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Mietausfälle in der Corona-Krise: Eigentümer kritisieren geplante Mietrecht-Änderungen

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Mietern soll in der Corona-Krise nicht gekündigt werden dürfen, wenn sie die Miete nicht mehr zahlen können. Symbolfoto: Arne Dedert/dpa-Bildfunk

Wenn die Miete wegen der Corona-Krise ausfällt

Wegen der Corona-Krise soll es Mietern ermöglicht werden, ab April die Mietzahlung für bis zu sechs Monate aussetzen. Danach haben sie zwei Jahre Zeit, um den Fehlbetrag auszugleichen. So sollen wirtschaftliche Engpässe von Privatpersonen abgefangen werden.

Vermieter auf Einnahmen angewiesen

Allerdings zum Leidwesen der Vermieter. Laut Eigentümerverband Haus und Grund, zu dem im Saarland 25 Ortsvereine mit über 14.000 Mitgliedern gehören, sei die Herangehensweise einseitig. Das berichtet der SR. Auch die Vermieter müssten geschützt werden, um von der Corona-Krise nicht zu hart getroffen zu werden, da auch diese einen Lebensunterhalt zu bestreiten haben.

Wie der Vorsitzende von Haus und Grund Saarland, Norbert Behle, dem SR berichtet, seien Eigentümer zudem häufig zusätzlich betroffen. Als Handwerker, Gastronomen oder Kleinstgewerbetreibenden fehlen vielen durch die Krise bereits Einnahmen.

Eigentümer fordern Nachweis

Wie der SR berichtet, appelliert der Verband daher an die Bundesregierung. Einerseits fordern die Vermieter einen Nachweis, dass die Mieter tatsächlich betroffen sind und ihre Miete wegen der Corona-Krise nicht mehr zahlen können. Andererseits erheben sie Anspruch auf finanzielle Unterstützung aus einem staatlichen Mietfonds.

Ihrer Verantwortung seien sich die Eigentümer bewusst. Durch die Corona-Krise könne man aber nur gemeinsam ohne größere Schäden gehen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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