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Bis zu 200 Menschen am Staden: Polizei in Saarbrücken muss Versammlungen auflösen

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Bei Verstößen gegen die Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise drohen im Saarland nun Bußgelder. Archivfoto: BeckerBredel

Durch die warmen Temperaturen und den Sonnenschein trieb es viele Menschen in Saarbrücken nach draußen. Die Polizei stellte zahlreiche Verstöße gegen das Versammlungsverbot fest.

Bis zu 200 Menschen am Staden in Saarbrücken

Am Staden in Saarbrücken hielten sich ganztägig sowohl Jugendliche als auch Senioren auf, die den Eindruck machten, es gebe keinerlei Beschränkungen. Insgesamt mussten dort laut Polizei Saarbrücken zeitgleich 150 bis 200 Menschen aufgefordert werden, den Bereich um den Ulanen Pavillon zu verlassen oder auseinander zu gehen. Im dortigen Biergarten waren noch zahlreiche Zeltgarnituren aufgestellt, die offenbar zum Verweilen einluden. 

Polizei ruft Verstärkung, um Versammlung aufzulösen

Um die Situation aufzulösen, mussten Einsatzkräfte von Standorten außerhalb Saarbrückens hinzugezogen werden. Insgesamt waren 12 Polizeibeamte, zwei Angestellte des polizeilichen Ordnungsdienstes und zwei Mitarbeiter des kommunalen Ordnungsdienstes im Einsatz. Aufgrund der Masse an Menschen verzichteten diese auf Ausweiskontrollen und repressive Maßnahmen. Die Deeskalation stand im Vordergrund.

Vielen ist der Grund für die Maßnahmen nicht bewusst

Erschreckend: Zwar zeigten sich die Menschen kooperativ und gingen den Aufforderungen nach, allerdings waren viele offenbar ahnungslos, was den Sinn und Zweck der Beschränkungen angeht. Die Allgemeinverfügung soll dazu beitragen, die Verbreitung des Coronavirus im Saarland einzudämmen. Daher sollte Abstand zu anderen gehalten und die Kontakte beschränkt werden. Treffen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit sind untersagt.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Polizei Saarbrücken Stadt, 28.03.2020

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