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Coronavirus im Saarland: Aktuelle Meldungen vom Freitag (13.03.2020)

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Das Coronavirus breitet sich im Saarland aus. Eine der Folge: Alle Schulen wurden im Saarland geschlossen. Symbolfoto: Jonas Güttler/dpa

Die aktuellen Corona-Meldungen vom Freitag (13. März 2020, Stand: 17.45 Uhr)

Der heutige Freitag zeigt, dass die Ausbreitung Coronavirus im Saarland weitreichende Folgen auf das Alltagsleben vieler Saarländer hat. Vor allem auch wegen der Grenznähe zu Frankreich steht das Saarland in diesen Tagen vor besonderen Herausforderungen.

Gesundheitsministerium bestätigt weitere Corona-Erkrankungen

Das saarländische Gesundheitsministerium hat am Freitagnachmittag sechs weitere Corona-Erkrankungen im Saarland bestätigt. Damit liegt die Zahl der erfassten Corona-Fälle bei 35. Weitere Informationen unter: "Saar-Gesundheitsministerium bestätigt sechs weitere Corona-Erkrankungen".

Saarland schließt alle Schulen und Kitas

Als erstes Bundesland in ganz Deutschland hat das Saarland am heutigen Freitagmorgen beschlossen, ab dem kommenden Montag (16. März 2020) alle Schulen und Kindertageseinrichtungen zu schließen. Weitere Bundesländer zogen bereits am frühen Freitagmittag nach. Die Schließung der Schulen und Kitas im Saarland gilt vorerst bis zum Ende der Osterferien, also bis zum 24. April 2020. Eine Notbetreuung für Familien werde aber sichergestellt. Weitergehende Informationen unter: "Das Saarland schließt alle Schulen und Kitas".

Wegen Coronavirus aktuell stärkere Grenzkontrollen im Saarland

Mit rund 600 Corona-Fällen zählt die Region Grand Est an der französisch-saarländischen Grenze derzeit als Risikogebiet. Um eine Corona-Ausbreitung ins Saarland einzudämmen, hat die Bundespolizei die Kontrollen an der Landesgrenze stark ausgeweitet. Auch Reisende in Zügen und am Saarbrücker Flughafen werden verstärkt überprüft. Mehr Informationen unter: "Bundespolizei kontrolliert an Saar-Grenze: Auch Züge und Flughäfen betroffen".

Kinos und Clubs im Saarland sollen geschlossen werden

Im Saarland ist womöglich in Kürze die Schließung von Clubs und Kinos zu erwarten. Noch am heutigen Freitag könnte eine Verfügung darüber erlassen werden. Auch eine Reduzierung der Obergrenze für Veranstaltungen steht aktuell im Raum. Mehr Informationen unter: "Clubs und Kinos im Saarland sollen geschlossen werden".

Sparkasse Saarbrücken schließt Hälfte der Filialen

Aufgrund der Coronavirus-Ausbreitung werden im Regionalverband Saarbrücken 25 von 55 Sparkassen-Filialen vorübergehend geschlossen. Weitere Informationen unter: "Sparkasse Saarbrücken schließt Hälfte der Filialen".

Flughafen Saarbrücken: Flüge nach Berlin ausgesetzt

Ab dem kommenden Sonntag (15. März 2020) kommt es zu Einschränkungen auf der Flugstrecke zwischen Saarbrücken und Berlin. Demnach sollen sechs Flüge pro Woche ausgesetzt werden. Mehr dazu unter: "Wegen Corona schränkt Flughafen Saarbrücken Verbindungen nach Berlin ein".

Schließung der Tafeln in Homburg und St. Ingbert

Um eine weitere Corona-Ausbreitung einzudämmen, bleiben die Ausgabestellen der Tafeln in Homburg und St. Ingbert bis zu dem Ende der Osterferien geschlossen. Weitere Information unter: "Tafeln in Homburg und St. Ingbert geschlossen".

Einschränkungen im ÖPNV

Um die Corona-Pandemie einzudämmen sowie Personal und Fahrgäste zu schützen, kommt es im saarländischen ÖPNV zu einschneidenden Maßnahmen. So wird etwa der Verkehr nach Frankreich eingestellt. Alle Details dazu findet ihr hier: Corona-Pandemie - Einschneidende Maßnahmen im saarländischen ÖPNV.

Tobias Hans appelliert zu Verantwortungsbewusstsein

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans richtet sich in einer Videobotschaft an alle Saarländerinnen und Saarländer. Die Maßnahmen der Regierung seien gut, aber nicht ausreichend. Um das Coronavirus einzudämmen, sei jeder Einzelne gefragt. Weitere Informationen sowie das Video von Tobias Hans unter: "Coronavirus im Saarland: Tobias Hans appelliert zu Verantwortungsbewusstsein"

Alle Fußballspiele im Saarland abgesagt

Der Saarländische Fußballverband (SFV) hat aufgrund der aktuellen Corona-Krise im Saarland alle Fußballspiele im Amateurbereich in diesem Monat abgesagt. Auch die über das Saarland hinausgehende Regionalliga Südwest reagiert mit der Absage von kompletten Spieltagen. Mehr unter: "Alle Fußballspiele im Saarland abgesagt".

IHK sagt Prüfungen ab

Aufgrund der Corona-Ausbreitung im Saarland hat die IHK-Organisation alle Prüfungen in Aus- und Weiterbildungen abgesagt. Mehr unter: "IHK Saarland sagt Prüfungen ab".

Erfasste Corona-Fälle im Saarland

Nach aktuellen Angaben (Stand 13. März 2020, 17.30 Uhr) des saarländischen Gesundheitsministeriums gibt es im Saarland derzeit 35 erfasste Fälle von Coronavirus-Erkrankungen. Zuletzt hatten wir hier darüber berichtet: Saar-Gesundheitsministerium bestätigt sechs weitere Corona-Erkrankungen.

Verwendete Quellen:
- Eigene Recherche
- Eigene Berichte

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Saar-Gesundheitsministerium bestätigt sechs weitere Corona-Erkrankungen

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Die Zahl der Infizierten an der Saar ist auf 35 gestiegen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Das Saarländische Gesundheitsministerium informiert in einer aktuellen Pressemitteilung über weitere bestätigte Corona-Fälle.

Seit gestern (12. März 2020) kam es zu sechs neuen positiven Testungen. Damit liegt die Zahl der an Corona erkrankten Personen hierzulande aktuell bei 35. Laut Ministerium befinden sich weitere Fälle in der Testung.

So verteilen sich die Fälle

"Das Gros der positiven Testungen betrifft den Regionalverband Saarbrücken mit zehn Fällen", heißt es in der Mitteilung. Acht Personen sind im Kreis St. Wendel vom Coronavirus infiziert. Darüber hinaus sind fünf Fälle aus dem Landkreis Saarlouis gemeldet. Vier positive Testungen gibt es jeweils im Saarpfalz-Kreis, dem Kreis Neunkirchen und dem Kreis Merzig-Wadern.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Gesundheitsministeriums, 13.03.2020

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PinkGloves-Gate & eine neue Impfhoffnung

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Willkommen zum fruehstart Millennial-Update!
Ab jetzt fassen wir jeden Donnerstag die wichtigsten News des Tages hier kurz & prägnant für Euch zusammen. Dabei setzen wir den Schwerpunkt auf das, was Millennials wissen MÜSSEN: Das Neuste in Sachen Social Media & Big Tech.

Unsere heutigen Themen:
Söder & Laschet gaben gestern zur Abwechslung mal Ruhe. Daher widmen wir uns heute dem großen Skandal um die Pink Gloves. Und es gibt gute Nachrichten: Eventuell kommen wir bald doch noch an ausreichend Impfstoff. 

Außerdem ...
... haben wir uns Verstärkung geholt: Vanessa. Sie ist Social Media Beraterin, Social Media Junkie und lebt in Kalifornien. Also nahe am Puls von Big Tech.

Von Ihr ...
... erfahren wir ab sofort die neuesten Trends in puncto Clubhouse, Insta, TikTok, Influencer Insights etc.. Und zwar jeden Donnerstag in "Vanessas Kolumne".

Zum Auftakt ...
... erklärt sie gleich mal, warum Uber im Amiland ein so großes Thema ist. Hier nutzt man das ja doch eher selten.

 

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Also: Haut Rein!
Alle Infos dazu findet Ihr HIER.

IRGENDWELCHE Fragen?
Dann schreibt sie uns jederzeit gerne an crew@fruehstart-newsletter.de 

CORONA

 

Curevac - Eine neue Hoffnung?Die Impfstoff-Bestellung hat die EU ja bekanntlich vermasselt.
Aber eventuell gilt bald: Neuer Stoff - neues Glück!

Denn mit Curavec geht ein weiteres Vakzin an den Start.
Und zwar vom Typus rMNA. Das sind "die ohne Thrombose".

Hallelujah!
Die Jungs sitzen in Tübingen, also haben wir da ganz gute Karten. 300 Millionen Dosen könnten sie in diesem Jahr noch liefern. Und das wäre fast schon die Hälfte des gesamten EU-Bedarfs. 

Vielleicht ...
... hören wir diesmal auch einfach gleich auf den Lauterbach. Denn am Ende müssen wir das ja erfahrungsgemäß dann ja sowieso immer tun. 

Sein Vorschlag:
Eine Notfallzulassung für Deutschland. Eine EU-Prüfung dauert ihm nämlich zu lange.

Und wer die EU kennt, ...
... kann sich das sicher sehr "lebhaft" vorstellen.

THEMA DES TAGES

 

#PinkGloves-Gate!

In der Höhle der Löwen ...
... präsentierten zwei (männliche) Gründer am Dienstag eine nobelpreisverdächtige Idee: Einen Einweghandschuh zur Entsorgung von Damenhygieneartikeln.

Problem:
Ignorante Naturen könnten ihn eventuell mit dem gemeinen Plastikhandschuh verwechseln.

Doch selbst daran hatten sie gedacht!
Zur Unterscheidung setzten sie zunächst einen extrem hohen Preis dafür an. Und um ganz sicher zu gehen, statten sie ihn auch noch mit einer Signalfarbe aus: Pink. Das Ergebnis nannten sie dann - äußerst treffend - "Pink Glove".

Genial!
Aber konnte diese verheißungsvolle Innovation auch Ralf Dümmels berüchtigte Due Diligence überstehen? Mit Argusaugen überprüfte er, ob das Produkt in ein Großmarktregal hineinpasst.

Und auch diese Hürde wurde gemeistert!
Damit war die A-Runde perfekt!

Die Geburt eines deutschen Unicorns?
Alles schien möglich. Wäre da nur nicht die störrische Zielgruppe: Obwohl ausschließlich zu ihrem Wohle erdacht, zog sie tagelang verbissen gegen die #PinkGloves zu Felde.

Aber Mann kennt das ja.
Da kümmert man sich mal. Und dann ist auch wieder nicht Recht.

Oder ...
... ist der Pink Glove seiner Zeit einfach nur zu weit voraus?

In diesem Fall besteht Hoffnung!
Die nächste Pandemie kommt ja bestimmt. Und vielleicht investiert dann wieder jemand in zu viele Plastikhandschuhe, die er dann einfach nicht mehr los wird ...

GEWINNER DES TAGES:

 

Bernard Arnault. Denn Europas Reichster hat im letzten Jahr ca. 95 Milliarden Dollar verdient. Netto.

Coinbase. Denn die Krypto-Plattform ging gestern an die Börse. Erste Bewertung: 85,8 Milliarden Dollar. Das ist das 16-Fache der Deutschen Bank.

VERLIERER DES TAGES:

 

Fox News. Denn der brachialkonservative Nachrichtensender hatte eine tolle Idee: Eine Comedy-Show, die sich über alles woke amüsiert. Lebensdauer: Ein halber Scaramucci. (Diese Zeiteinheit wurde einst eingeführt, um die Amtszeiten von Trumps Beratern zu vergleichen. Sie entspricht in etwa vier Wochen.)

Gewerkschaften. Denn sie haben ihre große Schlacht gegen Amazon - zumindest vorerst - sehr deutlich verloren. 

 

VANESSAS KOLUMNE:

 

Uber ist hier eine Offenbarung.


Amis laufen nicht.
Sie fahren auch kein Fahrrad. Und schon gar nicht mit Bus und Bahn. Soweit das Klischee.

In LA stimmts!
Als ich vor 13 Jahren hergezogen bin, war meine allererste Investition ein Gebrauchtwagen. Um genau zu sein: Ein VW Jetta.

Fun fact:
Das ist zwar ein echter VW - in Deutschland hab ich aber noch keinen Jetta gesehen. Daher würde ich ihn mal als "Polo-Limousine" umschreiben.


 

Mein größter Alptraum ...
... war lange, dass ich irgendwann in meinen Jetta steige - und er springt nicht mehr an. Während meines Studiums konnte ich mir einen Ersatz nämlich kaum leisten. Und ohne den Jetta war mein Leben im Prinzip gar nicht denkbar.

Vor ein paar Monaten war es dann soweit.
Der Jetta gab auf. Und es passierte: Gar nichts. Ich habe mich seitdem um kein neues Auto mehr bemüht. Dank Uber war das auch gar nicht nötig: Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, ein Uber ist fast immer in wenigen Minuten verfügbar. Und auf Vorbestellung sowieso.

Ist das nicht teuer?
Jein. Denn in einer Stadt voller Ubers, kann man die Nutzung optimieren: Ein Uber X (ein beliebiges Auto mit Amateur-Chauffeur) kostet in etwa halb so viel, wie ein normales Taxi. Das hängt auch von der Tageszeit bzw. der Auslastung der Fahrer ab.

Wer ein bisschen Zeit hat ...
... kann sich aber auch für ein "Uber Pool" entscheiden. Lustigerweise folgt das dem gleichen Prinzip, wie das "Sammeltaxi" in Schwellenländern. Nur halt per AI: Die App findet - auf Wunsch - ein Sammel-Uber, dessen Route einigermaßen zum eigenen Start- und Zielort passt. Und dann steigt man einfach zu und fährt  mit. Im Zweifel mit Zwischenstopps. Und nicht auf dem direktesten aller Wege. Dafür aber ziemlich günstig.

Im Schnitt ...
... kann ich wegen Corona noch nicht so recht sagen, ob sich die Uberei auch unter normalen Umständen noch lohnt. Aber gefühlt ist es momentan doch sehr erleichternd.

Denn die Mobilität in LA hat ihre Tücken.
Die Parkregeln sind oftmals kryptisch. Die Strafen hingegen garantiert und drakonisch: Vor Hydranten parken ist z.B. eine Todsünde. Sie wird durch zeitnahes Abschleppen bestraft. Dann gibt noch es gewisse Wochen- bzw. Uhrzeiten, zu denen die Straßenreinigung anrückt. Und das tut sie mit einer Armee von Abschlepp-Trucks: Wenn aus irgendeinem Schild hervorgeht, dass Donnerstags zwischen 8:00 und 9:00 das Parken verboten ist, dann hängen die dortigen Autos um 8:01 schon am Haken.

In beiden Fällen ...
... muss man sein Auto dann in einem äußerst unangenehmen Verfahren wieder auslösen. Preis: Ab 1.000 Dollar aufwärts.

Und dann ist da noch das DUI.
Verglichen mit Deutschland ist das mit Alk hier etwas diffuser: Eine reine Alkoholkontrolle findet eher selten statt. Aber gnade Dir Gott, die Polizei erwischt Dich bei einem ungeschickten Manöver. Oder ein Rücklicht ist kaputt. Kommen die "Cops" dann zu dem Schluss, dass ein Fall von "Driving under Influences" vorliegt, wandert man im Zweifel sogar erstmal in die Zelle. "Mugshot" inklusive. 

Dafür ist dann sogar egal, ...
... wieviel Promille man hat. Denn in Kalifornien ist das "Driving under Influences" (stellenweise) einfach generell verboten. Eventuell muss man für ein DUI noch nicht einmal fahren: Es kursieren Geschichten, dass man nur "die Kontrolle" über ein Fahrzeug haben muss. Also im geparkten Auto auf dem Fahrersitz sitzen, oder so. 

Logischerweise war das DUI hier eine ständige Bedrohung.
Seit Kurzem gibt es hier zwar sogar eine U-Bahn. Aber spätestens wenn es dunkel wird, ist sowas kein Thema mehr. Vor Uber hieß das meist: Fahren und hoffen. Insofern ist Uber für Viele eine echte Offenbarung: Man will mal was trinken, das Auto war ist gerade kaputt oder ähnliches: Sowas war früher ein mittleres Drama. Jetzt swipt man dreimal übers Handy, wartet ein paar Minuten - und das Problem ist gelöst.

Post Scriptum:
Neben Uber ist auch Lyft sehr beliebt. Ich nutze gewohnheitsmäßig aber meist Ersteres, daher kenne ich mich beim Anderen nicht ganz so gut aus.

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Saar-Ministerium prüft Notfallbetreuung für Kinder - Abschlussprüfungen sollen stattfinden

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Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (Mitte) informierte die Bevölkerung am Nachmittag zusammen mit Gesundheitsministerin Monika Bachmann (links) und Regierungssprecher Alexander Zeyer. Foto: BeckerBredel

Saarlands Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot hat am Freitagnachmittag (13. März 2020) nähere Informationen zu den Schulschließungen im Land gegeben. Die SPD-Politikerin kündigte an, dass an der Saar alle Schulen und Kindertagesstätten ab Montag, 16. März, für zunächst sechs Wochen geschlossen werden. Die Regelung gelte damit bis zum Ende der Osterferien am 24. April.

Kein Unterricht in Schulen

Streichert-Clivot bat Schülerinnen und Schüler, Lernmaterialien mit nach Hause zu nehmen. In den Schulgebäuden werde kein Unterricht mehr stattfinden. Lehrer blieben aber zum Dienst verpflichtet. Sie sollen Lernangebote machen, die ohne persönlichen Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern möglich sind.

Prüfungen sollen stattfinden

Alle Abschlussprüfungen, darunter der Hauptschulabschluss, der Mittlere Bildungsabschluss und das Abitur sowie die beruflichen Abschlüsse, sollen wie geplant vorbereitet werden. Die Durchführung werde sichergestellt, so Streichert-Clivot. Nachholtermine seien in Vorbereitung.

Notfallbetreuung wird geprüft

Dort, wo es möglich sei, sollen Kinder jetzt zu Hause betreut werden. Dabei sollen die Familien selbst abwägen, ob sich die Großeltern um die Jungen kümmern sollen - ältere Menschen gelten schließlich als Risikogruppe. Die Bildungsministerin kündigte eine baldige Prüfung an, inwieweit eine Notfallbetreuung von Kindern gewährleistet werden kann, für die Familien keine Betreuung leisten können.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

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Alle Fußballspiele im Saarland abgesagt

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Im Saarland sind vorerst alle Fußball-Spiele in den nächsten Wochen abgesagt worden. Symbolfoto: Pixabay

Saarländischer Fußballverband sagt Spiele ab

Wegen der weiteren Ausbreitung des Coronavirus im Saarland hat der Saarländische Fußballverband (SFV) den Spielbetrieb in allen saarländischen Fußball-Spielklassen vorerst eingestellt. "Angesichts der aktuellen Lage steht die Gesundheit der Spielerinnen und Spieler, Trainer und Betreuer, aber auch der Zuschauer für den Verband an erster Stelle", heißt es in einer Mittelung des SFV vom heutigen Freitag (13. März 2020). 

Der Verband gab an, dass im Saarland mindestens bis zum 31. März 2020 keine Fußballspiele mehr ausgetragen werden. Dies gelte für alle Spiele im Herren-, Frauen- und Jugendbereich, die im Verantwortungsbereich des Saarländischen Fußballverbandes liegen. Zudem empfiehlt der SFV den saarländischen Vereinen, den Trainingsbetrieb vorerst einzustellen.

Regionalliga Südwest sagt Spiele ab

Auch die Regionalliga Südwest reagiert auf die zunehmende Corona-Verbreitung in der Region. Am Freitag wurden die nächsten beiden Spieltage abgesagt. Insofern werden an diesem und am kommenden Wochenende keine Spiele in der Regionalliga Südwest ausgetragen. Das betrifft damit den 1. FC Saarbrücken, den FC 08 Homburg und die SV Elversberg.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung Saarländischer Fußballverband
- Eigene Recherche

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Corona-Pandemie: Einschneidende Maßnahmen im saarländischen ÖPNV

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Busfahrer im Saarland sollen in besonderem Maße geschützt werden. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Julian Stratenschulte

Um die Corona-Pandemie einzudämmen sowie Personal und Fahrgäste zu schützen, kommt es im saarländischen ÖPNV "zu einschneidenden Maßnahmen". Das hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr am heutigen Freitag (13. März 2020) mitgeteilt.

Verkehrsministerin Anke Rehlinger sagte dazu: "Gesundheit geht vor. Priorität Nummer Eins muss in der derzeitigen Lage haben, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen".

Verkehr nach Frankreich eingestellt

Ab Montag (16. März 2020) wird der grenzüberschreitende Verkehr nach Frankreich bis auf Weiteres eingestellt, heißt es in der Mitteilung. Luxemburg-Express-Busse wolle das Verkehrsministerium im Großherzogtum nicht einstellen. Es sollen aber zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden.

Keine Schul- und Nachtbusse

"Zudem werden Nachtbusverkehre saarlandweit eingestellt", teilt das Ministerium mit. Ebenso finde ab Montag kein Schulbusverkehr mehr statt; der Zweckverband Personennahverkehr Saarland werde den Ferienfahrplan anordnen. Analog zur Not-Betreuung an den Schulen sollen jedoch ein sogenannter "Rumpfverkehr" möglich bleiben.

"Die übrigen Linienverkehre werden vorerst bedient", heißt es in der Mitteilung. In Saarbrücken gelte der Samstagsfahrplan.

Einstieg in Bussen vorne nicht mehr möglich

Als weitere Schutzmaßnahme wurde ebenso angekündigt: "So ist es künftig nicht mehr möglich, beim Busfahrer mit Bargeld Fahrscheine zu erwerben". Fahrgäste müssen ihre Karten somit am Automaten oder in Form eines Handy-Tickets kaufen.

Der Einstieg in die Busse sei ab sofort zudem nicht mehr an der vorderen Tür möglich - "auch wird der Fahrerplatz besonders geschützt", teilt das Ministerium mit. Fahrgäste sollen Abstand zum Fahrer halten.

Weitere Einschränkungen möglich

"Weitere Einschränkungen in den Fahrplänen und die Einstellung weiterer Verkehre sind je nach Entwicklung der Lage möglich", geht aus der Mitteilung hervor. Für Inhaber von Ticket-Abonnements werde eine kulante Ausgleichsregelung angestrebt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Verkehrsministeriums, 13.03.2020

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Coronavirus im Saarland: Tobias Hans appelliert zu Verantwortungsbewusstsein

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Ministerpräsident Tobias Hans fordert alle Saarländer auf, Verantwortung zu übernehmen, um das Coronavirus einzudämmen. Archivfoto: Gregor Fischer/dpa-Bildfunk

Das Coronavirus, so der Ministerpräsident, verbreite sich unerwartet schnell. Die Regierung wolle jedoch weder verharmlosen, noch Panik schüren. Es gelte, einen kühlen Kopf zu bewahren. Der Schutz und die Sicherheit der Bürger stehe an erster Stelle, übrige Aufgaben stünden hinten an.

Gesundheitssystem soll vorbereitet werden

Zwar habe man auf Basis von neuesten Erkenntnissen bereits gute Maßnahmen getroffen, jedoch reichten diese nicht aus. Die Infektionen müssen weiter eingedämmt werden und das Gesundheitssystem muss auf die Behandlung von Corona-Patienten vorbereitet werden.

Grenzübergreifende Kontakte vermeiden

Aufgrund der Nachbarschaft zur Risikoregion Grand-Est sei das Saarland besonders gefordert. Mehr denn je gelte es grenzüberschreitend zu kooperieren. Pendlern rate die Regierung, so Tobias Hans, dazu, zu Hause zu bleiben. Auch private Kontakte seien insbesondere über die Grenze hinweg zu meiden.

Erhebliche wirtschaftliche Folgen erwartet

Das Saarland habe mit erheblichen wirtschaftlichen Folgen durch das Coronavirus zu rechnen. Das Land setze jedoch alles daran, die Unternehmen zu unterstützen. Dazu hofft man auch auf Hilfe vom Bund.

Weitere einschneidende Maßnahmen möglich

Es gelte nun, Zeit zu gewinnen. Die Regierung habe bereits gehandelt und etwa Schulen und Kitas geschlossen. Weitere einschneidende Maßnahmen seien jedoch möglich. Jeder Einzelne sei nun gefragt. Alle Saarländerinnen und Saarländer seien gefordert, Hygieneregeln einzuhalten, Kontakte auf das Notwendigste zu beschränken und Menschenmengen zu meiden.

Jeder Einzelne müsse Verantwortung übernehmen

Dennoch sei auch Zusammenhalt wichtig. Jeder soll auf gefährdete Menschen besonders achten und sich so gut wie möglich um sie kümmern. Saarländer seien gesellige Menschen, aber auch verantwortungsbewusst. Nun sei Disziplin gefragt und auch ein langer Atem.

Verwendete Quellen:
- Youtube

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Clubs und Kinos im Saarland sollen geschlossen werden

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Unter anderem Clubs im Saarland sollen in Kürze aufgrund des Coronavirus geschlossen werden. Symbolfoto: Pixabay

Wie die "SZ" berichtet, sollen in Kürze Discotheken, Kinos sowie Clubs im Saarland aufgrund der aktuellen Coronakrise geschlossen werden. Nach Informationen der Zeitung könnte es noch heute zur Anordnung einer Verfügung kommen.

Reduzierung der Obergrenze für Events möglich

Ebenso meldet die "SZ", dass es womöglich zu einer deutlichen Reduzierung der Obergrenze für Events im Saarland kommt. Die bislang in Kraft getretene Verfügung der Landesregierung sieht ein Verbot von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern vor.

Tobias Hans erklärte nach der Sitzung der Ministerpräsidentenkonferenz: "Es braucht jetzt Entscheidungen mit klarem Kopf, die unweigerlich auch eine Einschränkung des öffentlichen Lebens mit sich bringen." Eine offizielle Bestätigung über die Schließungen steht noch aus.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Mitteilung der Staatskanzlei

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Bundespolizei kontrolliert an Saar-Grenze: Auch Züge und Flughäfen betroffen

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Grenzkontrollen finden auch an der Goldenen Bremm in Saarbrücken statt. Foto: BeckerBredel

Zur Eindämmung des Coronavirus verstärkt die Bundespolizei ihre Kontrollen an der saarländisch-französischen Grenze. Bei Einreisenden aus dem Nachbarland messen die Beamten die Körpertemperatur und fragen den Gesundheitszustand ab. Gibt es Hinweise auf eine Infektion mit dem neuartigen Erreger SARS-CoV-2, wird die Einreise unterbunden und die Fälle werden an das Gesundheitsamt weitergegeben. Seit dem Start der verstärkten Corona-Maßnahmen habe es noch keinen solchen Fall gegeben, so sein Sprecher zur "Deutschen Presse-Agentur".

Kontrollen auch in Zügen

Laut "SR" sind Bundespolizisten am Grenzübergang Goldene Bremm sowie am Flughafen Saarbrücken und in Zügen im Einsatz. Die großangelegte Kontrollaktion begann am Donnerstag (12. März 2020) gegen 17.00 Uhr.

Rund 600 Fälle in Grand Est

Die grenznahe Region Grand Est wurde vom Robert-Koch-Institut als Risikogebiet eingestuft. Dort gab es bislang rund 600 Corona-Fälle. Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) empfahl in der Nacht zum Freitag allen französischen Pendlern, bis auf Weiteres zu Hause zu bleiben und mit ihren Arbeitgebern im Saarland in Kontakt zu treten. Kindern aus Grand Est ist es aktuell verboten, saarländische Schulen zu besuchen.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Saarländischer Rundfunk
- Mitteilung der Staatskanzlei, 13.03.202
- Deutsche Presse-Agentur

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Wetter im Saarland: Die Aussicht auf das Wochenende

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Das Wetter im Saarland soll am Wochenende sehr wechselhaft werden. Symbolfoto: Wolfgang Kumm/dpa

Laut der aktuellen Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wird das Wetter im Saarland am Wochenende sehr wechselhaft. So soll es am heutigen Freitag eher ungemütlich werden. Die Menschen im Saarland erwartet laut DWD ein starker Wind mit teils stürmischen Böen. Die Temperaturen liegen zwischen zehn und elf Grad, in höheren Lagen ein paar Grad kühler.

Schauer und Wind sollen aber in den späten Nachtstunden abnehmen. In der Nacht auf Samstag (14. März 2020) solle es dann auflockern. Dann fallen allerdings die Temperaturen vereinzelt unter null Grad, sodass mit Frost- und Glättegefahr gerechnet werden müsse.

Wetter am Samstag und Sonntag im Saarland

Der Samstag werde laut eines DWD-Sprechers dann "ein netterer Tag" im Saarland. Trotzdem können bei weiter bewölktem Himmel, mäßigem Wind und zweistelligen Temperaturen im Laufe des Tages wieder ein paar Tropfen herunterkommen. Am Sonntag werde dann schließlich freundlich und mild mit viel Sonne.

Verwendete Quellen:
- Deutscher Wetterdienst
- Deutsche Presseagentur

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Sparkasse Saarbrücken schließt Hälfte der Filialen

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25 der 55 Sparkassen-Filialen in Saarbrücken werden vorübergehend geschlossen. Symbolfoto: Ina Fassbender/dpa-Bildfunk

Bereits am heutigen Freitag (13. März 2020) schließen 16 Filialen der Sparkasse Saarbrücken. Ab Montag (16. März 2020) sind weitere neun Sparkassen-Center geschlossen. Das berichtet der "SR". So sollen Kunden und Mitarbeiter vor dem Coronavirus geschützt werden. Die Ansteckungsgefahr bei Begegnungen auf engstem Raum sei nicht vertretbar.

Versorgung mit Bargeld dennoch gewährleistet

An Bargeld kommen Sparkassen-Kunden weiterhin: Die Geldautomaten, Überweisungsautomaten und weitere Technologie steht nach wie vor zur Verfügung. Bislang geht man davon aus, dass das Coronavirus nicht über Oberflächen übertragen werden kann.

Übertragung über Geldscheine nicht wahrscheinlich

Auch Geldscheine und Münzen seien laut "FAQ" der Sparkasse kein Übertragungsweg. Im Umgang mit Bargeld werden daher für die Handhygiene die gleichen Maßnahmen empfohlen wie bei allen anderen Gebrauchsgegenständen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Sparkasse Saarbrücken

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Coronavirus im Saarland: Gesundheitsministerium bestätigt weitere Erkrankungen

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Das saarländische Gesundheitsministerium gab bekannt, dass es im Saarland zu der mittlerweile 29. Erkrankung an dem Coronavirus gekommen ist. Symbolfoto: Xue Yuge/XinHua/dpa

In einer Mitteilung hat das Saar-Gesundheitsministerium über weitere Erkrankungen am Corona-Virus informiert: Die "Zahl der positiv getesteten Personen steigt landesweit auf 29", so die Medien-Info. Dieser Stand beziehe sich auf Donnerstag (12. März 2020, 10.00 Uhr).

Acht infizierte Personen aus dem Kreis St. Wendel

"Insbesondere eine Gruppe von acht infizierten Personen aus dem Kreis St. Wendel" habe zum deutlichen Anstieg der erkrankten Personen beigetragen. Laut Ministerium infizierten sich die Personen mutmaßlich bei einem Urlaub in Österreich.

In allen Fällen von positiven Testungen sei die Infektionskette bislang nachvollziehbar. "Zudem ist auffällig, dass es sich nur vereinzelt um im Saarland aufgetretene Infizierungen handelt", heißt es in der Mitteilung. Weitere Fälle seien aktuell in der Testung.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Gesundheitsministeriums

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IHK Saarland sagt Prüfungen ab

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Kommende Prüfungen der IHK fallen aufgrund der Corona-Krise aus. Symbolfoto: Bernd Wüstneck/dpa-Bildfunk

Nach Angaben der IHK Saarland fallen derzeit alle bundeseinheitlichen Zwischen- und Abschlussprüfungen "Teil 1" sowie alle Weiterbildungsprüfungen aus. Davon betroffen seien Termine im Zeitraum vom 16. März bis zum 24. April.

"Damit können nun auch die bisher noch von der IHK Saarland geplanten Prüfungen zum Bankfachwirt und zum Bilanzbuchhalter sowie die Prüfungen zu den wirtschaftsbezogenen Qualifikationen der Fachwirte nicht durchgeführt werden", geht aus der Mitteilung hervor.

Nachholtermine

Laut IHK werden die Prüfungen zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Weitere Details sind derzeit nicht bekannt. Die Industrie- und Handelskammer wolle die Nachholtermine in Abstimmung mit den für die Pandemie-Bekämpfung zuständigen Behörden festlegen - "sobald sich die Risikoeinschätzung wieder verbessert hat".

Weitere Informationen:
- zur Ausbildung: Klaus Schmitt, klaus.schmitt@saarland.ihk.de, Telefon (0681)9520-740
- zur Weiterbildung: Jürgen Tilk, juergen.tilk@saarland.ihk.de, Telefon (0681)9520-755 

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der IHK, 13.03.2020

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Schließung von Tafeln in Saarbrücken, Homburg und St. Ingbert

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Zum Schutz der ehrenamtlichen Mitarbeiter bleiben die Tafeln in Saarbrücken, Homburg und St. Ingbert bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Archivfoto: BeckerBredel

Der Tafel Homburg e. V. mit den Ausgabestellen in Homburg sowie St. Ingbert stellt die Ausgabe als Vorsichtsmaßnahme gegen die Coronavirus-Ausbreitung ein. Wie der "Saartext" über Twitter mitteilt, sollen die ehrenamtlichen Helfer der Tafel nicht gefährdet werden. Die Ausgabestellen bleiben bis zum Ende der Osterferien geschlossen, heißt es in der Mitteilung.

Zudem schließt die Tafel Saarbrücken ab Montag auf unbestimmte Zeit. Man könne die Sicherheit nicht mehr gewährleisten, so die Tafel laut "SR".

Verwendete Quellen:
- Saartext

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Wegen Corona: Flughafen Saarbrücken schränkt Verbindungen nach Berlin ein

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Hier zu sehen: ein Teil des Flughafens in Saarbrücken-Ensheim. Symbolfoto: BeckerBredel

"Sechs Flüge wöchentlich auf der Verbindung SCN – TXL werden ab dem 15. März storniert", teilt der Saarbrücker Flughafen mit. Diese Entscheidung habe der Betrieb gemeinsam mit der Fluggesellschaft Danish Air Transport (DAT) getroffen. DAT ist seit Januar für die Strecke zwischen Saarbrücken und Berlin verantwortlich.

Einschränkungen wegen Corona

Aus der Mitteilung des Flughafens geht hervor, dass die aktuellen Pandemie-Auswirkungen der Grund für die Einschränkung des Flugbetriebs sind. Daher finden folgende Flüge vom 15. bis zum 31. März wöchentlich nicht statt:

- Montag: DX125/126 (am Abend)
- Dienstag: DX123/124 (am Nachmittag)
- Mittwoch: DX123/124 (am Nachmittag)
- Donnerstag: -
- Freitag: DX121/122 (am Morgen)
- Samstag: DX121/122 (am Morgen)
- Sonntag: DX123/124 (am Nachmittag)

"Kunden, die Flüge gebucht haben, werden von den Reisebüros beziehungsweise dem DAT-Servicebüro am Flughafen Saarbrücken kostenfrei auf die verbleibenden Flüge umgebucht", so die Mitteilung des Saarbrücker Flughafens. Bei Storno werde der Flugpreis erstattet.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Flughafens Saarbrücken

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Saarländisches Staatstheater stellt Spielbetrieb wegen Coronavirus ein

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Für zunächst zwei Wochen wird der Spielbetrieb am Saarländischen Staatstheater eingestellt. Archivfoto: BeckerBredel.

Aus einer gemeinsamen Pressemitteilung des Saarländischen Staatstheaters sowie des Ministeriums für Bildung und Kultur Saarland geht hervor: von Freitag (13. März 2020) bis vorläufig Freitag (27. März 2020) finden im Staatstheater keine Veranstaltungen statt. Das Ziel der Maßnahme sei es, die "dynamische Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen".

Alle Spielstätten und Veranstaltungsorte des Theaters betroffen

Die Einstellung des Spielbetriebs betreffe alle Veranstaltungsorte und Spielstätten des Theaters. Mit der Entscheidung "kommt das Theater einer Empfehlung des Gesundheitsamtes Saarbrücken nach", so die Mitteilung.

Generalintendant Bodo Busse erklärte in diesem Zusammenhang: "Das Wohl der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und des Publikums liegt uns am Herzen." Infolgedessen werde sich das Schauspielhaus bemühen, in Absprache mit den Beteiligten auf die derzeitige Situation zu reagieren.

Kartenkäufer sollen sich bei Vorverkaufsstelle melden

Nach Angaben des Theaters sollen sich Personen, die bereits Karten erworben haben, bei der Kartenvorverkaufsstelle melden, Tel. (0681)3092-486 oder per E-Mail an kasse@staatstheater.saarland.

"Abonnementkarten für abgesagte Vorstellungen werden automatisch in eine Gutschrift umgewandelt", teilt das Staatstheater mit. Diese würden an der Theaterkasse hinterlegt werden und seien für spätere Vorstellungen einlösbar.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Saarländischen Staatstheaters

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mit dpa/lrs

Mutter und Bruder in Dudweiler erstochen: Prozess geht los

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In diesem Hochhaus in Dudweiler ereignete sich die Tat. Fotos: BeckerBredel

Vor dem Landgericht Saarbrücken beginnt am heutigen Freitag (13. März 2020) der Prozess gegen einen 40-Jährigen, der seine Mutter und seinen Halbbruder getötet haben soll. Er muss sich in einem Sicherungsverfahren wegen Totschlags verantworten.

Nach Auskunft einer Gerichtssprecherin geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass der Mann aufgrund einer Schizophrenie schuldunfähig ist. Es werde die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angestrebt.

Mit Küchenmesser eingestochen

Der Beschuldigte soll auf seine 72 Jahre alte Mutter im September 2019 in Saarbrücken-Dudweiler mehrmals mit einem Küchenmesser eingestochen haben, dessen Klinge rund 20 Zentimeter lang war. Die Frau konnte zunächst aus ihrer Wohnung flüchten, starb jedoch vier Tage später in einem Krankenhaus.

Urteil eventuell schon am 20. März

Der Mann soll dann auch mindestens 20 Mal auf seinen 32-jährigen Halbbruder eingestochen haben, der sich ebenfalls in der Wohnung befand. Das Opfer starb noch vor Ort.

Für den Prozess sind drei Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil könnte demnach am 20. März fallen.

Tödliche Messerstiche in Dudweiler: Bisherige Artikel zum Thema

19.11.: Mutter und Bruder in Dudweiler erstochen: Täter soll in Psychiatrie
27.09.: Verdächtiger litt offenbar unter Psychose
26.09.: Mutter (72) stirbt an Verletzungen
22.09.: Tödlicher Streit in Dudweiler: Das ist der aktuelle Stand
21.09.: Dudweiler: Mann (32) in Hochhaus mit Messer getötet - 72-Jährige schwer verletzt

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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mit dpa

Saarland schließt alle Schulen und Kitas

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Ab Montag bleiben Kitas und Schulen im Saarland geschlossen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Als erstes Bundesland hat das Saarland in der Nacht zu Freitag (13. März 2020) bekannt gegeben, dass wegen des Coronavirus landesweit Schulen und Kindertagesstätten bis Ende der Osterferien (24. April) geschlossen werden.

Dies geschehe aufgrund der Situation des Saarlandes als Grenzland, teilte die Staatskanzlei mit. Eine Notbetreuung für Familien werde sichergestellt. Damit solle die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden.

Regelung gilt ab Montag - Was ist mit Abi?

Schulen und Kitas sollen ab kommendem Montag geschlossen bleiben. Das Kabinett fasste am Freitag in einer außerordentlichen Sitzung einen entsprechenden Beschluss. Am Mittag (13.00) sollte auf einer Pressekonferenz über Details informiert werden. Wie es um die Abiturprüfungen im Saarland steht, sei im Vorfeld der Sitzung noch nicht klar, teilte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur am Freitag mit.

Andere Bundesländer könnten nachziehen

Auch Bayern wird landesweit Schulen und Kindergärten schließen, weitere Bundesländer könnten folgen. Bei der Kultusministerkonferenz (KMK) am Donnerstag waren großflächige Schulschließungen zunächst nicht geplant worden. Die Konferenz schließe jedoch eine derartige Maßnahme nicht aus, sagte die Vorsitzende, die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD).

Merkel: auf soziale Kontakte verzichten

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte am Donnerstagabend gesagt, Menschen sollten wo immer möglich auf Sozialkontakte verzichten. Eine vorübergehende Schließung von Kindergärten und Schulen etwa durch das Vorziehen der Osterferien sei eine Option.

Hans: Saarland vor besonderen Herausforderungen

"Es braucht jetzt Entscheidungen mit klarem Kopf, die unweigerlich auch eine Einschränkung des öffentlichen Lebens mit sich bringen", teilte Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) mit. Das Saarland stehe mit seiner direkten Nähe zu den Nachbarländern Frankreich und Luxemburg ebenso wie andere Grenzländer innerhalb Deutschlands vor besonderen Herausforderungen.

Grand Est Risikogebiet

In Haut-Rhin im nahe gelegenen Risikogebiet Grand Est seien bis Donnerstag mit 359 infizierten Personen rund 61 Prozent der bestätigten Infektionen der Region aufgetreten, teilte die französische Botschaft in Deutschland mit.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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