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Vierjährige Jayla an Hirntumor erkrankt: Große Spendenwelle aus dem Saarland und der Pfalz

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Bringt ein teures Medikament die Heilung für Jayla? Foto: Blieskasteler Schutzengelverein

70.000 Euro für krebskranke Jayla gespendet

Auf dem Spendenkonto, das bei der Saarländischen Krebsliga eingerichtet wurde, gingen 70.000 Euro für Jayla ein. Wie die Vorsitzende Reinhilde Detemple der "Rheinpfalz" berichtet, sei die Spendenbereitschaft außergewöhnlich. Beträge zwischen fünf und 1.000 Euro seien von Privatpersonen eingegangen. Eine Organisation habe sogar 10.000 Euro gespendet

Jayla (4) leidet unter Hirntumor - Teures Medikament könnte ihr Leben retten

"Schutzengelverein" übernimmt 10.000 Euro Behandlungskosten

Die Kosten für die erste Behandlung übernahm der "Blieskasteler Schutzengelverein". 10.000 Euro wurden von der Hilfsorganisation zur Verfügung gestellt. Auch Sportvereine sammelten eifrig. Beim Handballspiel Zweibrücken gegen Dansenberg kamen 8.841 Euro zusammen. Auch die Einnahmen des Eislauftrainings mit den "Dancing on Ice"-Stars in der Ice Arena in Zweibrücken werden Jaylas Familie übergeben.

Therapie zeigt erste Erfolge

Für die Behandlung der Vierjährigen hatten die Angehörigen des Mädchens ein Spendenziel von 100.000 Euro angepeilt. Jayla sei bereits viel fitter als am Tag ihrer Diagnose, berichtet ihr Mutter Julia der "Rheinpfalz". Die Bestrahlungen und die Chemotherapie zeigen erste Erfolge. Auch das neue Medikament habe das Mädchen gut vertragen. Für drei Monate kosten die Kapseln allerdings 5.100 Euro. Da sich das Mittel in der Erprobungsphase befindet, wollte die Krankenkasse dieses nicht übernehmen. Daher startete die Familie die Spendenkampagne. 

Übriges Geld soll weiter gespendet werden

Wie lange Jayla in Behandlung sein wird, ist nicht absehbar. Ihre Mutter hofft, dass die Gelder reichen. Sollten Spenden nicht gebraucht werden, will die Familie diese an ein Institut in München geben, das sich mit der Erforschung von Jaylas Krankheit befasst. Der Rest soll an die Organisationen gehen, die sich für das Mädchen eingesetzt haben. 

Verwendete Quellen:
• Rheinpfalz
• Eigener Artikel

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Studienplätze für künftige Landärzte - Saar-Parlament stimmt für Quote

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Im Saarland sollen sich künftig 22 Studierende dazu verpflichten, zehn Jahre lang auf dem Land zu praktizieren. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk

Bis zu 22 Studenten sollen ab dem Wintersemester im Saarland einen speziellen Medizin-Studienplatz erhalten: Dafür müssen sie sich verpflichten, nach Abschluss ihres Studiums zehn Jahre als Hausarzt in unterversorgten ländlichen Regionen des Saarlandes tätig zu sein. Das sieht das neue Landarztquotengesetz vor, das Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) heute vorlegte. Der Landtag stimmte dem Entwurf einstimmig in erster Lesung zu. 

Zu wenig Ärzte in ländlichen Gebieten des Saarlandes

Zwar gebe es derzeit nur eine Unterversorgung in Wadern und eine drohende Unterversorgung in Lebach, allerdings bestehe für die Zukunft Gefahr, weil viele Hausärzte weit über 55 Jahre alt seien. Im vergangenen Jahr seien 23 in den Ruhestand gegangen, aber nur 16 neue Anerkennungen Allgemeinmedizin erteilt worden. Aktuell gebe es über 70 offene Hausarztsitze im Land.

Hohe Strafe bei Abbruch und Umzug

Das neue Gesetz sieht vor, dass 7,8 Prozent der 281 Studienplätze nach Abiturnote, einschlägiger Berufsausbildung, Medizinertest und Auswahlgespräch vergeben werden. Wer das Studium nicht abschließt oder das Saarland verlässt, muss eine Strafe von 250.000 Euro zahlen.

Landarzt-Tätigkeit soll durch Förderungen attraktiver werden

Ergänzt wird die "Landarztquote" durch ein Studien-Programm, das Stipendiaten mit 300 Euro pro Monat fördert. Seit 2017 wurden bislang acht Stipendiums-Plätze vergeben. Darüber hinaus fördert das Land eine Niederlassung oder Praxisübernahme im ländlichen Raum mit 10-000 Euro beziehungsweise 20.000 Euro für unterversorgte Gebiete. Bislang habe die Landesregierung 17 Übernahmen bezuschusst.

Medizinische Versorgung habe "höchste Priorität"

Mit diesen Fördermaßnahmen wolle das Land zeigen, dass die medizinische Versorgung "höchste Priorität" habe, sagte Bachmann. "Zugleich setzen wir ein Signal für die kommende Generation der Ärztinnen und Ärzte, dass es attraktiv ist, sich hier im Saarland niederzulassen."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Azubi Atlas 2020: Der große Ratgeber in Sachen Ausbildung

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Symbolfoto: SZ/PM

Der große Azubi Atlas der „Saarbrücker Zeitung“ möchte dazu beitragen, dass du als künftige Auszubildende oder künftiger Auszubildender die richtige Entscheidung für deine Zukunft triffst. In diesem Sinne dient der Azubi-Atlas als Wegweiser. Der dir dabei helfen soll, herauszufinden, welches Berufsbild gut zu dir passt. Oder dir beispielsweise auch erklärt, wie man sich richtig bewirbt sowie präsentiert. Viel Spaß beim Lesen!

 >>> Mehr zum Thema Lehre und Ausbildung findet Ihr hier: www.azubi-saarland.de

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AfD-Antrag: Saarland soll Freistaat werden

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Josef Dörr (AfD) hatte den Vorstoß der Partei verteidigt. Foto: BeckerBredel

Wird das Saarland künftig ein Freistaat? Oder bleibt das Saarland einfach das Saarland? Während die AfD in einem entsprechenden Vorstoß die erste Variante forderte, schien der Landtag heute nicht allzu sehr davon überzeugt. Das geht aus einer "dpa"-Meldung hervor.

Antrag der AfD

Die AfD hatte gefordert, die Verfassung des Bundeslandes um den Satz "Das Saarland ist ein Freistaat" zu ergänzen. Fraktionsvorsitzender Josef Dörr argumentierte: Das Saarland bekomme nicht die "verdiente Anerkennung" im Bund. In der Folge sei es an der Zeit, "mal einen Punkt in einem Bereich zu setzen, der nichts kostet, indem wir uns Freistaat Saarland nennen."

Landtag lehnt Vorstoß ab

Laut "dpa" wurde der Vorstoß der AfD im Landtag von CDU, SPD und Linkspartei abgelehnt. Abgeordnete Dagmar Heib (CDU) erklärte, dass der republikanische Charakter des Saarlandes bereits in der Verfassung festgeschrieben sei. "Die Bezeichnung Freistaat ist historisch und hat keine tatsächliche Bedeutung".

Petra Berg (SPD) bezeichnete laut "dpa" den Antrag als perfide. Das einzige, wovon sich das Saarland befreien müsse, seien "Antidemokraten". Dennis Lander (Linke) sagte: "Im Freistaat sind die Menschen nicht freier. Im Freistaat gibt es nicht mehr Demokratie und Rechtsstaatlichkeit."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Hebammen-Studium im Saarland soll spätestens im nächsten Jahr starten

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Hebamme wird man auch im Saarland künftig über ein Studium. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa-Bildfunk

Im vergangenen Jahr legte ein bundesweites Gesetz fest, dass Hebammen künftig studieren müssen. Ziel der Reform ist, den Beruf aufzuwerten und die Karrierechancen für Hebammen zu verbessern. Das duale Studium soll sechs bis acht Semester dauern und einen hohen Praxisteil beinhalten.

Start für das Hebammen-Studium im Saarland spätestens 2021

Auch im Saarland wird daher ein neuer Studiengang geschaffen. Dieser soll spätestens im April 2021 an der HTW beginnen. Sollte das Konzept früher erarbeitet sein, könnten bereits ab dem Wintersemester 2020/21 angehende Geburtshelfer im Saarland studieren. Das berichtet der "SR".

Auch Kandidaten ohne Promotion kommen für Professur infrage

Die Professorenstelle ist bislang noch unbesetzt. Anders als bei anderen Fächern sind auch Kandidaten zugelassen, die nicht promoviert haben. Allerdings müssen sie ihren Doktortitel parallel zu ihrer Stelle als Lehrstuhlinhaber nachholen. Das berichtet der Vizepräsident der HTW, Andy Junker, dem "SR". Es gebe bereits einige aussichtsreiche Kandidaten. Die Entscheidung soll in den nächsten drei Monaten in den Gremien fallen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Artikel

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Ende des Hochwassers im Saarland aktuell noch nicht in Sicht

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Noch ist die Hochwassergefahr im Saarland nicht gebannt. Symbolfoto: BeckerBredel

Noch ist die Gefahr eines Hochwassers im Saarland nicht gebannt. Nach Angaben der HVZ in Mainz soll der Wasserstand der Saar (gemessen am Pegel Fremersdorf) zunächst einen Höchststand unterhalb der Meldehöhe (die beträgt 3,90 Meter) erreichen.

Dort dürfte der Stand dann stagnieren, bevor das Wasser zurückgeht. Aber: "Ab Donnerstagabend ist ein Wiederanstieg" nicht ausgeschlossen, teilte die Zentrale laut "dpa" mit. Bereits früher spielt sich Ähnliches womöglich in Rheinland-Pfalz ab. Die HVZ rechnet damit, dass die Mosel am Pegel Trier auf fast sieben Meter anschwillt.

Werden die Meldestufen erreicht?

Wie aus dem "dpa"-Bericht hervorgeht, weist die Hochwasservorhersagezentrale die Möglichkeit des Erreichens von Meldestufen nicht zurück: "Ein Wiederanstieg der Wasserstände bis in den Bereich der Meldehöhen in den kommenden Tagen kann nicht ausgeschlossen werden."

Meldehöhen oder -stufen werden von den Bundesländern für die entsprechenden Flüsse jeweils festgelegt. Bei der ersten Stufe ist ein Fluss zwar noch im Bett, kann stellenweise aber schon über das Ufer treten.

Weiterhin nasses Wetter

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet weiterhin mit nassem Wetter im Saarland, meldet "dpa". Am Mittwoch könne es einzelne Regen- oder Graupelschauer, im Bergland auch Schneeschauer geben. Dort bestehe dann Glättegefahr. Mehr Regen, teils Schnee und kurze Gewitter erwarten die Meteorologen am Donnerstag.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Brand nahe Bordell in Neunkirchen: Garage völlig zerstört

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Ein "Mercedes" brannte durch das Feuer vollständig aus. Foto: Kai Hegi/Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen-Innenstadt/Facebook

Hoher Sachschaden ist in der Nacht auf Dienstag (11. Februar 2020) bei einem Brand in der Nähe eines Neunkircher Bordells entstanden. Laut Feuerwehr waren die Flammen gegen 00.45 Uhr in einer vor dem Etablissement stehenden Garage ausgebrochen.

Zwei Trupps gelang es demnach, den Brand zu bekämpfen und so zu verhindern, dass die Flammen auf das Bordell übergreifen. Die Einsatzkräfte mussten noch eine Gasflasche und einen Benzinkanister aus dem Gefahrenbereich bringen - sonst wäre der Schaden womöglich noch größer geworden.

In der rund 50 Quadratmeter großen Garage war ein "Mercedes" abgestellt, der durch das Feuer vollständig ausbrannte. Personen wurden keine verletzt.

Insgesamt waren 18 Feuerwehrkräfte sowie die Polizei und der Rettungsdienst im Einsatz. Die Beamten ermitteln zurzeit noch zur Brandursache. "Ob ein technischer Defekt am Auto den Brand ausgelöst hat oder jemand ein Feuer dort gelegt hat, können wir noch nicht sagen", so Kriminalhauptkommissar Gerd Molter zu SOL.DE. Die Höhe des Sachschadens liege im unteren fünfstelligen Bereich.

Verwendete Quellen:
- Facebook-Post der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen-Innenstadt, 12.02.2020
- eigene Recherche

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Aus für "Brot & Seele": Saarbrücker Bäckerei muss Namen ändern

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Die beliebte Saarbrücker Bäckerei "Brot & Seele" muss sich aufgrund eines Gerichtsurteils einen neuen Namen suchen. Foto: "Brot & Seele"

Bäckerei "Brot & Seele" muss sich neuen Namen suchen

Die Bäckerei "Brot & Seele" in Saarbrücken muss ihren Namen aufgeben. Dies entschied nun ein Gericht per Urteil. Hintergrund der Entscheidung ist eine Klage der Großbäckerei Lieken (etwa 2.800 Mitarbeiter und ungefähr 600 Millionen Jahresumsatz). Diese betreibt zahlreiche Backshops unter dem Namen "Laib &Seele" und fühlte sich in ihren Markenrechten verletzt.

Urteil gegen "Brot & Seele" Saarbrücken

Nach rund zwei Jahren Rechtsstreit sprach ein Gericht nun in zweiter Instanz die Entscheidung aus, dass der Name der Saarbrücker Bäckerei zu ähnlich sei. Nun haben die Betreiber der Saarbrücker Bäckerei sechs Monate Zeit, um sich einen neuen Namen auszudenken.

Kunden dürfen Namensvorschläge machen

Bei der anstehenden Namenssuche möchten die Geschäftsführer Oliver Dillinger, Thilo Nast und Joseph Klein ihre Kunden mit ins Boot nehmen. Geplant ist aktuell, dass man das "Brot" in "Brot & Seele" beibehalten wird. Da die Betreiber der Saarbrücker Bäckerei auch an ihrem Logo festhalten möchten, wird nun ein zweiter Begriff gesucht, der mit dem Buchstaben "S" beginnt. Über kreative Namensvorschläge würde die Bäckerei sich sehr freuen.

Verwendete Quellen:
- Radiobericht von "SR1"
- Eigene Recherche

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Fusion mit Deutsche Glasfaser: Inexio wird drittgrößter Anbieter in Deutschland

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Die Firma Inexio aus Saarlouis wird nach der Fusion mit Deutsche Glasfaser zum drittgrößten Anbieter in Deutschland. Symbolfoto: Rolf Vennenbernd/dpa-Bildfunk

Seit Dezember hält die Investmentgesellschaft "EQT" 90 Prozent der Anteile von "Inexio". Gemeinsam mit dem Pensionsfonds "Omers" kauft sie nun die "Deutsche Glasfaser". Damit entsteht der drittgrößte Glasfasernetz-Anbieter nach "Vodafone" und "Telekom". Das berichtet die "Saarbrücker Zeitung".

Inexio und Deutsche Glasfaser zusammen auf Platz 3

Zusammen erreichen "Deutsche Glasfaser" und "Inexio" dann 900.000 Haushalte und 8.000 Unternehmen. Beide Marken sollen erhalten bleiben und sich das Gebiet weiterhin in Nord und Süd aufteilen. Statt einander können die Unternehmen dann den großen Wettbewerbern Konkurrenz machen. Marktführer ist die "Deutsche Telekom", die laut eigenen Angaben im vergangenen Jahr bis zu 30 Millionen Haushalte über Glasfaser mit Internet versorgte. Zweitgrößter Anbieter ist "Vodafone".

Unternehmen soll weiter wachsen

Das Unternehmen aus "Inexio" und "Deutsche Glasfaser" soll nach der Fusion weiter wachsen. Auch die Belegschaft soll weiter ausgebaut werden. Welche Auswirkungen die Zusammenlegung im Einzelnen auf die Mitarbeiter und die Führungsebene hat, hat die "Saarbrücker Zeitung" den "Inexio"-Chef, David Zimmer gefragt. Weitere Details auf saarbruecker-zeitung.de.

Verwendete Quellen:
• Saarbrücker Zeitung

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Illinger Bürgermeister König erneut bedroht

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Armin König wurde erneut bedroht. Vergangene Woche war schon ein Brief im Illinger Rathaus eingegangen. Foto Hintergrund: atreyu/CC BY-SA 3.0; Foto Armin König: Gemeinde Illingen

Erneut ist der Illinger Bürgermeister Armin König (CDU) in einem Schreiben bedroht worden. Bei der "SZ" sei ein anonymer Brief eingegangen, der mit "Kommando Walter Lübcke" unterschrieben ist, berichtet die Zeitung. Der CDU-Politiker Walter Lübcke war Kasseler Regierungspräsident und fiel im Juni vergangenen Jahres einem mutmaßlichen rechtsextremistischen Anschlag zum Opfer.

Wie die "SZ" berichtet, intensiviert die Staatsschutzabteilung beim saarländischen Landespolizeipräsidium jetzt ihre Ermittlungen. Gegen König war schon vor wenigen Tagen eine Morddrohung ausgesprochen worden. Auch hier hatte ein Drohbrief die "SZ" erreicht. Darin wurde ebenfalls Bezug zu Lübcke genommen.

Dritte Drohung innerhalb weniger Tage

Wie Polizeisprecher Stephan Laßotta sagte, sollen die Briefe spurentechnisch untersucht und analysiert werden. Geprüft werde auch ein möglicher Zusammenhang mit dem Brief, der vergangene Woche im Illinger Rathaus eingegangen war. Darin befand sich neben einer pulverartigen Substand, die sich im Nachhinein als ungefährlich erwies, auch eine Drohung.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- eigene Berichte
- Foto: Atreyu/CC BY-SA 3.0

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CDU will Burka-Verbot an Schulen im Saarland

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Die CDU-Landtagsfraktion im Saar-Landtag möchte Burkas an Schulen verbieten. Foto: Henning Kaiser/dpa-Bildfunk

Die CDU-Fraktion im saarländischen Landtag will ein Burkaverbot an Schulen prüfen und Vollverschleierung verbieten. Das Thema soll am Donnerstag (13. Februar 2020) im Bildungsausschuss behandelt werden, so die Fraktion in einer Mitteilung.

So wird der Vorstoß begründet

Die Politiker wollen dort klären, ob ein solches Verbot mit der aktuellen Gesetzeslage garantiert sei oder ob im Schuldordnungsgesetz nachgebessert werden muss. Auch an den Hochschulen im Saarland soll die Rechtssicherheit gewährleistet werden.

Begründet wird der Vorstoß damit, dass Burkas die "wichtige Kommunikation im Unterricht" erschweren und die "Unterdrückung der Frau" symbolisieren, so die CDU-Fraktion.

Junge Liberale: Verbot nur "Symbolpolitik"

Kritik kommt unter anderem von den Jungen Liberalen Saarland, dem Jugendverband der FDP. Ein Verbot sei "nichts mehr als reine Symbolpolitik" und greife in die Freiheit des Einzelnen ein. Die CDU solle stattdessen Hilfsangebote für Frauen, die unterdrückt werden, fördern, so der Landesvorsitzende Julien François Simons. Die Jungen Liberalen stimmen einem Burka-Verbot für Kinder unter zwölf Jahren jedoch zu.

Warum das Burkaverbot an Schulen diskutiert wird

Mehrere Bundesländer, darunter Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, diskutieren zurzeit ein Vollverschleierungsverbot an Schulen. Hintergrund ist ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Hamburg. Es gab einer 16-jährigen muslimischen Schülerin recht, deren Mutter die Schulbehörde ein Zwangsgeld von 500 Euro angedroht hatte, falls das Kind weiter im Nikab zum Unterricht erscheint. Das Gericht sagte, Eingriffe in die Glaubensfreiheit dürften nur auf Grundlage eines Gesetzes erfolgen. Im Hamburger Schulgesetz sei diese Grundlage aber zurzeit nicht gelegt.

Burka, Nikab, Hidschab erklärt

- Burka: Die Burka ist wohl die stärkste Form der Verschleierung. Hier ist der ganze Körper in ein Gewand gehüllt. Auch die Augen sind mit Stoff verdeckt

- Nikab (auch Niqab): Auch hier ist der Körper in ein Gewand gehüllt, die Augen sind allerdings sichtbar.

- Hidschab (auch Hijab): Der Hidschab ist das "klassische" Kopftuch und gilt als häufigste Form der Verschleierung. Er bedeckt Haare, Ohren und Hals.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der CDU-Landtagsfraktion, 12.02.2020
- Mitteilung der Jungen Liberalen Saarland, 12.02.2020
- Tagesschau.de: "In Vollverschleierung auf der Schulbank?", 06.02.2020
- Morgenpost.de: "Unterschiede von Burka, Niqab und Co.", 17.08.2016

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20.000 Euro Schaden nach Sturm: Stadtbauernhof Saarbrücken benötigt Hilfe

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Die Gewächshäuser des Saarbrücker Stadtbauernhofs wurden durch das Sturmtief "Sabine" stark beschädigt. Foto: Stadtbauernhof Saarbrücken e.V.

Starke Sturmschäden am Stadtbauernhof Saarbrücken

Durch das Unwetter der letzten Tage sind für die solidarische Landwirtschaft am Stadtbauernhof Saarbrücken große Schäden an allen Gewächshäusern und den Bienenstöcken entstanden. Das größte der Gewächshäuser wurde durch den Sturm sogar komplett zerstört.

Es war gerade einmal drei Jahre alt und wurde nach dem Erwerb von einem Gartenbaubetrieb in Wallerfangen mit der Hilfe von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern in mühevoller Arbeit umgebaut.

Der Schaden inklusive Ernteausfälle wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt. Eine Summe, die der Stadtbauernhof wohl nicht alleine stemmen kann. So zeigte sich Jörg Böhmer, Landwirt der solidarischen Landwirtschaft des Saarbrücker Stadtbauernhofs aufgrund der angespannten finanziellen Situation sehr besorgt: "Wie wir jetzt die Mittel für ein neues Gewächshaus auftreiben sollen, um die Kulturen zu schützen ist unklar." In dem Gewächshaus befanden sich unter anderem verschiedene Frühkulturen und Wintersalate.

Spendenkonto für den Saarbrücker Stadtbauernhof eingerichtet

Zudem hätten die Gewächshäuser bald mit Sommergemüse bepflanzt werden sollen. Ob dies nun tatsächlich passieren kann, sei aktuell noch unklar. Klar ist hingegen, dass der Stadtbauernhof nun dringend Hilfe benötigt. Wer die Betreiber der solidarischen Landwirtschaft mit einer kleinen oder großen Spende unterstützen möchte, kann dies unter dem folgenden Spendenkonto tun:

Stadtbauernhof Saarbrücken e.V.
DE11 5905 0101 0067 0719 28
Stadtsparkasse Saarbrücken.

Verwendete Quellen:
- Angaben des Stadtbauernhofs Saarbrücken

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Tiere sterben bei Großbrand in Mettlach - Rund 120 Einsatzkräfte vor Ort

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Vor Ort kämpften zahlreiche Einsatzkräfte gegen das Feuer in der Stallung an. Foto: BeckerBredel

In Tünsdorf, einem Ortsteil der Gemeinde Mettlach, brach am Dienstagabend in einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Lindenstraße ein Feuer aus. Dieses zerstörte unter anderem eine Scheune, Fahrzeuge sowie Geräte.

Großeinsatz

Beim Eintreffen der Feuerwehren Mettlach, Perl sowie Merzig stand die Stallung bereits in Vollbrand. Das darin gelagerte Stroh erschwerte die Löscharbeiten. Immer wieder entfachten Glutnester. Mit einem Radlader wurde das Stroh schließlich aus der Scheune gezogen und abgelöscht.

An der Spitze kämpften zirka 120 Einsatzkräfte gegen die Flammen an. Der Großeinsatz zog sich über einige Stunden. Bis zum heutigen Mittwochmorgen waren die Kräfte mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt. Bei dem Brand entstand immenser Sachschaden in aktueller noch nicht bekannter Höhe.

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Das Feuer in Tünsdorf verursachte großen Sachschaden. Zudem kamen mindestens zwei Tiere ums Leben. Foto: BeckerBredel

Tiere verenden

Während bei dem Feuer keine Menschen Verletzungen erlitten, verloren mindestens zwei Kühe ihr Leben. Die verbleibenden Tiere des landwirtschaftlichen Anwesens wurden von der Feuerwehr betreut.

Ermittlungen dauern an

Noch ist unklar, wie es zu dem Brand kam. Der Kriminaldauerdienst war bereits im Einsatz; die Ermittlungen vor Ort wurden aufgenommen. Unter anderem befragten die Polizisten Anwohner sowie die Besitzer des Anwesens.

Verwendete Quellen:
- Pressedienst BeckerBredel
- eigene Recherche

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