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Warnung vor orkanartigen Böen im Saarland

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Am Sonntag (9. Februar 2020) soll es im Saarland zu heftigen Stürmen und orkanartigen Böen kommen. Symbolfoto: Peter Steffen dpa/lni

Unwetter im Saarland erwartet

Laut Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) kommt es am Sonntag zu Unwettern im Saarland. So werden ab Sonntagnachmittag Sturmböen und schwerste Sturmböen (Windstärke 10, bis 100 km/h) erwartet. Betroffen sind alle Landkreise im Saarland.

Orkanartige Böen in der Nacht

In der Nacht von Sonntag auf Montag (10. Februar 2020) soll es laut DWD sogar zu orkanartigen Böen (Windstärke 11, etwa 110 km/h) und Orkanböen (Windstärke 12, etwa 120 km/h) kommen. Auch hiervon sind alle saarländischen Landkreise betroffen.

Verwendete Quellen:
- Angaben des Deutschen Wetterdienstes vom 07.02.2020

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Jugendlicher (17) in Neunkirchen von Mann sexuell genötigt

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Der Tatverdächtige einer sexuellen Nötigung am Bahnhof in Neunkirchen konnte mittlerweile festgestellt werden. Foto: Polizei

Am Mittwochvormittag (23. Oktober 2019) kam es mutmaßlich zu einem Vorfall von sexueller Nötigung am Bahnhof in Neunkirchen. Das meldet aktuell das Landespolizeipräsidium Saar.

Tatverdächtiger mit Handy fotografiert

Laut Polizei habe der Mann von einem 17-Jährigen "die Ausübung sexueller Handlungen verlangt". Dies lehnte der Jugendliche allerdings ab. Dann soll der Tatverdächtige versucht haben, das Opfer unter Anwendung von Gewalt in die Herrentoilette des Bahnhofs zu ziehen.

"Der 17-Jährige konnte sich losreißen und entkommen", so die Beamten. Zuvor hatte er den mutmaßlichen Täter mit seinem Handy fotografiert (siehe Foto).

Hinweise an den Kriminaldauerdienst, Tel. (0681)962-2133.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saarland, 07.02.2020

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„Made in Germany“ plus Macher-Qualitäten: Was Liqui Moly so anders macht

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Ernst Prost, Geschäftsführer von Liqui Moly, nennt seine rund 1000 Mitarbeiter lieber "Mitunternehmer": Menschen, die sehen, wo es fehlt, die anpacken.

Als sich Deutschland im März ins Corona-Lockdown begab und auf die Wirtschaft ungemütliche Zeiten zurollten, verkündet Ernst Prost: „Bevor ich nur einen Mitarbeiter entlassen muss, verzichte ich auf mein Geschäftsführer-Gehalt.“ Liqui Moly und sein Chef haben die Linie durchgehalten: Keine Entlassungen, nicht einmal Kurzarbeit.
Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken, passe nicht zur Firmenphilosophie. „Wir wollen optimistische Mitarbeiter“, sagt Peter Szarafinski, Leiter Öffentlichkeitsarbeit Ausland, in der Ulmer Zentrale. Liqui Moly will Menschen, die an die Zukunft des Unternehmens glauben. Kurzarbeit sei da „ein psychologischer Dämpfer“.

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Liqui Moly bietet eine breite Produktpalette: Motoröle, Additive und Fahrzeugpflege - inklusive Qualitätsversprechen "Made in Germany".

Lieber streicht Firmenchef Ernst Prost an ganz anderer Stelle: „Gewinn ist eine opferbare Größe“, ist seine Überzeugung. Er spricht übrigens auch nicht gerne von „Mitarbeitern“. Für ihn sind die rund 1000 Menschen, die für Liqui Moly arbeiten „Mitunternehmer“. Menschen, die sehen, wo es fehlt, die anpacken. Wie gesagt: Keine Firma wie jede andere.


„Made in Germany“ als entscheidender Vorteil

In der Krise verhält sich der Spezialist für Motoröle, Additive (also Hilfsstoffe für den Kfz-Betrieb) und Fahrzeugpflege anders als viele Unternehmen – auch der eigenen Branche: Liqui Moly hat seinen Werbeetat kräftig nach oben gefahren – um 15 Millionen Euro. Strategie: Wenn andere stiller werden, dringt die eigene Botschaft besser durch.

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Herstellung im eigenen Land, lokale Verfügbarkeit und kurze Lieferwege: "Made in Germany" erlebt gerade eine Renaissance. Für Liqui Moly war dies schon vorher Prinzip.

Noch etwas hilft Liqui Moly dabei: das Qualitätsversprechen „Made in Germany“. Die Öle und Additive entstehen alle hierzulande. Ein Glücksfall ist da, dass Vor-Ort-Produktion gerade eine gewaltige Renaissance erlebt. Wenn die Globalisierung weltweit herunterfährt, entscheiden plötzlich Herstellung im eigenen Land, lokale Verfügbarkeit und kurze Lieferwege.


Mit dem Saarland eng verbunden

Stichwort kurze Wege: Liqui Moly ist auch mit dem Saarland eng verbunden. Zum Unternehmen gehört die Saarlouiser Traditionsfirma Meguin, die vor dem Kauf durch Liqui Moly (2006) bereits Zulieferer war und vor allem auf Industriekunden spezialisiert ist. So arbeiten rund 300 „Mitunternehmer“ im Liqui-Moly-Verbund für den saarländischen Standort.

Aktuell unterstützt Liqui Moly übrigens Rettungsdienste und Feuerwehren im Land mit kostenlosen Produkten. Ware im Wert von 3 Millionen Euro hat Firmenchef Prost hierfür bereitgestellt. „Es melden sich kleine Löschtrupps mit zwei Fahrzeugen“, sagt Peter Szarafinski, „wir haben aber auch große Wehren, bei denen wir dann schon von Fasslieferungen sprechen.“ Sogar ans Rote Kreuz in Mexiko ging kürzlich eine Lieferung. Ein dortiger Liqui-Moly-Importeur hatte um Unterstützung gebeten.

Spendenquittungen wollte Liqui Moly für diese Aktion übrigens nicht. „Das ist unser Beitrag für die Gesellschaft während dieser Krise“, erklärt Peter Szarafinski. Oder wie er es auf die kurze, schwäbische Formel bringt: „Schaffe, net schwätze!“ Wie gesagt: Keine Firma wie jede andere.

Bezugsquellen: Hier bekommt Ihr Produkte von Liqui Moly

www.liqui-moli.de

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Raub in Rehlingen: Mutmaßlicher Täter nach Hinweisen in "Aktenzeichen XY... ungelöst" gefasst

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Die Suche nach dem Räuber von Rehlingen-Siersburg ist beendet: Die Polizei erhielt durch „Aktenzeichen XY“ den entscheidenden Hinweis. Fotos: Polizei | Nadine Rupp/ZDF

Raub auf Getränkemarkt in Rehlingen-Siersburg

Bereits am 22. November 2018 kam es in Rehlingen-Siersburg zu einem brutalen Raubüberfall auf einen Getränkemarkt. Im Anschluss fahndete die Polizei öffentlich nach dem Räuber: "Öffentlichkeitsfahndung: Unbekannter überfällt mit Messer Getränkemarkt in Rehlingen".

Fall aus Rehlingen bei "Aktenzeichen XY... ungelöst"

Nachdem die Öffentlichkeitsfahndung erfolglos verlaufen war, landete der Fall aus dem Saarland schließlich vor knapp zwei Monaten in der TV-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst": "Aktenzeichen XY behandelt Fall aus dem Saarland: Polizei sucht diesen Mann".

Noch am selben Abend, an dem die Sendung ausgestrahlt wurde, gingen bei der Polizei Saarlouis vielversprechende Hinweise ein: "Raub in Rehlingen: Vielversprechende Hinweise nach TV-Sendung".

Hinweise führen zu mutmaßlichem Täter

Da gleich mehrere Personen angaben, den gesuchten Täter zu kennen, glichen die Ermittler die DNA der genannten Person mit den am Tatort gesicherten Spuren ab. Die Überprüfung ergab laut Angaben der Polizei eine völlige Übereinstimmung. Der Mann ist damit dringend tatverdächtig, den Raub auf den Getränkemarkt in Rehlingen-Siersburg begangen zu haben.

Wie die Polizei angab, sitzt der mutmaßliche Räuber bereits aufgrund einer Vielzahl anderer Delikte aktuell in Untersuchungshaft.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Saarlouis vom 07.02.2020

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Polizei in Homburg sucht diese beiden Diebe

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Die Polizei sucht wegen gewerbsmäßigem Ladendiebstahl nach diesen beiden Personen. Fotos: Polizei

Zwischen dem 2. Januar 2019 und dem 3. August 2019 entwendeten die beiden unbekannten Täter in einem Gartencenter in Homburg Waren. Der Gesamtwert beläuft sich auf über 4.000 Euro

Videokamera zeichnet Personen auf

Bei der Tat wurden sie von einer Videokamera festgehalten. Anhand der Aufnahmen sucht die Polizei nun wegen gewerbsmäßigem Diebstahl nach den beiden Personen.

Wer Hinweise zu den abgebildeten Personen geben kann, wird gebeten sich bei der Polizeiinspektion Homburg unter der Telefonnummer (06841)1060 zu melden. 

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 07.02.2020

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Grippewelle im Saarland unterwegs: Zahl kranker Kinder stark angestiegen

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Vor allem Kinder sind für die Grippe anfällig. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Britta Pedersen

Derzeit gibt es im Saarland immer mehr Grippe-Kranke. Laut "Arbeitsgemeinschaft Influenza" sind in den ersten fünf Wochen des neuen Jahres 2020 bundesweit zirka 14.000 Influenza-Fälle an das Robert Koch-Institut übermittelt worden. Und: "Die Influenza-Aktivität ist im Vergleich zur Vorwoche deutlich angestiegen", so die Arbeitsgemeinschaft.

Vor allem Kinder betroffen

Benedikt Brixius, Sprecher der Kinder- und Jugendärzte im Saarland, schilderte einen sprunghaften Anstieg von "Kindern und Jugendlichen, die an einer Grippe erkrankt sind". Das schreibt der "SR". Anfällig seien vor allem kleine Kinder, ihr Immunsystem habe noch wenig Erfahrung. Nach Angaben des Medienberichts rechnet Brixius in diesem Jahr mit einer stärkeren Grippewelle als 2019.

Derweil würden die Kinderarztpraxen im Saarland Maßnahmen zur Entlastung unternehmen. Man versuche, dringende Fälle von leichteren zu trennen. Um so die Sprechstunden besser verteilen zu können, heißt es im Medienbericht.

Hintergrund

Es sind Viren, die eine Influenza (also Grippe) verursachen. Bei der Influenza handelt es sich um eine Erkrankung der Atemwege. Die Viren werden auf unterschiedlichen Wegen übertragen. So etwa von Mensch zu Mensch (beim Niesen, Husten oder Sprechen), über den Hände-Kontakt sowie über verunreinigte Gegenstände (beispielsweise Türklinken).

Verwendete Quellen:
- eigener Bericht
- Arbeitsgemeinschaft Influenza
- Saarländischer Rundfunk

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Vermisster Louis K. aus Blieskastel aufgefunden

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Nach Angaben der Polizei ist Louis K. wohlbehalten wieder aufgetaucht. Foto: Polizei

Louis K. aus Blieskastel ist wieder da. Der seit fast zwei Wochen Vermisste sei wohlbehalten aufgetaucht, teilte die Polizei am heutigen Freitag (7. Februar 2020) mit.

K. befindet sich derzeit in Frankreich. Er hatte am 26. Januar das Wohnhaus seiner Eltern in Blieskastel verlassen und war seitdem nicht mehr erreichbar. Die Polizei startete am Freitag darauf eine Öffentlichkeitsfahndung, die nun beendet ist.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 07.02.2020
- eigener Bericht

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Versuchte räuberische Erpressung eines 15-Jährigen in St. Wendel: Dieser Mann wird gesucht

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Der Unbekannte bedrohte den 15-Jährigen am Bahnhof in St. Wendel. Symbolfoto: Fotolia

Versuchte räuberische Erpressung in St. Wendel

Am Donnerstagabend kam es gegen etwa 21.10 Uhr zu einer versuchten räuberischen Erpressung am Bahnhof in St. Wendel. Laut Angaben der Polizei wurde ein 15-Jähriger von einem unbekannten Mann in der Bahnhofshalle attackiert.

Der unbekannte Täter habe den 15-Jährigen am Kragen der Jacke ergriffen und gegen eine Glaswand gedrückt. Dann soll der Mann von dem Opfer Geld für eine Fahrkarte verlangt haben. Dabei habe der Jugendliche während des Angriffs nur noch schlecht Luft bekommen. Kurze Zeit später konnte sich der 15-Jährige in einem günstigen Moment losreißen und flüchten, so die Polizei.

Täter noch flüchtig

Bei sofortigen polizeilichen Fahndungsmaßnahmen konnte der Täter nicht mehr angetroffen werden. Der Vorfall wird von der Polizei als räuberische Erpressung eingestuft. 

Der Täter wird folgendermaßen beschrieben:
- etwa 25 Jahre alt
- circa 1,85 Meter groß
- blond-braune Haare
- bekleidet mit Jeans und einer olivfarbenen Jacke

Polizei St. Wendel sucht Zeugen

Die Polizei St. Wendel sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben. Insbesondere soll sich zur Zeit des Vorfalls eine Frau in der Bahnhofshalle aufgehalten und den Vorfall gesehen haben.

Die Beamten bitten diese Zeugin, sich zu melden, Tel. (06851)8980.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei St. Wendel vom 07.02.2020

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Masern in Homburg: Patient mit Krankheit infiziert

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Bei einem Patienten in Homburg ist Masern festgestellt worden. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa-Bildfunk

In Homburg ist bei einem Patienten Masern festgestellt worden. Das teilte das Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises am Donnerstag (6. Februar 2020) mit.

Bei der Person handelt es sich um einen Erwachsenen im "mittleren Lebensalter", so die Behörde auf SOL.DE-Anfrage. Der Patient soll Kontakte zu Kindern gehabt haben.

Ein Exanthem - ein Hautausschlag, der typisch für Masern ist - sei bei der Person am Dienstag festgestellt worden. Das Gesundheitsamt wurde nach eigenen Angaben am Donnerstag über die Diagnose informiert. Eine Ansteckungsgefahr bestünde vom 30. Januar bis zum 8. Februar.

Kontaktpersonen ermittelt

Alle Menschen, zu denen der Patient Kontakt hatte, seien mittlerweile ermittelt. Darunter seien Personen aus einem Kindergarten, aus Arztpraxen und Besucher einer öffentlichen Veranstaltung, so das Gesundheitsamt. Die Kontaktpersonen werden jetzt beraten. Zudem werden Impfbücher kontrolliert. Gegebenenfalls erfolgen Blutentnahmen.

Laut "SZ" handelt es sich bei diesem Fall um die erste Masernerkrankung in Homburg seit vielen Jahren. Das Gesundheitsamt konnte das auf SOL.DE-Nachfrage allerdings nicht bestätigen. Auch zum Geschlecht der Person wollte es keine Angaben machen.

Dritter Fall im Saarland innerhalb eines Monats

Anfang Januar war in einem Saarbrücker Krankenhaus ein Kind mit Masern aus dem Landkreis Merzig-Wadern behandelt worden. Zudem war Ende Januar ein Masernfall aus Riegelsberg bekannt geworden: Die Mutter einer Schülerin hatte sich mit der Krankheit infiziert, was an der Schule zu Sicherheitsmaßnahmen führte.

Impfen gegen Masern

Masern kann durch direkten Körperkontakt oder Tröpfcheninfektion übertragen werden. In manchen Fällen kann sie lebensgefährlich sein und zu schweren Verläufen führen.

Ab dem zwölften Lebensmonat ist es möglich, Kinder gegen Masern zu impfen. Ab dem 1. März gilt in Deutschland eine Impfpflicht: Ohne ausreichenden Schutz dürfen Kinder nicht in Kitas und Schulen aufgenommen werden. Personal ohne Impfung darf außerdem nicht in Gemeinschafts- und Gesundheitseinrichtungen arbeiten.

Für Informationen ist das saar-pfälzische Gesundheitsamt erreichbar unter der Telefonnummer (06841)1047170 und der E-Mail-Adresse gesundheitsamt@saarpfalz-kreis.de.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Gesundheitsamts des Saarpfalz-Kreises, 06.02.2020
- eigene Recherche
- Saarbrücker Zeitung
- eigene Berichte
- Wikipedia: Masern
- Ärzteblatt: Bundesrat billigt Masern-Impfpflicht, 20.12.2019

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Umleitungen auf A620 und L163: Sperrung der Luisenthaler Brücke steht bevor

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Die Luisenthaler Brücke über der A620 wird an zwei Wochenenden gesperrt. Archivfoto: BeckerBredel

Sperrung der Luisenthaler Brücke über der A620 und der Saar

Zur Vorbereitung umfangreicher Sanierungsarbeiten und zur Feststellung des Umfangs bereits identifizierter Schäden an der Luisenthaler Brücke, die die L163 bei Luisenthal über die A 620 und über die Saar führt, ist die Öffnung der Übergangskonstruktion auf der Luisenthaler Seite des Bauwerks erforderlich.

Dazu muss der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) die Brücke in der Zeit von Freitag, den 7. Februar (ab 19.00 Uhr) bis Montagmorgen, den 10. Februar 2020 (5.00 Uhr), sowie am darauffolgenden Wochenende (14. Februar 2020, 19.00 Uhr, bis 17. Februar 2020, 5.00 Uhr) voll sperren.

Zahlreiche Umleitungen auf A620 und L163 eingerichtet

Für die Zeiträume der Sperrung hat der Landesbetrieb für Straßenbau folgende Umleitungen angekündigt:

- Der Verkehr auf der A620 aus Richtung Saarlouis mit Zielrichtung Luisenthal/Altenkessel wird über die Anschlussstelle Vöklingen und die B 51 umgeleitet.
- Der Verkehr auf der L163 aus Klarenthal/Fenne mit Zielrichtung Luisenthal wird ebenfalls über die A620 (Anschlussstelle Völklingen) und die B 51 umgeleitet.
- Der Verkehr auf der A 620 aus Fahrtrichtung Saarbrücken mit Zielrichtung Luisenthal wird über die Anschlussstelle Gersweiler und die B51 umgeleitet.
- Der Verkehr aus Luisenthal/Altenkessel mit Zielrichtung Völklingen/Klarenthal wird über die A620 (Anschlusstelle Gersweiler) umgeleitet.

Verkehrsstörungen auf den Umleitungsstrecken möglich

Der LfS hat die Straßenbaumaßnahmen auf das Wochenende gelegt, um den werktäglichen Berufsverkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen. Trotz der geplanten Wochenend- und Nachtarbeit kann es auf den Umleitungsstrecken zu Verkehrsstörungen kommen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landesbetriebs für Straßenbau vom 05.02.2020

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Verdacht auf Geldwäsche im großen Stil: Geschäfte und Wohnungen in Saarbrücken durchsucht

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Zu Durchsuchungen kam es am Dienstag auch in Saarbrücken. Symbolfoto: BeckerBredel

Am Dienstag hatten Polizisten in Saarbrücken, Frankfurt, München und Umgebung zwölf Wohnungen sowie Geschäfte durchsucht. Dabei wurden laut "dpa" Handys, Datenträger sowie 60.000 Euro sichergestellt. Bei den Ermittlungen geht es um Verdachtsfälle auf Geldwäsche im großen Stil.

Mehrere Festnahmen

Im Frühjahr 2019 kontrollierte eine Polizeistreife zwei Insassen eines Pkw in Bamberg(Bayern. Im Wagen fanden die Einsatzkräfte einige Kuverts mit nahezu 34.000 Euro. So kam die Kriminalpolizei auf die Spur der Verdächtigen, schreibt "dpa". In den folgenden Monaten fanden die Ermittler heraus, dass die Mitglieder der Bande Geldsummen untereinander weitergaben und sammelten, um so dessen Weg zu verschleiern. 

In Bayern kam es bereits zu zehn Festnahmen. Vier Personen, drei Männer und eine Frau, sitzen nach Behördenangaben bereits in Untersuchungshaft. Das geht ebenso aus der "dpa"-Meldung hervor.

Straftaten finanziert?

Täglich sollen die Bandenmitglieder mehrere Zehntausend Euro untereinander weitergegeben und gesammelt haben. In Koffern oder Taschen brachten sie die Summen dann wohl nach Ostafrika. Nach Ansicht der Ermittler, so "dpa", sollten dort mit dem Geld Straftaten finanziert werden.

Schon vor der groß angelegten Aktion am Dienstag konnte die Polizei insgesamt 280.000 Euro beschlagnahmen, heißt es in der Mitteilung. Die Ermittler vermuten, dass sich die illegalen Finanztransaktionen auf Millionenhöhe belaufen. Vermutlich stammt das Geld aus Straftaten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Nach sexuellem Missbrauch von Mädchen (3) in Lebach: Besserer Schutz angekündigt

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Der Vorfall ereignete sich an der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende (heute: Ankerzentrum) in Lebach. Foto: BeckerBredel

Im Juli 2018 ereignete sich ein Fall von schweren sexuellen Missbrauchs an einem dreijährigen Mädchen an der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende (ab September 2018: Ankerzentrum in Lebach). Der Fall wurde erst vor etwa einer Woche bekannt. Nun äußerte sich Innenminister Klaus Bouillon dazu, so der "SR".

Verbesserungen angekündigt

Bouillon kündigte an, den Schutz von Kindern sowie Frauen verbessern zu wollen, heißt es im Medienbericht. Dazu sollen unter anderem Baumaßnahmen erfolgen. Konkret gehe es um Neubauten im Ankerzentrum: Diese würde man so anlegen wollen, dass sich Frauen und Männer auf Fluren nicht mehr begegnen.

Bouillon weist Vorwürfe zurück

Währenddessen wies der Innenminister nach Angaben des "SR" die Kritik der Sozialverbände zurück. Diese hatten einen mangelnden Schutz von Kindern am Ankerzentrum in Lebach beanstandet. Bei dem Fall von 2018 habe es sich laut Innenministerium um einen Einzelfall gehandelt. Ein Systemversagen liege demnach nicht vor.

Der Fall

Mit ihren dreijährigen Zwillingsmädchen kam im Juli 2018 eine junge Mutter an der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende in Lebach an. Die kleine Familie war zunächst alleine auf einer Etage. Später jedoch zog wohl eine Gruppe männlicher Flüchtlinge auf demselben Stockwerk ein. Einen Tag später wurde eines der dreijährigen Mädchen vergewaltigt.

Verwendete Quellen:
- eigener Bericht
- Saarländischer Rundfunk

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Rathaus in Illingen wegen Brühwürfel vorübergehend geschlossen

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Das Rathaus in Illingen war am Donnerstagvormittag wegen eines Drohbriefs vorübergehend geschlossen. Foto: atreyu/CC BY-SA 3.0

Am Vormittag war Mitarbeitern der Poststelle im Rathaus Illingen ein Brief mit einem Pulver aufgefallen. Der Umschlag enthielt darüber hinaus ein Drohschreiben an den Bürgermeister Armin König (CDU). Das berichtet der "SR".

Die verständigte Polizei konnte am Mittag jedoch Entwarnung geben. Nach Angaben der Beamten ist die Substanz in dem Brief ungefährlich. Eine Analyse ergab, dass es sich wohl um einen zerkleinerten Brühwürfel handelte.

Das Rathaus war bereits um 12.30 Uhr wieder geöffnet. Der Staatsschutz nahm die Ermittlungen auf.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Foto: Atreyu/CC BY-SA 3.0

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Abrechnungsbetrug in Blieskastel: Verfahren gegen Arzt eingestellt

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Dem Mediziner aus Blieskastel und 13 seiner Patienten wurde Abrechnungsbetrug vorgeworfen. Symbolfoto: Arno Burgi/dpa-Bildfunk

Der Arzt aus Blieskastel stand im Verdacht, Abrechnungsbetrug in mehreren Fällen begangen zu haben. Nach einer großangelegten Razzia ging man zunächst von 100 Fällen aus. Die Ermittlungen seien nun weitgehend ergebnislos geblieben. Das berichtet der "SR".

Ermittlungen gegen elf Privatpatienten eingestellt

Die 13 übrigen Privatpatienten, die unter Verdacht standen, gaben an, für die Leistungen des Mediziners in bar gezahlt zu haben. Dies konnte nicht widerlegt werden. Die Verfahren gegen elf der Patienten werden daher eingestellt. Dass der Arzt die Behandlungen nicht ausreichend dokumentiert hatte, ist nicht strafbar. 

Verfahren gegen Finanzbeamten läuft noch

Im Fall eines hohen Beamten aus dem Finanzministerium wird nach wie vor ermittelt. Er soll dem Arzt aus Blieskastel 300 Euro in Bar gezahlt haben, auf der Beihilfestelle jedoch eine Rechnung über 600 Euro eingereicht haben.

Den Differenzbetrag - so der Vorwurf - habe er behalten. Wie der "SR" berichtet, gehe die Verteidigung davon aus, dass auch dieses Verfahren eingestellt wird. Die Leistungen des Mediziners seien nachweislich erfolgt. 

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Wetter im Saarland: Ruhe vor dem Sturm

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Am Sonntag wird es im Saarland wieder stürmisch mit teils orkanartigen Böen. Foto: BeckerBredel

Der Deutsche Wetterdienst prophezeit für das Saarland zunächst recht freundliches Wetter. Im Verlauf des Wochenendes wird es jedoch stürmisch.

Trocken und ruhig am Freitag

Am heutigen Freitag (7. Februar 2020) lösen sich anfängliche Dunst- und Nebelfelder schnell auf und es wird sonnig und niederschlagsfrei. Bei maximal 8 Grad weht der Wind schwach, im Tagesverlauf leicht zunehmend. Die Nacht wird zunächst klar, dann dich bewölkt. Allerdings bleibt es weitgehend trocken. Bei Tiefsttemperaturen von -4 Grad kann es vereinzelt zu Straßenglätte kommen.

Wolkiger Samstag mit ersten stürmischen Böen

Am Samstag (8. Februar 2020) scheint anfangs im Osten noch die Sonne. Später ziehen überall dichte Wolken auf. Dabei ist es recht mild bei maximal 10 Grad. Der Wind bleibt schwach bis mäßig. In der Nacht zum Sonntag kann es zunächst etwas regnen bei etwa 3 Grad. Am frühen Morgen wehen in den Hochlagen die ersten stürmischen Böen

Schwere und orkanartige Sturmböen am Sonntag

Das Wetter am Sonntag wird im Saarland von einem Orkantief bestimmt. Während der Tag mit etwas Sonne beginnt, ziehen rasch Wolken und Regen auf. Der Südwestwind nimmt stetig zu. Ab dem Mittag wehen verbreitet Sturmböen, die in exponierten Lagen schwer ausfallen können. Im höheren Bergland sind auch orkanartige Böen nicht ausgeschlossen. Bei bis zu 13 Grad wird der Tag jedoch sehr mild. 

In der Nacht zum Montag gibt es Schauer, Regen und vereinzelt ist auch mit Gewittern zu rechnen. Der Sturm erreicht seinen Höhepunkt wohl in der zweiten Nachthälfte.

Verwendete Quellen:
- Deutscher Wetterdienst

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Junge in Trier verkeilt sich in Waschmaschine

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Der kleine Junge steckte mit dem Kopf voran in einer Waschmaschine fest. Symbolfoto: unsplash

Der etwa vier bis fünf Jahre alte Junge sei mit dem Kopf voran in die Maschine gestiegen und sei etwa bis zur Hüfte darin stecken geblieben, wie ein Feuerwehr-Sprecher am Donnerstag (6. Februar 2020) sagte. Dadurch habe er sich zunächst ohne fremde Hilfe nicht mehr befreien können.

Rettungsdienst hilft Junge aus der misslichen Lage

Die besorgte Mutter habe vorsorglich Strom und Wasser abgestellt und den Rettungsdienst verständigt. Dieser habe den verängstigten Jungen mit gutem Zureden und einigen Anweisungen dazu bringen können, dass er sich aus der misslichen Lage wieder befreien konnte.

Das Kind blieb unverletzt. Nach etwa einer halben Stunde sei der Einsatz beendet gewesen, so der Sprecher. Zum Zeitpunkt des Vorfalls war die Maschine nicht in Betrieb gewesen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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