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Nach Antrag der AfD: Landtag hält zu GdP-Chef David Maaß

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Der GDP-Landesvorsitzende Maaß hält weiterhin an seiner Botschaft fest. Foto: GdP Saarland

Maaß hatte in einem Facebook-Post, dem ein Foto von dem Polizisten in Uniform angehängt war, die AfD als "Schande für Deutschland" bezeichnet. Wie Innenminister Klaus Bouillon entschied, war diese Äußerung - aufgrund der Uniformierung - gesetzeswidrig. In der vergangenen Woche löschte der GdP-Chef das Foto.

Landtagsabgeordnete stellen sich hinter Maaß

Die AfD allerdings sprach von Verleumdung. Der Fraktionsvorsitzende Josef Dörr kritisierte, dass seine Partei Ziel von "politischer Gewalt" sei. Das berichtet die Saarbrücker Zeitung. Abgeordnete von CDU, SPD und Linken allerdings stellten sich hinter Maaß. Zwar hätte der Gewerkschafter diese Meinung auch ohne Uniform äußern können, aber er habe sich zum Grundgesetz bekannt, wie es das Gesetz für Polizeibeamte vorschreibt.

Die Saar-AfD kritisierte in diesem Zusammenhang insbesondere die SPD. Was Josef Dörr den Abgeordneten der Partei vorwirft, berichtet die Saarbrücker Zeitung.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- eigene Artikel

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Corona-Fall bei ZF in Saarbrücken

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Bei ZF in Saarbrücken arbeiten rund 9.000 Personen. Symbolfoto: Felix Kästle/dpa-Bildfunk.

ZF-Mitarbeiter an Coronavirus erkrankt

Am heutigen Donnerstagmittag meldete der Autozulieferer ZF in Saarbrücken, dass einer ihrer Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert sei. Bei der Person, die positiv auf "Covid-19" getestet wurde, handele es sich um einen Mann aus dem Saarland, der sich in seinem Urlaub angesteckt habe.

Erkrankter war nach Urlaub nicht mehr auf Arbeitsstelle

Weitere Informationen zu der erkrankten Person wollte das Unternehmen aus Respekt vor den Persönlichkeitsrechten ihres Mitarbeiters nicht herausgeben. Der Mann sei laut Angaben der ZF nach seinem Urlaub nicht mehr auf seiner Arbeitsstelle in Saarbrücken erschienen, sondern sich umgehend krankschreiben lassen.

Verwendete Quellen:
- Angaben von ZF

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PinkGloves-Gate & eine neue Impfhoffnung

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Willkommen zum fruehstart Millennial-Update!
Ab jetzt fassen wir jeden Donnerstag die wichtigsten News des Tages hier kurz & prägnant für Euch zusammen. Dabei setzen wir den Schwerpunkt auf das, was Millennials wissen MÜSSEN: Das Neuste in Sachen Social Media & Big Tech.

Unsere heutigen Themen:
Söder & Laschet gaben gestern zur Abwechslung mal Ruhe. Daher widmen wir uns heute dem großen Skandal um die Pink Gloves. Und es gibt gute Nachrichten: Eventuell kommen wir bald doch noch an ausreichend Impfstoff. 

Außerdem ...
... haben wir uns Verstärkung geholt: Vanessa. Sie ist Social Media Beraterin, Social Media Junkie und lebt in Kalifornien. Also nahe am Puls von Big Tech.

Von Ihr ...
... erfahren wir ab sofort die neuesten Trends in puncto Clubhouse, Insta, TikTok, Influencer Insights etc.. Und zwar jeden Donnerstag in "Vanessas Kolumne".

Zum Auftakt ...
... erklärt sie gleich mal, warum Uber im Amiland ein so großes Thema ist. Hier nutzt man das ja doch eher selten.

 

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Mit dabei:
Ein fruehstart Zoom-Call pro Monat. Da besprechen wir die aktuell heißesten Themen (Clubhouse, #Gamestop, Dogecoin, QAnon ...) mit einem Experten. Und Ihr könnt jederzeit Fragen stellen! Außerdem erhaltet Ihr Zugang zu unserem Premium-Content (Guides zu Themen wie Smartphone-Banken, Bitcoins, Tinder etc.).

Es wird sogar noch besser:
Wenn Ihr Patrons werdet und uns eine Nachricht mit dem Inhalt "SOL.DE" schreibt, dann erstatten wir Euch den ersten Monatsbeitrag wieder zurück! Ihr könnt den fruehstart-Newsletter also in Ruhe testlesen: Patreon-Abos kann man nämlich zu jeder Zeit wieder kündigen.

Also: Haut Rein!
Alle Infos dazu findet Ihr HIER.

IRGENDWELCHE Fragen?
Dann schreibt sie uns jederzeit gerne an crew@fruehstart-newsletter.de 

CORONA

 

Curevac - Eine neue Hoffnung?Die Impfstoff-Bestellung hat die EU ja bekanntlich vermasselt.
Aber eventuell gilt bald: Neuer Stoff - neues Glück!

Denn mit Curavec geht ein weiteres Vakzin an den Start.
Und zwar vom Typus rMNA. Das sind "die ohne Thrombose".

Hallelujah!
Die Jungs sitzen in Tübingen, also haben wir da ganz gute Karten. 300 Millionen Dosen könnten sie in diesem Jahr noch liefern. Und das wäre fast schon die Hälfte des gesamten EU-Bedarfs. 

Vielleicht ...
... hören wir diesmal auch einfach gleich auf den Lauterbach. Denn am Ende müssen wir das ja erfahrungsgemäß dann ja sowieso immer tun. 

Sein Vorschlag:
Eine Notfallzulassung für Deutschland. Eine EU-Prüfung dauert ihm nämlich zu lange.

Und wer die EU kennt, ...
... kann sich das sicher sehr "lebhaft" vorstellen.

THEMA DES TAGES

 

#PinkGloves-Gate!

In der Höhle der Löwen ...
... präsentierten zwei (männliche) Gründer am Dienstag eine nobelpreisverdächtige Idee: Einen Einweghandschuh zur Entsorgung von Damenhygieneartikeln.

Problem:
Ignorante Naturen könnten ihn eventuell mit dem gemeinen Plastikhandschuh verwechseln.

Doch selbst daran hatten sie gedacht!
Zur Unterscheidung setzten sie zunächst einen extrem hohen Preis dafür an. Und um ganz sicher zu gehen, statten sie ihn auch noch mit einer Signalfarbe aus: Pink. Das Ergebnis nannten sie dann - äußerst treffend - "Pink Glove".

Genial!
Aber konnte diese verheißungsvolle Innovation auch Ralf Dümmels berüchtigte Due Diligence überstehen? Mit Argusaugen überprüfte er, ob das Produkt in ein Großmarktregal hineinpasst.

Und auch diese Hürde wurde gemeistert!
Damit war die A-Runde perfekt!

Die Geburt eines deutschen Unicorns?
Alles schien möglich. Wäre da nur nicht die störrische Zielgruppe: Obwohl ausschließlich zu ihrem Wohle erdacht, zog sie tagelang verbissen gegen die #PinkGloves zu Felde.

Aber Mann kennt das ja.
Da kümmert man sich mal. Und dann ist auch wieder nicht Recht.

Oder ...
... ist der Pink Glove seiner Zeit einfach nur zu weit voraus?

In diesem Fall besteht Hoffnung!
Die nächste Pandemie kommt ja bestimmt. Und vielleicht investiert dann wieder jemand in zu viele Plastikhandschuhe, die er dann einfach nicht mehr los wird ...

GEWINNER DES TAGES:

 

Bernard Arnault. Denn Europas Reichster hat im letzten Jahr ca. 95 Milliarden Dollar verdient. Netto.

Coinbase. Denn die Krypto-Plattform ging gestern an die Börse. Erste Bewertung: 85,8 Milliarden Dollar. Das ist das 16-Fache der Deutschen Bank.

VERLIERER DES TAGES:

 

Fox News. Denn der brachialkonservative Nachrichtensender hatte eine tolle Idee: Eine Comedy-Show, die sich über alles woke amüsiert. Lebensdauer: Ein halber Scaramucci. (Diese Zeiteinheit wurde einst eingeführt, um die Amtszeiten von Trumps Beratern zu vergleichen. Sie entspricht in etwa vier Wochen.)

Gewerkschaften. Denn sie haben ihre große Schlacht gegen Amazon - zumindest vorerst - sehr deutlich verloren. 

 

VANESSAS KOLUMNE:

 

Uber ist hier eine Offenbarung.


Amis laufen nicht.
Sie fahren auch kein Fahrrad. Und schon gar nicht mit Bus und Bahn. Soweit das Klischee.

In LA stimmts!
Als ich vor 13 Jahren hergezogen bin, war meine allererste Investition ein Gebrauchtwagen. Um genau zu sein: Ein VW Jetta.

Fun fact:
Das ist zwar ein echter VW - in Deutschland hab ich aber noch keinen Jetta gesehen. Daher würde ich ihn mal als "Polo-Limousine" umschreiben.


 

Mein größter Alptraum ...
... war lange, dass ich irgendwann in meinen Jetta steige - und er springt nicht mehr an. Während meines Studiums konnte ich mir einen Ersatz nämlich kaum leisten. Und ohne den Jetta war mein Leben im Prinzip gar nicht denkbar.

Vor ein paar Monaten war es dann soweit.
Der Jetta gab auf. Und es passierte: Gar nichts. Ich habe mich seitdem um kein neues Auto mehr bemüht. Dank Uber war das auch gar nicht nötig: Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, ein Uber ist fast immer in wenigen Minuten verfügbar. Und auf Vorbestellung sowieso.

Ist das nicht teuer?
Jein. Denn in einer Stadt voller Ubers, kann man die Nutzung optimieren: Ein Uber X (ein beliebiges Auto mit Amateur-Chauffeur) kostet in etwa halb so viel, wie ein normales Taxi. Das hängt auch von der Tageszeit bzw. der Auslastung der Fahrer ab.

Wer ein bisschen Zeit hat ...
... kann sich aber auch für ein "Uber Pool" entscheiden. Lustigerweise folgt das dem gleichen Prinzip, wie das "Sammeltaxi" in Schwellenländern. Nur halt per AI: Die App findet - auf Wunsch - ein Sammel-Uber, dessen Route einigermaßen zum eigenen Start- und Zielort passt. Und dann steigt man einfach zu und fährt  mit. Im Zweifel mit Zwischenstopps. Und nicht auf dem direktesten aller Wege. Dafür aber ziemlich günstig.

Im Schnitt ...
... kann ich wegen Corona noch nicht so recht sagen, ob sich die Uberei auch unter normalen Umständen noch lohnt. Aber gefühlt ist es momentan doch sehr erleichternd.

Denn die Mobilität in LA hat ihre Tücken.
Die Parkregeln sind oftmals kryptisch. Die Strafen hingegen garantiert und drakonisch: Vor Hydranten parken ist z.B. eine Todsünde. Sie wird durch zeitnahes Abschleppen bestraft. Dann gibt noch es gewisse Wochen- bzw. Uhrzeiten, zu denen die Straßenreinigung anrückt. Und das tut sie mit einer Armee von Abschlepp-Trucks: Wenn aus irgendeinem Schild hervorgeht, dass Donnerstags zwischen 8:00 und 9:00 das Parken verboten ist, dann hängen die dortigen Autos um 8:01 schon am Haken.

In beiden Fällen ...
... muss man sein Auto dann in einem äußerst unangenehmen Verfahren wieder auslösen. Preis: Ab 1.000 Dollar aufwärts.

Und dann ist da noch das DUI.
Verglichen mit Deutschland ist das mit Alk hier etwas diffuser: Eine reine Alkoholkontrolle findet eher selten statt. Aber gnade Dir Gott, die Polizei erwischt Dich bei einem ungeschickten Manöver. Oder ein Rücklicht ist kaputt. Kommen die "Cops" dann zu dem Schluss, dass ein Fall von "Driving under Influences" vorliegt, wandert man im Zweifel sogar erstmal in die Zelle. "Mugshot" inklusive. 

Dafür ist dann sogar egal, ...
... wieviel Promille man hat. Denn in Kalifornien ist das "Driving under Influences" (stellenweise) einfach generell verboten. Eventuell muss man für ein DUI noch nicht einmal fahren: Es kursieren Geschichten, dass man nur "die Kontrolle" über ein Fahrzeug haben muss. Also im geparkten Auto auf dem Fahrersitz sitzen, oder so. 

Logischerweise war das DUI hier eine ständige Bedrohung.
Seit Kurzem gibt es hier zwar sogar eine U-Bahn. Aber spätestens wenn es dunkel wird, ist sowas kein Thema mehr. Vor Uber hieß das meist: Fahren und hoffen. Insofern ist Uber für Viele eine echte Offenbarung: Man will mal was trinken, das Auto war ist gerade kaputt oder ähnliches: Sowas war früher ein mittleres Drama. Jetzt swipt man dreimal übers Handy, wartet ein paar Minuten - und das Problem ist gelöst.

Post Scriptum:
Neben Uber ist auch Lyft sehr beliebt. Ich nutze gewohnheitsmäßig aber meist Ersteres, daher kenne ich mich beim Anderen nicht ganz so gut aus.

GRAFIK DES TAGES:

 

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Wegen Coronavirus: Heute Grenzkontrollen an der Goldenen Bremm in Saarbrücken

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An der Goldenen Bremm in Saarbrücken finden heute verstärkte Kontrollen aufgrund der Corona-Krise statt. Archivfoto: BeckerBredel

Ab 17.00 Uhr kommt es heute im Bereich der Goldenen Bremm in Saarbrücken, also an der Grenze zu Frankreich, zu verstärkten Kontrollen. Der Grund: die Corona-Krise. Das meldet der "SR".

Nach Angaben des Medienberichts soll es bei Einreisenden aus Frankreich zu Fieber-Messungen kommen. Die verstärkten Kontrollen seien eine Folge des Brandbriefs, den Ministerpräsident Tobias Hans unter anderem an Bundesinnenminister Seehofer adressiert hatte.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Nächste Schulen im Saarland schließen wegen Coronavirus

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Weitere Schulen im Saarland schließen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Das Coronavirus betrifft jetzt nun weitere Schulen im Saarland: Auf unbestimmte Zeit werden das Deutsch-Französische Gymnasium (DFG) in Saarbrücken und die Grundschule Ecole francaise geschlossen, so die Schule in einer Mitteilung am Donnerstagnachmittag (12. März 2020).

Angeordnet habe dies das saarländische Bildungsministerium. Das DFG werde jetzt "alles daran setzen", den Unterrichtsstoff digital zu vermitteln und den Schülerinnen und Schülern ihre Arbeitsaufträge auf elektronischem Weg übermitteln.

Die Schule will alle Betroffenen auf dem Laufenden halten. Hintergrund der Schließung ist die Regelung des Bildungsministeriums, alle Schüler aus der französischen Nachbarregion Grand Est, die als Risikogebiet eingestuft wurde, auszuschließen.

Wegen des Coronavirus sind im Saarland bereits das TGBBZ I, das TGBBZ II und die Freiwillige Ganztagsschule in Saarbrücken sowie das Theodor-Heuss-Gymnasium in Sulzbach geschlossen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Deutsch-Französischen Gymnasiums, 12.03.2020

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Rehlinger stellt Maßnahmen zur Eindämmung wirtschaftlicher Auswirkungen von Corona vor

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Anke Rehlinger stellte einen 10-Punkte-Plan vor. Foto: BeckerBredel

"Corona ist da, auch in der Wirtschaft", sagte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger am Donnerstag bei der Vorstellung von Maßnahmen zur Eindämmung des wirtschaftlichen Schadens durch die Corona-Pandemie. Aus diesem Grund wurde nun ein 10-Punkte-Plan verfasst.

Das sieht der Plan vor

Zu dem 10-Punkte-Plan "zählen Informations- und Beratungsangebote für Unternehmen ebenso wie schnell verfügbare Liquiditätshilfen und Bürgschaften für Unternehmen mit kurzfristigen Corona-bedingten Schwierigkeiten", heißt es in der Mitteilung. Im Detail sieht das Ganze wie folgt aus:

1. Appell an Unternehmen und Bevölkerung: Schützen Sie sich. Handeln Sie verantwortungsvoll für ihr Unternehmen und für ihre Beschäftigten. 
2. Die "Task Force Unternehmenssicherung" wird zu einem Notrufportal für die saarländische Wirtschaft umgebaut.
3. Die Landesregierung legt ein Kreditprogramm (zehn Millionen Euro) auf, "um im Einzelfall gezielt Unternehmen über Corona-bedingte Schwierigkeiten hinwegzuhelfen".
4. "Die Landesregierung begrüßt die Erweiterung der Möglichkeiten zur Kurzarbeit".
5. Das Sonn- und Feiertagsfahrverbot wird bis auf Weiteres ausgesetzt.
6. "Wir stellen im Saarland sicher, dass jede Form flexibler Arbeitszeitgestaltung ermöglicht wird, die erforderlich ist, um die Versorgung der Bevölkerung mit notwendigen Gütern und Dienstleistungen zu jedem Zeitpunkt zu gewährleisten."
7. Ein Corona-Gipfel mit Wirtschaftsvertretern im Wirtschaftsministerium soll einberufen werden.
8. "Wir setzen uns beim Bund für zinsfreie Steuer- und Abgabenstundungen ein, um Unternehmen in der Krise unbürokratisch helfen zu können."
9. Anhebung der sogenannten "De-minimis-Schwelle" von 200.000 auf 500.000 Euro.
10. Aufforderung des Saar-Wirtschaftsministeriums: Bundesregierung soll "schnellstmöglich transparente und rechtsfeste Grundlagen für kurzfristige Liquiditätshilfen für Unternehmen in Not erlassen".

"Wir werden alle Maßnahmen möglich machen, um Arbeitsplatzverluste und langfristige Schäden der Wirtschaft zu vermeiden. Wir lassen die saarländischen Unternehmen nicht allein", so Rehlinger.

Wirtschaft stark geschwächt

Vor allem die Gastronomie und Hotellerie im Saarland sind betroffen. Eine Umfrage unter Unternehmen ergab, dass zahlreiche Betriebe Umsatzrückgänge bemerken. Weitere Details dazu findet ihr hier: Wirtschaft im Saarland durch Folgen des Coronavirus stark geschwächt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Wirtschaftsministeriums, 12.03.2020

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Coronavirus in Homburg aufgetreten: Hausarztpraxis in Talstraße betroffen

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Im Saarland gibt es jetzt 23 bestätigte Corona-Fälle. Symbolfoto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

Die Zahl der Corona-Erkrankten im Saarland steigt weiter. Der neueste Fall ist laut "SZ" in einer Hausarztpraxis in Homburg aufgetreten. Die Infektion mit SARS-CoV-2 sei bestätigt.

Arztpraxis schließt

Die Praxis in der Talstraße ist laut Medienbericht bis einschließlich 24. März geschlossen. Patienten, die Kontakt mit der infizierten Person hatten, seien vom Gesundheitsamt bereits kontaktiert worden oder sollen es noch werden, so die Arztpraxis laut "SZ". Alleine durch den Besuch habe es nach Angaben der Praxis kein Ansteckungsrisiko gegeben.

Im Saarland gibt es nun 23 bestätigte Ansteckungen mit dem neuartigen Coronavirus. Eine Übersicht zu aktuellen Entwicklungen hat SOL.DE hier aufbereitet.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- eigene Recherche
- eigene Berichte

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Tobias Hans schreibt Corona-Brandbrief - Bitte um Unterstützung durch Bundesregierung

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In einem Brandbrief bittet Tobias Hans um Unterstützung durch die Bundesregierung. Archivfoto: BeckerBredel

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die französische Nachbarregion Grand Est als Corona-Risikogebiet eingestuft. In einer Regierungserklärung sagte Gesundheitsministerin Monika Bachmann: "Die Landesregierung sei 'aufgeschreckt' von der Nachricht, dass die Behörden [...] nicht mehr in der Lage seien, mögliche Infizierte ausreichend zu testen", zitiert "dpa".

Hans schreibt Brandbrief

Wie unter anderem die "SZ" berichtet, hat Tobias Hans daher ein Schreiben an die Bundesminister Horst Seehofer, Heiko Maas und Jens Spahn verfasst. Das Ziel: auf die französischen Amtskollegen "einzuwirken", damit "Frankreich alles in seiner Macht Stehende" unternehme, um eine weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Laut "SR" schildert der Ministerpräsident in dem Schreiben unter anderem, dass in der Region "aus Kapazitätsgründen eine Quarantäne von engen Kontaktpersonen nicht mehr möglich sei".

Selbst Kontakt aufgenommen

Darüber hinaus habe Hans auch selbst mit den Verantwortlichen in Frankreich Kontakt aufgenommen, berichtet "dpa". In diesem Zusammenhang sagte der Ministerpräsident: "Bei rund 18.000 Pendlern aus der Region ist das ein Thema, das uns beschäftigen muss."

Offiziellen Angaben zufolge, so "dpa", pendeln alleine aus Lothringen neben den 18.000 Menschen in Richtung Saarland und Rheinland-Pfalz auch noch etwa 80.000 Menschen täglich nach Luxemburg und etwa 5.000 in die belgische Wallonie.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Saarländischer Rundfunk
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarland: Unterrichts-Ausschluss für Schüler aus Coronavirus-Risikogebiet Grand Est

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Im Saarland besteht ab Freitag (13. März 2020) ein Unterrichts-Ausschluss für Personen aus Coronavirus-Risikogebieten wie der Region Grand Est. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Peter Endig

Mit einem Beschluss vom gestrigen Mittwoch (11. März 2020) hat unter anderem der Ministerrat eine "Untersagung des Schulbesuches von Schülerinnen und Schülern mit Wohnsitz in Risikogebieten" vorbereitet. Das geht aus einer Pressemitteilung des Bildungsministeriums hervor. Demgemäß besteht für die jeweiligen Personen ein Unterrichts-Ausschluss im Saarland.

Das sind die Richtlinien

Nach Angaben des Ministeriums dürfen "Lehrerinnen und Lehrer sowie Kinder, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, 14 Tage weder eine Schule, noch eine Kita besuchen". Das entspreche den in der vergangenen Woche erlassenen Richtlinien.

Darüber hinaus bezieht sich der Beschluss auch auf Personen mit Wohnsitz in der Region Grand Est. Das Robert-Koch-Institut hat die französische Nachbarregion als Coronavirus-Risikogebiet eingestuft.

"Gemeinschaftseinrichtungen – wie Schulen und Kitas – spielen aufgrund der besonders intensiven sozialen Kontakte in diesen Einrichtungen eine besondere Rolle für die Bemühungen, die Ausbreitung des Virus einzudämmen und zu verzögern", heißt es in der Mitteilung.

Die Regelung tritt laut Bildungsministerium ab Freitag (13. März 2020) in Kraft.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Bildungsministeriums, 12.03.2020

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Homburger Karlsberg Brauerei erzielt Umsatzplus - neue Sorten für Frühjahr angekündigt

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Die Karlsberg Brauerei konnte ein Umsatzplus erzielen. Foto: Karlsberg Brauerei

Wie aus einem Bericht des "SR" hervorgeht, erwirtschaftete die Homburger Karlsberg Brauerei im Geschäftsjahr 2019 ein Umsatzplus. Darüber habe Christian Weber, der Generalbevollmächtigte der Brauerei-Gruppe, informiert.

Über 73 Millionen Euro erwirtschaftet

Weber meldete für das Geschäftsjahr 2019 einen Umsatz von 73,3 Millionen Euro, geht aus dem Medienbericht hervor. Das seien 100.000 Euro mehr als noch 2018. Auch beim Gewinn vor Abgaben und Steuern sei ein leichtes Umsatzplus zu verzeichnen. Stärker falle das Wachstum der Karlsberg Brauerei im Ausland aus. Die Umsätze seien dort auf 19,4 Millionen Euro (sechs Prozent) gestiegen.

Warum die Karlsberg Brauerei immer mehr auf Alkoholfreies setzt

In Folge "des Ausstiegs aus dem Geschäft mit Handelsmarken", so "SR", ist der Gesamtumsatz der Gruppe dennoch weiter zurückgegangen. Und zwar von etwa 131 Millionen Euro auf rund 126 Millionen Euro.

Neue alkoholfreie Produkte

Nach Angaben des Portals "Getränke-News" hat Karlsberg für dieses Frühjahr zwei neue alkoholfreie Sorten angekündigt: die "Karlsberg Brauerlimo" und das "Karlsberg Brauermalz". Darüber hinaus soll ab April das ebenso neue alkoholfreie Biermix-Getränk "Karlsberg Alkoholfrei Grapefruit" in den Regalen stehen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Getränke-News

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Saarbrücken-Rastpfuhl: Junge bedroht Kind (9) mit Messer

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Der unbekannte Junge bedrohte den Neunjährigen in Saarbrücken-Rastpfuhl mit einem Butterfly-Messer. Symbolfoto: Ingo Wagner/dpa-Bildfunk

Der kleine, neunjährige Junge war gegen 12:35 Uhr auf dem Weg von der Schule in Richtung Lebacher Straße. Wie die Polizei Saarbrücken berichtet, wurde er an der dortigen Shell-Tankstelle von einem unbekannten Kind oder Jugendlichen plötzlich attackiert.

Junge greift Grundschüler an und bedroht ihn mit Messer

Dieser nahm den Grundschüler überraschend und ohne Grund in den "Schwitzkasten". Der Kleinere allerdings setzte sich zur Wehr, sodass der Angreifer zunächst von ihm abließ. Daraufhin zog der Täter ein Messer und erhob es drohend gegen den Jungen.

Unbekannter rettet Neunjährigen vor Angreifer

Glücklicherweise hatte ein ebenfalls unbekannter Mann das Geschehen beobachtet. Um dem Neunjährigen zu helfen, brachte er den größeren Jungen zu Boden. Da der jugendliche Angreifer dabei vermutlich verletzt wurde, wurde ein Rettungswagen alarmiert. Allerdings versäumten die Beteiligten die Polizei zu informieren. Diese sucht nun nach dem unbekannten Täter.

Täterbeschreibung

Das Kind beschreibt den Jungen wie folgt:
- männlich
- etwa sechste bis achte Klasse, also elf bis 14 Jahre alt
- etwa 140 bis 160 Zentimeter groß
- kurze, braune Haare
- grüner Kapuzenpulli
- schwarze Jeanshose
- schwarz-weiße "Nike"-Schuhe mit weißer Sohle
- roter Rucksack
- trug ein vermutlich grünes Butterfly-Messer mit sich

Zeugen der Tat, insbesondere der unbekannte Helfer, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Saarbrücken-Burbach unter der Telefonnummer 0681-97150 zu melden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Burbach, 12.03.2020

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Wirtschaft im Saarland durch Folgen des Coronavirus stark geschwächt

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Die IHK sorgt sich um die saarländische Wirtschaft. Zahlreiche Unternehmen leiden unter der Corona-Krise. Symbolfoto: Bernd Wüstneck/dpa-Bildfunk

Eine Umfrage der Industrie- und Handelskammer unter etwa 100 Unternehmen aus verschiedenen Bereichen ergab, dass zahlreiche Betriebe Umsatzrückgänge bemerken. Kunden fragen sowohl Produkte als auch Dienstleistungen weniger stark nach.

Wie der "SR" berichtet, seien auch Störungen der Lieferketten und Warenengpässe für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten verantwortlich. Eine weitere Verschärfung sei laut IHK wahrscheinlich, da die Region Grand Est, die an das Saarland grenzt, zum Risikogebiet erklärt wurde. Dadurch fehlen nicht nur Arbeitskräfte, sondern auch Konsumenten. Laut Einzelhandelsverband sei lediglich der Lebensmittelhandel nicht betroffen.

Von der Politik werden nun Maßnahmen gefordert, die die Unternehmen unterstützen, wenn es beispielsweise zu Liquiditätsengpässen kommt.

10-Punkte-Plan soll Abhilfe schaffen

Am Donnerstag (12. März 2020) hat Anke Rehlinger einen 10-Punkte-Plan für die saarländische Wirtschaft vorgestellt. Die Maßnahmen sollen die wirtschaftlichen Auswirkungen von Corona eindämmen. Das sind die Details dazu: Rehlinger stellt Maßnahmen zur Eindämmung wirtschaftlicher Auswirkungen von Corona vor.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Acht weitere Corona-Fälle im Saarland: Erste Covid-19-Erkrankungen in St. Wendel

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Am Mittwoch (11.03.2020) wurden im Landkreis St. Wendel acht Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Symbolfoto: John Minchillo/AP/dpa

Acht Corona-Fälle im Landkreis St. Wendel am Mittwoch

Am Mittwochabend wurden im Saarland acht weitere Corona-Erkrankungen bestätigt. Damit sind nun 22 Corona-Fälle im Saarland bekannt. Bei den neuesten Infektionen handelt es sich um acht Personen aus dem Landkreis St. Wendel.

Im Einzelnen soll es sich um eine siebenköpfige Reisegruppe handeln, die sich im Skiurlaub in St. Anton (Österreich) mit dem Coronavirus angesteckt haben soll. Bei der achten Person handele es sich um die Ehefrau einer der Reisenden. Den betroffenen Personen wurde umgehend häusliche Quarantäne angeordnet.

Aktuell werden Kontaktpersonen ermittelt

Wie der Landkreis St. Wendel bekannt gab, stammen vier der erkrankten Personen aus Namborn, drei aus der Stadt St. Wendel und eine aus Oberthal. Momentan werden durch das Gesundheitsamt des Landkreises St. Wendel alle Kontaktpersonen der Erkrankten ermittelt. Je nach Art und Umfang des Kontaktes werden weitere Maßnahmen eingeleitet. 

Verwendete Quelle:
- Angaben des Landkreises St. Wendel

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mit Florian Blaes/SOL.DE

Zwei Schwerverletzte bei Unfall in Wadern

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Zwei Menschen wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Foto: Florian Blaes

Einen Unfall hat es am Donnerstagmorgen (12. März 2020) auf der L148 zwischen Wadern-Nunkirchen und dem Abzweig nach Bardenbach gegeben. Dabei wurden zwei Personen aus Wadern schwer verletzt, wie die Polizei SOL.DE berichtet.

Autos prallen gegeneinander

Ein 27-jähriger Autofahrer war gegen 06.25 Uhr aus noch ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geraten. Der Wagen des Mannes prallte in der Folge mit einem entgegenkommenden Fahrzeug einer 33-jährigen Frau zusammen. Hierbei war die Wucht so schwer, dass ein Fahrzeug in eine Böschung geschleudert wurde.

Verletze ins Krankenhaus

Die Fahrer wurden durch den Crash in ihren Autos eingeklemmt und mussten durch Rettungskräfte befreit werden. Die beiden Schwerverletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Weitere Personen befanden sich nicht in den Autos. Kurz nach dem Unfall kam es zu einem Auffahrunfall an der Stelle. Hierbei wurden zwei Fahrer leicht verletzt.

Straße war gesperrt

Die L148 war an der betroffenen Stelle in beide Fahrtrichtungen für rund fünf Stunden gesperrt. Ein Gutachter soll jetzt die genaue Ursache des schweren Zusammenstoßes klären.

SOL.DE-Ticker: Aktuelle Verkehrsmeldungen aus dem Saarland

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- Verkehrsfunk der Polizei

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Wegen Coronavirus: Zwei Berufsschulen in Saarbrücken ab Donnerstag geschlossen

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Das TGBBZ I und II in Saarbrücken bleiben am Donnerstag geschlossen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Alvaro Barrientos

Das technisch-gewerbliche Berufsbildungszentrum (TGBBZ I) am Mügelsberg in Saarbrücken und das TGBBZ II in Malstatt stellen am Donnerstag den Schulbetrieb ein. Das geht aus einer Mitteilung der Berufsschulen hervor. Es findet kein Unterricht statt.

Corona-Fall an Schule

Nach Angaben der "SZ" gab es einen akuten Corona-Fall. Im Medienbericht heißt es, dass ein Lehrer erkrankt sein könnte, der nach einer Rückkehr aus Österreich positiv getestet wurde. Eine Bestätigung seitens des Gesundheitsministeriums stehe noch aus.

Als Notfallmaßnahme soll daher der Schulbetrieb an den beiden Zentren eingestellt werden. Laut "SR" werden betroffene Schulbeschäftigte, Lehrer und Schüler unter häusliche Quarantäne gestellt. Unklar sei allerdings noch die Dauer der Maßnahme.

Weitere Schulen betroffen

Wegen Corona-Fällen kam es bislang zu Schließungen der Freiwilligen Ganztagsschule in Saarbrücken-Rodenhof und des Theodor-Heuss-Gymnasiums in Sulzbach bis Ende der Woche. Nach übereinstimmenden Medienberichten wurden die Schutzmaßnahmen mit vier Fällen einer bestätigten Infizierung mit dem Coronavirus begründet.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Saarländischer Rundfunk
- Mitteilung TGBBZ

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Semesterstart der Saar-Uni und htw Saar wegen Coronavirus-Ausbreitung verschoben

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Der Semesterstart an der Uni und htw in Saarbrücken wird in den Mai verschoben. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Sebastian Gollnow

An der htw Saar und der Saar-Uni soll das Sommersemester 2020 nicht wie ursprünglich geplant am 6. April, sondern am 4. Mai beginnen. Hintergrund ist eine vorsorgliche Maßnahme im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Das meldet "dpa".

Web-Angebote für Studierende

Eine Sprecherin der Universität habe am Mittwoch (11. März 2020) erklärt: Man wolle den Studierenden "möglichst viele Angebote über webbasierte Systeme machen", zitiert "dpa". Dies gelte auch für Studenten aus vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiete eingestuften Regionen, etwa Teilen von China oder Italien.

Weitere Vorsorgemaßnahmen

Nach Angaben der Uni-Sprecherin seien zudem weitere Vorsorgemaßnahmen getroffen worden. "So sollten Mitarbeiter und Studierende aus der an Deutschland grenzenden französischen Region Grand Est vorläufig nicht mehr an die Universität kommen", fasst "dpa" zusammen.

Die Region umfasst Lothringen, Elsass und Champagne-Ardenne. Zuvor war sie vom RKI als Risikogebiet eingestuft worden. Sollte sich die Situation Anfang Mai nicht entspannt haben, würden die Maßnahmen weiter aufrechterhalten.

Uni erstellt Pandemieplan

Aktuell werde nach Angaben des Universitätspräsidenten Manfred Schmitt ein Pandemieplan erstellt. Dieser werde "in Kürze" auf der Homepage der Uni verfügbar sein, geht aus einer Mitteilung hervor. Ebenso soll ab morgen "auf der Uni-Webseite eine Zusammenfassung der häufigsten Fragen und Antworten (FAQ) zum Thema" vorliegen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Mitteilung der Universität des Saarlandes, 12.03.2020

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Spiele des 1. FC Saarbrücken und der SV Elversberg wegen Corona-Gefahr ohne Zuschauer

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Die Heimspiele des 1. FC Saarbrücken und der SV Elversberg am kommenden Samstag (14. März 2020) finden ohne Zuschauer statt. Symbolfoto: Fabian Strauch/dpa

"Geisterspiele" für 1. FC Saarbrücken und SV Elversberg

Aufgrund der gestrigen Verfügung der saarländischen Landesregierung, wonach Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern abgesagt werden müssen, finden die Heimspiele der saarländischen Regionalliga-Teams unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Damit werden die Begegnungen des 1. FC Saarbrücken gegen FSV Mainz 05 II und der SV Elversberg gegen die TSG Hoffenheim II am kommenden Samstag (14. März 2020) als "Geisterspiele" ohne Zuschauer ausgetragen.

Wohl auch das Heimspiel des FC Homburg in knapp zwei Wochen betroffen

Auch wenn das nächste Heimspiel des FC Homburg erst am 23. März 2020 stattfindet (Gegner: SV Elversberg), ist aufgrund der aktuellen Corona-Situation im Saarland davon auszugehen, dass die Partie wohl ebenfalls ohne Zuschauer auskommen muss. Genauso wird das Auswärtsspiel gegen die Offenbacher Kickers am Samstag wohl ein "Geisterspiel".

Ligasprecher will gebührenfreie Live-Streams für Fans

Rafael Kowollik, Geschäftsführer des FC Homburg und Ligasprecher der Regionalliga Südwest schlägt aufgrund der momentanen Situation gebührenfreie Live-Streams für die Fans vor: "In meiner Eigenschaft als Ligasprecher tauschen wir uns aktuell auch unterhalb der Vereine aus. Jeder hat hier seine eigenen, individuellen Probleme und Sorgen. Man sollte seitens des Verbandes nun prüfen, sollte es zu Geisterspielen oder Teilausschlüssen kommen, ob für die Fans zumindest ein Livestream angeboten werden kann, ohne dass hier extra Lizenzgebühren erhoben werden".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des 1. FC Saarbrücken
- Mitteilung der SV Elversberg
- Mitteilung des FC Homburg

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