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Hotel- und Gaststättenverband Saar fordert Hilfsfonds - extreme Umsatzeinbußen wegen Corona

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Die Auswirkungen des Coronavirus im Saarland treffen das Gastro- und Hotelgewerbe schwer. Symbolfoto: Daniel Karmann/dpa-Bildfunk

Hotels und Gastrobetriebe leiden derzeit unter extremen Einbußen, bei vielen gehe der "der Umsatz gegen null": Das sagte Frank C. Hohrath, Hauptgeschäftsführer des Dehoga Saar, der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Um Insolvenzen abzuwenden, müssen Betriebe "jetzt schnell und unbürokratisch an Geld kommen", so Honrath. Daher fordert der Verband die zügige Auflage eines Hilfsfonds.

Dehoga befürchtet gravierende Auswirkungen

Der Hauptgeschäftsführer des Dehoga Saar befürchtet: Ohne Hilfsfonds werde die touristische und gastronomische Welt im Saarland nach Ende der Krise eine andere sein. "Wir werden viele Hotels und Restaurants sehen, die geschlossen bleiben", so Hohrath.

Von der Politik in Aussicht gestellte Kredite würden der Branche nichts bringen. Erstens, weil sie zurückgezahlt werden müssten. Und zweitens, weil "sie viel zu spät da sind", zitiert dpa den Saar-Hauptgeschäftsführer. Derweil greifen laut Hohrath viele Betriebe "nach jedem Strohhalm". Sie würden etwa auf Lieferdienste oder Außer-Haus-Verkauf umstellen.

Landesregierung entscheidet sich für Schließungen

Am morgigen Mittwoch (18. März 2020) wird sich die wirtschaftliche Lage der Betriebe weiter verschärfen. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die Landesregierung unter anderem die Schließung von Kneipen beschlossen. Alle Details dazu haben wir hier für euch zusammengefasst: Saarland verkündet Schließung von vielen Geschäften und Einrichtungen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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