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Saar-Karnevalsverband lässt gleichgeschlechtliche Prinzenpaare zu

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Hier zu sehen: das Prinzessinnenpaar Heike II und Ute I. Foto: Facebook/KG Die Rebläuse e.V.

Der VSK lässt jetzt doch gleichgeschlechtliche Prinzenpaare zur Wahl des "Prinzenpaar des Jahres" zu: Nach Angaben des Verbands ist diese Änderung der Richtlinie das Ergebnis eines Gesprächs zwischen "VSK, VSK-Jugend und dem betroffenen Verein", des "KG Die Rebläuse e. V.".

Heike II. und Ute I. nehmen nicht teil

Wie aus der Presseerklärung weiterhin hervorgeht, wird das Prinzessinnenpaar Heike II. und Ute I. dennoch nicht selbst an dem Wettbewerb teilnehmen. Der Grund: Durch den nun höheren Bekanntheitsgrad möchte das Paar den Wettbewerb nicht verzerren.

Dennoch werden Heike II. und Ute I. zu der Veranstaltungen kommen - "und mit den anderen Prinzenpaaren mitfiebern", meldet der VSK. Abschließend teilt der Verband mit: "Das weitere Vorgehen mit den Regularien des Wettbewerbes wird in der kommenden Vollversammlung des Verbandes mit allen Mitgliedsgesellschaften diskutiert und beschlossen."

Welle der Empörung

Ursprünglich hatte die Entscheidung des VSK, das Prinzessinnenpaar Heike II. und Ute I. von der Wahl zum "Prinzenpaar des Jahres" auszuschließen, für große Empörung gesorgt. In hunderten Kommentaren wurde in den sozialen Medien Unmut geäußert. "Diskriminierend ist sowas in der heutigen Zeit" heißt es etwa oder "Unfassbar! Gibt leider immer noch Herrschaften, die im letzten Jahrhundert hängen geblieben sind."

Infolgedessen hatte der Verband allerdings "jegliche Unterstellung einer homophoben Haltung" zurückgewiesen. Und auf kommende Gespräche sowie mögliche Anpassungen von Richtlinien, wie nun geschehen, verwiesen.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- VSK-Mitteilung vom 17.01.2020

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AKK und Prinz Harry: Warum die Politikerin im Buckingham Palace war

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Thomas Geisel (l-r), Oberbürgermeister von Düsseldorf, und Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Bundesverteidigungsministerin, unterhalten sich mit Prinz Harry. Foto: dpa-Bildfunk/Rupert Frere/Schmooly/Invictus Games Foundation

Zwischen Prinz Harry und CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer fand am Donnerstag ein privates Treffen im Buckingham Palace in London statt. Dabei sprachen sie nicht über den "Meg-" oder "Brexit". Sondern über die sogenannten "Invictus Games", eine Sportveranstaltung für kriegsversehrte Soldaten. Das meldet die "Deutsche Presse-Agentur" (dpa).

AKK bedankt sich bei Prinz Harry

Bei einem Treffen in London lobte Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer Prinz Harrys Engagement für die "Invictus Games". Der 35-jährige Herzog von Sussex ist Schirmherr der Sportveranstaltung, so "dpa".

Während des Gesprächs bedankte sich Kramp-Karrenbauer bei dem Prinzen. Am Mittwochabend war nämlich bekanntgeworden, dass Düsseldorf den Zuschlag als Austragungsort für den Wettbewerb im Jahr 2022 erhält. Erfolgreiche "Invictus Games" wären für Düsseldorf und Nordrhein-Westfalen eine Empfehlung für die Olympischen Spiele 2032. Diese möchte das Bundesland gerne ausrichten, geht aus dem "dpa"-Bericht hervor.

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Here we come Düsseldorf 🇩🇪! The new home for the 2022 and sixth Invictus Games. Having previously been held in London, Orlando, Toronto, Sydney, and upcoming The Hague this year in May - Düsseldorf will welcome over 500 competitors as they showcase their talents, determination and camaraderie to the world! The #InvictusGames is an international adaptive multi-sport event, created by The Duke of Sussex, in which wounded, injured or sick (WIS) armed services personnel and veterans show the world what they’re capable of in a series of adaptive sports, ranging from wheelchair basketball to indoor rowing. The Duke, having spent 10 years serving in the Armed Forces, set up the @WeAreInvictusGames to celebrate the power of sport rehabilitation (both physically and mentally) and to generate a wider appreciation for those who served their country beyond their time in uniform. Participating in the Games plays a significant part in the recovery journey of WIS Servicemen and women. It doesn’t just heal the individual, it heals the whole family. • “I hope everyone in Germany is ready for what will be an incredible week of sport! I have no doubt that the German public will get right behind these Games and that every single competitor can expect a warm welcome and an amazing atmosphere.” – The Duke of Sussex For more information of the announcement, visit https://invictusgamesfoundation.org/ig2022-announcement/ Video © @WeAreInvictusGames

Ein Beitrag geteilt von The Duke and Duchess of Sussex (@sussexroyal) am

Das sind die "Invictus Games"

Bei den "Invictus Games" handelt es sich laut "dpa" um eine Sportveranstaltung für kriegsversehrte Soldaten. An den Spielen beteiligen sich rund 500 Soldaten, die in ihrem Dienst körperlich oder seelisch verletzt wurden. Bis zu 14 Sportarten sind vorgesehen, darunter auch Basketball oder Radfahren.

Harry, der selbst Soldat in Afghanistan war, hatte die Spiele ins Leben gerufen. Seit 2014 wird das Event regelmäßig abgehalten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Facebook-Messenger und WhatsApp: So bekommst du die SOL.DE-News direkt auf dein Handy

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Nach neuem Höchstwert: Saarland will mit Streetworkern Drogentode verhindern

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Die Zahl der Drogentoten im Saarland ist 2019 auf 36 gestiegen. Foto: Boris Roessler/dpa-Bildfunk

Das Saarland will in Saarbrücken mehr Streetworker einsetzen, um die Zahl der Drogentoten einzudämmen. Das ist das Ergebnis einer Sondersitzung des "Expertenbeirats Drogen" vom gestrigen Donnerstag (16. Januar 2020).

Land will auf der Straße helfen

"Obwohl es in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt in Saarbrücken einen Konsumraum gibt, spielt sich vieles weiterhin auf der Straße ab", so Staatssekretär und Landesdrogenbeauftragter Stephan Kolling (CDU). Gerade dort müsse das Land nun versuchen, die Drogensüchtigen und Konsumenten harter Drogen aufzufangen und Hilfe anzubieten, sagte Kolling.

Zahl der Drogentoten auf neuem Höchstwert

Im vergangenen Jahr sind 36 Menschen im Saarland nach dem Konsum von Drogen ums Leben gekommen - ein neuer Höchstwert. Die Mehrzahl davon seien männliche Langzeitkonsumenten zwischen 30 und 50 Jahren gewesen, so Kolling. Davon stammten die meisten aus dem Ballungsraum Saarbrücken. Um "diese Zielgruppe bestmöglich zu erreichen und zu begleiten", gäbe es das Streetwork-Projekt.

Zwei neue Streetworker-Stellen

Ebenfalls auffällig: der "enorme Mischkonsum", bei dem nicht nur illegale Drogen, sondern auch verschreibungspflichtige Medikamente miteinander gemixt werden. Hier gelte es, Patienten, aber auch Ärzte zu sensibilisieren.

Die Landesregierung will im Kampf gegen Drogenmissbrauch laut "SR" jährlich 1,5 Millionen Euro ausgeben. 90.000 Euro davon fließen in zwei neue Streetworker-Stellen. Dem "Expertenbeirat Drogen" gehören neben Staatssekretär Stephan Kolling auch Vertreter der Polizei, des Drogenhilfezentrums und der Rechtsmedizin sowie Fachleute aus den Bereichen Prävention und Gesundheit an.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Gesundheitsministeriums, 16.01.2020
- Saarländischer Rundfunk

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Frau mit Messer überfällt Casino in Nonnweiler

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Eine Überwachungskamera des Casinos zeichnete die aktuell Gesuchte auf. Foto: Polizei

Eine unbekannte Frau hat im Nonnweiler Ortsteil Primstal ein Spielcasino überfallen und einen vierstelligen Betrag erbeutet. Nach Angaben der Polizei kam es bereits am Freitag vergangener Woche (10. Januar 2020) zu dem Raub in der Hauptstraße.

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Eine weitere Aufnahme zeigt die Täterin. Foto: Polizei

Mit Messer bewaffnet

Die Frau hatte mit einem Messer die Angestellte des Casinos bedroht und sie aufgefordert, ihr den Kasseninhalt auszuhändigen. Danach floh die Räuberin mit dem vierstelligen Bargeldbetrag. Eine Überwachungskamera zeichnete sie bei der Tat auf.

Die Täterin wird von der Polizei wie folgt beschrieben:
- circa 30 Jahre alt
- circa 165 Zentimeter groß
- korpulent

Hinweise an die Polizei St. Wendel, Tel. (06851)8980.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion St. Wendel, 17.01.2020

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Wegen Asbest im Beruf: 19 Todesfälle im Saarland

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Asbest ist eines der großen Themen im Bereich Arbeitsschutz. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Bernd Wüstneck

Dem "SR" teilte die "Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung" (DGU) mit, dass 2018 insgesamt 19 Menschen durch den berufsbedingten Kontakt mit Asbest gestorben sind. Ein entsprechender Verdacht bestand darüber hinaus in 133 Fällen.

Kontrollen im Saarland

2018 kontrollierte das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz 195 Instandhaltungs-, Sanierungs- und Abbrucharbeiten im Saarland genauer, so "dpa". Dabei wurden zahlreiche Mängel festgestellt. Teilweise waren diese so gravierend, dass es zu Bußgeldverfahren kam.

Diesbezüglich hatte der Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, Reinhold Jost, mitgeteilt: "Leider musste festgestellt werden, dass die Zahl der Mängel bei Asbestarbeiten erneut gestiegen ist". Laut Ministerium wurden asbesthaltige Materialien bis in die 1990er Jahre verbaut und stecken daher noch in zahlreichen Gebäuden. In vielen dieser Gebäude stünden nun Renovierungen und Sanierungen an.

Weitere Zahlen

Wie aus dem "SR"-Bericht hervorgeht, gab es 2018 bundesweit etwa 1.600 Todesfälle durch Asbest im Beruf. Darüber hinaus wurden weitere 10.000 Verdachtsfälle verzeichnet. "Im Saarland ist die Zahl der Todesfälle seit 2014 rückläufig", heißt es abschließend.

Seit 1993 ist in Deutschland die Herstellung sowie Verwendung von Asbest verboten. Ein EU-weites Verbot gilt zudem seit 2005.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Deutsche Presse-Agentur
- Wikipedia: Asbest

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Synagogengemeinde Saar erhält 75.000 Euro für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen

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Innenminister Klaus Bouillon (links) überreichte den Förderbescheid am Donnerstag. Foto: Ministerium für Inneres, Bauen und Sport/K. Thomas

Mit einem Förderbescheid in Höhe von 75.000 Euro sollen künftig weitere Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Synagoge in Saarbrücken umgesetzt werden.

Klaus Bouillon überreichte den Bescheid am Donnerstag an den Vorstandsvorsitzenden der Synagogengemeinde Saar, Richard Bermann. Das geht aus einer Pressemitteilung des Innenministeriums hervor.

Abwehr von Antisemitismus und Rassismus

Dass der "Wind für jüdische Gemeinden deutlich rauer" wehe, so Bermann, habe das Attentat auf die Synagoge in Halle im vergangenen Oktober nur allzu deutlich gemacht. Rassismus sowie Antisemitismus seien verstärkt wahrnehmbar: "Die Gefahr ist groß geworden", verdeutliche der Synagogengemeinde-Vorstandsvorsitzende.

Innenminister Klaus Bouillon kommentierte diesbezüglich, dass es Aufgabe sei, "für die Sicherheit all unserer Bürgerinnen und Bürger zu sorgen". Demgemäß begrüße er es, die Synagogengemeinde mit dem Förderbescheid unterstützen zu können.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Innenministeriums, 16.01.2020

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Nach Missständen auf Hof in Saarwellingen: Keine Beanstandungen - dennoch Strafanzeige

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Bei Nachkontrollen auf dem Hof in Saarwellingen wurde diesmal nichts beanstandet. Symbolfoto: Pixabay

Im Dezember stellten Einsatzkräfte der Polizei auf einem Hof in Saarwellingen nach eigenen Angaben "teils gravierende Missstände" fest. Unter anderem wurden nicht ordnungsgemäß entsorgte Kadaver gesichtet. Nun kam es zu einer Nachkontrolle des Hofs.

Keine Beanstandungen

Laut der Polizeiinspektion Lebach wurde in der zweiten Kalenderwoche dieses Jahres eine Nachkontrolle durchgeführt. Das Ergebnis: "Diesmal habe es keine Beanstandungen gegeben". Offensichtlich hat der Verantwortliche bei der Haltung und Versorgung der Tiere nachgebessert, heißt es in der Mitteilung der Einsatzkräfte. Auch die Kadaver wurden mittlerweile der ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt.

Dennoch Strafverfahren

Aufgrund der Feststellungen im Dezember leitete die Polizei dennoch ein Strafverfahren ein. Und zwar wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, teilen die Beamten mit.

Die Polizei rät Pferdeliebhabern, die ein gesundes Pferd erwerben möchten, sich an renommierte Anlaufadressen zu wenden. Nur dort könne man jederzeit unangemeldet die Stallungen und den gesamten Tierbestand in Augenschein nehmen, ist der Pressemitteilung abschließend zu entnehmen.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- Mitteilung der Polizeiinspektion Lebach, 17.01.2020

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Saarbrücker Millionen-Villa steht zum Verkauf

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Die "Villa Sehmer" in der Mainzer Straße in Saarbrücken steht zum Verkauf. Archivfoto: AnRo0002/CC0

Wer zufällig 2,2 Millionen Euro auf der hohen Kante hat und noch eine Verwendung für das Geld sucht, könnte in Saarbrücken fündig werden: Hier steht die rund 140 Jahre alte "Villa Sehmer" zum Verkauf.

Gebäude entstand in den 1880ern

Das Inserat samt Objektbeschreibung ist auf Immowelt.de zu sehen. Dort heißt es, das Haus sei nach dem Auftrag des Industriellen Theodor Sehmer von Architekt Gustav Schmoll entworfen und zwischen den Jahre 1880 und 1882 errichtet worden. Die Villa mit Remise, Gartenpavillon, Wintergarten und Weinkeller ist keine unbekannte Adresse: Im Hochparterre befindet sich seit 2002 das Restaurant von Sternekoch Klaus Erfort.

Erfort bleibt in Villa

Dessen "Gästehaus" ist aber nicht in Gefahr, sagte er der "SZ". Erfort ist Pächter des Hauses, Besitzer ist das Energieunternehmen Enovos. Ein Verkauf "tangiere" ihn nicht. "Ich würde gern noch ein paar Jahre hier verbringen", zitiert die Zeitung den 47-Jährigen, der als einer der besten Köche der Welt gilt.

Warum er die Villa Sehmer nicht einfach selbst kauft, steht auf saarbruecker-zeitung.de (Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Grundstück hat rund 9.300 Quadratmeter

Doch nicht nur Erforts Restaurant befindet sich in der "Villa Sehmer". Das erste Obergeschoss des klassizistischen Gebäudes beherbergt Seminar- und Konferenzräume, im zweiten Obergeschoss gibt es mehrere Wohn- und Schlafräume und WC-Anlagen.

An das denkmalgeschützten Haus schließt sich eine große Gartenanlage an. Die Gesamtfläche des Grundstücks in der Mainzer Straße wird mit rund 9.300 Quadratmetern angegeben. Wer das Haus ersteht, muss übrigens noch eine Käuferprovision von 3 Prozent zahlen. Demjenigen sollten die 66.000 Euro aber auch nicht allzu viel wehtun.

Verwendete Quellen:
- Immowelt.de: Villa Sehmer
- Wikipedia: Villa Sehmer
- Saarbrücker Zeitung

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Bauern demonstrieren heute in Saarbrücken

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Auf die Straße gehen in Saarbrücken heute Landwirte. Archivfoto: BeckerBredel

In Saarbrücken demonstrieren Bauern am heutigen Freitag (17. Januar 2020) gegen eine Verschärfung der Düngeverordnung. Starts der Proteste werden das Messegelände und Ensheim sein.

Die rund 350 Traktoren der Landwirte wollen sich gegen 11.00 Uhr in Richtung Landtag bewegen: vom Messegelände über die Heudruck- und Stengelstraße und von der Brebacher Landstraße über die Großherzog-Friedrich-Straße und die Wilhelm-Heinrich-Brücke.

Am Landtag gibt es um 12.00 Uhr eine Kundgebung. Laut "SZ" muss rund um Saarbrücken und in der Innenstadt mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Die Demo soll gegen 15.00 Uhr enden.

Was die Landwirte genau an der neuen Düngeverordnung ärgert, steht auf saarbruecker-zeitung.de (Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch ggf. registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Saarländischer Rundfunk

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Tarifreform im ÖPNV: Busfahren im Saarland soll günstiger werden

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Das Saarland will die geplante Tarifreform im saarländischen ÖPNV unterstützen. Archivfoto: BeckerBredel

Saarlands Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD) hat den Bürgermeistern und Landräten einen Pakt für modernen und bezahlbaren ÖPNV angeboten. Die Kosten für bereits ausgesetzte Preissteigerungen im SaarVV sollen vom Saarland vollumfänglich übernommen werden, heißt es in einer Mitteilung.

Zudem soll die geplante Tarifreform - Ticketpreise für Schüler, Azubis und Senioren sollen ab 2021 sinken - vollständig mit Landesmitteln finanziert werden. Laut "SR" geht es dabei um eine Finanzspritze von 45 Millionen Euro zwischen 2021 und 2023.

Im Gegenzug sollen sich die Landkreise und Kommunen dazu verpflichten, das Angebot im Nahverkehr mindestens zu halten - perspektivisch aber auszubauen. "Die größte Tarifreform seit Bestehen des SaarVV bringt nichts, wenn der Bus nicht fährt. Deshalb muss auch die Angebotsseite gestärkt werden“, so Anke Rehlinger nach dem Verkehrsgipfel am Donnerstag (16. Januar 2020).

Udo Recktenwald (CDU), Landrat von St. Wendel, bezeichnete die Ergebnisse als "Durchbruch", Saarlouis' Landrat Patrik Lauer (SPD) als "Quantensprung für einen ÖPNV der Zukunft", so die "SZ".

Wie die Tarifreform ab 2021 aussehen soll

Im kommenden Jahr soll es sogenannte Flatrate-Tickets im saarländischen ÖPNV geben. Ein Bürgerticket beispielsweise soll 99 Euro im Monat kosten, bei beschränkter Nutzung ab 9.00 Uhr 39 Euro. Mit diesem Ticket kann man dann durch das ganze Saarland fahren. Das unübersichtliche Wabensystem wird dadurch zurückgedrängt. Schüler zahlen für ein solches Flatrate-Ticket 49 Euro, Azubis 59 Euro.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Verkehrsministeriums, 16.01.2020
- Saarbrücker Zeitung
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

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