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"Gib mir Handy sonst Messer": Mann überfällt 25-Jährigen in Losheim

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Der 23-jährige Tatverdächtige muss sich nun auf mehrere Strafverfahren einstellen. Symbolfoto: Fotolia

Am gestrigen Montagabend (20. Januar 2020) wurde ein 25-Jähriger Opfer einer Raubstraftat in Losheim. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 23 Jahre alten Mann, der bereits mehrfach "strafrechtlich in Erscheinung getreten" ist.

Handy geklaut

In der Bachstraße in Losheim sprach ein Mann zunächst den 25-Jährigen an: "Er wollte Geld haben", geht aus der Pressemitteilung der Polizei hervor. Da das Opfer kein Geld aushändigen konnte, habe ihn der Unbekannte zu Boden gestoßen und die Taschen seiner Jacke durchsucht.

"Hier fand er lediglich ein Feuerzeug, das er an sich nahm", so die Beamten. In der Folge wurde der Tatverdächtige allerdings aggressiver - und drückte das Opfer gegen eine Hauswand. Mit den Worten "Gib mir Handy sonst Messer" soll er den 25-Jährigen bedroht haben. Daraufhin gab der Mann sein Handy heraus. Im Anschluss flüchtete der Räuber mit dem Diebesgut.

Polizei stellt Mann

Einsatzkräfte der Polizei sichteten den Mann in der Trierer Straße in Losheim, heißt es in der Pressemitteilung. Zunächst versuchte dieser, zu flüchten. Dabei warf er auch ein Handy weg. Die Beamten konnten ihn jedoch ergreifen. Im Zuge der Maßnahme wehrte sich der Mann heftig; er verletzte einen Polizisten durch Fußtritte.

Erst nachdem Verstärkung eingetroffen war, konnte der Tatverdächtige überwältigt und mit Handschellen fixiert werden. Bei der Durchsuchung des Mannes fand die Polizei zunächst das gestohlene Feuerzeug. Darüber hinaus wurden noch Kokain und Marihuana sichergestellt, steilen die Beamten mit. Offenbar stand der Festgenommene unter dem Einfluss von Drogen.

Strafanzeigen gegen 23-Jährigen

Die Aufnahme der Personalien ergab: Bei dem Mann handelt es sich um einen 23-Jährigen mit aktuellem Wohnsitz in Saarbrücken. "Er ist in jüngster Vergangenheit mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten", erklärt Armin Stengel von der Polizeiinspektion Nordsaarland.

Den jungen Mann erwarten nun Strafanzeigen wegen des Verdachts einer Raubstraftat, einer Körperverletzung, Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Wer ist die junge Frau?

Wie die Polizei mitteilt, war der Tatverdächtige wohl in Begleitung einer jungen Frau. Diese soll bei der mutmaßlichen Tat neben ihm und dem Opfer gestanden sowie den Angreifer aufgefordert haben, von seinem Tun abzulassen. Nach Angaben der Beamten sind ihre Personalien bis dato noch nicht bekannt.

Weitere Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer (06871)900-10 entgegen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Nordsaarland, 21.02.2020

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