{k}/{n}
Artikel {k} von {n}
10°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
10°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Corona-Krise im Saarland: 30 Millionen Euro Soforthilfe für Kleinunternehmer beschlossen

image

Im Saarland wurde heute ein Soforthilfen-Paket für Kleinunternehmer in der Corona-Krise beschlossen. Symbolfoto: Harald Tittel/dpa

30 Millionen Euro Soforthilfe für Kleinunternehmen im Saarland

Das Soforthilfe-Programm, das Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger und Finanzminister Peter Strobel am vergangenen Freitag (20. März 2020) angekündigt hatten, ist heute vom saarländischen Ministerrat beschlossen worden. Damit ist das Saarland nach Bayern das erste Bundesland, indem Soforthilfen bereits beantragt werden können.

30 Millionen Euro stellt die Landesregierung zur Verfügung, je nach Mitarbeiterzahl können Solo-Selbstständige und Kleinunternehmer mit nicht mehr als zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 3.000 bis 10.000 Euro bekommen. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden, vorausgesetzt, alle Angaben sind korrekt.

Rehlinger: "Wir lassen niemanden allein"

Wirtschaftsministerin Rehlinger äußerte am heutigen Dienstag: "Wir lassen niemanden allein mit existenzieller Not. Viele kleine und kleinste Unternehmen sehen sich jetzt am Abgrund. Wir bauen mit der Soforthilfe eine kleine Brücke – auch bis der Bund mit vergleichbaren Programmen um die Ecke kommt."

Finanzminister Peter Strobel ergänzte: "Ich weiß aus eigener Erfahrung, mit welchen Sorgen und Ängsten die Unternehmen nun konfrontiert werden. Deshalb war es mir auch ein persönliches Anliegen, dass wir den Betroffenen schnell und vor allem unbürokratisch helfen. Wir verstehen uns als Partner und stehen den Unternehmern in dieser Situation zur Seite – mit allen finanziellen Mitteln, die uns zur Verfügung stehen."

Antragsformular für Soforthilfen im Web verfügbar

Das Antragsformular ist laut Angaben des Wirtschaftsministeriums bereits am heutigen Dienstag ab 16.00 Uhr auf der Webseite www.corona.wirtschaft.saarland.de verfügbar. Der Antrag und die Antragsbearbeitung sind laut Ministeriumsangaben so einfach und unbürokratisch wie möglich gestaltet. Wer Soforthilfe braucht, lädt den Antrag herunter, füllt ihn aus, fotografiert oder scannt ihn und schickt ihn an die zentrale Mailadresse soforthilfe@wirtschaft.saarland.de.

Landesregierung verspricht schnelle Bearbeitung

Wirtschafts-Staatssekretär Jürgen Barke verspricht eine sehr schnelle Bearbeitung der Anträge: "Wir haben ein Team von 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gebildet. Wir wollen Anträge innerhalb einer Woche bescheiden, dann wird das Geld ausgezahlt."

Das Geld aus dem Landesprogramm steht direkt zur Verfügung. Wenn - wie erwartet - ein vergleichbares Bundesprogramm zur Verfügung steht, wird sichergestellt, dass Antragssteller ein mögliches Plus zu den Fördersätzen des Bundes zusätzlich bekommen. Wer also im ersten Schritt 3.000 Euro vom Land bekommt, kann in einem zweiten Schritt weiteres Geld vom Bund bekommen, allerdings maximal bis zur Zuschusshöhe des Bundes.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr vom 24.03.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Coronavirus im Saarland: drei Menschen an Covid-19 gestorben

image

Im Saarland sind weitere Personen infolge von Covid-19 verstorben. Symbolfoto: Alessandro Crinari/dpa-Bildfunk

Drei Corona-Tote im Saarland

Wie das saarländische Gesundheitsministerium am heutigen Dienstagabend mitteilte, sind im Saarland bereits drei Menschen infolge einer Coronavirus-Erkrankung gestorben. Nachdem am Samstag (21. März 2020) ein Patient in der Homburger Uniklinik verstarb, kamen am heutigen Dienstag zwei weitere Corona-Tote dazu.

Zwei Frauen mit Vorerkrankungen sterben in Saarbrücken 

Laut Ministeriumsangaben handelt es sich um zwei Frauen mit Vorerkrankungen, die in zwei Krankenhäusern im Regionalverband Saarbrücken verstorben sind. Auf die Mitteilung weiterer Details wird aus Pietätsgründen Gründen verzichtet.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Facebook-Messenger und WhatsApp: So bekommst du die SOL.DE-News direkt auf dein Handy

image

Den Newsletter von SOL.DE bekommt ihr über den Facebook-Messenger und WhatsApp. Die optionale App Notify benachrichtigt euch, sobald wir Inhalte für euch bereitgestellt haben.

Newsletter über den Facebook-Messenger

Über den Facebook-Messenger könnt ihr ganz einfach unseren abendlichen Newsletter erhalten. Dafür müsst ihr einmalig Folgendes tun: Bestätigt unten die Datenschutzerklärung und klickt auf „Facebook Chat starten". Sendet uns dann eine Nachricht (Inhalt egal) und ihr bekommt automatisch den nächsten Newsletter im Facebook-Messenger zugeschickt. Der Newsletter mit den Nachrichten des Tages wird jeden Tag ab circa 18.30 Uhr an euch gesendet.

So meldet ihr euch für den WhatsApp-Newsletter an

Klickt unten auf „WhatsApp Business Chat starten". Nach wenigen Sekunden öffnet sich WhatsApp, wo ihr uns einfach die vorgeschriebene Nachricht schicken müsst. Anschließend seid ihr im Verteiler aufgenommen. Um den Newsletter zu bekommen, befolgt ihr den nachfolgend erklärten Schritt mit den Kommandos.

Newsletter über WhatsApp - So geht's

Um den Newsletter von SOL.DE über WhatsApp zu erhalten, müsst ihr ihn zuerst bei uns anfordern und ein Kommando schicken. Das sind die Kommandos, um den Newsletter über WhatsApp zu bekommen:

#news
#sol
#sol.de
#solde
#saar

Der Newsletter mit den Nachrichten steht jeden Tag ab circa 18.30 Uhr für euch bereit. Sendet ihr ab dieser Uhrzeit eins der Kommandos, erhaltet ihr den aktuellen Newsletter. Wenn ihr täglich informiert werden wollt, müsst ihr dran denken, jeden Abend eins der Kommandos schicken.

Erinnerung per Notify

Optional könnt ihr euch auch die App „Notify" herunterladen. Diese benachrichtigt euch, sobald wir einen aktuellen Newsletter für euch haben. So vergesst ihr nicht, eins der Kommandos an uns zu schicken. Hier der Link zur Installation von Notify.

So verpasst ihr nichts mehr

Wir sind mit SOL.DE auf allen wichtigen sozialen Netzwerken aktiv:
SOL.DE auf Facebook
SOL.DE auf Instagram
• SOL.DE auf Twitter
• Blaulicht Saarland auf Facebook
Breaking News Zweibrücken auf Facebook
Blaulicht Kaiserslautern auf Facebook

Um keine News mehr zu verpassen, lohnt der mehrmals tägliche Besuch von www.sol.de! Unsere Redakteure bereiten euch hier die wichtigsten News des Saarlandes auf.

Schnell informiert: Breaking News von SOL.DE aufs Handy

Ihr wollt Eilmeldungen direkt auf euer Handy? Wenn etwas Dringendes im Saarland passiert, schicken wir euch eine Push-Nachricht direkt auf euer Smartphone. Das geht hier:

Ihr habt Fragen zu den Diensten und braucht Hilfe bei der Einrichtung? Wir sind gerne für euch da. Schreibt uns eine E-Mail an redaktion@sol.de oder sendet uns eine Nachricht über Facebook, Instagram oder Twitter.

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Gesundheitsministerium bestätigt 433 Corona-Fälle im Saarland

image

Im Saarland gibt es aktuell 433 bestätigte Corona-Fälle. Symbolfoto: Sven Hoppe/dpa

Corona-Fälle im Saarland: 433 Infektionen

Laut Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen im Saarland auf jetzt 433 bestätigte Fälle angestiegen. Diesen Stand von Dienstag (15.00 Uhr) veröffentlichte das Ministerium am Abend mit Bezug auf die von den Gesundheitsämtern bis zu diesem Zeitpunkt gemeldeten Daten.

Drei Personen im Saarland an Covid-19 gestorben

Wie das Gesundheitsministerium am Dienstagabend ebenfalls mitteilen musste, sind im Saarland inzwischen drei Personen an Covid-19 gestorben.

Laut Ministeriumsangaben werden aktuell 38 Corona-Patienten im Saarland stationär behandelt, 17 davon intensivmedizinisch

14 Corona-Patienten im Saarland gelten als geheilt

Insgesamt 14 der seit dem ersten Auftreten des Virus im Saarland positiv getesteten Fälle gelten laut Angaben des Gesundheitsministeriums inzwischen als geheilt

Corona-Zahlen im Saarland nach Landkreisen

163 positiv bestätigte Fälle gibt es mittlerweile im Regionalverband Saarbrücken, 87 sind es im Saarpfalz-Kreis, 58 im Kreis Saarlouis. Im Kreis St. Wendel sind 53 Personen betroffen, im Kreis Neunkirchen 47. Im Kreis Merzig-Wadern gibt es derzeit 25 bestätigte Fälle.

Verwendete Quellen:
- Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums vom 24.03.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Coronavirus im Saarland: Aktuelle Meldungen vom Dienstag

image

Wir haben euch auch heute (24.03.2020) den aktuellen Stand zum Coronavirus im Saarland zusammengefasst. Symbolfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Drei Corona-Todesfälle im Saarland

Im Saarland sind laut Angaben des Gesundheitsministeriums inzwischen drei Personen infolge einer Corona-Erkrankung gestorben. Nachdem das Universitätsklinikum in Homburg am Samstagabend über den ersten Corona-Toten im Saarland informiert hatte, bestätigte das Winterberg-Klinikum in Saarbrücken am heutigen Dienstagmorgen den zweiten Corona-Todesfall im Saarland. Mehr Informationen unter: "Zweiter Corona-Todesfall im Saarland an Winterberg-Klinikum in Saarbrücken". Am Abend bestätigte das saarländische Gesundheitsministerium schließlich einen dritten Todesfall: "Drei Menschen im Saarland an Covid-19 gestorben".

Corona-Fälle im Saarland: aktuelle Zahlen

Laut Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums gibt es im Saarland derzeit 433 bestätigte Corona-Fälle.  Mehr dazu unter: "Gesundheitsministerium bestätigt 433 Corona-Fälle im Saarland".

Coronavirus-Patienten aus Grand-Est im Saarland angekommen

Das Saarland hat Frankreich Hilfe bei der Behandlung von Coronavirus-Patienten angeboten. Demgemäß sind bereits drei Personen aus der Nachbarregion Grand Est eingetroffen. Weitere Informationen unter "Coronavirus-Patienten aus Grand-Est sind im Saarland angekommen".

Coronavirus im Saarland: Ärzten geht die Schutzbekleidung aus

Den Ärzten im Saarland geht aufgrund der aktuellen Coronakrise allmählich die Schutzkleidung aus. Eigentlich wurden für die saarländischen Mediziner 30.000 Sets an Schutzbekleidung bestellt. Bislang kamen davon allerdings nur 170 an. Mehr dazu unter: "Coronavirus im Saarland: Ärzten geht die Schutzbekleidung aus".

Bundeswehr unterstützt Saarland mit Test-Stationen

Bei der Bewältigung der Corona-Krise im Saarland hilft ab dem morgigen Mittwoch (25. März 2020) die Bundeswehr tatkräftig mit. Drei im Zuge der Amtshilfe genehmigte Abstrich-Stationen sollen dann ihren Betrieb aufnehmen. Mehr unter: "Bundeswehr unterstützt ab Mittwoch mit Test-Stationen im Saarland".

Olympischen Spiele wegen Corona verschoben

Die Olympischen Spiele in Tokio werden wegen der Corona-Pandemie ins Jahr 2021 verschoben. Darauf einigten sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die japanischen Gastgeber. Den Bericht gibt es hier: Olympia in Tokio wegen Corona verschoben.

Rheumamittel als Hoffnungsschimmer gegen das Coronavirus?

Mit einem Rheumamittel gelang es nun einem Arzt in Italien, durch das Coronavirus erkrankte Patienten zu behandeln. In einer weltweiten Studie soll ab April die Wirksamkeit des Medikamentes "Tocilizumab" erforscht werden. Die weiteren Informationen dazu findet ihr unter: Rheumamittel als Hoffnungsschimmer gegen das Coronavirus?

Ministerrat beschließt 30 Millionen Soforthilfe für Kleinunternehmen im Saarland

Am heutigen Dienstag hat der saarländische Ministerrat das angekündigte Soforthilfe-Programm für Kleinunternehmen im Saarland beschlossen. Dafür stellt die Landesregierung 30 Millionen Euro zur Verfügung. Mehr unter: "Corona-Krise im Saarland: 30 Millionen Euro Soforthilfe für Kleinunternehmer beschlossen".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

____________________________________

Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Rheumamittel als Hoffnungsschimmer gegen das Coronavirus?

image

Bei einigen Patienten führte die Behandlung mit "Tocilizumab" zu positiven Ergebnissen. Symbolfoto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa-Bildfunk

"Tocilizumab" ist ein entzündungshemmender Wirkstoff, der gegen rheumatische Entzündungen eingesetzt wird  - eigentlich. Der italienische Onkologe Paolo Ascierto hatte nämlich die Idee, mit dem Medikament Covid-19-Patienten zu behandeln. Das geht aus einem Bericht von "Deutschlandfunk Kultur" hervor.

Behandlungserfolge

Der Mediziner habe zunächst zehn Patienten mit "Tocilizumab" behandelt; sieben davon standen unter künstlicher Beatmung. Bei fünf dieser sieben schwer erkrankten Personen führte die Behandlung zu einer "deutlichen Verbesserung der Atmungsparameter", zitiert "Deutschlandfunk Kultur" den Arzt.

Zwei der Patienten können mittlerweile wieder selbstständig atmen, heißt es im Bericht. Und: Die drei noch nicht intubierten Patienten reagierten ebenso mit einer "sehr deutlichen Verbesserung der Atmung".

Allerdings war bei einer weiteren behandelten Person die Atemnot bereits zu sehr fortgeschritten; sie verstarb kurze Zeit später, heißt es im Bericht. In einem anderen Fall trat durch "Tocilizumab" keine Veränderung beim Gesundheitszustand des Patienten auf, sagte Ascierto.

Studien sollen Wirksamkeit testen

Nach Angaben von "Deutschlandfunk Kultur" ist in Neapel bereits eine erste Studie mit dem Wirkstoff angelaufen. Laut Ascierto wurde das Mittel ebenso an 21 Patienten in China getestet - "mit guten Ergebnissen".

Anfang April soll eine weltweite Studie zu der Wirksamkeit von "Tocilizumab" initiiert werden. An etwa 330 Coronapatientinnen und -patienten werde das Medikament dann getestet.

Keine "Wunderwaffe"

Trotz der positiven Ergebnisse warnt Paolo Ascierto, so "Deutschlandfunk Kultur". Das Medikament sei keine "Wunderwaffe". Sondern eher ein "Schutzschild", mit dem man das Allerschlimmste verhindern könne.

"Tocilizumab" helfe wohl gegen eine Komplikation der Erkrankung. Ein Medikament gegen das Coronavirus sei es jedoch nicht.

Verwendete Quellen:
- Bericht von "Deutschlandfunk Kultur"

____________________________________

Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
dpa

Olympia in Tokio wird wegen Corona verschoben

image

Die Olympischen Spiele werden verschoben. Foto: kyodo/dpa-Bildfunk

Die Olympischen Spiele in Tokio werden wegen der Corona-Pandemie ins Jahr 2021 verschoben. Darauf einigten sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die japanischen Gastgeber, meldet "dpa".

Nachholtermin spätestens im Sommer 2021

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe sei mit dem Vorschlag des Komitees "hundertprozentig einverstanden gewesen", sagte IOC-Präsident Thomas Bach nach einer Telefonkonferenz mit Verantwortlichen der Tokio-Spiele. Die Sommerspiele sollen nun auf "ein Datum nach 2020 verlegt werden", aber nicht später als im Sommer 2021 stattfinden, hieß es.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Auch Saarbrücker Kältebus darf mit Sondergenehmigung weiter Gäste versorgen

image

Der Kältebus Saarbrücken bietet obdachlosen Menschen Schutz. Foto: Tobias Ebelshäuser

Erst kürzlich hat die Saarbrücker Initiative "Ingos kleine Kältehilfe" eine langersehnte Sondererlaubnis erhalten: Trotz Corona dürfen die Helfer weiterhin bedürftige Menschen mit einer warmen Mahlzeit versorgen. Solcherlei Ausnahmegenehmigungen erteilte Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt nun zwei weiteren Hilfsinitiativen.

"Zum einen kann der Saarbrücker Kältebus weiterhin an Obdachlose Speisen und Güter des täglichen Bedarfs ausgeben", heißt es in einer Mitteilung der Landeshauptstadt. Zum anderen darf die Evangelische Kirchengemeinde St. Johann ihre Lebensmittelausgabe an bedürftige Menschen fortsetzen.

Auflagen

Die Sondergenehmigungen sind an Auflagen gebunden: Dazu gehören etwa die Einhaltung eines angemessenen Abstands. Auch entsprechende Hygienemaßnahmen müssen gewährleistet werden, geht aus der Mitteilung hervor. Darüber hinaus sei sicherzustellen, dass eine gleichzeitige Versorgung von maximal fünf Personen stattfinde.

Oberbürgermeister Uwe Conradt sagte dazu: "Die neuen Bestimmungen zur Eindämmung des Virus sind eindeutig. Nur in ganz wenigen Fällen kann und wird die Landeshauptstadt als Ortspolizeibehörde Ausnahmen zulassen".

Gleichzeitig wolle man gewährleisten, dass insbesondere soziale Hilfsinitiativen weiter arbeiten können. "Es geht um solche Initiativen, die die Existenz von Menschen sichern, die ohnehin schon in schwierigen Umständen leben und in großer Not sind", so Conradt.

Dezentrale Versorgung

"Die zentrale Versorgung in den engen Verhältnissen des Busses war für uns nicht mehr verantwortbar", heißt es auf der Webseite des Vereins. Stattdessen habe sich der Kältebus in der Krise umgestellt. Die Versorgung erfolge nun dezentral: Die obdachlosen Menschen werden seither direkt aufgesucht, teilt die Initiative mit. "Wir orientieren uns an den einschlägigen Richtlinien und Verfügungen zur Eindämmung der Corona-Krise, die wir auch einhalten."

Eine Ausgabe oder Verteilung am Gelände am Römerkastell erfolgt nicht.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Landeshauptstadt Saarbrücken
- Webseite Kältebus

____________________________________

Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Saarbrücken: Störung bei Vodafone führt zu Ausfall von Internet und Telefon

image

Wegen einer Störung bei Kabel Deutschland Vodafone gibt es in Saarbrücken in vielen Haushalten aktuell kein Internet. Symbolfoto: Arno Burgi/dpa-Bildfunk

+++ Update - 20:00 Uhr: Die Störung wurde in allen betroffenen Haushalten behoben. Die Kunden können wieder auf Internet, Telefon und Kabelfernsehen zugreifen. +++

 

Etwa 8.250 Haushalte im Raum Saarbrücken können seit etwa 10:00 Uhr am heutigen Dienstag (24. März 2020) weder auf Internet noch Kabelfernsehen oder Telefon zugreifen. Grund ist eine Störung bei Vodafone.

Kabelstrang bei Bauarbeiten beschädigt

Laut Angaben des Unternehmens sei ein beschädigter Kabelstrang Schuld an dem Totalausfall. Bei anderweitigen Bauarbeiten wurde eine Zufuhrstrecke zerstört. Die Haushalte, die über diese versorgt werden, wurden so vom Netz abgeschnitten. Es seien bereits Techniker vor Ort, die mit Hochdruck daran arbeiten, den Schaden zu reparieren. Dazu muss der Kabelstrang bei Tiefbau- und Spleißarbeiten Glasfaser für Glasfaser repariert werden.

Störung soll noch heute behoben werden

Die Störung soll laut Vodafone voraussichtlich noch am heutigen Dienstag (24. März 2020) behoben sein.
Man setze alles daran, die Kunden schnellstmöglich wieder mit Internet und Festnetz zu versorgen. Das Unternehmen bittet noch um etwas Geduld und um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von Vodafone
- Eigene Recherche

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Zweiter Corona-Todesfall im Saarland an Winterberg-Klinikum in Saarbrücken

image

Im Saarland sind weitere Personen infolge von Covid-19 verstorben. Symbolfoto: Alessandro Crinari/dpa-Bildfunk

Infolge einer Corona-Erkrankung kam es im Saarland nun zu einem zweiten Todesfall. Dabei handelt es sich laut "SR" um eine Frau (Ende 50). Diese litt an mehreren Vorerkrankungen. Sie verstarb auf der Intensivstation, geht ebenso aus dem Medienbericht hervor. Die Informationen wurden seitens des Winterberg-Klinikums bestätigt.

Erster Patient am Samstag verstorben

Am Samstagabend (21. März 2020) bestätigte das saarländische Gesundheitsministerium den ersten Corona-Toten im Saarland. Bei der Person handelte es sich um einen älteren Mann. Auch dieser wies bereits eine Vorerkrankung auf.

Zahl der Corona-Fälle im Saarland steigt auf 383

Die Zahl der im Saarland mit dem Coronavirus infizierten Personen ist auf nunmehr 383 bestätigte Fälle angestiegen. Diesen Stand von Montag (15.00 Uhr) veröffentlichte das saarländische Gesundheitsministerium am Abend mit Bezug auf die von den Gesundheitsämtern bis zu diesem Zeitpunkt gemeldeten Daten.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Berichte

____________________________________

Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Philologen: Schüler erhalten ihr Abitur dieses Jahr möglicherweise ohne Abschlussprüfungen

image

Laut Philologenverband ist in diesem Jahr im Notfall auch ein Abitur ohne Abschlussprüfung möglich. Symbolfoto: Armin Weigel/dpa

Susanne Lin-Klitzing, die Vorsitzende des Philologenverbandes, ist wegen der möglichen Folgen der Corona-Krise ein Abitur ohne Abschlussprüfungen nicht ausgeschlossen. Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) gab sie an, dass sie das Abitur in diesem Jahr grundsätzlich nicht in Gefahr sehe: "Je nachdem, wie sich die Corona-Situation entwickelt, können die Prüfungen ja auch einfach etwas später durchgeführt werden".

Abitur zur Not auch ohne Abschlussprüfungen

Sollte auch das nicht möglich sein, gebe es laut Lin-Klitzing auch die Alternative, das Abitur ohne Abschlussprüfungen zu vergeben. Schließlich seien zwei Drittel der Abiturnote bereits durch die Leistungen in den Kursen erbracht. Das letzte Drittel der Note solle eine Prüfungssituation abbilden. "Dafür brauchen wir die Abiturprüfungen aber nicht zwingend. Wir könnten diese Note nämlich auch aus vorherigen Klausurleistungen in den Prüfungsfächern berechnen", sagte Lin-Klitzing und betonte: "Wir können, wenn es notwendig sein sollte, auch ein Abitur ohne eigene Abiturprüfungen hinbekommen."

Schuljahr wird auf jeden Fall gewertet

Indessen schließt die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) und rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig eine Annullierung des Schuljahres wegen den Unterrichtsausfällen aus. Gegenüber dem RND gab sie an, dass das Schuljahr 2019/2020 auf jeden Fall gewertet werde.

Genau wie Link-Kitzling betrachtet auch Hubig das diesjährige Abitur als gesichert: "Für den Fall, dass Abschlussprüfungen gar nicht durchgeführt werden können, wird es eine entsprechende Regelung geben, bei der die gegenseitige Anerkennung auch gesichert ist", äußerte Hubig. Darauf hätten sich die Kultusminister auf ihrer letzten Sitzung geeinigt. Die Schüler sollten durch die besondere Situation keine Nachteile haben.

Deutscher Lehrerverband ärgert sich über mangelnde Absprachen

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger bemängelte derweil, dass es bislang kaum Absprachen zwischen den einzelnen Bundesländern gebe. Gegenüber der "Passauer Neuen Presse" äußerte er am Dienstag: "Die Abiturienten wollen vor allem Verlässlichkeit. Verschiebungen können im Einzelfall sinnvoll sein. Aber die Länder sollten sich besser abstimmen."

Auch wenn die Schulen weiter geschlossen sein sollten, müssten Bedingungen geschaffen werden, damit die Prüfungen geordnet und bei Beachtung größtmöglichen Infektionsschutzes stattfinden könnten. Das habe laut Meidinger oberste Priorität, damit die Schüler nicht ein Jahr komplett verlieren.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Bundeswehr unterstützt ab Mittwoch mit Test-Stationen im Saarland

image

Gesundheitsamtleiter Alexander Birk und Vertreter der Bundeswehr und der Kassenärztlichen Vereinigung prüfen die Eignung des Messegeländes für die Einrichtung einer Drive-In-Teststation. Foto: Daniel Schappert / Regionalverband Saarbrücken

Mit Anträgen auf Amtshilfe hat das Saarland erst kürzlich um Unterstützung durch die Bundeswehr gebeten. Nach Angaben von "dpa" wurden bereits einige Anträge gebilligt. Darunter die Einrichtung von Abstrich-Stationen.

Drei Stationen ab Mittwoch in Betrieb

Laut Oberstleutnant Thomas Dillschneider sollen ab Mittwoch drei im Zuge der Amtshilfe genehmigte Abstrich-Stationen ihren Betrieb aufnehmen. Die Entnahmestellen werden in Merzig (in einer Kaserne), in St. Wendel (auf dem Gelände der Heeresinstandsetzungslogistik) sowie in Saarbrücken (auf dem ehemaligen Saarbrücker Messegelände) eingerichtet.

Darüber hinaus würden "zwei oder drei Bundeswehrsoldaten eine weitere zivil betriebene Abstrichstation unterstützen", so "dpa". Diese geht in Form einer Drive-In-Station am heutigen Dienstag (24. März 2020) in Saarlouis an den Start. Über einen Amtshilfe-Antrag des Kreises St. Wendel auf Einrichtung eines externen Krankenbehandlungsstandortes mit mehreren hundert Betten sei noch nicht entschieden.

Teststationen auf einen Blick

Nach Prognosen könne im Saarland zum Monatsende mit bis zu 10.000 Corona-Infizierten gerechnet werden. Zumindest, wenn die Entwicklung ungebremst weitergehe. Das sagte der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Landtages, Magnus Jung.

Infolge des erwarteten Anstiegs an Verdachtsfällen wird in jedem Landkreis eine Teststation aufgebaut. Das sind nach Angaben der "SZ" die Standorte:

Ab Dienstag

- Landkreis Neunkirchen: Sportzentrum Ottweiler (täglich 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet)

- Landkreis Saarlouis: Ford-Werksgelände (täglich 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet)

- Saarpfalz-Kreis: DSD-Gelände in Homburg (täglich ab 10.00 Uhr geöffnet)

Ab Mittwoch

- Landkreis Merzig-Wadern: Kaserne "Auf der Ell" in Merzig (täglich 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet)

- Landkreis St. Wendel: HIL-Werk in St. Wendel(täglich 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet)

- Regionalverband Saarbrücken: ehemaliges Messegelände am Schanzenberg in Saarbrücken (täglich ab 10.00 Uhr geöffnet)

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Saarbrücker Zeitung

____________________________________

Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Coronavirus-Patienten aus Grand-Est sind im Saarland angekommen

image

Das Saarland nimmt derzeit Corona-Patienten aus Frankreich auf. Symbolfoto: Jonas Güttler/dpa-Bildfunk

Am Sonntag (22. März 2020) teilte Saar-Ministerpräsident Tobias Hans mit: Das Saarland werde im Rahmen der Kapazitäten und Möglichkeiten Beatmungsplätze für französische Notfallpatienten zur Verfügung stellen. Nach Angaben des "SR" sind im Zuge der angebotenen Hilfeleistung mittlerweile Patienten aus Grand Est angekommen.

Aufnahme von fünf Personen

In dem Medienbericht bezieht sich der "SR" auf Angaben der Staatskanzlei: Diese habe mitgeteilt, dass die Aufnahme von fünf Patienten aus Grand Est geplant sei. Die Behandlung erfolge an der Uniklinik in Homburg. Drei Patienten sind bereits am Universitätsklinikum eingetroffen, meldet der "SR". Zwei weitere Erkrankte aus Grand Est sollen per Helikopter aus Metz eingeflogen werden.

Am gestrigen Montag (23. März) meldeten die Behörden 271 Corona-Tote in Grand Est, berichtet die "SZ". Insgesamt 1.977 Corona-Patienten würden in Grand Est nach wie vor stationär behandelt werden. 480 Personen seien auf der Intensivstation untergebracht.

Verwendete Quellen:
- eigener Bericht
- Saarländischer Rundfunk
- Saarbrücker Zeitung

____________________________________

Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Coronavirus: Tobias Hans sieht Saarland gerüstet für Akutphase

image

Tobias Hans (CDU) bei einer Pressekonferenz. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild

Am gestrigen Montag (23. März 2020) fand zwischen Journalisten und dem saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans eine Telefonkonferenz statt. Im Verlauf des Gesprächs erklärte Hans laut "dpa", dass er das Saarland für die "bevorstehende Akutphase in der Corona-Krise" gut gerüstet sehe.

Freie Beatmungsplätze

Ebenso sagte Tobias Hans: Im Saarland gebe es aktuell 521 einsatzfähige Intensivbetten, davon 396 mit Beatmungsmöglichkeiten. Belegt seien 105 Beatmungsplätze, demnach seien derzeit noch 291 Plätze frei.

"Das ist für die Größe des Saarlandes gut, aber wenn es wirklich ernst kommt, nicht gut genug", zitiert "dpa" den Ministerpräsidenten. Daher werde man weitere Vorkehrungen zur Aufrüstung treffen. Es würden zusätzliche Beatmungsgeräte angekauft, ältere Modelle reaktiviert.

Schutzkleidung wird knapp

Zur Lage der knapp werdenden Schutzkleidung samt Schutzmasken in Krankenhäusern sagte Tobias Hans: "Die Lage ist bundesweit gesehen wirklich ernst." Es gebe etliche Kliniken, die nur noch eine Woche Material hätten. Daher müsse das Saarland schnell handeln. Eine große Bestellung sei bereits in Auftrag gegeben worden, so "dpa".

Darüber hinaus seien andere Kanäle genutzt worden, um an Schutzmasken zu kommen. So gebe es Industriebetriebe im Saarland, die derzeit ihren Betrieb teils eingestellt hätten, die größere Kontingente zur Verfügung stellten. "Wir werden uns im Saarland aushelfen, dass es nicht zu Engpässen kommt", zitiert "dpa" abschließend den CDU-Politiker.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

____________________________________

Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Coronavirus im Saarland: Ärzten geht die Schutzbekleidung aus

image

Die Schutzbekleidung besteht aus Maske, Schutzbrille und Schutzanzug. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Marcel Kusch

Wie der "SR" berichtet, schwinden derzeit den saarländischen Ärzten die Vorräte an Schutzbekleidung. Abhilfe sollte eigentlich eine Bestellung von 30.000 Sets schaffen; bislang kamen jedoch nur 170 an.

Dr. med. Gunter Hauptmann, der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland, hat nach Angaben des "SR" daher bei der Virologie in Homburg eine Anfrage zur gefahrlosen Mehrfachverwendung gestellt. Die Antwort: Werde die Schutzkleidung entsprechend aufgehängt, würden die Viren über Nacht getötet werden.

Dennoch erwarte Hauptmann, so "SR", dass die Bundesregierung ihr Versprechen einlöst - und in Kürze die zuvor angekündigten Sets an Schutzkleidung liefert.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

____________________________________

Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Wegen Corona-Pandemie: Luxair stellt Flugbetrieb ab heute ein

image

Luxair stellt den Flugbetrieb vorerst ein. Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

In einer Mitteilung von Luxair heißt es: "Die Gesundheit und Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeiter hat für uns immer oberste Priorität." Angesichts der aktuellen Ausbreitung des Coronavirus hat sich die luxemburgische Fluggesellschaft daher entschieden, den Betrieb vorerst einzustellen.

Keine Flüge bis 20. April

Für rund vier Wochen soll der Flugbetrieb eingestellt werden. Folgende Details gab Luxair in der Mitteilung zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie bekannt:

- Luxair stellt den Betrieb vom 24. März bis einschließlich 19. April 2020 ein
- Luxair-Tours stellt den Betrieb vom 23. März bis einschließlich 30. April 2020 ein

Nach Angaben des Unternehmens hat sich Luxair in den vergangenen Tagen "darauf konzentriert, Tausende von Kunden aus ganz Europa und Nordafrika zurück nach Hause zu bringen". Um bestmögliche Stornierungen von Flügen zu gewährleisten, habe man zudem "besondere Geschäftsbedingungen" eingeführt. Die Informationen dazu gibt es auf der Luxair-Webseite.

Verwendete Quelle:
- Luxair-Mitteilung

____________________________________

Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Bewältigung der Coronavirus-Pandemie: LSVS sichert Hilfe für Vereine und Verbände zu

image

Saar-Verbänden und Vereinen hat der LSVS finanzielle Hilfen zugesichert. Symbolfoto: BeckerBredel

Der Landessportbund Saar sichert Vereinen und Verbänden hierzulande finanzielle Hilfen zu, meldet "dpa". Dazu richte die Dachorganisation zunächst ein digitales Meldesystem ein. Die dort einlaufenden Meldungen werde das LSVS-Präsidium dann auswerten und "für eine bestmögliche Unterstützung des organisierten Sports ausloten".

Mit der Maßnahme wolle der Landessportverband dazu beitragen, dass aufgrund der Corona-Krise kein Verband oder Verein in Insolvenz gehen muss, so LSVS-Präsident Adrian Zöhler. Im Saarland gibt es nach Angaben von "dpa" rund 2.100 Vereine sowie 51 Fachverbände. In denen sind wiederum mehr als 370.000 Sportlerinnen und Sportler organisiert.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

____________________________________

Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Saarland zahlt Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung an Unternehmen zurück

image

Anke Rehlinger und Peter Strobel stellten das Überlebenspaket für die Corona-Krise im Saarland vor. Foto: BeckerBredel

Saar-Finanzminister Peter Strobel teilte am gestrigen Montag (23. März 2020) in Saarbrücken mit: Das Saarland zahlt Unternehmen ihre bereits geleistete Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung zurück. Damit wolle man die Betriebe "in dieser schwierigen Lage unterstützen und deren Liquidität erhalten", sagte Strobel laut "dpa".

Ebenso teilte der Finanzminister mit, dass betroffene Firmen einen entsprechenden Antrag stellen könnten, geht aus dem Medienbericht hervor.

Überlebenspaket für das Saarland

Um Saar-Unternehmen in der Corona-Krise zu helfen, hat die Landesregierung vor einigen Tagen ein Maßnahmenpaket geschnürt. Alle Maßnahmen sollen am heutigen Dienstag (24. März 2020) offiziell vom saarländischen Ministerrat beschlossen werden. Danach sind die entsprechenden Formulare auf www.corona.wirtschaft.saarland.de verfügbar.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

____________________________________

Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Städte in Luxemburg erlassen Mieten für Betreiber

image

Die Stadt Luxemburg und Esch-sur-Alzette erlassen Betreibern während der Corona-Krise die Miete. Symbolfoto: Ronald Wittek/dpa-Bildfunk

Laut "Luxemburger Wort" wollen sowohl die Stadt Luxemburg als auch Esch-sur-Alzette keine Mietansprüche mehr an Betreiber erheben. Während der Corona-Krise sollen so geschlossene Betriebe, die in Gebäuden der Städte sitzen, unterstützt werden.

Eigentümer erlässt vier Lokalen in Saarbrücken die Miete

Auch in Saarbrücken erließ ein Eigentümer vier Saarbrücker Lokalen wegen der Corona-Krise die Miete für die nächsten zwei Monate. Dabei handele es sich laut "SR" und "SZ" um das "Zapate" in der Mainzerstraße sowie "Gasthaus Zahm", "Schnookeloch" und "Gemmel" um den St. Johanner Markt.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Saarbrücker Zeitung

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Saarland informiert über Messenger zu Corona

image

Der Corona Messenger-Dienst des Saarlandes wird über Telegram, Notify und Facebook-Messenger angeboten. Symbolfoto: Wolfram Kastl/dpa-Bildfunk

Über den neuen Corona-Messenger-Dienst können sich Saarländer über Regeln und deren Umsetzung informieren, Hilfsangebote stellen und Fake News melden. Das teilte die Staatskanzlei am Dienstag in Saarbrücken mit.

"Wenn wir erwarten, dass sich die Menschen im Saarland aus verlässlichen Quellen informieren, müssen wir diese Quellen auch bereitstellen", sagte Regierungssprecher Alexander Zeyer. Darum müssen digitale Angebote auch schnellstmöglich umgesetzt werden.

Der Service wird über den Facebook-Messenger und die Apps Telegram sowie Notify angeboten. Über dieser erhält man Nachrichten direkt aufs Smartphone. Zusätzlich steht nach wie vor die Corona-Hotline und der Corona Newsroom bereit.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

____________________________________

Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Kinder ohne Betreuung: Eltern sollen für Verdienstausfall entschädigt werden

image

Viele Kinder sind in der Corona-Krise ohne Betreuung. Für die Eltern bedeutet das häufig einen Verdienstausfall. Symbolfoto: Katerina Ilievska/dpa-Bildfunk

Viele Eltern oder Erziehungsberechtigte sind durch die Kita- und Schulschließungen gezwungen, zu Hause zu bleiben - auch wenn Homeoffice nicht möglich ist. Dadurch brechen mitunter Teile des Lebensunterhalts weg.

Finanzielle Entschädigung und Kinderzuschlag

Der Bund will die Eltern darum unterstützen. Laut des Bundesgesundheitsministeriums sollen die Betroffenen nach der neuen Entschädigungsregelung 67 Prozent ihres Verdienstausfalls erhalten. Der Höchstwert beträgt 2.016 Euro. Das berichtet der "SR".

Zudem soll der maximale Kinderzuschlag um ein halbes Jahr verlängert werden. Bei der Prüfung soll außerdem nur der letzte Monat betrachtet werden - nicht wie üblich das vergangene Halbjahr. So soll Familien zusätzlich geholfen werden.

Entwurf soll in Kürze beschlossen werden

Der abgesegnete Gesetzesentwurf soll noch in dieser Woche von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden. Auch die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger hält diesen für einen guten Schritt, "um zu verhindern, dass ausgerechnet Eltern in dieser Krise die Gekniffenen sind".

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Kinderschutzbund fordert Zuschläge für bedürftige Familien während Corona-Krise

image

Bedürftige Familien sollen in der Corona-Krise Unterstützung vom Staat erhalten. Symbolfoto: Jens Kalaene/dpa-Bildfunk

Etwa drei Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland haben Anspruch auf kostenloses Mittagessen in Kitas und Schulen. Der Grund: Ihre Familien befinden sich in einer prekären finanziellen Situation. Aber diese Leistung entfällt derzeit durch die Corona-Krise. Wie die Deutsche Presseagentur berichtet, fordert der Kinderschutzbund daher unbürokratische finanzielle Hilfen für die Betroffenen.

Aus frei werdenenden Mitteln des Bildungs- und Teilhabepaketes soll ein Zuschlag von 90 Euro pro Monat und Kind finanziert werden. Dies solle für alle Familien gelten, die Leistungen zur Existenzsicherung erhalten. Der Saar-Landesverband stellt auf seiner Website Informationen zum Umgang mit der Corona-Pandemie zur Verfügung. Dort finden sich auch Praxistipps für die Zeit, in der Familien mit Kindern zuhause bleiben müssen.

____________________________________

Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Unterstützung in der Corona-Krise: Diese Hilfsangebote gibt es im Saarland

image

In der Coronakrise sind viele Menschen auf Unterstützung angewiesen. Im Saarland gibt es daher zahlreiche Hilfsangebote. Symbolfoto: Unsplash

Saarländer unterstützen einander, auch wenn es schwer wird. Wer anderen helfen will - egal, ob mit einem Einkauf, Kinderbetreuung, Fahrdiensten oder anderem - hat viele Optionen sich zu engagieren. Wer Hilfe benötigt, wird nicht alleine gelassen. 

Ob Einkaufen, Gassi gehen oder Zuhören: Saarländer halten zusammen

Unkompliziert geht das zum einen über die Plattform Saarländer halten zusammen. Auf dem Portal können sich Menschen aus dem Saarland eintragen und in einer kurzen Mitteilung angeben, wie sie andere unterstützen wollen.

Mit dem Hashtag #saarländerhaltenzusammen können Privatpersonen außerdem auf allen sozialen Plattformen ihre Hilfe anbieten. Wer Unterstützung braucht, kann über die Suche einfach Angebote in seiner Umgebung einsehen und die Menschen direkt kontaktieren.

Seit dem Launch der Seite am Samstag ging bereits eine rührende Welle an Einträgen von Freiwilligen ein, die anderen helfen wollen. Zahllose Saarländer bieten Hilfe beim Einkaufen an oder sind bereit mit dem Hund spazieren zu gehen, Kinder zu betreuen, zu kochen oder einfach - übers Telefon - zuzuhören.

Nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen, in denen durch die Krise Kapazitäten frei geworden sind, bieten auf dem Portal ihre Hilfe an. "Saarländer halten zusammen" ist eine Initiative von SOL.DE und der Saarbrücker Zeitung unter Schirmherrschaft von Ministerpräsident Tobias Hans.

Hilfsangebote von Vereinen, Gemeinden und mehr

Für alle, die in der Corona-Krise anderen helfen wollen oder selbst Hilfe brauchen, gibt es außerdem zahlreiche Angebote von Vereinen, Gemeinden und anderen Organisationen im Saarland, die wir für euch gesammelt haben:

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Frau (48) in Saarbrücken-Dudweiler getötet: Täter auf der Flucht

image

In Dudweiler wurde eine 48-jährige Frau am Dienstagnachmittag (24. März 2020) getötet. Foto: BeckerBredel

48-jährige Frau in Dudweiler getötet

Am Dienstagmittag ist in Saarbrücken-Dudweiler eine 48-jährige Frau getötet worden. Dies bestätigte die Pressestelle des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes auf SOL.DE-Anfrage. Die Tat soll sich direkt vor dem Haus der 48-Jährigen in der Lortzingstraße ereignet haben, wo man die Frau blutüberströmt aufgefunden hat. 

Täter befindet sich auf der Flucht

Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein Mann die Frau angegriffen und mit einem Messer auf sie eingestochen haben. Laut Angaben der Polizei haben Passanten einen Mann dabei beobachtet, wie er vom Tatort weggerannt sei. Der Täter befindet sich laut Angaben der Polizei noch auf der Flucht. Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach dem Flüchtigen.

46-Jähriger tatverdächtig

Wie aus einer Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saar hervorgeht, ist derzeit ein 46-Jähriger aus Friedrichsthal tatverdächtig. "Dieser hatte mit der Frau eine Vorbeziehung", heißt es. Nachdem es zu einer Trennung gekommen war, stellte der Mann dem späteren Opfer stetig nach.

Am Tatort sicherte die Polizei nach eigenen Angaben Spuren, "die einen eindeutigen Rückschluss auf den Verdächtigen zulassen". Das geht ebenso aus der Mitteilung hervor. Die Fahndung dauert an.

Verwendete Quellen:
- Angaben des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes
- Pressemitteilung des Landespolizeipräsidiums des Saarlandes

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein