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Saarland: Verstärkte Alkoholkontrollen zu Fastnacht angekündigt

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Im Saarland kommt es an Fastnacht zu verstärkten Fahrzeugkontrollen. Foto: Patrick Seeger/dpa

Verstärkte Fahrzeugkontrollen an Fastnacht

Der saarländische Innenminister Klaus Bouillon hat am heutigen Dienstag darauf hingewiesen, dass es zur Fastnachtszeit zu verstärkten Fahrzeugkontrollen im Saarland kommen werde. Da Alkohol- und Drogenkonsum zu den häufigsten Unfallursachen gehören, appelliert Bouillon an die Vernunft der Saarländer und bittet darum, sich nicht ans Steuer zu setzen, wenn man Alkohol getrunken hat.

In diesem Zusammenhang betonte der Innenminister, dass auch folgenlose Trunkenheitsfahrten mit wesentlichen Strafen geahndet werden. Das könne vor allem auch Autofahrer betreffen, die sich am Tage nach einer Fastnachtsveranstaltung mit Restalkohol ans Steuer setzen.

Polizei kündigt gezielte Alkoholkontrollen an

Auch das saarländische Landespolizeipräsidium (LPP) betont, dass es vor und während der Fastnacht zu verstärkten Alkoholkontrollen kommen werde. Auf SOL.DE-Nachfrage erklärte Stephan Laßotta von der Pressestelle des LPP, dass breit angelegte Kontrollen im Umfeld von größeren Faschingsveranstaltungen geplant seien.

Man wolle aber auch nicht die Veranstaltungen in kleineren Ortschaften vernachlässigen. So könne man zwar nicht überall gleichzeitig sein, doch man habe sich ein gutes Konzept überlegt, wie man die Kontrollen möglichst flächendeckend vollzieht.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- Mitteilung des saarländischen Innenministeriums vom 28.02.2020
- Angaben des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes

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Neues Kochbuch verbindet Saar-Gerichte und afrikanische Küche

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In dem neuen Kochbuch von Doris Müller findet auch die afrikanische Küche Erwähnung. Symbolfoto: Unsplash

Doris Müller, Kochbuchautorin "mit Blick über den Tellerrand" und Hobbyköchin, hat ein neues Kochbuch verfasst: "einfach lecker saarländisch". Das rund 100 Seiten umfassende Werk ist im Knischetzky-Verlag erschienen und beinhaltet "neue und traditionelle Rezepte aus dem Saarland".

Die Rezepte

Wie aus einem Bericht der "SZ" hervorgeht, führt das Kochbuch zum einen traditionelle saarländische Gerichte auf. So etwa "Dibbelabbes" oder "Hoorische". Doris Müller habe diese teils verfeinert und ergänzt. Zum anderen finden sich in ihrem neuen Werk auch Rezepte jenseits der Saar-Grenze.

Zunächst einmal führt der Weg nach Frankreich: Die Wahlsaarbrückerin hat beispielsweise Gerichte wie "Quiche Lorraine" oder die "Zwiwwelsupp" in ihre Rezepte-Sammlung übernommen, so "SZ".

Saarland trifft auf Afrika

Dass sich die saarländische auch bestens mit der afrikanischen Küche verbinden lässt, geht ebenso aus dem neuen Kochbuch hervor. Auf Länderreisen wie beispielsweise nach Kamerun oder Ghana lernte Müller die Landesküche kennen.

"Von dort brachte sie Ideen für die Abwandlung saarländischer Gerichte mit nach Hause", heißt es im Bericht der "SZ". Ein Rezept-Beispiel: Der "Smoothie" mit regionalem Grünkohl sowie Mangos aus Burkina Faso.

Im Handel erhältlich

"Einfach lecker saarländisch" ist jetzt über den Knischetzky-Verlag als gebundene Ausgabe im Buchhandel sowie den bekannten Online-Shops erhältlich. Das Werk umfasst 96 Seiten und kostet 19 Euro. Am 25. März stellt die Autorin das Buch in der Stadtbücherei St. Ingbert vor.

Verwendete Quellen:
- Amazon: einfach lecker saarländisch
- Saarbrücker Zeitung
- Facebook-Beitrag des Röhrig Universitätsverlags

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Gewinne 2x2 Karten für JOHANN KÖNIG in Neunkirchen!

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Johann König gastiert im März in der Gebläsehalle in Neunkirchen. Foto: Boris Breuer

 

Die Veranstaltung wird verschoben. Näheres in Kürze!

 

Johann König steht mitten im Leben: Er hat drei Kinder gezeugt, zwei Bäume gepflanzt und ein Haus gebaut. Die nächsten Aufgaben drängen sich also quasi auf: Er muss den Auszug der Kinder vorbereiten, die Bäume fällen und das Haus verputzen.

Neues Programm

Gleichzeitig steht er aber auch mitten neben dem Leben: Denn er ist oft in Gedanken oder in den Pilzen, bittet die Bäume um Ruhe und genießt eine lange Weile die eigenen und die Launen der Natur. Im neuen Programm "Jubel, Trubel, Heiserkeit" stellt er die drängenden Fragen der Gegenwart:

1. Wenn die Kinder durch ihren immensen Fleisch-, Spielzeug- und Gummistiefel-Bedarf die Ressourcen des Planeten frühzeitig mit verballern, sind dann die Eltern raus aus der Verantwortung für ihre Zukunft?

2. Welche Auswirkungen auf den weltweiten Aktienmarkt hätte es, wenn alle Menschen gleich wären und man die Begriffe Konsum und Moral tauscht?

3. Welcher Tag ist heute?

Das neueste Bühnenstück des Ausnahme-Cholerikers ist auch das bisher famoseste: Kühl in der Analyse, warm in der Poesie, heiß in der Darbietung.

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme am Gewinnspiel von SOL.DE, nachfolgend „Betreiber" genannt, ist kostenlos und richtet sich ausschließlich nach diesen Teilnahmebedingungen.

Ablauf des Gewinnspiels

Die Dauer des Gewinnspiels erstreckt sich vom 03.02.2020, 11.00 Uhr, bis zum 15.03.2020, 23.59 Uhr. Innerhalb dieses Zeitraums erhalten Nutzer online die Möglichkeit, am Gewinnspiel teilzunehmen.

Teilnahme

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, ist das Ausfüllen des Gewinnspielformulars auf SOL.DE notwendig. Die Teilnahme ist nur innerhalb des Teilnahmezeitraums möglich. Nach Teilnahmeschluss eingehende Einsendungen werden bei der Auslosung nicht berücksichtigt. Pro Teilnehmer nimmt nur eine übermittelte Anmeldung am Gewinnspiel teil. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist kostenlos.

Teilnahmeberechtigte

Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die ihren Wohnsitz in Deutschland und das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Teilnahme ist nicht auf Kunden des Veranstalters beschränkt und nicht vom Erwerb einer Ware oder Dienstleistung abhängig. Sollte ein Teilnehmer in seiner Geschäftsfähigkeit eingeschränkt sein, bedarf es der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters. Nicht teilnahmeberechtigt am Gewinnspiel sind alle an der Konzeption und Umsetzung des Gewinnspiels beteiligte Personen und Mitarbeiter des Betreibers sowie ihre Familienmitglieder. Zudem behält sich der Betreiber vor, nach eigenem Ermessen Personen von der Teilnahme auszuschließen, wenn berechtigte Gründe vorliegen, beispielsweise (a) bei Manipulationen im Zusammenhang mit Zugang zum oder Durchführung des Gewinnspiels, (b) bei Verstößen gegen diese Teilnahmebedingungen, (c) bei unlauterem Handeln oder (d) bei falschen oder irreführenden Angaben im Zusammenhang mit der Teilnahme an dem Gewinnspiel.

Gewinn, Benachrichtigung und Übermittlung des Gewinns

Folgende Preise werden vergeben: 2x2 Gästeliste-Plätze für die Show von Johann König am 26. März 2020 in der Gebläsehalle in Neunkirchen. Die Ermittlung der Gewinner erfolgt nach Teilnahmeschluss im Rahmen einer auf dem Zufallsprinzip beruhenden Verlosung. Die Gewinner der Verlosung werden zeitnah über den Gewinn informiert. Die Aushändigung des Gewinns erfolgt ausschließlich an den Gewinner. Ein Umtausch sowie eine Barauszahlung des Gewinns sind nicht möglich. Eventuell für den Versand der Gewinne anfallende Kosten übernimmt der Betreiber. Mit der Inanspruchnahme des Gewinns verbundene Zusatzkosten gehen zu Lasten des Gewinners. Für eine etwaige Versteuerung des Gewinns ist der Gewinner selbst verantwortlich. Meldet sich der Gewinner nach zweifacher Aufforderung innerhalb einer Frist von drei Wochen nicht, kann der Gewinn auf einen anderen Teilnehmer übertragen werden.

Beendigung des Gewinnspiels

Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, das Gewinnspiel ohne vorherige Ankündigung und ohne Mitteilung von Gründen zu beenden. Dies gilt insbesondere für jegliche Gründe, die einen planmäßigen Ablauf des Gewinnspiels stören oder verhindern würden.

Datenschutz

Für die Teilnahme am Gewinnspiel ist die Angabe von persönlichen Daten notwendig. Der Teilnehmer versichert, dass die von ihm gemachten Angaben zur Person, insbesondere Vor-, Nachname, Wohnort und E-Mail-Adresse wahrheitsgemäß und richtig sind. Der Veranstalter weist darauf hin, dass sämtliche personenbezogenen Daten des Teilnehmers zur Abwicklung an die Firma Nickolaus - PR & Kommunikation weitergegeben werden. Im Falle eines Gewinns erklärt sich der Gewinner mit der Veröffentlichung seines Namens und Wohnorts in den vom Veranstalter genutzten Medien einverstanden. Dies schließt die Bekanntgabe des Gewinners auf der Webseite des Betreibers und seinen Social Media-Plattformen mit ein. Der Teilnehmer kann seine erklärte Einwilligung jederzeit widerrufen. Der Widerruf ist schriftlich an die im Impressumsbereich angegebenen Kontaktdaten des Veranstalters zu richten. Nach Widerruf der Einwilligung werden die erhobenen und gespeicherten personenbezogenen Daten des Teilnehmers umgehend gelöscht.

Facebook Disclaimer

Diese Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.

Anwendbares Recht

Fragen oder Beanstandungen im Zusammenhang mit dem Gewinnspiel sind an den Betreiber zu richten. Kontaktmöglichkeiten finden sich im Impressumsbereich. Das Gewinnspiel des Betreibers unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird dadurch die Gültigkeit dieser Teilnahmebedingungen im Übrigen nicht berührt. Statt der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung, die dem in der unwirksamen Bestimmung zum Ausdruck gekommenen Sinn und Zweck wirtschaftlich am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke in diesen Teilnahmebedingungen.

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Kostenloses Internet: Sieben neue WLAN-Hotspots in Homburg

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In Homburg gibt es jetzt an sieben weiteren Stellen kostenloses WLAN. Symbolfoto: (Hintergrund) Wikimedia Commons/Mstp77/GNU-Lizenz | (Handy) Pixabay

Die Initiative "WiFi4EU" ermöglicht die Förderung von kostenlosen WLAN-Zugängen in der EU. Die Mittel: rund 150 Millionen Euro. Auch Homburg hat sich für die Unterstützung beworben und einen "WiFi4EU"-Gutschein erhalten. Das geht aus einer Mitteilung des Breitbandbüros Saar hervor.

Sieben neue WLAN-Hotspots

Nach Angaben des "SR" bietet die Stadt Homburg ab sofort an sieben weiteren Orten schnellen Internetzugang an. Bisher konnten Bürger sowie Besucher die "Smart Bench" in der Talstraße (unter anderem) für kostenloses WLAN nutzen.

Wirtschaftsförderin Dagmar Pfeiffer verriet auf SOL.DE-Anfrage, wo sich die neuen Hotspots befinden:

"Innenrouter"
- An der Tourist-Info
- Am Saalbau
- Im Wartebereich des Bürgeramts

"Außenrouter"
- An der HNO (Uniklinik-Gelände)
- Am Casino (Uniklinik-Gelände)
- An der Neurochirurgie (Uniklinik-Gelände)
- Am Jägersburger Schlossweiher

Gutscheine des "WiFi4EU"-Projekts konnten nach Angaben der Staatskanzlei bereits 21 Städte und Gemeinden im Saarland erhalten. Die Fördergelder werden jeweils in einer Höhe bis zu 15.000 Euro ausgestellt.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- saarland.de
- wifiy4eu.de

Verwendetes Foto:
- Wikimedia Commons/Mstp77/GNU-Lizenz (Bild bearbeitet)

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Beleidigung von Sanitätern in Saarlouis: Staatsanwaltschaft lehnt Verfahren ab

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Die beiden Sanitäter des DRK wurden bei einem Einsatz in Saarlouis beschimpft und bedroht. Symbolfoto: Bernd Weissbrod/dpa-Bildfunk

Im Oktober 2019 war eine Seniorin in einer Saarlouiser Gaststätte kollabiert. Als die Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes vor Ort eintrafen, erwartete sie aber ein denkbar unfreundlicher Empfang. 

Beschimpft, beleidigt und bedroht

Eine Frau, die die beiden Sanitäter einwies, beschimpfte diese als "Wichser", "Arschlöcher" und "Pussys" und forderte sie auf "die Fresse zu halten". Das berichtet das DRK auf ihrer Facebookseite.

Die Beleidigungen brachen auch während der Behandlung der Patientin nicht ab. Da sie laut Saarbrücker Zeitung zudem begann, die beiden zu schubsen und anzurempeln, fühlten sich die Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit massiv gestört. Sie riefen die Polizei. Jedoch trat die Frau auch nach Erscheinen der Beamten weiter feindselig auf. "Ich box' euch weg", drohte sie. Die Polizisten nahmen Anzeigen auf

Staatsanwaltschaft sieht kein "öffentliches Interesse".

Die Staatsanwaltschaft aber will das Verfahren nun einstellen. Wie "DRK im Saarland" berichtet, werde "der Anzeige mangels öffentlichen Interesses keine Folge gegeben". Die Begründung: Der Rechtsfrieden sei nicht gestört und eine Strafverfolgung sei kein "Anliegen der Allgemeinheit": Die Beschuldigte sei zudem aufgeregt gewesen, da die Patientin eine nahe Verwandte von ihr ist. Darüber hinaus war sie alkoholisiert. Sie habe bereits angegeben, sich für den Vorfall zu schämen. 

DRK im Saarland will sich wehren

Das "DRK im Saarland" zeigt für die Entscheidung kein Verständnis. Man müsse im Rettungsdienst ohnehin viel aushalten. Verbale Entgleisungen sollten zumindest ein Nachspiel haben. Auch die Facebook-Leser schlagen sich auf die Seite der Sanitäter: "Fast 400 Zuschriften haben wir bekommen [...] - alle sind sich einig: Straftaten gegen Polizisten, Feuerwehrleute und Retter zu verfolgen, liege sehr wohl im 'öffentlichen Interesse'."

Wie die Saarbrücker Zeitung berichtet, schaltete sich nun Generalstaatsanwalt Günter Matschiner ein. Es soll geprüft werden, ob die Entscheidung richtig war. 

Die Rechtslage bei Beleidigungen

Die Saarbrücker Zeitung hat zudem über die Beurteilung der Staatsanwaltschaft mit Rechtsexperten gesprochen. Welche Möglichkeiten die Opfer von Beleidigung haben und welche Faktoren eine Rolle spielen, damit es ein Fall für das "öffentliche Interesse" wird, gibt es zum Nachlesen auf saarbruecker-zeitung.de.

(Hinweis: Der Beitrag gehört zum „SZ+“-Angebot der Saarbrücker Zeitung. Um diesen zu lesen, müsst ihr euch gegebenenfalls registrieren oder eine Bezahloption wählen).

Verwendete Quellen:
• Facebook-Post von DRK im Saarland, 16. Februar 2020
• Saarbrücker Zeitung

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So wird das Wetter an Fastnacht im Saarland

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An manchen Tagen sollten saarländische Faasebooze den Regenschirm mitnehmen. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa-Bildfunk

Die gute Nachricht vorweg: Im Saarland wird es an Fastnacht wohl nicht stürmisch. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) ist von Donnerstag (20. Februar 2020) bis kommende Woche Dienstag maximal mit mäßigem Wind zu rechnen.

Das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) geht von Spitzen von maximal 80 km/h aus. Sie sollen allerdings erst in der Nacht auf Freitag auftreten, in der ohnehin nicht mit Freiluft-Veranstaltungen zu rechnen ist.

Übersicht: Umzüge Fastnachtsumzüge im Saarland 2020

Dem Saarland bleibt demnach voraussichtlich eine Situation wie im vergangenen Jahr erspart, als wegen Sturmböen unter anderem in Neunkirchen der Fastnachtsumzug nicht stattfinden konnte und in Illingen nur unter Einschränkungen gefeiert wurde.

Das Wetter an Weiberfastnacht (Stand: 19. Februar 2020)

Am Donnerstag ist es laut Wettexperten stark bewölkt mit gebietsweise leichtem Regen. Die Höchsttemperaturen liegen bei acht bis zwölf Grad. SOL.DE-Regenschirm-Prognose: Zur Sicherheit einpacken!

So wird das Wetter am Freitag (Stand: 19. Februar 2020)

Der Freitag bleibt laut DWD niederschlagsfrei. Es wird wolkig, es gibt aber auch größere Auflockerungen. Die Höchstwerte liegen zwischen acht und elf Grad. SOL.DE-Regenschirm-Prognose: Zu Hause lassen!

Das Fastnachts-Wetter am Samstag (Stand: 19. Februar 2020)

Die Temperaturen liegen am Samstag voraussichtlich bei rund zehn Grad. Es kann stark bewölkt werden und zeitweise etwas Regen geben. SOL.DE-Regenschirm-Prognose: Zur Sicherheit einpacken!

So wird das Wetter am Sonntag (Stand: 19. Februar 2020)

Das Wetter wird am Sonntag wohl wieder ungemütlicher. Stellenweise gibt es Niederschläge bei Temperaturen um die zwölf Grad. SOL.DE-Regenschirm-Prognose: Zur Sicherheit einpacken!

Das Wetter am Rosenmontag (Stand: 19. Februar 2020)

Die Prognosen für den Montag sind zurzeit noch ungenau. Es ist voraussichtlich mit zeitweiligem Regen zu rechnen. Die Temperaturen liegen wohl im Bereich der Vortage. SOL.DE-Regenschirm-Prognose: Zur Sicherheit einpacken!

Das Wetter am Fastnachtsdienstag (Stand: 19. Februar 2020)

Auch hier gilt: Die Prognose ist noch äußerst vage. Laut ECMWF kann es am Dienstag niederschlagsfrei bleiben. Die Höchsttemperaturen liegen bei etwa 10 Grad. SOL.DE-Regenschirm-Prognose: Zu Hause lassen!

Verwendete Quellen:
- Deutscher Wetterdienst
- Europäisches Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage

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mit dpa/lrs

Mord-Versuch mit Auto: Saarländer muss ins Gefängnis

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Wegen versuchten Mordes ist ein Mettlacher (Mitte) zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Foto: Birgit Reichert/dpa-Bildfunk

Sie war morgens zu Fuß auf dem Weg zur Arbeit, als er sie frontal mit dem Auto erfasste. Absichtlich. Denn der 47-Jährige wollte seine Ex-Freundin töten - davon ist das Landgericht Trier überzeugt: Wegen versuchten Mordes ist der Mettlacher am Dienstag (18. Februar 2020) zu zehn Jahren Haft verurteilt worden.

Mordversuch aus Heimtücke

Er habe heimtückisch gehandelt und die Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers ausgenutzt, sagte die Vorsitzende Richterin Petra Schmitz. Die Frau war bei dem Angriff Ende November 2018 in Taben-Rodt (Kreis Trier-Saarburg/Rheinland-Pfalz) schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt worden.

Opfer schwer verletzt

"Es kam völlig überraschend für sie. Sie konnte nicht mehr ausweichen", sagte Schmitz. Kein Zweifel, dass der Saarländer "in Tötungsabsicht" losgefahren sei. Die Frau flog durch die Luft und wurde gegen einen Gartenzaun geschleudert. Dort blieb sie mit Schnittverletzungen und Knochenbrüchen liegen. Und der 47-Jährige, der bis zuletzt als Heizungsbauer bei der Gemeinde Mettlach arbeitete, fuhr davon: "Er ging davon aus, sie getötet zu haben", sagte die Richterin.

Sie waren sieben Jahre ein Paar

Motiv sei "eine tiefe Kränkung" des Mannes gewesen, sagte Schmitz. Die beiden hatten über sieben Jahre eine Liebesbeziehung gehabt. Allerdings war der Mann zudem mit einer Lebensgefährtin zusammen - lebte also in einer Doppelbeziehung. Die Frau hatte fünf Monate vor der Tat Schluss gemacht, weil sie nicht nur eine Affäre, sondern offiziell mit ihm zusammen sein wollte.

Täter kam mit Beziehungsaus nicht zurecht

Unter dem Aus litt der Saarländer auch psychisch: Er bekam Depressionen und Schlafstörungen. Als sie dann eine neue Beziehung einging, war er zutiefst verärgert. Er sei ein dominanter Typ, der bestimmen wolle, wie es läuft - und kam daher nicht damit zurecht, sagte Schmitz. Dann entschied er: "Er wollte das Problem ein für alle mal aus der Welt schaffen, indem er sie tötete."

Verteidiger: Er wollte sie nicht töten

Einen Tötungsvorsatz sah der Verteidiger des 47-Jährigen dagegen nicht belegt. Man habe seinem Mandanten einen versuchten Mord aus Heimtücke nicht nachweisen können, sagte Anwalt Andreas Ammer. Es gebe auch keinen Beleg dafür, dass Mann aus Eifersucht gehandelt habe. Der 47-Jährige hatte im Prozess zu den Vorwürfen nichts gesagt. Er könne sich an nichts mehr erinnern, sagte Ammer und kündigte Revision an.

Auto landet in der Saar

Nach der Tat hatte der Saarländer sein Auto bei Mettlach in die Saar gelenkt, um Spuren zu vertuschen. An der Windschutzscheibe fanden die Ermittler später die DNA des Opfers, am Kühlergrill Abriebspuren von Textil. Auch die Frau kann sich an nichts mehr erinnern. Daher war man zunächst von einem Sturz ausgegangen. Doch schnell stellte sich heraus: Die Verletzungen passten nicht zu einem Sturzgeschehen. Die Verurteilung erfolgte auch wegen gefährlicher Körperverletzung und vorsätzlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Zeugen belasten Mettlacher

Für Richterin Schmitz waren vor allem die Aussagen von Zeugen, die den Mann vor der Tat im Auto beobachtet haben, entscheidend: Demnach hatte der Mann in der Nähe des Arbeitsplatzes der Frau geparkt und war immer wieder ein Stück vor und dann wieder zurück in die Deckung gefahren. Da habe er immer wieder schauen wollen, ob sie kommt - um dann aufs Gaspedal zu treten, sagte Schmitz.

Opfer weiter arbeitsunfähig

Die Ex-Freundin des Mannes, die auch in Mettlach wohnt, leidet bis heute körperlich und psychisch unter den Folgen: Sie ist nach wie vor arbeitsunfähig. "Ihr Leben hat sich von einem Tag auf den anderen komplett verändert", sagte die Anwältin Hanna Kullmann als Nebenklägerin über die Frau. "Sie hat bis heute Angst." Vor dem Erlebten, dass es wieder passieren könnte, dass es noch nicht vollendet sei.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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"Pippi Langstrumpf" verkauft wieder Umarmungen in Saarbrücken: Geld geht an schwerkranke Kinder

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Patricia Scheidt verkleidet sich an Weiberfastnacht als Pippi Langstrumpf und verkauft Umarmungen für einen guten Zweck. Foto: Kinderhospiz- und Palliativteam Saar

Umarmungen für einen guten Zweck: An Weiberfastnacht (20. Februar 2020) wird an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Saarbrücken wieder Patricia Scheidt - verkleidet als Pippi Langstrumpf - unterwegs sein.

Für einen Euro verkauft sie im Foyer des Hauses des Wissens (Malstatter Straße 17) dann Umarmungen. Das eingesammelte Geld geht anschließend an das Kinderhospiz- und Palliativteam Saar, das sich um schwerkranke Kinder und Jugendliche im Saarland kümmert. Im vergangenen Jahr sammelte sie die HTW-Mitarbeiterin so über 500 Euro ein, teilt die HTW mit. 

Verwendete Quellen:
- Kinderhospiz- und Palliativteam Saar
- Mitteilung der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, 01.03.2019

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Falsches Bordell erregt die Gemüter in Klarenthal

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Bei dem vermeintlichen Bordell in Klarenthal handelte es sich um eine Filmkulisse. Fotos: (Hintergrund) dpa-Bildfunk/Markus Scholz | (Zeitung) Facebook/Angel Studios

Dort, wo in Klarenthal zuvor noch der Elektroinstallationsbetrieb von Manuel Angel zu finden war, tauchten vergangenen Monat plötzlich Schilder mit den Aufschriften "Eros Center, Table Dance und Strip Show" auf.

Was einige Anwohner nicht wussten: Das mutmaßliche Bordell war eine Filmkulisse. Angel hatte nach eigenen Angaben die Verkaufsfläche seines Fachbetriebs für einen Dreh zur Verfügung gestellt, nachdem echte Eros-Center und Co. keine Genehmigungen für Aufnahmen erteilen wollten.

Polizei alarmiert

Wie Angel auf der Facebook-Seite der Produktionsfirma "Angel Studio" schreibt, war er selbst ein paar Tage später "der bekannteste Mann in Klarenthal". Anwohner hatten die Polizei informiert. Laut "SZ" reagierten die Einsatzkräfte jedoch eher amüsiert, "nachdem sich die Sache aufklären ließ".

Weniger amüsiert fiel allerdings die Reaktion von Isolde Ries, der Bezirksbürgermeisterin von Klarenthal, aus. Während die anzüglichen Schriftzüge des vermeintlichen Bordells verschwanden, tauchte ein Artikel im "Gersweiler Anzeiger" auf.

Kontroverse um Artikel

Der Streitpunkt im Artikel: eine Fehlinformation. Die Bezirksbürgermeisterin ließ in dem Beitrag nämlich wissen, dass "die geplante Eröffnung einer Table Dance Bar in der Klarenthaler Hauptstraße verhindert werden konnte."

Manuel Angel kommentierte das im Facebook-Beitrag: Es handelt es sich um eine "unverschämte Verleugnungs-Kampagne". Der Bezirksbürgermeisterin wirft er vor, sich, von falschen Tatsachen umschmückt, als "gute Samariterin" porträtiert zu haben. Infolgedessen rät Angel ihr zum vorzeitigen Rücktritt.

Derweil hat sich auch Isolde Ries dazu geäußert. "Ja, ich habe mich geirrt", sagte sie "Bild Saarland". Die Bezirksbürgermeisterin habe die verängstigten Leute entwarnen müssen. Die Reaktion Angels findet sie laut "SZ" allerdings unverhältnismäßig.

Wie geht es weiter?

Isolde Ries kündigte erst kürzlich an, in der kommenden Ausgabe des "Gersweiler Anzeiger" eine Richtigstellung veröffentlichen zu wollen. Das geht ebenso aus dem Zeitungsbericht hervor. Dass die Polizei sich weiter mit dem Fall befassen wird, scheint eher unwahrscheinlich. Der "SZ" sagte Achim Schneider von der Polizeiinspektion Burbach: Angel habe sich nicht strafbar gemacht.

Indessen stehen nach Angaben des "Angel Studio" in dieser Woche erneut Dreharbeiten in dem Elektroinstallationsbetrieb in der Klarenthaler Hauptstraße an. Und zwar unter dem Motto "Bordell, die Zweite".

Verwendete Quellen:
- Bild Saarland
- Facebook-Post des "Angel Studio"
- Saarbrücker Zeitung

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mit dpa/lrs

Tödlicher Brand in Alt-Saarbrücken durch Handy ausgelöst

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Der Brand ereignete sich am Samstag in Alt-Saarbrücken. Foto: BeckerBredel

Die Ermittler stellten fest: Ein technischer Defekt an einem Handy verursachte die Flammen. Das teilte die Polizei am Montag (17. Februar 2020) mit. Laut "SZ" konnten die Beamten nicht mehr sagen, ob das Gerät an ein Ladekabel angeschlossen war und um welches Telefon es sich gehandelt hat.

41-Jähriger stirbt

Das Feuer war am frühen Samstagmorgen in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Straße Neumarkt ausgebrochen. Die Feuerwehr entdeckte bei den Löscharbeiten die Leiche des 41-jährigen Bewohners. Die anderen Bewohner des Mehrfamilienhauses konnten nach dem Feuer wieder in ihre Wohnungen zurück, von ihnen wurde niemand verletzt.

Obduktion steht noch aus

Eine Obduktion sollte klären, wie genau der 41-Jährige zu Tode gekommen war. Die Untersuchung war ursprünglich für Montag angekündigt. Allerdings war am Nachmittag laut Polizei der tatsächliche Zeitpunkt noch unklar.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Saarbrücker Zeitung

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14-Jähriger mit Rasierklinge in Homburg angegriffen und verletzt

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Mit einer Rasierklinge wie dieser wurde in Homburg ein 14-Jähriger verletzt. Symbolfoto: Pixabay

Ein 14-Jähriger ist am Montag (17. Februar 2020) in Homburg von einem Unbekannten angegriffen und mit einer Rasierklinge verletzt worden. Die Tat geschah nach Angaben der Polizei zwischen 15.00 und 15.30 Uhr auf dem Christian-Weber-Platz.

Der Jugendliche sei demnach von dem Täter zunächst gefragt worden, ob er Zigaretten habe. Als der 14-Jährige das verneinte, kam es zu einem Gerangel.

Rasierklinge als Waffe benutzt

In dessen Verlauf schnitt der Unbekannte mit einer Rasierklinge, die der Täter offensichtlich in seiner Hosentasche dabei hatte, dem Opfer mehrmals in den Unterarm. Ein Zeuge sprach den Unbekannten anschließend energisch an und konnte ihn so zur Flucht zwingen.

Zeugen gesucht

Der 14-Jährige erlitt mehrere oberflächliche Schnittverletzungen, die medizinisch versorgt werden mussten. Die Polizei erhofft sich jetzt Hinweise zum Täter und zu dem unbekannten Zeugen, der das Gerangel durch sein Einschreiten aufgelöst hat. Laut den Beamten war auf dem Christian-Weber-Platz zur Tatzeit viel los, es sollten also weitere Zeugen etwas von dem Geschehen mitbekommen haben.

Hinweise an die Polizeiinspektion Homburg, Tel. (06841)1060.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 18.02.2020

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