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Kampf gegen Coronavirus im Saarland: Regierung beschließt zusätzliche Maßnahmen

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Der Saar-Landtag hat im Kampf gegen das Coronavirus weitere Maßnahmen beschlossen. Symbolfotos: (Hintergrund) dpa-Bildfunk/Oliver Dietze | (Labor) dpa-Bildfunk/ Felix Kästle

Am heutigen Mittwoch (11. März 2020) beschloss die saarländische Landesregierung eine Reihe von zusätzlichen Maßnahmen, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus nach Möglichkeiten einzudämmen. "Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun", zitiert "dpa" die Gesundheitsministerin Monika Bachmann.

Das sind die Maßnahmen

Unter anderem beschloss die Saar-Regierung eine Anweisung an die Behörden: Diese wird ab Mittwochabend, 18.00 Uhr, zur Absage von Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen führen.

Die weiteren Maßnahmen: Das Wissenschaftsministerium soll prüfen, ob beispielsweise die Vorlesungszeit an den Hochschulen verkürzt werden kann. Ebenso dürften die Schulen im Saarland bis Ende April "keine neuen Buchungen für Klassenfahrten vornehmen", heißt es im "dpa"-Bericht.

Derweil seien die Krankenhäuser aufgefordert worden, planbare Operationen zu verschieben. Wichtig sei, die Ausbreitung des Virus zu verzögern. In den saarländischen Krankenhäusern stünden 549 Beatmungsplätze zur Verfügung. Bislang gebe es keine Infizierten mit schwerem Krankheitsverlauf, sagte Bachmann.

Darüber hinaus soll geprüft werden, "ob die Einrichtung von dezentralen, mobilen Teststationen und ärztlichen Schwerpunktpraxen sinnvoll ist", meldet "dpa". Und: Für öffentliche Gebäude liege der Auftrag der Landesregierung vor, zusätzliche Informations- und Hygienemaßnahmen zu ergreifen.

Saarland: Bislang bestätigte Corona-Fälle

Im Saarland gibt es bislang 14 bestätigte Ansteckungen mit dem Coronavirus:

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte
- Tweets SR aktuell

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