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Sankt Ingbert, Im Schiffelland zwischen Südstraße und Oststraße Gefahr durch Ölspur (10:54)

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mit dpa

Pfleger unter Mordverdacht: Ermittlungen im Saarland dauern an

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Der Krankenpfleger steht im Verdacht Patienten in einem Krankenhaus im Saarland getötet zu haben. Symbolfoto: Daniel Bockwoldt/dpa-Bildfunk

Fünf Monate nachdem bekannt wurde, dass ein Pfleger im Saarland verdächtigt wird in einem Krankenhaus fünf Morde begangen und zwei Mordversuche unternommen zu haben, laufen die Ermittlungen weiter. 

Keine Hinweise auf weitere Fälle

Wie ein Sprecher der deutschen Presse-Agentur (dpa) am heutigen Dienstag (28. Januar 2020) mitteilte, sei noch nicht absehbar, wann und wie das Verfahren abgeschlossen werde. Es gäbe bislang keine Hinweise auf weitere Fälle. Der Beschuldigte Daniel B. hat sich nach wie vor nicht zu den Vorwürfen geäußert. 

Pfleger verabreichte Notfallmedikamente

Der 27-Jährige wird verdächtigt, Patienten nicht verordnete Notfallmedikamente gegeben zu haben. Diese gerieten dadurch in Lebensgefahr, woraufhin er versuchte, sie zu reanimieren. Die Vorfälle spielten sich im Zeitraum von März 2015 bis März 2016 in der SHG-Klinik in Völklingen ab. Zuvor hatte Daniel B. auch in Kliniken in Wiesbaden und Frankfurt gearbeitet. Er verbüßt aktuell eine dreijährige Haftstrafe in einer anderer Sache. 

Krankenpfleger unter Mordverdacht: Bisherige Artikel zum Thema

05.09.: Mordverdächtiger Pfleger Daniel B. wohl psychisch krank
02.09.: Krankenpfleger Daniel B. unter Mordverdacht - Neue Ermittlungen in Hessen
01.09.: Patientenschützer fordern Konsequenzen
31.08.: Weitere Details zu Todesfällen in Klinik Völklingen bekannt
30.08.: Mordermittlungen an Völklinger Klinik: Krankenpfleger soll schwerstkranke Patienten getötet haben

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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dpa/lrs

Coronavirus: Atemschutzmasken auch im Saarland vermehrt nachgefragt

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Nach dem ersten Fall des Corona-Virus in Deutschland werden auch im Saarland immer mehr Atemschutzmasken nachgefragt. Symbolfoto: Fabian Strauch/dpa-Bildfunk

Bei den Kunden handele es sich vorwiegend um asiatische Studenten, die die Masken kaufen wollten, sagte die Vorsitzende des Saarländischen Apothekervereins, Susanne Koch, in Saarbrücken-Dudweiler am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Zudem werde momentan auch "in Bezug auf Hygienemaßnahmen mehr nachfragt".

Atemschutzmasken nicht mehr vorrätig

Die nachgefragten Atemschutzmasken der Schutzklasse FFP2 und FFP3, die mit einem Luftfilter versehen seien, könnten derzeit nicht mehr über den Großhandel bezogen werden, sagte Koch. "Wir werden von zwei Großhandlungen versorgt, die haben aktuell nichts mehr auf Lager." Die Masken seien aber "ohne Probleme" über einen Laborausstatter "innerhalb von zwei Tagen zu bekommen". Die besonderen Masken hätten die knapp 300 Saar-Apotheken normalerweise nicht zum Verkauf vorrätig. Über das Thema hatte zuvor der Saarländische Rundfunk berichtet.

Laboruntersuchung von drei Personen aus dem Saarland 

Nach Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums wurden bislang im Saarland noch keine Verdachtsfälle gemeldet. Gleichwohl wurde bei drei Personen vorsorglich eine Laboruntersuchung am Konsiliarlabor in Berlin veranlasst. Bisher gebe es saarlandweit keinen Nachweis von dem neuen Coronavirus.

Land trifft Vorkehrungen für Behandlung 

Das Land bereite sich auf die in China ausgebrochene neuartige Lungenkrankheit vor. Vorkehrungen seien getroffen worden, um mögliche Patienten im Saarland behandeln zu können. Schutzmaßnahmen, wie die Unterbringung in einem Einzelzimmer und entsprechende Schutzkleidung, könnten in jedem Krankenhaus im Bundesland getroffen werden. Für alle weiteren Schritte arbeite man mit dem Land Hessen zusammen.

Mehr als 100 Tote in China

Das neue Coronavirus war zunächst im chinesischen Wuhan ausgebrochen. Die Gesamtzahl der weltweit bekannten Erkrankungen ist inzwischen auf mehr als 4.500 gestiegen, in China sind bislang mehr als 100 Menschen daran gestorben. In Deutschland gibt es einen ersten bestätigten Coronavirus-Patienten in Bayern.

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presseagentur

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100 Jahre: So gratulieren Saar-Promis dem Saarland zum runden Geburtstag!

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 Persönlichkeiten aus Saar-Wirtschaft und -Kultur gratulieren dem Saarland zum 100.

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Michael Burkert und Peter Jacoby/Saartoto

"Das Saarland ist 100 Jahre, Saartoto fast 70 Jahre. In dieser Zeit ist das bekannte außerordentliche saarländische Wir-Gefühl entstanden. Wir Saarländer identifizieren uns stark mit unserem Bundesland und dem Gemeinwesen und verfügen über ein hohes Maß an Solidarität und Hilfsbereitschaft. In vielfacher Hinsicht unterstützt Saartoto jedes Jahr dieses Engagement.". (Michael Burkert/Peter Jakoby/Geschäftsführer Saartoto)

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Dr. Klaus-Peter Reimund, GF Marienhaus Kliniken GmbH

Marienhaus ist ein traditionsreicher Träger von sozialen Einrichtungen und fest im Saarland verwurzelt. In unseren Kliniken und Senioreneinrichtungen tun wir alles, damit es Ihnen gut geht – mit großer Leidenschaft, hoher Professionalität und Menschlichkeit. Alles Gute zum Geburtstag! (Dr. Klaus-Peter Reimund, GF Marienhaus Kliniken GmbH)

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Klaus-Peter Fuß, Vorsitzender des Verbandes der Volkshochschulen des Saarlandes

Die Volkshochschulen feiern mit. In allen Städten und Gemeinden bieten wir seit über 100 Jahren für alle Menschen Bildungsmöglichkeiten an.  Mit uns geht Bildung weiter. Wir wünschen dem Saarland auch in den nächsten 100 Jahren viel Freude am Lernen im Bewusstsein gelebter Demokratie.  (Klaus-Peter Fuß, Vorsitzender des Verbandes der Volkshochschulen des Saarlandes)

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Renate Dittgen, Geschäftsführerin Dittgen Bauunternehmen GmbH

Zukunft ist nur dort möglich, wo Vergangenheit nicht in Vergessenheit gerät, sondern als Bestandteil unserer Existenz gesehen wird. 

Die dittgen-Gruppe besteht aus unterschiedlich spezialisierten Firmen und bietet dem Kunden individuelle Lösungen für viele Bereiche des klassischen Baus an.

dittgen als Unternehmensgruppe entstand, als 1998 die Werkstatt und 1999 der Transportbetrieb als selbstständige Unternehmen ausgegründet wurden. Aus der Werkstatt entstand die basis GmbH, heute ein regionaler Anbieter von Reparatur- und Serviceleistungen rund um das Thema "Baumaschine" und "LKW-Fuhrpark".

Die trans GmbH stellt ihre Leistungen nicht nur der Gruppe intern zur Verfügung, sondern versteht sich weiterhin als Experte für Baustellenlogistik am saarländischen Baumarkt.

Seit 2017 betreibt die dittgen Bauunternehmen GmbH gemeinsam mit der Firma Juchem GmbH & Co. KG eine Mischanlage in Schmelz, Limbacher Straße. Die Firma heißt AMAsaar GmbH & Co. KG.

Alle Leistungen der unterschiedlichen Tätigkeitsbereiche können mit eigenen Kompetenzen und Know-how realisiert werden.

(Renate Dittgen, Geschäftsführerin Dittgen Bauunternehmen GmbH)

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Nicole und Ralph Kindt, Plameco Fachbetrieb

Seit 1982 steht die Firma PLAMECO für Spanndecken - wir als Familienunternehmen mit drei Standorten im Saarland freuen uns, dass wir über 11.600 Saarländer undere Kunden nennnen dürfen". (Nicole und Ralph Kindt, Plameco Fachbetrieb)

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Sascha Klein, Geschäftsstellenleiter, BKK ZF & Partner

Großes entsteht immer im Kleinen.“ Am 100. Geburtstag wird klar: Das Motto des Saarlands könnte nicht besser passen. Auch die BKK ZF & Partner hat vor 30 Jahren als Krankenkasse in Saarbrücken klein angefangen und wächst seitdem stetig. Verbunden mit den Menschen und der Region feiern und gratulieren wir als Partner für Ihre Gesundheit mit unserem Motto: Jahrhundertrund – Kunterbunt + Kerngesund. (Sascha Klein, Geschäftsstellenleiter, BKK ZF & Partner)

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Christiane Blatt, Oberbürgermeisterin der Stadt Völklingen

100 Jahre Saarland – 100 Jahre bedeutende Geschichte im Herzen Europas! Völklingen als Stadt mit Weltkulturerbe an der deutsch-französischen Grenze fühlt sich dem saarländischen Erbe aus Kohle und Stahl besonders verbunden. Alles Gute zum Jubiläum! (Christiane Blatt, Oberbürgermeisterin der Stadt Völklingen)

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Manfred Klein, Brillen Galerie

100 Jahre Saarland – wir gratulieren. Die Vielfalt unseres Bundeslandes bekommen wir (im Austausch mit unseren Kunden) jeden Tag hautnah zu spüren. Wir sind stolz, ein fester Bestandteil der Region zu sein. (Manfred Klein, Brillen Galerie)

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Andrea Schneider, Golfclub Saarbrücken e.V.

2020 besteht der Golfclub Saarbrücken e.V. seit nunmehr 59 Jahren. Zu Recht bezeichnet man unseren Club als den ältesten, mitgliederstärksten und schönsten des Saarlandes. Wir sind stolz, das Saarland seit nun beinahe sechs Jahrzehnten zu repräsentieren. (Andrea Schneider, Golfclub Saarbrücken e.V.)

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Dipl. Ing. Peter Schuler, Geschäftsführer KÜS DATA GmbH

100 Jahre alt wird das Saarland. Heute sind wir ein liebenswertes, offenes, modernes Bundesland, das optimistisch in die Zukunft blickt. Wir freuen uns, Teil des Saarlandes zu sein! Und 2020 außerdem den 40. Geburtstag der KÜS-Bundesgeschäftsstelle im Saarland zu feiern! (Dipl. Ing. Peter Schuler, Geschäftsführer KÜS DATA GmbH)

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Samuel und Klaus Ollig, seit 45 Jahren Teil des Saarlandes

Rollladen Sonnenschutz Ollig: Wir gratulieren meisterlich! (Samuel und Klaus Ollig, seit 45 Jahren Teil des Saarlandes)

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Uwe Kunzler, Geschäftsführer Vereinigte Feuerbestattung Saar GmbH

Das 100-jährige Jubiläum des Saarlandes ist eng mit dem Ende des Ersten Weltkrieges und der Entstehung des Saarbrücker Hauptfriedhofes, zunächst als „Ehrenfriedhof (Soldatenfriedhof)“, verbunden. Teil dieser interessanten und wechselvollen deutsch-französischen Geschichte an diesem Ort der letzten Ruhe war von Anfang an das saarländische Krematorium auf dem Hauptfriedhof, das in diesem Jahr stolze 90 Jahre alt wird und sich gemeinsam mit dem 15 Jahre jungen Krematorium Völklingen grenzüberschreitend zu einer der größten deutschen Feuerbestattungsanlagen entwickelte. (Uwe Kunzler, Geschäftsführer Vereinigte Feuerbestattung Saar GmbH)

Die Wanderausstellung

Die Geschichte unseres Landes direkt zu den Menschen vor Ort bringen – das ist das Ziel einer Wanderausstellung, die im Laufe des Jahres an weiterführenden Schulen und in den Rathäusern saarländischer Kommunen zu sehen ist. Von St. Wendel bis St. Ingbert, von Bous bis Merzig, von Lebach bis Ottweiler.

Freier Eintritt  in die Ausstellung

Während die Ausstellung an den Schulen meist nicht öffentlich zugänglich ist, ist die Bevölkerung herzlich in die Verwaltungsgebäude eingeladen, um dort bei freiem Eintritt die Ausstellung zu besuchen. Die Wanderausstellung „Saarhundert“ spiegelt die Geschichte des Saarlandes wider. Sie zeigt die verschiedenen Dimensionen und Entwicklungsstufen der saarländischen Geschichte mit besonderem Augenmerk auf Eigenständigkeit und europäische Integration.

Mit Inkrafttreten des Versailler Vertrages am 10.1.1920 wurde das „Saargebiet“ als erstes politisches Gebilde geboren, das den Namen „Saar“ in seinem Namen trug. Das Saargebiet stand unter dem Mandat des neu gegründeten Völkerbunds und wurde von einer fünfköpfigen internationalen Regierungskommission verwaltet, der stets ein Franzose und ein Saarländer angehören mussten.

Die sogenannte Völkerbundzeit ist der Beginn des „Saarländischen Sonderweges“, in dessen wechselvoller Geschichte die Saarländerinnen und Saarländer mehrere Nationalitätswechsel durchlebten und dem eine prägende Bedeutung für die Identitätsfindung des Landes zukommt. Auch die großen Themen der saarländischen Gegenwart – beispielsweise Europakompetenz, Wirtschaftsprofil und Selbstständigkeit – sind tief in dieser Zeit verwurzelt. Die Wanderausstellung ist ein Schwerpunkt im Rahmen der Kampagne „Saarhundert“, die zahlreiche Informationsangebote und -veranstaltungen rund um die saarländische Geschichte im Laufe des Jahres 2020 bündelt.

Geschichte unseres Landes direkt zu den Menschen

Da die Ausstellung möglichst viele Bürgerinnen und Bürger erreichen soll, haben Kommunen und Schulen die Chance, die Ausstellung kostenlos bei sich zu zeigen. Auch Vereine und interessierte Institutionen können das Angebot der Staatskanzlei nutzen. „Gerade die Zeit der 1920er Jahre und deren Wirkung auf die Entwicklung unseres Landes werden oftmals unterschätzt und treten zuweilen in der Wahrnehmung hinter den Ereignissen des ersten Saarreferendums zurück“, sagt Ministerpräsident Tobias Hans. „Daher ist es mein Ziel, die Geschichte unseres Landes direkt zu den Menschen vor Ort zu bringen.“

Erstmals öffentlich zu sehen ist die teilweise interaktive Ausstellung vom 2. bis 13. März im Rathaus der Kreisstadt Merzig. Eine Auflistung der bereits feststehenden Termine finden Sie übersichtlich dargestellt auf der Internetseite der Staatskanzlei (www.saarhundert.saarland. de). Die Termine werden ständig aktualisiert und neue Ausstellungsorte werden hinzugefügt. Grafisch und mit vielen Fotos aufbereitet, sind die Saarländer eingeladen auf eine Zeitreise durch die letzten einhundert Jahre.

Bürgerfahrten

Unter dem Titel „Saarhundert“ werden zahlreiche Veranstaltungen angeboten. Unter anderem wird es im ersten Halbjahr 2020 eine Busfahrt geben, die zu historisch relevanten Stätten führt, die maßgeblich zur Identität des Saarlandes beigetragen haben. Als Höhepunkt im zweiten Halbjahr ist eine Fahrt zum zweiten Hauptsitz der Vereinten Nationen in Genf geplant. Dort werden verschlossene Archive geöffnet und man kann einen Blick in eine der wenigen Originalurkunden des Versailler Vertrages werfen. Interessierte können sich ab Mitte März auf der Internetseite des Saarlandes unter www.saarland.de unter dem Themenpunkt Saarhundert bewerben.

Ein Kinofilm für Schulklassen und Bürger

Mit Unterstützung des Saarlandes wird ein Film für die ARD über das Saarland in der Völkerbundzeit produziert. Im Frühsommer 2020 wird es vor der TV-Ausstrahlung eine exklusive Erstaufführung in einem Saarbrücker Kino geben. Einen Tag lang wird der Film dann kostenlos für Schulklassen und interessierte Bürger angeboten. mki

 

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Stehen Ein- und Zwei-Cent-Münzen jetzt vor dem Aus?

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Sind die Ein- und Zwei-Cent-Münzen etwa ein Fall fürs Museum? Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Rolf Vennenbernd

Laut der "Süddeutschen Zeitung" plant die EU-Kommission derzeit das Abschaffen der Ein- und Zwei-Cent-Münzen. Ein entsprechendes Papier soll EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch vorstellen.

Das sind die Gründe

Die Idee zur Abschaffung soll sich laut des Medienberichts in der "Liste der Initiativen zur Entbürokratisierung" des Arbeitspapiers befinden. Begründet wird der Vorschlag mit einem Report der Kommission von 2018. Dort heißt es: Immer mehr Euro-Staaten seien dazu übergegangen, "beim Einkaufen auf volle fünf Cent runden zu lassen". Infolgedessen könne man unter anderem die Herstellungskosten der Ein- und Zwei-Cent-Münzen einsparen.

Darüber hinaus hätten Umfragen gezeigt, "dass es heute in keinem Land mehr eine Mehrheit für die Beibehaltung dieser beiden Stückelungen gibt". So zitiert die "Süddeutsche Zeitung" den Kommissionsreport.

Kritik

Der Vorstoß trifft allerdings nicht nur auf Befürworter, heißt es im Medienbericht. Widerstand regte unter anderem der CSU-Europa-Abgeordnet Markus Ferber. Die Befürchtung: Man wolle den Beginn des Bargeldausstiegs vorbereiten. "Der Plan müsse alle Alarmglocken schrillen lassen", so der Abgeordnete laut der "Süddeutschen Zeitung".

Verwendete Quellen:
- Süddeutsche Zeitung

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Mann schlägt schwangere Frau: Geldstrafe nach wiederholter häuslicher Gewalt in Homburg

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Das Gericht sah es erwiesen an, dass der Mann die schwangere Frau mehrfach geschlagen hatte. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Mikko Stig

Am Amtsgericht in St. Ingbert ist erst kürzlich ein Urteil gegen einen 1989 geborenen Mann ergangen: Wegen drei Fällen von häuslicher Gewalt muss der nun Verurteilte eine Geldstrafe von insgesamt 4.500 Euro zahlen. Das berichtet die "SZ".

Mann schlägt schwangere Frau

Nach Angaben des Medienberichts hatte Amtsgerichtsdirektorin Marion Walter drei Vorfälle geschildert, für die der Mann zur Geldstrafe verurteilt wurde. Der erste davon ereignete sich bereits im Februar 2016. Laut Walter erlitt eine schwangere Frau einen Riss im Trommelfell, nachdem ihr der Mann aufs Ohr geschlagen hatte.

Die weiteren Angriffe ereigneten sich im März und im Juni 2019 in einer Wohnung in Homburg. Hier griff der nun Verurteilte die Geschädigte mit der flachen Hand auf den Rücken sowie im Gesicht an. Unter anderem erlitt das Opfer dabei "erhebliche Schmerzen", so "SZ".

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung

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Sturm im Saarland: Rentnerinnen schwer verletzt - Tanne stürzt auf Kita

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In Völklingen stürzte eine Tanne auf eine Kita. Foto: BeckerBredel

Update (15.15 Uhr): Ein Baum ist auf eine Oberleitung der Saarbahn gestürzt. Daher findet zwischen Saarbrücken-Römerkastell und Saargemünd aktuell kein Verkehr statt. Ab Römerkastell in Richtung Lebach verkehren die Saarbahnen regulär. Die Instandsetzung kann mehrere Stunden in Anspruch nehmen.

Zwei Rentnerinnen sind im Waderner Stadtteil Dagstuhl von einem umstürzenden Baum getroffen und schwer verletzt worden. Eine 72-Jährige erlitt eine Trümmerfraktur beider Beine, eine 65-Jährige einen Fußbruch und eine Platzwunde am Kopf.  Die Frauen wurden ins Krankenhaus gebracht und sind außer Lebensgefahr.

Vor Ort waren Notärzte, Rettungswagen und der Rettungshubschrauber Christoph 16. Der Baum beschädigte auch eine Stromleitung.

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Die Ahornbaum verletzte zwei Rentnerinnen schwer. Foto: BeckerBredel

Kita von Tanne getroffen

In Völklingen-Heidstock stürzte gegen 10.30 Uhr ein Baum auf die Kita in der Rheinstraße. Die Tanne schlug hier auf das Flachdach der Einrichtung ein. Verletzt wurde niemand. Die Freiwillige Feuerwehr ist aktuell mit den Aufräumarbeiten beschäftigt.

Sturm im Saarland: Bäume stürzen um

Für das gesamte Saarland besteht am heutigen Dienstag eine Wetter-Warnung vor Sturmböen. Bäume fielen außerdem hier um:

- zwischen Merzig-Brotdorf und Losheim-Britten (Landkreis Merzig-Wadern)
- zwischen Perl-Nennig und Perl-Sinz (Landkreis Merzig-Wadern)
- in der Ortsdurchfahrt von Dillingen (Landkreis Saarlouis),
- zwischen Marpingen und Urexweiler (Landkreis St. Wendel)
- in Illingen-Steinertshaus (Landkreis Neunkirchen)
- zwischen Homburg-Jägersburg und Homburg-Reiskirchen (Saarpfalz-Kreis)
- auf der A1 in der Überleitung zur A8 (Regionalverband Saarbrücken)

Verkehrsticker mit allen Störungen aus dem Saarland

Verwendete Quellen:
- Pressedienst BeckerBredel
- eigene Recherche

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Saar-Polizei unterstützt Suche nach vermisstem Jürgen S. (60)

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So sieht der vermisste Jürgen S. aus. Foto: Polizei

Die Polizei sucht derzeit Jürgen S. (60) aus Waldfischbach-Burgalben. Seit dem gestrigen Montagnachmittag (27. Januar 2020) wird der Mann vermisst. Das teilt das Polizeipräsidium Westpfalz mit.

Öffentlichkeitsfahndung

"Umfangreiche Suchmaßnahmen von Polizei und Feuerwehr mit Unterstützung einer Rettungshundestaffel führten bislang nicht zum Antreffen des Vermissten", heißt es in der Pressemitteilung. Nun sucht die Polizei zusätzlich mit einer Öffentlichkeitsfahndung nach dem 60-Jährigen.

Laut den Beamten verließ Jürgen S. am Montag gegen 14.15 Uhr das Krankenhaus in Pirmasens. Die Polizei geht davon aus, dass der Vermisste derzeit zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist. Er könnte sich in einer hilflosen Lage befinden.

Saar-Polizei unterstützt Suche

Am heutigen Dienstag teilte die Polizei im Saarland auf Twitter den Aufruf ihrer Kollegen aus Rheinland-Pfalz. Mit den Worten "Die Polizei Kaiserslautern sucht nach einer vermissten Person" sowie entsprechenden Hashtags ("#Fahndung" und "#Mithilfe") hoffen die Einsatzkräfte auf Hinweise zum Aufenthaltsort des vermissten Mannes.

Personenbeschreibung

Laut Polizei wird Jürgen S. folgendermaßen beschrieben:
- 178 cm groß
- schlank
- kurzes, dunkles Haar
- Lesebrille
- trug eine dunkelblaue "Camel"-Jacke und eine verwaschene "Flicken-Jeans"

Vermutlich führt Jürgen S. einen Rucksack und einen "farbig-bunten Regenschirm mit sich", teilen die Einsatzkräfte darüber hinaus mit.

Hinweise an die Polizei in Pirmasens, Tel. (06331)5200.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Polizeipräsidiums Westpfalz, 28.01.2020
- Tweet der Polizei Saarland, 28.01.2020

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600 Gramm Amphetamin und Marihuana sichergestellt: Polizei kontrolliert Auto bei Saarbrücken

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Hier zu sehen: die beschlagnahmten Drogen. Fotos: Hauptzollamt Saarbrücken

600 Gramm Amphetamin und 80 Gramm Marihuana: Diese Menge an Betäubungsmitteln stellte das Hauptzollamt Saarbrücken nach eigenen Angaben bei einer Verkehrskontrolle auf der A8 sicher.

Polizei stoppt Auto

Bereits am Montag (20. Januar 2020), gegen 13.00 Uhr, reisten drei Personen im Alter von 19 bis 40 Jahren in einem Pkw von Luxemburg nach Deutschland ein. In Grenznähe kam es schließlich zu einer Kontrolle, so die Polizei.

"Die Reisenden aus verschiedenen europäischen Ländern gaben an, dass sie mit Freunden in Deutschland feiern wollten", heißt es in der Pressemitteilung. Dabei verhielten sie sich allerdings nervös. Und die Zöllner schauten aus diesem Grund genauer hin.

Drogen sichergestellt

Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs wurde in der sogenannten "Reserveradmulde" des Pkw ein Einmachglas mit fast 600 Gramm Amphetamin aufgefunden. Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte nach eigenen Angaben im Rahmen der Kontrolle rund 80 Gramm Marihuana sicher.

Infolgedessen wurden gegen die drei Fahrzeuginsassen Strafverfahren wegen Verdachts auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Im Anschluss kam es darüber hinaus zu vorläufigen Festnahmen. Die weiteren Ermittlungen übernahm das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Hauptzollamts Saarbrücken, 28.01.2020

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Mit abgetrenntem Kopf für Foto posiert: Prozessauftakt gegen Syrer aus Saarbrücken

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Der 33-jährige Kassim A. muss sich ab dem heutigen Dienstag vor Gericht verantworten. Foto: Thomas Frey/dpa-Bildfunk

Kassim A., der mit dem abgetrennten Kopf eines Kriegsgegners posiert haben soll, steht vom heutigen Dienstag (28. Januar 2020) vor dem Oberlandesgericht (OLG) Koblenz. Die Generalstaatsanwaltschaft Koblenz wirft ihm dies als Kriegsverbrechen vor.

Bewaffnetem Widerstand angeschlossen

Der syrische Flüchtling soll sich laut Anklage einst im Bürgerkrieg dem bewaffneten Widerstand gegen die Regierung angeschlossen haben. Dann soll A. mit dem Kopf eines vermutlich gegnerischen Kämpfers "in einer den Getöteten verhöhnenden und in seiner Totenehre herabwürdigenden Weise für Fotoaufnahmen posiert haben". Er habe den Kopf an einem Ohr in die Höhe gehalten und dabei selbst "einen zufriedenen Gesichtsausdruck" gezeigt.

Ihm werde nicht vorgeworfen, den Kopf selbst abgetrennt zu haben. Im Falle einer Verurteilung droht dem 33-Jährigen eine Haftstrafe nicht unter einem Jahr.

Flüchtling gesteht

Oberstaatsanwalt Christopher do Paco Quesado sagte am Rande des Prozesses, der Syrer habe nach seiner Flucht nach Deutschland Landsleuten in Saarbrücken vom abgetrennten Kopf eines syrischen Regime-Soldaten berichtet. Später im Polizeiverhör dagegen habe der 34-Jährige angegeben, er habe den Kopf unter Trümmern gefunden und wisse nicht, wem dieser gehört habe.

Nach früheren Angaben des Koblenzer Generalstaatsanwalts Jürgen Brauer hatten Ermittler das Foto mit dem abgetrennten Kopf nach Hinweisen anderer syrischer Bürgerkriegsflüchtlinge auf dem Handy des Angeklagten entdeckt.

A. lebte nach Flucht in Saarbrücken

Laut dem Verteidiger Marius Müller verurteilte 2018 das Amtsgericht Saarbrücken den 34-Jährigen unter anderem wegen Körperverletzung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Er sitzt deshalb im Saarland in Haft. Für seinen neuen Prozess vor dem OLG Koblenz sind vorerst vier weitere Verhandlungstage bis zum 17. Februar terminiert.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Mitteilung des Oberlandesgerichts Koblenz, 21.11.2019
- eigener Bericht
- Völkerstrafgesetzbuch: § 8 Kriegsverbrechen gegen Personen

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Homburger Uni-Klinik widerspricht Vorwurf der Akten-Manipulation

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Die Staatsanwaltschaft ermittelt in sieben Verdachtsfällen an der HNO-Klinik. Foto: BeckerBredel

Die Uniklinik in Homburg weist Vorwürfe von sich, sie habe im Fall des mutmaßlichen Missbrauchsskandals an der HNO-Klinik Akten manipuliert. Das berichtet der "SR" und beruft sich auf eine schriftliche Stellungnahme des Klinik-Direktors.

Der Staatsanwaltschaft habe die vollständige Patientenakte vorgelegen, heißt es dort. Dort sei auch das angeblich fehlende Foto abgedruckt gewesen. Die Anwältin der Eltern besteht darauf, das potenzielle Beweisfoto sei nicht an die Staatsanwaltschaft weitergegeben worden. Die Aufnahme sei entstanden, da es nach einer Mandeloperation in der Klinik "Auffälligkeiten am Anus des Kindes" gegeben habe, heißt es im Medienbericht.

Nach Angaben des Medienberichts ermittelt die Staatsanwaltschaft aktuell in sieben Fällen an der HNO-Klinik.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

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Saarbrücken jagt Raser mit neuem mobilen Blitzer rund um die Uhr

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So sieht der neue mobile Blitzer aus, der aktuell in Saarbrücken (hier in der Halbergstraße) eingesetzt wird. Foto: BeckerBredel

Mit einem sogenannten "Enforcement Trailer", der einem Anhänger ähnelt, geht Saarbrücken aktuell verstärkt auf Raser-Jagd. Gegenüber der "SZ" erklärte Stadtsprecher Thomas Blug: Seit dem 14. Januar ist das neue Messgerät im Einsatz.

Aktuell sei geplant, den Blitzer ein Jahr lang zu testen. Daher habe man den "Enforcement Trailer" lediglich gemietet. Die Kosten: 90.000 Euro inklusive Zubehör, Lieferung, Abholung und Schulung der Mitarbeiter.

Mobiler Blitzer in Saarbrücken im Einsatz

Nach Angaben des Medienberichts fertigt das Gerät rund um die Uhr, an allen sieben Tage der Woche, Fotos von Verkehrssündern an. "Saarbrückens Raser fühlten sich bislang nachts weitgehend sicher", so die "SZ". Laut Blug soll mit dem neuen Gerät nun die Flexibilität der Kontrollen - und damit einhergehend die Sicherheit - in der saarländischen Landeshauptstadt erhöht werden.

An welchen Stellen der Blitzer bereits zu sehen war und in welchen Bereichen verstärkt kontrolliert wird, gibt es auf saarbruecker-zeitung.de zum Nachlesen. (Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Funktionsweise der "Enforcement Trailer"

Laut des Herstellers "Vitronic" eignet sich das Messgerät vor allem für Stellen, an denen Geschwindigkeitskontrollen "aufgrund fehlender Infrastruktur oder Gefährdung von Messpersonal bisher nicht durchführbar" waren.

Über eine Anhängerkupplung wird der Trailer zunächst zur Messstelle bewegt. Das Ausrichten des Blitzers erfolgt über einen ferngesteuerten Antrieb. Liegt der Messort im Fokus, kann das Gerät mit dem Blitzen beginnen.

Der "Enforcement Trailer" ist mit einer "unabhängigen Energieversorgung auf Basis von Hochleistungsbatterien ausgestattet", so "Vitronic". Das soll eine ununterbrochene Messung von bis zu zehn Tagen gewährleisten.

Darüber hinaus verfüge das System über eine Sicherung gegen Abtransport, eine "beschusssichere Hülle" sowie ein optionales Alarmsystem, heißt es auf der Webseite des Herstellers.

Verwendete Quellen:
- Presseagentur BeckerBredel
- Saarbrücker Zeitung
- Angaben des Herstellers "Vitronic"

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Coronavirus erreicht Deutschland: Mann erkrankt

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In Deutschland ist erstmals eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt worden. Ein Mann aus Bayern habe sich infiziert, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München mit. Foto: dpa-Bildfunk/Sven Hoppe

In Deutschland hatte es bislang nur Verdachtsfälle gegeben. Doch jetzt ist es passiert: ein Mann ist erkrankt. Experten beruhigen allerdings vor einer weiteren Verbreitung des Coronavirus. Das meldet die "Deutsche Presse-Agentur" (dpa).

Mann in Bayern erkrankt

Laut des Medienberichts ist ein Mann aus dem Landkreis Starnberg in Bayern mit dem Erreger infiziert. Das Besondere an dem Fall: Erstmals soll es sich dabei um "eine Ansteckung zwischen nicht eng Verwandten in einem Land außerhalb Chinas" handeln.

Bei den rund 50 erfassten Infektionen in Frankreich, den USA, Thailand sowie weiteren asiatischen Ländern handelte es sich bislang um "importierte Fälle": Betroffenen hatten sich demnach bei einer Reise nach China infiziert, so "dpa".

Coronavirus: Nachfrage nach Atemmasken in Frankreich stark gestiegen

Der erste bestätigte Coronavirus-Patient in Deutschland hat sich allerdings bei einem chinesischen Gast seiner Firma angesteckt. Die Frau aus China sei zu einer Fortbildung bei der Firma gewesen. Das erfuhr "dpa" am heutigen Dienstag (28. Januar 2020) aus Kreisen der Gesundheitsbehörden.

Ansteckungsgefahr wohl gering

Nach Angaben der "Task Force Infektiologie" des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit befindet sich der Patient in Bayern klinisch in einem guten Zustand. "Er wird medizinisch überwacht und ist isoliert", zitiert "dpa" eine Mitteilung des Landesamts.

Ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums sagte: "Das Risiko für die Bevölkerung in Bayern, sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren, wird von der 'Task Force Infektiologie' [...] derzeit als gering erachtet." Menschen, die engen Kontakt mit dem Patienten hatten, würden ausführlich aufgeklärt und über mögliche Symptome, Hygienemaßnahmen und Übertragungswege informiert.

Saarland gewappnet

Das Saarland sei gegen ein mögliches Auftreten des Coronavirus gewappnet. Das erklärte das zuständige Gesundheitsministerium in einer Pressemitteilung. Demgemäß wurden hierzulande bereits "entsprechende Vorkehrungen getroffen".

Dazu sollen vorbeugende Maßnahmen sowie ein Vertrag mit dem Land Hessen zur Mitbenutzung des sogenannten "Ständigen Arbeitskreises der Kompetenz- und Behandlungszentren für Krankheiten durch hochpathogene Erreger (kurz: STAKOB)" gehören.

Coronavirus: die Hintergründe

Das neue Virus "2019-nCoV" stammt ursprünglich vermutlich von einem Markt in der chinesischen Millionenstadt Wuhan, wo es wohl von dort gehandelten Wildtieren auf den Menschen übersprang, so "dpa". Eine schützende Impfung oder eine spezielle Therapie zur Behandlung der Erkrankung gibt es nicht. Die Symptome - darunter trockener Husten, Fieber und Atemnot - können aber mit Medikamenten abgemildert werden.

Nach derzeitiger Einschätzung von Experten verläuft die neuartige Lungenkrankheit offenbar in den meisten Fällen mild, möglicherweise sogar ohne Symptome. Von den in China registrierten Todesfällen gehen die meisten nach bisherigen Erkenntnissen auf ältere und ohnehin schon stark geschwächte Patienten zurück, heißt es im Medienbericht.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Deutsche Presse-Agentur

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mit dpa/lrs

Munition explodiert bei Brand in Friedrichsthaler Waffenwerkstatt

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Am Montag gegen 18:20 Uhr kam es zum Brand einer Waffenwerkstatt mit Munitionslager in der Straße "Am Bahnhof" in Friedrichsthal. Foto: Brandon-Lee Posse/SOL.DE

Bei einem Brand einer Waffenwerkstatt in Friedrichsthal ist ein Großteil der dort gelagerten Munition explodiert. Verletzt wurde bei dem Feuer, das am Montagabend gegen 18:20 Uhr ausbrach, niemand.

„Die Brandbekämpfung wurde durch ständig explodierende Geschosse der gelagerten Munition erschwert“, hieß es von der Polizei. Die Feuerwehr war mit starken Kräften vor Ort. Auch Waffen von Kunden wurden durch die Flammen beschädigt.

Brandursache und Schadenshöhe noch unklar

Das Feuer brach den Polizeiangaben zufolge in der Nähe des Kamins aus - die tatsächliche Brandursache war aber zunächst noch unklar. Auch die Höhe des Schadens konnte zunächst nicht beziffert werden. Der Büchsenmacherbetrieb in Bahnhofsnähe verkauft und repariert Waffen.

Für die Dauer des Löscheinsatzes war die Saarbrücker Straße circa 45 Minuten voll gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Meldung der Polizei Saarbrücken, 27.01.2020

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mit dpa/lrs

Wetter-Warnung für das Saarland: Alle Landkreise betroffen

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Windig wird es im Saarland. Der Wetterdienst warnt vor Sturmböen. Symbolfoto: Wolfgang Kumm/dpa-Bildfunk

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Sturmböen in allen Landkreisen des Saarlands. Laut DWD muss am heutigen Dienstag (28. Januar 2020) mit Windgeschwindigkeiten zwischen 60 und 80 Kilometern pro Stunde (Windstärke 9) gerechnet werden. In Schauernähe kann es laut DWD zu schweren Sturmböen mit bis zu 100 km/h (Windstärke 10) kommen. Die Wetterwarnung ist zunächst bis 17.00 Uhr angesetzt.

Wetterwarnung im Saarland: Was passieren kann

Der starke Wind kann Äste abbrechen lassen und zu erheblichen Behinderungen beim Gehen sorgen. Im schlimmsten Fall ist nicht ausgeschlossen, dass Bäume entwurzelt werden und Baumstämme brechen. Bürger sollten besonders auf herabfallende Gegenstände wie Dachziegel achtgeben.

Im Norden kann es schneien

Im Nordsaarland ist laut DWD bis in die Nacht zu Mittwoch außerdem mit leichtem Schneefall zu rechnen. Die Schneefallgrenze sinke auf 400 Meter. Oberhalb von 600 Metern gebe es Schnee zwischen zwei und fünf Zentimetern. Verbreitetet könne es glatt werden.

So werden Mittwoch und Donnerstag

Am Mittwoch bleibt es laut Vorhersage wechselnd bis stark bewölkt. Immer wieder fällt Regen, auch Graupelschauer sind möglich. Die Temperaturen steigen auf maximal drei bis sieben Grad.

Am Donnerstag zeigt sich die Sonne ebenfalls nur selten, vom Südwesten ziehen im Laufe des Tages dichte Wolken auf. Dafür soll es weniger regnen: Nur gegen Abend sollen ein paar Tropfen vom Himmel kommen. Die Höchstwerte steigen auf sechs bis zehn Grad.

Verwendete Quellen:
- Deutscher Wetterdienst: Landkreiswarnungen
- Deutsche Presse-Agentur

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