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DPA

Angela Merkel muss in Quarantäne nach Kontakt mit Corona-Infiziertem

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Bundeskanzlerin Angela Merkel muss in häusliche Quarantäne. Foto: Michael Kappeler/dpa-POOL/dpa

Angela Merkel in Quarantäne

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) muss sich in der Corona-Krise nun selbst in häusliche Quarantäne begeben. Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Sonntagabend in Berlin mit.

Die Kanzlerin sei nach ihrem Presseauftritt am Abend unterrichtet worden, dass sie am Freitag zu einem Arzt Kontakt hatte, der mittlerweile positiv auf das Coronavirus getestet worden sei.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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318 Coronavirus-Infektionen im Saarland

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Im Saarland ist die Zahl der Corona-Infektionen auf 318 angestiegen. Symbolfoto: Xue Yuge/XinHua/dpa

Aktuell 318 Corona-Fälle im Saarland

Die Zahl der im Saarland an Corona erkrankten Personen ist auf inzwischen 318 bestätigte Fälle angestiegen. Diesen Stand von Sonntag (22. März 2020, 15.00 Uhr) veröffentlichte das saarländische Gesundheitsministerium am Abend in einer Pressemitteilung über die aktuelle Entwicklung des Coronavirus im Saarland.

Corona-Fälle im Saarland nach Landkreisen aufgeschlüsselt

121 bestätigte Fälle gibt es inzwischen im Regionalverband Saarbrücken, 56 sind es im Saarpfalz-Kreis, 50 im Kreis St. Wendel. Im Kreis Saarlouis sind 38 Personen betroffen, im Kreis Neunkirchen 34. Im Kreis Merzig-Wadern gibt es derzeit 19 bestätigte Fälle.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums vom 22.03.2020

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Jetzt gibt's Monopoly in der Saarland-Edition: Zocken um Saarschleife und Völklinger Hütte

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Vor der Ludwigskirche in Saarbrücken wurde die Saarland-Ausgabe von Monopoly enthüllt. Foto: red

Seit heute hat das Saarland eine eigene Monopoly-Ausgabe. Vor Pressevertretern, Gästen und im Live-Stream wurde der Spielklassiker im Saar-Gewand vor der Ludwigskirche präsentiert.

Das Event, das aufgrund der Corona-Einschränkungen weitestgehend im kleinen Rahmen stattfinden musste, enthüllte die Details der Saarland-Edition. Darüber hinaus berichteten die Initiatoren der Agentur "polar|1" zu den Entstehungshintergründen der Monopoly-Städte-Ausgaben.

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Florian Freitag (links) von der Agentur "polar|1" erklärte unter anderem unserem Redakteur Maciej die Besonderheiten der Saarland-Edition. Foto: red

Keine Straßen, dafür aber Orte

Eine der zahlreichen Besonderheiten von Saar-Monopoly: Statt Straßen können Spieler saarländische Orte erwerben. Lebach und Dillingen haben es genauso aufs Spielfeld geschafft wie Saarbrücken. Über die Auswahl der Orte konnte im Vorfeld über ein Online-Voting abgestimmt werden.

An das kleinste Flächenland der Bundesrepublik wurden zudem die Ereignis- und Gemeinschaftskarten angepasst. So befindet sich auf einer der Karten etwa dieser Text: "In Ihrer Tasche ist eine Maggi Flasche to go ausgelaufen. Zahlen Sie 15 Monopoly-Dollar für die Reinigung."

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Auch Mr. Monopoly zeigte sich am Pressetermin. Foto: red

Brettspielfreunde werden auf dem Monopoly-Feld der Saarland-Ausgabe zudem einem Bekannten begegnen - nämlich dem SOL.DE-Logo. Als Partner haben auch wir uns auf dem Spielfeld verewigen lassen. Passend dazu gibt es keine "klassische" Gemeinschaftskarte - sondern eine "Online-Meldung".

Florian Freitag, der das Spiel auf den Weg gebracht hat, sagte im Rahmen der Vorstellung: "Im Layoutprozess wurde wieder einmal deutlich, wie viel das Saarland zu bieten hat. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten haben es auf Verpackung und Spielfeld geschafft, aber längst nicht alle, dafür fehlte einfach der Platz."

Spiel ab sofort erhältlich

Monopoly in der Saarland-Edition gibt es ab sofort online unter www.mp-saarland.de oder in zahlreichen Spielwaren-Läden, Buchhandlungen sowie weiteren Geschäften im Saarland. Der Kostenpunkt: 49,95 Euro. Jedem Spiel liegt ein kostenfreies Begleitheft bei, in dem beispielsweise Hintergrundinformationen zu den einzelnen Orten geboten werden.

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So sieht die Spielfläche aus. Foto: red

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Agentur "polar|1", 03.06.2020
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Recherche

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Coronavirus im Saarland: aktuelle Meldungen vom Sonntag

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Wir haben die aktuellen Meldungen zum Coronavirus im Saarland vom 22. März 2020 für euch zusammengestellt. Symbolfoto: Wilfredo Lee/AP/dpa

Erster Corona-Todesfall im Saarland

Nach Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums ist die erste am Coronavirus erkrankte Person im Saarland gestorben. Laut Ministeriumsangaben handele es sich bei dem Verstorbenen um einen älteren Mann mit Vorerkrankung, der in der Uniklinik in Homburg eingewiesen war. Mehr dazu unter: "Erster Corona-Todesfall im Saarland an Uniklinik in Homburg".

Corona-Fälle im Saarland: der aktuelle Stand 

Inzwischen haben sich 318 Menschen im Saarland mit dem Coronavirus infiziert. Die meisten davon (121 Personen) leben im Regionalverband Saarbrücken. Weitere Informationen hier.

Tobias Hans kündigt scharfe Polizeikontrollen wegen Corona-Partys im Saarland an

Trotz Ausgangsbeschränkung kommt es im Saarland vereinzelt noch zu sogenannten Corona-Partys. Für diese nicht gestatteten Zusammenkünfte hat Ministerpräsident Tobias Hans harte Kontrollen und Sanktionen angekündigt: "Wegen weiteren "Corona-Partys": Tobias Hans kündigt scharfe Polizeikontrollen an".

Engpass bei Schutzmasken: Saar-Kliniken bitten Unternehmen um Hilfe

Aufgrund der Corona-Krise gehen den Kliniken im Saarland zunehmend die Schutzmasken aus. Deshalb bitten die Krankenhäuser nun Unternehmen um Hilfe. Mehr dazu unter: "Engpass bei Schutzmasken: Saar-Kliniken bitten Unternehmen um Hilfe".

Aufnahmestopps wegen Corona-Fällen an Saar-Kliniken

Wegen Corona-Fällen innerhalb der Belegschaft kam es nun in drei saarländischen Kliniken zu Aufnahmestopps. Betroffen sind das Marienkrankenhaus in St. Wendel, das Diakonie-Krankenhaus in Neunkirchen sowie das Evangelische Stadtkrankenhaus in Saarbrücken. Mehr dazu unter: "Wegen Corona-Fällen: Aufnahmestopp bei drei Kliniken im Saarland".

Initiative #saarländerhaltenzusammen

In Zeiten der schweren Corona-Krise ist Mitmenschlichkeit und Zusammenhalt gefragt. Deshalb haben wir von SOL.DE zusammen mit der Saarbrücker Zeitung unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Tobias Hans die Initiative #saarländerhaltenzusammen gestartet. Auf der gleichnamigen Plattform können Saarländerinnen und Saarländer unkompliziert ihre Hilfe anbieten oder sich über Hilfsangebote in ihrer Umgebung informieren. Wollt auch ihr den Mitmenschen in eurer Umgebung Hilfe anbieten? Dann stellt doch einfach ein Inserat auf #saarländerhaltenzusammen.

Saarland will Corona-Patienten aus Frankreich aufnehmen

Das Saarland hat Frankreich medizinische Hilfe bei der Behandlung von schwerkranken Coronavirus-Patienten angeboten. Was bisher dazu bekannt ist, haben wir hier für euch zusammengefasst.

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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mit dpa

Wegen weiteren "Corona-Partys": Tobias Hans kündigt scharfe Polizeikontrollen an

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Tobias Hans (CDU) bei einer Pressekonferenz. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild

"Die meisten Saarländerinnen und Saarländer halten sich an unsere neuen Ausgangsbeschränkungen", sagte Hans am heutigen Sonntag (22. März 2020) in einer via Twitter verbreiteten Videobotschaft. Doch es gebe noch vor allem junge Menschen, "die gemeint haben, sie müssten Party machen und sich treffen".

Infolgedessen kündigte der Ministerpräsident scharfe Polizeikontrollen zur Einhaltung der wegen der Coronavirus-Pandemie verfügten Ausgangsbeschränkung an. Die Polizei werde hart durchgreifen. "Wir werden Versammlungen auseinanderbringen und wir werden Verstöße gegen unsere Regeln auch zur Anzeige bringen", verkündete der CDU-Politiker.

Bürger sollen zu Hause bleiben

Hans appellierte angesichts der ernsten Lage noch einmal eindringlich an alle Menschen im Saarland. "Ich weiß, diese Maßnahmen sind hart. Aber wenn wir jetzt zusammenstehen, können wir das Schlimmste noch verhindern. Deshalb zähle ich auf Sie. Ich bitte Sie: Bleiben Sie zu Hause", sagte der 42-Jährige.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Erster Corona-Todesfall im Saarland an Uniklinik in Homburg

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Im Saarland ist eine Person infolge von Covid-19 verstorben. Symbolfoto: Alessandro Crinari/dpa-Bildfunk

Am Samstagabend (21. März 2020) bestätigte das saarländische Gesundheitsministerium den ersten Corona-Toten im Saarland. Bei der Person handelt es sich um einen älteren Mann, heißt es in einer Mitteilung. Dieser wies bereits eine Vorerkrankung auf.

301 bestätigte Fälle

Bis zum Samstagabend war im Saarland die Zahl der am Coronavirus erkrankten Personen auf 301 bestätigte Fälle angestiegen. Diese teilen sich wie folgt auf:

- 114 bestätigte Fälle im Regionalverband Saarbrücken
- 46 bestätigte Fälle im Landkreis Saarlouis
- 45 bestätigte Fälle im Landkreis St. Wendel
- 43 bestätigte Fälle im Saarpfalz-Kreis
- 34 bestätigte Fälle im Landkreis Neunkirchen
- 19 bestätigte Fälle im Landkreis Merzig-Wadern

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums

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dpa

Saarland will Corona-Patienten aus Frankreich aufnehmen

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Hier zu sehen: Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlandes. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild

Man werde im Rahmen der Kapazitäten und Möglichkeiten Beatmungsplätze für französische Notfallpatienten zur Verfügung stellen, kündigte Ministerpräsident Tobias Hans am heutigen Sonntag (22. März 2020) an. Dies habe er dem französischen Regionalratspräsidenten Jean Rottner in einem Telefonat zugesichert.

Vor allem im Elsass und der gesamten Region Grand Est ist die Zahl der Corona-Infektionen dramatisch gestiegen. "Wir gewinnen den Kampf gegen das Virus nur gemeinsam. Deshalb ist grenzüberschreitende Unterstützung für uns selbstverständlich", sagte Hans.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Corona-Krise: Saarbrücker Kältehilfe darf mit Sondergenehmigung weiter Gäste versorgen

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"Ingos kleine Kältehilfe" darf weiterhin warme Mahlzeiten ausgeben. Symbolfoto: Pixabay

"Wir haben es geschafft - für unsere Gäste", so "Ingos kleine Kältehilfe" in einer Mitteilung auf Facebook. Trotz der aktuellen Corona-Krise und den verschärften Auflagen im Saarland kann das Team weiterhin die Gäste der Kältehilfe täglich mit einer warmen Mahlzeit versorgen. Möglich macht es eine Sondergenehmigung.

Im Zuge dessen bedanken sich die Helfer bei Oberbürgermeister Uwe Conradt, der ihnen "die freudige Nachricht sofort persönlich am Telefon mitgeteilt hat". Das geht ebenso aus der Mitteilung auf Facebook hervor.

Neuer Standort

Nach Angaben der Kältehilfe findet die Ausgabe des Essens an einem neuen Standort statt - nämlich im Garten der Evangelischen Kirchengemeinde St. Johann. "Dort besteht die Möglichkeit, unsere Gäste mit dem nötigen Abstand und in kleinen Gruppen zu höchstens fünf Personen einzulassen und durch einen separaten Ausgang wieder hinauszuführen."

Verwendete Quellen:
- Facebook-Beitrag von "Ingos kleine Kältehilfe"

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Wegen Corona-Fällen: Aufnahmestopp bei drei Kliniken im Saarland

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Unter anderem am Marienkrankenhaus in St. Wendel gibt es einen Aufnahmestopp. Foto: Marienkrankenhaus St. Wendel/Presse

Wie aus Medienberichten übereinstimmend hervorgeht, kommt es am Marienkrankenhaus in St. Wendel, am Diakonie-Krankenhaus in Neunkirchen sowie dem Evangelischen Stadtkrankenhaus in Saarbrücken derzeit zu Aufnahmestopps. Der Grund: Corona-Fälle in der Belegschaft.

Keine neuen Patienten

Etwa der "SZ" bestätigte das Gesundheitsministerium, dass an den betroffenen Kliniken keine neuen Patienten mehr aufgenommen werden. Bereits infizierte Menschen sowie deren Kontaktpersonen befinden sich auf Isolierstationen. Derweil bleibe die Notversorgung in den Häusern bestehen.

Laut "SR" liegt etwa im Marienkrankenhaus St. Wendel die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeiter bei 11. Zudem befänden sich weitere 15 Beschäftigte als Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. Auch mehrere Ärzte seien unter den Betroffenen.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Saarländischer Rundfunk

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Engpass bei Schutzmasken: Saar-Kliniken bitten Unternehmen um Hilfe

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Den Saar-Kliniken gehen die Schutzmasken aus. Symbolfoto: dpa-BildfunkRene Traut

Über einen Engpass bei Schutzmasken informiert derzeit die Saarländische Krankenhausgesellschaft (SKG). Das meldet unter anderem der "SR". Laut der Krankenhausgesellschaft benötige man an Krankenhäusern, aber auch in Praxen oder Pflegeheimen zusätzliche Vorräte.

Bitte um Schutzmasken

Infolgedessen appelliert die SKG an saarländische Unternehmen. Betriebe wie Zulieferer oder Autohersteller sollen prüfen, ob sie Schutzmasken vorrätig haben und diese kurzfristig zur Verfügung stellen können. Das geht ebenso aus dem Medienbericht hervor.

Unternehmen, die Unterstützung leisten können, sollen sich telefonisch (ab dem morgigen Montag, 23. März 2020, 08.00 Uhr) unter der Rufnummer (0681)926-110 melden. Alternativ sei die Kontaktaufnahme per E-Mail an mail@skgev.de möglich.

Bestellte Schutzmasken nicht ausreichend?

Laut "SZ" wurden zwar seitens des Bundes zehn Millionen Schutzmasken bestellt (etwa 120.000 Exemplare davon sollen ins Saarland gehen). Sollten die Infektionszahlen jedoch schnell ansteigen, werde damit gerechnet, dass diese wohl nicht ausreichen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Saarbrücker Zeitung

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Mettlacher Keramikkonzern Villeroy & Boch stellt Produktion zum Teil ein

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Villeroy & Boch verzichtet bis Ende April auf die weitere Produktion in Deutschland und Frankreich. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Oliver Dietze

Die Werke von Villeroy & Boch in Deutschland sowie Frankreich unterbrechen bis Ende April die Produktion. Das meldet der "SR". Als Grund für die Maßnahme nannte der Mettlacher Keramikkonzern die Vorbereitung auf eine sinkende Nachfrage.

Da man durch hohe Lagerbestände den Bedarf in den nächsten Wochen decken könne, so das Unternehmen laut "SR", werde die Produktion erst einmal unterbrochen. Möglich sei jedoch eine Verlängerung des Stopps sowie eine Ausweitung auf andere Werke. Dies hänge von der weiteren Entwicklung ab.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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dpa

Heinz Becker und Kollegen: Darf man Witze über das Coronavirus machen?

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Hier zu sehen: der Kabarettist Gerd Dudenhöffer. Archivfoto: Michael Reichel/dpa-Bildfunk

Witze dienen oftmals als Ventil. Auch im Falle des neuartigen Coronavirus - zumindest, wenn man mit Fingerspitzengefühl vorgeht. Das sagte der saarländische Kabarettist Gerd Dudenhöffer, vor allem bekannt durch seine Kunstfigur Heinz Becker, der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Maßvolle Corona-Witze können Ventil sein

Nach Ansicht von Gerd Dudenhöffer sind Witze rund um das Coronavirus möglich: "Humor ist grundsätzlich ein gutes Ventil in schlechten Zeiten", sagte Dudenhöffer (70). Allerdings greife auch hier das Prinzip, mit Ziel, Maß sowie Fingerspitzengefühl vorzugehen.

"Klar darf man über Corona Witze machen", sagte auch der Pfälzer Mundart-Comedian Christian "Chako" Habekost (57) der "dpa". Das Motto "Satire darf alles" sollte Habekosts Meinung nach immer gelten. "Nur stehen die Gesundheit und viele wirtschaftliche Existenzen auf dem Spiel - da verstehen die meisten Menschen, verständlicherweise, nicht so viel Spaß", betonte er.

"Humor kann man noch weniger kontrollieren als ein Virus. Es gibt keine Ausgangssperre für dumme Witze", sagte der Kabarettist Lars Reichow (55) in Mainz. "Aber viele Menschen bekommen es jetzt mit der Angst und fühlen sich unsicher und wie gelähmt." Dagegen helfe Humor in jedem Fall - weil er das Schwere leicht und erträglich mache.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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mit dpa

Merkel berät mit Ministerpräsidenten heute über schärfere Corona-Maßnahmen

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Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten beraten heute über weitere Maßnahmen. Foto: dpa-Bildfunk/Markus Schreiber

Einige Bundesländer, darunter auch das Saarland, haben ihre Bestimmungen bereits verschärft. Am Freitag gaben Ministerpräsident Tobias Hans und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger bekannt, dass es im Saarland zu Ausgangsbeschränkungen kommen wird. Diese gelten hierzulande seit Samstag.

Nun geht es um die Frage, ob auch bundesweite Ausgangsbeschränkungen verfügt werden. Dazu berät die Bundeskanzlerin heute (ab 14.00 Uhr) mit den Ministerpräsidenten im Rahmen einer Telefonkonferenz.

Wie lange die Beratungen Merkels mit den Regierungschefs der Länder dauern werden, ist unklar. Sollte es konkrete Beschlüsse geben, so "dpa", könnten diese ähnlich wie sonst nach Beratungen der Ministerpräsidentenkonferenz in einem Papier bekannt gegeben werden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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mit dpa

"Familov": Afrikanische Einkaufsplattform in Saarbrücken

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Lydie Idel Fonkwe betreibt die Online-Plattform "Familov". Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

In Saarbrücken hat die Kamerunerin Lydie Idel Fonkwe die Online-Plattform "Familov" ins Leben gerufen. Mittels des Portals kann man "vor allem Nahrungsmittel bei Supermärkten in mehreren westafrikanischen Ländern kaufen, die Angehörige dann vor Ort in den Geschäften abholen", meldet "dpa".

Wie die Idee entstand

Lydie Idel Fonkwe kam 2011 als Studentin nach Saarbrücken. "Als ich hierherkam, wollte ich meine Familie in meinem Heimatland unterstützen", so Fonkwe. Das Problem: Die Gebühren für Geldüberweisungen seien sehr hoch gewesen. Kleinere Beiträge habe sie erst gar nicht überweisen können.

Eines Tages habe sie also die Idee gehabt, anstatt Geld direkt Nahrungsmitteil zu überweisen. Das war die Geburtsstunde der Idee zum Online-Supermarkt. "Mittlerweile nutzen rund 8.000 Menschen in Europa, Amerika und in China diese Plattform für ihre Familien in Kamerun, Gabun und Benin", schreibt "dpa".

Ausweitung geplant

Fonkwe, die ihren Master in Management Sciences in der Tasche hat, wolle den Dienst von "Familov" auch auf die Elfenbeinküste, den Kongo und Mali ausweiten. Zudem soll das Portal mittelfristig in Asien und Südamerika Fuß fassen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Über 300 bestätigte Corona-Fälle im Saarland

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Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen liegt im Saarland derzeit bei 301 Fällen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk

Zuletzt war die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 im Saarland deutlich gestiegen. Am gestrigen Samstagabend (22. März) lag sie bei 301 Fällen. Das teilte das Gesundheitsministerium mit. Der Stand beziehe sich auf 20.00 Uhr, heißt es in der Mitteilung.

Ein Großteil der Infektionen verlaufe bislang eher milde. Immer wieder müssten aber auch Patienten mit schwereren Verläufen in den Krankenhäusern behandelt werden. Weitere bestätigte Fälle dürfte das Gesundheitsministerium am heutigen Sonntagabend veröffentlichen.

Verteilung der Fälle

Im Regionalverband Saarbrücken gibt es 114 bestätigte Fälle. Im Kreis Saarlouis sind es 46, im Kreis St. Wendel 45, im Saarpfalz-Kreis 43. Weitere 34 Menschen haben sich im Kreis Neunkirchen mit dem Virus infiziert, für den Kreis Merzig-Wadern meldet das Ministerium 19 positiv auf das Virus getestete Personen.

Erster Todesfall im Saarland

Laut Gesundheitsministerium ist an der Uniklinik in Homburg (Saarpfalz-Kreis) die erste mit dem Coronavirus infizierte Person gestorben. Der ältere Mann wies bereits eine Vorerkrankung auf, geht aus einer Mitteilung hervor.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums
- Deutsche Presse-Agentur

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dpa

Ansammlungen über zwei Personen sollen bundesweit verboten werden

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Verstößen sollen mit Strafen von bis zu 25.000 Euro geahndet werden. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Frank Rumpenhorst

Zur Eindämmung der Corona-Krise werden Ansammlungen von mehr als zwei Personen in ganz Deutschland verboten. Ausgenommen werden Angehörige, die im eigenen Haushalt leben. Schließen müssen alle Restaurants und Friseure. Darauf verständigten sich Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder in einer Telefonkonferenz am heutigen Sonntag (22. März 2020).

"Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet", heißt es in dem Beschluss. Zudem ist in der Öffentlichkeit, wo immer möglich, zu anderen als den Angehörigen aus dem eigenen Hausstand ein Mindestabstand von mindestens 1,5 Meter einzuhalten. Diese Maßnahmen sollen für mindestens zwei Wochen gelten.

Keine Ausgangssperre

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet sagte, eine bundesweite Ausgangssperre sei derzeit nicht das Mittel der Wahl. "Nach unserer Einschätzung ist nicht das Verlassen der Wohnung die Gefahr. Die Gefahr ist der enge, unmittelbare soziale Kontakt." Bei Verstößen gegen die neuen Regeln könnten Strafen von bis zu 25.000 Euro verhängt werden. Es gelte eine "Null-Toleranz-Politik gegen Regelbrecher", sagte Laschet.

Schließungen

Cafés, Restaurants und Kneipen sind fortan bundesweit zu schließen. "Gastronomiebetriebe werden geschlossen", heißt es in dem Beschluss. Die Lieferung und das Abholen mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause bleibt erlaubt.

Geschlossen werden müssen Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Dienstleistungsbetriebe für Körperpflege. In diesem Bereich sei eine körperliche Nähe unabdingbar. Medizinisch notwendige Behandlungen blieben weiter möglich. Eine generelle Schließung von Geschäften oder Produktionsstätten ist nicht vorgesehen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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