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Coronavirus im Saarland: aktuelle Meldungen vom Samstag

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Wir haben die aktuellen Meldungen zum Coronavirus im Saarland vom heutigen Samstag (28.03.2020) für euch zusammengefasst. Symbolfoto: Daniel Bockwoldt/dpa

Coronavirus im Saarland: aktuelle Zahlen

Laut Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums gibt es im Saarland mittlerweile 669 bestätigte Fälle von Corona-Infektionen. Weitere Informationen unter: "Coronavirus im Saarland: Zahl der Infizierten steigt auf 669". Die Zahlen wurden am Samstag um 16.00 Uhr mitgeteilt.

Sechs Corona-Tote im Saarland

Im Saarland sind bislang sechs Menschen infolge einer Corona-Erkrankung gestorben. Dies teilte das saarländische Gesundheitsministerium am Freitagabend mit (27. März 2020) mit. Mehr dazu unter: "Gesundheitsministerium meldet weitere Corona-Todesfälle im Saarland".

Erste Lieferung von Schutzmasken eingetroffen

Im Saarland wurde heute eine erste Charge von Schutzmasken geliefert. Ministerpräsident Tobias Hans nahm diese selbst entgegen. Weitere Lieferungen werden erwartet. Mehr dazu unter: "Erste Lieferung von Schutzmasken im Saarland eingetroffen".

Saar-Wirtschaft leidet erheblich unter Corona-Krise

Laut einer IHK-Umfrage ist fast jedes Unternehmen im Saarland von den Auswirkungen des Coronavirus betroffen. Neben erheblichen Umsatzeinbußen klagen die Betriebe vor allem auch über Liefer- und Liquiditätsengpässe. Die Unternehmer wünschen sich weitere Hilfe des Landes. Mehr dazu unter: "Umfrage der IHK: Saar-Wirtschaft leidet erheblich unter Corona-Krise".

Krankenkasse warnt vor angeblichen Corona-Medikamenten

Diverse Internetseiten werben in der Corona-Krise mit Arzneimitteln, die vermeintlich eine Erkrankung mit Covid-19 heilen können. Die Barmer warnt nun eindringlich davor, auf diese Angebote hereinzufallen. Mehr Informationen unter: "Krankenkasse warnt vor angeblichen Corona-Medikamenten".

DFB-Pokal-Halbfinale wegen Corona-Krise verlegt

Der 1. FC Saarbrücken muss noch etwas auf das historische Spiel gegen Bayer 04 Leverkusen warten. Das Halbfinale im DFB-Pokal wird verlegt. Mehr dazu unter: "DFB-Pokal-Halbfinale verlegt: 1. FC Saarbrücken muss warten".

SOL.DE sagt "Danke" an alle Helfer

Etliche Menschen geben in der Krise alles, damit wir zu Hause bleiben können und die Gesellschaft weiter funktioniert. Wir wollen uns bei ihnen allen herzlich bedanken. Mehr dazu unter: "Corona-Krise im Saarland: Danke an alle Helfer"

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

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Schiff im Hafen von Dillingen teilweise gesunken

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Das Schiff knickte im Hafen von Dillingen beim Beladen in der Mitte ein. Foto: Brandon Lee Posse

Bei dem verunglückten Schiff handelte es sich um einen nicht motorisierten, sogenannten "Leichten". Dieser lag am Südkai im Hafen von Dillingen. Das berichtet die Polizeiinspektion Saarlouis in einer Pressemitteilung. 

Tonnenweise Grobstaub im Hafen versunken

Das Schiff wurde von einem Kran beladen. Dabei kam es jedoch zu einem Unfall, durch den es in der Mitte einknickte und teilweise versank. Bug und Heck ragten aus dem Wasser. Etwa 1.200 Tonnen Grobstaub, die das Schiff geladen hatte, versanken im Hafenbecken. Nach bisherigen Erkenntnissen ist der Stoff allerdings nicht umweltgefährdend. 

Schiff knickte beim Beladen in der Mitte ein

Wie es zu dem Unfall kam, ist bislang noch unklar. Wie Michael Adler, Havariekommissar des Saarlandes SOL.DE berichtet, habe der Kranführer das Schiff mittig beladen. "Möglicherweise ist dabei zuviel der Ladung auf einmal in das Schiff gelangt, sodass das Schiff mittig abgeknickt ist."

Schaden beläuft sich auf mindestens 600.000 Euro

Die Bergungsarbeiten sollen bald beginnen. Das THW rückt wasserseits mit Booten an und hilft beim Entladen und Auspumpen des Schiffes. Eine Stahlbaufirma wurde beauftragt, das Schiff später soweit Instand zu setzen und schweißen, dass dieses in eine Werft nach Duisburg gebracht werden kann. Der Schaden, der bei dem Schiffsunfall in Dillingen entstand, wird auf eine sechsstellige Summe geschätzt - mindestens 600.000 Euro werden erwartet.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 28.03.2020
- Eigene Recherche

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Kultur live im Netz: Veranstaltungen erleben in Zeiten von Corona

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Ein Hoch auf das digitale Jahrtausend und seine Toolsammlung für Online-Veranstaltungen – sie gibt den gebeutelten Kulturschaffenden die Möglichkeit, auch weiterhin ihr Publikum zu erreichen und umgekehrt den daheimgebliebenen Kulturkonsumenten eine digitale Teilhabe, um nicht ganz auf geistige Nahrung, Unterhaltung und kulturellen Input verzichten zu müssen. Wir haben vermutlich sogar mehr Zeit, bewegen uns vermehrt online und können problemlos vom Sofa aus dazu schalten.

Per Klick zum Live-Event

Die Vorgehensweise ist denkbar einfach: Erreichbar sind die Angebote in der Regel über einen vom Organisator bereitgestellten Link plus Passwort. Oder einfach via Facebook: Mit einem Klick auf den angekündigten Termin auf der Seite des Veranstalters kann man dem Geschehen beiwohnen als wäre man live vor Ort.

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Auch die Villa Lessing – Liberale Stiftung Saar in Saarbrücken hat die Vorteile erkannt und schnell gehandelt: Geplante Veranstaltungen zu den Themen Politik, Kultur, Gesellschaft und Wirtschaft im Saarland wurden angesichts der Corona-Schutzmaßnahmen kurzerhand zu Online-Events umfunktioniert und termingenau direkt aus der schmucken Villa in der Saarbrücker Bismarckstraße in die heimischen Wohnzimmer übertragen!

Fachvortrag zum Thema Gesundheit im Saarland

Und schon steht auch der nächste Termin der Veranstaltungsreihe „Mit der Villa durch die Zeit“ an – und das Thema könnte den Nerv der Zeit nicht stärker treffen.

Unter dem Motto "Blick nach vorn - Fachgespräch zur Gesundheit" diskutieren

- Dr. med. Gunter Hauptmann, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland
- Dr. med. Helmut Isringhaus, Gesundheitspolitischer Sprecher und stv. Landesvorsitzender der FDP Saar
und
- Volker Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Landesgruppe Saarland, Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.

mit Dr. Andreas Kindel, Chef vom Dienst der SR-Hörfunk-Nachrichten
Live am Donnerstag, 14. Mai 2020 um 19:00 Uhr auf der Facebook Seite der Villa Lessing und im Anschluss auf der Homepage der Villa.

Diskussion erwünscht!

Das Thema liegt gerade in diesen Zeiten vielen Saarländerinnen und Saarländern besonders am Herzen - und wir möchten mit Euch ins Gespräch kommen. Unsere Experten beantworten deshalb gerne Fragen. Diese können vorab oder während der Sendezeit an veranstaltungen@villa-lessing.de oder auf Facebook direkt gestellt werden.


Freut Euch übrigens auf eine weitere interessante Online-Veranstaltung am 20. Mai!

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Kontakt:

Villa Lessing Lessingstraße 10
66121 Saarbrücken
Telefon: (0681) 967080
Internet: www.villa-lessing.de
E-Mail: info@villa-lessing.de

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Corona-Krise im Saarland: Danke an alle Helfer

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In der Corona-Krise beweisen zahlreiche Berufsgruppen, wie wichtig sie für unsere Gesellschaft sind. Symbolfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

Dank an das medizinische Fachpersonal

Ein erster großer Dank geht an das medizinische Fachpersonal. Ob Ärzte oder Pflegekräfte, ob Krankenhaus, Pflegeheim, Arztpraxis oder ambulante Pflege: Ihr kümmert euch auch in diesen schweren Zeiten um unser aller Wohlergehen. Ihr riskiert die eigene Gesundheit, um die Gesundheit unzähliger anderer Personen zu sichern oder wiederherzustellen. Dafür schiebt ihr aktuell viele Extraschichten und das auch noch in einer hoch ansteckenden Umgebung. Danke, dass ihr für uns da seid!

Dank an Mitarbeiter in den Supermärkten

Ein weiteres großes Dankeschön geht an alle Supermarkt-Mitarbeiter. Bei euch liegt die Betonung eindeutig auf "super"! Denn es ist super, wie ihr trotz größten Andrangs unsere Lebensmittelversorgung sicherstellt. Und das, obwohl ihr euch dadurch selbst einer gefährlichen Ansteckung aussetzt. Wir bewundern auch die Ruhe, die ihr ausstrahlt, auch wenn so mancher "Hamsterkäufer" um euch herum die Nerven verliert, weil das Toilettenpapier ausverkauft ist. Es ist schön, dass ihr selbst in solchen Situationen besonnen reagiert und dann auch noch ein Lächeln für uns an der Kasse übrig habt. Danke, dass es euch gibt!

Dank an Lkw-Fahrer, Lieferdienste, Paketzusteller

Auch euch gilt ein großer Dank. Ihr nehmt große Strecken oder Ansteckungsgefahren in einer anstrengenden Zeit auf euch, um uns mit Lebensmitteln und anderen Gütern zu versorgen. Gerade ältere Menschen und Risikopatienten profitieren von eurer hervorragenden Arbeit, die ihr jeden Tag leistet, auch wenn ihr selbst in Sorge um das Wohlergehen von euch und euren Familien seid. Vielen lieben Dank für eure großartige Arbeit!

Dank an Apotheken-Mitarbeiter

Ein großer Dank geht auch an alle Apotheker und die Mitarbeiter in den Apotheken. Ihr stellt trotz großen Andrangs unsere Versorgung mit wichtigen Medikamenten sicher. Und das auch in einer Umgebung mit höchster Ansteckungsgefahr. Danke, dass ihr euch trotz anstrengender Schichten um das Wohlergehen und die Gesundheit von uns kümmert!

Dank an Mitarbeiter des ÖPNV

Ob Bus- und Bahnfahrer oder sonstige Mitarbeiter des ÖPNV: Durch euch bleiben wir mobil. Gerade die Mitglieder der Gesellschaft, die nicht über ein eigenes Fahrzeug verfügen. Ihr bringt uns sicher von A nach B, auch wenn ihr dafür eure eigene Gesundheit riskiert. Danke für euren Einsatz!

Dank an die Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste

Ihr zeigt nicht nur in dieser Krisenzeit, dass man sich auf euch verlassen. Ihr rettet uns in Notfällen, seid im wahrsten Sinne des Wortes "da, wo es brennt" und haltet die Ruhe und Ordnung auch in diesen unruhigen Zeiten aufrecht. Wir sind froh, dass es euch gibt. Danke!

Dank an die Bundeswehr

Im Wege der Amtshilfe greift ihr aktuell vielen anderen Stellen unter die Arme. Gerade in den neu errichteten Corona-Testzentren beweist ihr uns, wie schnell ihr für uns da seid, wenn man euch braucht. Ohne euch würde es derzeit an vielen Stellen haken. Danke für euren tollen Einsatz!

Dank an weitere Berufsgruppen

Alle Helfer haben gemeinsam, dass sie sich trotz hoher Risiken für uns in Gefahr begeben. Dass sie trotz eigener Sorgen um das Wohlergehen ihrer Familien für uns da sind. Dass sie am Limit arbeiten, damit unsere Gesellschaft weiter funktioniert.

Wir sind uns sicher, dass wir in unserer Aufzählung die ein oder andere Berufsgruppe vergessen haben, die aktuell Großartiges leistet. Deswegen möchten wir an der Stelle auch den Helfern danken, die wir oben vergessen haben. Danke, dass ihr unsere Gesellschaft in dieser schwierigen Situation stützt!

Dank an die vielen freiwilligen Helfer

"Last but not least" möchten wir von Herzen allen freiwilligen Helfern danken, die aktuell private Hilfsaktionen organisieren, um insbesondere älteren Menschen und Risikopatienten unter die Arme zu greifen. Egal ob ihr für andere Menschen einkaufen geht, ihren Hund Gassi führt oder sonstige Dinge für sie erledigt: Ihr habt unseren tiefsten Respekt und unsere Anerkennung verdient. Ihr predigt die Werte Zusammenhalt und Mitmenschlichkeit nicht nur, ihr lebt sie auch in beeindruckender Weise vor. Danke dafür!

Saarländer halten zusammen

Dass die Saarländer in dieser schwierigen Zeit zusammen halten, zeigt auch die Resonanz auf der Hilfsplattform #saarländerhaltenzusammen. Dort haben sich innerhalb kürzester Zeit Hunderte von privaten Helfern gemeldet, um ihren Mitmenschen unter die Arme zu greifen. Danke für euer Engagement!

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Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

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Coronavirus im Saarland: Zahl der Infizierten steigt auf 669

 

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Im Saarland wurden weitere Coronavirus-Fälle bestätigt. Symbolfoto: Daniel Bockwoldt/dpa-Bildfunk

Seit gestern ist die Zahl der Personen im Saarland, die mit dem Coronavirus infiziert sind auf 669 gestiegen. Diese Zahl gab das Gesundheitsministerium, mit Bezug auf die bis 15:00 Uhr von den Gesundheitsämtern gemeldeten Fälle, bekannt. Allerdings befinden sich noch viele weitere Proben in der Testung. 

36 gelten im Saarland als geheilt

Von den erkrankten Personen befinden sich derzeit 37 stationär im Krankenhaus. Davon sind 14 in intensivmedizinischer Behandlung. Von den bislang im Saarland positiv getesteten Menschen gelten 36 inzwischen als geheilt. 

Die Fallzahlen nach Landkreisen

Die meisten bestätigten Fälle gibt es nach wie vor in Saarbrücken. Hier sind es 250 Patienten. Im Saarpfalz-Kreis wurden 115 und im Kreis Saarlouis 97 mit dem Coronavirus infizierte Menschen gemeldet. Sowohl im Kreis St. Wendel, als auch im Kreis Neunkirchen sind es jeweils 81 Personen. Die wenigsten Fälle wurden in Merzig-Wadern bestätigt. Dort sind es nur 45 Positiv-Getestete.

Verwendete Quellen:
- Meldung des Gesundheitsamtes, 28.03.2020

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DFB-Pokal-Halbfinale wegen Corona-Krise verlegt

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Der 1. FC Saarbrücken hat es ins DFB-Pokal-Halbfinale geschafft. Archivfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Die Corona-Krise wirkt sich nun auch auf den DFB-Pokal aus. Die Halbfinalspiele waren ursprünglich für den 21. und 22. April angesetzt. Dann sollte der FC Bayern München gegen Eintracht Frankfurt antreten und der 1. FC Saarbrücken auf Bayer Leverkusen treffen. Wie der DFB mitteilt, werden die Begegnungen nun jedoch verlegt. Wann sie stattfinden sollen oder können, ist unklar.

Spielbetrieb wegen Corona-Pandemie untersagt

Der Grund: Die aktuelle Verfügungslage untersagt einen Spielbetrieb. Auch Trainings sind nur sehr eingeschränkt möglich. Der DFB geht davon aus, dass die Situation auch bis zu den geplanten Pokalterminen bestehen bleibt. Dementsprechend dürften keine Fußballspiele ausgetragen werden. Da die Vereine so keine Planungssicherheit haben und die Mannschaften sich nicht adäquat auf die Spiele vorbereiten können, werden diese nun neu terminiert.

Alle Fußballspiele vorerst abgesagt

Im Saarland wurden bereits vor zwei Wochen alle Fußballspiele abgesagt - zunächst bis zum 31. März. Die Regelung geht nun wohl in die Verlängerung. In der dritten Liga wurde der Spielbetrieb bereits bis Ende April ausgesetzt. Auch in der ersten und zweiten Bundesliga empfiehlt das Präsidium der DFL, die Spiele bis mindestens 30. April auszusetzen. Die Verlegung der DFB-Pokal-Halbfinalspiele sei somit eine logische Folge. 

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des DFB, 28.03.2020

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"The Biggest Loser": Sascha aus Saarlouis schafft es auf den zweiten Platz

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Der Saarländer Sascha (links) wurde Zweiter bei "The Biggest Loser". Gewonnen hat Daniel (z.v.l.). Tülay (z.v.r) und Abdi (r) belegten Platz 3 und 4. Foto: SAT.1/Willi Weber

Sascha aus Saarlouis wiegt jetzt nur noch die Hälfte

Sascha aus Saarlouis brachte zu Beginn von "The Biggest Loser" 160,4 Kilo auf die Waage. In den 13 Wochen der Show nahm er 80,6 Kilo ab, 50,26 Prozent seines Ausgangsgewichts. Nun wiegt der 29-Jährige noch normale 79,8 Kilo. 

"The Biggest Loser" macht Saarländer zur Sportskanone

Laut Mitstreiter Anthony ist der Saarlouiser in der Show eine "ziemliche Sportskanone geworden". Bei den Challenges gab er körperlich immer alles. Und auch im Finale zeigt Sascha bei seinem Auftritt mit Stagediving, wie fit und leicht er geworden ist. "Vor einem halben Jahr hättest du dich das wahrscheinlich nicht getraut und hier wären alle weggerannt", meint Camp-Chefin Dr. Christine Theiss anerkennend. "Ich glaub, die wären platt gewesen", lacht Sascha. 

Sein größter Motivator für die Leistung war Saschas Tochter. Nach der Show sei die Achtjährige erstaunt gewesen, was in der kurzen Zeit alles möglich ist. "Jetzt ist sie stolz, dass der Papa den Weg gegangen ist, dass er nicht mehr so träge auf der Couch rumlungert." 

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Der 28-jährige Sascha aus Saarlouis hat in der TV-Show "The Biggest Loser" sagenhafte 80,6 Kilogramm abgenommen. Foto links: SAT.1; Foto rechts: SAT.1/Benedikt Müller

Über 100 Kilo verloren: Daniel gewinnt "The Biggest Loser"

Gewinner in der Sat.1-Abnehmshow wurde Daniel aus Springe. Der 31-Jährige reduzierte sein Gewicht um 104 Kilo. Das sind 51 Prozent seines Ausgangsgewichtes. Daniel wog zu Beginn der Sendung 203,8 Kilo. Im Finale von "The Biggest Loser" knackte er sogar die 100er-Marke und liegt nun knapp im zweistelligen Bereich.

Er sicherte sich damit die Siegprämie von 50.000 Euro. Nun hat er große Pläne: „Ich habe mir einen Traum erfüllt und vielleicht geht auch noch ein anderer in Erfüllung: Ich bin dieses Jahr beim Ironman angemeldet“, so der glückliche Gewinner.

Platz 3 geht an Abdi, Tülay wird Vierte

Nach Sascha auf dem zweiten Platz folgt der 26-jährige Abdi aus Usingen in Hessen. Er verlor 67,8 seiner ursprünglichen 143,7 Kilo. Sein Gewicht reduzierte sich damit um 47,18 Prozent. Vierte bei "The Biggest Loser" wurde Tülay aus Gummersbach in NRW. Die 25-Jährige wog zu Beginn der Show 127,1 Kilo. Davon nahm sie 51,7 Kilo ab. Jetzt bringt sie mit rund 75 Kilo 40,68 Prozent weniger auf die Waage. 

Das Finale könnt ihr euch nachträglich im Stream in der Sat.1-Mediathek ansehen. 

Verwendete Quellen:
- Sat.1 Presse

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Erste Lieferung von Schutzmasken im Saarland eingetroffen

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Ministerpräsident Tobias Hans nahm die erste Lieferung von Schutzmasken entgegen. Foto: Staatskanzlei Saarland

Die 50.000 gelieferten Schutzmasken trafen am gestrigen Freitagabend (27. März 2020) im Saarland ein. In den kommenden Tagen sollen weitere Bestellungen eintreffen.

Lieferung an Krankenhäuser und andere Einrichtungen verteilt

Ministerpräsident Tobias Hans, Gesundheitsministerin Monika Bachmann und Staatssekretär Stephan Kolling verteilen die Masken nun an die saarländischen Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Rettungsdienste. Zwei Millionen Masken wurden von der Landesregierung bestellt. Neun Millionen Euro stellte das Saarland für die Beschaffung bereit. 

Die Schutzmasken sind derzeit stark nachgefragt. Das Saarland hatte über den Bund bereits frühzeitig und in großer Stückzahl bestellt. Um Engpässe zu vermeiden, stellten jedoch auch saarländische Firmen ihre Produktion um oder stellten Masken bereit.

Verwendete Quellen:
- Staatskanzlei Saarland
- Eigene Artikel 

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Saarwirtschaft leidet erheblich unter Corona-Krise

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Die IHK sorgt sich um die saarländische Wirtschaft. Zahlreiche Unternehmen leiden unter der Corona-Krise. Symbolfoto: Bernd Wüstneck/dpa-Bildfunk

Vom 24. bis 27. März 2020 befragte die IHK im Saarland 120 Unternehmen mit 42.000 Beschäftigten zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise auf ihre Betriebe. Das Ergebnis laut Hauptgeschäftsführer Heino Klingen: Fast alle spüren deutlich den Einfluss der behördlichen Anordnungen und Produktionsschließungen. Auch Lieferstörungen machen den Unternehmen zu schaffen. 

Die Wirtschaft im Saarland braucht dringend weitere unbürokratische und schnell wirkende Liquiditätshilfen. Zwar werden die vom Bund beschlossenen Maßnahmen von den Unternehmen weitgehend positiv beurteilt, doch die große Mehrheit wünscht sich Nachbesserungen - insbesondere beim Soforthilfsprogramm des Landes

Die Ergebnisse der IHK-Umfrage um Überblick

Das berichten die Unternehmen über ihre wirtschaftliche Lage in der Corona-Krise:

- 97 Prozent:  negative Auswirkungen des Coronavirus auf ihre Geschäfte.
- 80 Prozent: teils erhebliche Umsatzeinbußen, jedes vierte Unternehmen sogar mehr als 50 Prozent.
- 66 Prozent: weniger Nachfrage 
- 50 Prozent: fehlende Mitarbeiter (Krankheit, Quarantäne, Homeoffice)
- 49 Prozent: stornierte Aufträge
- 33 Prozent: vollständiger Stillstand wegen Schließungen und Produktionsstopp
- 38 Prozent: Liquiditätsengpässe
- 31 Prozent: fehlende Waren oder Zulieferprodukte
- 8 Prozent: Sorgen vor drohender Insolvenz

Ein Drittel der Unternehmen im Saarland gibt an, infolge der Corona-Krise Personal abbauen zu müssen. Immerhin zwei Drittel sehen aktuell keinen Änderungsbedarf.

Handel, Hotellerie und Gastronomie in Sorge

Handel sowie die Hotellerie und Gastronomie besonders betroffen. Da die Geschäftstätigkeiten in diesen Bereichen vollständig zum Erliegen gekommen sind, sind auch die Existenzängste deutlich höher. In Hotels und Lokalen etwa befürchten vier von fünf befragten Unternehmen eine Insolvenz

92 Prozent der Saar-Unternehmen beziehen Kurzarbeitergeld

Die Unterstützungsmaßnahmen von Bund und Ländern werden weitgehend positiv beurteilt und auch breit in Anspruch genommen. Alle Industriebetriebe und 92 Prozent der Unternehmen insgesamt beanspruchen Kurzarbeitergeld. Staatliche Zuschüsse werden von 63 Prozent genutzt und steuerliche Hilfen von 60 Prozent. Die Darlehen von SIKB und KfW nehmen 40 Prozent in Anspruch und 28 Prozent stützen sich auf Bürgschaften.

Betriebe wünschen sich mehr Unterstützung des Landes

Bei den Soforthilfen des Saarlandes sehen allerdings 62 Prozent der Unternehmen Nachbesserungsbedarf. In Hotellerie und Gastronomie sind es sogar 90 Prozent, die sich für einen Ausbau der Soforthilfen für Kleinunternehmer aussprechen, im Handel 78 Prozent. Zudem hoffen 48 Prozent der Unternehmen auf eine Nachjustierung des Kurzarbeitergeldes, 42 Prozent auf mehr steuerliche Hilfen und 32 Prozent auf einen Ausbau der Kreditprogramme

Lage im Saarland hat sich deutlich zugespitzt

Klingen sieht in den Ergebnissen eine deutliche Zuspitzung der Lage gegenüber der Umfrage zu Beginn des Monats: "Erschreckend ist vor allem die Verdopplung der Zahl der Unternehmen, die jetzt mit einem Rückgang der Umsätze in diesem Jahr rechnen."

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der IHK Saarland, 27.03.2020

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Krankenkasse warnt vor angeblichen Corona-Medikamenten

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Die Medikamente versprechen Covid-19 zu heilen oder vorzubeugen, können stattdessen aber gefährlich sein. Symbolfoto: Pixabay

Die angeblichen Medikamente gegen das Coronavirus sind meist Produkte, die keinen wissenschaftlich erwiesenen Nutzen gegen Covid-19 haben. Das berichtet Dunja Kleis, die Landesgeschäftsführerin der Barmer im Saarland. "Es gibt noch keine zugelassenen Arzneimittel zur Behandlung von Covid-19. Erste Medikamente befinden sich im Versuchsstadium."

Angebliche Corona-Mittel können schädlich sein

Bei einer Erkrankung stünden laut Barmer bislang nur Mittel zur Behandlung von Symptomen wie Fieber und Husten zur Verfügung. Die Medikamente, die im Internet beworben werden, könnten schlimmstenfalls sogar schädlich sein. Beispielsweise sind Wechselwirkungen mit zugleich eingenommenen Arzneimitteln möglich. Auch die Europäische Arzneimittel-Agentur warnte daher kürzlich vor Webseiten, die vermeintliche Medikamente anbieten.

Vorbeugung mit Nahrungsergänzungsmitteln nicht möglich

Auch bei Nahrungsergänzungsmitteln sei Vorsicht geboten. Internetanbieter werben hier mit falschen Versprechungen. „Es gibt keine Nahrungsergänzungsmittel, die eine Infektion mit dem Coronavirus verhindern oder sogar heilen können“, sagt Kleis. Die Produkte dürfen laut Rechtssprechung keine Angaben enthalten, die auf die Vorbeugung, Behandlung oder Heilung einer Krankheit hindeuten.

Supplemente oft wirkungslos bis schädlich

Mehr noch: Die meisten Präparate seien bei einer ausgewogenen Ernährung wirkungslos. Auch Nahrungsergänzungsmittel können sogar schädlich sein, wenn etwa eine Vorerkrankung, zu hohe Dosierung oder Wechselwirkung mit Medikamenten besteht.

Verwendete Quellen:
- Pressemittelung der Barmer, 27.03.2020

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Bundespolizei warnt vor Umgehung der Grenzkontrollen

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Wer die Grenzkontrollen umgeht, muss mit Strafen rechnen. Foto: BeckerBredel

Die Bundespolizeidirektion Koblenz, die auch für das Saarland zuständig ist, warnt die Bürgerinnen und Bürger vor einer Umgehung der Grenzkontrollen. Der Grenzübertritt sei nur an den dafür vorgesehenen Stellen erlaubt. Wer die Absperrungen an den anderen Übergängen umfährt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, so die Beamten. Dies werde entsprechend geahndet.

Vom Durchfahrtsverbot ausgeschlossen sind Rettungsfahrzeuge, die gerade im Einsatz sind. Seit dem 16. März gibt es an den Grenzen zu Luxemburg und Frankreich Grenzkontrollen. Sie sollen verhindern, dass das Coronavirus sich weiter ausbreitet. Ins Saarland dürfen aktuell nur Berufspendler. Auch der grenzüberschreitende Warenverkehr ist noch zulässig.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Bundespolizeidirektion Koblenz, 27.03.2020
- eigene Berichte

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Reisepläne in der Corona-Krise: Saar-Verbraucherschutzministerium informiert über Rechte

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Viele Urlaubsreisen müssen wegen der Corona-Krise aktuell storniert werden. Symbolfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Bildfunk

Viele geplante Urlaubsreisen müssen derzeit aufgrund der Corona-Krise ausfallen. Durch die weltweite Pandemie sind auch im Reiserecht viele Fragen noch ungeklärt, da es bislang keine richterlichen Entscheidungen gibt. In vielen Fällen besteht Anspruch auf Erstattung. Oftmals kommt es jedoch auch auf die Kulanz des Veranstalters an. 

Die Rechte von Urlaubern in Zeiten von Corona

Verbraucherschutzminister Reinhold Jost empfiehlt sich im Fall der Fälle selbst über seine Rechte zu informieren. Einige der wichtigsten hat das Ministerium zusammengefasst:

Pauschalreisen

Wer eine Pauschalreise gebucht hat, kann mit einer unkomplizierten Erstattung rechnen. Die weltweite Reisewarnung des Auswärtigen Amtes (23. März 2020) gilt als Indiz für "außergewöhnliche und unvorhersehbare Umstände". Diese sind Grund für eine kostenfreie Stornierung und Rückerstattung. Wichtig ist nur, dass die Reise kurz bevorsteht. 

Da die Tourismusbranche derzeit unter den wirtschaftlichen Auswirkungen leidet, können Kunden diese unterstützen, indem sie ihre Erstattung in Form eines Gutscheins annehmen. Sollte der Veranstalter pleitegehen, ist das Geld allerdings verloren.

Individualreisen: Verkehrsmittel

Wenn Anreise und Unterkunft getrennt gebucht wurden, müssen Verbraucher auf die unterschiedlichen Ansprechpartner achten. Wenn die Bahn- oder Fluggesellschaft den Transport canceln, müssen diese die Kosten der Reisenden erstatten.

Da dies allerdings nicht unbedingt automatisch passiert, müssen sich Urlauber beim Anbieter informieren. Zusätzliche Entschädigungen werden in der Regel nicht gezahlt. Bei der Stornierung von Flügen hilft die "Flugärger-App" der Verbraucherzentralen

Individualreisen: Übernachtungen

Wie auch bei Pauschalreisen, dürfen Hotels-, Ferienwohnungen und -häuser aufgrund von "unvorhersehbaren und außergewöhnlichen Umständen" storniert werden. Informationen der jeweiligen Unterkunft finden sich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder direkt beim Anbieter. Einige - wie beispielsweise "Airbnb" - haben sich bereits aus Kulanz bereiterklärt, Buchungen umfassend zu stornieren.

Reiserücktrittsversicherungen

Leider greifen die Versicherungen bei Pandemien oftmals nicht. Über die jeweiligen Bedingungen sollten sich Verbraucher sicherheitshalber im Einzelfall informieren. 

Jost empfiehlt, sich bei Fragen zunächst direkt an die Anbieter zu wenden. Sollten Probleme auftreten, steht die saarländische Verbraucherzentrale den Urlaubern zur Seite. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Ministeriums für Verbraucherschutz

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Während Corona-Krise: Saarländische Museen präsentieren Kunst online

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Bei der Aktion während der Corona-Krise macht unter anderem die Moderne Galerie in Saarbrücken mit. Foto: Dietze/dpa-Bildfunk

Das Angebot der saarländischen Museen wird künftig online präsentiert. Die Moderne Galerie und die Alte Sammlung des Saarlandmuseums sowie das Museum für Vor- und Frühgeschichte und das Deutsche Zeitungsmuseum zeigen ihre Werke in Social Media Kanälen

Bilder unter Hashtags ausgestellt

Unter Hashtags wie #museumathome, #sammlungmodernegalerie, #museumtransparent oder #kunstinquarantäne werden Bilder online ausgestellt. Die saarländischen Museen ergänzen das Angebot mit kurzen Text- und Videobeiträgen und beleuchten darin wöchentlich wechselnde Themen rund um die Ausstellungen und Institutionen.

Auch die Mitarbeiter werden dabei einbezogen. In Beiträgen wie "Grüße aus dem Depot“, "Museum in Zahlen", "Kunstwerk des Tages", "Lieblingsstücke", oder "Kunst kurz erklärt" gibt es kreativen Input, geballtes Kunstwissen und auch Fun Facts. Beispielsweise die Anzahl der Tassen in der Modernen Galerie. Beim Format "Atelier to Go" können die Zuschauer zu Hause mitmachen. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz
- Moderne Galerie

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