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Umgang mit dem Holocaust: Saar-Lehrer erstmals auf Fortbildungsreise in Israel

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Ein alter Güterwaggon aus Deutschland, in dem jüdische Bürger in Konzentrationslager verbracht wurden, steht im Nebel in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem (Israel). Foto: dpa-Bildfunk/Abir Sultan

In der Gedenkstätte Gestapo-Lager Neue Bremm in Saarbrücken findet im März das Lehrkräfteseminar "Antisemitismus und Schule" statt. Dieses dient als Vorbereitung der ersten "Fortbildungsreise für saarländische Lehrkräfte zur Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem und nach Givat Haviva in Israel". Das teilt aktuell die Pressestelle des Saarlandes mit.

Erstmals Fortbildungsreise nach Israel

"Erstmals in der Geschichte des Saarlandes werden Lehrer*innen vom 21. bis 30. Oktober 2020 an einer Fortbildung in Yad Vashem und Givat Haviva teilnehmen", geht aus der Mitteilung hervor. Das saarländische Ministerium für Bildung und Kultur sowie die Holocaust-Gedenkstätte setzen damit die Vereinbarung um, beim Thema Bildung zusammenzuarbeiten. Das Abkommen kam im Mai 2018 zustande.

Bildungs- und Kulturministerin Christine Streichert-Clivot erklärte in Bezug auf die anstehende Reise: "Judenhass, Anfeindungen und Gewalt gegen Jüdinnen und Juden sind ernste und leider wieder wachsende Probleme." Infolgedessen müsse auch pädagogisch dagegen angekämpft werden.

Ziele der Reise

Wie ebenso aus der Pressemitteilung hervorgeht, erhoffe man sich von der Fortbildungsreise "wichtige Impulse für den Kampf gegen Antisemitismus". Darüber hinaus sei es auch Ziel, Ansätze für den "Umgang mit dem Holocaust bei uns im Saarland" zu sammeln.

Saarländische Lehrkräfte können sich beim Landesinstitut für Pädagogik und Medien oder beim Institut für Lehrerfort-und weiterbildung anmelden.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Mitteilung der Pressestelle des Saarlandes, 20.02.2020

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