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Coronavirus im Saarland: Die wichtigsten Meldungen vom Montag

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Die Zahl der Coronavirus-Infizierten im Saarland steigt. Foto: Robert Michael/dpa-Bildfunk

Die Coronakrise hält die Welt weiter im Bann. Im Saarland wurden am Montag (16. März 2020) drastische Maßnahmen beschlossen: Viele Geschäfte und Einrichtungen müssen ab Mittwoch schließen. Schulen und Kitas sind jetzt schon geschlossen. Außerdem wurden die Grenzkontrollen an den Übergängen verstärkt.  Die Meldungen des Tages:

Aktuelle Zahl der Infektionen

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind zurzeit 85 Menschen im Saarland am Coronavirus erkrankt. Die neuesten Angaben haben den Stand von Montag, 12.00 Uhr.

Saarland verkündet Schließung von vielen Geschäften und Einrichtungen

Drastische Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus: Ab Mittwoch, 00.00 Uhr, müssen viele Geschäfte und Einrichtungen geschlossen bleiben. Was genau geschlossen wird und was offen bleiben darf.

Kontrollen an Grenzen zu Frankreich und Luxemburg

Um 08.00 Uhr begannen die Kontrollen an den Grenzen zu Frankreich und Luxemburg. Einige Fahrer mussten abgewiesen werden, sie hatten keinen triftigen Reisegrund. Die Bundespolizei will durch Kreide an Autoreifen verhindern, dass sie es an einem anderen Übergang nochmal versuchen.

Für Pendler, die trotz der Coronakrise zur Arbeit über die Grenze müssen, gibt es nun eine Vorlage nach luxemburgischen Beispiel.

Schulen und Kitas sind geschlossen

Im Saarland sind die Schulen und Kitas ab dem heutigen Montag bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Eine Notbetreuung wurde eingerichtet. Was Eltern jetzt wissen müssen.

Kompletter Shutdown gefordert

Die Kassenärztliche Vereinigung Saarland fordert drastische Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. Ein Shutdown für zwei Wochen sei notwendig, so die Saar-Ärzte. Sie appellieren an alle Bürger, nicht einfach ohne Rücksprache zu den Entnahmestellen zu gehen.

Versorgung gesichert: Bürger sollen Hamsterkäufe vermeiden

Die Nachfrage an Lebensmittel ist enorm hoch. Die Bundesregierung versichert: Versorgungsengpässe gebe es nicht. Hamsterkäufe sollen daher vermieden werden.

Center Parc am Bostalsee schließt

Die Ferienpark-Kette schließt alle "Center Parc"-Standorte in Deutschland. Betroffen ist auch die Anlage am Bostalsee.

Saarland will Fake News bekämpfen

Seit dem Morgen arbeitet der "CoronaNewsroom" der Saarbrücker Staatskanzlei. Er will verhindern, dass sich Gerüchte und Falschinformationen verbreiten.

Polizei bittet um Nutzung der Onlinewache

Einfach gelagerte Sachverhalte sollen derzeit direkt über die Onlinewache beanzeigt werden. Mit dieser Bitte hat sich die Saar-Polizei am heutigen Montag an die Bevölkerung gerichtet. Dadurch könne man direkten Personenkontakt vermeiden und Polizeiinspektionen entlasten.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Neue Daten: Zahl der Infektionen im Saarland steigt erneut

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Zwei Infizierte befinden sich in stationärer Behandlung. Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Die Zahl der am Coronavirus erkrankten Personen im Saarland ist um elf Fälle auf 85 gestiegen. Den Stand von 12.00 Uhr am Montag (16. März 2020) teilte das Gesundheitsministerium mit.

Zwei der Infizierten befänden sich demnach in stationärer Behandlung. Die Mehrzahl der positiven Testungen betrifft den Regionalverband Saarbrücken (23 Fälle). Zweistellig sind auch die Zahlen im Saarpfalz-Kreis (17) sowie in den Landkreisen St. Wendel (16) und Saarlouis (15).

In den meisten Fällen hätten sich die Patienten in Skigebieten angesteckt. Nur in wenigen Fälle läge der Ursprung im Saarland, so das Gesundheitsministerium.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Gesundheitsministeriums, 16.03.2020

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Rhetorik-Profi zeigt euch, wie ihr in Video-Meetings überzeugend rüberkommt

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Wie können wir Menschen in Online-Meetings besser überzeugen? Foto: Charles Deluvio/Unsplash

Die anderen Teilnehmer sehen euch nur in einem kleinen Videofenster. Der Ton ist schlecht, kein Augenkontakt. Kaum Körpersprache. Seit Corona finden Besprechungen und Kundentermine fast nur noch als Videokonferenzen statt. Vielen von uns fällt es schwer, in Online-Meetings oder Videokonferenzen die eigene Position klar zu machen. Die Atmosphäre ist ungewohnt, normale Kommunikation funktioniert nicht wie üblich. 

Mit zwei kostenlosen Online-Rhetorik-Seminaren, am 2. und 3. März, möchte die Union Stiftung deshalb helfen, dass ihr auch digital besser kommuniziert und überzeugen könnt. Rhetorik-Profi Wladislaw Jachtchenko gibt wichtige Tipps und Tricks, damit ihr in Videokonferenzen gehört werdet.

„In virtuellen Räumen herrschen andere Rhetorik-Regeln“, erklärt Wladislaw Jachtchenko. Sein Kurs soll euch fit machen, in Online-Meetings besser mit Argumenten zu überzeugen. Folgende Themen stehen im Mittelpunkt der Worlshops:

- Die 10 Gebote der Digitalen Rhetorik
- Wie ihr besser vor der Kamera wirkt
- Wie ihr Software-Tools besser beim Überzeugungsprozess einsetzen könnt
- Wie ihr die Interaktion mit den Online-Teilnehmern erhöht
- Wie eure Meetings dauerhaft positiv in Erinnerung bleiben

Workshop 1: In Videokonferenzen überzeugen

Am Dienstag, 2. März, von 18.00 bis 19.00 Uhr, findet der Kurs „Digitale Rhetorik: In Videokonferenzen überzeugen“ statt. Inhaltlich geht der Rhetorik-Experte dabei unter anderem darauf ein, wie man besser vor der Kamera wirkt, die Interaktion mit den Online-Teilnehmern erhöht und wie ein Meeting dauerhaft positiv in Erinnerung bleibt.

Teilnehmen über Zoom

Workshop 2: Videokonferenzen moderieren

Am Mittwoch, den 3. März, von 18.00 bis 19.00 Uhr, geht es speziell um das Thema „Videokonferenzen moderieren“. Hier geht es um die grundlegenden Regeln, die bei der Moderation von Videokonferenzen, Webinaren oder Online-Vorträgen beachtet werden sollten.

Teilnehmen über Zoom

Wladislaw Jachtchenko ist mehrfach ausgezeichneter Experte. In der Offline-Welt hält er Vorträge, trainiert und coacht seit 2007 Politiker, Führungskräfte und Mitarbeiter namhafter Unternehmen wie Allianz, BMW, Pro7, Westwing, 3M und viele andere

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Kontakt:
Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung
  

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mit dpa

Saarland: Kontrollen an Grenzen zu Luxemburg und Frankreich haben begonnen

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Seit dem Morgen kontrolliert die Bundespolizei Grenzübergänge wie hier an der Goldenen Bremm in Saarbrücken. Foto: BeckerBredel

Seit Montagmorgen, 08.00 Uhr, wird der Einreiseverkehr nach Deutschland unter anderem an Grenzübergängen zu Frankreich und Luxemburg streng kontrolliert. Ziel ist es, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Auch im Saarland, darunter am Grenzübergang Goldene Bremm in Saarbrücken, finden die Maßnahmen statt.

Erste Abweisungen

Wie "dpa" berichtet, seien erste Autofahrer aus Frankreich bereits abgewiesen worden. Sie hätten keinen triftigen Reisegrund angeben können, sagte Karsten Eberhardt, Sprecher der Bundespolizei. Es versuchten aber nicht nur Franzosen einzureisen, sondern auch Menschen anderer Nationalitäten.

In den ersten fünf Minuten seien um die zehn Fahrer zurückgewiesen worden, so Eberhardt. Sie hätten angegeben, im Saarland Bekannte besuchen oder einkaufen zu wollen. Die Bundespolizisten markierten mit Kreide an den Reifen ihrer Autos, dass sie abgewiesen wurden. So könnten sie an einem anderen Grenzübergang schnell erkannt werden und müssten nicht erneut überprüft müssen, schilderte der Sprecher.

Stau am Morgen

Ebenso erklärte Eberhardt gegenüber "dpa": Am Grenzübergang Goldene Bremm habe sich bereits am Morgen ein langer Stau gebildet. Denn jeder Fahrer werde befragt. Dazu habe die Polizei zwei Einreisespuren zu einer zusammengeführt. Pendler, Lastwagen mit Waren sowie deutsche Staatsbürger dürfen weiterhin einreisen.

Nach Angaben der Bundespolizei wird auch bei Schengen die Einreise aus Luxemburg kontrolliert, berichtet "dpa". Zunächst konzentriere man sich auf die größeren Grenzübergänge. Im Laufe des Tages soll eine Ausweitung auf kleinere Übergänge stattfinden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarbrücken ist die Amphetamin-Hauptstadt Deutschlands

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Amphetamin ist auch als Speed und Pep bekannt und hat eine aufputschende Wirkung. Symbolfoto: David Ebener/dpa-Bildfunk.

Die neueste Studie der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) ergab, dass Saarbrücken noch immer die Amphetamin-Hauptstadt Deutschlands ist.

Aktuelle Zahlen zeigen: Im Jahr 2019 konsumierten 1.000 Saarbrücker 340,98 Milligramm Amphetamin am Tag. Im bundesweiten Vergleich ist das der Höchstwert. Auf Platz zwei landete Dortmund (188,83 mg), den dritten Platz belegte Dülmen (169,94 mg).

Saarbrücken kein "Spitzenreiter" mehr in Europa

Laut EBDD ist Saarbrücken nicht mehr die Amphetamin-Hauptstadt Europas. 2018 konsumierten 1.000 Saarbrücker im Durchschnitt 407,4 Milligramm Amphetamin am Tag. Die für 2019 festgestellten 340,98 Milligramm pro Tag wurden im Vergleich mit anderen europäischen Städten durch Stockholm und Gävle (beides in Schweden) übertroffen. Demnach kam die EBDD für Stockholm, also den neuen "Spitzenreiter", auf einen Wert von 446,94 Milligramm.

In Saarbrücken sank der Speed-Konsum im Jahr 2019 laut der EBDD-Studie um etwa 17 Prozent im Vergleich zu 2018. Damit belegt die saarländische Landeshauptstadt in der aktuellen Studie, wie bereits 2017, europaweit den dritten Platz.

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Aktuelle Zahlen zeigen: Saarbrücken ist die Amphetamin-Hauptstadt von Deutschland. Screenshot: EBDD

Amphetamin-Problem im Saarland

Auch die saarländische "Waste-Water-Studie" der Landesregierung kam 2019 zum Ergebnis, dass das Saarland ein Amphetamin-Problem habe. "Leider haben sich die hohen Werte, die bei der europaweiten Erhebung festgestellt wurden, auch durch unsere Studien bestätigt", hatte Staatssekretär Stephan Kolling in diesem Zusammenhang erklärt. Das Land reagierte auf das Ergebnis etwa mit einer Präventionskampagne.

So kommen die Zahlen der EBDD zustande

Die EBDD untersuchte nach eigenen Angaben für eine Woche lang im März 2019 in 68 europäischen Städten die Rückstände von verschiedenen Drogen im Abwasser. Die "rohen 24-Stunden-Sammelproben" wurden auf sogenannte "Urin-Biomarker" (messbare Eigenschaften) der Muttersubstanz für Amphetamin, Metamphetamin und Co. untersucht.

Verwendete Quellen:
- European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction: Wastewater analysis and drugs — a European multi-city study 2020
- eigene Berichte

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Wetter im Saarland: Frühlingsgefühle - trotz Abstand

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Der Frühling im Saarland ist endlich da. Es wird warm und sonnig, dennoch ist Abstand geboten. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk

Die Woche im Saarland beginnt mit viel Sonne und milden Temperaturen. Der Deutsche Wetterdienst kündigt für den heutigen Montag Temperaturen bis zu 19 Grad an.

Sonnige und milde Tage in der kommenden Woche

Am Dienstag wird es etwas kühler bei 15 bis 18 Grad, dennoch bleibt es meist heiter. Nur vereinzelt kann es zu Regen kommen. Besonders schön wird der Mittwoch. Dann erwarten das Saarland bis zu 20 Grad und jede Menge Sonne. Und auch der Donnerstag bleibt freundlich, die Temperaturen sinken nur leicht auf maximal 18 Grad. Zum Wochenende soll das Wetter laut DWD sonnig bleiben, es kühlt lediglich ein wenig ab.

Trotz Corona: Frische Luft und Sauerstoff empfohlen

Bei diesem Frühlingswetter zieht es die Saarländer für gewöhnlich nach draußen. Und - keine Sorge - das dürft ihr auch trotz Coronavirus. Auch wenn das Robert-Koch-Institut empfiehlt, soweit möglich zu Hause zu bleiben, ist frische Luft und Sonnenlicht wichtig und richtig. Virologen empfehlen - der physischen und auch der psychischen Gesundheit zuliebe - ins Freie zu gehen.

Spaziergänge mit Abstand

Allerdings mit Vorsicht: Aufenthalte in Cafés oder an anderen Orten, an denen Menschen dicht aufeinander sitzen, solltet ihr möglichst lassen. Von Spaziergängen und Fahrradfahren wird jedoch nicht abgeraten. Auch hier gilt - ob ihr alleine oder gemeinsam loszieht: Haltet Abstand von anderen - ihnen und euch zuliebe.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur
- Handelsblatt

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Kampf gegen Coronavirus: Saar-Polizei bittet um Nutzung der Onlinewache

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Mithilfe der Onlinewache können Bürgerinnen und Bürger des Saarlandes beispielsweise per Smartphone eine Beschwerde einreichen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Paul Zinken

David Maaß, der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (Landesbezirk Saarland) richtet sich derzeit mit einer Bitte an die Bevölkerung: Saarländische Bürgerinnen und Bürger sollen einfach gelagerte Sachverhalte direkt via Onlinewache anzeigen.

Dadurch können "direkter Personenkontakt vermieden und die Polizeiinspektionen entlastet werden", so Maaß. Nach Angaben des Landesvorsitzenden werden Rettungsdienst und Polizei "in nächster Zeit nicht von Corona-Infektionen verschont bleiben". Demzufolge sei es wichtig, gerade für den operativen Bereich Pläne zu erarbeiten, die die Sicherheit der Bevölkerung gewährleisten können.

Bei Notfällen weiterhin 110

Laut Maaß soll im Notfall "natürlich weiterhin direkt die 110 gewählt werden". Die Polizei werde dann unverzüglich zur Stelle sein. Bei Fragen zum Coronavirus sei das allerdings nicht die richtige Anlaufstelle. Dazu stehe die entsprechende Hotline, Tel. (0681)501-4422, zur Verfügung.

Saar-Polizei gut aufgestellt

Derweil sieht sich die saarländische Polizei gut aufgestellt. Das geht ebenso aus der Mitteilung hervor. Nach Ansicht der Gewerkschaft werden die erarbeiteten Notfallpläne zum Funktionserhalt der Polizei "greifen und die Sicherheit der Bevölkerung nicht beeinträchtigen".

In diesem Zusammenhang bedankt sich Maaß "bei allen Polizistinnen und Polizisten, die in Krisensituationen hochprofessionell arbeiten und täglich ein erhöhtes Risiko in Kauf nehmen, sich selbst zu infizieren".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der GdP, 16.03.2020

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mit dpa

Kein Anlass für Hamsterkäufe: Versorgung gesichert

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Ein Nachschubproblem bestehe auch in Supermärkten im Saarland nicht. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Jan Woitas

Aufgrund der Coronavirus-Epidemie bleiben die Menschen zu Hause und kochen wieder mehr. Während Restaurants leiden, machen Supermärkte ein Riesengeschäft. Doch ein Nachschubproblem bestehe nicht, sagte Christian Böttcher, Sprecher des Bundesverbands des Deutschen Lebensmittelhandels am gestrigen Sonntag (15. März 2020).

Kein Anlass für Hamsterkäufe

"Die Logistikketten arbeiten unter Volllast, aber sie funktionieren", so Böttcher. Insofern gebe es kein Nachschubproblem; die Supermärkte blieben auch wie bisher sechs Tage die Woche geöffnet. Auch die Bundesregierung versicherte: Es gebe keine Versorgungsengpässe. Hamsterkäufe sollten deshalb vermieden werden.

Der Nachschub sei da, aber teilweise könnten die Regale nicht so schnell aufgefüllt werden, wie die Ware verkauft werde. Bundesernährungsministerin Julia Klöckner appellierte an die Bürger, "ihre Vorräte mit Bedacht, Augenmaß und umsichtig aufzustocken – dann ist genügend für alle verfügbar, die Regale werden zeitnah wieder aufgefüllt".

Auch Verkehrsminister Andreas Scheuer twitterte am Wochenende: "Die Versorgung mit Lebensmitteln ist gesichert. Es besteht kein Grund zur Sorge, dass wir irgendwo Knappheiten haben". Für Hamsterkäufe gebe es keinen Anlass. "Sagen Sie es bitte weiter!", so Scheuer auf Twitter.

Höhere Nachfrage nach Trockenlebensmittel

Nach Angaben der "Deutschen Presse-Agentur" stellte etwa die Supermarktkette Rewe vor allem eine höhere Nachfrage nach Trockenlebensmittel wie Nudeln und Reis sowie Konserven und Drogerieartikel fest.

In diesem Zusammenhang sagte ein Sprecher der Kette: "Es wäre nur sinnvoll, wenn die Leute, denen es möglich ist, den Einkauf auf die Woche verteilen, und nicht nur Freitagnachmittag und Samstagmorgen einkaufen". So hätten Mitarbeiter auch die Möglichkeit, die Regale schnell genug neu zu befüllen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Tödlicher Unfall auf A8 bei Zweibrücken: Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen ein

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Hier zu sehen: Die Unfallstelle auf der A8 bei Zweibrücken. Das Motorrad (oben links) ging in Flammen auf. Archivfoto (Hintergrund): BeckerBredel. Archivfoto (Motorrad): Polizei

Am 1. Juli 2018 kam ein 13-jähriger Junge als Beifahrer eines Motorrads bei einem Verkehrsunfall auf der A8 bei Zweibrücken ums Leben. Ein Auto fuhr damals ungebremst von hinten in das Motorrad. Der Verursacher des Unfalls, mutmaßlich in einem weißen Mercedes unterwegs, flüchtete in Richtung Saarland.

Ermittlungen vorerst eingestellt

Bis heute blieben die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Zweibrücken ohne Erfolg. Auch die Ausstrahlungen von TV-Berichten im Südwestrundfunk und im ZDF sowie die Hypnose eines Zeugen erbrachten keine entscheidenden Hinweise.

Wie unter anderem der "Pfälzische Merkur" (PM) berichtet, hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen in dem Fall nun vorläufig eingestellt. Aus einer entsprechenden Mitteilung von Montag (16. März 2020) gehe hervor, dass "sämtliche vorliegenden Zeugenhinweise ausgewertet sind und alle daraufhin erfolgten Ermittlungsmaßnahmen erfolglos blieben". Aus diesem Grund wurde das Verfahren formal eingestellt.

Die Einstellung habe jedoch nicht zur Folge, dass neue Hinweise nicht mehr verfolgt werden. Bis zum Ende der Verjährung bestehe die Möglichkeit der Wiederaufnahme der Ermittlungen mittels neuer Erkenntnisse, heißt es im Medienbericht.

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Bei dem Unfall auf der A8 nahe Zweibrücken starb ein 13-Jähriger. Archivfoto: BeckerBredel

500 Fahrzeuge überprüft

Iris Weingardt, die Leitende Oberstaatsanwältin, erklärte laut "PM": Aufgrund von rund 350 Hinweisen kam es zu Überprüfungen von 500 Kraftfahrzeugen. "Trotz aller Anstrengungen und Ermittlungen, die die Polizei in neun Leitordnern zusammengefasst der Staatsanwaltschaft vorgelegt hat, führten sämtliche veranlassten Überprüfungen und Maßnahmen nicht zum Erfolg", zitiert der "PM".

Die hohe Zahl der Fahrzeugüberprüfungen bei einer geringeren Zahl an Hinweisen sei darauf zurückzuführen, dass teils nur Kennzeichenfragmente von den Hinweisgebern mitgeteilt wurden. Daraufhin ließ man beim Kraftfahrtbundesamt Listen mit allen infrage kommenden Kennzeichenkombinationen erstellen, erklärte die Leitende Oberstaatsanwältin.

Unfall bei Zweibrücken: Kind (13) stirbt bei Crash auf A8

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass es ein weißes Fahrzeug (vermutlich ein Mercedes) war, der die Harley Davidson eines Mannes rammte. Das Motorrad, auf dem der 13-jährige Sohn des Fahrers als Beifahrer unterwegs war, prallte in die Mittelleitplanke, fing an zu brennen. Der Junge starb noch an der Unfallstelle. Sein Stiefvater lag wochenlang schwer verletzt im Krankenhaus.

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Ein kilometerlanger Stau bildete sich nach dem Unfall auf der A8 bei Zweibrücken. Archivfoto: BeckerBredel

Tödlicher Unfall in Zweibrücken: Alle Berichte auf einen Blick

- 02.07.2018: Ein Tag nach dem Unfall. Die Polizei sucht nach Zeugen13-Jähriger stirbt auf A8 bei Zweibrücken - Unfallverursacher flüchtet Richtung Saarland
- 03.07.2018: Die Polizei geht davon aus, das unfallverursachende Fahrzeug sei ein weißer Mercedes SLK gewesen: Polizei jagt Todesfahrer von Zweibrücken
- 04.07.2018: Die Beamten hoffen, der Unfallfahrer meldet sich selbst: Polizei appelliert an Unfallverursacher
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09.07.2018: Einsatzkräfte gehen neuen Hinweisen nach: Tödlicher Unfall auf A 8 bei Zweibrücken - Neue Hinweise und aktueller Stand
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18.07.2018: Ein neuer Zeugenaufruf soll weitere Anhaltspunkte liefern: Polizei startet neuen Zeugenaufruf
- 24.07.2018: Aus ganz Deutschland kommen Hinweise. Doch der entscheidende fehlt: Tödlicher Unfall auf A8 nahe Zweibrücken: Bundesweit Hinweise
- 25.07.2018: 10.000 Euro Belohnung werden ausgeschrieben. Daran beteiligt sich auch eine Motorrad-Gang: Todesfahrt auf A8 bei Zweibrücken: 10.000 Euro Belohnung für Hinweise
- 09.08.2018: Ausstrahlung eines Fernsehbeitrags über den Unfall: Fernsehbericht soll neue Hinweise liefern
- 14.08.2018: Nach der TV-Sendung gehen rund 20 neue Hinweise ein: Rund 20 Hinweise nach Fernsehbericht eingegangen
- 16.08.2018: Heißer Tipp für die Polizei? Möglicherweise wurde der Mercedes nach Norddeutschland verkauft: Tödlicher Crash auf A8 bei Zweibrücken: Unfall-Mercedes nach Norddeutschland verkauft?
-
21.08.2018: Der „Pfälzische Merkur" (PM) sprach mit einem Augenzeugen: So erlebte ein Augenzeuge den Crash
- 22.08.2018: Ausstrahlung eines TV-Beitrages bei „Aktenzeichen XY": Der Fall heute bei "Aktenzeichen XY"
- 03.09.2018: Eine Kooperation mit der Firma Mercedes soll neue Hinweise liefern: Polizei arbeitet jetzt mit Mercedes zusammen
- 05.10.2018: Die Polizei ermittelt weiterhinDas ist der aktuelle Stand der Ermittlungen

- 21.05.2019: Eine Spur führt nach Luxemburg: Kommt der Unfallverursacher einfach davon?
- 02.07.2019: Es wird ein eher unüblicher Ansatz verfolgt: Ein Jahr nach tödlichem Unfall bei Zweibrücken: Hypnose soll neue Hinweise liefern
- 06.01.2020: Ein Rechtshilfeersuchen nach Österreich lieferte nicht den entscheidenden Hinweis: Weitere Spur führt ins Leere

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
- Pfälzischer Merkur

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Saar-Wirtschaftsministerium stellt Vorlage für Grenzpendler zur Verfügung

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An den Grenzübergängen kommt es derzeit zu Kontrollen. Foto: BeckerBredel

Einige Pendler, etwa Beschäftigte im medizinischen Bereich, müssen trotz der Corona-Pandemie über die Grenze. Das funktioniert derzeit allerdings nur mit einer Bescheinigung des Arbeitgebers. Hierzu hat das Wirtschaftsministerium eine Vorlage erstellt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Vorlage online verfügbar

"Das Wirtschaftsministerium greift den saarländischen Unternehmen und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit einer Vorlage unter die Arme", heißt es in der Presseerklärung. Das entsprechende Dokument müsse "nur noch ausgefüllt werden".

Laut Ministerium orientiert sich die Vorlage an luxemburgischem Beispiel und wird von der Bundespolizei anerkannt. Das Dokument steht auf der Info-Plattform des Ministeriums als Download zur Verfügung. Ministerin Rehlinger sagte dazu: "In der Krise kommt es auf Zusammenhalt an. Wir tun, was wir können, um Unternehmen in dieser schwierigen Lage zu helfen. Auch mit kleinen Dingen."

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Wirtschaftsministeriums, 16.03.2020

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mit dpa

Saarland will Fake News während Corona-Krise bekämpfen

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In Windeseile verbreiten sich Fake News über soziale Netzwerke. Foto: Silas Stein/dpa-Bildfunk

Das Saarland hat Fake News in Zeiten der Corona-Krise den Kampf angesagt. Seit Montagmorgen (16. März 2020) kümmert sich der "CoronaNewsroom" darum, gegen Falschmeldungen vorzugehen. Das berichtet der "SR" mit Berufung auf Ministerpräsident Tobias Hans (CDU).

"CoronaNewsroom" soll auch Bürger-Anfragen beantworten

Die Staatskanzlei will die Saarländerinnen und Saarländer jetzt "zeitnah und vollumfänglich" über falsche Gerüchte und Mutmaßungen informieren. Bürgerinnen und Bürger hätten sich jeden Tag mit hunderten Anfragen bei der Staatskanzlei gemeldet, so Hans im Medienbericht. Der "CoronaNewsroom" soll sie jetzt schnell und faktenbasiert beantworten.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Deutsche Presse-Agentur

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Center Parc am Bostalsee schließt wegen Corona-Pandemie

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Der Center Parc am Bostalsee (hier zu sehen) schließt heute (16. März 2020). Symbolfoto: Wikimedia Commons/Tourist-Information Sankt Wendeler Land/CC3.0-Lizenz (Bild unverändert)

Wie aus einer Mitteilung des Ferienpark-Betreibers Center Parcs hervorgeht, schließt die niederländische Kette alle Standorte in Deutschland. Dementsprechend von der Sondermaßnahme betroffen: die Anlage am Bostalsee in Nohfelden.

Schließungen wegen Corona

"Nach den angekündigten Sondermaßnahmen können wir unsere Ferienparks nicht mehr betreiben und müssen, alle deutschen Center Parcs ab Montag, dem 16. März 2020, 12.00 Uhr, schließen", liest man auf der Webseite des Unternehmens.

Die Schließungen hängen mit der aktuellen Ausbreitung des Coronavirus zusammen: Center Parcs befolge nach eigenen Angaben dementsprechend "die Vorschriften der deutschen Regierungsinstitutionen und Gesundheitsbehörden".

Gäste, die sich aktuell in deutschen Parks befinden, sollen diese vor Mittag verlassen. Laut Center Parcs gilt die Maßnahme bis einschließlich 2. April 2020.

Verwendete Quellen:
- Webseite Center Parcs

Verwendetes Foto:
- Wikimedia Commons/Tourist-Information Sankt Wendeler Land/CC3.0-Lizenz (Bild unverändert)

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Versuchter Raub: Hausbewohner jagt Einbrecher in Blieskastel mit Reizgas in die Flucht

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Zwei Einbrecher schlug ein Hausbewohner in Blieskastel in die Flucht. Symbolfoto: Nicolas Armer/Archiv

Zwei unbekannte Täter sind am Samstag (14. März 2020) gegen 04.00 Uhr in ein Wohnhaus in der Straße  "Am Webenheimer Bösch" in Blieskastel-Bierbach eingebrochen. Wie die Polizei mitteilt, waren die beiden Männer bewaffnet und sind durch gewaltsames Aufbrechen der Haustür ins Gebäude gelangt. 

Hausbewohner bemerkte die Eindringlinge

Aufgrund von Geräuschen war der Bewohner jedoch bereits auf die ungebetenen Gäste aufmerksam geworden und konnte einen von ihnen mit einer Tierabwehrpistole mit Reizstoff abwehren. Daraufhin flüchteten beide Täter vom Tatort.

Wer waren die unbekannten Motorradfahrer?

Laut Polizei waren zuvor zwei Personen mit einem Motorrad in der Nähe des Hauses gesehen worden.

Zeugen, die Hinweise zur Tat geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Homburg Tel.: (06841)1060 in Verbindung zu setzen.

Verwendete Quellen:
- Meldung der Polizei Homburg, 15.03.2020

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dpa

Auch Grenzen zu Luxemburg zu: Wie die Kontrollen funktionieren sollen

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Die Bundespolizei wird ab dem heutigen Montag verschärfte Grenzkontrollen durchführen. Archivfoto: BeckerBredel

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat umfassende Kontrollen und Einreiseverbote an den Grenzen zu Frankreich, zu Luxemburg, zur Schweiz, zu Österreich und Dänemark angekündigt. "Für Reisende ohne triftigen Reisegrund gilt, dass sie nicht mehr einreisen können", sagte Seehofer am Sonntagabend (15. März 2020) in Berlin. Die Entscheidung werde an diesem Montag ab 08.00 Uhr greifen.

Krisenstab mit Kanzlerin berät sich

"Die Ausbreitung des Coronavirus schreitet schnell und aggressiv voran", sagte er. "Wir müssen davon ausgehen, dass der Höhepunkt dieser Entwicklung noch nicht erreicht ist", so Seehofer. Am Montag werde im Krisenstab unter dem Vorsitz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach dem Kabinett über weitere Maßnahmen beraten, dazu zählten auch mögliche Rückholaktionen für deutsche Staatsbürger, die in die Heimat zurückkehren wollten.

Pendler und Warenverkehr von Grenzkontrollen ausgenommen

"Deutsche Staatsangehörige haben selbstverständlich das Recht, wieder in ihr Heimatland einzureisen", sagte Seehofer zu den Restriktionen. Das Gleiche gelte auch für Ausländer mit Aufenthaltsberechtigung und Wohnsitz in Deutschland, erklärte Staatssekretär Hans-Georg Engelke. Ausgenommen seien auch der Warenverkehr und der Verkehr von Pendlern. "Wir verbieten ja nicht die Berufstätigkeit", sagte Seehofer.

Altmaier: Einschränkungen gering halten

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) versicherte am Abend im ARD-"Bericht aus Berlin": "Es geht nicht um Grenzschließungen als generelles Mittel." Der freie Warenverkehr und wirtschaftliche Aktivitäten sollten nicht unzumutbar beeinträchtigt werden. "Wir versuchen, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten."

Auch Bundespolizei hat Infizierte

Polizeikräfte seien bereits unterwegs zu den Grenzabschnitten, sagte Dieter Romann, der Präsident der Bundespolizei, bei der Pressekonferenz mit Seehofer in Berlin. Es sei ausreichend Personal vorhanden. Von Corona-Infektionen sei auch die Polizei betroffen. Er nannte vier bestätigte Infektionen und 240 Polizisten, die als Kontaktpersonen in Quarantäne seien. "Die Zahlen steigen ständig", sagte er. Es stünden noch Ergebnisse von 90 Tests aus.

Seehofer: Noch viele Monate mit Coronakrise zu tun

Romann betonte: "Wir schließen keine Grenzen. Nordkorea tut das. Wir kontrollieren an den Grenzen, das ist etwas ganz anderes." Die Grenzkontrollen seien "eine Sache, für die ich seit Freitag in der Tat, ziemlich gekämpft habe", sagte Seehofer. Er habe lange auf eine einvernehmliche europäische Lösung in dieser Frage gehofft. In einer Krisensituation könne man aber irgendwann nicht mehr abwarten. "Schuldig macht sich nur, wer nicht handelt", sagte er. Deutschland werde mit der Covid-19-Krise noch viele Monate zu tun haben.

Andere Länder machten Grenzen zu

Zuvor hatten schon andere EU-Staaten ihre Grenzen weitgehend dicht gemacht, darunter Dänemark, Polen, die Slowakei, Tschechien und Österreich. Frankreich kündigte als Reaktion auf die deutschen Maßnahmen ebenfalls verschärfte Kontrollen an.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saar-Ärzte fordern kompletten Shutdown

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Bürger sollten nur nach Aufforderung die Entnahmestellen besuchen. Symbolfoto: Salvatore Di Nolfi/KEYSTONE/dpa-Bildfunk

Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Saarland fordert zum Schutz der Bevölkerung vor der Ausbreitung des Coronavirus drastische Maßnahmen. "Damit uns das Geschehen nicht überrollt, halten wir einen kompletten Shutdown für die nächsten zwei Wochen für notwendig", sagte Dr. Gunter Hauptmann, Vorstandsvorsitzender der KV.

Es sei jetzt "nicht mehr Zeit genug für Trippelschritte", so Hauptmann. Er führt Österreich als Beispiel an: Die Regierung verhängte hier am Sonntag (15. März 2020) Ausgangsbeschränkungen. Nur bei nicht aufschiebbarer Arbeit, notwendigen Besorgungen oder Hilfe für andere Menschen dürfen Österreicher zurzeit ihr Zuhause verlassen. Viele Geschäfte sind geschlossen.

Nicht selbst zu Entnahmestellen gehen

Die KV appelliert des Weiteren an die Bevölkerung: Patienten sollten bei dem Verdacht einer Ansteckung zu Hause bleiben und sich telefonisch mit ihrem behandelnden Arzt in Verbindung setzen. Eine Abstrichentnahme erfolge ausschließlich auf Veranlassung dieses Mediziners.

Bürger sollten die Abstrichentnahmestellen nicht einfach ohne Rücksprache und Überweisung besuchen. Es gebe nach wie vor "keinen Grund für Panikreaktionen", so die KV.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung, 16.03.2020
- Spiegel

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Bouillon für Schließung von Restaurants und Kneipen im Saarland

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Nach Ansicht von Innenminister Bouillon sollen Restaurants und Kneipen im Saarland schließen. Symbolfoto: Hauke-Christian Dittrich/dpa-Bildfunk

Saarlands Innenminister Klaus Bouillon (CDU) hat sich für die Schließung von Restaurants und Kneipen ausgesprochen. Das berichten "SZ" und "SR" übereinstimmend.

Auch Spielplätze und Skater-Anlagen sollen schließen

Der Politiker sagte demnach, wegen der steigenden Anzahl der Corona-Fälle müssten solche Maßnahmen ergriffen werden. Er plädierte auch für das Schließen von Skater-Anlagen und Spielplätzen, so die "SZ". Bouillon wolle dies am Montagmorgen (16. März 2020) bei einer Schaltkonferenz der CDU-Fraktion anregen.

Der Innenminister will zudem Hilfe durch die Bundeswehr. Durch deren medizinischen Personal soll die Zahl der Corona-Tests ausgeweitet werden, berichtet der "SR".

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Klaus Bouillon erhofft sich Hilfe durch die Bundeswehr. Foto: BeckerBredel

Berlin untersagt Ansammlungen von mehr als 50 Menschen

Der Berliner Senat hatte zuvor beschlossen, alle öffentlichen und nicht-öffentlichen Veranstaltungen mit mehr als 50 Besuchern zu untersagen. Kneipen mussten daraufhin schließen. In Restaurants, in denen Speisen selbst zubereitet werden, müssen Tische jetzt einen Mindestabstand von 1,50 Metern haben. Gaststätten mit weniger als 50 Plätzen sollen laut Zeitung "B.Z." Anwesenheitslisten führen.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Saarländischer Rundfunk
- B.Z.

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mit dpa

Geschäfte sollen schließen, Supermärkte offen bleiben: Die Pläne der Bundesregierung

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Die Bundesregierung empfiehlt den Ländern, einige Läden zu schließen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Die Bundesregierung schlägt den Ländern im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus die Schließung einer Vielzahl von Geschäften vor. Supermärkte und andere Läden, die zur Versorgung der Menschen dienen, sollen demnach allerdings offen bleiben, wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag (16. März 2020) nach einer Sitzung des Kabinettsausschusses zur Coronakrise aus Regierungskreisen erfuhr. Ob und wann die Empfehlung von den Ländern umgesetzt wird, ist noch unklar.

Aus den Regierungskreisen hieß es, natürlich würden auch Supermärkte geöffnet bleiben. Es handele sich gerade nicht um einen sogenannten "Shutdown", bei dem alle Läden geschlossen würden.

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung hat der Kabinettsausschuss den Bundesländern eine neue Liste mit Empfehlungen zukommen lassen, die die sozialen Kontakte im öffentlichen Bereich auf ein Minimum reduzieren sollen.

Welche Betriebe offen bleiben sollen

Demnach sollen weiterhin Einzelhandelsbetriebe für Lebens- und Futtermittel, Wochenmärkte, Lieferdienste, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen und Banken sowie Sparkassen, Poststellen, Waschsalons und der Großhandel geöffnet bleiben. Laut "Bild" sollen die genannten Läden auch an Sonntagen öffnen dürfen.

Was schließen soll

Laut "Bild" sollen unter anderem auch Fitnessstudios, Bars und Spielhallen schließen. Gottesdienste sollen verboten werden, empfiehlt die Regierung. Zusammenkünfte in Vereinen sollen unterlassen werden. Restaurants und Gaststätten sollen spätestens um 18.00 Uhr schließen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Bild

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