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Saarländer halten zusammen: Wir suchen Unterstützer während dieser schweren Krise

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Saarländer halten zusammen: Gerade in dieser schweren Corona-Krise ist das besonders wichtig.

Die aktuelle Corona-Krise ist eine schwere Prüfung für unser Land und die gesamte Welt. Es geht darum, die Corona-Infektionen zu verlangsamen, damit unser Gesundheitssystem nicht zusammenbricht. Es hilft nur soziale Distanz. Homeoffice, zu Hause bleiben.

Ältere Menschen oder Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen sind besonders gefährdet: Bei ihnen kann eine Covid-19-Infektion besonders schwer verlaufen und sogar zum Tod führen. Gerade, wer zu einer Risikogruppe gehört, sollte jedes Risiko vermeiden. Wenn deshalb die jüngeren Nachbarn zum Beispiel das Einkaufen übernehmen und die Waren im gebotenen Abstand übergeben, kann dies eine echte Hilfe sein.

www.saarlaenderhaltenzusammen.de

Diese schwierige Lage in unserem Land bedarf deshalb unser aller Solidarität und Unterstützung. Gleichzeitig ist in keinem anderen Bundesland der Zusammenhalt so groß wie im Saarland.

Deshalb startet SOL.DE zusammen mit der Saarbrücker Zeitung die Initiative #saarländerhaltenzusammenÜber den Hashtag #saarländerhaltenzusammen und das zugehörige Portal www.saarlaenderhaltenzusammen.de wollen wir die Menschen im Saarland dazu mobilisieren, ihre Hilfe anzubieten. Eine Plattform zum Austausch von Hilfsangeboten von privat zu privat:

- Einkäufe übernehmen für die älteren Nachbarn
- Abholen von Rezepten in der Apotheke
- Hilfe beim Ausfüllen von Formularen im Internet, z.B. per Skype
- viele weitere Hilfstätigkeiten.

Gleichzeitig bietet www.saarlaenderhaltenzusammen.de die Chance, einfach mal Danke zu sagen: den vielen Hilfskräften, Pflegern, Ärzten, Polizisten, etc. Oder den Mitarbeitern von Supermärkten, die uns mit den notwendigsten Dingen versorgen. Also jenen Menschen, die aktuell unser Land am Laufen halten.

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Ministerpräsident Tobias Hans unterstützt als Schirmherr die Initative #saarländerhaltenzusammen

Die Schirmherrschaft über die Aktion hat der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans mit großer Begeisterung übernommen. Er hatte sich bereits in einer seiner Videobotschaften gefreut, dass viele Saarländer jene Mitmenschen aktiv unterstützen, die gerade jetzt unsere Hilfe benötigen: "Das passt zu uns Saarländern."

Mitmachen ist ganz einfach

Einfach ein kurzes Formular unter www.saarlaenderhaltenzusammen.de ausfüllen und das Hilfsangebot oder das persönliche Dankeschön eintragen. Die Beiträge erscheinen nach kurzer redaktioneller Prüfung online. Ausgewählte Beiträge außerdem in der gedruckten Ausgabe der Saarbrücker Zeitung.

Bitte auch bei der Nachbarschaftshilfe unbedingt beachten: Haltet die Bestimmungen der Ausgangsbeschränkungen ein und befolgt die bekannten Präventionsmaßnahmen.

www.saarlaenderhaltenzusammen.de

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Coronavirus im Saarland: aktuelle Meldungen vom Samstag

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Tobias Hans befürchtet trotz Ausgangsbeschränkungen einen raschen Anstieg der Corona-Infektionen im Saarland. Foto: Oliver Dietze/dpa

Seit heute Ausgangsbeschränkung im Saarland

Seit dem heutigen Samstag gelten im Saarland aufgrund der Coronakrise Ausgangsbeschränkungen. Eine entsprechende Allgemeinverfügung hatte der Ministerrat am Freitagabend beschlossen und im Rahmen einer Pressekonferenz in der Staatskanzlei des Saarlandes verkündet. Die Beschränkung gilt vorerst für 14 Tage. Was nun alles erlaubt ist und was nicht, haben wir euch in einer Übersicht zusammengefasst: "Ausgangsbeschränkung im Saarland: Was ist weiterhin erlaubt?".

Polizei löst in der Nacht mehrere Corona-Partys auf

Trotz der aktuellen Ausgangsbeschränkung im Saarland kam es in der Nacht zum heutigen Samstag zu mehreren "Corona-Partys". Infolgedessen musste die Polizei ausrücken, um die Zusammenkünfte aufzulösen. Mehr dazu unter: "25 Einsätze im Saarland: Polizei löst in der Nacht mehrere "Corona-Partys" auf".

Aktuelle Zahl der Corona-Infektionen im Saarland

Wie das saarländische Gesundheitsministerium mitteilte, liegt die zuletzt ermittelte Zahl der erfassten Corona-Erkrankungen im Saarland bei 285 Fällen.

Tobias Hans rechnet mit 10.000 Corona-Fällen bis Ende März

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans geht derzeit von einem drastischen Anstieg weiterer Corona-Infektionen im Saarland aus. Nach seiner Einschätzung komme es womöglich bis zum 30. März zu 10.000 Fällen. Mehr dazu unter: "Dramatischer Corona-Anstieg bis Ende März? Tobias Hans rechnet mit 10.000 Fällen".

Klinikum Saarbrücken richtet Intensivstation für Corona-Fälle ein

Das Klinikum Saarbrücken hat eine zusätzliche Intensivstation mit Beatmungsplätzen eingerichtet. Dort soll von nun an die Behandlung schwerer Lungenerkrankungen infolge von Coronavirus-Infektionen erfolgen. Mehr Informationen unter: "Klinikum Saarbrücken richtet Intensivstation für Corona-Fälle ein".

Ehemalige Ärzte und Pflegekräfte im Kampf gegen Coronavirus gebraucht

Mit einem Appell wendet sich das saarländische Gesundheitsministerium derzeit an alle, die in der Pflege und im ärztlichen Dienst ausgebildet wurden und nun in anderen Bereichen arbeiten oder in Rente sind. Die medizinischen Fachkräfte werden in der aktuellen Coronakrise dringend gebraucht. Weitere Informationen unter: "Saarland: Ehemalige Ärzte und Pflegekräfte im Kampf gegen Coronavirus gebraucht".

Saarland verschiebt Abiturprüfungen wegen Coronakrise

Infolge der aktuellen Corona-Lage werden die Abiturprüfungen im Saarland verschoben. Diese sollen nach derzeitigen Informationen nun ab dem 25. Mai 2020 stattfinden. Mehr dazu unter: "Wegen Coronakrise: Saarland verschiebt Abiturprüfungen".

Bosch in Homburg stellt Produktion teilweise ein

Die aktuelle Coronakrise hat auch auf das Bosch-Werk in Homburg Auswirkungen. Dort soll die Produktion ab dem kommenden Montag (23. März 2020) teilweise gestoppt werden. Zudem soll es zu Kurzarbeit kommen. Mehr Informationen unter: "Bosch-Werk in Homburg stellt Produktion zum Teil ein - Kurzarbeit bis Ende März".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Hotline: Facebook testet Clubhouse-Klon

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Willkommen zum fruehstart Millennial-Update!
Ab jetzt fassen wir jeden Donnerstag die wichtigsten News des Tages hier kurz & prägnant für Euch zusammen. Dabei setzen wir den Schwerpunkt auf das, was Millennials wissen MÜSSEN: Das Neuste in Sachen Social Media & Big Tech.

Unsere heutigen Themen:
In den USA ist seit gestern eine Beta-Version von Facebooks Clubhouse-Klon "Hotline" verfügbar. Und dessen Funktionen klingen sehr interessant.


Außerdem ...
... heißen die Erfinder von Facebook nicht "Zuckerberg", sondern "Winklevoss". Und die Brüder basteln mit ihrer Facebook-Kohle gerade sehr erfolgreich an der nächsten Eskalationsstufe der Digitalisierung.

Zum Wetter:
Auch heute bleibt alles möglich: Sonne, Wolken, Schnee, Graupel und Regen bei 0-12°C. 

Tägliches Update erwünscht?
Dann supported uns auf der Crowd-Funding Plattform Patreo

n: Für €3,99 pro Monat liefern wir Euch dann alles bequem per Email. Und nicht nur donnerstags, sondern auch am Dienstag, Mittwoch, Freitag & Samstag.

Mit dabei:
Ein fruehstart Zoom-Call pro Monat. Da besprechen wir die aktuell heißesten Themen (Clubhouse, #Gamestop, Dogecoin, QAnon ...) mit einem Experten. Und Ihr könnt jederzeit Fragen stellen! Außerdem erhaltet Ihr Zugang zu unserem Premium-Content (Guides zu Themen wie Smartphone-Banken, Bitcoins, Tinder etc.).

Es wird sogar noch besser:
Wenn Ihr Patrons werdet und uns eine Nachricht mit dem Inhalt "SOL.DE" schreibt, dann erstatten wir Euch den ersten Monatsbeitrag wieder zurück! Ihr könnt den fruehstart-Newsletter also in Ruhe testlesen: Patreon-Abos kann man nämlich zu jeder Zeit wieder kündigen.

Also: Haut Rein!
Alle Infos dazu findet Ihr HIER.

IRGENDWELCHE Fragen?
Dann schreibt sie uns jederzeit gerne an crew@fruehstart-newsletter.de 

 

 Es lebt!
Unsere Kanzlerin hat zu uns gesprochen. Inhalt: Sie wäre nun für einen einheitlichen Lockdown, da die Zahl der Intensivpatienten bedenklich steigt.

Sehr aufschlussreich!
Das klingt ein wenig, als würde der Pilot im Landeanflug durchsagen, er wäre nun schwer dafür, das Fahrwerk auszufahren.

Denn von alleine wird das wohl nix.
Und nur die gute Frau Merkel kann den einheitlichen Lockdown, für den sie da plädiert, per Bundesgesetz anordnen. Einen anderen Weg gibt es wohl nicht: Die "Bund-Länder-Konferenz" hat nun schon mehrmals bewiesen, dass sie dazu nicht in der Lage ist. Und inzwischen ist noch nicht einmal mehr klar, wann, wie und ob sie überhaupt noch einmal stattfindet

 

 

Hotline: Facebook testet Clubhouse-Klon 

Er kam, sah & klonte.
Wenn irgendwo auf der Welt ein Social Network erfolgreich wird, integriert Mark Zuckerberg dessen Kernfunktionen normalerweise bei Insta. (So geschehen mit Snapchat & TikTok). Dazu beschäftigt er ein sogenanntes NPE Team, das derzeit jede Menge Apps nach bekannten Vorlagen entwickelt. Darunter auch verschiedene Clubhouse-Kopien, wie "CatchUp", "Venue" und "Hotline". Letzteres wurde nun gestern getestet. Und wir beantworten die wichtigsten Fragen dazu. Damit Ihr wisst, was da eventuell bald auf Euch zukommt.

1. Wie funktioniert Hotline?
Zunächst loggt man sich wohl per Twitter-Account ein. Bei einer Facebook-App klingt das seltsam, ist laut TechCrunch aber so. Dort gibt es dann "Sessions", die ein Host abhält. Diesen Host kann man hören und - falls er sich entscheidet, die Kamera einzuschalten - auch sehen. Der Rest der Teilnehmer wird als Icons dargestellt und darf Fragen an den Host aufschreiben. Die können anderen Teilnehmer dann sehen und up- oder downvoten. Und der Host kann sie dann in der Reihenfolge der Upvotes beantworten und dazu auch die Fragesteller auf die sogennante "Stage" holen, also per Audio zuschalten.  

2. Wird das nicht toxisch?
Diese Frage stellt sich bei Social Media - und vor allem bei Facebook-Produkten - ja immer. Bei Hotline ist geplant, das gewissermaßen dem Host zu überlassen: Er kann unangebrachte Fragen löschen und Teilnehmer ohne große Begründung auch einfach aus der Session werfen. Derzeit wachen darüber hinaus wohl auch noch Facebook-Mitarbeiter über die Einhaltung der Community Standards.

3. Was ist der Unterschied zu Clubhouse?
Zunächst hat der Host bei Hotline die Möglichkeit, seine Kamera einzuschalten. Das geht bei Clubhouse nicht, denn dort ist man bekanntlich "audio only" unterwegs. Das Besondere an Clubhouse ist auch, dass viele der dortigen Talks nur live verfügbar sind. Das soll die - mitunter prominienten - Teilnehmer animieren, etwas freier von Leber weg zu sprechen. Bei Hotline bekommt der Host nach der Session automatisch Aufzeichnungen per mp3 & mp4 Datei. Dann kann er daraus Youtube bzw. TikTok-Videos oder Podcasts machen. Dank dem Fokus auf Fragen durch das Upvoting eignet sich Hotline wohl auch eher als Q&A, denn als Talkrunde.

4. Quetscht man das dann auch noch in Insta?
Nichts genaues weiß man noch nicht - noch ist ja nicht einmal klar, ob Hotline überhaupt finalisiert wird. Außerdem arbeitet Facebook auch gleichzeitig noch daran, seinem Messenger Clubhouse-Gene zu verpassen. Aber es existiert eine Theorie, nach der Facebook aus Insta einen sog. "One Stop Shop" machen will - also eine App für alles. Andererseits wirkt das Ding schon jetzt etwas überladen (Live, Reels, Insta TV, Stories ...). Die getestete Hotline-Beta ist jedenfalls noch eigenständig. 

 

 

 Sputnik V. Denn lange Zeit wurde der russische Impfstoff nicht ernstgenommen. Dank EU-Beschaffungsmisere will Bayern das Vakzin nun aber beziehen, sobald es in Europa zugelassen ist.

will.i.am. Denn das Mitglied der Black Eyed Peas hat eine Endzeit-Steam-Punk-Multifunktions-Corona-Maske entwickelt, die ein wenig an den "Annihilator 2000" erinnert. 

 

 

 TikTok. Denn ein Bann bzw. Verkauf steht in den USA nun erneut zur Debatte.

QAnon. Denn wer es gestern verpasst hat: Man hat nun eine heiße Spur, wer "Q" sein könnte.

Facebook. Denn bzgl. Fake News verdreht man dort immer noch fleißig die Tatsachen.

 

Die Rache der Winklevoss?

Erinnert Ihr Euch an "The Social Network"?
In diesem Film jagen zwei riesige Sportskanonen einen linkischen Nerd, der ihnen eine Idee geklaut hat.

True Story!
Ähnliche Szenen haben sich wohl tatsächlich mal auf dem Havard-Campus abgespielt: Der Nerd hieß Mark Zuckerberg, und die Idee damals noch "ConnectU". Inzwischen ist sie aber unter "Facebook" bekannt.

Und die Sportskanonen?
Das sind die Winklevoss-Zwillinge. Sie haben Herrn Zuckerberg danach verklagt und für ihr geistiges Eigentum wenigstens noch ein paar Millionen erhalten. Damit sind sie dann zum olympischen Ruderwettbewerb nach Peking aufgebrochen. Anschließend haben sie sich dann wieder ins Startup-Leben gestürzt.

Dumm nur, ...
... dass inzwischen dank "The Social Network" jeder von den Hetzjagden und dem anschließenden Prozess wusste. Deswegen traute sich im Silicon Valley erstmal niemand, mit den beiden gesehen zu werden. Denn Ex-Kommilitone Zuckerberg residierte damals schon im örtlichen Olymp. Und wer will schon den Zorn der Götter erregen?

Den Gebrüdern Winklevoss ...
... blieben also nur noch die Nischen. Und sie entschieden sich für "Krypto".

Das zahlte sich aus!
Sie kauften von ihrer erstrittenen Facebook-Kohle nämlich u.a. ein paar Bitcoins. Damals für 80 Dollar das Stück. Aktueller Kurs: ca. 50.000. Und so wurden sie zu Milliardären.

Karibik & faulenzen ...
... ist aber nicht so ihr Ding. Deswegen beschlossen sie, mit ihrem Reichtum die neue Krypto-Welt zu gestalten. Und dafür eigenen sie sich perfekt! Denn Krypto hängt noch das "Dark-Net-Image" der Bitcoins an: Rekordkurse hin oder her - Vertrauen erweckt die Branche eher nicht.

Die Winklevosses aber schon!
Ein Teil ihres Claims to Fame verdanken sie der Tatsache, dass sie Herrn Zuckerberg ernsthaft mit einer ordentlichen Abreibung und Havards Ehrenkodex zur Verantwortung ziehen wollten. Allein schon ihr unerschütterliche Glaube in diese grundehrlichen Methoden, hat sie zum Inbegriff der Fairness werden lassen.

Davon profitiert nun ihre Bitcoin-Börse "Gemini".
Und darauf aufbauend haben sie sich inzwischen ein Startup-Portfolio aufgebaut, dass "Krypto" in alle möglichen Bereiche weiterdenkt: Distributed Ledger, Smart Contracts, Tokens, NFTs, ETFs ...

Deswegen ...
... hat das Forbes Magazin ihnen nun ein Portrait gewidmet, aus dem man erfährt, was mit "Krypto" alles möglich werden könnte. 

Spoiler:
Die beiden denken da unter anderem an ein dezentrales Social Network.

Und man traut den beiden zu ...
... dass sie mit der Zeit auf diese Weise ein "besseres Facebook" erschaffen, dass Zuckerberg aufs Trockene setzt. Und was wäre das dann bitte für eine unglaubliche Geschichte?

 

Denn Ihr werdet sehen, wie toll das ist ;)

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... gibt es für nur €3,99 pro Monat (jederzeit kündbar). Und sobald Ihr uns eine Nachricht mit dem Inhalt "Sol.de" schreibt, erstatten wir Euch die erste Monatsgebühr gleich wieder zurück!

Fragen?
Einfach an crew@fruehstart-newsletter.de schreiben! Ansonsten: Haut rein - und guckt Euch die Sache mal an! 

 

 

 

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Ausgangsbeschränkung im Saarland: Was ist weiterhin erlaubt?

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Tobias Hans und Anke Rehlinger informierten am Freitag (20.03.2020) über das weitere Vorgehen im Saarland. Foto: BeckerBredel

Zur Eindämmung von Covid-19 wurde im Saarland am Freitag eine sogenannte Ausgangsbeschränkung verabschiedet. In der Folge kommt es hierzulande zu einer Verschärfung der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Für den Alltag hat das weitreichende Folgen.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger sagte im Rahmen der Pressekonferenz: "Dies ist die wohl schwerste Entscheidung, seit ich Regierungsverantwortung trage. Mit der Ausgangsbeschränkung schränken wir wesentliche Freiheiten ein". Dennoch halte Rehlinger die Maßnahmen für "absolut notwendig".

Bis wann gilt die Beschränkung?

Die Ausgangsbeschränkung im Saarland gilt ab Samstag (20. März 2020), ab 00.00 Uhr, und ist vorerst auf 14 Tage beschränkt. Als vorläufiges Enddatum der Maßnahme geht der 3. April 2020 aus einer Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums hervor.

Was ist weiterhin erlaubt?

Im Gegensatz zu einer Ausgangssperre (wie beispielsweise in Frankreich) hat sich das Saarland zu Ausgangsbeschränkungen entschieden. Bis einschließlich 3. April 2020 ist das Verlassen der eigenen Wohnräume nur noch in bestimmten Fällen erlaubt:

- Angehörige besuchen zwecks Hilfe
- Arztbesuche
- Bankgeschäfte
- Beerdigungen (enger Familienkreis)
- Begleitung von Minderjährigen
- Begleitung von Sterbenden
- Behandlungen
- Besuche von Lebenspartnern
- Besuche/Betreuung von Kindern, die beim Lebenspartner wohnen
- Beruflichen Tätigkeiten nachgehen
- Blutspenden
- Briefe versenden
- Einkäufe erledigen (auch Tierbedarf)
- Notbetreuung in Anspruch nehmen
- Prüfungen absolvieren
- Medizinische Notfälle (ebenso für Tiere)
- Spaziergänge (mit Abstand)
- Spaziergänge mit Hund (mit Abstand)
- Sport treiben (mit Abstand)
- Tiere versorgen

Dennoch gibt es eine weitere Regulierung. Die aufgelisteten Aktivitäten sind nur erlaubt, wenn sie:

- alleine durchgeführt werden
- mit einer Person, die im selben Haushalt wohnt, durchgeführt werden
- mit den Personen, die im selben Haushalt wohnen, durchgeführt werden

Welche Geschäfte haben weiterhin geöffnet?

Die Ausgangsbeschränkung im Saarland hat auch Auswirkungen auf Geschäfte. So etwa die "sofortige Schließung von Restaurants für Gäste", heißt es in einer Mitteilung. Erlaubt ist lediglich der Abverkauf oder die Lieferung. Geöffnet haben weiterhin:

- Banken
- Baumärkte
- Gartenmärkte
- Hörgeräteakustiker
- Kirchen (sowie Synagogen und Moscheen)
- Optiker
- Lebensmittelmärkte
- Tierbedarf
- Waschsalons
- Werkstätten

Zu den Maßnahmen hatte sich auch Ministerpräsident Tobias Hans geäußert: "Ich bin überzeugt, dass wir auch diese Situation meistern, wenn wir weiterhin zusammenhalten. Wir werden nicht zulassen, dass uns dieser Virus auseinanderdividiert und gewinnen wertvolle Zeit zur Versorgung von schwer kranken Personen."

Was passiert bei Verstößen?

Das Saarland werde die Einhaltung der Ausgangsbeschränkung kontrollieren, sagte Hans. Jeder, der sich außerhalb der eigenen vier Wände bewege, müsse nun glaubhaft belegen können, dass er für sich eine Ausnahme in Anspruch nehme.

Nach dem Infektionsschutzgesetz seien Geldstrafen bis zu 25.000 Euro möglich. Nicht jeder Verstoß werde in dieser Höhe geahndet: "Aber das gibt einen Rahmen der zeigt, dass Verstöße durchaus mit empfindlichen Strafen geahndet werden", so der Ministerpräsident.

Verwendete Quellen:
- Pressekonferenz der saarländischen Landesregierung vom 20.03.2020
- Mitteilung des Gesundheitsamts, 20.03.2020
- Deutsche Presse-Agentur

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Unbekannte klauen Dackel-Chihuahua-Welpen in Saarbrücken

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So sieht der in Saarbrücken entwendete Hund aus. Foto: Polizei

In der Fenner Straße in Saarbrücken-Klarenthal ereignete sich heute ein nach Angaben der Polizei dubioser Diebstahl: Unbekannte haben einen zwölf Wochen alten Dackel-Chihuahua-Welpen entwendet.

Jugendliche nimmt Hund einfach mit

Die frisch gebackene Hundehalterin war gegen 10.15 Uhr in Höhe der Einmündung Dellbrückstraße mit dem Vierbeiner unterwegs, als sich ihr von hinten eine Jugendliche näherte, die das Tier streicheln wollte. "Dabei habe das Mädchen das Geschirr des Hundes von der Leine getrennt, den Welpen auf den Arm genommen und sei zu einem in der Nähe geparkten Pkw gelaufen", meldet die Polizei.

Anschließend sei die Unbekannte auf der Beifahrerseite des Wagens eingestiegen. Dieser fuhr laut Polizei in Richtung der Kokereistraße davon. Bei dem Pkw handelt es sich vermutlich einem silbernen Opel Astra, das Kennzeichen ist nicht bekannt.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizeiinspektion in Burbach bittet um Hinweise zum Fahrzeug oder zu möglichen Beobachtungen der Bevölkerung. Nach Angaben der Beamten trug der Welpe ein rotes Geschirr und hat schwarz-braunes Fell. Zeugen sollen sich unter der Telefonnummer (0681)9715-230 melden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Burbach, 21.03.2020

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Corona im Saarland: Welche handwerklichen Betriebe schließen müssen und welche offen bleiben

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Im Saarland müssen aufgrund der aktuellen Coronakrise bestimmte Betriebe wie Friseure für vorerst zwei Wochen schließen. Symbolfoto: Sebastian Kahnert/dpa

Am gestrigen Freitagabend (20. März 2020) hat das Saarland aufgrund der aktuellen Corona-Ausbreitung eine Allgemeinverfügung erlassen, die neben der Einschränkung der Bewegungsfreiheit auch die Schließung bestimmter Betriebe zur Folge hat. Dies führte zu großen Unsicherheiten bei einigen Handwerksbetrieben. Welche Betriebe weiterhin geöffnet bleiben dürfen und welche hingegen schließen müssen, hat die Handwerkskammer des Saarlandes in einer Übersicht zusammengestellt.

Diese Betriebe im Saarland müssen schließen

- Friseure
- Kosmetiker
- Gewerbetreibende mit Ladenlokalen, deren Betreten zur Entgegennahme der Dienst- oder Werkleistung erforderlich ist, sind für den Publikumsverkehr geschlossen (Ausnahme: Lebensmittelwaren). Die Erbringung der Dienstleistung oder des Werks außerhalb des Ladenlokals ist gestattet.

Diese Betriebe im Saarland dürfen weiterarbeiten

- Gewerbetreibende mit Ladenlokalen der Lebensmittelhandwerke wie Bäcker, Konditoren, Metzger oder Fleischer
- Sanitätshäuser
- Optiker
- Hörgeräteakustiker
- Kfz-Werkstätten (die Verkaufsräume dürfen allerdings nicht mehr betrieben werden)

Strenge Regeln bei Weiterarbeit

Die Gewerbetreibenden, die weiterarbeiten dürfen, haben Vorsorge zu treffen, dass bestimmte Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden, wie unter anderem:
- Einhaltung von Mindestabständen (2 Meter) zwischen Personen
- gegebenenfalls Reduzierung der Personenzahl, die sich gleichzeitig im Geschäft aufhalten
- Beachtung von Hygienestandards.

Weitergehende Informationen hält die Handwerkskammer auf ihrer Website bereit: "FAQ zum Coronavirus".

Letztentscheidungsgewalt liegt bei kommunalen Behörden

Die letztliche Entscheidung, ob Ladengeschäfte geöffnet bleiben oder schließen müssen, treffen die kommunalen Behörden nach Maßgabe der Allgemeinverfügung des Saarlandes vom 20.03.2020, wonach eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus möglichst eingedämmt werden soll.

Verwendete Quellen:
- Allgemeinverfügung des saarländischen Gesundheitsministeriums vom 20.03.2020
- Informationen der Handwerkskammer des Saarlandes

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Saarland: Polizei löst in der Nacht mehrere "Corona-Partys" auf

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Am Sonntag hat die Polizei in Saarbrücken eine "Corona-Party" aufgelöst. Symbolfoto: Pixabay

Wie der "SR" berichtet, ist die Polizei im Saarland zu insgesamt 25 Einsätzen aufgrund von Verstößen gegen die aktuellen Ausgangsbeschränkungen ausgerückt. Dabei sei es im Wesentlichen um das Auflösen von sogenannten "Corona-Partys" gegangen. Junge Erwachsene oder Jugendliche hätten sich demnach in Gruppen zum Feiern getroffen.

Größere Gruppen untersagt

Die aktuelle Verfügung im Saarland sieht vor, Gruppen von mehr als fünf Personen zu untersagen. Mit der Maßnahme soll die Verbreitung von Covid-19 eingedämmt werden. Was weiterhin erlaubt ist, haben wir hier für euch zusammengefasst.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Berichte

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Dramatischer Corona-Anstieg bis Ende März? Tobias Hans rechnet mit 10.000 Fällen

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Ministerpräsident Tobias Hans ist für eine bundesweit einheitliche Lösung der Ausgangssperre. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Im Rahmen der Nachrichtensendung "ZDF spezial" hat sich Tobias Hans zu der Entwicklung des Coronavirus im Saarland geäußert. Das berichtet die "SZ". Der Ministerpräsident rechne hierzulande mit einem rasanten Anstieg der Zahlen.

Aufgrund des Infektionsgeschehens, so Hans, werde das Saarland "am 23. März 1.000 Fälle haben", zitiert die "SZ". Eine Woche später, also am 30. März, komme es wohl zu 10.000 Fällen. Darunter werden sich nach der Einschätzung auch Patienten mit schweren Krankheitsverläufen befinden.

Zuletzt hatte das Saar-Gesundheitsministerium (Stand Freitagnachmittag) die Zahl der im Saarland an Corona erkrankten Personen auf 255 bestätigte Fälle beziffert. Die Zahl steige aktuell exponentiell an. 

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung

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Klinikum Saarbrücken richtet Intensivstation für Corona-Fälle ein

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Hier zu sehen: das Klinikum Saarbrücken. Foto: BeckerBredel

Wie unter anderem die "SZ" berichtet, wurde am Klinikum Saarbrücken als zusätzliche Intensivstation ein Corona-Beatmungszentrum eingerichtet. Dieses soll seine Arbeit aufnehmen, wenn die "reguläre" Intensivstation des Winterbergs keine Kapazitäten mehr frei hat.

Behandlung von schwerem Lungenversagen

An dem neu eingerichteten Corona-Beatmungszentrum können künftig Patienten behandelt werden, die an einer schweren Lungenerkrankung aufgrund einer Infektion mit dem Coronavirus leiden. Dort bestünde ebenso die Möglichkeit, mit speziellem Gerät die Atemfunktion von Erkrankten vollständig zu übernehmen. Das sagte Kliniksprecherin Kristin Schäfer der "SZ".

Die Arbeit an dem Zentrum könne binnen weniger Stunden aufgenommen werden, heißt es darüber hinaus im Medienbericht. Einsatzfähig sei die neue Intensivstation bereits jetzt.

Elf Zimmer

Laut des Medienberichts bietet das Corona-Beatmungszentrum elf Zimmer für Menschen mit schwerem Krankheitsverlauf. Die Zimmer seien in einem Bereich reaktiviert worden, der zuletzt 2012 als Intensivstation genutzt wurde. Das meldet der "SR".

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Saarländischer Rundfunk

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Bosch-Werk in Homburg stellt Produktion zum Teil ein - Kurzarbeit bis Ende März

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Bei Bosch in Homburg kommt es zu einem teilweisen Produktionsstopp. Die Maßnahme soll ab Montag greifen. Symbolfoto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

Im Homburger Bosch-Werk kommt es ab Montag zu einem teilweisen Stopp der Produktion. Das berichtet der "SR". Der Grund für die Maßnahme: ein Rückgang an Nachfragen aus der Automobilindustrie sowie die Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus.

Kurzarbeit

Wie aus dem Medienbericht hervorgeht, trifft der Produktionsstopp ab Montag den Bereich Pkw. Zwei Tage darauf, also am Mittwoch, soll zudem Kurzarbeit gelten. Dies betreffe die "Produktion von Diesel-Einspritzpumpen für Nutzfahrzeugmotoren", so "SR".

Um der Belegschaft die Angst vor Ansteckungen durch das Coronavirus zu nehmen, sei es Beschäftigten möglich, auf eigenen Wunsch in einer sogenannten Notmannschaft weiterzuarbeiten. Das sagte der Betriebsratsvorsitzende Oliver Simon dem "SR".

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Zahl der Corona-Infektionen im Saarland steigt auf 285 Fälle

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Symbolfoto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Aktuell 285 Corona-Fälle im Saarland

Die Zahl der im Saarland an Corona erkrankten Personen ist auf inzwischen 285 bestätigte Fälle angestiegen. Diesen Stand von Samstag (21. März 2020, 15.00 Uhr) veröffentlichte das saarländische Gesundheitsministerium am Abend in einer Pressemitteilung über die aktuelle Entwicklung des Coronavirus im Saarland.

Corona-Fälle im Saarland nach Landkreisen aufgeschlüsselt

114 bestätigte Fälle gibt es inzwischen im Regionalverband Saarbrücken, 45 sind es im Kreis St. Wendel, 43 im Saarpfalz-Kreis. Im Kreis Neunkirchen sind 34 Personen betroffen, im Kreis Saarlouis 30. Im Kreis Merzig-Wadern gibt es derzeit 19 bestätigte Fälle.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums vom 21.03.2020

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Saarland: Ehemalige Ärzte und Pflegekräfte im Kampf gegen Coronavirus gebraucht

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Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Daniel Bockwoldt

Um die Versorgung der saarländischen Bevölkerung in der Corona-Krise sicherzustellen, werden aktuell engagierte Menschen benötigt, "die im Bedarfsfall das medizinische Personal fachlich unterstützen können". Das erklärte Gesundheitsministerin Monika Bachmann.

Infolgedessen wendet sich das Gesundheitsministerium, gemeinsam mit allen Partnern des Pflegepakts, "an alle, die in der Pflege und im ärztlichen Dienst ausgebildet wurden und nun in anderen Bereichen arbeiten oder in Rente sind".

Aufruf des Ministeriums

Das Gesundheitsministerium ruft dazu auf, "dass Fachkräfte im akuten Bedarfsfall tage- oder wochenweise wieder in die Einrichtungen der ambulanten und stationären Alten- und Krankenpflege zurückkehren". Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Jeder werde in den nächsten Wochen gebraucht. "Wir müssen weiterhin zusammenhalten und uns gegenseitig unterstützen", so Monika Bachmann.

Kontaktadressen

Bei Interesse können sich ehemalige Ärztinnen und Ärzte bei der Ärztekammer telefonisch unter (0681)4003-276 oder per Mail an hilfseinsatz@aeksaar.de melden. Ehemalige Pflegekräfte und Pflegeassistenten können das Pflegereferat der Arbeitskammer telefonisch unter (0681)4005-120 oder per Mail an pflege@arbeitskammer.de kontaktieren.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Gesundheitsministeriums

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mit dpa

Wegen Corona-Krise: Saarland verschiebt Abiturprüfungen

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Die Abi-Prüfungen im Saarland sollen erst Ende Mai stattfinden. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Armin Weigel

Eigentlich waren die schriftlichen Abiturprüfungen im Saarland für den Zeitraum vom 27. April bis 11. Mai angesetzt. Aufgrund der Corona-Krise fällt der Termin jedoch flach.

Prüfungen ab dem 25. Mai

Das saarländische Bildungsministerium teilte am Freitag (20. März 2020) den neuen Termin mit, meldet "dpa". Demnach sollen die Abiturprüfungen ab dem 25. Mai abgehalten werden. Die Terminverlegung gelte auch für Prüfungsteile, die noch vor den Osterferien geplant waren.

Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot sagte dazu: "Wir wollen Planungssicherheit für alle Schülerinnen und Schüler sowie alle am Prüfungsverfahren beteiligten Lehrkräfte geben." In der Corona-Krise befänden sich Lehrer, Schulleitungen und Schüler in einer Ausnahmesituation.

Ziel der Verlegung sei somit, den Prüflingen Ruhe, Vorbereitungszeit und faire Chancen zu geben, so Streichert-Clivot zu "dpa". Entsprechende Regelungen werde es auch für den Hauptschulabschluss, den Mittleren Bildungsabschluss und die Abschlussprüfungen im beruflichen Bereich geben.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Hotel- und Gaststättenverband Saar fordert Rettungsschirme

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Die Auswirkungen des Coronavirus im Saarland treffen das Gastro- und Hotelgewerbe schwer. Symbolfoto: Daniel Karmann/dpa-Bildfunk

Aufgrund der aktuellen Verfügung im Saarland bleiben die Gasthäuser geschlossen. Gastronomiebetriebe jeder Art sind untersagt, nur Abgabe sowie Lieferung mitnahmefähiger Speisen steht den Betrieben aktuell zu. Der Hotel- und Gaststättenverband Saar (Dehoga) nennt das einen "winzigen Tropfen auf einen glühend heißen Stein" - und fordert Nothilfe.

Rettungsschirme erforderlich

Laut Dehoga Saar "müssen geeignete Rettungsschirme speziell für das Gastgewerbe her". Wo nötig, sollen diese zudem ergänzt werden, fordert der Verband darüber hinaus. Sorgen bleiben trotz der angekündigten Rettungsprogramme: Nämlich "dass diese Mittel auch zu den Bedürftigen kommen. Denn sie gelten für alle Unternehmen im Land".

Hoher Schaden

Frank C. Hohrath, Hauptgeschäftsführer des Dehoga Saar, betonte: "Die Schließungsanordnung löst in unserer Branche bereits einen vielfach höheren Schaden aus als Mittel derzeit zur Verfügung stehen".

Hotellerie und Gastronomie würden durch das vollständige Wegbrechen der Umsätze "mit dem Rücken an der Wand stehen", betonte zudem Gudrun Pink, die Dehoga-Saar-Präsidentin. Vor diesem Hintergrund wird ein Nothilfeprogramm gefordert.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung Dehoga Saar

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dpa

Coronakrise: Seehunde im Saarbrücker Zoo führen Show-Fütterung für sich selbst auf

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Tierpflegerin Alexandra Lagaly füttert im Zoo vor leeren Ränge die Seehunde. Normalerweise schauen viele Besucher bei der Fütterung zu. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

"Die Seehunde müssen ja auch in Zeiten von Corona fressen", sagte Zoodirektor Richard Francke der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Da die Fütterung im großen Becken auch der Beschäftigung der Tiere gelte, werde sie weiterhin regelmäßig stattfinden, erklärte er. "Sie müssen ja im Training bleiben."

Bei der Fütterung im Zoo Saarbrücken konnten Besucher vor der angeordneten Schließung sehen, wie die schlauen Tiere sich die Happen spielerisch mit Kunststücken verdienen. In der Regel springen die Seehunde dabei durch Reifen und apportieren Bälle oder Ringe. Zur Belohnung gibt es dann frischen Fisch.

Zoo seit Mittwoch geschlossen

Mit der seit Mittwoch angeordneten Schließung des Zoos erwartet Francke erhebliche Einbußen. Eigentlich sei jetzt die Zeit, in der nach dem Winter viele Besucher kämen. 2019 zählte der Zoo in der Landeshauptstadt rund 210.000 Gäste.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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A620 wegen Bauarbeiten gesperrt: Verkehrsstörungen bis November möglich

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Die A620 zwischen Wadgassen und Wehrden wird wegen einer Baustelle vorübergehend voll gesperrt. Symbolfoto: Jan Woitas/dpa-Bildfunk

Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Wehrden und Wadgassen. Dort wird nicht nur eine Lärmschutzwand erneuert. Auch die zweijährige Instandsetzung der Brücken geht in die zweite Bauphase. Etwa 8,1 Millionen Euro investiert der Bund in die Maßnahmen.

Einspuriger Verkehr auf A620 zwischen Wehrden und Wadgassen

Bereits seit Freitag (13. März 2020) sollen bei guter Witterung auf der A620 in Fahrtrichtung Saarbrücken Markierungsarbeiten durchgeführt werden. Für die zweitägigen Arbeiten muss die Normalspur auf rund 1.500 Metern gesperrt werden. Der Verkehr wird einstreifig auf der Überholspur vorbeigeführt. Die Maßnahmen sollen zwar außerhalb der Rushhour durchgeführt werden, dennoch könne man Verkehrsstörungen nicht ausschließen.

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Ab dem kommenden Montag (23. März 2020) beginnen die Verkehrssicherungsarbeiten auf der Strecke. Bis zum Wochenende wird der Verkehr in beiden Richtungen dann nur noch einstreifig geführt. Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, die Route umzuplanen oder mit mehr Fahrzeit zu rechnen.

Vollsperrung am Wochenende (28./29. März 2020)

Für den Aufbau der transportablen Schutzeinrichtungen muss schließlich am Wochenende (28. bis 30. März 2020) die A620 zwischen Wehrden und Wadgassen voll gesperrt werden. Die Platzverhältnisse reichen sonst für die Arbeiten nicht aus. Bis zum Montagmorgen gegen 5.00 Uhr sollen die Maßnahmen abgeschlossen sein. Trotz Wochenendarbeit können Verkehrsstörungen nicht ausgeschlossen werden.

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Hauptbauphase ab dem 30. März - auf Radfahrer betroffen

Am Montag, dem 30. März, beginnt dann die Hauptbauphase in Fahrtrichtung Luxemburg. Der Verkehr wird über die Richtungsfahrbahn Saarbrücken geleitet. In beiden Fahrtrichtungen ist die A620 auf der Strecke dann nur noch einspurig befahrbar.

Nicht nur die Autobahn, sondern auch die Wirtschaftswege unter den Brücken und ein Abschnitt des Bisttal-Radweges sind von der Baustelle betroffen. Radfahrer werden über die Saarstraße und die Lindenstraße in Wadgassen umgeleitet.

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Verkehrsstörungen bis November möglich

Die Arbeiten sollen sich bis zum November 2020 ziehen. In der gesamten Bauzeit rechnet der LfS mit unvermeidbaren Verkehrsstörungen - vor allem im Berufsverkehr. Autofahrern wird empfohlen, auf verkehrsärmere Zeiten oder den ÖPNV auszuweichen. Sonst müsse mehr Fahrzeit eingeplant werden.

Da die räumlichen Verhältnisse im Bauabschnitt beengt sind, werden Autofahrer zudem gebeten Rücksicht auf das Baustellenpersonal zu nehmen. Auf der Strecke müsse besonders vorsichtig gefahren und die Höchstgeschwindigkeit eingehalten werden.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des LfS

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Weingut Petgen-Dahm in Perl als bester Weinproduzent ausgezeichnet

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Auch in diesem Jahr wurde das Weingut Petgen-Dahm prämiert. Foto: Facebook/@PetgenDahm

Die "Berliner Wein Trophy" ist seit 2014 nach eigenen Angaben "zu Deutschlands bedeutendster und größter internationaler Weinverkostung herangewachsen". Jährlich werden dort Tausende Weine eingereicht und von mehr als 230 Juroren bewertet. Das geht aus der Webseite des Wettbewerbs hervor.

Sonderpreis geht nach Perl

Eine der begehrten Auszeichnungen erhielt in diesem Jahr das Weingut Petgen-Dahm: In der Kategorie "Stillwein" ging der Sonderpreis "Bester Produzent in Deutschland" nach Perl - und das zum fünften Mal in Folge.

Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) und der Internationalen Union der Önologen (UIOE).

Verwendete Quellen:
- Facebook-Beitrag Weingut Petgen-Dahm

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Marienkrankenhaus in St. Wendel nun doch kein "Corona-Standort"

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Zu einem Aufnahme- und Entlass-Stopp kommt es aktuell im Marienkrankenhaus in St. Wendel. Foto: Marienkrankenhaus St. Wendel/Presse

Eigentlich sah der Plan der Marienhaus-Gruppe vor, das Krankenhaus in Ottweiler als sogenannten "Corona-Standort" festzulegen. Das berichtet die "SZ". Ziel eines solchen Standortes sei es, andere Häuser der Gruppe von Corona-Patienten zu entlasten.

Marienkrankenhaus in St. Wendel als "Corona-Standort" 

Wie aus dem Medienbericht hervorgeht, wurde nun jedoch das Marienkrankenhaus in St. Wendel als "Corona-Standort" festgelegt - aufgrund der jüngsten Entwicklungen.

In einer Mitteilung der Gruppe heißt es: "Die Zahl der positiv auf den Coronavirus getesteten Mitarbeiter und ihre Kontaktpersonen im Marienkrankenhaus St. Wendel haben sich in den vergangenen 24 Stunden spürbar erhöht".

Update: Nach aktuellen Angaben der "SZ" kommt es nun doch nicht dazu. Landrat Udo Recktenwald sagte: "Es wurde besprochen, dass das Marienkrankenhaus aufgrund seiner Bedeutung für die Grundversorgung kein Corona-Standort wird".

Liege ein solcher Bedarf vor, seien die Krankenhausträger dazu aufgefordert, dem Ministerium entsprechende Konzepte vorzulegen.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung

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