und Chancen für die Menschen zu schaffen, statt purer Finanzspritzen zu leisten, die die Länder weiterhin abhängig von fortlaufender Hilfe machen.

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Die Gründer des "BlueFuture Projects" machten sich selbst ein Bild vor Ort. Foto: Felix R. Braune

Auf ihrer Reise lernten die Saar-Unternehmer zahlreiche lokale Experten und Entrepreneure kennen. Darunter auch den Chemieingenieur Dr. Askwar Hilonga aus Tansania. Dieser wuchs ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser auf, wodurch er einen unbändigen Tatendrang entwickelte, dieses Problem zu lösen. Angetrieben von dieser Motivation entwickelte Dr. Hilonga einen innovativen Wasserfilter, der es ermöglicht, verunreinigtes Wasser zu säubern.

Sauberes Trinkwasser für Tansania

Schnell war den Saarbrückern Dillenburger und Sprick klar, dass sie sich mit Dr. Hilonga zusammenschließen wollten. Das neu formierte Team aus dem Saarland und Tansania stattet seither Gemeinden in Tansania mit den wirkungsvollen Nanofiltern und entsprechenden Verkaufsständen aus.

Dadurch können Gemeindemitglieder verunreinigtes Wasser aus der lokalen Quelle säubern und der gesamten Gemeinschaft Trinkwasser zu einem Preis anbieten, den sich jedes Mitglied der Gemeinde leisten kann. Innerhalb nur eines Jahres konnte das "BlueFuture Project" 57 Wasserstationen kreieren und damit den Trinkwasserzugang für über 6.000 Menschen sichern. Zudem sind dadurch etwa 60 Arbeitsplätze entstanden.

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Innerhalb eines Jahres hat das "BlueFuture Project" 57 Wasserstationen in Tansania errichtet. Foto: Felix R. Braune

So finanziert sich das "BlueFuture Project"

Um das "BlueFuture Projekt" zu finanzieren, haben die saarländischen Unternehmer zusammen mit der "Schwollener Sprudel GmbH & Co. KG" ein regionales Mineralwasser auf den Markt gebracht. Dieses Wasser vertreiben die saarländischen Unternehmer mittlerweile unter anderem in Gastronomiebetrieben, Supermärkten, Institutionen und Unternehmen. Wo das Wasser genau zu finden ist, erfährst du auf der Website des "Blue Future Projects" unter "Händlersuche - Blue Future Project".

Neben dem Mineralwasser verkauft das saarländische Unternehmen auch handgefertigte Armbänder aus Tansania. Diese Werden vor Ort von Maasai-Frauen hergestellt und sorgen wiederum für eine Wertschöpfung sowie Arbeitsplätze vor Ort.

"Das Saarland nochmal auf die Karte bringen"

Gegenüber SOL.DE betont Tibor Sprick vom "BlueFuture Project", dass die beiden saarländischen Gründer sich voll und ganz mit dem Saarland und vor allem auch Saarbrücken identifizieren und dass es ihnen wichtig sei, auch das Saarland durch ihr Projekt nochmal auf die Karte zu bringen.

Man wolle die Menschen inspirieren und ihnen zeigen, dass sehr besondere Dinge im Saarland geschaffen werden können. Hier könne sowohl regional, als auch national und ebenso global viel bewegt werden.

Ein weiteres Ziel der jungen Unternehmer ist es schließlich zu zeigen, dass man als soziales "for-profit-Unternehmen" einen Unterschied bewirken kann. Dass man sich als junger Mensch eine erfolgreiche Karriere aufbauen kann, während man sich gleichzeitig für einen positiven Wandel einsetzt. Dem "BlueFuture Project" sei es laut Mitgründer Tibor Sprick wichtig, dass sie eine Wertschöpfung vorweisen können und nicht von Spenden oder Almosen abhängig sind.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

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Unternehmen "CQLT Saargummi" in Wadern-Büschfeld meldet Kurzarbeit an

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Die Firma „Saargummi CQLT“ in Wadern hat Kurzarbeit angemeldet. Archivfoto: BeckerBredel

Kurzarbeit bei Saargummi

Laut übereinstimmenden Medienberichten von "SZ" und "SR" hat der Auto- und Bauzulieferer "CQLT Saargummi" Kurzarbeit angemeldet. Die Maßnahme sei für ein Jahr geplant und betreffe über 1.000 Mitarbeiter am Standort in Wadern-Büschfeld.

Schwankende Abrufzahlen als Grund für Kurzarbeit

Die Anmeldung der Kurzarbeit sei laut Angaben des Betriebsratsvorsitzenden Arno Dühr eine Vorsichtsmaßnahme. Aufgrund der konjunkturellen Schwäche in der Automobilindustrie seien die Abrufzahlen derzeit nicht mehr stabil.

Laut Angaben von Dühr soll das Kurzarbeitergeld, das gewöhnlicherweise rund 2/3 des regulären Gehaltes entspricht, von Saargummi auf 90 Prozent aufgestockt werden. Zudem seien betriebsbedingte Kündigungen während des Jahres der Kurzarbeit ausgeschlossen.

Verwendete Quellen:
- Berichte von "Saarbrücker Zeitung" und "Saarländischem Rundfunk" vom 16.01.2020

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Mehr Tierschutz im Saarland: Das sind die Forderungen der Abgeordneten

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Auch bei der Nutztierhaltung fordern die Saar-Abgeordneten Änderungen zum Wohl der Tiere. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Patrick Pleul

Änderungen im Bundestierschutzgesetz zum Wohl von Hund, Katze und Co.: Das verlangen aktuell die Abgeordneten des Saar-Landtags einstimmig, meldet die "Deutsche Presse-Agentur" (dpa).

Forderung nach mehr Tierschutz

Dringend erforderlich sei eine "Konkretisierung" vor allem im Bereich der Haus- und Nutztiere. Insbesondere müsse sich das Tierschutzgesetz mit den Themen "Qualzucht", Tierhandel im Internet sowie "Tiervermehrung im In- und Ausland" befassen.

Lebewesen "wie ein Kleidungs- oder Möbelstück" im Internet bestellen zu können, sei "unverantwortlich", zitiert "dpa". Wichtig wäre demgemäß eine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Hunde. In 23 europäischen Ländern existiere diese bereits.

Änderungen der Nutztierhaltung

Die Saar-Abgeordnete haben laut "dpa" auch nach Änderungen bei der Nutztierhaltung verlangt. Petra Fretter (CDU) sagte, Tiere müssten, auch wenn sie Fleischlieferanten seien, dennoch ein am Tierwohl ausgerichtetes Leben führen dürfen. Ein ähnlicher Antrag der AfD fand keine Mehrheit.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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mit dpa

Organspende: Bundestag entscheidet sich für "Zustimmungslösung"

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Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Bildfunk

Der Bundestag hat am Donnerstag (16. Januar 2020) für neue Regeln bei der Organspende entschieden. Künftig sollen die Bürger mindestens alle zehn Jahre beim Ausweisabholen auf das Thema Organspende angesprochen werden. Die Regelung soll 2022 in Kraft treten. Einem entsprechenden Entwurf einer Abgeordnetengruppe um Grünen-Chefin Annalena Baerbock stimmten 432 Abgeordnete zu. 

Dabei soll auch auf die Möglichkeit hingewiesen werden, eine Entscheidung dazu in ein neues zentrales Online-Register einzutragen. Auch Hausärzte sollen bei Bedarf alle zwei Jahre über Organspenden informieren. So soll es zu mehr Spenden in Deutschland kommen. Bisher waren Organentnahmen nur bei ausdrücklich erklärtem Ja erlaubt. 

Mehrheit der Deutschen für Widerspruchslösung

Vor der Bundestagsabstimmung über die Zukunft von Organspenden hatte eine Umfragemehrheit befürwortet, dass künftig jeder nach dem Tod automatisch Organspender ist, sofern er nicht widerspricht.

Dem am Donnerstag veröffentlichten neuen ZDF-Politbarometer zufolge sprachen sich 61 Prozent der Befragten für die sogenannte doppelte Widerspruchslösung aus. Rund 36 Prozent der Deutschen finden sie nicht gut. Der Bundestag lehnte den Vorschlag in einer Abstimmung am Donnerstag ab: 379 votierten dagegen, 292 Parlamentarier waren dafür, drei enthielten sich.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Ausgrenzung von "Heike II. und Ute I.": Saar-Karnevalsverband weist Homophobie-Vorwürfe zurück

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Das Prinzessinnenpaar Heike II und Ute I wurde durch den Verband Saarländischer Karnevalsvereine vom Prinzenfrühstück ausgeschlossen. Foto: Facebook/KG Die Rebläuse e.V.

Die Entscheidung des VSK, das Prinzessinnenpaar "Heike II. und Ute I." (Karnevalsgesellschaft "Die Rebläuse" aus Kleinblittersdorf) von der Wahl zum "Prinzenpaar des Jahres" auszuschließen, hat unter anderem in den sozialen Medien eine Welle der Empörung ausgelöst.

In einer Pressemitteilung vom gestrigen Mittwochabend (16. Januar 2020) weist der Verband nun die Vorwürfe der Homophobie von sich.

VSK weist Vorwürfe zurück

In der VSK-Presseerklärung heißt es: Der Verband stehe für eine "offene, bunte und vielfältige Gesellschaft, egal welcher Herkunft, welchen Geschlechtes, welcher Sexualität, welcher Hautfarbe, welche Religion ein Mensch angehört". Demgemäß weisen die Karnevalisten "jegliche Unterstellung einer homophoben Haltung" zurück.

Werden die Richtlinien überarbeitet?

Wie der Verband schreibt, hatte sich bislang die Auffassung ergeben, dass die "traditionellen Repräsentanten des saarländischen Brauchtums ein Prinzenpaar, bestehend aus Prinz und Prinzessin darstellen". Infolge der aktuell angestoßenen Diskussion wolle man jene Festlegung "an die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung" anpassen.

Wie aus der Presseerklärung hervorgeht, will der VDK eine mögliche Anpassung in den entsprechenden Gremien besprechen sowie entscheiden. Darüber hinaus seien bereits erste Gespräche mit dem Prinzessinnenpaar "Heike II. und Ute I." geführt worden.

Stimmen der Politik

Unter anderem äußerte sich Sandra Steinmetz, Vorsitzende der Grünen-Fraktion in der Regionalversammlung, zu dem Ausschluss des Paars. Steinmetz sprach von einem Skandal: "Schwule und Lesben sind Menschen mit gleicher Würde und mit gleichen Rechten – das sollte auch endlich beim Verband Saarländischer Karnalevalsvereine ankommen, der zudem noch als gemeinnützig gilt."

Auch der kulturpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jürgen Renner, bezog Stellung: Für die saarländischen Karnevalsvereine sollte im Jahr 2020 "die Teilnahme von gleichgeschlechtlichen Prinzen- oder Prinzessinnenpaaren an Wahlen zum 'Prinzenpaar des Jahres' eine Selbstverständlichkeit sein". Eine Ausgrenzung wäre diskriminierend - und somit nicht hinzunehmen.

Lapidare Entscheidungsbegründung sorgt für Unmut

Die "lapidare Entscheidungsbegründung" zum Ausschluss des Paars sorgte bei dem Kleinblittersdorfer Karnevalsverein zusätzlich für Unmut. So habe der Verein auf die Nachfrage, warum das Paar bei der Wahl nicht teilnehmen dürfe, vom Verband lediglich die Antwort erhalten, dass bei der Wertung nur das "klassische Prinzenpaar", das "nach Tradition und Brauchtumspflege aus Mann und Frau bestehe" berücksichtigt werden könne.

Infolgedessen warf der Karnevalsverein Kleinblittersdorf dem Verband Saarländischer Karnevalsvereine Homophobie vor, der unter dem Deckmantel von Tradition und Brauchtumspflege versteckt werde. 

"Die Rebläuse" äußern sich nochmals

Bezugnehmend auf die aktuelle Diskussion hat der Kleinblittersdorfer Karnevalsverein am heutigen Donnerstagmorgen einen Post in den sozialen Medien veröffentlicht. In diesem heißt es, die Reaktionen würden zeigen, "dass die Zeit reif ist, Traditionen im Karneval und der Faasend anzupassen."

Der Verein habe erreicht, dass sich der Saar-Karnevalsverband um Lösungen bemüht. "Wir sind überzeugt, dass dies auch im Sinne aller geschehen wird", teilen "Die Rebläuse" mit.

Heftige Proteste

In hunderten Kommentaren wurde in den sozialen Medien die Empörung über die Entscheidung des Verbandes Saarländischer Karnevalsvereine geteilt. "Diskriminierend ist sowas in der heutigen Zeit" heißt es etwa oder "Unfassbar! Gibt leider immer noch Herrschaften, die im letzten Jahrhundert hängen geblieben sind."

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Verbands Saarländischer Karnevalsvereine vom 15.01.2020
- Facebook-Beitrag des Kleinblittersdorfer Karnevalsvereins vom 15.01.2020
- Facebook-Beitrag des Kleinblittersdorfer Karnevalsvereins vom 16.01.2020
- eigener Bericht
- Deutsche Presse-Agentur

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dpa/lrs

Weniger Flüchtlinge im Saarland

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In der zentralen Aufnahmestelle in Lebach lebten im vergangenen Jahr 1.301 Menschen. Archivfoto: BeckerBredel

1.459 Flüchtlinge sind im vergangenen Jahr ins Saarland gekommen. Das teilte das Innenministerium in Saarbrücken mit. 2018 waren es nach einer damaligen Pressemitteilung des Innenministeriums noch 1.730 Menschen, die über das "EASY"-System für die Erstverteilung von Asylsuchenden dem Saarland zugeordnet wurden.

Die meisten Flüchtlinge kommen aus Syrien

Die meisten Geflüchteten kamen wie schon im Vorjahr aus Syrien, dem Irak und Afghanistan. Insgesamt wurden 2.250 Asylanträge gestellt. 200 Personen wurden abgeschoben.

Zum vergangenen Jahreswechsel lebten 1.301 Menschen in der zentralen Aufnahmestelle für Flüchtlinge in Lebach. Im Dezember wurden elf Menschen aus dem Saarland abgeschoben, 17 reisten freiwillig aus. Neu eingetroffen sind nach Angaben des Innenministeriums 107 Asylbewerber, die meisten von ihnen aus Syrien, der Republik Moldau und Afghanistan.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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mit dpa/lrs

Saar-Landtag will härtere Strafen bei Kindesmissbrauch

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Sexueller Missbrauch von Kindern soll künftig als Verbrechen gelten - das macht höhere Strafen möglich. Symbolfoto: Nicolas Armer/dpa-Bildfunk

Die Abgeordneten verwiesen in einem von CDU und SPD eingebrachten Beschluss vom Mittwoch (15. Januar 2020) auf einen Anstieg der Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern auch im Saarland.

Kindesmissbrauch soll als Verbrechen gelten

Nordrhein-Westfalen hat bereits angekündigt, es werde im Bundesrat eine Initiative ergreifen, um Kindesmissbrauch künftig als Verbrechen und nicht mehr wie bisher als Vergehen zu ahnden. Damit wären höhere Strafen möglich.

Lander: Härtere Strafen "blinder Aktionismus"

Linke-Abgeordneter Dennis Lander kritisierte den Antrag der Regierungsparteien für härtere Strafen bei Kindesmissbrauch als "blinden Aktionismus". Laut "SZ" sagte er, es brauche eher mehr Personal bei Justiz und Polizei.

Härtere Strafen würden Kindern wenig helfen, so Lander laut "SR". Nichtsdestotrotz sei "jeder Fall von Kindesmissbrauch einer zu viel." Ein Antrag der Linken, im Saarland einen eigenen Kinderschutzbeauftragen zu berufen, fand laut "SZ" im Landtag keine Mehrheit.

Streit wegen Aussage von Linken-Politiker

Zu scharfen Wortwechseln kam es im Landtag, als Lander die seiner Ansicht nach zu langwierige Arbeit des parlamentarischen Untersuchungsausschusses über möglichen Kindesmissbrauch an der Uni-Klinik in Homburg kritisierte: "So kann es nicht weitergehen."

Die Ausschussvorsitzende Dagmar Heib (CDU) warf ihm vor, die Unschuldsvermutung zu vergessen. Ihr Fraktionskollege Stefan Thielen wies vor allem die Äußerung Landers "Die Aufklärung wird wirklich schwierig erfolgen mit braven Parteifreunden" zurück. Die Unterstellung, der Ausschuss wolle Parteifreunde schützen, "das kann nicht so stehenbleiben".

Urteile sollen unbefristet in Führungszeugnis

Die Landtagsabgeordneten forderten in ihrem Antrag auch, Verurteilungen wegen sexuellen Missbrauchs unbefristet in das "erweiterte Führungszeugnis" aufzunehmen. Ein solches Führungszeugnis ist nötig, um beispielsweise die Betreuung oder Beaufsichtigung von Minderjährigen übernehmen zu dürfen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Saarbrücker Zeitung
- Saarländischer Rundfunk

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Drogenhandel im großen Stil: Saar-Polizei nimmt vierköpfige Bande fest

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Mitglieder des SEK unterstützen die Einsätze in Saarlouis, Dillingen und am Flughafen Frankfurt-Hahn. Symbolfoto: Uwe Anspach/dpa-Bildfunk

Die Polizei hat vier Mitglieder einer mutmaßlichen Drogenhändlerbande festgenommen. Die Männer im Alter von 21 bis 39 Jahren seien am Dienstagabend (14. Januar 2020) im Rahmen eines Großeinsatzes in Saarlouis, Dillingen und am Flughafen Frankfurt-Hahn/Rheinland-Pfalz gefasst worden, teilte das Landespolizeipräsidium am Donnerstag mit.

Drogen und Waffen sichergestellt

Der Bande wird vorgeworfen, im großen Stil mit Marihuana und Kokain gehandelt zu haben. Bei Durchsuchungen nach den Festnahmen seien in Saarlouis, dem Stadtteil Lisdorf, Dillingen und Überherrn circa 160 Gramm Kokain gefunden worden.

Zudem entdeckten die Fahnder einen scharfen Revolver mit Munition sowie mehrere unscharfe Schusswaffen, darunter zwei präzise Nachbildungen von Maschinenpistolen. Die Ermittler fanden außerdem Waffenteile und mehrere gefährliche Gegenstände wie Baseballschläger und Messer. Ermittelt werde in diesem Zusammenhang wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz.

Bande betrieb Gastronomieläden zur Geldwäsche

Mitglieder der Gruppe hätten zum Zweck des Handels und der Geldwäsche ein internationales Speditionsunternehmen sowie mehrere Gastronomiebetriebe im Raum Saarlouis betrieben, so die Polizei. Die Bande habe zudem gefälschte Reisepässe und Identitätspapiere zur Anmietung von Wohnungen und bei Bankgeschäften genutzt.

Wie die Polizei der Bande auf die Schliche kam

Das Dezernat für Qualifizierte Rauschgiftkriminalität des Landespolizeipräsidiums ermittelt schon seit August 2019 gegen die deutsch-mazedonische Gruppe. Gegen Ende des Jahres nahmen die Ermittlungen dann an Fahrt auf: Es wurde bekannt, dass sich mehrere Bandenmitglieder ins südeuropäische Ausland absetzen wollten. So wurden mehrere der Betriebe und Immobilien der Gruppe zum sofortigen Kauf angeboten.

Als die Beamten dann am vergangenen Dienstag ein 21-jähriges Bandenmitglied festgenommen hatten, nachdem es unter Vorlage eines gefälschten italienischen Ausweises bei einer Bank in Saarlouis ein Konto eröffnen wollte, ging alles ganz schnell: Die Gruppierung fing an, Beweise beiseite zu schaffen - was wiederum den sofortigen Großeinsatz nötig machte und zur Festnahme der vier Männer führte. Daran waren auch Spezialkräfte des Sondereinsatzkommandos, des Mobilen Einsatzkommandos sowie der Operativen Einheit beteiligt.

Männer sitzen in U-Haft

Neben den erwähnten Drogen und Waffen seien bei Durchsuchungen in zehn der Bande zugeordneten Wohnungen und Unternehmen auch wertvolle Uhren, eine Vielzahl an Handys, Tablets und sonstigen Datenträgern, mehrere Computer, elektronische Feinwaagen und gefälschte Dokumente wie polizeiliche Führungszeugnisse sichergestellt worden.

Die vier Männer wurden am Mittwochnachmittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Er erließ Haftbefehle gegen die Bandenmitglieder. Sie halten sich jetzt in der Justizvollzugsanstalt Saarbrücken auf.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums, 16.01.2020

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mit dpa/lrs

Versuchter Schatzraub in Trier: Zahlreiche Hinweise nach "Aktenzeichen XY"

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Der versuchte Goldschatzraub in Trier wurde in der aktuellen Ausgabe von "Aktenzeichen XY ... ungelöst" behandelt. Fotos: Polizei | Nadine Rupp/ZDF

Im Fall des versuchten Raubs des Trierer Goldschatzes aus dem Rheinischen Landesmuseum sind nach Ausstrahlung der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" zahlreiche Hinweise eingegangen. "Wir haben etwa 35 Hinweise - das ist schon eine Hausnummer", sagte Polizeisprecher Uwe Konz.

Ermittler prüfen jetzt

Die Ermittler müssten nun die Tipps auf ihre Qualität prüfen. "Dazu wollen wir den Kolleginnen und Kollegen mal acht Tage Luft lassen."

Unbekannte waren am 8. Oktober 2019 durch ein Fenster in das Museum in Trier eingebrochen. Trotz brachialer Gewalt gelang es ihnen nicht, im Münzkabinett den Glaskubus zu öffnen. Sie flohen ohne Beute und ließen zwei Vorschlaghämmer, zwei große Schraubendreher und ein Brecheisen zurück. Ein Video zeigt zwei mutmaßliche Täter.

"Einige der neu eingegangenen Hinweise hatten wir bereits zuvor selbst überprüft", sagte Konz. Man schaue sich aber jeden Tipp an. Der Fall war am Mittwochabend in "Aktenzeichen XY... ungelöst" gezeigt worden. Zum Video geht's hier (ab 01:01:56).

Polizei vermutet Bande hinter Einbruch

Die Ermittler rechnen mit professionellen Tätern. "Wir gehen von einem hohen Organisiertheitsgrad aus. Daher ist die Tat auch der Bandenkriminalität zugeordnet", hatte Konz gesagt.

Der Trierer Goldschatz umfasst gut 2.600 Münzen aus purem Gold. Er ist rund 18,5 Kilogramm schwer und dem Museum zufolge der weltweit größte noch existierende Goldschatz der römischen Kaiserzeit.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- "Aktenzeichen XY ... ungelöst" vom 15.01.2020

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Nach Unfall bei Beckingen: Autofahrer zeigt Polizei nackten Hintern

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Den Mann, der seinen nackten Hintern zeigte, erwartet unter anderem eine Strafanzeige wegen Beleidigung. Symbolfotos: (Hintergrund) BeckerBredel | (Statue) Pixabay

Ein Autofahrer war am Mittwochabend gegen 17.30 Uhr auf der L156 zwischen Losheim-Wahlen und Beckingen-Oppen unterwegs. Eine Zeugin teilte der Polizei mit, dass der Mann in Schlangenlinien fahren würde. Schließlich sei er auch noch mit der rechten Schutzplanke kollidiert: So fassen die Beamten die Schilderung der Frau in einer Pressemitteilung zusammen.

Polizei stellt betrunkenen Fahrer

Die alarmierten Einsatzkräfte konnten den beschriebenen Mann und das Auto am Ortseingang von Beckingen-Oppen antreffen. "Er hatte sein Fahrzeug auf dem rechten Gehweg geparkt und saß schlafend auf dem Fahrersitz", so Armin Stengel von der Polizeiinspektion Nordsaarland.

Nachdem der Schlafende von den Beamten geweckt wurde, konnten die Polizisten eine erhebliche alkoholische Beeinflussung bei dem 42 Jahre alten Mann feststellen. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,17 Promille.

Mann zeigt nackten Hintern

Während der Unfallaufnahme wurde der 42-Jährige "immer aggressiver und streitsüchtiger", schildern die Beamten. Dies gipfelte schließlich darin, dass er die Polizei "unentwegt mit übelsten Schimpfwörtern beleidigte", dann seine Hose herunterzog - und letztendlich seinen nackten Hintern in Richtung der Einsatzkräfte streckte. "Währenddessen setzte er seine Tirade von beleidigenden Äußerungen immer weiter fort", so die Polizei.

Infolgedessen wurde der Fahrzeugführer auf die Dienststelle in Wadern gebracht. Dort kam es unter anderem zu einer Blutprobe. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Beleidigung.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Nordsaarland, 16.01.2020

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Zeit beim Zocken vergessen: Junge (9) löst in Saarbrücker Geschäft Alarm aus

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Der Junge war so ins Spielen vertieft, dass er nicht mitbekam, dass das Geschäft schloss. Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Ein neunjähriger Junge hat in einem Geschäft für Elektroartikel in Saarbrücken-Burbach nach Geschäftsschluss aus Versehen den Alarm ausgelöst. Er habe am Mittwochabend nach 20.00 Uhr noch an einem Computer gespielt und dabei wohl die Zeit vergessen, teilte die Polizei mit.

Licht war schon aus

Nachdem die Angestellten das Licht gelöscht und die Alarmanlage scharf gestellt hätten, sei der Alarm losgegangen - und es sei aufgefallen, dass sich noch jemand in den Verkaufsräumen befunden habe.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Mitteilung Polizei Saarbrücken-Burbach, 15.01.2020

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