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Coronavirus im Saarland: 466 Fälle bestätigt, 21 geheilt

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Abstrich werden im Labor auf das neuartige Coronavirus getestet. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Seit gestern ist die Zahl der Personen, die am Coronavirus erkrankt sind, von 433 Fällen im Saarland auf 466 gestiegen. Diesen Stand von Mittwoch 15:00 Uhr veröffentlichte das Gesundheitsministerium mit den bis dahin eingegangenen Daten der Gesundheitsämter. 

21 Corona-Patienten im Saarland genesen

Aktuell werden 35 an Covid-19 erkrankte Patienten stationär im Saarland behandelt. Davon sind 16 auf der Intensivstation. Weitere Todesfälle wurden glücklicherweise nicht gemeldet. Dafür gelten laut Gesundheitsministerium mittlerweile 21 Menschen, die im Saarland erkrankt waren als geheilt.

Corona-Zahlen im Saarland nach Landkreisen

Im Regionalverband Saarbrücken gibt es inzwischen 169 bestätigte Fälle, gefolgt vom Saarpfalz-Kreis mit 94 am Coronavirus Erkrankten. Sowohl im Kreis Saarlouis als auch im Kreis St. Wendel wurden jeweils 62 Personen bestätigt. Im Kreis Neunkirchen wurden 49 Personen positiv getestet und im Kreis Merzig-Wadern 30 Menschen.

Verwendete Quellen:
- Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums vom 25.03.2020 

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Coronavirus im Saarland: aktuelle Meldungen vom Mittwoch

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Das Coronavirus ist im Saarland weiterhin das vorherrschende Thema in den Nachrichten. Symbolfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Aktuelle Corona-Zahlen im Saarland

Im Saarland gibt es derzeit 433 bestätigte Corona-Fälle. Nach Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums sind drei Personen an Covid-19 gestorben. 35 Personen müssen aktuell wegen einer Corona-Erkrankung stationär behandelt werden, 16 davon intensivmedizinisch. Die Zahl der Geheilten liegt bei 21. Mehr Informationen unter: "Gesundheitsministerium bestätigt 466 Corona-Fälle im Saarland".

Saar-Polizei zählt 30 Verstöße gegen Ausgangsregeln

Zwischen Dienstag- und Mittwochmorgen musste die Polizei im Saarland 30 Verstöße gegen die geltende Ausgangsbeschränkung ahnden. Dies teilte Polizeisprecher Georg Himbert SOL.DE am heutigen Mittwoch mit. Mehr dazu unter: "Saar-Polizei zählt 30 Verstöße gegen neue Ausgangsregeln".

Drei neue Corona-Testzentren im Saarland

Seit dem heutigen Mittwoch sind drei neue Corona-Testzentren im Saarland in Betrieb. Im Wege der Amtshilfe übernimmt die Bundeswehr die Organisation und die Logistik an den neuen Standorten in Saarbrücken, St. Wendel und Merzig. Mehr Informationen unter: "Drei neue Corona-Testzentren im Saarland seit heute in Betrieb".

Corona-Krise verursacht Abwasserprobleme im Saarland

Wie der Entsorgungsverband Saar (EVS) mitteilt, gibt es im Saarland aktuell vermehrt verstopfte Rohre. Dies sei auf falsch entsorgte Papiere zurückzuführen. Infolge von Klopapier-Hamsterkäufen in der Corona-Krise müssen derzeit viele Menschen auf Alternativen wie Küchenrolle oder Feuchttücher zurückgreifen. Mehr zu der Problematik unter: "Corona-Krise im Saarland verursacht Probleme bei Abwasserentsorgung".

Infektionsschutz für Busfahrer im Saarland

Um Busfahrer noch besser vor einer Infizierung mit dem Coronavirus zu schützen, hat die Saarbahn GmbH nun Trennwände in ihren Bussen montiert. Weitere Maßnahmen sollen zudem zum Schutz der Fahrgäste beitragen. Weitere Informationen unter: "Infektionsschutz für Busfahrer: Saarbahn baut Trennwand in Busse ein".

Millionenverluste bei Dillinger Hütte und Saarstahl

Die saarländische Stahlindustrie hatte bereits vor der Corona-Krise mit Problemen zu kämpfen. Durch eine Drosselung der Produktion infolge der Corona-Ausbreitung hat sich die Lage für die Saar-Unternehmen zusätzlich verschärft. Mehr Informationen unter: "Millionenverluste bei Dillinger Hütte und Saarstahl".

Empfehlung für Müllentsorgung zum Schutz vor Corona

Das saarländische Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat am heutigen Mittwoch Empfehlungen für die Müllentsorgung zum Schutz vor Corona herausgegeben. Die ausführlichen Empfehlungen findet ihr unter: "Vorsicht an der Mülltonne - Entsorgungsempfehlungen zum Schutz vor Corona".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Diskussion live im Netz: Ist nach Corona vor dem Aufschwung?

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Foto: alphaspirit/AdobeStock

Die Corona-Krise hat die ganze Welt aus den Fugen gerissen. In vielen Bereichen des Lebens stehen wir im Moment vor enormen Herausforderungen, die uns vermutlich noch lange begleiten werden. Wer sehnt sich da im Moment nicht nach einer Welt wie sie vor Corona war? Aber wird es ein Zurück zur Normalität überhaupt geben? Eine Frage die viele beschäftigt. Könnte sich die Welt aber nicht auch in vielen Bereichen zum Positiven wandeln? Eine Frage der Perspektive und des Umdenkens? Könnte unsere Gesellschaft aus einer Krise eine neue Stärke schöpfen?

Vor diesem Hintergrund steht auch der nächste Termin der Veranstaltungsreihe „Mit der Villa durch die Zeit“. Und das Thema „Post Corona! Ante Aufschwung“ könnte den Nerv der Zeit nicht stärker treffen.

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Foto: Villa Lessing

Auch wenn aufgrund der Corona-Gefahr öffentliche Diskussionsrunden und Lesungen nicht zugänglich sind, muss man nicht ganz auf Live-Events verzichten: Viele Veranstalter verlagern ihre Events ins Internet - und erreichen auf diese Weise sogar noch mehr Publikum!

Per Klick zum Live-Event

Die Vorgehensweise ist denkbar einfach: Erreichbar sind die Angebote in der Regel über einen vom Organisator bereitgestellten Link plus Passwort. Oder einfach via Facebook: Mit einem Klick auf den angekündigten Termin auf der Seite des Veranstalters kann man dem Geschehen beiwohnen als wäre man live vor Ort.

Auch die Villa Lessing – Liberale Stiftung Saar in Saarbrücken hat die Vorteile erkannt und schnell gehandelt: Geplante Veranstaltungen zu den Themen Politik, Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft im Saarland wurden angesichts der Corona-Schutzmaßnahmen kurzerhand zu Online-Events umfunktioniert und termingenau direkt aus der schmucken Villa in der Saarbrücker Bismarckstraße in die heimischen Wohnzimmer übertragen!

Bei der Livediskussion unter dem Motto

Blick nach vorn - Fachgespräch „Post Corona! Ante Aufschwung?“

diskutiert

- Lothar Warscheid, Wirtschaftsjournalist

mit

- Bastian Popp, Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Handelsmanagement, Direktor des Europa Institutes Sektion Wirtschaftswissenschaften und Direktor des Instituts für Handel & Internationales Marketing der Universität des Saarlandes

- Carsten Meier, Geschäftsführer der IHK Saarland, Geschäftsbereich: Wirtschaftspolitik und Unternehmensförderung

- Thomas Straubhaar, Universität Hamburg, Professur für VWL, insbes. Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Fachbereich Volkswirtschaftslehre, Kurator der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

und

- Oliver Luksic MdB, Mitglied des Deutschen Bundestages und dort Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für Verkehr und digitale Infrastruktur, Ehrenamtlich Landesvorsitzender der FDP Saar

Live am Donnerstag, 4. Juni 2020 um 19:00 Uhr auf der >>> Facebook Seite der Villa Lessing und im Anschluss auf der >>> Homepage der Villa.

Diskussion erwünscht!

Das Thema beschäftigt gerade in diesen Zeiten viele Saarländerinnen und Saarländern - und wir möchten mit Euch ins Gespräch kommen. Unsere Experten beantworten deshalb gerne Fragen. Diese können vorab oder während der Sendezeit an >>> veranstaltungen@villa-lessing.de oder auf >>> Facebook direkt gestellt werden.

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KONTAKT:

 

Villa Lessing Lessingstraße 10

66121 Saarbrücken

Telefon: (0681) 967080

Internet: www.villa-lessing.de

E-Mail: info@villa-lessing.de

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mit dpa

Abi-Prüfungen sollen trotz Corona-Krise stattfinden

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Im Saarland ist das Abitur auf Ende Mai verschoben. Symbolfoto: Felix Kästle/dpa-Bildfunk

Die Abitur-Prüfungen in Deutschland sollen trotz der Corona-Krise wie geplant stattfinden. Das entschied die Kultusministerkonferenz (KMK) laut "ARD" am Mittwochnachmittag (25. März 2020) bei einer Telefonkonferenz.

Eine Absage sei demnach zum jetzigen Zeitpunkt nicht notwendig, so die Bildungsminister. Im Vorfeld waren unterschiedliche Ansätze zu den Abschlussprüfungen in der Corona-Krise deutlich geworden. Darunter der von Schleswig-Holstein, die Prüfungen ausfallen zu lassen. Die Schüler im Norden sollten stattdessen Abschlusszeugnisse auf Basis bisheriger Noten erhalten.

Im Saarland sollten die Abitur-Prüfungen eigentlich nach den Osterferien Ende April stattfinden. Stattdessen werden sie nach jetzigem Stand ab dem 25. Mai durchgeführt.

Verwendete Quellen:
- Tagesschau.de
- eigener Bericht

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Kriminalstatistik 2019 im Saarland: Zahl der registrierten Straftaten gestiegen

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Im Saarland ist die Zahl der registrierten Straftaten gestiegen. Häufig gemeldet wurde vor allem betrügerische Anrufe wie der Enkeltrick. Symbolfoto: Frank Molter/dpa-Bildfunk

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr im Saarland 74.720 Straftaten gemeldet, 3.847 mehr als im Vorjahr. Das ist ein Anstieg um 5,43 Prozent. Nur etwas mehr als die Hälfte der Fälle (54 Prozent) wurden 2019 aufgeklärt. Die Quote sank um 2,1 Prozentpunkte, teilte das Innenministerium am Mittwoch (25. März 2020) mit.

Laut Innenminister Klaus Bouillon (CDU) müssen die Zahlen im Kontext betrachtet werden. "So sind unter anderem deshalb mehr Straftaten festgestellt worden, weil es unter anderem auch mehr Kontrollen durch die Polizei und eine höhere Zahl an Anzeigen - Stichwort Enkeltrick - gegeben hat", so Bouillon.

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Die Entwicklung von Straftaten im Saarland in den vergangenen Jahren. Screenshot: Innenministerium des Saarlandes

Zahl der gemeldeten Betrugsanrufe stark gestiegen

Die Zahl der Delikte zum Nachteil älterer Menschen ist um 94,7 Prozent gestiegen. Dies lasse sich mitunter auf Aufklärungskampagnen und Präventionsarbeit zurückführen, die die Bevölkerung für Betrugsanrufe sensibilisieren. "Auf diese Weise wurden solche Anrufe öfter gemeldet und waren seltener erfolgreich. Das führte letztendlich dazu, dass die Schadenssumme in diesem Bereich fast um die Hälfte auf 248.296 Euro reduziert werden konnte", so Bouillon.

Betrüge aus dem Ausland und online schwer zu ahnden

Da viele Betrugsanrufe aus dem Ausland getätigt wurden, seien sie jedoch schwer zu ahnden. Dies führe wiederum zum Sinken der Aufklärungsquote. Auch die Verfolgung von Straftaten, die online begangen werden, gestalte sich laut Ministerium als schwierig. Die Zahl dieser Delikte ist um 40,2 Prozent gestiegen. Es kam zu über 1.500 Fällen mehr als noch 2018. 

Straßen- und Rauschgiftkriminalität vermehrt registriert

Auch die Straßen- und Rauschgiftkriminalität ist gestiegen. Waren es 2018 noch 12.283 Fällen von Straßenkriminalität, wurden im vergangenen Jahr 13.407 Fälle registriert. Das ist ein Anstieg von 9,2 Prozent. Die Quote von Drogendelikten stieg um 15,7 Prozent auf 3.746. Bei den meisten handelte es sich um Verstöße mit Cannabis (1.421 Fälle). Die höheren Zahlen seien dadurch zu begründen, dass verstärkte Kontrollmaßnahmen durch die Polizei stattfanden. 

Häufiger Widerstand gegen die Polizei

Diese war allerdings vermehrt Widerständen ausgesetzt. 466 Vorfälle, bei denen Polizeibeamte mitunter angegriffen wurden, wurden verzeichnet. Das sind 58 Delikte mehr als im Vorjahr, ein Plus von 14,2 Prozent. "Diese Steigerung ist erschreckend, deshalb werde ich auch nicht müde, eine Strafverschärfung bei gewalttätigen Angriffen gegen unsere Polizistinnen und Polizisten zu fordern", sagte Klaus Bouillon. 

Politische Straftaten meist rechts motiviert

Auch politisch motivierte Straftaten wurden vermehrt gemeldet. Die Quote stieg um 19,2 Prozent auf 366 Fälle. Mit 264 Vergehen wurden die meisten davon dem rechten Lager zugeordnet. Dabei ist die Zahl der antisemitischen Straftaten um über 17 Prozent gesunken. 11 Fälle waren links motiviert, 35 werden einer ausländischen Ideologie zugeschrieben und 52 sind nicht zuzuordnen. In vier Fällen wurde eine religiöse Motivation festgestellt. 

Raub, Körperverletzung und Nötigung

Sowohl Raub (533 Fälle, +9,9 Prozent), als auch Körperverletzung (7.892 Fälle, + 1,92 Prozent) und Nachstellung (243 Fälle, +14,1 Prozent) wurden vermehrt gemeldet. Den deutlichsten Anstieg gab es hier jedoch bei Nötigung. Ganze 215 Fälle mehr als 2018 wurden verzeichnet. Das bedeutet einen Anstieg auf 1.084, ein Plus von 24,7 Prozent. 

Zahl sexueller Übergriffe deutlich gesunken

Die Fallzahlen von sexuellen Übergriffen und Nötigung sind gesunken. Es wurden über 40 Prozent weniger Fälle registriert. Auch sexueller Missbrauch von Kindern wurde weniger häufig gemeldet. (-9,4 Prozent). Gestiegen sind allerdings die Zahlen von Vergewaltigung (75 Fälle, +7,1 Prozent), Exhibitionismus (114 Fälle, 15,2 Prozent) und Verbreitung pornografischer Schriften (192 Fälle, +37,2 Prozent). 

Innenminister Klaus Bouillon will anhand der Statistik prüfen, wo Optimierungsbedarf besteht "und entsprechende Maßnahmen einleiten oder - sofern schon geschehen - ausbauen." 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Innenministeriums, 25.03.2020

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mit dpa/lrs

Drei neue Corona-Testzentren im Saarland seit heute in Betrieb

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Abstriche sind jetzt auch in der Drive-In-Station auf dem alten Saarbrücker Messegelände möglich. Foto: BeckerBredel

Die Bundeswehr hilft im Saarland bei der Bewältigung der Corona-Krise mit: Drei im Zuge der Amtshilfe genehmigte Abstrich-Stationen seien am heutigen Mittwoch (25. März 2020) angelaufen, sagte der Sprecher des Landeskommandos Saarland, Oberstleutnant Thomas Dillschneider.

Saarbrücken, Merzig, St. Wendel: Die neuen Entnahmestellen

Die Entnahmestellen wurden eingerichtet auf dem ehemaligen Saarbrücker Messegelände am Schanzenberg, in Merzig in der Kaserne "Auf der Ell" und in St. Wendel auf dem Gelände der Heeresinstandsetzungslogistik. Die Teststationen sind täglich von 10.00 bis 14.00 Uhr geöffnet, wie Dillschneider sagte.

Voraussetzung für Test bleibt Überweisung

Voraussetzung für einen Abstrich sei, dass man eine Überweisung von einem Hausarzt habe. Die Entnahme der Proben im Rachenraum übernehmen Ärzte der Kassenärztlichen Vereinigung (KAV) Saarland - die Bundeswehr stellt die Logistik und die Organisation.

Jetzt sechs Zentren im Saarland offen

An der Drive-in-Station in Saarbrücken seien rund 200 Abstriche pro Tag möglich. Bei Bedarf könnten es aber auch mehr werden. Jeweils rund ein Dutzend Bundeswehrsoldaten sei vor Ort, sagte Dillschneider.

Neben den neuen Standorten sind auch in Homburg (DSD-Gelände), Ottweiler (Sportzentrum) und Saarlouis ("Ford"-Gelände) Abstrichzentren eingerichtet.

Kommt externes Krankenhaus nach St. Wendel?

Über einen Amtshilfe-Antrag des Kreises St. Wendel auf Einrichtung eines externen Krankenbehandlungsstandortes mit mehreren Hundert Betten sei noch nicht entschieden, sagte Dillschneider. Der Antrag umfasst Material, Gerätschaften und Personal. Der Antrag liege derzeit in Berlin beim Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr zur "abschließenden Entscheidung", sagte der Oberstleutnant.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Saar-Polizei zählt 30 Verstöße gegen neue Ausgangsregeln

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Kinder dürfen zurzeit im Saarland keine Spielplätze benutzen. Nicht jeder hält sich an die neue Regel. Foto: Arne Dedert/dpa-Bildfunk

Die saarländische Polizei hat zwischen Dienstag- und Mittwochmorgen (25. März 2020) landesweit 30 Verstöße gegen die neuen Ausgangsbeschränkungen gezählt. Das sagte Sprecher Georg Himbert zu SOL.DE.

Demnach wurden in den 24 Stunden ab Dienstag, 06.00 Uhr, insgesamt acht Verstöße registriert, die das Benutzen von Spiel- und Sportplätzen betreffen. In weiteren acht Fällen musste die Polizei Ansammlungen von mehr als fünf Personen im Freien auflösen. Zwei Gaststätten hatten nach Polizeiangaben unerlaubt geöffnet. Außerdem mussten fünf Versammlungen im privaten Bereich untersagt werden.

In elf der Verstöße wurden Anzeigen gestellt. In den restlichen zwölf Fällen beließen es die Beamten bei einer Verwarnung.

Zu diesen 23 Fällen kommen noch sieben weiter Fälle hinzu, in denen die Polizeibeamten den jeweiligen Ordnungsbehörden Amts- und Vollzugshilfe leisteten. Näher aufgedröselt sind die Fälle nicht.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

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dpa

Völklinger Hütte bekommt neuen Generaldirektor

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Kunsthistoriker Beil wird neuer Generaldirektor der Völklinger Hütte. Foto: Ole Spata/dpa/Archivbild

Völklinger Hütte bekommt neuen Generaldirektor

Kunsthistoriker Ralf Beil (55) wird vom 1. Mai 2020 an neuer Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte. Das habe der Aufsichtsrat der Stätte am Mittwoch entschieden, teilte das saarländische Kultusministerium in Saarbrücken mit.

Beil sei "ein mutiger Macher", der zur Vermittlung der Industriekultur im Saarland neue Ansätze, auch grenzüberschreitend, entwickeln solle. Beil folgt Meinrad Maria Grewenig nach, der bis Ende Juni 2019 rund 20 Jahre lang den Kurs des Weltkulturerbes Völklinger Hütte gesteuert hatte.

Die Vita von Ralf Beil

Ralf Beil hat Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie in Freiburg im Breisgau und in Paris studiert - und bereits viele Ausstellungen kuratiert. Von Anfang 2015 bis Ende 2018 leitete er das Kunstmuseum Wolfsburg, das er allerdings im Streit verließ. Von März bis Juni 2019 war Beil künstlerischer Berater zu Hannover als Kulturhauptstadt Europas 2025. Seit Juli 2019 ist er als freiberuflicher Kunsthistoriker tätig.

"Die Völklinger Hütte ist ein großartiger Möglichkeitsraum für faszinierende Kunst- und Kulturprojekte jenseits des Mainstreams. Verstärken möchte ich in Zukunft die Auseinandersetzung mit Realitäten und Visionen unserer Lebenswelt", freute sich Beil über seine neue Aufgabe.

Die Völklinger Hütte ist das weltweit einzig erhaltene Eisenwerk aus dem Industriezeitalter. Sie war 1986 nach rund 100 Jahren stillgelegt und 1994 zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt worden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Ex-Freundin in Dudweiler erstochen: Verdächtiger weiter auf der Flucht

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Die Ermittler fanden am Tatort eindeutige Spuren, die auf den 46-Jährigen hindeuten. Foto: Brandon-Lee Posse/SOL.DE

Die Polizei sucht weiterhin nach dem 46-jährigen Mann, der am Dienstag (24. März 2020) in Saarbrücken-Dudweiler seine Ex-Freundin erstochen haben soll. Die Beamten hätten Anlaufstellen des Friedrichsthalers, darunter seine Wohnung, abgeklappert, ihn aber nicht finden können, so Sprecher Georg Himbert auf SOL.DE-Anfrage. Dabei wurden auch die Operative Einheit sowie das SEK eingesetzt, weil der Täter "mindestens mit einem Messer" bewaffnet sei.

Verdächtiger soll Opfer nachgestellt haben

Spuren am Tatort sowie Ermittlungen im Umfeld lassen laut Polizei eindeutig den Rückschluss zu, dass es sich bei dem Täter um den 46-Jährigen handeln muss. Ihm wird vorgeworfen, die dreifache Mutter mit mehreren Messerstichen umgebracht zu haben. Er soll nach Ende der Beziehung zu der 48-Jährigen der Frau immer wieder nachgestellt haben.

Zur Tat war es gegen 14.30 Uhr in der Lortzingstraße gekommen. Die Frau wurde vor ihrem Wohnhaus getötet, der Täter flüchtete zu Fuß. Passanten riefen anschließend die Polizei.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- eigene Bericht

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Nazi-Gedenkstein aufgestellt: Neun Monate Gefängnis für Püttlinger

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Auslöser der Affäre: Ein SS-Gedenkstein, ähnlich wie auf diesem Symbolfoto. Bild: Harald Tittel/dpa-Bildfunk

Ein Mann aus Püttlingen ist im französischen Saargemünd zu einer neunmonatigen Haftstrafe verurteilt worden, weil er einen Nazi-Gedenkstein aufgestellt hatte. Weitere neun Monate Gefängnis wurden zur Bewährung ausgesetzt, berichtet der "SR".

Gedenkstein erinnerte an SS-Einheit

Der 36-Jährige hatte die Stele 2017 auf seinem Grundstück im Bitcher Land aufgestellt. Darauf stand geschrieben: "Zu Ehren den Gefallenen der 17. SS-Panzergrenadier-Division - Drauf, dran und durch". Die SS-Einheit ist nicht nur in Lothringen berüchtigt, wo sie versuchte, die Stadt Metz vor dem Vormarsch der alliierten Truppen zu verteidigen.

Vor allem werden die Soldaten dieser Division beschuldigt, am 25. August 1944 in der Gemeinde Maillé (nahe Tours) ein Massaker verübt zu haben. Dabei wurden 124 Dorfbewohner, darunter viele Kinder, ermordet.

Püttlinger ist bekannter Neonazi

Der Püttlinger, der den Gedenkstein aufgestellt hatte, gilt seit längerem als Neonazi und ist laut "SR" Mitglied in einer rechtsextremen Vereinigung. Bei einer Durchsuchung in seiner Püttlinger Wohnung stellten Beamte umfangreiches Beweismaterial sicher, laut "SZ" unter anderem eine Ausgabe von Adolf Hitlers Buch "Mein Kampf". Der Saarländer will gegen das Urteil des französischen Gerichts in Berufung gehen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht
- Saarbrücker Zeitung

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Saarland: Vorsicht an der Mülltonne - Entsorgungsempfehlungen zum Schutz vor Corona

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Für den Umgang mit Müll spricht das saarländische Umweltministerium aktuell Entsorgungsempfehlungen aus. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Frank Rumpenhorst

Entsorgungsempfehlungen zum Schutz vor Corona hat das Saar-Ministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz am heutigen Mittwoch (25. März 2020) herausgegeben. In diesem Zusammenhang rät Reinhold Jost zu "Vorsicht an der Mülltonne".

Das sind die Maßnahmen

- Abfälle aus Haushalten, die unter Quarantäne stehen, gehören alle in die Restmülltonne. Sie sollten nicht getrennt entsorgt werden
- Glasabfälle und Pfandverpackungen sollten nach Möglichkeit bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt zwischengelagert werden
- Abfälle dürfen nicht lose in die Tonne geworden werden. Hierzu sollten stabile und verschlossene Müllsäcke verwendet werden
- Scharfe und spitze Gegenstände müssen in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältern eingepackt sein
- Müllsäcke dürfen nicht frei zugänglich neben den Mülltonnen abgestellt werden

Appell von Minister Jost

Umwelt- und Verbraucherschutzminister Reinhold Jost appelliert zudem an die Bürgerinnen und Bürger: Auf spontane Entrümplungsaktionen sollte derzeit verzichtet werden. "Auch wenn der ein oder andere endlich Zeit dafür hätte – jetzt ist nicht der richtige Augenblick, seinen Haushalt zu entrümpeln", so Jost.

Um die regelmäßige Abfuhr des Hausmülls sicherzustellen, müssten die Entsorgungsunternehmen ihren Personaleinsatz sehr sorgfältig planen, heißt es ebenso in der Mitteilung. Daher sei in der ohnehin angespannten Situation ein "hohes Sperrmüllaufkommen von den Entsorgungsbetrieben kaum noch zu händeln", sagte Jost.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Ministeriums für Umwelt- und Verbraucherschutz, 25.03.2020

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Saarland informiert über Messenger zu Corona

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Der Corona Messenger-Dienst des Saarlandes wird über Telegram, Notify und Facebook-Messenger angeboten. Symbolfoto: Wolfram Kastl/dpa-Bildfunk

Über den neuen Corona-Messenger-Dienst können sich Saarländer über Regeln und deren Umsetzung informieren, Hilfsangebote stellen und Fake News melden. Das teilte die Staatskanzlei am Dienstag in Saarbrücken mit.

"Wenn wir erwarten, dass sich die Menschen im Saarland aus verlässlichen Quellen informieren, müssen wir diese Quellen auch bereitstellen", sagte Regierungssprecher Alexander Zeyer. Darum müssen digitale Angebote auch schnellstmöglich umgesetzt werden.

Der Service wird über den Facebook-Messenger und die Apps Telegram sowie Notify angeboten. Über dieser erhält man Nachrichten direkt aufs Smartphone. Zusätzlich steht nach wie vor die Corona-Hotline und der Corona Newsroom bereit.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

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"Ungekocht Geniessbar" veranstalten am Freitag eine "Homeoffice-Kneipentour"

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In einem Video informieren die Saar-Comedians über das Event. Screenshot: Facebook/@ungekochtgeniessbar

"Ungekocht Geniessbar" veranstalten eine "Corona-Party". Jedoch keineswegs im Freien oder an einer bestimmten Event-Location - sondern online. Darüber haben die Saar-Comedians in einem Facebook-Beitrag informiert.

Das ist geplant

Angesichts der aktuellen Ausgangsbeschränkungen plant "Ungekocht Geniessbar", die Party zu allen teilnehmenden Gästen auf PC, Smartphone und Co. zu bringen. "Da einige von eich Rotzleffel den ernst der Lage anscheinend immernoch ned verstann hann unn sich drauße zu Corona-Partys treffe ... bleibt uns nix anneres iwwerisch, als unser eigeni Coronaparty se schmeiße - digital", so die Beschreibung des Facebook-Events.

Die Filmemacher versprechen einen "einzigartigen Abend": Verschieden Aktionen, "ganz viel schlechter Humor" und viele Special Guests sollen im Rahmen der Online-Party zu sehen und zu hören sein. Die Veranstaltung ist für zwei Stunden angesetzt.

"Mir bleiwe dehemm Party!" über "Zoom"

Die Online-Party ermöglichen soll die App "Zoom", eine Lösung für Videokonferenzen. Damit können bis zu 1.000 Teilnehmer bei dem Event dabei sein, so "Ungekocht Geniessbar". Am Donnerstagabend (25. März 2020) soll auf der Facebook-Seite der Veranstaltung der entsprechende Link zur Teilnahme veröffentlicht werden. Ein "Zoom"-Konto benötige man nicht; es reiche aus, das Programm oder die App auf dem eigenen Endgerät installiert zu haben. Los geht es am Freitag (27. März 2020) um 20.15 Uhr.

Verwendete Quellen:
- Facebook-Beitrag von "Ungekocht Geniessbar"

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Corona-Krise führt zu niedrigen Ölpreisen, aber auch Lieferverzögerungen

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Da der Heizöl-Preis aktuell sehr niedrig ist, ist die Nachfrage gestiegen. Bei der Lieferung kommt es zu Verzögerungen. Symbolfoto: Hauke-Christian Dittrich/dpa-Bildfunk

Ölpreise bleiben wohl das ganze Jahr über niedrig

Die Preise für Diesel, Benzin und Heizöl sind derzeit so günstig wie seit 2017 nicht. Schuld ist die wirtschaftliche Unsicherheit durch die Corona-Krise. Das berichtet der "SR".

Nach Einschätzung des Verbandes für Energiehandel (VEH) wird sich die Corona-Pandemie längerfristig auf die weltweite Konjunktur auswirken. Da die Ölnachfrage dadurch voraussichtlich dauerhaft sinkt, bleiben die Preise in diesem Jahr wohl günstig

Corona-Krise führt zu Lieferverzögerungen bei Heizöl

Die vielen Bestellungen von Heizöl und auch die verschärften Sicherheitsmaßnahmen führen aktuell bereits zu Lieferverzögerungen. Wie der "SR" berichte, müssen einzelne Kunden derzeit bis Juni warten. Hamsterkäufe sind allerdings unnötig. Sowohl die Produktionsmenge als auch die Importmenge reichen laut VEH aus, um die Versorgung zu sichern

Der Verband empfiehlt - soweit möglich - erst im zweiten Halbjahr Heizöl zu bestellen. Dadurch würden sowohl Lieferfristen als auch Einzelkontakte reduziert und so das Fahrpersonal geschützt. 

Benzinpreise im Keller

Aktuell kostet ein Liter Diesel in Deutschland durchschnittlich 1,118 Euro. Der Literpreis für Super Plus liegt aktuell bei 1,261 Euro. An der günstigsten Tankstelle in Saarbrücken zahlt man derzeit sogar nur 1.099 Euro für einen Liter Diesel und 1,199 für einen Liter Benzin.

In Luxemburg kann man sogar noch günstiger tanken - wenn man über die Grenze kommt. Hier kostet Super 0,925 Euro pro Liter und Diesel sogar nur 0,905 Euro. 

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- ADAC 
- Eigene Recherche

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Corona-Krise im Saarland verursacht Probleme bei Abwasserentsorgung

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Unter anderem Feuchttücher sollten nicht in der Toilette entsorgt werden. Das führe zu verstopften Rohren. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Carmen Jaspersen

EVS-Geschäftsführer Georg Jungmann teilte dem "SR" mit, dass der Entsorgungsverband aktuell mit erschwerten Arbeitsbedingungen zu kämpfen hat. Einer der Gründe: Küchenpapier oder Feuchttücher, die nicht ordnungsgemäß in Toiletten entsorgt werden, so der EVS.

Verstopfte Rohre

In dem "SR"-Bericht schildert der Entsorgungsverband folgendes Problem: Aufgrund von Hamsterkäufen, bedingt durch die derzeitige Corona-Krise, würden Haushalte mitunter zu Alternativen greifen - etwa Feuchttüchern oder Küchenpapier.

Solche Alternativen gehören jedoch nicht in die Toilette. Sie seien oftmals nässebeständig, das führe wiederum zu verstopften Rohren. "Werfen Sie nichts in die Toilette, was nicht hineingehört", zitiert der "SR" den EVS-Geschäftsführer Georg Jungmann.

Erschwerte Abholung

Ein weiteres Problem: geparkte Fahrzeuge. Dieser würden laut EVS dafür sorgen, dass die Müllabholung nur erschwert möglich sei. Das geht ebenso aus dem "SR"-Bericht hervor. Der Entsorgungsverband fordert daher Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sowohl Platz für die Müllautos zu lassen, als sich auch an die geltenden Parkregelungen zu halten.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Millionenverluste bei Dillinger Hütte und Saarstahl

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Auch für 2020 rechnen die saarländischen Stahlunternehmen Dillinger Hütte und Saarstahl AG mit Verlusten. Symbolfoto: BeckerBredel/dpa-Bildfunk

Dillinger und Saarstahl haben derzeit wegen der Corona-Krise ihre Produktion gedrosselt, meldet die Deutsche Presse-Agentur ("dpa"). Doch unabhängig davon ist die Lage für die Stahlunternehmen problematisch.

Das sind die Probleme

Der Vorstandsvorsitzende Tim Hartmann schildert: Einerseits leide die Stahlbranche unter der Strukturkrise am Markt - aber auch unzureichenden Schutzmaßnahmen der EU gegen Billigimporte. Andererseits befänden sich wichtige Kundengruppen wie Autohersteller und Maschinenbauer im Umbruch.

Infolgedessen kam es im Jahr 2019 bereits zu dreistelligen Millionenverlusten, so "dpa". 2019 verlor Saarstahl über zwölf Prozent des Umsatzes. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt rechnet Hartmann damit, "dass auch 2020 mit Verlusten abgeschlossen wird".

Mit Blick auf die Corona-Pandemie sagte Hartmann: "Wir erleben derzeit eine noch nie da gewesene Krise", zitiert "dpa" den Vorstandsvorsitzenden. Niemand wisse jedoch derzeit, wann die Automobilproduktion wieder anlaufe.

Produktion gedrosselt

Aufgrund der Corona-Krise haben Dillinger und Saarstahl derzeit ihre Produktion gedrosselt, gibt "dpa" an. Einige der Produktionsbereiche und Aggregate - wie Hochofen und Kokerei - müssten aber aus technischen Gründen im Warmzustand und funktionsfähig gehalten werden.

Beide Unternehmen beschäftigten Ende 2019 rund 13.500 Mitarbeiter. Bis Ende 2020 soll die Zahl der Beschäftigten unter 13.000 liegen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Infektionsschutz für Busfahrer: Saarbahn baut Trennwand in Busse ein

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So sehen die Trennwände in den Saarbahn-Bussen aus. Foto: Saarbahn GmbH

Bereits seit Mitte März müssen Fahrgäste der Saarbahn GmbH die hinteren Bustüren nutzen, um in die öffentlichen Verkehrsmitteil einzusteigen. Mit der Maßnahme soll der Schutz der Busfahrer vor einer Corona-Infektion erhöht werden. Am heutigen Mittwoch (25. März 2020) kündigte das Unternehmen weitere Vorkehrungen an.

Trennwände eingerichtet

Nach Angaben der Saarbahn wurden nun Trennwände in Busse installiert. "Die Folienwand schirmt den Fahrer gegenüber dem Fahrgastraum ab und reduziert so das Infektionsrisiko", heißt es in einer Mitteilung des Verkehrsbetriebs.

Somit ist der Ticketverkauf im Bus vorübergehend nicht möglich. Fahrgäste werden gebeten, entsprechende Karten in der App oder am Automaten zu erwerben.

Weitere Maßnahmen

Darüber hinaus hat die Saarbahn zu weiteren Maßnahmen informiert. So hat das Unternehmen etwa die Reinigungsintervalle verkürzt. "Täglich werden alle Fahrzeuge gereinigt und die Kontaktflächen desinfiziert", teilt der Verkehrsbetrieb mit.

Nach eigenen Angaben nutzt die Saarbahn eine sogenannte "Kaltvernebelung". Diese habe den Vorteil, "dass nicht nur der Innenraum, sondern auch die Lüftungs- und Klimakanäle desinfiziert werden", heißt es in der Mitteilung. Hygienehinweise für Fahrgäste hat das Unternehmen hier veröffentlicht.

Appell an Fahrgäste

Trotz des aktuell geringen Fahrgastaufkommens gäbe es noch sehr viele Pendler, die etwa die Busse der Saarbahn nutzen. Um einen ausreichenden Abstand zwischen Personen gewährleisten zu können, appelliert das Unternehmen an Reisende: "Überlassen Sie zwischen 6 und 9 Uhr Bus und Bahn den Berufspendlern und verlegen Sie Ihre Fahrten möglichst nach 9 Uhr."

Verwendete Quelle:
- Mitteilung der Saarbahn GmbH, 25.03.2020

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Corona-Schokohase von Pirmasenser Unternehmen sorgt für Empörung

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So sehen die Corona-Schokohasen aus. Screenshot: Facebook/Marcel Gitzen

Zumindest in ihrer Grundform ähneln die Corona-Schokohasen ihren allseits bekannten Verwandten, den handelsüblichen Schokoladenhasen. Einen markanten Unterschied gibt es bei den neuen Häschen des Herstellers "Wawi" aus Pirmasens (Rheinland-Pfalz) dennoch. Sie tragen einen Mundschutz und halten eine Rolle Klopapier in den Pfoten.

Lacher und Empörung

Wie unter anderem der "Pfälzische Merkur" (PM) berichtet, gab es für die Aktion im Internet sowohl Lacher als auch empörte Reaktionen. Ein Nutzer schreibt etwa auf Facebook: "Ein bisschen schwarzen Humor sollte man aushalten können". Andere Nutzer hingegen finden die Idee geschmacklos, da Menschen infolge von Corona-Infektionen teilweise sehr ernsthafte Erkrankungen erleiden.

Wawi-Vorstand Richard Müller erklärte laut "PM": Man habe weder die aktuelle Krise verharmlosen noch provozieren wollen. "Das war als eine humorvolle Aktion gedacht", so Müller. Wenn man Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern könne, sei dies "gerade in Zeiten wie diesen" in gewisser Weise schön.

Produktionsstopp und Spenden

Mittlerweile, so "PM", ist die Produktion eingestellt. Am Ende profitiert jedoch ein Hilfswerk von der Aktion. Das Pirmasenser Unternehmen habe nämlich das durch den Verkauf eingenommene Geld gespendet. 550 Schokohasen zu je zehn Euro gingen über die Ladentheke.

Übrigens: Anfang März hatte bereits eine Schweizer Bäckerei Corona-Schokohasen in Umlauf gebracht. Noch spezifischer ist ein französischer Konditor mit dem Thema Corona umgegangen. Er hat nämlich den Erreger selbst aus Mandeln und Schokolade nachgebaut.

Verwendete Quellen:
- Pfälzischer Merkur

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Großbrand am Trierer Hafen

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Einsatzkräfte sind am Trierer Hafen mit einem Großaufgebot vor Ort. Foto: Florian Blaes

Gegen 13.30 Uhr kam es am Trierer Hafen zu einem Großbrand: Auf dem Außengelände einer Recyclingfirma waren hunderte gepresste Kunststoffballen entflammt.

Großeinsatz am Hafen in Trier

Fast alle Löschzüge der Stadt Trier befinden sich aktuell im Einsatz; ein Großaufgebot von weit über 100 Einsatzkräften ist am Hafen, um gegen die Flammen anzukämpfen. Immer wieder kommt es zu Explosionen. Darüber hinaus ist eine kilometerlange Rauchwolke zu sehen, die in Richtung Ehrang/Biewer/Pfalzel zieht.

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Weitere Aufnahme der Einsatzstelle. Foto: Florian Blaes

Derzeit warnt die Feuerwehr: Anwohner sollen Fenster und Türen geschlossen halten. Zudem bittet die Polizei Verkehrsteilnehmer darum, zügig weiterzufahren. Videos sowie "Gafferbilder" sind zu unterlassen. Auch aus der Luft wird der Verkehr mit einem Polizeihubschrauber überwacht.

Verwendete Quellen:
- Florian Blaes/News-Trier

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