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A8 Saarlouis Richtung Luxemburg zwischen Rehlingen und Merzig Gefahr durch Gegenstände auf dem Standstreifen Eisenstange (12:10)

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"IceLounge" in Homburg eröffnet diese Woche

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Mit der EisLounge in Homburg bekommt das Saarland wieder eine Eishalle zum Schlittschuhlaufen. Symbolfoto: Swen Pförtner/dpa-Bildfunk

Ab Freitag (31. Januar 2020) können Schlittschuhläufer und alle, die es noch werden wollen, in Homburg ihre Fähigkeiten in der neuen Eishalle erproben. Die offizielle Eröffnung der "IceLounge" findet mit einer Eisdisco um 19.00 Uhr statt. 

Die Party soll keine Ausnahme bleiben. An den Wochenenden werden in der Eishalle regelmäßig Discos stattfinden, bei denen verschiedene DJs auflegen. Auf der 25 mal 15 Meter großen Fläche aus echtem Eis, kann dann geschlittert und getanzt werden. Ein weiteres Extra: Wer sich vorab anmeldet, kann sich in der Halle auch im Eisstockschießen versuchen. Die Fläche ist laut Inhaber Tim Hönig wettkampftauglich.

Mehr Informationen zur "IceLounge": Homburg bekommt Eishalle

Öffnungszeiten der "IceLounge"

Bis April ist die Eishalle geöffnet. Und das täglich. 

Montag bis Donnerstag, 13.00 Uhr bis 21.30 Uhr
Freitag, 13.00 Uhr bis 23.00 Uhr
Samstag, 10.00 Uhr bis 23.00 Uhr
Sonntag, 10.00 Uhr bis 21.30 Uhr

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Kreisstadt Homburg 
- eigener Artikel

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Sozialministerium investiert 4,7 Millionen Euro in Frauen- und Gesundheitspolitik

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Ministerin Monika Bachmann will mit der Unterstützung der 44 Einrichtungen im Saarland auch die Arbeit der Ehrenamtler im Bereich Frauen- und Gesundheitspolitik anerkennen. Archivfoto: BeckerBredel

Laut Ministerin Monika Bachmann leisten die Institutionen "eine unverzichtbare Arbeit zum Wohle hilfebedürftiger Menschen in unserem Land".

Investitionen in Einrichtungen zur Unterstützung von Frauen 

Unterstützt werden unter anderem Projekte zur Förderung von Frauengruppen. Auch Organisationen und Verbände, die sich etwa für mehr Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Partnerschaften einsetzen oder sich für Frauen mit Migrationshintergrund engagieren, werden gefördert. Für diese stehen insgesamt 700.000 Euro zur Verfügung. Mit 1,6 Millionen Euro werden die 16 Stellen zur Schwangerschaftskonfliktberatung unterstützt.

Gesundheitsförderung und Suchthilfe werden unterstützt

Das Ministerium investiert zudem 300.000 Euro in das Programm "Das Saarland lebt gesund", das sich der Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention verschrieben hat. Jeweils den gleichen Betrag erhalten die AIDS-Hilfe Saar und weitere Einrichtungen, die im Gesundheitsbereich tätig sind. Besondere Unterstützung kommt Maßnahmen zur Suchthilfe wie Beratungsstellen und Überlebenshilfe zu. Dort stehen 1,54 Millionen Euro zur Verfügung.

Ehrenamtliche Arbeit verdient finanzielle Förderung

Die Investitionen sollen laut Bachmann auch den ehrenamtlichen Mitarbeitern in den Stellen zugutekommen. Ihre Mühen sollen mit den Förderungen honoriert werden. „Diese Anstrengungen verdienen unsere finanzielle Unterstützung, damit ihr Erfolg über den Tag hinaus gesichert ist und ihre Arbeit Früchte tragen kann!“

Verwendete Quellen:
• Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

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Die Veranstaltungs-Highlights 2020 im Saarland

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Max Giesinger spielt im März 2020 in der Saarlandhalle. Archivfoto: Alexander Prautzsch/dpa-Zentralbild

Das neue Programm der Saarevent GmbH ist da! So viel dürfen wir verraten: es erwarten euch einige Highlights. Alle Konzerte, Comedy-Shows, Musicals und sonstigen Live-Shows, die 2020/21 ins Saarland kommen, findet ihr unter: Saarevent-Programm 2020/2021.

Max Giesinger „Die Reise Tour 2020“ in der Saarlandhalle

Die Reise, die gern immer länger werden darf: Auf seiner bisher größten Tournee zu seinem neuen Album "Die Reise" hat Max Giesinger 2019 vor über 60.000 Fans gespielt. Mit weiteren Terminen in Deutschland, Österreich und der Schweiz geht "Die Reise" Tour nicht nur im Frühjahr 2020 weiter, sondern verspricht mit der Ankündigung der Open Airs schon jetzt einen tollen Konzertsommer 2020 mit Max Giesinger.

Am 16. März 2020 spielt Max Giesinger in der Saarlandhalle. Einlass ist um 18.00 Uhr, Beginn um 20.00 Uhr.

SIDO - Ich & keine Maske Live 2020 im Juli in der Saarlandhalle

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Der Rapper SIDO kommt ins Saarland. Archivfoto: Alexander Prautzsch/ZB/dpa

Runde satte Bässe, Scratches und Beats, die einen nicht stillstehen und rhythmische Zuckungen entstehen lassen. Dazu eine gehörige Portion eingängiger Texte, die automatisch Bilder im Kopf kreieren und ganz viel Entertainment.
SIDO live. Wer den Ausnahmekünstler SIDO schon mal in seinem Live-Element erlebt hat weiß, dass ihn eine energiegeladene und einzigartige Show erwartet.

Am 05. Juli 2020 gibt sich SIDO die Ehre in der Saarlandhalle. Einlass ist um 17.00 Uhr, Beginn um 19.00 Uhr.

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Im Saarland finden auch im Jahr 2020 wieder hochrangige Konzerte und unterhaltsame Shows statt.

Tim Bendzko - „Jetzt bin ich ja hier - Tour“, Vorplatz Congresshalle

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Tim Bendzko spielt im Juli ein Konzert in Saarbrücken. Archivfoto: Uwe Riehm/SWR

Zwei Nummer-Eins-Alben, acht Hitsingles, zig Gold- und Platinauszeichnungen, unzählige große TV-Shows und ausverkaufte Konzertreisen: Tim Bendzko hat die deutsche Musiklandschaft in den vergangenen Jahren geprägt wie kaum ein anderer. Im Mai 2020 geht Tim Bendzko damit auf große "Jetzt bin ich ja hier"-Tour in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Tim Bendzko spielt am 10. Juli 2020 auf dem Vorplatz der Congresshalle. Einlass ist um 17.00 Uhr, Beginn um 19.00 Uhr.

Revolverheld - „Zimmer mit Blick“ - Live 2020 auf dem Vorplatz der Congresshalle

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Revolverheld kommen nach Saarbrücken. Archivfoto: Daniel Bockwoldt/dpa-Bildfunk

Unglaubliche dreizehn Jahre ist es schon wieder her, dass Revolverheld ihr Debütalbum veröffentlichten Seitdem wurden vier Studioalben veröffentlicht, alle gingen in die Top Ten. Insgesamt hatten sie beeindruckende fünfzehn Singles in den Charts – davon enterten allein drei aus ihrem letzten Studio-Album „Immer in Bewegung“ direkt die Top Ten.

Revolverheld spielen am 04. Juli 2020 ein Konzert auf dem Vorplatz der Congresshalle in Saarbrücken. Einlass ist um 17.00 Uhr, Beginn um 19.00 Uhr.

Oliver Pocher mit  "Schonungslos durchgeklickt" in der Garage Saarbrücken

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Oliver Pocher kommt mit seinem neuen Programm in die Garage nach Saarbrücken. Archivfoto: Rolf Vennenbernd/dpa-Bildfunk

Im Zeitalter von Shitstorms und Political Correctness füllen verbale Auswürfe die digitale Cloud wie Spam Mails den Papierkorb. Schonungslos macht jedermann von seinem Social Media gegebenen Recht auf Meinungsäußerung Gebrauch. Allen voran: Oliver Pocher! Von Helene Fischer bis Heidi Klum, Wendler bis Bachelor, Bibi bis Dagi, Merkel bis Trump – alle sind online und produzieren ununterbrochen Material. Jeder andere tut es leider auch. Oliver Pocher nimmt es in seinem neuen Programm mit der digitalen Diarrhö der A- bis Z-Elite auf. In "Schonungslos" verarbeitet er Abend für Abend die Eindrücke von Instagram, Facebook oder WhatsApp, die sich sonst ungefiltert in unserer Großhirnrinde einnisten. Damit er sich "Schonungslos" durchklicken kann, werden die Zuschauer Teil dieser interaktiven Show. Jeder Abend wird einzigartig. Und natürlich macht der Pocher auch vor sich selbst keinen Halt.

Oliver Pocher tritt am 20. April 2020 in der Garage Saarbrücken auf. Einlass ist um 19.00 Uhr, Beginn um 20.00 Uhr.

Weitere Veranstaltungen im Saarland

Doch das ist nur ein Bruchteil der Highlights, die im kommenden Jahr im Saarland stattfinden. Weitere Veranstaltungen findet ihr unter Saarevent-Programm 2020/2021.

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Nach Vandalismus an Fortuin-Schule: "ProWin" will Bienenprojekt in Illingen retten

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Bis zu 60.000 Bienen starben nach dem Vandalismus an der Fortuin-Schule in Illingen. Nun sollen neue Stöcke errichtet werden. Symbolfoto: Pixabay

Bis zu 60.000 Bienen waren an der Gemeinschaftsschule in Illingen in vier Stöcken untergebracht. Unbekannte hatten die Stöcke in der Nacht auf Mittwoch (22. Januar 2020) umgestoßen. Die Nisthöhlen wurden auf dem ganzen Gelände verteilt, sodass die Bienen schutzlos der Kälte ausgeliefert wurden und verendeten. Das Bienenprojekt, bei dem die Schüler sich in Imkerei versuchen können, wurde dadurch zunichtegemacht.

"ProWin" Stiftung will das Bienenprojekt retten

Zur Rettung eilt jetzt die ortsansässige Firma "ProWin", genauer gesagt deren hauseigene Naturschutzstiftung "ProWin pro nature". Die Nachricht über den Vandalismus und die Vernichtung der Bienen habe die Unternehmer aus Illingen "fassungslos gemacht".

"Diese besonderen Tiere, die so wichtig für unsere Natur und somit auch unerlässlich für uns Menschen sind, sollten uns allen am Herzen liegen", meint Geschäftsführer Michael Winter, der die Stiftung leitet, gegenüber SOL.DE. Auch seinem Bruder Sascha Winter war sofort klar: "Hier müssen wir helfen". Damit die Bienenstöcke wieder errichtet werden können und die Bildungsarbeit mit neuen Völkern weitergehen kann, will die Stiftung den Schaden übernehmen

"pro nature" unterstützt Umweltprojekte im Saarland

"ProWin pro nature" setze sich gerade dort besonders ein, wo man sich um die Erziehung zur Nachhaltigkeit bei den kleinen Bürgern kümmere. "Denn das ist die einzige Chance, die unser Planet auf Dauer hat: generationsübergreifend Nachhaltigkeit und die Zerbrechlichkeit der Natur zu lehren und das Schützenswerte zu bewahren", meint Michael Winter.

Vor allem Projekte aus dem Saarland werden von dem Illinger Unternehmen gefördert. "Pro nature" engagiert sich beispielsweise für "Grüne Klassenzimmer" oder die "Schule der Nachhaltigkeit", unterstützt die Wildvogelauffangstation und die saarländischen Tierheime. Die Mittel kommen aus Spenden, die ProWin etwa bei großen Charity-Galas sammelt. 

Weitere Informationen zu "pro nature" und den Projekten findet ihr auf der Homepage und auf Facebook. Wer die Stiftung unterstützen will, kann über ein Online-Formular spenden

Verwendete Quellen:
- "ProWin pro nature"
- eigener Bericht

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dpa/lrs

Untreue-Urteil gegen Homburger OB Schneidewind aufgehoben

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Rüdiger Schneidewind (SPD) sitzt in einem Gerichtssaal. Foto: Oliver Dietze/Archiv

Der Bundesgerichtshof (BHG) hob das Urteil des Landgerichts Saarbrücken vom 21. Februar 2019 weitgehend auf, wie der BHG am Mittwoch in Karlsruhe mitteilte. Die Revision des Kommunalpolitikers habe somit "überwiegend Erfolg" gehabt (Beschluss vom 8. Januar 2020 – 5 StR 366/19).

Schneidewind war nach einer kostspieligen Detektiv-Affäre wegen Untreue zu 15 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.

Schneidewind soll Detektive zur Überwachung engagiert haben

Das Landgericht Saarbrücken hatte es als erwiesen angesehen, dass Schneidewind Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofs von Detektiven überwachen ließ, ohne den Stadtrat zu informieren. Er hatte angeblich Missstände aufdecken wollen.

Der Kreisstadt Homburg entstand durch die Detektiv-Kosten ein Finanzschaden. Schneidewind war nach dem Urteil vorläufig vom Dienst suspendiert worden. Zuvor hatte die "Saarbrücker Zeitung" (am Mittwoch) über die Entscheidung des BGH berichtet.

Bisherige Artikel zur "Detektiv-Affäre" in Homburg

19. März 2019: Ingo Appelt und Mario Barth wollen Homburger Detektiv-Affäre aufdecken
22. Februar 2019: Homburger Oberbürgermeister Schneidewind lässt sein Amt ruhen
21. Februar 2019: Nach Detektiv-Affäre: Urteil gegen Homburger OB Schneidewind ist da
08. Februar 2018: Homburger Stadtspitzen unter Verdacht: Das ist der aktuelle Ermittlungsstand
07. Februar 2018: Verdacht des Betrugs: Razzia bei Homburger Bürgermeister Roth
03. Februar 2018: Wegen Detektiv-Affäre: Jetzt kommt die Anklage gegen Homburger OB
13. April 2017: Razzia bei Homburger Oberbürgermeister Schneidewind

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur
- eigene Artikel

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Saarbrücken: Ehrenbrandinspekteur Reiner Schwarz erhält Bundesverdienstkreuz am Bande

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Innenstaatssekretär Christian Seel (rechts) überreichte Reiner Schwarz die Ehrung. Foto: Ministerium für Inneres, Bauen und Sport/K. Thomas

Für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement ist Reiner Schwarz aus Saarbrücken-Herrensohr am gestrigen Dienstag (28. Januar 2020) mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden.

Seit 50 Jahren bei der Feuerwehr

Schwarz trat nach Angaben des Innenministeriums vor mehr als 50 Jahren der Feuerwehr bei. Bereits mit 17 Jahren wurde er demnach im Jahr 1967 bei der Freiwilligen Feuerwehr Dudweiler aktiv. 1971 folgte die Beförderung zum Oberfeuerwehrmann und 1993 die Beförderung zum Hauptbrandmeister. In dieser Zeit war er unter anderem Jugendfeuerwehrrat, Schriftführer, Zugführer, Löschbezirksführer sowie Mitarbeiter des Brandinspekteurs.

Ausbilder für junge Feuerwehrleute

Reiner Schwarz war außerdem für sechs Jahre Ausbilder an der Landesfeuerwehrschule. Von 1991 bis 2001 arbeitete Schwarz als Brandinspekteur des Stadtverbandes Saarbrücken und anschließend für elf Jahre als einer von zwei Vertretern des Landesbrandinspekteurs. Im Januar 2013 erfolgte die Ernennung zum Ehrenbrandinspekteur.

Für seine langjährige Mitgliedschaft wurde Reiner Schwarz 1992 mit dem Silbernen und 2002 mit dem Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichen ausgezeichnet. 2013 wurde er mit der höchsten Auszeichnung der saarländischen Feuerwehren, dem Feuerwehr-Ehrenzeichen als Steckkreuz, gewürdigt.

Noch heute engagiert er sich bei der Feuerwehr

Auch heute ist Reiner Schwarz laut Innenministerium weiterhin bei der Feuerwehr engagiert: Als Obmann der Kameradschaft der ehemaligen Wehrführer des Regionalverbandes hält er weiterhin Kontakt mit den Alterskameraden.

Schwarz auch im Verein aktiv

Neben seinen Aktivitäten bei der Feuerwehr engagierte sich Reiner Schwarz auch beim Verein TuS Herrensohr. Zudem war er Schöffe beim Amtsgericht sowie beim Landgericht Saarbrücken. Politisch engagierte er sich als Mitglied der SPD.

Das Bundesverdienstkreuz am Bande

Innenstaatssekretär Christian Seel sagte im Rahmen der Verleihung: "Bei Betrachtung der Vielzahl an Aktivitäten von Reiner Schwarz ist es folglich mehr als nachvollziehbar, dass dieses jahrzehntelange Engagement zu würdigen ist." Die Auszeichnung diene dazu, den Blick auf die Verdienste und das Engagement der Menschen zu lenken, die für das Gemeinwesen von größter Bedeutung seien.

Mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande werden Personen ausgezeichnet, die sich in besonderem Maße politisch, wirtschaftlich, kulturell, geistig oder ehrenamtlich engagiert haben.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Innenministeriums des Saarlandes, 28.01.2020
- Wikipedia: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland

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Abholzung abgewendet: Püttlinger Firma zieht Antrag auf Kiesgrubenerweiterung zurück

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Das Waldstück auf der Ritterstraße in Püttlingen muss nicht der Erweiterung der Kiesgrube weichen. Foto: Privat

Bürgermeisterin Denise Klein teilte die Entscheidung des Familienunternehmens am gestrigen Dienstagabend (28. Januar 2020) bei einer Bürgerversammlung in Püttlingen mit. Die Verkündung über die Abwendung der Abholzung wurde mit lautem Applaus aus dem Publikum wertgeschätzt. Das berichtet der "SR". 

Bürgerinitiative gegen die Abholzung erfolgreich

Eine Bürgerinitiative hatte sich zuvor mit einer Petition und einer Demonstration vor dem Rathaus gegen die Abholzung des Waldstücks stark gemacht. Der Widerstand aus der Bevölkerung bewegte die Firma Schmeer nun dazu, den Antrag zurückzuziehen. Dies soll noch vor der offiziellen Entscheidung im Stadtrat geschehen.

Schmeer fühlt sich unfair behandelt

Trotz der Zusage im Sinne der Bürger mussten die Firmenvertreter bei der Versammlung jedoch Vorwürfe hinnehmen. Seniorchef Walter Schmeer äußerte gegenüber der "SZ", dass man sich unfair behandelt fühle und "wie ein Schwerverbrecher" vorkomme. 

Abwanderung der Firma aus Püttlingen möglich

Wie es für das Unternehmen nun weiter geht, ist noch unklar. Eine Abwanderung aus Püttlingen steht im Raum. Diese würde den Verlust von 20 Arbeitsplätzen vor Ort bedeuten. Wie der "SR" berichtet, sollen die weiteren Schritte in vier Wochen mit der Bürgermeisterin besprochen werden.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Saarbrücker Zeitung

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Whatsapp-Bild mit antisemitischen Inhalten: Saarbrücker (40) wegen Volksverhetzung verurteilt

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Wegen eines Whatsapp-Bildes mit antisemitischem Inhalt wurde nun ein 40-Jähriger vom Landgericht Saarbrücken zu einer Geldstrafe verurteilt. Symbolfoto: Pixabay

Das Landgericht Saarbrücken verurteilte erst kürzlich einen 40-Jährigen wegen Volksverhetzung. Damit wurde ein vorangegangener Freispruch des Amtsgerichts aufgehoben. Das meldet der "SR".

Geldstrafe für Whatsapp-Bild

Aus dem Berufungsprozess ging hervor, dass der Mann auf Whatsapp ein Bild mit antisemitischen Inhalten hochgeladen hatte. Infolgedessen wurde eine Geldstrafe über 3.600 Euro verhängt. In der mündlichen Begründung des Richters hieß es: Der 40-Jährige sei kein "strammer Rechter", zitiert der "SR". Doch das Foto sei eindeutig volksverhetzend.

Die Anzeige gegen den Mann wurde ursprünglich von einem 52-Jährigen gefertigt. Laut "SR" hatte dieser als Zeuge vor Gericht geschildert, "dass bereits zuvor immer wieder rechte Inhalte auf dem Whatsapp-Account des Beschuldigten aufgetaucht seien".

Das Foto, um das es letztlich im Prozess ging, hätte "das Fass dann zum Überlaufen" gebracht. So zitiert der Medienbericht den Zeugen. Infolgedessen wandte sich der 52-Jährige an die Polizei.

Smartphone nicht gesperrt?

Vor Gericht behauptete der angeklagte 40-Jährige, dass sein Handy beispielsweise am Arbeitsplatz oder im Schützenverein stets ohne entsprechende Sperre herumlag. Dieser Erklärung schenkte das Landgericht allerdings keinen Glauben, schreibt der "SR".

Vielmehr habe der Mann selbst das Bild hochgeladen, so die Ansicht des Richters. Dass eine dritte Person das Bild über ein angeblich sperrfreies Smartphone hochgeladen und den Whatsapp-Kontakten des Mannes zugänglich gemacht haben soll, sei nach Ansicht des Landgerichts "lebensfremd". Das geht ebenso aus dem Medienbericht hervor.

Urteil des Amtsgerichts aufgehoben

In erster Instanz hatte das Amtsgericht laut "SR" den 40-Jährigen freigesprochen. Die Begründung: Auch ein anderer habe das Bild auf Whatsapp posten können. In Folge des Freispruchs ging die Staatsanwaltschaft in Berufung. Und das Landgericht hob das Urteil der ersten Instanz nun auf. Rechtskräftig ist das Ganze allerdings noch nicht; der Verteidiger kündigte Revision an.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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24-jährige Autofahrerin stirbt bei Unfall in Kleinblittersdorf

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Bei einem Unfall auf der L254 kam eine 24 Jahre alte Frau ums Leben. Foto: BeckerBredel

Auf der L254 zwischen Kleinblittersdorf und Bliesransbach kam es am frühen Mittwoch zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei erlitt eine 24 Jahre alte Frau tödliche Verletzungen.

Pkw kommt von Fahrbahn ab

Nach Angaben der Polizei war die junge Frau aus bisher ungeklärter Ursache mit dem Wagen nach rechts von der Landstraße abgekommen. Infolgedessen prallte der Pkw sowohl gegen einen Baum als auch einen Felsbrocken. Anschließen überschlug sich das Fahrzeug und kam am Beginn eines Waldstücks auf dem Dach zum Liegen.

Frau stirbt an Unfallstelle

Die 24-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle. Für die Zeit der Bergungs- und Aufräumarbeiten blieben die Richtungsfahrbahnen zwischen Kleinblittersdorf und Bliesransbach für mehrere Stunden gesperrt.

"An dem Fahrzeug entstand Totalschaden. Direkte Unfallzeugen sind nicht bekannt", teilen die Einsatzkräfte darüber hinaus mit. Hinweise auf weitere Unfallbeteiligte konnten nicht erlangt werden. Ursprünglich wurde die Polizei kurz nach 08.00 Uhr von einem Busfahrer über den Unfall in Kenntnis gesetzt. 

Live-Ticker: Aktuelle Verkehrsmeldungen aus dem Saarland

Update (29.01.2020, 11.45 Uhr): Die Unfallstelle wurde mittlerweile geräumt, demgemäß ist die Richtungsfahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben.

Korrektur: In einer früheren Version des Artikels hatten wir geschrieben, das Opfer sei 25 Jahre alt. Das stimmt nicht: Sie ist 24. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

Verwendete Quellen:
- Pressedienst BeckerBredel
- eigene Recherche

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Seniorin stirbt: 72-Jährige in Wadern von Baum getroffen

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Infolge der schweren Verletzungen, die eine 72-Jährige gestern durch einen herabfallenden Ast in Wadern-Dagstuhl erlitt, ist die Frau nun verstorben. Foto: BeckerBredel

Die 72-Jährige, die am gestrigen Dienstag (28. Januar 2020) im Waderner Stadtteil Dagstuhl von einem herabstürzenden Ast eines Baums getroffen wurde, ist tot. Die Frau kam nach Angaben der Polizei in der vergangenen Nacht im Saarbrücker Winterbergklinikum ums Leben.

Die Frau aus Wadern war zusammen mit einer 65-Jährigen spazieren gegangen, als eine starke Windböe den Ahornbaum umriss. Dabei stürzte ein Ast herunter und traf die beiden.

Die 65-Jährige erlitt einen Fußbruch und eine Platzwunde am Kopf, die 72-jährigen Trümmerbrüche in beiden Beinen. Die Ältere wurde ins Winterbergklinikum gebracht, wo sie den Verletzungen erlag.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Nordsaarland, 29.01.2020
- eigener Bericht

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Schwerer Unfall in Heusweiler: Betrunkener und polizeibekannter Mann in Pkw eingeschlossen

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Hier zu sehen: der in Heusweiler verunfallte BMW. Foto: NonStopNews

Am Dienstagabend gegen 20.00 Uhr war ein Autofahrer mit seinem BMW M3 in Heusweiler unterwegs. In der Hohlstraße kam der Wagen jedoch ins Schleudern. Anscheinend hatte der Fahrer auf der stark abschüssigen sowie glatten Straße die Kontrolle über den Pkw verloren.

Mann kracht in Mauer

Mehrfach drehte sich die Limousine zunächst um die eigene Achse, bevor das Auto in eine Gartenmauer krachte. Anschließend wurde durch den Wagen teilweise ein Metallzaun niedergewalzt. Der BMW kam in einem Fußweg, der zu einem Wohnhaus führt, in die sogenannte "Unfallendstellung".

Noch bevor die Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, kümmerten sich Anwohner um den Mann. Dieser saß im Gesicht blutend auf dem Fahrersitz. Die Feuerwehr musste den Verletzten aus dem verunfallten BMW befreien, da sich die Türen nicht mehr öffnen ließen.

Ein Rettungswagen brachte den 43 Jahre alten Mann ein Krankenhaus. Durch die Kollisionen erlitt er eine Gesichtsprellung sowie Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule.

Unfallstelle wirft Fragen auf

Durchaus ungewöhnlich gestaltete sich für die Polizei die Unfallaufnahme, den vor Ort bemerkten die Einsatzkräfte einige Ungereimtheiten. Begonnen damit, dass das Auto mit einem abgelaufenen Saisonkennzeichen ausgestattet und somit nicht zugelassen war.

Darüber hinaus hatte der Mann erklärt, dass er selbst gar nicht gefahren wäre. Zwei anderen Personen hätten angeblich mit ihm im Wagen gesessen. Allerdings blieb unbeantwortet, wie diese das Fahrzeug verlassen konnten. Schließlich ließen sich die Türen nach dem Unfall nicht mehr öffnen. Und: Nur ein Airbag hatte ausgelöst.

DNA-Proben genommen

Einen möglichen Hinweis, wieso es zu der Ausrede des 43-Jährigen kam, fand die Polizei auch: Demnach habe er nach Alkohol gerochen. Infolgedessen kam es zu einer Blutprobe.

Zudem sei der Mann der Polizei keineswegs unbekannt, geht aus einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Völklingen hervor. Er ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

Um die Fahrerfrage zu klären, entschieden sich die Einsatzkräfte dazu, vor Ort mehrere DNA-Proben aus dem Unfallwagen und der Kleidung des 43-Jährigen zu nehmen. Ein Abschleppdienst kümmerte sich abschließend um den BMW.

Verwendete Quellen:
- Presseagentur NonStopNews
- Mitteilung der Polizeiinspektion Völklingen, 29.01.2020

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Merzig: 11-Jähriger am Bahnhof von zwei Tätern geschlagen und verletzt

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Der Raub ereignete sich nach Angaben der Polizei im Bereich des Bahnhofs in Merzig. Symbolfoto: Pixabay

Ein elfjähriger Junge ist am gestrigen Dienstag (28. Januar 2020) in Merzig angegriffen worden. Laut Polizei geschah die Tat gegen 13.30 Uhr in Höhe des Bahnhofs.

Der Schüler war demnach im Bereich des Busbahnhofs unterwegs, als er von zwei Jugendlichen angesprochen wurde. Diese entrissen ihm sofort seinen Rucksack. Der Elfjährige wehrte sich, ergriff seinen Rucksack wieder und lief in Richtung Innenstadt. Doch den Tätern gelang es, ihn einzuholen und ihn zu schlagen.

Junge im Gesicht verletzt

Eine Zeugin beobachtete die Tat. Durch lautes Rufen konnte sie die beiden Unbekannten laut Polizei von der weiteren Tatausführung abhalten. Diese flüchteten anschließend unerkannt in Richtung Innenstadt. Der Junge erlitt bei dem Angriff blutende Gesichtsverletzungen, die ärztlich versorgt werden mussten.

Die beiden Täter werden laut Polizei wie folgt beschrieben:

1. Täter:
- circa 165 Zentimeter groß
- 14 bis 15 Jahre alt
- nach hinten gekämmte, braune Haare
- Kleidung: schwarze Schuhe, schwarze Hose, grüne Camouflage-Jacke
- hatte einen kleinen Rucksack der Marke "Nike" dabei

2. Täter:
- circa 165 Zentimeter groß
- 14 bis 15 Jahre alt
- blonde Haare, die ins Gesicht gekämmt waren
- Kleidung: schwarze Schuhe, schwarze Oberbekleidung

Hinweise an die Polizei, Tel. (06861)7040.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Merzig, 29.01.2020

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Sexueller Missbrauch von acht Jungs: Wadgasser verurteilt

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Der Mann aus Wadgassen verging sich an acht Jungen. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa-Bildfunk

Das Saarbrücker Landgericht hat einen 52-Jährigen aus Wadgasssen zu einer Haftstrafe von neun Jahren verurteilt. Der ehemalige Bergmann hatte über mehrere Jahre hinweg acht Kinder in insgesamt 44 Fällen teils schwer sexuell missbraucht.

Täter kommt in Sicherungsverwahrung

Laut "Bild" hatte der Mann die Taten vor Gericht gestanden und bei den Opfern, den Eltern sowie den Familien um Verzeihung gebeten. Der Richter ordnete zudem die Unterbringung des Angeklagten in der Sicherungsverwahrung nach dem Absitzen der neunjährigen Gefängnisstrafe an, berichtet die "Saarbrücker Zeitung".

Die Opfer - zur Tatzeit zwischen fünf und neun Jahre alt - stammen laut Medienbericht alle aus hilfsbedürftigen Familien. Sie leben im Saarland sowie in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Darunter sind auch syrische Flüchtlinge.

Wie der 52-Jährige das Vertrauen der jungen Opfer erschlich, was ein psychiatrischer Gutachter zu dem Täter sagt und warum der Mann für die Allgemeinheit als gefährlich eingestuft wird, steht auf saarbruecker-zeitung.de (Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Bild

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