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A620 Saarlouis Richtung Saarbrücken zwischen Saarbrücken-Klarenthal und Saarbrücken-Gersweiler Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle auf dem Überholstreifen (08:02)

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Aktuell Falschgeld im Saarland in Umlauf: Polizei warnt vor "Movie-Money"

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Das Landespolizeipräsidium des Saarlandes warnt aktuell vor Falschgeld, das im Saarland vermehrt in Umlauf gebracht wurde. Symbolfoto: Boris Roessler/dpa-Bildfunk

Bundesweites Problem seit Mitte 2019

Bereits seit Mitte 2019 ist im gesamten Bundesgebiet vermehrt sogenanntes "Movie-Money" in Umlauf. Es handelt sich dabei um Banknoten, die speziell für Filme hergestellt sind und sich im Normalfall in Größe und Farbe von echten Banknoten unterscheiden. Zudem sind üblicherweise Hinweise auf den Scheinen angebracht, die das Geld als Requisite erkennen lassen.

Nun auch vermehrt Fälle von "Movie-Money" im Saarland

Wie das LPP mitteilt, kommt es aktuell vermehrt zu Fällen im Saarland, in denen solches Falschgeld in Verkehr gebracht wurde. So wurden zuletzt auch mehrere Fälle bekannt, in denen "Movie-Money" in Umlauf gebracht wurde, bei dem Kennzeichen fehlen, die das Geld als bloßes Filmgeld erkennen lassen.

Es handele sich laut Angaben des saarländischen Polizeipräsidiums zumeist um in Asien hergestellte 5, 10, 20, 50 und 100 Euro-Scheine. Die Beamten warnen daher aktuell vor den falschen Zahlungsmitteln. Zudem weist die Polizei darauf hin, dass das Zahlen mit diesen falschen Scheinen den Straftatbestand des Inverkehrbringens von Falschgeld erfüllt und folglich mit hohen Strafen geahndet werde.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes vom 27.01.2020

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Illingen: Unbekannte zerstören Bienenstöcke - mindestens 50.000 Tiere tot

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50.000 bis 60.000 Bienen kamen an einer Illinger Schule ums Leben. Symbolfoto: Jens Büttner/dpa-Bildfunk

Unbekannte haben in Illingen vier Bienenstöcke zerstört und damit etwa 50.000 bis 60.000 Bienen getötet. Wie die "SZ" mit Berufung auf den Kreisverband der Imker berichtet, sei es bereits in der Nacht auf Mittwoch (22. Januar 2020) zu der Tat gekommen.

Bienen in den Tod gerissen

Die Bienenstöcke waren demnach an der Fortuin-Schule untergebracht. Die Unbekannten hätten sie in der Tatnacht "in brachialer, sinnloser Weise" von ihrem Bock gestoßen, heißt es im Medienbericht. Die jeweils drei Zargen einer Beute hätten sich dann einzeln auf dem Gelände verteilt, seien zum Teil zerborsten. Die vier Bienenvölker mit ihren insgesamt rund 50.000 bis 60.000 Tieren seien so in die Kälte der Nacht und damit in den Tod gerissen worden.

Derweil habe die Polizei den Vorfall aufgenommen, heißt es in der "SZ". An der Fortuin-Schule arbeiten Schüler zusammen mit dem Kreisverband der Imker und lernen dort den Umgang mit den Tieren.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung

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Wecke das Model in Dir - und werde Teil eines professionellen Fashion-Videos!

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Foto: Timo Rende

Du willst ins Rampenlicht? Auf SOL.DE hast Du jetzt DIE große Chance, Deine Vorzüge ins rechte Licht zu rücken!

Das Saarbrücker Modehaus Bentz sucht für einen Fashion-Videodreh zwei Komparsen, vorzugsweise einen Mann und eine Frau. Die Gewinner nehmen an professionellen Video-Aufnahmen teil - und dürfen sich außerdem noch auf eine tolle Überraschung freuen.

Der Videodreh startet am Montag, 17. Februar um neun Uhr und dauert etwa vier Stunden.  Die Komparsen werden von Bentz Moden für die Zeit des Drehs komplett eingekleidet.

Das Modehaus gilt als einer der führenden Luxus-Departmentstores in Saarbrücken und bietet auf zwei Etagen und einer Fläche von über 600 Quadratmetern eine große Auswahl der neuesten Kollektionen von international bekannten Designern.  Ein Shoppingerlebnis in luxuriösem Ambiente - das ist Euch bei Bentz Moden garantiert.

Ihr habt Lust bekommen? Dann bewerbt Euch inklusive Foto per E-Mail unter info@bentz-saarbruecken.de. Die Aktion endet am 10. Februar. Die Gewinner werden zeitnah benachrichtigt. Viel Glück!

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Offener Rassismus in saarländischem Fastnachts-Heft?

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Aktuell sorgt ein Text aus dem "Ensheimer Fastnachtsheft 2020" für große Aufregung. Foto: privat

Text aus Ensheimer Fastnachtsheft sorgt für Empörung

Seit wenigen Tagen sorgt ein Textauszug aus dem "Ensheimer Fastnachtsheft 2020" (Originaltitel "Ensemmer Faasenachtsheftche 2020") für Empörung in den sozialen Medien. Die in saarländischem Dialekt verfasste Geschichte erzählt von einer afrikanischen "Negermama" (im Original "Neechamomme"), die mit einem "geklauten Tretboot" (im Original "gekloude Pedallo") über das Mittelmeer geflüchtet kam und mit Komplikationen wie "Krämpfen in den Beinen" zu kämpfen hatte.

Im Original heißt es unter anderem: "Ma hat 2019 mohl gesiehn wie die Globalisierung und die Flichtlingskrise uff die Ensemma Faasenacht ussgewirkt hat. Ei do isch joh e schwarzie Frau aus Afriga met me Bobbelche dorum getäbbert. Sie isch glawich met me gekloude Pedallo iwwer's Middelmeer kumm, wenn ich das richdich metgritt honn. Unn das muss garnitt so ähnfach gewähn sinn, weil se schdigger 8 bis 10 mohl e Grombe ins Bähn gritt hat und dodedurch der Pedallo joh quasi zittwies menöfrierunfähich war. Gähng hoche Welle unn Sturm hat se misse Duddele, a awwer omm Enn hat's joh donn doch geklappt".

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Ein Auszug der Geschichte aus dem "Ensheimer Fastnachtsheft 2020", um die aktuell gestritten wird. Foto: privat

In der Überschrift heißt es zudem "E Braut ohne Bräudigam unn die Afrigohnerin mem Bobbelche (Neecha därf ma joh nimme sohn)". Darüber hinaus zeigt das Fastnachtsheft noch ein Bild einer Frau, die eine "schwarze Maske" trägt und somit das seit einiger Zeit umstrittene "Blackfacing" betreibt.

Rassismusvorwürfe in den sozialen Medien

Eine Frau aus dem saarländischen Eschringen hat die entsprechenden Stellen des Fastnachtshefts vor wenigen Tagen bei Facebook veröffentlicht. Dort erheben zahlreiche Menschen seither Rassismusvorwürfe gegen den Verfasser des Textes.

So wird dem verantwortlichen Autor Robert S. unter anderem vorgeworfen, dass er sich "über Flüchtlingsschicksale im Mittelmeer lustig mache", was angesichts von etwa 20.000 ertrunkenen Menschen an "Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten" sei.

Weiterhin heißt es von einer Kritikerin: "Wer unter dem Deckmäntelchen des Humors blanken Rassismus unter das Beifall grölende Volk bringt, ist kein Humorist, sondern ein Faschist".

Autor wehrt sich gegen Vorwürfe

Robert S., der Verfasser des heiß diskutierten Textes wehrt sich in einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" nun gegen die Rassismusvorwürfe. Gegenüber der "SZ" gab er an, dass es ihm fern liege, jemanden zu beleidigen. Er freue sich über jeden, der die Flucht über das Mittelmeer schaffe. Er habe lediglich über jemanden schreiben wollen, der erfolgreich nach Europa gekommen sei.

Weitere Einzelheiten in dem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" (Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- Facebook-Beitrag zu dem Textauszug vom 24.01.2020
- Bericht der "Saarbrücker Zeitung"

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mit dpa/lrs

Wahl-Saarländer Calmund hat sich Magen verkleinern lassen

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Reiner Calmund hat sich in einer Operation den Magen verkleinern lassen. Archivfoto: obs/SWR - Südwestrundfunk/Alexander Kluge/dpa-Bildfunk

Der frühere deutsche Fußball-Funktionär und TV-Entertainer Reiner Calmund hat sich im Kampf gegen sein Übergewicht einer Magenverkleinerung unterzogen. "Wenn die Kilos auf die Gelenke drücken, dann schmerzt das mitunter ganz gehörig. Darum habe ich mich entschieden, den Magen mit einem Bypass verkleinern zu lassen", sagte der 71-Jährige der Deutschen Presse-Agentur.

Calmund ließ sich in Spezialklinik operieren

Calmund, der seit 2012 in Saarlouis lebt, hat den Eingriff in einer Spezialklinik in Offenbach vornehmen lassen und bislang alles gut überstanden. "Ich fühle mich gut. Am Anfang hatte ich noch ein bisschen Bammel. Aber es lief alles reibungslos. Das ist hier oberste Liga und eine Wohlfühlstation", meinte "Calli", der nach dem Eingriff auf der Intensivstation lag.

Durch Magenverkleinerung weniger Appetit

Laut "Bild" wurden dem 150-Kilo-Mann circa 85 Prozent des Magens und zwei Meter des Dünndarms abgebunden. Durch eine Umleitung werde die Nahrung schneller verdaut und rutsche quasi durch. Wegen des kleineren Magens hat der Patient weniger Appetit.

Schon Dienstag zurück ins Saarland?

"Ich bin optimistisch, dass die Kilos nachhaltig purzeln und ich mit mehr Mobilität und Spaß das Leben genießen kann", sagte der langjährige Manager von Bayer Leverkusen, der laut "SZ" wohl schon am Dienstag das Krankenhaus wieder verlassen kann.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Bild
- Saarbrücker Zeitung
- eigener Bericht

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Gewerkschaft der Polizei fordert harte Bestrafung nach Schüssen auf Beamte

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Als die Polizisten das Haus nach ihm durchsuchten, begann der Mann auf sie zu schießen. Symbolfotos: Bernd Thissen/Federico Gambarini/dpa-Bildfunk

Der 38-jährige Beschuldigte hatte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (24. Januar 2020) auf fünf Beamte der Polizei Neunkirchen geschossen, die bei einem Einsatz sein Haus durchsuchten. Die betroffenen Polizisten mussten nach dem Einsatz psychologisch betreut werden.

GdP fordert Anklage wegen versuchten Mordes

Wie GdP-Chef David Maaß in der Saarbrücker Zeitung äußerte, kämpfe die Gewerkschaft nun dafür, dass der Vorfall "als qualifizierter Dienstunfall gewertet" wird. Zudem solle die Tat den Mann "straf- und zivilrechtlich teuer zu stehen kommen." Die GdP und ihre Anwälte wollen ein hohes Schmerzensgeld und eine Anklage wegen versuchten Mordes erwirken.

Gefahrenzulage für Polizisten soll erhöht werden

Vorfälle wie dieser machten laut Maaß zudem die Gefahren sichtbar, denen Polizisten ausgesetzt sind. Er fordert daher die monatliche Gefahrenzulage für Polizisten von knapp 128 Euro auf 190 Euro zu erhöhen. Weitere Einzelheiten zu den Forderungen der GdP gibt es auf saarbruecker-zeitung.de.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung
• Eigener Bericht

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Vermisst: Wo ist Bianca (13) aus Neunkirchen?

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Die vermisste 13-Jährige aus Furpach ist wohlbehalten aufgefunden worden. Foto: Polizei

Die Polizei sucht aktuell nach der vermissten Bianca R. aus Neunkirchen-Furpach. Die 13-Jährige sei am Donnerstag (23. Januar 2020) nach ihrem Ausgang nicht in ihre Jugendwohngruppe zurückgekehrt, teilten die Beamten am Montag mit.

Personenbeschreibung von Bianca

Es lägen Erkenntnisse vor, dass Bianca sich im Raum Saarbrücken oder Neunkirchen aufhält. Sie wird von der Polizei wie folgt beschrieben:
- circa 150 Zentimeter groß
- zierliche Statur
- etwa 41 Kilogramm schwer
- braune, mittellange Haare
- scheinbares Alter: 16 Jahre
- Kleidung: schwarze Jacke mit Fellkragen, weiß-rosafarbene Schuhe von "Nike"

Hinweise an die Polizei, Tel. (06821)2030.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Neunkirchen, 27.01.2020

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Personengruppe greift Mann in Saarbrücken an - wohl Zusammenhang zu Angriff in Shisha-Bar

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In der Dudweiler Straße wurde ein 34-jähriger Iraner verletzt. Symbolfoto: BeckerBredel

Laut Polizei gingen gegen 22.30 Uhr mehrere Meldungen ein, wonach eine größere Personengruppe einen Mann in der Dudweiler Straße in Saarbrücken angegriffen und verletzt haben soll.

Mann verletzt

Und tatsächlich: Die Einsatzkräfte stellten das Opfer, einen 34-jährigen Iraner, vor Ort fest. Der Mann aus dem Iran hatte bei dem Vorfall Prellungen und Schnittverletzungen erlitten. "Zu den Angreifern machte der Verletzte bislang keine Angaben", heißt es in der Pressemitteilung.

Unter anderem suchten Streifenbesatzungen eine nahe gelegenen Shisha-Bar auf. Doch die "sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahme nach den Tätern verliefen ergebnislos", teilen die Beamten mit. Gäste der Bar erbrachten ebenso keine Hinweise zu dem zum vorliegenden Angriff.

Zusammenhang zu Angriff in Dudweiler Straße

"Nach den bisherigen Erkenntnissen ist ein Zusammenhang mit dem Überfall auf eine ebenfalls in der Dudweiler Straße befindliche Shisha-Bar vom vergangenen Samstag nicht auszuschließen", so die Polizei. Hintergrund der aktuellen Auseinandersetzungen in Saarbrücken soll ein Streit unter Shisha-Bar-Betreibern sowie Gruppen aus deren Umfeld sein. Die Ermittlungen dauern an.

Personengruppe zerlegt Shisha-Bar

Bei dem Vorfall am Samstagabend (25. Januar 2020) zerlegte eine zehn bis 15-köpfige Personengruppe ein Shisha-Cafe in Saarbrücken. Dabei gingen die Randalierer gezielt auf einen Mann los und griffen diesen mit Schlägen und Tritten an. 

Fahndungsmaßnahmen der Polizei führten in der Nacht zu Sonntag zur Feststellung von über zehn Personen, die an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein sollen.

Zeugen können sich an die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt wenden, Tel. (0681)9321-233.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saarland, 27.01.2020
- eigener Bericht

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Saarland: Polizei kündigt Alkohol-Kontrollen zu Fastnacht an

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Die Polizei hat gezielte Alkohol- und Drogenkontrollen zur Fastnachtszeit angekündigt. Symbolfoto: Arno Burgi/dpa-Bildfunk

Für viele gehört Alkohol zur Fastnacht einfach dazu. Doch wer sich betrunken hinters Steuer setzt, riskiert nicht nur erhebliche Strafen, sondern gefährdet sich und andere Verkehrsteilnehmer. Die Polizei im Saarland führt daher rund um die närrischen Tage wieder gezielte Alkohol- und Drogenkontrollen durch.

Fünf Fahrer gestoppt

Solche fanden am gestrigen Sonntag (26. Januar 2020) zwischen 08.00 und 16.00 Uhr im Raum Saarbrücken sowie im Raum St. Ingbert statt. Insgesamt seien in diesem Zeitraum 18 Autos und ihre Fahrerinnen und Fahrer überprüft worden.

Dabei standen fünf von ihnen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln beziehungsweise Alkohol. Bei vieren wurde eine Blutprobe angeordnet. Ein fünfter Fahrzeugführer musste die Alkohol-Atemmessung in der Polizeidienststelle durchführen.

Bei zwei der Fahrer beschlagnahmte die Polizei außerdem noch geringe Mengen an Betäubungsmitteln. Außerdem war einer von ihnen ohne Führerschein unterwegs. Daneben seien während den achtstündigen Kontrollen noch geringe Verkehrsverstöße durch die Beamten festgestellt worden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums, 27.01.2020

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dpa/lrs

Saarlouis: Frau wird bewusstlos und kracht mit Auto gegen Mauer

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Die Frau musste ins Krankenhaus gebracht werden. Symbolfoto: Patrick Seeger/dpa-Bildfunk

Wegen eines medizinischen Notfalls ist in Saarlouis eine 43-jährige Frau mit ihrem Auto von der Straße abgekommen und mit einer Mauer kollidiert. Sie wurde wegen des medizinischen Leidens in ein Krankenhaus gebracht, wie die Polizei mitteilte.

Demnach sei die Frau am Sonntagmittag vermutlich am Steuer bewusstlos geworden und anschließend mit ihrem Auto von der Fahrbahn abgekommen. Andere Menschen wurden bei dem Unfall nicht verletzt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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dpa/lrs

Ophüls-Festival 2020: Das sind die Gewinner

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Regisseur Johannes Maria Schmit (links) und Tucke Royale, Drehbuchautor und Hauptdarsteller, sind beim 41. Filmfestival Max Ophüls Preis für ihren Film "Neubau" mit dem Preis für den besten Spielfilm und dem Preis für den gesellschaftlich relevanten Film ausgezeichnet wurden. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

"Neubau" von Regisseur Johannes Maria Schmit ist beim 41. Filmfestival Max Ophüls Preis (MOP) in Saarbrücken als bester Spielfilm ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 36.000 Euro dotiert. Für Buch und Schauspiel in "Neubau" erhielt zudem der Autor und Schauspieler Tucké Royale den Preis für den gesellschaftlich relevanten Film.

So begründet die Jury die Wahl

"Es gibt Filme, die sind leise, aber sie wirken lange nach. Die weiten den Blick, einfach, indem sie einladen genau hinzuschauen", hieß es in der Begründung der Jury. "Sie kommen ohne Budenzauber aus, weil sie den Gegenstand ihrer Betrachtung ernst nehmen, ihm Würde verleihen. Solche Filme haben die Kraft, Empathie zu erzeugen."

Darum geht es in "Neubau"

"Neubau" spielt im Sommer in der Brandenburger Provinz und erzählt von Markus (Tucké Royale), der hin- und hergerissen ist zwischen der Liebe zu seinen pflegebedürftigen Omas und der Sehnsucht nach einem anderen Leben in Berlin.

"Lost in Face" mit Doku-Preisen ausgezeichnet

Ebenfalls zwei Auszeichnungen - den Publikumspreis Dokumentarfilm und für die beste Musik in einem Dokumentarfilm - erhielt "Lost in Face" von Valentin Riedl mit Musik von Antimo Sorgente. Der Film handelt von einer Frau, die kein Gesicht mehr erkennt - nicht einmal ihr eigenes.

Beste Doku handelt von Leiharbeitern

Bester Dokumentarfilm wurde "Regeln am Band, bei hoher Geschwindigkeit" von Yulia Lokshina über osteuropäische Leiharbeiter eines großen Schweineschlachtbetriebs, die in der westdeutschen Provinz ums Überleben kämpfen.

Schauspielerin Heike Makatsch ("Männerpension", "Hilde"), der das diesjährige Tribute des Filmfestivals gewidmet war, vergab die Auszeichnungen an den besten Schauspielnachwuchs. Die beiden Preise gingen an Maresi Riegner für "Irgendwann ist auch mal gut" von Christian Werner und an Mehdi Meskar für "Nur ein Augenblick" von Randa Chahoud.

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Heike Makatsch lobte den jungen Schauspiel-Nachwuchs. Foto: BeckerBredel

Von den Leistungen des Nachwuchses zeigte sich Makatsch beeindruckt: "Ich habe das Gefühl, dass da ganz eigene Köpfe unter diesen jungen Schauspielern sind. Kompromisslos, eigen, mutig und unangepasst", sagte die 48-Jährige. Sie würde sich freuen, wenn sie sich "weiterhin in diesem Haifischbecken so unangepasst weiterentwickeln können."

Publikumspreis geht an Film über Flüchtlinge

Für die beste Regie wurde Johanna Moder für "Waren einmal Revoluzzer" ausgezeichnet. Den Publikumspreis Spielfilm erhielt "Ein bisschen bleiben wir noch" von Arash Riahi. Der Film erzählt von den Geschwistern Oskar und Lilli, die von ihrer psychisch labilen Mutter getrennt werden und bei zwei unterschiedlichen Pflegefamilien landen.

In die Freude von Arash T. Riahi, österreichischer Regisseur iranischer Herkunft, dass das Publikum einen Film über tschetschenische Flüchtlinge möge, mischte sich auch Skepsis, ob es der Film in die Kinos schaffe: "Vermutlich werden ihn sich einige Verleiher anschauen und sich dann denken: Ist ein schöner Film, aber es gibt ja keine deutschen Stars drin. Das wird nicht funktionieren."

Insgesamt wurden am Samstagabend 16 Auszeichnungen mit Preisgeldern in einer Gesamthöhe von 118.500 Euro verliehen. Festival-Chefin Svenja Böttger wünscht sich für die Zukunft "weiterhin tolle Einreichungen und aufregende Filme" und die Möglichkeit, "die Filme so zu highlighten, dass sie ins Kino kommen".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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mit dpa

Coronavirus: Nachfrage nach Atemmasken in Frankreich stark gestiegen

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Am Coronavirus sind laut Angaben des chinesischen Staatsfernsehens bislang 80 Menschen gestorben. Foto: Vincent Yu/AP/dpa-Bildfunk

In Zusammenhang mit der neuen Lungenkrankheit ist in Frankreich die Nachfrage nach Atemmasken stark gestiegen. "Sie suchen eine Maske?", titelte die Tageszeitung "Dernières Nouvelles d’Alsace" ("DNA") vor wenigen Tagen.

Drei Fälle in Frankreich bestätigt

Der Nachrichtensender "France 2" berichtete am Freitag (24. Januar 2020), der Verkauf von Masken sei nach Angaben von 300 Apotheken im Januar gegenüber dem Vorjahr um 43 Prozent gestiegen. Frankreich hatte am Freitagabend drei Fälle des Coronavirus bestätigt.

In nur einer Viertelstunde 240 Masken verkauft

Doch schon vorher herrschte bei manchen Apotheken ein regelrechter Ansturm. Wie "DNA" weiter berichtete, verkaufte eine Apotheke am Pariser Hauptflughafen Roissy-Charles de Gaulle am Donnerstag in nur einer Viertelstunde 240 Atemmasken. An dem Flughafen kommen täglich mehrere Flüge aus China an. Der Flugverkehr von und nach Wuhan war am Donnerstag eingestellt worden.

Asiatische Kunden Hauptabnehmer

Er habe seinen ganzen Vorrat an einem Nachmittag verkauft, zitierte die Tageszeitung "Le Parisien" am Freitag einen Apotheker im Zentrum von Paris. Der Andrang habe am Donnerstag begonnen. Ähnlich sieht es in anderen Städten aus. Bei den Käufern soll es sich mehrheitlich um asiatische Kunden handeln, die in ihre Heimatregion zurückfliegen.

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Ein Experte bereitet sich auf die Einführung einer Diagnose des Coronavirus vor. Foto: dpa-Bildfunk/Minsa/Agentur Andina/GATO

Infizierten geht es gut

Bei den drei Coronavirus-Fällen in Frankreich handelt es sich um einen in Bordeaux hospitalisierten 48-jährigen Franzosen chinesischer Herkunft, bei dem in Paris diagnostizierten Paar um einen 31 Jahre alten Mann und dessen 30-jährige Ehefrau. Alle kamen aus oder über Wuhan nach Frankreich. Nach Angaben der Ärzte ging es allen drei Patienten soweit gut.

Medizinisches Team am Pariser Flughafen

Zur Verstärkung der Vorkehrungen beschloss Frankreich, ein medizinisches Team am Flughafen Charles de Gaulle einzusetzen. Es soll Reisende aus China empfangen und sich um Menschen kümmern, die Symptome der neuen Lungenkrankheit aufweisen. Temperaturkontrollen hat Frankreich bislang nicht eingeführt. Ärzte und Epidemiologen erinnerten daran, dass die Grippe in Frankreich jedes Jahr mehrere Hundert Menschen tötet.

Coronavirus: Saarland "gewappnet"

Das hiesige Gesundheitsministerium hatte am Donnerstag in einer Stellungnahme mitgeteilt, das Saarland sei gegen das Coronavirus "gewappnet". Ministerin Monika Bachmann (CDU) sagte, es gäbe keinerlei Grund zur Verunsicherung.

China gibt die Zahl der mit am Coronavirus gestorbenen Menschen derweil mit 80 an. Die Zahl der bestätigten Fälle liege bei 2.744, so das Staatsfernsehen laut "Spiegel". Außerhalb Chinas hat es bisher rund 50 Fälle gegeben. Frankreich ist bisher das einzige europäische Land.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Spiegel.de: "China meldet 80 Todesfälle und 2744 Infizierte"

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Befreiung des KZ Auschwitz vor 75 Jahren - Heute Gedenk-Veranstaltungen im Saarland

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Heute vor 75 Jahren wurden die verbleibenden Häftlinge des KZ Auschwitz befreit. Hier im Bild: Besucher gehen durch den Eingang mit dem Schriftzug "Arbeit macht frei" in das frühere Konzentrationslager. Auschwitz steht als Symbol für den industriellen Massenmord und die Vernichtung der Juden. Foto: dpa-Bildfunk/Kay Nietfeld

Genau heute vor 75 Jahren, also am 27. Januar 1945, erreichten Soldaten der Roten Armee das in Auschwitz gelegene größte Vernichtungslager der Nazis. Und zwar mit dem Ziel, die verbleibenden Menschen des Lagerkomplexes zu befreien.

Mehr als 7.000 überlebende Häftlinge, darunter etwa 700 Kinder, trafen die Truppen noch an. Trotz sofort angeforderter Sanitäter verstarben in den folgenden Tagen viele der ehemaligen KZ-Insassen. Insgesamt forderte die NS-Vernichtungsmaschinerie in Auschwitz mindestens eine Million Menschenleben.

Heute Gedenktag

Seit 1996 ist der Jahrestag der Befreiung von Auschwitz in Deutschland ein gesetzlicher Gedenktag: der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Auch im Saarland finden heute einige Veranstaltungen statt, die der durch die Nazis geächteten, verfolgten, verletzten sowie getöteten Menschen gedenken.

Veranstaltungen im Saarland

Unter anderem gibt es in der Saarbrücker Johanneskirche heute einen "akustischen Gedenkstein für die Opfer" zu sehen und zu hören. Wie der "SR" berichtet, werden über den ganzen Tag verteilt Namen der in Auschwitz ermordeten Menschen vorgelesen. Darüber hinaus wird Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) einen Text eines verfolgten Autors vortragen.

Eine weitere Gedenkveranstaltung findet im Landtag in Saarbrücken statt. Nach Angaben des Medienberichts werden hier zwei Schulklassen "Projekte zur Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus" vorstellen. Ebenso beteiligten sich Schüler in Saarlouis an einem Programm in der Evangelischen Kirche. Laut "SR" sind hier unter anderem Gedichte, Texte, Filme sowie historische Dokumente im Fokus.

Hans befürwortet Schülerbesuche in KZ-Gedenkstätten

Tobias Hans sagte der "SZ": Junge Menschen sollten "diese dunkle Epoche der deutschen Geschichte" verinnerlichen. Demgemäß befürwortet er Schülerbesuche in ein Konzentrationslager - oder eine anderen Gedenkstätte. Saar-Grüne hatten gefordert, solcherlei Besuche fest in die Lehrpläne zu verankern.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Saarbrücker Zeitung
- Wikipedia: Konzentrationslager Auschwitz

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