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Arbeitsagentur und Jobcenter im Saarland nur noch per Telefon und Mail erreichbar

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Die Arbeitsagentur Saarland und die Jobcenter sind aktuell nur telefonisch, per E-Mail oder per Post erreichbar. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa

Arbeitsagentur unterbindet persönliche Kontakte

Um sowohl die Mitarbeiter als auch die Besucher vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus zu schützen, sind die Arbeitsagentur Saarland sowie die Jobcenter aktuell nur noch telefonisch, per Post oder per E-Mail erreichbar.

Das hat zur Folge, dass die Antragsteller von Geldleistungen aktuell nicht persönlich erscheinen müssen, um die Finanzmittel zu erhalten. Laut der Regionaldirektion der Agentur für Arbeit Rheinland-Pfalz-Saarland habe man den Betrieb nun so umgestellt, dass ein persönliches Erscheinen nicht mehr notwendig sei.

Bisher ausgemachte Termine entfallen

Alle persönlichen Gesprächstermine, die bereits ausgemacht wurden, entfallen vorerst ohne Rechtsfolgen. Diese müssen auch nicht gesondert abgesagt werden. Laut Angaben der Arbeitsagentur entstehen aktuell niemandem Nachteile, wenn ein persönliches Vorsprechen versäumt werde. In Anbetracht der aktuellen Corona-Lage soll die Bürokratie zugunsten einer sicheren Auszahlung eingeschränkt werden.

Telefonnetz der Arbeitsagentur überlastet

Laut Informationen der Arbeitsagentur kommt es aufgrund der außerordentlich erhöhten Nachfrage derzeit zu Überlastungen des Telefonnetzes. Deswegen bittet die Regionaldirektion der Agentur für Arbeit darum, Anrufe auf den Service-Nummern auf Notfälle zu beschränken. Anträge könnten formlos per E-Mail oder über die eServices der Arbeitsagentur eingereicht werden, ohne dass dadurch Nachteile entstünden.

Verwendete Quellen:
- Angaben der Regionaldirektion der Agentur für Arbeit Rheinland-Pfalz-Saarland

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