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Nach sexuellem Missbrauch von Mädchen (3) in Lebach: Besserer Schutz angekündigt

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Der Vorfall ereignete sich an der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende (heute: Ankerzentrum) in Lebach. Foto: BeckerBredel

Im Juli 2018 ereignete sich ein Fall von schweren sexuellen Missbrauchs an einem dreijährigen Mädchen an der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende (ab September 2018: Ankerzentrum in Lebach). Der Fall wurde erst vor etwa einer Woche bekannt. Nun äußerte sich Innenminister Klaus Bouillon dazu, so der "SR".

Verbesserungen angekündigt

Bouillon kündigte an, den Schutz von Kindern sowie Frauen verbessern zu wollen, heißt es im Medienbericht. Dazu sollen unter anderem Baumaßnahmen erfolgen. Konkret gehe es um Neubauten im Ankerzentrum: Diese würde man so anlegen wollen, dass sich Frauen und Männer auf Fluren nicht mehr begegnen.

Bouillon weist Vorwürfe zurück

Währenddessen wies der Innenminister nach Angaben des "SR" die Kritik der Sozialverbände zurück. Diese hatten einen mangelnden Schutz von Kindern am Ankerzentrum in Lebach beanstandet. Bei dem Fall von 2018 habe es sich laut Innenministerium um einen Einzelfall gehandelt. Ein Systemversagen liege demnach nicht vor.

Der Fall

Mit ihren dreijährigen Zwillingsmädchen kam im Juli 2018 eine junge Mutter an der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende in Lebach an. Die kleine Familie war zunächst alleine auf einer Etage. Später jedoch zog wohl eine Gruppe männlicher Flüchtlinge auf demselben Stockwerk ein. Einen Tag später wurde eines der dreijährigen Mädchen vergewaltigt.

Verwendete Quellen:
- eigener Bericht
- Saarländischer Rundfunk

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