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Krankenkasse warnt vor angeblichen Corona-Medikamenten

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Die Medikamente versprechen Covid-19 zu heilen oder vorzubeugen, können stattdessen aber gefährlich sein. Symbolfoto: Pixabay

Die angeblichen Medikamente gegen das Coronavirus sind meist Produkte, die keinen wissenschaftlich erwiesenen Nutzen gegen Covid-19 haben. Das berichtet Dunja Kleis, die Landesgeschäftsführerin der Barmer im Saarland. "Es gibt noch keine zugelassenen Arzneimittel zur Behandlung von Covid-19. Erste Medikamente befinden sich im Versuchsstadium."

Angebliche Corona-Mittel können schädlich sein

Bei einer Erkrankung stünden laut Barmer bislang nur Mittel zur Behandlung von Symptomen wie Fieber und Husten zur Verfügung. Die Medikamente, die im Internet beworben werden, könnten schlimmstenfalls sogar schädlich sein. Beispielsweise sind Wechselwirkungen mit zugleich eingenommenen Arzneimitteln möglich. Auch die Europäische Arzneimittel-Agentur warnte daher kürzlich vor Webseiten, die vermeintliche Medikamente anbieten.

Vorbeugung mit Nahrungsergänzungsmitteln nicht möglich

Auch bei Nahrungsergänzungsmitteln sei Vorsicht geboten. Internetanbieter werben hier mit falschen Versprechungen. „Es gibt keine Nahrungsergänzungsmittel, die eine Infektion mit dem Coronavirus verhindern oder sogar heilen können“, sagt Kleis. Die Produkte dürfen laut Rechtssprechung keine Angaben enthalten, die auf die Vorbeugung, Behandlung oder Heilung einer Krankheit hindeuten.

Supplemente oft wirkungslos bis schädlich

Mehr noch: Die meisten Präparate seien bei einer ausgewogenen Ernährung wirkungslos. Auch Nahrungsergänzungsmittel können sogar schädlich sein, wenn etwa eine Vorerkrankung, zu hohe Dosierung oder Wechselwirkung mit Medikamenten besteht.

Verwendete Quellen:
- Pressemittelung der Barmer, 27.03.2020

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