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Illinger Bürgermeister Armin König zu Drohbriefen: "Es geht sehr an die Substanz"

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Seit mehreren Wochen erhält der Illinger Bürgermeister anonyme Briefe mit Drohungen. Archivfoto: BeckerBredel

Seit Mitte Januar hätten Armin König, den Bürgermeister Illingens, bereits sechs anonym verfasste Drohbriefe erreicht. Diese sollen unter anderem Anschlagsdrohungen enthalten. Gegenüber der "dpa" schilderte König, Drohungen gegen Politiker seien für ihn "ein Zeichen der Verrohung der Gesellschaft".

König äußert sich zu Angriffen

Laut "dpa" hat der Bürgermeister zum Zusammenhalt von Bürgern und Politikern aufgerufen: "Das geht an die Wurzeln der Demokratie", sagte König am Mittwoch (12. Februar 2020). Darüber hinaus erklärte er, dass jene Art der Angriffe auch starke Typen wie ihn zermürben würde. Sehr gefreut habe er sich hingegen über die große Solidarität im Saarland.

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Der Illinger Bürgermeister Armin König hat erneut eine Morddrohung erhalten. Der Staatsschutz weitet seine Ermittlungen aus. Foto Hintergrund: atreyu/CC BY-SA 3.0; Foto Armin König: Gemeinde Illingen

Staatsschutz ermittelt

Im Fall der Drohbriefe ermittelt derzeit der Staatsschutz. "Die Briefe werden spurentechnisch untersucht", sagte nach Angaben des Medienberichts ein Sprecher des Landespolizeipräsidiums in Saarbrücken. Dabei stehe auch im Fokus, ob die Schreiben von ein und derselben Person oder Personengruppe verfasst worden seien. Allerdings gebe es noch keine heiße Spur.

Hintergrund

Nach Angaben der Polizei war in der vergangenen Woche ein Brief mit einer pulverartigen Substanz im Illinger Rathaus eingetroffen. Das Pulver habe sich als harmlos entpuppt, sagte der Sprecher.

Bei den übrigen Schreiben sei kein Pulver enthalten gewesen. Über den genauen Inhalt der Briefe konnte der Polizeisprecher keine Angaben machen. Es sei darin Bezug genommen worden auf den ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Deutsche Presse-Agentur

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