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Bei Homburg: Unbekannter bohrt Blitzeranhänger auf und füllt ihn mit Bauschaum

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Unbekannte führten Bauschaum in das Gehäuse des Gerätes ein. Symbolfotos: (Hintergrund) Pixabay | (Blitzer) Presseportal/Polizei

Ein bislang Unbekannter beschädigte erst kürzlich einen im Bereich der L 119 ("Auf der Windschnorr")  aufgestellten Blitzeranhänger. Die Tat soll sich im Zeitraum zwischen Sonntag (9. Februar 2020) und Montag, 11.00 Uhr, ereignet haben. Das meldet die Polizei

Blitzer aufgebohrt

Laut den Beamten wurde zunächst ein Loch in die Außenwand des Gerätes gebohrt. Anschließend führte der Täter so Bauschaum in das Gehäuse ein. Informationen zu der Funktionstüchtigkeit des Blitzers liegen derzeit nicht vor. Die Polizei sucht nun Zeugen des Vorfalls.

Hinweise an die Polizeiinspektion Homburg, Tel. (06841)1060.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 10.02.2020

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Nach Sturmschäden im Saarland: Danke an alle Einsatzkräfte und Helfer

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Nach dem Unwetter im Saarland leisteten die Einsatzkräfte herausragende Arbeit, um die Sturmschäden gering zu halten. Foto: BeckerBredel

Einsatzkräfte unermüdlich im Einsatz

Aufgrund des Unwetters im Saarland kam es seit dem gestrigen Sonntagabend ab etwa 18.00 Uhr zu Hunderten von Einsätzen für die Feuerwehr, die Polizei, den Rettungsdienst und das Technische Hilfswerk. Durch den mutigen und unermüdlichen Einsatz der Helfer konnten Gefahren beseitigt und Schäden begrenzt werden. Deshalb möchten wir diesen Artikel den fleißigen Einsatzkräften widmen und ihnen ein paar Worte des Dankes zukommen lassen.

Danke an alle Helfer

Unser aller Dank gilt euch! Denn ihr zeigt nicht nur an Unwettertagen wie gestern und heute, dass man sich voll und ganz auf euch verlassen kann. Um Gefahren für andere zu beseitigen, begebt ihr euch oft selbst in Gefahr. Um uns allen einen normalen Alltag zu ermöglichen, gebt ihr an Tagen wie diesen eure eigene Alltagsnormalität auf. Ihr nehmt häufig Risiken auf euch und stellt die eigenen Befindlichkeiten zurück, um für eure Mitmenschen in den entscheidenden Situationen da zu sein.

Ob hauptberuflich oder ehrenamtlich: In den vergangenen 24 Stunden habt ihr mit eurer herausragenden Arbeit dafür gesorgt, dass die Schäden des Unwetters im Saarland möglichst gering ausgefallen sind. Trotz Müdigkeit und auftretender Erschöpfung seid ihr von Einsatz zu Einsatz geeilt, um Gefahrensituationen für uns zu lösen. Wir als Gesellschaft können uns glücklich schätzen, dass ihr für uns da seid.

Eure Leistungen kann man überhaupt nicht hoch genug einschätzen. Daher sagen wir: Vielen lieben Dank, liebe Einsatzkräfte und Helfer!

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Die Expertise im Pflegebereich schärfen - Akademische Weiterbildung im Pflege- und Gesundheitswesen

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Bild: htw Saar

„Der Studiengang Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen richtet sich explizit an Mitarbeiter in Pflege- und Gesundheitsfachberufen, die bereits eine abgeschlossene Ausbildung mitbringen. Er bietet die Möglichkeit, sich akademisch weiterzubilden“, sagt Studienleiterin Riemer-Hommel. Somit können sich Absolventen der Fakultät für Sozialwissenschaften für neue Tätigkeiten in der pflegerischen oder gesundheitlichen Versorgung qualifizieren. „Man kann sich damit dann sehr unterschiedlichen Perspektiven eröffnen“, erklärt Prof. Petra Riemer-Hommel. 

So erwerben die Studierenden beispielsweise Kompetenzen im Management und können ihre Expertise im Pflege- und Gesundheitsbereich schärfen. Eine Vertiefungsrichtung muss dabei nicht gewählt werden. Management und Betriebswirtschaft gewinnen durch immer komplexer werdende Bedürfnisse im Pflege- und Gesundheitssektor zunehmend an Bedeutung. Das gelte etwa im Risiko- und im Qualitätsmanagement oder auch im Pflegecontrolling. Die akademisch fundierte Ausbildung ist in der Praxis für die systematische Analyse und für die qualitätsorientierte Weiterentwicklung dringend erforderlich. „Deswegen ist es sinnvoll, sich in dieser Richtung weiterzuentwickeln“, so die Studienleiterin. 

Berufsbegleitendes Arbeiten möglich

Da die Studierenden in der Regel mitten im Berufsleben stehen, ist der Studiengang in Blockseminare unterteilt. „Dadurch ist berufsbegleitendes Arbeiten möglich“, erläutert sie. Viele Unternehmen hätten die Vorteile des Studiums erkannt, würden diese als Bereicherung des Arbeitslebens sehen und die internen Dienstpläne darauf anpassen. Der Studiengang Management und Expertise im Pflege- und Gesundheitswesen umfasst sechs Semester und gliedert sich in Grund- und Hauptstudium. Die ersten drei Semester umfassen die Grundlagen, im Hauptstudium folgen die vertiefenden Module und Wahlpflichtangebote aus den Bereichen Management und Expertise. Ein Studienprojekt ist in die Semester vier und fünf integriert. Ihre Kompetenzen können die Studierenden in einem zwölfwöchigen Praktikum vertiefen. Sie wenden dort das Erlernte direkt in der Praxis an. Dieses Praktikum kann auch genutzt werden, um einen neuen Arbeitsbereich zu erschließen. Das Studium wird mit der Bachelor-Arbeit abgeschlossen. Für den Studiengang sind zumindest grundlegende Kenntnisse der englischen Sprache von Vorteil. Hierbei unterstützt die htw saar ihre Studierenden mit zahlreichen Sprachkursen.  

Auslandsaufenthalt im Praktikum möglich 

Angeboten wird auch die Möglichkeit, während des Praktikums einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren. Durch Kooperationen mit anderen Hochschulen sowie durch das Erasmus-Programm können Studierende Praktika in europäischen Nachbarländern absolvieren oder gar in das Gesundheitswesen von Myanmar oder Neuseeland „reinschnuppern“. „Für Studierende, die etwas ganz anderes sehen wollen“, wie Prof. Petra Riemer-Hommel ergänzt. Sie selbst ist Auslandsbeauftragte der htw saar und hat unter anderem länger in den Vereinigten Staaten gearbeitet.

Tätigkeitsfelder und Jobaussichten

Nach dem Studium gibt es sehr viele mögliche Tätigkeitsfelder. Eine, die ihr Glück im Case Management gefunden hat, ist Carina Hottenbacher. Die 30-Jährige beendete ihr Studium an der htw saar im März und beantwortet die Frage, ob sie dies nochmal so machen würde, mit: „Definitiv ja!“ Natürlich gebe es auch stressige Momente, gerade in Klausurphasen. Das Leben als Studentin sei komplett neu für sie gewesen, etwa das Beantragen von BAföG, das ihr positiv beschieden wurde. Dennoch stellt sie mit Bezug auf den erfolgreichen Abschluss klar: „Das ist absolut machbar.“ Von Haus aus Physiotherapeutin, arbeitete sie knapp vier Jahre in ihrem Beruf und erkannte die immer schwieriger werdenden Bedingungen im Gesundheitswesen. „Da kam ich auf die Idee, mich nach einem Studium umzuschauen“, erklärt die 30-Jährige. Bei der htw saar wurde sie fündig, und obwohl die Anmeldefrist bereits verstrichen war, wurde ihre Bewerbung zeitnah akzeptiert. Trotz ihrer langjährigen Erfahrung in der praktischen Arbeit gibt sie unumwunden zu: „Ich habe vieles von einer neuen Seite kennengelernt.“

Ihr Praxissemester absolvierte sie im Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement in einem Unternehmen. In einer anderen Firma arbeitete sie dann weitere sieben Monate, um noch mehr Erfahrung zu sammeln und sich so einen optimalen Berufseinstieg zu ermöglichen. Dort schrieb Carina Hottenbacher auch ihre Bachelorarbeit. Nun arbeitet sie an der Uniklinik in Homburg im Case Management. Sie erklärt: „Meine Hauptaufgabe als Case Managerin ist aktuell, Schnittstellen zu finden, um einen besseren Ablauf innerhalb des Krankenhauses, beispielsweise bei Verlegungen, zu generieren. Ich versuche, ressourcenorientiert meine Kollegen zu unterstützen und neue Prozesse einzuführen. Die Betreuung der Schnittstellen um Ärzte, Pflege und zentrale Koordination, aber auch Medizincontrolling und IT stellt einen wesentlichen Anteil meiner Arbeit dar.“ 

Neben sehr vielen neuen Dingen, die sie lernen konnte, wuchs sie auch als Persönlichkeit: „Ich habe mich als Mensch weiterentwickelt, bin viel selbstbewusster geworden.“ An der htw saar profitierte sie vom Wissen der Professorinnen und Professoren, die oftmals aus der Praxis kommen. Durch das Studium eröffnen sich zudem in puncto Fort- und Weiterbildung sowie bei Qualifizierung und Zertifizierungen neue Möglichkeiten. Davon abgesehen können Absolventinnen und Absolventen des Bachelor-Studiengangs auch mit einem deutlich höheren Verdienst rechnen. 

Der Weg zum Studium 

Bewerbungen für das Wintersemester sind noch bis zum 22. August 2020 möglich.

Für Interessierte ohne Hochschulzugangsberechtigung besteht in begrenzter Zahl und in einem besonderen Verfahren die Möglichkeit einer Zugangsprüfung oder eines Probestudiums. Bitte beachten Sie, dass hierzu ein Antrag bis zum 1. April des Jahres bei der htw saar gestellt werden muss. Voraussetzungen sind: 

- Eine erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung mit qualifiziertem Ergebnis (Abschlussnote mindestens 2,5) in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf mit einer regulären Ausbildungszeit von mindestens zwei Jahren

- Hauptberufliche Tätigkeit für mindestens zwei Jahre in dem erlernten oder einem verwandten Beruf

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Kontakt: 

htw saar- Haus des Wissens 

Gebäude 11 

Malstatter Straße 17 | 66117 Saarbrücken 

Sozialwissenschaften Sekretariat Pflege und Gesundheit

Raum 11.05.05

Telefon (06 81) 58 67 - 765 

pg-sek@htwsaar.de 

www.htwsaar.de/htw/sowi

Öffnungszeiten: montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr

 

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Bilder: Unwetter und Sturm im Saarland

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Durch das heftige Unwetter im Saarland kam es allein in der vergangenen Nacht von Sonntag auf Montag (10.02.2020) zu mehreren Hundert Einsätzen von Feuerwehr, Polizei und THW.

Sturmschäden im Saarland

Drei schwer verletzte Personen, Stromausfälle, umgestürzte Bäume sowie Einschränkungen im Bahn- und Nahverkehr: Das Unwetter im Saarland sorgt aktuell vielerorts für Probleme. Feuerwehren, Polizei, THW und Rettungsdienste mussten seit Beginn des Sturms "Sabine" bereits zu Hunderten von Einsätzen ausrücken. Und so wie es derzeit aussieht, kommen noch zahlreiche Einsätze hinzu. 

Sturmtief "Sabine" fegt übers Saarland: Drei Verletzte, Vollsperrungen, Stromausfälle

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Aufgrund des Sturms ist in der Bexbacher Straße in Homburg eine Ampel umgeknickt. Foto: BeckerBredel

Nach Sturm: Aktuelle Straßensperrungen und Verkehrsmeldungen im Saarland

Verwendete Quellen:
- Eigene Berichte
- Pressedienst BeckerBredel
- Facebook-Beiträge saarländischer Feuerwehren

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St. Ingberter Dennis "The Viking" Bauer (30) ist neuer Kickbox-Weltmeister

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Dennis Bauer ist neuer Kickbox-Weltmeister. Foto: Michael Umlauf/Facebook

Großer Erfolg für Dennis "The Viking" Bauer: Der 30-Jährige ist neuer Kickbox-Weltmeister in der Disziplin "K1". Wie der "SR" berichtet, erzielte Bauer bei der Fight Night in Nürtingen einen Knockout-Sieg gegen Max Kauthe aus Heidelberg. Damit sicherte sich "The Viking" seinen ersten WM-Titel im Profibereich.

Zahlreiche Erfolge

Im Kickboxen ist der Sportler seit seinem zwölften Lebensjahr aktiv. Nach Angaben des Medienberichts konnte Bauer bereits acht Weltmeistertitel im Amateurbereich erkämpfen. Zudem wurde er bereits zweimal Deutscher Meister.

Ursprünglich war der Kampf in Nürtingen gegen den amtierenden Weltmeister Massimo De Lorenzo angesetzt. Aufgrund einer Grippe-Erkrankung musste der jedoch aussetzen; kurzfristig sprang Max Kauthe ein.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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dpa/lrs

AKK will nicht Kanzlerin werden

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Weit entfernt von einstigen Umfragewerten: CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Foto: Christian Charisius/dpa

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer verzichtet auf eine Kanzlerkandidatur und wird auch den Parteivorsitz abgeben. Das habe Kramp-Karrenbauer am Montag (10. Februar 2020) im CDU-Präsidium mitgeteilt, erklärte ein CDU-Sprecher in Berlin.

Kramp-Karrenbauer sagte demnach im CDU-Präsidium, es gebe "ein ungeklärtes Verhältnis von Teilen der CDU mit AfD und Linken". Sie sei strikt gegen eine Zusammenarbeit mit AfD und Linker. Zudem sei offensichtlich, dass Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur in eine Hand gehörten.

Sie werde zum Sommer den Prozess der Kanzlerkandidatur organisieren, die Partei weiter auf die Zukunft vorbereiten und dann den Parteivorsitz abgeben, hieß es weiter.

Kanzlerin Angela Merkel hat sich dafür ausgesprochen, dass AKK Verteidigungsministerin bleibt. Merkel habe Kramp-Karrenbauer zudem ihren großen Dank ausgesprochen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Bilanz nach "Sabine": Hunderte Einsätze für Polizei und Feuerwehr

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Sturmböen sorgten für Schäden im Saarland, wie hier in Homburg. Foto: BeckerBredel

Wegen Sturmtief "Sabine" musste die Polizei am Sonntag und Montag (10. Februar 2020) insgesamt mehr als 340 Mal zu Einsätzen ausrücken. Das hat das Landespolizeipräsidium SOL.DE mitgeteilt. Die Zahl der Feuerwehreinsätze wird auf etwa das Doppelte geschätzt.

Bilder: Unwetter und Sturm im Saarland

Drei Personen verletzt

Drei Menschen wurden im Verlauf der beiden Tage verletzt, zwei davon schwer. In der Nähe des Winterberg-Klinikums in Saarbrücken war am Abend ein Baum umgestürzt und hatte zwei Mitarbeiterinnen getroffen. Eine von ihnen schwebt noch immer in Lebensgefahr. In Saarbrücken-Güdingen wurde am Bahnhof außerdem ein Mann von einem herabfallenden Schild getroffen. Er kam in ein Krankenhaus. 

Bäume blockieren Straßen

Inzwischen normalisiert sich die Lage wieder. Einige Bäume blockieren allerdings noch Straßen im Saarland und sorgen für Vollsperrungen und Verkehrsbehinderungen (Stand: 15.40 Uhr):

- L112 zwischen Merchweiler und Bildstock (noch bis morgen früh)
- L125 zwischen Bildstock und Neunkirchen (noch bis morgen früh)
- L152 zwischen Nunkirchen und Thailen
- L276 zwischen Ludweiler und Dorf im Warndt
- L279 zwischen Ludweiler und Überherrn
- L318 zwischen Marpingen und Urexweiler
- L375 zwischen Mettlach und Britten
- Hauptstraße in Saarbrücken-Klarenthal
- Wellesweilerstraße in Neunkirchen-Wellesweiler
- zwischen Piesbach und Düppenweiler

Aktuelle Störungen im SOL.DE-Verkehrsticker

Regionalverkehr eingestellt

Pendler mussten am Montag wegen "Sabine" einiges an Geduld mitbringen. Die Deutsche Bahn hatte vorübergehend den Regionalverkehr eingestellt, mittlerweile fahren einige Züge wieder. Wegen eines umgefallenen Baumes fuhr auch die Saarbahn zwischenzeitlich zwischen Saarbrücken-Brebach und Saargemünd nicht.

Tausende Haushalte ohne Strom

Mehrere Tausend Haushalte im Saarland waren aufgrund des Sturms ohne Strom. Zu Ausfällen kam es laut Energieversorger VSE unter anderem in Freisen, Merzig und Merchweiler. Inzwischen seien alle größeren Störungen abgearbeitet.

Montag bleibt windig

Der Deutsche Wetterdienst warnt noch in allen Landkreisen des Saarlandes sowie im Regionalverband Saarbrücken vor Sturmböen. Sie könnten bis zu 85 Kilometer pro Stunde erreichen, in exponierten Lagen auch bis zu 100 km/h.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- eigene Berichte
- SOL.DE-Verkehrsticker
- Twitter: DB Regio AG - Mitte
- Twitter. VSE AG
- Deutscher Wetterdienst

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Kleinblittersdorf: Vier Verletzte bei Unfall auf B51, darunter Kind

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Die B51 musste für die Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme voll gesperrt werden. Foto: BeckerBredel

Vier Personen sind bei einem Unfall am Montagmorgen (10. Februar 2020) auf der B51 in Kleinblittersdorf-Auersmacher verletzt worden. Das hat die Feuerwehr mitgeteilt.

Auto fährt in Gegenverkehr

Beteiligt waren an dem Crash gegen 08.00 Uhr demnach drei Pkw und ein Kleinlaster. Eine 48-jährige Autofahrerin war aus derzeit nicht geklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn gesteuert und dort mit einem BMW sowie einem Renault einer 30-Jährigen kollidiert. Der BMW schleuderte daraufhin auf die Gegenfahrbahn und prallte mit dem Kleinlaster zusammen. Der 20-jährige Fahrer des Transporters wurde leicht verletzt, die vier Insassen  blieben unverletzt.

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Schwerer Unfall auf der B51 bei Auersmacher am heutigen Montag (10.02.2020). Foto: BeckerBredel

Zwei Frauen schwer verletzt

Schwere Verletzungen trugen die 48-Jährige und die 30-Jährige davon. Der Sohn der jüngeren Frau wurde leicht verletzt. Rettungskräfte mussten die zwei Frauen aus den Fahrzeugen befreien. Ein Hund, der sich in einem der Unfallfahrzeuge befand, wurde von den Einsatzkräften betreut.

Die B51 war für die Arbeiten voll gesperrt. Im Einsatz war die Feuerwehr mit 35 Kräften der Löschbezirke Kleinblittersdorf und Mitte sowie Helfern von der Berufsfeuerwehr Saarbrücken. Außerdem waren vier Rettungswagen und drei Kommandos der Polizei an der Unfallstelle.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Feuerwehr Kleinblittersdorf, 10.02.2020
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 10.02.2020

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Bordellgäste in Völklingen evakuiert - Großbrand einer Lagerhalle

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In der Nacht zum heutigen Montag (10. Februar 2020) kam es in Völklingen-Fenne zu einem Großbrand einer Lagerhalle. Foto: BeckerBredel

In der Hausenstraße in Völklingen-Fenne ereignete sich in der Nacht ein Großbrand. Wie das DRK Saarland informiert, brach das Feuer in einer Lagerhalle aus.

Erheblicher Sachschaden

Laut DRK stand die Halle bei Ankunft der Völklinger Feuerwehr in Vollbrand. "Daher habe man Einsatzkräfte aus Gersweiler und Klarenthal zur Unterstützung angefordert". Das Feuer bekämpften die Einsatzkräfte mit Schaum und Wasser. Es entstand erheblicher Sachschaden.

In der Lagerhalle waren unter anderem Fahrzeuge, darunter wertvolle Oldtimer, gelagert. Ebenso befanden sich dort Kunststofffenster, so das DRK.

Bordellgäste evakuiert

Wie aus der Mitteilung weiterhin hervorgeht, kam es zur Evakuierung eines Bordells. Dieses befindet sich direkt angrenzend an die Lagerhalle. Die Gäste wurden in einem Linienbus untergebracht; Verletzte gab es nicht.

Wie es zu dem Feuer kam, steht noch nicht fest. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an, teilt das DRK mit. Bis zum Montagmorgen waren Einsatzkräfte vor Ort.

Verwendete Quellen:
- Facebook-Beitrag DRK Saarland

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Nach sexueller Nötigung von 17-Jährigem in Neunkirchen: Tatverdächtiger identifiziert

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Der Tatverdächtige einer sexuellen Nötigung am Bahnhof in Neunkirchen konnte mittlerweile festgestellt werden. Foto: Polizei

Nach Angaben der Polizeiinspektion Neunkirchen ist die Öffentlichkeitsfahndung nach dem mutmaßlichen Täter einer sexuellen Nötigung eingestellt: Die Identität des Gesuchten steht fest, teilen die Einsatzkräfte mit.

Ausübung sexueller Handlungen verlangt

Am 23. Oktober 2019 soll der zuvor Unbekannte von einem 17-Jährigen "die Ausübung sexueller Handlungen verlangt" haben. Als der Jugendliche dies ablehnte, habe der mutmaßliche Tatverdächtige versucht, das Opfer unter Gewaltanwendung in die Herrentoilette des Bahnhofs in Neunkirchen zu ziehen. Das meldete die Polizei vergangene Woche.

Dem 17-Jährigen gelang es, sich von dem Mann loszureißen. So konnte das Opfer entkommen. Zuvor hatte der Jugendliche den mutmaßlichen Täter mit seinem Handy fotografiert.

Verwendete Quellen:
- eigener Bericht
- Mitteilung der Polizeiinspektion Neunkirchen, 10.02.2020

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"Sabine" fegt übers Saarland: Drei Verletzte, Vollsperrungen, Stromausfälle

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Umgestürzte Bäumen ziehen im Saarland Verkehrsbehinderungen nach sich. Foto: dpa-Bildfunk

Sturmtief "Sabine" ist in der Nacht auf den heutigen Montag (10. Februar 2020) über das Saarland gefegt. Dabei gab es mehrere Hundert Einsätze von Polizei und Feuerwehr.

Drei Menschen verletzt

Mindestens drei Personen sind in Folge des Sturms verletzt worden, berichtet die "SZ". Ein Baum war auf dem Gelände des Winterberg-Klinikums in Saarbrücken umgestürzt und auf zwei Personen gefallen. Eine von ihnen schwebt jetzt in Lebensgefahr. Zudem wurde in Saarbrücken-Güdingen ein Mann von einem herabfallenden Verkehrsschild getroffen und verletzt.

Behinderungen wegen umgestürzter Bäume

Umgefallene Bäume blockierten zudem zahlreiche Straßen und machten Aufräumarbeiten der Feuerwehr nötig.

Wegen Sperrungen (Stand 07.40 Uhr) gibt es Verkehrsbehinderungen:

- B420 Ottweiler in Höhe Am Wingertsbach
- L108 zwischen dem Flughafen und L237
- L112 zwischen Merchweiler und Bildstock
- L119 zwischen Limbach und Kirkel
- L125 zwischen Bildstock und Neunkirchen
- L149 zwischen Buweiler und Nonnweiler
- L222 zwischen Beeden und Wörschweiler
- L277 zwischen Lauterbach und Karlsbrunn
- L318 zwischen Marpingen und Urexweiler
- L375 zwischen Mettlach und Britten
- Scheidter Straße in Saarbrücken-Dudweiler
- Waldstraße in Saarbrücken-Fechingen
- Knausholzer Straße in Schwalbach

Live-Ticker: Aktuelle Verkehrsmeldungen aus dem Saarland

 

Züge fahren nicht mehr

Pendler und andere Reisende müssen noch den ganzen Tag über mit Einschränkungen im Bahnverkehr rechnen. Bis mindestens 8.00 Uhr am Montagmorgen stellte die Deutsche Bahn den Regionalverkehr im Saarland und in Rheinland-Pfalz ein. Der Fernverkehr soll erst ab 10.00 Uhr nach und nach wieder aufgenommen werden. Die Deutsche Bahn rief Pendler und Reisende dazu auf, sich über die Homepage der Deutschen Bahn und die Apps auf dem Laufenden zu halten.

Behinderungen im Saarbahn-Verkehr

Die Saarbahnlinie S1 kann aktuell zwischen Saarbrücken-Brebach und Saargemünd nicht verkehren. Hier war ein Baum umgestürzt. Zudem werden manche Haltestellen von Bussen nicht angefahren. Auf der Website der Saarbahn können sich Pendler informieren.

Stromausfälle im Saarland

Laut dem saarländischen Energieversorger VSE waren rund 20.000 Menschen im Land zwischenzeitlich von Stromausfällen betroffen. Unter anderem gab es Störungen in Wadern, Nonnweiler, Schwalbach und Ottweiler.

Warnung am Montag

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt noch für den weiteren Montag vor Sturm. Es können Orkanböen zwischen 105 und 120 Kilometern pro Stunde auftreten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Saarbrücker Zeitung
- Verkehrsfunk
- Twitter: VSE AG
- Facebook: Saarbahn GmbH

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