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Das unbeliebteste Großstadt-Kino Deutschlands ist in Saarbrücken

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Die Vergleichs-Website "testberichte.de" hat rund 300 Kinos in Deutschland miteinander verglichen. Darunter auch vier Kinos aus Saarbrücken. Symbolfoto: Roland Weihrauch dpa/lbn

Kino-Ranking 2020: Vier Kinos aus Saarbrücken im Rennen

Das Vergleichsportal "testberichte.de" hat in seinem aktuellen Kino-Ranking insgesamt 299 Kinos aus Deutschland miteinander verglichen. Betrachtet wurden Kinos aus insgesamt 43 Städten. Darunter finden sich zum einen alle deutschen Städte mit mehr als 200.000 Einwohnern und zum anderen alle Landeshauptstädte.

Damit wurden auch Kinos in Saarbrücken getestet, obwohl die saarländische Landeshauptstadt nur rund 180.000 Einwohner aufweist. Grundlage der Auswertung waren die zu den Kinos verfügbaren Google-Rezensionen. Dabei wurden nur Kinos in die Liste aufgenommen, die mindestens hundert Bewertungen aufwiesen.

Vier Saarbrücker Kinos landen in der Liste

Für Saarbrücken gingen damit vier Kinos ins Rennen. Mit von der Partie sind das Passage-Kino, die Camera Zwo, der CineStar-Filmpalast sowie das UT-Kino-Center.

So schneiden die Kinos in Saarbrücken ab

Die besten Bewertungen für ein Kino in Saarbrücken kann die Camera Zwo für sich beanspruchen. Das Arthouse-Kino in der Futterstraße erhielt 4,6 von 5,0 möglichen Punkten (bei 385 Bewertungen) und landete damit auf Platz 53.

Dahinter reiht sich das Passage-Kino mit 4,5 Punkten (bei 493 Bewertungen) auf Platz 101 ein. Auf Platz 215 landet schließlich das UT-Kino-Center mit 4,3 Punkten (bei 816 Bewertungen).

CineStar Saarbrücken abgeschlagen auf dem letzten Platz

Weit abgeschlagen auf Platz 299 (von 299 bewerteten Kinos) landet der CineStar-Filmpalast in Saarbrücken mit lediglich 3,5 Punkten (bei 2.526 Bewertungen). Nach dem Kino-Ranking 2020 trägt das Saarbrücker Haus damit den unrühmlichen Titel des unbeliebtesten Großstadt-Kinos in Deutschland.

Das kritisieren die Besucher

Hauptkritikpunkt am CineStar in Saarbrücken sind die hohen Preise, insbesondere für Snacks und Getränke. Aus Sicht der Besucher sei das Haus zudem "etwas in die Jahre gekommen". So seien die Sitze teilweise durchgesessen und der Boden klebrig. Manchmal finde man auch Popcorn vom Vorgänger wieder.

Viele Kinogänger ärgern sich auch über lange Wartezeiten vor den Schaltern für Tickets und Getränke sowie ausgedehnte Werbeblöcke. Auch die teuren Parkplätze sorgen für Beschwerden.

Verwendete Quellen:
- Kino-Ranking 2020 von "testberichte.de"

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Kostenexplosion im Ludwigspark: Warum der Rasen im Stadion ausgetauscht wird

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Der Rasen im Ludwigsparkstadion in Saarbrücken wird ausgetauscht. Foto: BeckerBredel

Insgesamt 46,5 Millionen Euro hat der Umbau des Stadions die Stadt Saarbrücken inzwischen gekostet. Am vergangenen Freitag (31. Januar 2020) wurde bekannt, dass der Preis erneut um 5,5 Millionen gestiegen ist - unter anderem wegen des Rasens. 

Gras im Stadion nicht mehr strapazierfähig

Wie Stadtsprecher Thomas Blug der Saarbrücker Zeitung berichtet, muss der Austausch einerseits wegen der Qualität des Rasens im Ludwigspark erfolgen. Die Gräser, die in den Jahren, in denen das Feld nicht genutzt wurde, gewachsen sind, sind nicht strapazierfähig genug. Zudem haben sich unter der Fläche Larven des Junikäfers eingenistet, die von Vögeln herausgepickt wurden. Dabei wurde der Boden zusätzlich beschädigt.

Rasenheizung im Ludwigspark eingebaut

Der Rasen soll im Sommer ausgetauscht werden. Dabei wird auch eine Rasenheizung im Ludwigspark eingebaut. Das hat einen bestimmten Grund: Bei Spielbetrieb in der 3. Liga wird eine solche vorgeschrieben. Und wie Blug der SZ berichtet, sei man zuversichtlich, dass dem 1. FCS in dieser Saison der Aufstieg gelingt. 

Die Saarbrücker Zeitung hat nachgefragt, wie die Kosten für die Rasenheizung zu Buche schlagen und wer dafür aufkommt. Mehr Details auf saarbruecker-zeitung.de. Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch ggf. registrieren oder eine Bezahloption wählen.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung

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Zentrum für Geburtshilfe am CaritasKlinikum Saarbrücken St. Theresia

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Zentrum für Geburtshilfe am CaritasKlinikum Saarbrücken St. Theresia

Wenn es Ihnen beiden gut geht, streben wir ein sogenanntes 24h-Rooming-In an. So können Sie nah bei Ihrem Baby sein – das fördert die Bindung zwischen Mutter und Kind ab der ersten Stunde. Manche Paare möchten die Ankunft ihres Babys und die Dauer des Klinikaufenthaltes gemeinsam erleben und genießen. Hierfür ermöglichen wir, ein Familienzimmer. Sprechen Sie unser Personal auf der Mutter-Kind-Station gerne darauf an.

Direkt neben dem Kreißsaal befinden sich die Mutter-Kind-Station sowie unsere leistungsstarke Neonatologie. Alle Zimmer sind modernisiert und mit einer Wickeleinheit ausgestattet.

Für eine bestmögliche Versorgung Ihres Kindes arbeiten wir eng mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, des Klinikums Saarbrücken unter der Leitung von Professor Möller, zusammen. Damit ist auf unserer Neonatologie eine 24-stündige ärztliche Betreuung durch erfahrene Neonatologen gegeben, die bei Bedarf auch die Geburt selbst begleiten.

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Foto: Pixabay

Unsere Klinik erfüllt die strukturellen und qualitativen Voraussetzungen eines perinatalen Schwerpunktes. Wir versorgen Schwangere nach der 32. Schwangerschaftswoche (einschließlich Mehrlingsschwangerschaften) sowie nicht lebensbedrohlich erkrankte Neugeborene mit einem Geburtsgewicht von mehr als 1500 Gramm. In der medizinischen Versorgung von Frühgeborenen unter 32 Wochen besteht eine enge Kooperation mit der neonatologischen Abteilung des Klinikums Saarbrücken.

Auch vor und nach der Geburt unterstützen wir Sie dabei, die neue Lebenssituation möglichst stressfrei genießen zu können. Neben Elterninformationsabenden und Geburtsvorbereitungskursen bieten wir Ihnen auch Säuglingspflegeseminare und Stillberatungen an.

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Foto: Pixabay

Informationsabende für werdende Eltern

Informationsabend für werdende Eltern (Klinik):
Jeden ersten und dritten Dienstag im Monat um 18:30 Uhr haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen unserer Informationsabende unser Team kennenzulernen und sich über die Geburtshilfe zu informieren. Ihre speziellen Fragen rund um die Entbindung beantworten unsere Hebammen, Ärzte aus Geburtshilfe, Kinderheilkunde und Anästhesie sowie Kinderkrankenschwestern. Im Anschluss können Sie die Kreißsäle, unsere Mutter-Kind-Station sowie das Kinderzimmer besuchen.

Informationsabend für werdende Eltern (Beleghebammen):
Jeden dritten Mittwoch im Monat um 19 Uhr haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen unserer Informationsabende die Beleghebammen kennenzulernen und sich über die Geburtshilfe zu informieren. Ihre speziellen Fragen rund um die Entbindung werden beantwortet. Im Anschluss können Sie die Kreißsäle, unsere Mutter-Kind-Station sowie das Kinderzimmer besuchen.

Die genauen Termine finden Sie unter http://www.caritasklinikum.de/Aktuelles-Presse/Veranstaltungshinweise

Nach Absprache führen wir auch gesonderte Kreißsaal-Besichtigungen durch.

Caritasklinikum Saarbrücken

Angebote unserer Elternschule

In unserer Elternschule erhalten werdende Mütter und Väter Informationen rund um die Geburt und Betreuung ihres neugeborenen Kindes. Auch nach der Geburt stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Nachfolgend finden Sie alle Kurse und Seminare, die Sie auf die Geburt vorbereiten und Ihnen die ersten Schritte im Alltag mit Ihrem Baby erleichtern:

Tapingsprechstunde
Taping kann gegen Schwangerschaftsbeschwerden, bei Muskelverspannungen, zur Stabilisation des Bewegungsapparates und zur Entlastung des Schwangerenbauches genutzt werden. Nähere Informationen erhalten Sie unter: (0681) 406-1380

Anmeldung zur Geburt
Sie haben sich für eine Entbindung in unserem Haus entschieden? Das freut uns. Vor der Geburt ist es sinnvoll, sich einmal in unserem Haus vorzustellen. Bitte vereinbaren Sie frühzeitig einen Termin für die 35. Schwangerschaftswoche unter: (0681) 406-1370

Geburtsvorbereitungskurs
Ein Kind zur Welt zu bringen gehört zur elementarsten Erfahrung im Leben einer Frau und des werdenden Vaters. In unseren Geburtsvorbereitungskursen tauschen wir uns über den Geburtsverlauf und über die Zeit danach aus, üben Atemtechniken, machen Entspannungsübungen und vermitteln Ihnen Methoden zur Schmerzlinderung.

Geschwisterkurs
Geschwisterkinder tun sich oft schwer mit der Ankunft eines Babys, fühlen sich weniger beachtet und allein gelassen. Im Geschwisterkurs bereiten wir die Kinder auf die neue Familiensituation vor. Wir zeigen ihnen, wie sie auch mit negativen Empfindungen wie Eifersucht umgehen können. Wir möchten dem Kind das Gefühl vermitteln, nun etwas ganz Besonderes zu sein: ein Geschwisterkind! Anmeldung über Petra Freichel: (06834) 49626

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Foto: Pixabay

Säuglingspflegeseminar
In unserem Säuglingspflegeseminar möchten wir Sie optimal auf die Ankunft Ihres Babys vorbereiten. In diesem Kurs werden Eltern bereits vor der Geburt über Ernährung, Pflege und Entwicklung eines Neugeborenen eingehend informiert. Anmeldung über Petra Freichel: (06834) 49626

Nachsorge
Auch nach der Geburt steht Ihnen und Ihrem Kind die Betreuung durch eine Hebamme zu. Kleine Anfangsschwierigkeiten sowie normale Alltagssituationen können so mit einer kompetenten Beraterin besprochen werden. Nähere Informationen erhalten Sie unter: (0681) 406-1380

Rückbildungsgymnastik
Bestimmte Übungen unterstützen die Rückbildungsvorgänge Ihres Körpers nach der Geburt. Wir trainieren dabei insbesondere die Muskulatur des Beckenbodens, damit die ursprüngliche Festigkeit wiedererlangt wird.

Stillberatung
Muttermilch ist die beste Nahrung für Ihr Baby. Am Anfang ist das Stillen aber nicht immer ganz einfach. Auf unserer Mutter & Kind Station steht Ihnen regelmäßig eine speziell ausgebildete Stillberaterin zur Verfügung.

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Foto: Pixabay

Erste Hilfe am Baby
Dieser Kurs vermittelt Ihnen Grundkenntnisse bei der richtigen Versorgung Ihres Kindes im Notfall und richtet sich an Eltern, Großeltern und Interessierte. Dieses Seminar soll Ihnen helfen, im Notfall Erste Hilfe zu leisten und akute Gefahren zu erkennen.  Anmeldung über den Kreißsaal: (0681) 406-1380

Babys in Bewegung
Babys erobern mit all ihren Sinnen die Welt. Mit diesem Kurs werden Babys ab dem 3. Monat in ihrer Entwicklung begleitet und unterstützt.  Anmeldung über Petra Freichel: (06834) 49626

Kontakt Geburtshilfe

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Dr. Mustafa Deryal , Chefarzt

Dr. Mustafa Deryal 

Chefarzt

Ambulanz: (0681) 406-1370
geburtshilfliche Sprechstunde
Pränataldiagnostik und Therapie
Kreißsaal: (0681) 406-1380
Neonatologie: (0681) 406-1350
Mutter & Kind Station: (0681) 406-1310

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CaritasKlinikum Saarbrücken
St. Theresia
Rheinstraße 2
66113 Saarbrücken
Tel.: (0681) 406-0
info@caritasklinikum.de
Facebook-Seite

 

 

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Morddrohung gegen Illinger Bürgermeister Armin König

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Der Illinger Bürgermeister Armin König hat erneut eine Morddrohung erhalten. Der Staatsschutz weitet seine Ermittlungen aus. Foto Hintergrund: atreyu/CC BY-SA 3.0; Foto Armin König: Gemeinde Illingen

Weitere Morddrohung gegen Armin König

Der Illinger Bürgermeister Armin König hat ein weiteres Drohschreiben erhalten. Dies berichtet die "Saarbrücker Zeitung" am heutigen Samstag (8. Februar 2020). Der saarländischen Tageszeitung sei nach eigenen Angaben ein anonymer Brief zugegangen, in dem mit einem Mordanschlag auf König gedroht werde. In dem Schreiben werde auch Bezug auf den ermordeten Regierungspräsidenten Walter Lübcke genommen.

Rathaus Illingen bereits am Donnerstag geschlossen

Bereits am vergangenen Donnerstag (6. Februar 2020) ist eine Morddrohung gegen Armin König im Rathaus in Illingen eingegangen. In dem Brief fand sich eine pulverartige Substanz, die sich im Nachhinein als ungefährlich erwies. Das Rathaus musste vorübergehend geschlossen werden"Drohbrief an Bürgermeister - Rathaus in Illingen wegen Brühwürfel vorübergehend geschlossen".

Armin König bestätigt erneute Drohung

Der Illinger Bürgermeister bestätigte den Sachverhalt über das soziale Netzwerk "Facebook" und bat jeden, der etwas über die Drohungen wisse, zur Polizei zu gehen.

Staatsschutz weitet Ermittlungen aus

Die Pressestelle des saarländischen Landespolizeipräsidiums gab an, dass der Staatsschutz seine bisherigen Ermittlungen wegen der erneuten Morddrohung gegen den Illinger Bürgermeister Armin König (CDU) ausgeweitet habe. Details könne man aus ermittlungstaktischen Gründen allerdings keine nennen.

Verwendete Quellen:
- Bericht der "Saarbrücker Zeitung"
- Eigene Recherche
- Facebook-Beitrag von Illingens Bürgermeister Armin König
- Foto: Atreyu/CC BY-SA 3.0

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Wegen Einsturzgefahr des Saarbrücker Finanzamts: 136 Mitarbeiter ziehen um

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Hier zu sehen: das Saarbrücker Finanzamt in der Straße "Am Straßengraben". Archivfoto: BeckerBredel

Das Gebäude des Saarbrücker Finanzamts "Am Stadtgraben" hat seine besten Tage hinter sich. Wie der "SR" berichtet, ist der Zustand "äußerst marode". Die Bausubstanz stamme aus der Zeit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Und: Nach Angaben von "Bild Saarland" drohte das Finanzamt sogar einzustürzen.

Erste Maßnahmen

Wegen Einsturzgefahr, also aus Gründen der Statik, mussten Akten teilweise ausgelagert werden. Das berichten Medien übereinstimmend. Darüber hinaus kam es zu einem Umzug von Mitarbeitern: Laut "Bild" zogen insgesamt 136 Personen aus. Mit dem Ziel, das verbleibende Personal "sicher im Gebäude verteilen zu können".

Weiteres Vorgehen

Womöglich ist eine Sanierung des Saarbrücker Finanzamts vom Tisch. Wie der "SR" meldet, ist das Gebäude laut Bauministerium gegebenenfalls "nicht mehr wirtschaftlich sanierbar"; man müsste einen zweistelligen Millionenbetrag investieren. Eine weitere Option sei ein Umzug

Die zweitschnellsten Finanzämter Deutschlands gibt's im Saarland

Christian Stoll, der Sprecher des Bauministeriums, sagte der "Bild": Die Erforderlichkeit eines Umzugs oder einer Sanierung werde derzeit überprüft. Die Entscheidung dürfte in der ersten Jahreshälfte feststehen.

Verwendete Quellen:
- Bild Saarland
- Saarländischer Rundfunk

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dpa/lrs

Faktencheck: Macht ein Tempolimit die Autobahn sicherer?

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Würde ein Tempolimit von 130 km/h die Autobahnen in Deutschland sicherer machen? Symbolfoto: Martin Schutt/dpa-Bildfunk

Der Streit ums Tempolimit ist wieder einmal in vollem Gange. Der größte deutsche Automobilclub, der ADAC, lehnt neuerdings eine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen nicht mehr grundsätzlich ab.

Wenige Tage nach dem Start einer Kampagne der CSU gegen eine generelle Beschränkung auf 130 Kilometer pro Stunde konterte nun die Deutsche Umwelthilfe mit einer Online-Aktion für Tempo 120. Die Grünen fingen derweil Überlegungen eines Bundestagsabgeordneten eilig wieder ein, auch über Ausnahmen für Elektroautos von einem Tempolimit nachzudenken.

Der Faktencheck

BEHAUPTUNG: Ein allgemeines Tempolimit auf Autobahnen erhöht die Sicherheit.

BEWERTUNG: Tendenziell richtig. Es gibt jedoch keine Studie für Deutschland, die das Ausmaß dieses Effektes allgemeingültig belegt.

FAKTEN: Das Autobahnnetz umfasst mit 13 000 Kilometern weniger als zwei Prozent aller Straßen in Deutschland. Allerdings werden dort rund ein Drittel aller jährlich gefahrenen Kilometer zurückgelegt. Bereits heute - ohne allgemeines Tempolimit - seien sie die sichersten Straßen, führen Tempolimit-Gegner an.

Statistisch sind Autobahnen die sichersten Straßen

Rein statistisch gesehen haben sie recht: 13 Prozent der Verkehrstoten entfielen 2018 auf Autobahnen, neun Prozent aller Schwerverletzten in Deutschland waren dort in Unfälle verwickelt. Allerdings gebe es keinen Gegenverkehr, wendet Wulf Hoffmann von der Verkehrsunfall-Opferhilfe Deutschland ein. Autofahrer müssten auch nicht plötzlich mit Fußgängern oder Radfahrern rechnen. Leitplanken schützten seitlich vor Hindernissen. "Das wäre ja ein Ding, wenn das nicht die sichersten Straßen wären", so Hoffmann.

Noch weniger Tote durch Tempolimit?

Der Unfallexperte ist der Ansicht, durch Tempo 130 werde die Verkehrssicherheit auf Autobahnen weiter verbessert. Modellrechnungen ließen den Schluss zu, dass es deutlich weniger Verkehrstote bei geringerer Durchschnittsgeschwindigkeit gebe, so Hoffmann. Physikalisch betrachtet, ist dies nachvollziehbar: Je höher die Geschwindigkeit, desto länger ist der Bremsweg und heftiger die Wucht, mit der Fahrzeuge aufeinanderprallen.

Fakt ist jedoch auch: Auf Abschnitten ohne dauerhaftes Tempolimit - heute etwa 70 Prozent der Autobahnen - gibt es nicht überproportional viele tödliche Raser-Unfälle. Nach der Verkehrsstatistik war 2018 unangepasste Geschwindigkeit bei etwa jedem zweiten tödlichen Crash eine der Ursachen - egal ob mit oder ohne Tempolimit.

Großangelegten Studien zum Tempolimit fehlen

Eine umfassende Studie zu dem Thema gibt es in Deutschland bisher nicht. "Man hat mehrfach versucht, aus den Erfahrungen mit Tempolimits, die auf einzelnen Strecken angeordnet worden sind, auf die Wirkung eines generellen Tempolimits zu schließen", erklärt Verkehrsforscher Justin Geistefeldt von der Ruhr-Universität Bochum. Doch beträfen jene Geschwindigkeitsbeschränkungen meist gezielt unfallträchtige Strecken.

"Das heißt nicht, dass ich überzeugt bin, dass ein Tempolimit nichts bringt", betont Geistefeldt. So käme es vermutlich seltener zu Alleinunfällen von Rasern oder zu Crashs, bei denen die Beteiligten unterschiedlich schnell unterwegs sind. Dem Wissenschaftler fehlt ein groß angelegter Feldversuch, um eine aussagekräftige Bewertung vornehmen zu können.

Widerstand gegen Untersuchungen von beiden Seiten

Gleicher Meinung ist der Leiter der Unfallforschung der Versicherer. Siegfried Brockmann spricht sich vehement für eine umfassende Studie aus. Allerdings ist die seiner Meinung nach nicht gewünscht. "Die Befürworter des Limits halten sie für Zeitverschwendung, und die Gegner sagen, es gibt kein Problem." Eine solche Maßnahme könne man nur mit der Zustimmung des Bundes und mindestens eines großen Bundeslandes durchführen. Dafür sieht Brockmann derzeit keine Chance.

Immerhin: Auch der ADAC spricht sich inzwischen dafür aus, die Auswirkungen eines Tempolimits in einer umfassenden Studie zu klären. Der Präsident des Verkehrsgerichtstags, Ansgar Staudinger, spricht bei diesem Thema sogar von einem "Forschungsloch".

Verwendete Quellen:
• Deutsche Presseagentur

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Großrazzia in Shisha-Bar in Saarbrücken: 33-jähriger Mann festgenommen

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In Saarbrücken kam es am gestrigen Abend (7. Februar 2020) zu einer Großrazzia in einer Shisha-Bar. Foto: BeckerBredel

Razzia in Saarbrücken

Am gestrigen Freitag kam es gegen etwa 18.00 Uhr zu einer Großrazzia in Saarbrücken. Rund 60 Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, des Kriminaldienstes, der operativen Einheit und der Bereitschaftspolizei durchsuchten zeitgleich eine Shisha-Bar, zwei Kioske und zwei Wohnungen in der Dudweiler Straße in Saarbrücken. Die Durchsuchungsbeschlüsse ergingen vorher durch die Staatsanwaltschaft Saarbrücken.

33-jähriger Mann festgenommen

Im Rahmen der Razzia wurde ein 33-jähriger Mann aus Saarbrücken vorläufig festgenommen, weil bei ihm eine nicht geringe Menge an Betäubungsmitteln gefunden wurde. Sichergestellt wurden außerdem Mobiltelefone, Computer und Speichermedien sowie Schlagwerkzeuge.

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Rund 60 Polizisten waren an mehreren Orten in Saarbrücken im Einsatz. Foto: BeckerBredel

Anlass des Einsatzes ist ein Angriff auf eine Shisha-Bar

Auslöser der Durchsuchungen waren die Ermittlungen nach einem tumultartigen Angriff einer etwa 15 Personen starken Gruppe am 25. Januar 2020 auf eine Shisha-Bar in Saarbrücken, bei dem ein Mann attackiert und Einrichtungsgegenstände zertrümmert worden waren: "Personengruppe zerlegt Saarbrücker Shisha-Bar mit Schlagstöcken und greift Gast an".

Mutmaßliche Verbindung zu weiterem Angriff in Saarbrücken

In Verbindung mit dieser Attacke steht nach Überzeugung der Ermittler auch ein Angriff vom 26. Januar 2020 auf einen 34 Jahre alten Iraner, der dabei mit einem Messer verletzt worden war: "Gruppe greift Mann in Saarbrücken an - wohl Zusammenhang zu Angriff in Shisha-Bar". Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt deshalb wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Polizei ermittelt Hintergründe der Streitigkeiten

Von den Durchsuchungen erhoffen sich die Ermittler des Kriminaldienstes Saarbrücken Hinweise auf Hintergründe und Beteiligte der offenbar zwischen Barbetreibern und Personen aus deren Umfeld bestehenden Streitigkeiten.

Eingebunden in die Aktion waren auch Mitarbeiter der Stadt Saarbrücken, die in den Betrieben gewerberechtliche Kontrollen durchführten.

Weitere Sondereinsätze angekündigt

Der Einsatzleiter Michael Hammerschmitt erklärte am Freitagabend: "Die Polizei in Saarbrücken nimmt solche Auseinandersetzungen, wie letztmalig im Jahr 2018, sehr ernst und ergreift konsequent Gegenmaßnahmen, um einer Eskalation frühzeitig entgegenzuwirken. Wir werden unsere regelmäßigen Kontrollen an Brennpunkten durch Sondereinsätze in den nächsten Wochen noch intensivieren."

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes vom 07.02.2020

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"Mangelnde Distanz" zu Häftling: JVA-Mitarbeiterin in Saarbrücken entlassen

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Eine Mitarbeiterin der JVA "Lerchesflur" in Saarbrücken soll eine "besondere Beziehung" zu einem Häftling aufgebaut haben. Foto: BeckerBredel

Die Mitarbeiterin war für zwei Jahre befristet im Saarbrücker "Lerchesflur" angestellt und hatte Aussicht auf eine anschließende Anstellung. Nun trennte sich die Justizvollzugsanstalt  von der Frau. Es bestand der Verdacht, dass sie zu einem bestimmten Häftling "mangelnde Distanz" hatte. Das berichtete der Sprecher des Justizministeriums der Saarbrücker Zeitung.

Die beiden sollen sich laut SZ bei ihrer jeweiligen Arbeit im Krankenrevier täglich begegnet sein und dabei Kontakt geknüpft haben. Dabei habe laut Sprecher eine "nicht dienstlich veranlasste Kommunikation mit dem Gefangenen" stattgefunden. 

Was das im Einzelnen bedeutet und welche Konsequenzen für den Gefangenen folgen, berichtet die Saarbrücker ZeitungHinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch ggf. registrieren oder eine Bezahloption wählen.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung

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Saarbrücken-Altenkessel: Mann (68) von brennendem Auto erfasst und verletzt

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In Saarbrücken-Altenkessel wurde ein 68-jähriger Mann am Freitag (07.02.2020) von seinem Pkw erfasst, der aufgrund eines technischen Defekts zuvor zu brennen begann. Foto: BeckerBredel

Brennendes Auto in Saarbrücken-Altenkessel

Am Freitagnachmittag geriet das Fahrzeug eines 68-jährigen Mannes aufgrund eines technischen Defekts in der Gerhardstraße in Saarbrücken-Altenkessel in Brand. Nachdem der Mann schnell angehalten hatte, um das Fahrzeug zu verlassen, rollte dies auf einer abschüssigen Straße zurück. 

68-Jähriger von eigenem, brennenden Auto erfasst und verletzt

Der 68-jährige Mann versuchte noch alles, um ein Wegrollen des Wagens zu verhindern. Doch alle Anstrengungen waren vergebens. So wurde der Mann schließlich von seinem Auto erfasst und hart zu Boden geschleudert. Hierbei wurde der 68-Jährige verletzt, sodass er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Weitere Fahrzeuge stark beschädigt

Nachdem der Mann zu Boden gestürzt war, rollte das Auto quer über die Fahrbahn und stieß nach etwa 30 Metern gegen einen auf der gegenüberliegenden Seite geparkten Pkw sowie einen dort geparkten Anhänger. Bedingt durch den Anstoß und das mittlerweile in Vollbrand stehende Unfallfahrzeug, wurden sowohl der geparkte Pkw als auch der Anhänger erheblich beschädigt.

Während der Brandbekämpfung und der Unfallaufnahme musste die Gerhardstaße voll gesperrt werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Saarbrücken-Burbach vom 07.02.2020

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mit dpa

Autofahrer standen 2019 im Saarland fast 2.800 Stunden im Stau

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Im Saarland standen Verkehrsteilnehmer 2019 deutlich länger im Stau als noch im Vorjahr. Archivfoto: BeckerBredel

Autofahrer standen im Saarland im vergangenen Jahr fast 2.800 Stunden im Stau. Das waren fast 600 Stunden mehr als 2018, wie der ADAC am Donnerstag (6. Februar 2020) in Saarbrücken mitteilte.

Grund für die Staus

Als Grund nannte der Automobil-Club mehr Baustellen und mehr Fahrzeuge. Die Zahl der Autobahn-Staumeldungen im Bundesland stieg binnen Jahresfrist um knapp 100 auf insgesamt 5.483. Die Staulänge war mit rund 7.200 Kilometern fast genauso hoch wie im Jahr zuvor.

Aktuelle Verkehrsmeldungen im Saarland

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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