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Zahl der Corona-Infektionen im Saarland steigt auf über 250 Fälle

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Im Saarland ist die Zahl der Corona-Infektionen auf 255 angestiegen. Symbolfoto: Hans Klaus Techt/APA/dpa

Aktuell 255 Corona-Fälle im Saarland

Die Zahl der im Saarland an Corona erkrankten Personen ist auf inzwischen 255 bestätigte Fälle angestiegen. Diesen Stand von Freitag (20. März 2020, 15.00 Uhr) veröffentlichte das saarländische Gesundheitsministerium am Abend in einer Pressemitteilung über die aktuelle Entwicklung des Coronavirus im Saarland.

Corona-Fälle im Saarland nach Landkreisen aufgeschlüsselt

102 bestätigte Fälle gibt es inzwischen im Regionalverband Saarbrücken, jeweils 38 sind es im Saarpfalz-Kreis und im Kreis St. Wendel. Im Kreis Neunkirchen sind 34 Personen betroffen, im Kreis Saarlouis 28. Im Kreis Merzig-Wadern gibt es derzeit 15 bestätigte Fälle.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums vom 20.03.2020

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Ausgangsbeschränkung im Saarland beschlossen

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Tobias Hans (CDU), Ministerpräsident des Saarlandes. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild

Ausgangsbeschränkungen im Saarland

Nun ist es offiziell: Auch im Saarland kommt es aufgrund der aktuellen Coronakrise zu Ausgangsbeschränkungen. Eine entsprechende Regelung wurde am heutigen Freitagnachmittag (20. März 2020) im Rahmen einer Allgemeinverfügung beschlossen. Darüber informieren Ministerpräsident Tobias Hans und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger aktuell in einer Pressekonferenz in der Staatskanzlei des Saarlandes. 

Ausgangsbeschränkung auf 14 Tage befristet

Die Ausgangsbeschränkung im Saarland gilt ab dem morgigen Samstag (20. März 2020) ab 00.00 Uhr (also mit Ablauf des heutigen Freitags) und ist vorerst auf 14 Tage beschränkt.

Mit der einschneidenden Maßnahme reagiert das Saarland auf immer weiter steigende Infektionszahlen der aktuellen Corona-Pandemie. Die Maßnahme erfolge vor allem auch, weil immer noch zu viele Menschen sorglos agieren und sich nicht an bestehende Auflagen halten, wonach Zusammenkünfte in Gruppen untersagt sind.

Ausgangsbeschränkung im Saarland

Im Gegensatz zu einer Ausgangssperre wie in Frankreich hat sich das Saarland zu Ausgangsbeschränkungen entschieden. Dabei handelt es sich um eine weniger drastische Maßnahme - die aber dennoch weitreichende Folgen mit sich bringt. Und zwar unter anderem:

- Verlassen der eigenen Wohnung nur noch mit triftigem Grund erlaubt (unter anderem Arbeit, Einkäufe, Arzt, Apotheke, Versorgungsgänge sowie Hilfe für andere Personen)
- Sport und Bewegung nur alleine, mit den Personen aus dem selben Haushalt oder mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person
- Weitere Geschäfte müssen schließen (beispielsweise Friseure und Kosmetiker)
- Restaurants schließen für Gäste (nur Mitnahme-Service oder Lieferungen erlaubt)
- Geschäfte des täglichen Bedarfs bleiben weiterhin geöffnet
- Baumärkte dürfen nur noch unter strengen Auflagen geöffnet bleiben.

Hans kündigt Sanktionen für Verstöße an

Wer sich nicht an die Ausgangsbeschränkungen nicht halte, müsse laut Ministerpräsident Tobias Hans mit Sanktionen rechnen. Man werde nun kontrollieren, ob Personen das Haus mit triftigem Grund verlassen. Sollte das nicht der Fall sein, werden empfindliche Strafen folgen. Geldstrafen können laut Angaben von Tobias Hans mit einer Geldstrafe bis zu maximal 25.000 Euro bestraft werden.

Rehlinger: "Schwerste Entscheidung, die ich je treffen musste"

Genau wie Tobias Hans hält die Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger die Ausgangsbeschränkungen im Saarland für "absolut notwendig". Sie bezeichnete diesen Schritt als "die schwerste Entscheidung", die sie "je treffen musste". Aber der damit verbundene Eingriff in Grundrechte sei unumgänglich, da alle vorherigen Appelle an die Bevölkerung gescheitert seien. 

Weitere Informationen folgen schnellstmöglich!

Verwendete Quellen:
- Pressekonferenz der saarländischen Landesregierung vom 20.03.2020

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PinkGloves-Gate & eine neue Impfhoffnung

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Willkommen zum fruehstart Millennial-Update!
Ab jetzt fassen wir jeden Donnerstag die wichtigsten News des Tages hier kurz & prägnant für Euch zusammen. Dabei setzen wir den Schwerpunkt auf das, was Millennials wissen MÜSSEN: Das Neuste in Sachen Social Media & Big Tech.

Unsere heutigen Themen:
Söder & Laschet gaben gestern zur Abwechslung mal Ruhe. Daher widmen wir uns heute dem großen Skandal um die Pink Gloves. Und es gibt gute Nachrichten: Eventuell kommen wir bald doch noch an ausreichend Impfstoff. 

Außerdem ...
... haben wir uns Verstärkung geholt: Vanessa. Sie ist Social Media Beraterin, Social Media Junkie und lebt in Kalifornien. Also nahe am Puls von Big Tech.

Von Ihr ...
... erfahren wir ab sofort die neuesten Trends in puncto Clubhouse, Insta, TikTok, Influencer Insights etc.. Und zwar jeden Donnerstag in "Vanessas Kolumne".

Zum Auftakt ...
... erklärt sie gleich mal, warum Uber im Amiland ein so großes Thema ist. Hier nutzt man das ja doch eher selten.

 

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Also: Haut Rein!
Alle Infos dazu findet Ihr HIER.

IRGENDWELCHE Fragen?
Dann schreibt sie uns jederzeit gerne an crew@fruehstart-newsletter.de 

CORONA

 

Curevac - Eine neue Hoffnung?Die Impfstoff-Bestellung hat die EU ja bekanntlich vermasselt.
Aber eventuell gilt bald: Neuer Stoff - neues Glück!

Denn mit Curavec geht ein weiteres Vakzin an den Start.
Und zwar vom Typus rMNA. Das sind "die ohne Thrombose".

Hallelujah!
Die Jungs sitzen in Tübingen, also haben wir da ganz gute Karten. 300 Millionen Dosen könnten sie in diesem Jahr noch liefern. Und das wäre fast schon die Hälfte des gesamten EU-Bedarfs. 

Vielleicht ...
... hören wir diesmal auch einfach gleich auf den Lauterbach. Denn am Ende müssen wir das ja erfahrungsgemäß dann ja sowieso immer tun. 

Sein Vorschlag:
Eine Notfallzulassung für Deutschland. Eine EU-Prüfung dauert ihm nämlich zu lange.

Und wer die EU kennt, ...
... kann sich das sicher sehr "lebhaft" vorstellen.

THEMA DES TAGES

 

#PinkGloves-Gate!

In der Höhle der Löwen ...
... präsentierten zwei (männliche) Gründer am Dienstag eine nobelpreisverdächtige Idee: Einen Einweghandschuh zur Entsorgung von Damenhygieneartikeln.

Problem:
Ignorante Naturen könnten ihn eventuell mit dem gemeinen Plastikhandschuh verwechseln.

Doch selbst daran hatten sie gedacht!
Zur Unterscheidung setzten sie zunächst einen extrem hohen Preis dafür an. Und um ganz sicher zu gehen, statten sie ihn auch noch mit einer Signalfarbe aus: Pink. Das Ergebnis nannten sie dann - äußerst treffend - "Pink Glove".

Genial!
Aber konnte diese verheißungsvolle Innovation auch Ralf Dümmels berüchtigte Due Diligence überstehen? Mit Argusaugen überprüfte er, ob das Produkt in ein Großmarktregal hineinpasst.

Und auch diese Hürde wurde gemeistert!
Damit war die A-Runde perfekt!

Die Geburt eines deutschen Unicorns?
Alles schien möglich. Wäre da nur nicht die störrische Zielgruppe: Obwohl ausschließlich zu ihrem Wohle erdacht, zog sie tagelang verbissen gegen die #PinkGloves zu Felde.

Aber Mann kennt das ja.
Da kümmert man sich mal. Und dann ist auch wieder nicht Recht.

Oder ...
... ist der Pink Glove seiner Zeit einfach nur zu weit voraus?

In diesem Fall besteht Hoffnung!
Die nächste Pandemie kommt ja bestimmt. Und vielleicht investiert dann wieder jemand in zu viele Plastikhandschuhe, die er dann einfach nicht mehr los wird ...

GEWINNER DES TAGES:

 

Bernard Arnault. Denn Europas Reichster hat im letzten Jahr ca. 95 Milliarden Dollar verdient. Netto.

Coinbase. Denn die Krypto-Plattform ging gestern an die Börse. Erste Bewertung: 85,8 Milliarden Dollar. Das ist das 16-Fache der Deutschen Bank.

VERLIERER DES TAGES:

 

Fox News. Denn der brachialkonservative Nachrichtensender hatte eine tolle Idee: Eine Comedy-Show, die sich über alles woke amüsiert. Lebensdauer: Ein halber Scaramucci. (Diese Zeiteinheit wurde einst eingeführt, um die Amtszeiten von Trumps Beratern zu vergleichen. Sie entspricht in etwa vier Wochen.)

Gewerkschaften. Denn sie haben ihre große Schlacht gegen Amazon - zumindest vorerst - sehr deutlich verloren. 

 

VANESSAS KOLUMNE:

 

Uber ist hier eine Offenbarung.


Amis laufen nicht.
Sie fahren auch kein Fahrrad. Und schon gar nicht mit Bus und Bahn. Soweit das Klischee.

In LA stimmts!
Als ich vor 13 Jahren hergezogen bin, war meine allererste Investition ein Gebrauchtwagen. Um genau zu sein: Ein VW Jetta.

Fun fact:
Das ist zwar ein echter VW - in Deutschland hab ich aber noch keinen Jetta gesehen. Daher würde ich ihn mal als "Polo-Limousine" umschreiben.


 

Mein größter Alptraum ...
... war lange, dass ich irgendwann in meinen Jetta steige - und er springt nicht mehr an. Während meines Studiums konnte ich mir einen Ersatz nämlich kaum leisten. Und ohne den Jetta war mein Leben im Prinzip gar nicht denkbar.

Vor ein paar Monaten war es dann soweit.
Der Jetta gab auf. Und es passierte: Gar nichts. Ich habe mich seitdem um kein neues Auto mehr bemüht. Dank Uber war das auch gar nicht nötig: Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, ein Uber ist fast immer in wenigen Minuten verfügbar. Und auf Vorbestellung sowieso.

Ist das nicht teuer?
Jein. Denn in einer Stadt voller Ubers, kann man die Nutzung optimieren: Ein Uber X (ein beliebiges Auto mit Amateur-Chauffeur) kostet in etwa halb so viel, wie ein normales Taxi. Das hängt auch von der Tageszeit bzw. der Auslastung der Fahrer ab.

Wer ein bisschen Zeit hat ...
... kann sich aber auch für ein "Uber Pool" entscheiden. Lustigerweise folgt das dem gleichen Prinzip, wie das "Sammeltaxi" in Schwellenländern. Nur halt per AI: Die App findet - auf Wunsch - ein Sammel-Uber, dessen Route einigermaßen zum eigenen Start- und Zielort passt. Und dann steigt man einfach zu und fährt  mit. Im Zweifel mit Zwischenstopps. Und nicht auf dem direktesten aller Wege. Dafür aber ziemlich günstig.

Im Schnitt ...
... kann ich wegen Corona noch nicht so recht sagen, ob sich die Uberei auch unter normalen Umständen noch lohnt. Aber gefühlt ist es momentan doch sehr erleichternd.

Denn die Mobilität in LA hat ihre Tücken.
Die Parkregeln sind oftmals kryptisch. Die Strafen hingegen garantiert und drakonisch: Vor Hydranten parken ist z.B. eine Todsünde. Sie wird durch zeitnahes Abschleppen bestraft. Dann gibt noch es gewisse Wochen- bzw. Uhrzeiten, zu denen die Straßenreinigung anrückt. Und das tut sie mit einer Armee von Abschlepp-Trucks: Wenn aus irgendeinem Schild hervorgeht, dass Donnerstags zwischen 8:00 und 9:00 das Parken verboten ist, dann hängen die dortigen Autos um 8:01 schon am Haken.

In beiden Fällen ...
... muss man sein Auto dann in einem äußerst unangenehmen Verfahren wieder auslösen. Preis: Ab 1.000 Dollar aufwärts.

Und dann ist da noch das DUI.
Verglichen mit Deutschland ist das mit Alk hier etwas diffuser: Eine reine Alkoholkontrolle findet eher selten statt. Aber gnade Dir Gott, die Polizei erwischt Dich bei einem ungeschickten Manöver. Oder ein Rücklicht ist kaputt. Kommen die "Cops" dann zu dem Schluss, dass ein Fall von "Driving under Influences" vorliegt, wandert man im Zweifel sogar erstmal in die Zelle. "Mugshot" inklusive. 

Dafür ist dann sogar egal, ...
... wieviel Promille man hat. Denn in Kalifornien ist das "Driving under Influences" (stellenweise) einfach generell verboten. Eventuell muss man für ein DUI noch nicht einmal fahren: Es kursieren Geschichten, dass man nur "die Kontrolle" über ein Fahrzeug haben muss. Also im geparkten Auto auf dem Fahrersitz sitzen, oder so. 

Logischerweise war das DUI hier eine ständige Bedrohung.
Seit Kurzem gibt es hier zwar sogar eine U-Bahn. Aber spätestens wenn es dunkel wird, ist sowas kein Thema mehr. Vor Uber hieß das meist: Fahren und hoffen. Insofern ist Uber für Viele eine echte Offenbarung: Man will mal was trinken, das Auto war ist gerade kaputt oder ähnliches: Sowas war früher ein mittleres Drama. Jetzt swipt man dreimal übers Handy, wartet ein paar Minuten - und das Problem ist gelöst.

Post Scriptum:
Neben Uber ist auch Lyft sehr beliebt. Ich nutze gewohnheitsmäßig aber meist Ersteres, daher kenne ich mich beim Anderen nicht ganz so gut aus.

GRAFIK DES TAGES:

 

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Saarländische Landkreise werden mit Corona-Testzentren gerüstet

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In allen saarländischen Landkreisen sollen eine oder zwei Corona-Teststationen eingerichtet werden. Symbolfoto: Alex Talash/dpa-Bildfunk

Die neuen Corona-Teststationen sollen alle Landkreise im Saarland abdecken. Einige Standorte wie der Ford-Parkplatz in Saarlouis und das HIL-Gelände in St. Wendel stehen bereits fest. Das berichtet der "SR". Auch in den übrigens Landkreisen wurden bereits Orte vorausgewählt, die nun von der Kassenärztlichen Vereinigung geprüft werden. Die Bundeswehr soll die Organisation in den Drive-In-Stationen übernehmen.

Weiterhin keine Reihentests im Saarland

Reihentests wird es nach wie vor nicht geben, da die Laborkapazitäten hierfür nicht ausreichen. Etwa 2.000 Tests seien täglich möglich, so der "SR". Zudem seien massenhafte Testungen nicht zielführend, da nach einem negativen Ergebnis bereits zwei Tage später erneut getestet werden müsste. Nur, wer krank ist oder einen begründeten Verdacht auf eine Infektion hat, sollte sich daher testen lassen.

Fieberpraxen in allen Landkreisen

In allen Landkreisen sollen zur Versorgung von Patienten mit leichteren Symptomen zudem zwei Fieberpraxen eingerichtet werden. Niedergelassene Ärzte sollen ihre Praxen dafür zur Verfügung stellen. Diese werden dann mit entsprechenden Schutz-Utensilien hergerichtet.

Mehrere Arztpraxen wegen Corona-Kontakt außer Betrieb

So sollen außerdem Corona-Patienten aus anderen Hausarzt-Praxen ferngehalten werden. Der "SR" berichtet, dass bereits zwölf Arztpraxen und zwei Kinderärzte wegen eines Corona-Kontakts außer Betrieb gesetzt werden mussten.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Bis Ende März wohl vierstellige Zahl an Corona-Infektionen im Saarland

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Die aktuellen Daten zum Coronavirus im Saarland haben wir für euch zusammengefasst. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Robert Michael

Aus einem Bericht des "SR" geht hervor: Das Gesundheitsministerium meldet derzeit eine Verdopplung von Infektionsfällen alle 2,2 Tage. Daher steige im Saarland die Anzahl an Personen, die sich mit dem Coronavirus infizieren, exponentiell.

Laut Gesundheitsministerium sei bis Ende März daher eine vierstellige Zahl an Erkrankten zu erwarten. Darüber hinaus berichtet der "SR", dass das Ministerium für April eine weitere große Welle an Infektionen erwartet.

Die Zahlen

Noch am Dienstag (17. März 2020) meldete das Gesundheitsministerium 101 Infektionen im Saarland, am Mittwoch gab es 146 positive Testungen. Gestern wurde mitgeteilt, dass die Zahl der Corona-Erkrankungen im Saarland auf 217 Corona-Fälle angestiegen ist.

Die Zahlen für den heutigen Freitag veröffentlicht das Saar-Gesundheitsministerium voraussichtlich am frühen Abend.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Ausnahmeregelung: Medikamente können per Anruf verschrieben werden

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Ärzte im Saarland können Rezepte künftig auch bei Anruf von Patienten an Apotheken übermitteln. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk

Vertragsärzte im Saarland können Medikamente ab sofort verschreiben, ohne dass die Patienten dafür in die Praxis kommen müssen. So sollen unnötige Kontakte - vor allem in gefährdeten Berufsgruppen - vermieden werden. Das kündigen die Kassenärztliche Vereinigung und die Apothekenkammer des Saarlandes in einer Pressemitteilung an.

Rezepte per Anruf erhältlich

Ab sofort bis zum 30. April 2020 genügt ein Anruf des Patienten in einer Arztpraxis und das benötigte Rezept wird über Fax oder Mail an die Wunsch-Apotheke übermittelt. Dort können die Betroffenen ihre Medikamente entweder selbst abholen oder eine Vertrauensperson benennen, die ihre Besorgungen erledigt. Bei Bedarf ist auch eine Zustellung von lebenswichtigen Arzneimitteln durch die Apotheken möglich.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung und Apothekenkammer des Saarlandes

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Coronavirus im Saarland: aktuelle Meldungen vom Freitag

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Wir haben die wichtigsten Meldungen vom Freitag (20.03.2020) zum Coronavirus im Saarland für euch zusammengefasst. Symbolfoto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Zahl der Corona-Erkrankungen im Saarland wächst exponentiell

Die Zahl der Coronavirus-Erkrankungen steigt aktuell auch im Saarland exponentiell an. Laut Angaben des Gesundheitsministeriums sind derzeit 255 Menschen im Saarland am Coronavirus erkrankt.

Bis Ende März vierstellige Infektionszahl im Saarland prognostiziert

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums verdoppelt sich im Saarland derzeit die Zahl der infizierten Personen alle 2,2 Tage. Aufgrund des exponentiellen Anstiegs sei hierzulande bis Ende März mit einer vierstelligen Zahl an Corona-Infektionen zu rechnen. Mehr Informationen unter: "Bis Ende März wohl vierstellige Zahl an Corona-Infektionen im Saarland".

Ausgangsbeschränkungen im Saarland beschlossen

Ministerpräsident Tobias Hans und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger haben am Freitagabend im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt gegeben, dass es auch im Saarland zu Ausgangsbeschränkungen kommen wird. Weitere Details unter: "Ausgangsbeschränkung im Saarland beschlossen".

Saarland bekommt mehr Corona-Testzentren

In allen saarländischen Landkreise sollen in Kürze ein bis zwei Corona-Testzentren zur Verfügung stehen. Vor allem Drive-In-Stationen sind geplant. Für Erkrankte soll es außerdem weitere medizinische Versorgungsangebote geben. Mehr dazu unter: "Saarländische Landkreise werden mit Corona-Testzentren gerüstet".

Kleinere Übergänge an Grenzen zu Frankreich und Luxemburg gesperrt

Um die weitere Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat man im Saarland kleinere Übergänge an den Grenzen zu Frankreich und Luxemburg geschlossen. Die Grenzen sollen aktuell nur noch an bestimmten Orten überschritten werden dürfen. Mehr Informationen unter: "Grenzen zu Frankreich und Luxemburg: Kleine Übergänge werden geschlossen".

Coronakrise setzt Saar-Kliniken unter Druck

Aufgrund der zunehmenden Verbreitung des Coronavirus im Saarland verschärft sich hierzulande auch die Lage für die Kliniken. Einige kleinere Krankenhäuser befinden sich bereits am finanziellen Limit. Mehr dazu unter: "Coronakrise setzt Saar-Kliniken zunehmend unter Druck".

Saarland bekommt Drive-In-Station für Corona-Tests

Ab dem kommenden Dienstag (24. März 2020) soll auf dem Gelände der Ford-Werke in Saarlouis die saarlandweit erste Drive-In-Teststation für das Coronavirus ihren Betrieb aufnehmen. Menschen können sich dort dann testen lassen, wenn eine entsprechende Überweisung des Hausarztes vorliegt. Weitergehende Informationen unter: "Ford-Gelände in Saarlouis soll Drive-In-Station für Corona-Tests werden".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Saarland ist gut gerüstet für die Beatmung von Corona-Patienten

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Im Saarland wurden genug Beatmungsgeräte bestellt, um etwa 1.000 Corona-Patienten versorgen zu können. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Bildfunk

Im Saarland seien kurzfristig noch weitere Beatmungsplätze bestellt worden. Für etwa eine Million Saarländer stünden letztlich 1.000 Versorgungsstationen bereit. Zum Vergleich: In ganz Italien gab es für 60 Millionen Einwohner nur 5.500 Stellen.

Allerdings seien die Situationen in verschiedenen Ländern in der Corona-Krise nur bedingt vergleichbar. "Da gibt, es glaube ich, deutliche Unterschiede, deshalb sollte man bei ungleichen Voraussetzungen nicht zwingend das Gleiche tun, denn es führt möglicherweise ein bisschen zu weit."

Dennoch schloss sie weitere Maßnahmen wie eine Ausgangssperre nicht aus. "Wenn sich das Verhalten nicht ändert, wird man sicher darüber nachdenken müssen, was weiter zu entscheiden sein wird." Bei einigen fehle offenbar noch die Einsicht - und jeder Infektionsweg müsse in der Krise verhindert werden. Zu einer solchen könnte es übrigens heute noch kommen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Eppelborn: Justin (13) wird aktuell vermisst

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Justin war zwei Wochen lang verschwunden. Foto: Polizei

 

Update (30. März 2020): Justin ist wieder da, die Öffentlichkeitsfahndung ist beendet.

 

Mit einem Foto wendet sich die Polizeiinspektion Neunkirchen derzeit an die Öffentlichkeit: Wer weiß, wo sich der 13-jährige Justin aufhält? Seit Sonntag (15. März 2020) ist der Junge abgängig.

Justin war in der Vergangenheit schon öfter verschwunden, zuletzt im Januar 2020.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Neunkirchen, 20.03.2020

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dpa

Restaurantkette Vapiano ist insolvent

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Die Restaurantkette Vapiano musste am heutigen Freitag (20.03.2020) Insolvenz anmelden. Symbolfoto: Fabian Sommer/dpa

Vapiano insolvent: Coronakrise verschärfte Lage

Wegen eines drastischen Umsatzrückgangs ist die Restaurantkette Vapiano zahlungsunfähig geworden. Das Unternehmen war bereits vor der Corona-Ausbreitung finanziell angeschlagen. Das Ausbleiben der Kunden durch die Ausbreitung des Coronavirus habe das Unternehmen dann schließlich in die Zahlungsunfähigkeit befördert. Für das erste Quartal rechnete das Unternehmen am Montag mit einem Umsatzrückgang von rund 20 Prozent im Vergleich zum Jahresauftakt 2019.

Vapiano hofft auf Corona-Hilfspakete

Damit sei der Vorstand von Vapiano laut Unternehmensangaben nun verpflichtet, spätestens innerhalb von drei Wochen den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu stellen. Der Vorstand wolle in der aktuellen Situation sorgfältig prüfen, ob sich das Insolvenzverfahren innerhalb der Frist noch abwenden lasse - etwa durch in der Coronakrise angekündigte staatliche Hilfsprogramme.

Bereits am Montag war bekannt geworden, dass das Unternehmen unter den Folgen der angeordneten Lokalschließungen in vielen Ländern leidet. Seinerzeit hieß es bereits, die Kette sei in den kommenden Wochen auf die von verschiedenen Regierungen in Europa angekündigten finanziellen Unterstützungsprogramme im Rahmen der Coronakrise angewiesen. "Vapiano beabsichtigt daher, diese finanziellen Unterstützungen zu beantragen, in Deutschland zum Beispiel über die KfW", teilte das Unternehmen am Montagabend in Köln mit.

Aktuelle Restaurant-Schließungen wegen Corona-Ausbreitung

Derzeit seien nahezu alle Restaurants der Kette in Österreich, den Niederlanden, Luxemburg, Frankreich und den USA auf Anordnung der zuständigen Behörden bis auf Weiteres geschlossen. "Das Unternehmen erwartet gleichartige Anordnungen auch von deutschen Behörden in Bezug auf viele Restaurants in Deutschland", hieß es in einer Mitteilung von Vapiano.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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mit dpa

Corona-Krise im Saarland: Viele Anrufer bei der Telefonseelsorge

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Bei der Telefonseelsorge rufen derzeit deutlich mehr Saarländerinnen und Saarländer an. Foto: dpa-Bildfunk/Uwe Zucchi

"Corona ist wie ein Grundton, der unsere Gesellschaft im Moment beherrscht, und das nimmt weiter zu", sagte Pfarrer Volker Bier von der Evangelisch-Katholischen Telefonseelsorge Saar am heutigen Freitag (20. März 2020) der Deutschen Presse-Agentur ("dpa").

Im Vergleich zum Februar sei die Zahl der geführten Gespräche im März um etwa 50 Prozent gestiegen, so Bier. Dabei gehe es weniger um die Sorge um die eigene Gesundheit.

Das sind die Ängste

Nach Angaben des Pfarrers seien es Auswirkungen von den Einschränkungen des öffentlichen Lebens oder auch Zukunftsängste, die zu Anrufen bei der Seelsorge führen. Das geht ebenso aus der "dpa"-Meldung hervor.

Ein konstruiertes Beispiel: Der beste Freund stirbt im Krankenhaus. Wegen der Einschränkungen des Zugangs zur Klinik ist jedoch der Beistand am Sterbebett nicht möglich. Inzwischen sei aber auch die Sorge um den Arbeitsplatz sehr groß, so Bier zu "dpa".

Auch Mail oder Chat möglich

Derweil ermuntert der Pfarrer die Menschen auch mehrfach anzurufen, wenn die Telefonseelsorge nicht auf Anhieb erreichbar sei. "Die beste Zeit für Anrufe sei am Vormittag", erklärt Bier. Darüber hinaus könnten die Menschen auch online über E-Mails oder Chats Kontakt mit der Telefonseelsorge aufnehmen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Im Saarland soll ein Feldlazarett eingerichtet werden - Antrag bei Bundeswehr

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Das Saarland bittet die Bundeswehr um weitere Hilfe. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Bernd von Jutrczenka

Noch am heutigen Freitag (20. März 2020) stelle das Saarland bei der Bundeswehr einen weiteren Antrag auf Amtshilfe. Wie der "SR" berichtet, habe Ministerpräsident Tobias Hans diesbezüglich bereits mit Annegret Kramp-Karrenbauer gesprochen.

Bitte um Feldlazarett

Nach Angaben des Medienberichts bittet das Saarland die Bundeswehr in dem Antrag um die Einrichtung eines Feldlazaretts. Dieses sei für die zivile Nutzung gedacht.

Innenminister Klaus Bouillon habe in dem Zusammenhang erklärt: Angesichts der Lage in der Nachbarregion Grand-Est sei die Maßnahme "in seinen Augen notwendig". Das geht ebenso aus dem "SR"-Bericht hervor.

Weitere Anträge

Um unter anderem die Ausbreitung des Coronavirus im Saarland einzudämmen, hatte das Saarland bei der Bundeswehr bereits zuvor Anträge auf Amtshilfe gestellt. Die ausführlichen Informationen dazu gibt es hier: So hilft die Bundeswehr dem Saarland in der Coronakrise.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundunk

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Ausgangssperre: Hans für bundesweit einheitliche Lösung - Entscheidung am Wochenende?

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Ministerpräsident Tobias Hans ist für eine bundesweit einheitliche Lösung der Ausgangssperre. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Saar-Ministerpräsident Tobias Hans hat sich in Bezug auf die mögliche Ausgangssperre für eine bundesweit einheitliche Lösung ausgesprochen. Am heutigen Freitag (20. März 2020) sagte er im ARD-Morgenmagazin: "Wir wären nicht gut beraten, einen Flickenteppich anzustreben". Das meldet die Deutsche Presse-Agentur ("dpa").

Entscheidung am Wochenende?

Das kommende Wochenende werde entscheidend sein, mahnte Hans. Nach Angaben des Saar-Ministerpräsidenten benötige man "bundesweit weitergehende Maßnahmen", falls sich die jetzt getroffenen Regelungen in der Bevölkerung nicht bewähren.

Auch Kanzleramtschef Helge Braun ist dieser Meinung, berichtet die "SZ". Dem "Spiegel" habe Braun gesagt, dass Samstag der entscheidende Tag sei. Diesen hätte man "besonders im Blick". Am Sonntagabend will sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefs der Länder erneut in einer Videokonferenz zusammenschalten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Saarbrücker Zeitung

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Bis 10.000 Euro Soforthilfe der Saar-Landesregierung für Künstler und Kulturschaffende

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Anke Rehlinger und Peter Strobel stellten das Überlebenspaket für die Corona-Krise im Saarland vor. Foto: BeckerBredel

Unter der Coronakrise leiden auch Künstlerinnen, Künstler sowie Kulturschaffende: Ausbleibende Möglichkeiten für Auftritte, Darbietungen und Co. bedrohen derzeit Existenzen.

Bildungs- und Kulturministerin Christine Streichert-Clivot erklärte dazu: "Wir lassen Sie nicht allein". Kultur sei ein existenzieller Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens "und besonders in der Krise unverzichtbar". Aus diesem Grund sollen nun auch Kunstschaffende vom Soforthilfe-Programm der saarländischen Landesregierung profitieren. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Soforthilfe möglich

Das Soforthilfe-Programm für kleine und mittlere Unternehmen stehe auch freiberuflich tätigen Künstlerinnen, Künstlern und Kulturschaffenden zur Verfügung. Sie können, wie Kleinunternehmer auch, 3.000 bis 10.000 Euro Soforthilfe bekommen. "Dafür stellt das Land bis zu 30 Millionen Euro sofort zur Verfügung", heißt es in der Mitteilung.

Das Programm soll am Dienstag (24. März 2020) offiziell im Ministerrat beschlossen werden. Soforthilfe könne nach dem Beschluss beantragt werden. Die Auszahlung erfolge schnell, teilt das Kulturministerium mit.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Kulturministeriums, 20.03.2020

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Ausgangsbeschränkungen im Saarland könnten noch heute erfolgen

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Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild

Update:

Am heutigen Freitag hat auch das Saarland Ausgangsbeschränkungen beschlossen. Mehr dazu unter: "Ausgangsbeschränkung im Saarland beschlossen".

Bayern hat am heutigen Freitag als erstes Bundesland sogenannte Ausgangsbeschränkungen angeordnet. Demnach dürfen die Bewohner in Bayern das Haus nur noch für bestimmte Zwecke wie beispielsweise Arztbesuche, den Gang zur Arbeit oder Einkäufe verlassen.

Saarland könnte bei Ausgangsbeschränkungen schnell nachziehen

Nun könnte auch das Saarland bei den Ausgangsbeschränkungen sehr zeitnah nachziehen. So will Ministerpräsident Tobias Hans dem Ministerrat noch heute vorschlagen, eine Allgemeinverfügung für Ausgangsbeschränkung zu verabschieden. Zudem sollen Restaurants im Saarland mit sofortiger Wirkung für Gäste vor Ort schließen. 

Heute noch Pressekonferenz zu Ausgangsbeschränkungen im Saarland

Um 17.00 Uhr wird eine gemeinsame Pressekonferenz von Regierungschef Tobias Hans und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger stattfinden. Aktuell ist davon auszugehen, dass eine Allgemeinverfügung, wonach es zu Ausgangsbeschränkungen im Saarland kommt, noch heute erlassen wird.

Verwendete Quellen:
- Tweet von Tobias Hans

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Grenzen zu Frankreich und Luxemburg: Kleine Übergänge werden geschlossen

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Kleinere Grenzübergänge zwischen dem Saarland und Frankreich sowie Luxemburg werden gesperrt. Foto: BeckerBredel

Nach und nach sollen vor allem kleinere Übergänge mit physischem Barrieren geschlossen werden. Das teilten Sprecher der Bundespolizei in Bexbach mit. Voran ging eine Ankündigung des Bundesinnenministeriums am gestrigen Donnerstag.

Diese Grenzen können weiterhin passiert werden

Im Saarland sollen der Grenzübergang zu Luxemburg an der A8 Perl-Schengen weiter offen bleiben. Außerdem kann die Grenze an der B419 Perl-Schengen überschritten werden. Der Einreiseverkehr nach Frankreich ist an der Goldenen Bremm in Saarbrücken, an der A6 und der Metzer Straße, weiter möglich. Außerdem bleibt der Grenzübergang an der B423 Habkirchen-Frauenberg und Überherrn-Creutzwald offen.

30 Übergänge nach Frankreich gesperrt

Rund 30 Übergänge nach Frankreich werden dagegen geschlossen. In Großrosseln sollen bereit heute Vormittag erste Poller aufgestellt werden, so ein Sprecher der Bundespolizei gegenüber dpa. Da der grenzüberschreitende Zugverkehr am Freitag eingestellt wurde, seien Kontrollen am Hauptbahnhof dagegen nicht mehr nötig.

Einreiseverkehr an den Grenzen zum Saarland kontrolliert

Seit Montag wird der Einreiseverkehr an den Grenzen kontrolliert. Die Maßnahme soll dazu beitragen die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Nur noch Deutsche oder Ausländer mit Wohnort und Aufenthaltsberechtigung in Deutschland, sowie Berufspendler und Lastwagenfahrer, die wichtige Güter ins Land bringe, dürfen einreisen. Auch EU-Bürger, die auf dem Weg in ihre Heimat Deutschland durchqueren müssen, können über die Grenze.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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So hilft die Bundeswehr dem Saarland in der Coronakrise

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Die Bundeswehr hat einen ersten Antrag auf Amtshilfe im Saarland genehmigt. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Bodo Marks

Um unter anderem die Ausbreitung des Coronavirus im Saarland einzudämmen, hatte das Saarland bei der Bundeswehr Anträge auf Amtshilfe gestellt. Der "SZ" bestätigte nun Oberstleutnant Thomas Dillschneider, dass bereits eine Genehmigung des ersten Antrags erfolgt ist.

Abstrich-Stationen

Wie aus dem Medienbericht hervorgeht, geht es bei dem ersten Antrag um die "Einrichtung von Abstrich-Stationen in drei bis vier Liegenschaften". Ebenso sehe dieser den Transport der entsprechenden Proben zu Laboren vor. Laut "SZ" stehen noch Detailabsprachen aus. Hier gehe es etwa um Fragen nach ärztlicher Aufsicht, Schutzbekleidung sowie Personalauswahl.

Weitere Anträge stehen aus

Über weitere Anträge auf Amtshilfe sei derweil noch nicht entschieden worden, berichtet die "SZ". Beantragt wurde seitens der Saarlandes noch die Bereitstellung eines Sanitätsstabsoffiziers für Abstrichproben in der JVA Ottweiler.

Darüber hinaus hat der Landkreis Saarlouis in einem eigenen Antrag den Wunsch nach Ärzten sowie medizinischem Personal für eine Drive-In-Teststation geäußert. Ab Dienstag (24. März 2020) soll die Station auf dem Gelände der Ford-Werke in Saarlouis ihren Betrieb aufnehmen.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung

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Coronakrise setzt Saar-Kliniken zunehmend unter Druck

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In den Kliniken im Saarland laufen die Vorbereitungen für mehr Patienten, die mit dem Coronavirus infiziert wurden. Alessandro Crinari/dpa-Bildfunk

In der Coronakrise muss vor allem medizinisches Personal entsprechend geschützt sein - gerade bei Verdachtsfällen. Doch der Vorrat an Schutzmasken schwindet in den Kliniken.

Nachschub benötigt

Nach Angaben der "SZ" sagte Thomas Jakobs, Geschäftsführer der Saarländischen Krankenhausgesellschaft (SKG): In einigen Häusern würden die Schutzmasken nur noch wenige Tage ausreichen. Insofern benötige man Nachschub. Demgemäß werde nun geprüft, ob es hierzulande Firmen gebe, die entsprechende Schutzmasken schnell sowie in hoher Auflage herstellen könnten.

Eine weitere Maßnahme: Der Einsatz von infizierten Ärzten und Pflegekräften an ebenso infizierten Patienten - sofern bei dem Personal nur leichte oder keine Symptome vorliegen. Wie die "SZ" berichtet, plant das Robert-Koch-Institut eine solche Änderung der Handlungsempfehlungen.

Finanzielle Probleme

Neben den fehlenden Schutzmasken verschärfen auch finanzielle Probleme die Lage der Saar-Kliniken. Das meldet der "SR". Unter anderem wegen Absagen von geplanten Operationen hätten die Krankenhäuser weniger Einnahmen. Dadurch stünden einige kleinere Häuser bereits jetzt am wirtschaftlichen Limit.

Um mögliche Insolvenzen abzuwenden, fordert der SKG-Geschäftsführer Jakobs nun "eine Abschlagszahlung für jedes Krankenhaus in der Höhe des Vorjahres 'plus Faktor X'", so "SR".

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Saarbrücker Zeitung

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Ford-Gelände in Saarlouis soll Drive-In-Station für Corona-Tests werden

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Das Drive-In-Testzentrum soll auf dem Gelände der Ford-Werke in Saarlouis entstehen. Foto: BeckerBredel

Es ist abzusehen, dass es im Saarland in nicht allzu ferner Zukunft zu vielen weiteren Corona-Fällen kommt. Eine Möglichkeit, ebenso entsprechend viele Tests durchzuführen: sogenannte Drive-In-Teststationen. Ab Dienstag soll im Saarland das erste dieser Testzentren seinen Betrieb aufnehmen, berichtet der "SR". Eingerichtet werde die Drive-In-Teststation auf dem Parkplatz der Saarlouiser Ford-Werke.

Bis zu drei Ärzte tätig

Aus dem Medienbericht geht hervor, dass an der Saarlouiser Station bis zu drei Ärzte tätig sein sollen. Hilfsorganisationen würden zudem weiteres Testpersonal zur Verfügung stellen. An der Drive-In-Teststation in Saarlouis sollen dann "drei Parallelstrecken angeboten werden".

Möglich sei eine Testung jedoch weiterhin nur, wenn Personen eine Überweisung des Hausarztes vorzeigen können, berichtet der "SR". In diesem Zusammenhang habe der Saarlouiser Landrat Patrick Lauer erklärt, dass unnötige Tests die Labore blockieren würden.

Weitere Testzentren möglich

Dem "SR" sagte Lauer darüber hinaus: Womöglich werden auch in den anderen Saar-Landkreisen dezentrale Testzentren errichtet. Zumindest gehe er davon aus. Unklar sei allerdings, ob es sich dabei ebenso um Drive-In-Teststationen handele. Das Konzept dazu werde der Landrat jedenfalls zur Verfügung stellen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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