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Jayla (4) leidet unter Hirntumor - Teures Medikament könnte ihr Leben retten

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Jayla leidet unter einem Hirntumor. Foto: Blieskasteler Schutzengelverein

Die kleine Jayla aus Pirmasens erhielt Ende November vergangenen Jahres an der Homburger Uniklinik eine Diagnose, die nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihrer Familie veränderte: Die Vierjährige leidet unter dem Hirntumor Ponsgliom, der nicht zu operieren und unheilbar ist.

Hoffnung macht neues Medikament

Mitte Dezember startete die Chemotherapie bei dem Mädchen, doch der Ausgang ist ungewiss. Hoffnung auf einen Sieg gegen den Tumor macht ein neuartiges Medikament aus den USA mit dem Namen "ONC201". Das wird von deutschen Krankenkassen jedoch nicht übernommen, weil es hierzulande nicht offiziell zugelassen ist.

Therapie ist teuer

Pro Jahr kosten die Pillen 20.000 Euro - eine fünfjährige Therapie also 100.000 Euro. Das Geld hat die Familie nicht. Jaylas Mama Julia Bohn habe schon mit anderen Familien über deren Erfahrungen mit "ONC201" gesprochen. Diese seien "durchweg positiv" gewesen, so die fünffache Mutter zu "Bild".

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Bringt ein teures Medikament die Heilung für Jayla? Foto: Blieskasteler Schutzengelverein

Spendenkonto und Kampagne sollen Jayla helfen

Die Saarländische Krebsliga hat zur Unterstützung von Jayla ein Spendenkonto eingerichtet. Unterstützung kommt ebenso vom Blieskasteler Schutzengelverein. Auch über das Portal "GoFundMe" wird zurzeit Geld für das Mädchen gesammelt. "Jeder Euro ist kostbar und hilft uns, diese lebensnotwendige Therapie zu finanzieren", so Julia Bohn.

Wer Jayla und ihre Familie finanziell unterstützen möchte, kann auf dieses Konto Spenden überweisen: Krebskranke Kinder, Betreff: Jayla Bohn, Vereinigte Volksbank eG, IBAN: DE65 5909 2000 7405 0400 12, BIC: GENODE51SB2. Die Kampagne auf "GoFundMe" findet sich hier.

Verwendete Quellen:
- GoFundMe.com: Jaylas Kampf um die Zeit
- Bild
- Rheinpfalz

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105 Telefon- und Internetanschlüsse im Saarland überwacht

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In 71 Fällen ging es um Verfahren zu Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Symbolfoto: Christian Charisius/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind 2018 weniger Telefon- und Internetanschlüsse überwacht worden als im Jahr zuvor. Die Zahl der überwachten Anschlüsse sei um 17,9 Prozent zurückgegangen, teilte das Bundesamt für Justiz am Mittwoch (22. Januar 2020) in Bonn mit.

2018 wurden demnach 105 Telefon- und Internetanschlüsse überwacht - im Rahmen von insgesamt 59 Ermittlungsverfahren. 2017 waren es noch 80 Verfahren gewesen, bei denen Maßnahmen zur Überwachung der Telekommunikation angeordnet wurden.

Die häufigsten Anlässe zur Überwachung

Mit Abstand am häufigsten - in 71 Fällen - wurde die Telekommunikation in Verfahren zu Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz überwacht. Zur Aufklärung von Straftaten gegen die persönliche Freiheit wurden sieben Anschlüsse überwacht, wegen mutmaßlichen Bandendiebstahls waren es sechs. Raub und Erpressung standen in fünf Fällen im Fokus, Mord und Totschlag in einem Fall.

Zahl ging auch bundesweit zurück

Bundesweit ordneten Gerichte in 2018 laut Mitteilung in 5.104 Verfahren die Überwachung von Festnetz-, Mobilfunk- und Internetanschlüssen an. Dies sei ein Rückgang um 9,3 Prozent, hieß es. Die Zahl der Überwachungsanordnungen, die in den Verfahren ergingen, stieg demnach aber um 4,4 Prozent auf 19 474.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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100 Jahre: So gratulieren Saar-Promis dem Saarland zum runden Geburtstag!

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 Persönlichkeiten aus Saar-Wirtschaft und -Kultur gratulieren dem Saarland zum 100.

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Michael Burkert und Peter Jacoby/Saartoto

"Das Saarland ist 100 Jahre, Saartoto fast 70 Jahre. In dieser Zeit ist das bekannte außerordentliche saarländische Wir-Gefühl entstanden. Wir Saarländer identifizieren uns stark mit unserem Bundesland und dem Gemeinwesen und verfügen über ein hohes Maß an Solidarität und Hilfsbereitschaft. In vielfacher Hinsicht unterstützt Saartoto jedes Jahr dieses Engagement.". (Michael Burkert/Peter Jakoby/Geschäftsführer Saartoto)

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Dr. Klaus-Peter Reimund, GF Marienhaus Kliniken GmbH

Marienhaus ist ein traditionsreicher Träger von sozialen Einrichtungen und fest im Saarland verwurzelt. In unseren Kliniken und Senioreneinrichtungen tun wir alles, damit es Ihnen gut geht – mit großer Leidenschaft, hoher Professionalität und Menschlichkeit. Alles Gute zum Geburtstag! (Dr. Klaus-Peter Reimund, GF Marienhaus Kliniken GmbH)

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Klaus-Peter Fuß, Vorsitzender des Verbandes der Volkshochschulen des Saarlandes

Die Volkshochschulen feiern mit. In allen Städten und Gemeinden bieten wir seit über 100 Jahren für alle Menschen Bildungsmöglichkeiten an.  Mit uns geht Bildung weiter. Wir wünschen dem Saarland auch in den nächsten 100 Jahren viel Freude am Lernen im Bewusstsein gelebter Demokratie.  (Klaus-Peter Fuß, Vorsitzender des Verbandes der Volkshochschulen des Saarlandes)

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Renate Dittgen, Geschäftsführerin Dittgen Bauunternehmen GmbH

Zukunft ist nur dort möglich, wo Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät, sondern als Bestandteil unserer Existenz gesehen wird. 

Die dittgen-Gruppe besteht aus unterschiedlich spezialisierten Firmen und bietet dem Kunden individuelle Lösungen für viele Bereiche des klassischen Baus an.

dittgen als Unternehmensgruppe entstand, als 1998 die Werkstatt und 1999 der Transportbetrieb als selbstständige Unternehmen ausgegründet wurden. Aus der Werkstatt entstand die basis GmbH, heute ein regionaler Anbieter von Reparatur- und Serviceleistungen rund um das Thema "Baumaschine" und "LKW-Fuhrpark".

Die trans GmbH stellt ihre Leistungen nicht nur der Gruppe intern zur Verfügung, sondern versteht sich weiterhin als Experte für Baustellenlogistik am saarländischen Baumarkt.

Seit 2017 betreibt die dittgen Bauunternehmen GmbH gemeinsam mit der Firma Juchem GmbH & Co. KG eine Mischanlage in Schmelz, Limbacher Straße. Die Firma heißt AMAsaar GmbH & Co. KG.

Alle Leistungen der unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche können mit eigenen Kompetenzen und Know-how realisiert werden.

(Renate Dittgen, Geschäftsführerin Dittgen Bauunternehmen GmbH)

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Nicole und Ralph Kindt, Plameco Fachbetrieb

Seit 1982 steht die Firma PLAMECO für Spanndecken - wir als Familienunternehmen mit drei Standorten im Saarland freuen uns, dass wir über 11.600 Saarländer undere Kunden nennnen dürfen". (Nicole und Ralph Kindt, Plameco Fachbetrieb)

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Sascha Klein, Geschäftsstellenleiter, BKK ZF & Partner

Großes entsteht immer im Kleinen.“ Am 100. Geburtstag wird klar: Das Motto des Saarlands könnte nicht besser passen. Auch die BKK ZF & Partner hat vor 30 Jahren als Krankenkasse in Saarbrücken klein angefangen und wächst seitdem stetig. Verbunden mit den Menschen und der Region feiern und gratulieren wir als Partner für Ihre Gesundheit mit unserem Motto: Jahrhundertrund – Kunterbunt + Kerngesund. (Sascha Klein, Geschäftsstellenleiter, BKK ZF & Partner)

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Christiane Blatt, Oberbürgermeisterin der Stadt Völklingen

100 Jahre Saarland – 100 Jahre bedeutende Geschichte im Herzen Europas! Völklingen als Stadt mit Weltkulturerbe an der deutsch-französischen Grenze fühlt sich dem saarländischen Erbe aus Kohle und Stahl besonders verbunden. Alles Gute zum Jubiläum! (Christiane Blatt, Oberbürgermeisterin der Stadt Völklingen)

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Manfred Klein, Brillen Galerie

100 Jahre Saarland – wir gratulieren. Die Vielfalt unseres Bundeslandes bekommen wir (im Austausch mit unseren Kunden) jeden Tag hautnah zu spüren. Wir sind stolz, ein fester Bestandteil der Region zu sein. (Manfred Klein, Brillen Galerie)

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Andrea Schneider, Golfclub Saarbrücken e.V.

2020 besteht der Golfclub Saarbrücken e.V. seit nunmehr 59 Jahren. Zu Recht bezeichnet man unseren Club als den ältesten, mitgliederstärksten und schönsten des Saarlandes. Wir sind stolz, das Saarland seit nun beinahe sechs Jahrzehnten zu repräsentieren. (Andrea Schneider, Golfclub Saarbrücken e.V.)

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Dipl. Ing. Peter Schuler, Geschäftsführer KÜS DATA GmbH

100 Jahre alt wird das Saarland. Heute sind wir ein liebenswertes, offenes, modernes Bundesland, das optimistisch in die Zukunft blickt. Wir freuen uns, Teil des Saarlandes zu sein! Und 2020 außerdem den 40. Geburtstag der KÜS-Bundesgeschäftsstelle im Saarland zu feiern! (Dipl. Ing. Peter Schuler, Geschäftsführer KÜS DATA GmbH)

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Samuel und Klaus Ollig, seit 45 Jahren Teil des Saarlandes

Rollladen Sonnenschutz Ollig: Wir gratulieren meisterlich! (Samuel und Klaus Ollig, seit 45 Jahren Teil des Saarlandes)

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Uwe Kunzler, Geschäftsführer Vereinigte Feuerbestattung Saar GmbH

Das 100-jährige Jubiläum des Saarlandes ist eng mit dem Ende des Ersten Weltkrieges und der Entstehung des Saarbrücker Hauptfriedhofes, zunächst als „Ehrenfriedhof (Soldatenfriedhof)“, verbunden. Teil dieser interessanten und wechselvollen deutsch-französischen Geschichte an diesem Ort der letzten Ruhe war von Anfang an das saarländische Krematorium auf dem Hauptfriedhof, das in diesem Jahr stolze 90 Jahre alt wird und sich gemeinsam mit dem 15 Jahre jungen Krematorium Völklingen grenzüberschreitend zu einer der größten deutschen Feuerbestattungsanlagen entwickelte. (Uwe Kunzler, Geschäftsführer Vereinigte Feuerbestattung Saar GmbH)

Die Wanderausstellung

Die Geschichte unseres Landes direkt zu den Menschen vor Ort bringen – das ist das Ziel einer Wanderausstellung, die im Laufe des Jahres an weiterführenden Schulen und in den Rathäusern saarländischer Kommunen zu sehen ist. Von St. Wendel bis St. Ingbert, von Bous bis Merzig, von Lebach bis Ottweiler.

Freier Eintritt  in die Ausstellung

Während die Ausstellung an den Schulen meist nicht öffentlich zugänglich ist, ist die Bevölkerung herzlich in die Verwaltungsgebäude eingeladen, um dort bei freiem Eintritt die Ausstellung zu besuchen. Die Wanderausstellung „Saarhundert“ spiegelt die Geschichte des Saarlandes wider. Sie zeigt die verschiedenen Dimensionen und Entwicklungsstufen der saarländischen Geschichte mit besonderem Augenmerk auf Eigenständigkeit und europäische Integration.

Mit Inkrafttreten des Versailler Vertrages am 10.1.1920 wurde das „Saargebiet“ als erstes politisches Gebilde geboren, das den Namen „Saar“ in seinem Namen trug. Das Saargebiet stand unter dem Mandat des neu gegründeten Völkerbunds und wurde von einer fünfköpfigen internationalen Regierungskommission verwaltet, der stets ein Franzose und ein Saarländer angehören mussten.

Die sogenannte Völkerbundzeit ist der Beginn des „Saarländischen Sonderweges“, in dessen wechselvoller Geschichte die Saarländerinnen und Saarländer mehrere Nationalitätswechsel durchlebten und dem eine prägende Bedeutung für die Identitätsfindung des Landes zukommt. Auch die großen Themen der saarländischen Gegenwart – beispielsweise Europakompetenz, Wirtschaftsprofil und Selbstständigkeit – sind tief in dieser Zeit verwurzelt. Die Wanderausstellung ist ein Schwerpunkt im Rahmen der Kampagne „Saarhundert“, die zahlreiche Informationsangebote und -veranstaltungen rund um die saarländische Geschichte im Laufe des Jahres 2020 bündelt.

Geschichte unseres Landes direkt zu den Menschen

Da die Ausstellung möglichst viele Bürgerinnen und Bürger erreichen soll, haben Kommunen und Schulen die Chance, die Ausstellung kostenlos bei sich zu zeigen. Auch Vereine und interessierte Institutionen können das Angebot der Staatskanzlei nutzen. „Gerade die Zeit der 1920er Jahre und deren Wirkung auf die Entwicklung unseres Landes werden oftmals unterschätzt und treten zuweilen in der Wahrnehmung hinter den Ereignissen des ersten Saarreferendums zurück“, sagt Ministerpräsident Tobias Hans. „Daher ist es mein Ziel, die Geschichte unseres Landes direkt zu den Menschen vor Ort zu bringen.“

Erstmals öffentlich zu sehen ist die teilweise interaktive Ausstellung vom 2. bis 13. März im Rathaus der Kreisstadt Merzig. Eine Auflistung der bereits feststehenden Termine finden Sie übersichtlich dargestellt auf der Internetseite der Staatskanzlei (www.saarhundert.saarland. de). Die Termine werden ständig aktualisiert und neue Ausstellungsorte werden hinzugefügt. Grafisch und mit vielen Fotos aufbereitet, sind die Saarländer eingeladen auf eine Zeitreise durch die letzten einhundert Jahre.

Bürgerfahrten

Unter dem Titel „Saarhundert“ werden zahlreiche Veranstaltungen angeboten. Unter anderem wird es im ersten Halbjahr 2020 eine Busfahrt geben, die zu historisch relevanten Stätten führt, die maßgeblich zur Identität des Saarlandes beigetragen haben. Als Höhepunkt im zweiten Halbjahr ist eine Fahrt zum zweiten Hauptsitz der Vereinten Nationen in Genf geplant. Dort werden verschlossene Archive geöffnet und man kann einen Blick in eine der wenigen Originalurkunden des Versailler Vertrages werfen. Interessierte können sich ab Mitte März auf der Internetseite des Saarlandes unter www.saarland.de unter dem Themenpunkt Saarhundert bewerben.

Ein Kinofilm für Schulklassen und Bürger

Mit Unterstützung des Saarlandes wird ein Film für die ARD über das Saarland in der Völkerbundzeit produziert. Im Frühsommer 2020 wird es vor der TV-Ausstrahlung eine exklusive Erstaufführung in einem Saarbrücker Kino geben. Einen Tag lang wird der Film dann kostenlos für Schulklassen und interessierte Bürger angeboten. mki

 

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Reinhold Jost wirbt für Dorfwettbewerb im Saarland - immer weniger Teilnehmer

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Jost wirbt derzeit für mehr Teilnehmer beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Foto: BeckerBredel

Umweltminister Reinhold Jost hofft künftig wieder auf mehr Teilnehmer beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldet, ging die Wettbewerbsbeteiligung in den vergangenen Jahren zurück: 2019 hatten sich 36 Dörfer beworben - zehn weniger als beim Wettbewerb davor.

Höhere Preisgelder

Um den Wettbewerb zu beleben, soll der 1. Preis im Landeswettbewerb künftig mit 4.000 Euro (zuvor 2.500 Euro) dotiert werden. Für den zweiten Preis seien 1.500 Euro und für den dritten 500 Euro (zuvor gab es hier keine Geldpreise) vorgesehen, so "dpa".

Darüber hinaus will Jost einen mit 2.500 Euro dotierten Sonderpreis zum Thema "Nachhaltige Dorfentwicklung" ausloben. Erst einmal bedarf es der parlamentarischen Zustimmung dafür. Der Umweltminister zeige sich laut "dpa" allerdings optimistisch, dass es diese geben werde.

Gründe für den Rückgang

Die Bereitschaft der Bürger, sich an dem Wettbewerb zu beteiligen, sei nach Angaben von Jost von Jahr zu Jahr gesunken. Zu den Gründen zähle, dass diejenigen, die mitmachen wollten, immer weniger würden oder sich die Bürger von der Stadt oder der Gemeinde nicht genug unterstützt fühlten. Das geht ebenso aus der "dpa"-Meldung hervor.

"Die Teilnahme ist nicht darauf ausgerichtet, dass man unbedingt Kreis- oder Landessieger werden muss", sagte der Umweltminister. Schon die Teilnahme allein könne einen Erkenntnisgewinn nach sich ziehen. Weil man Hinweise erhalte, was man bereits sehr gut mache und wo nachgearbeitet werden müsse.

Das sieht der Wettbewerb vor

Nach Angaben des Umweltministeriums zielt der Wettbewerb unter anderem darauf ab, die "örtliche Infrastruktur zu erhalten und auszubauen". Er verfolge darüber hinaus das Ziel, "soziale Beziehungen innerhalb der Dorfgemeinschaft zu stärken und auch kulturelle Angebote auf- und auszubauen".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Bürgerinitiative kämpft gegen Abholzung von Waldstück in Püttlingen

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Bereits im Jahr 2008 wurde eine große Fläche des Waldes auf dem Hohberg für die Erweiterung der Sandgrube abgeholzt. Archivfoto: BeckerBredel

Etwa 2,5 Fußballfelder groß ist die Fläche, die die Firma "Schmeer Sand und Kies GmbH" in dem Waldgebiet erschließen will. Sie soll sich von dem bestehenden Abbaugebiet fast bis zum Sportplatz Ritterstraße erstrecken. Dort stehen derzeit allerdings noch gesunde Laubbäume, die dafür gefällt werden müssten.

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Dieses Waldstück auf dem Hohberg in Püttlingen soll der Erweiterung der Sandgrube weichen. Foto: Privat

Bürger wollen die Abholzung im Püttlinger Wald verhindern

Eine Gruppe Ortsansässiger will das verhindern. Die drohende Abholzung sei nicht nur ein tief greifender Eingriff in die Natur, sondern nehme den Bürgerinnen und Bürgern der Region auch ein weiteres Stück Naherholung. Zudem rücke die Sandgrube nah an das Wohngebiet und den Friedhof heran. Und der Kiesabbau verursache nicht nur Staub und Dreck, sondern auch Lärm. 

Petition und Demonstration gegen die Erweiterung der Sandgrube

Mit der Petition „Pro Wald Ritterstraße“ wollen die Bürger darum gegen die weitere Abholzung vorgehen. Online haben bereits über 2.000 Menschen unterschrieben. Zudem liegen in Püttlingen Unterschriftenlisten aus. Während der Werksausschuss am Mittwochnachmittag (22. Januar 2020) über die Rodung der Gemarkung "Hohberg 5" vorabstimmt, demonstriert die Bürgerinitiative vor dem Püttlinger Rathaus. 

Grüne setzen sich für den Erhalt des Waldes ein

Bereits vor zehn Jahren wurde der Abbaubereich der Firma Schmeer erweitert. Schon damals zeigte sich die Bevölkerung verärgert. Auch im Zuge der Klimapolitik müsse laut der Bürgerinitiative nun jedes weitere Abholzen verhindert werden. Auch die Grünen in Regional- und Ortsverband haben sich bereits für den Erhalt des Waldes ausgesprochen. 

Am kommenden Dienstag (28. Januar 2020) lädt Bürgermeisterin Denise Klein zu einer Bürgerversammlung ein, bei der das Vorhaben der Firma erläutert werden soll. Die Entscheidung über das Waldstück fällt Anfang Februar.

Verwendete Quellen:
Petition auf Change.org
• Facebook-Gruppe "Rettet den Püttlinger Wald"

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Stadtwerke Saarbrücken wollen sieben Millionen Euro in Trinkwassernetz investieren

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In Saarbrücken sollen mehrere Millionen Euro in das Trinkwassernetz fließen. Symbolfoto: Lino Mirgeler/dpa-Bildfunk

Die Stadtwerke Saarbrücken planen, sieben Millionen Euro in das Trinkwassernetz der saarländischen Landeshauptstadt zu investieren. Wie der "SR" berichtet, sollen Leitungen innerhalb des Netzes saniert werden.

Gründe für Instandsetzung

Laut des Medienberichts, der sich auf die Aussage der Stadtwerke beruft, liege kein unüblicher Anlass für die Sanierung des Netzes vor - außer eben die Instandhaltung selbst. Außergewöhnliche Schäden habe man nicht verzeichnet, zudem sei das "Netzwerk weder alt noch kaputt".

Mehrere Rohrbrüche

Zuletzt (Ende Dezember 2019) kam es in der Mainzer Straße in Saarbrücken zu einem Wasserrohrbruch. Das sorgte für teilweise Überflutungen - und Kritik. Nur einen Monat zuvor hatte sich in der Straße "Am Kieselhumes" ebenso ein Rohrbruch ereignet. Infolgedessen kam es unter anderem zu Verzögerungen sowie Straßensperrungen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Berichte

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Pkw-Brand in Sulzbach: Feuer macht Haus unbewohnbar

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Das Gebäude ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar. Foto: Feuerwehr Sulzbach

Ein Auto-Brand im Sulzbacher Stadtteil Hühnerfeld hat am Dienstagnachmittag (21. Januar 2020) für einen erheblichen Schaden gesorgt. Das Feuer war laut Feuerwehrangaben gegen 16.30 Uhr in der Brefelder Straße ausgebrochen.

40 Feuerwehrleute im Einsatz

Der Pkw geriet in der Garage im Erdgeschoss eines Wohnhauses in Brand. Das Feuer habe auf die gesamte Garage und die Gebäudefront übergegriffen, so die Feuerwehr. 40 Wehrleute wurden anschließend alarmiert und brachten den Brand unter Kontrolle.

Schweißarbeiten Ursache?

Verletzt wurde niemand. An dem Gebäude entstand erheblicher Schaden. Es sei nicht mehr bewohnbar, so die Feuerwehr. Ursache für das Feuer könnte fahrlässiger Umgang mit einem Schweißgerät gewesen sein, berichtet die "SZ" mit Berufung auf die Polizei.

Verwendete Quellen:
- Facebook-Post der Feuerwehr Sulzbach/Saar Löschbezirk Stadtmitte, 21.01.2020
- Saarbrücker Zeitung

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Parkplätze in Saarbrücken noch zu günstig? Verkehrsexperte regt Debatte an

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Nach Ansicht des Verkehrsexperten sind die Parkgebühren in Saarbrücken zu niedrig. Symbolfoto (Archiv): BeckerBredel

Am Montag (20. Januar 2020) fand in Saarbrücken die Podiumsdiskussion "Zukunft der Mobilität in der Landeshauptstadt" statt. Für viel Gesprächsstoff sorgte am Abend Verkehrswissenschaftler Wilko Manz von der Technischen Universität Kaiserslautern. Das berichtet die "SZ".

Parken in Saarbrücken zu günstig?

Eine These des Verkehrsexperten: In der saarländischen Landeshauptstadt sind die Parkgebühren zu niedrig. Mit höheren Preisen würden Städte wie beispielsweise Zürich oder Amsterdam mehr Autos "aus den Citys verbannen". Während in Saarbrücken im Schnitt 16 Euro für einen ganztägigen Parkplatz fällig werden, zahle man in Amsterdam rund 55 Euro. Das geht ebenso aus dem Medienbericht hervor.

Gut 60 Prozent aller Wege würden Verkehrsteilnehmer in Saarbrücken mit dem Auto zurücklegen. Dabei sei, bei Entfernungen zwischen vier und acht Kilometern, "das Fahrrad etwa genauso schnell", schreibt die "SZ" auf Grundlage der Aussage des Verkehrsexperten.

Debatte um These

Die Worte von Wilko Manz sorgten nach Angaben des Medienberichts für "teils heftigen Widerspruch" sowie "reichlich Zündstoff". Reaktionen auf den Beitrag des Verkehrswissenschaftlers und weitere Ideen für die Zukunft der Mobilität in Saarbrücken gibt es auf saarbruecker-zeitung.de zum Nachlesen.

(Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung

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Nach Diebstahl von Jugendfeuerwehr-Geschenken in Lebach: Feuerwehr erstattet Anzeige

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Die entwendeten Geschenke waren an Tannenbäumen angebracht. Symbolfoto: Facebook/Feuerwehr Steinbach

Vor etwa zwei Wochen kam es in Lebach-Steinbach zu einem Diebstahlsdelikt: Ein Diebespärchen hatte dort offensichtlich Geschenke geklaut, die für Kinder der Steinbacher Jugendfeuerwehr gedacht waren. Das geht aus diesem Facebook-Post der Feuerwehr Steinbach hervor:

Da die mutmaßlichen Diebe laut Feuerwehr die "Chance zur Wiedergutmachung" nicht genutzt haben, wollen sich die Steinbacher Kräfte nun an die Polizei wenden.

Fotos, Personenbeschreibungen und mehr

In einem neueren Facebook-Beitrag adressiert die Feuerwehr nochmals das mutmaßliche Diebespärchen. Dort heißt es: "Wir bedauern euren mangelnden Willen zur Kooperation mit uns sehr. [...] Wir akzeptieren jedoch eure Entscheidung und werden dann wie abgemacht das freundliche und bereits über den Vorfall informierte Abholteam der Polizei zu euch schicken."

Darüber hinaus würden ebenso eine Personenbeschreibung der Tatverdächtigen, Details zu dem mutmaßlichen Fahrzeug der Adressierten sowie das entsprechende Kennzeichen vorliegen. Und: "Solltet ihr über Ausreden nachdenken, es gibt auch Fotos davon", teilt die Feuerwehr abschließend mit.

Unbekannte entwenden Geschenke

Am Samstag (11. Januar 2020) entwendeten Unbekannte Spenden, die "überall in Steinbach an Tannenbäumen auf der Straße" angebracht waren. Die Geschenke sollten eigentlich von Kindern der Jugendfeuerwehr entgegengenommen werden. Und zwar als Anerkennung der Baumbesitzer für das tatkräftige Einsammeln der Bäume.

Verwendete Quellen:
- Facebook-Beitrag der Feuerwehr Steinbach, 12.01.2020
- Facebook-Beitrag der Feuerwehr Steinbach, 19.01.2020

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Öffentlichkeitsfahndung im Saarland: Polizei sucht diese Frau

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Die Polizei im Saarland fahndet aktuell nach dieser Frau. Foto: Polizei

Öffentlichkeitsfahndung im Saarland: EC-Karten-Betrügerin gesucht

Bereits am 31. Oktober 2019 setzte eine unbekannte Frau gegen 10.17 Uhr eine kurz zuvor gestohlene EC-Karte an einem Geldautomaten auf dem Rastpfuhl in Saarbrücken ein. Die Person wurde bei der Tatbegehung von den Überwachungskameras des Geldinstituts aufgezeichnet.

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Die Polizei fahndet aktuell nach dieser EC-Kartenbetrügerin. Foto: Polizei

Die Polizei sucht die Frau, die auf den Kameraaufnahmen zu sehen ist, aktuell per Öffentlichkeitsfahndung. Wer Angaben zur Identität der abgebildeten Person machen oder sonstige hilfreiche Hinweise erteilen kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt unter der Telefonnummer (0681)9321233 oder jeder andere Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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Weitere Aufnahme der Gesuchten. Foto: Polizei

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Saarbrücken vom 22.01.2020

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dpa/lrs

Missbrauchs-Verdacht an Homburger Uni-Klinik: Klage von Klinikleiter abgewiesen

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Geklagt hatte ein früherer Klinikleiter der Kinder-und Jugendpsychiatrie. Foto: BeckerBredel

Der Untersuchungsausschuss des saarländischen Landtags zum Umgang mit Verdachtsfällen von Kindesmissbrauch am Uniklinikum in Homburg kann seine Arbeit fortsetzen. Der Verfassungsgerichtshof des Saarlandes wies am Dienstag (21. Januar 2020) eine Beschwerde des früheren Klinikleiters Dr. Alexander von Gontard gegen die Erweiterung des Auftrags des U-Ausschusses als "unbegründet" ab.

Der Landtag müsse aber das Grundrecht auf den Schutz persönlicher Daten sicherstellen, gaben die Richter mit auf den Weg. Der Ausschuss kommt an diesem Donnerstag zu seiner nächsten Sitzung im Saar-Landtag zusammen.

U-Ausschuss muss Daten schützen

Die Auftragserweiterung im Ausschuss sei nicht verfassungswidrig, teilte der Gerichtshof mit. Es sei sogar "verpflichtend", dass "Strukturen und Organisation des Universitätsklinikums auf einen sachlich und rechtlichen korrekten Umgang mit Hinweisen auf einen Verdacht des sexuellen Missbrauchs von Kindern" überprüft würden.

Bei der Aufklärungsarbeit müsse der U-Ausschuss aber "durch geeignete Schutzvorkehrungen" verhindern, dass personenbezogene Informationen und Daten, "an denen kein überwiegendes Allgemeininteresse besteht, einem weiteren Personenkreis zur Kenntnis gelangen". Dazu zählten neben möglichen Verantwortlichen auch betroffene Kinder, deren private oder intime Daten nicht offenbart werden dürften.

Warum Klinikleiter geklagt hat

Warum hatte der Mediziner geklagt? Zum einen sah von Gontard sein Persönlichkeitsrecht verletzt, weil durch die Erweiterung der Eindruck erweckt werde, ihn treffe die Verantwortung für alle möglichen Missbrauchsfälle im Uni-Klinikum seit 2003, teilte der Verfassungsgerichtshof mit. Zum anderen ging es um sein Grundrecht auf Datenschutz, das er ebenfalls verletzt sah. Beides sah der Verfassungsgerichtshof nicht gegeben.

Der Kläger leitete die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Zunächst hatte sich der U-Ausschuss auf den Umgang des Klinikleiters mit möglichen Missbrauchsfällen in seiner Klinik beschränkt. Nach dem Bekanntwerden von Missbrauchs-Verdachtsfällen in der HNO-Klinik wurde der Untersuchungsauftrag des Landtagsgremiums im Dezember 2019 auf diese Fälle ausgedehnt. Neben dem klagenden Klinikleiter wurde auch der Direktor der HNO-Klinik zum Betroffenen erklärt, hieß es.

Hintergrund ist der im vergangenen Sommer bekanntgewordene Missbrauchsverdacht gegen einen 2016 gestorbenen Assistenzarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Homburg. Er soll von 2010 bis 2014 mehrere Kinder bei Untersuchungen sexuell missbraucht haben. Im Herbst wurden dann zudem zurückliegende Verdachtsfälle von sexuellem Missbrauch an der HNO-Klinik am Uniklinikum bekannt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarlouis-Roden: Über 150.000 Euro Schaden nach Brand in Wohnhaus

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Am Dienstag hat es in einem Wohnhaus mit Gaststätte in Saarlouis-Roden gebrannt. Foto: BeckerBredel

In Saarlouis-Roden hat am Dienstag ein Wohnhaus gebrannt. Wie die Polizei Saarlouis mitteilt, hatten Zeugen die Polizei gegen 12:45 Uhr alarmiert und berichtet, dass aus einer im Haus befindlichen Gaststätte Flammen loderten.

Feuerwehr konnte Brand löschen

Nach aktuellem Kenntnisstand der Polizei soll das Feuer in der Küche der Gaststätte in der Viktoriastraße ausgebrochen sein. Der Freiwilligen Feuerwehr aus Saarlouis gelang es, den Brand rasch zu löschen.

Alle Bewohner des Hauses wurden bereits vor dem Eintreffen der Polizei von Zeugen auf das Feuer aufmerksam gemacht und konnten so das Haus rechtzeitig verlassen.

Keine Verletzten aber hoher Sachschaden

Die Brandursache ist derzeit unklar, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Mehrere Bewohner mussten zur Vorsorge in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden wird derzeit auf ca. 150.000 bis 200.000 Euro geschätzt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 21.01.2020

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