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Saarland: Pflege im Heim wird immer teurer

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Der Eigenanteil in der Pflege steigt. Symbolfoto: Christoph Schmidt/dpa-Bildfunk

Wie aus Daten des Verbands der Ersatzkassen (vdek) mit Stand 1. Januar 2020 hervorgeht, stiegen die Kosten auf durchschnittlich 2.310 Euro pro Monat. Ein Jahr zuvor lag die Belastung eines Pflegebedürftigen in der stationären Pflege noch bei 2.217 Euro.

Im bundesweiten Schnitt stiegen die Eigenanteile demnach auf 1.940 Euro. Das waren 110 Euro mehr als Anfang 2019. Es gibt weiterhin große regionale Unterschiede. Im Vergleich der Länder am teuersten bleiben Heimplätze in Nordrhein-Westfalen mit nun 2.357 Euro. Am niedrigsten ist die Belastung mit 1.359 Euro in Sachsen-Anhalt.

In den Summen ist zum einen der Eigenanteil für die reine Pflege und Betreuung enthalten. Denn die Pflegeversicherung trägt - anders als die Krankenversicherung - nur einen Teil der Kosten. Für Heimbewohner kommen daneben aber noch Kosten für Unterkunft, Verpflegung und auch für Investitionen in den Einrichtungen dazu. Der Eigenanteil allein für die Pflege stieg nun im bundesweiten Schnitt auf 731 Euro im Monat, auf 917 Euro im Saarland.

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Im Saarland ist die finanzielle Belastung eines Pflegebedürftigen besonders hoch. Im Durchschnitt liegen die Kosten bei 2.310 Euro. Unterkunft und Verpflegung kosten 885 Euro, die durchschnittlichen Investitionskosten liegen bei 508 Euro. Für die Pflege allein sind 917 Euro fällig. Grafik: Verband der Ersatzkassen

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will bis Mitte des Jahres einen Vorschlag zur künftigen Finanzierung machen. Dazu gibt es schon zahlreiche Forderungen - etwa zu Bundeszuschüssen und zur Senkung oder Begrenzung der Eigenanteile.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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