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Coronavirus im Saarland: Zahl der Infizierten steigt auf 800

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Die Zahl der Menschen im Saarland, bei denen eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt wurde, ist weiter gestiegen. Symbolfoto: Kay Nietfeld/dpa-Bildfunk

Am heutigen Montag (30. März 2020) ist die Zahl der Corona-Fälle im Saarland auf 800 gestiegen. Das sind 74 Infizierte mehr als am Sonntag. Das Gesundheitsministerium teilte die aktuellen Zahlen, die bis 15.00 Uhr bei den Gesundheitsämtern vorlagen, mit.

Derzeit sind 96 Personen wegen Covid-19 in stationärer Behandlung. Davon liegen 41 Patienten auf der Intensivstation - am gestrigen Sonntag waren es erst 19. Die Zahl der genesenen Saarländer stieg am Montag auf 58. Neun Menschen im Saarland sind bislang an dem neuartigen Coronavirus gestorben. 

Die meisten Fälle verzeichnet das Gesundheitsministerium weiterhin im Regionalverband Saarbrücken: Hier haben sich 268 Menschen mit Sars-Cov-2 angesteckt. Im Saarpfalz-Kreis wurden bislang 156 gezählt, 129 im Landkreis Saarlouis. Im Landkreis Neunkirchen meldete das Gesundheitsamt 106 Coronavirus-Fälle. Im Landkreis St. Wendel waren 86 Tests positiv, im Landkreis Merzig-Wadern 55.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Gesundheitsministeriums, 30.03.2020

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Saarland verlängert Ausgangsbeschränkungen

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Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hatte die Ausgangsbeschränkungen verkündet. Archivfoto: dpa-Bildfunk

Das Saarland verlängert seine Ausgangsbeschränkungen bis einschließlich 20. April. Der Ministerrat habe sich am heutigen Montag (30. März 2020) auf die Verlängerung geeinigt, so die Staatskanzlei. Die Ausgangsbeschränkungen gelten seit dem 21. März und waren zunächst bis zum kommenden Freitag angesetzt.

Hans: Lage "ernst"

Laut Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) könnten zurzeit zwar erste Erfolge abgelesen werden. Die Lage bleibe aber wegen noch immer steigender Infektionszahlen "ernst". Einem frühen Aufheben der Beschränkungen erteilte er eine Absage: "Würden damit sträflich aufs Spiel setzen, was wir an Zeit gewonnen haben", so Hans bei Twitter. "Handeln wir jetzt nicht entschlossen, beginnen wir von vorn."

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) sagte, ein vorschnelles Aufheben der Beschränkungen "wäre jetzt fahrlässig". Gesundheit habe erste Priorität.

Verlassen der Wohnung nur aus triftigen Gründen

Verlassen werden darf die eigene Wohnung zurzeit nur aus triftigen Gründen. Dazu zählen unter anderem die Arbeit, Einkäufe sowie Sport und Bewegung. Die Ausgangsbeschränkungen haben wir hier kompakt zusammengefasst: "Ausgangsbeschränkung im Saarland beschlossen".

Diese Geschäfte bleiben zu

Auch weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus werden verlängert. Geschlossen bleiben damit weiterhin Gastronomie-Betriebe, Kneipen, aber auch Kleider- sowie Möbel-Geschäfte und Fitnessstudios. Welche Einrichtungen alle geschlossen sind, steht hier: "Welche Geschäfte und Einrichtungen schließen?".

Diese Geschäfte bleiben offen

Offen bleiben Läden, die "bedarfsnotwendig sind", also Apotheken, Supermärkte oder Banken. Was offen bleibt, findet ihr hier: "Welche Geschäfte und Einrichtungen bleiben geöffnet?".

Korrektur: In einer früheren Version des Artikels hieß es, die Ausgangsbeschränkungen würden bis zum 19. April verlängert. Das ist falsch. Sie dauern bis einschließlich 20. April an. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Berichte
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Wieviel Demokratie können wir uns in der Krise leisten, Herr Toscani?

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Stephan Toscani, Präsident des saarländischen Landtags. Foto: dpa/Oliver Dietze/Archiv

Stephan Toscani hatte sich schon früh während der Corona-Krise zu Wort gemeldet. Anfang April: Deutschland befand sich mitten im Lockdown, im Saarland herrschte die noch strengere Ausgangsbeschränkung.

Der saarländische Landtagspräsident merkte da kritisch in einem Interview mit dem SR an: "In der parlamentarischen Demokratie gilt das Prinzip, dass wesentliche Entscheidungen vom Parlament getroffen werden müssen. Daran darf nicht gerüttelt werden."

Und das gelte insbesondere in Fällen, "in denen eine Ausgangsbeschränkung oder andere massive Einschnitte in die persönlichen Grundrechte" angeordnet würden.

Wesentliche Entscheidungen müssen vom Parlament getroffen werden. Daran darf nicht gerüttelt werden

STEPHAN TOSCANI

Was wäre geschehen, wenn Parlamente über den Umgang mit dem Corona-Virus entschieden hätten? Wäre die Demokratie handlungsfähig gewesen? Oder hätten Debatten die Entscheidungen verlangsamt? Können gewählte Abgeordnete Krise? Oder sind dies Zeiten für Macher im Kanzleramt und in den Staatskanzleien? Wieviel Demokratie können wir uns leisten, wenn es um Leben und Tod geht?

Solchen Fragen stellt sich der saarländische Landtagspräsident Stephan Toscani in einem spannenden Online-Vortrag auf Einladung der Union Stiftung in Saarbrücken. Das Webinar könnt ihr am Dienstag, 2. Juni, um 19 Uhr, live auf Faecbook und Zoom verfolgen.

Die Corona-Krise gibt uns reichlich Denkstoff, über die Rolle unserer Parlamenten in Krisenzeiten nachzudenken: Grundprinzip unserer Verfassung ist, dass wesentliche Entscheidungen von Bundestag und den Landtagen getroffen werden.

Im SR-Interview nennt Toscani das Beispiel von Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Das gehe nicht ohne Genehmigung des Parlaments. Nach einer derart schwerwiegenden Entscheidung sei dann eine "engmaschige Verlaufskontrolle" durch die Abgeordneten notwendig - und wenn es sein müsse auch ein Rückholrecht durch den Bundestag und die Länderparlamente. Toscani macht klar: Das müsse es auch für Krisensituationen wie einer Pandemie gelten.

Wieviel Demokratie können wir uns in der Krise leisten? Antworten darauf gibt Stephan Toscani am Dienstag, 2. Juni, um 19 Uhr, live auf Faecbook und Zoom.

Wie immer könnt ihr auch mitdiskutieren und im Anschluss an den Vortrag online Fragen stellen. Teilnehmen könnt ihr per Computer, Tablet oder Handy. Idealerweise habt ihr eine Kamera an eurem Gerät, um euch während eurer Fragen einzublenden. Es sind außerdem Fragen per Chat möglich.

Zum Vortrag auf Facebook
Di, 2. Juni, 19 Uhr
Zum Vortrag auf Zoom
Di, 2. Juni, 19 Uhr

 

Kontakt:
Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung

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Coronavirus im Saarland: Das Wichtigste vom Montag

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Im Saarland sind mehr als 700 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Symbolfoto: Pixabay

Die Coronavirus-Krise bestimmt weiterhin das öffentliche Leben. Auch zum Beginn der neuen Woche gab es aus dem Saarland wieder einige Meldungen. Das Wichtigste vom heutigen Montag (30. März 2020) hat SOL.DE hier zusammengefasst.

Zahl der Corona-Fälle im Saarland steigt auf 800

Im Saarland wurden am heutigen Montag weitere 74 Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Patienten, die intensivmedizinisch behandelt werden, hat sich verdoppelt. Das Gesundheitsamt legte aktuelle Daten vor: "Coronavirus im Saarland: Zahl der Infizierten steigt auf 800"

Saarland verlängert Ausgangsbeschränkungen

Der Ministerrat im Saarland hat sich darauf geeinigt, die Ausgangsbeschränkungen bis zum 20. April zu verlängern. Den Artikel dazu findet ihr hier: "Ausgangsbeschränkungen im Saarland werden verlängert".

Coronavirus im Saarland: Aktuelle Zahl der Infizierten

Im Saarland haben sich 726 Menschen mit dem Erreger Sars-Cov 2 angesteckt. Bislang sind neun Menschen am Coronavirus gestorben. Der aktuelle Stand: "Zahl der Corona-Toten im Saarland steigt auf 9".

Bliestalklinik nimmt keine Patienten mehr auf

Weil an der Bliestalklinik in Blieskastel-Lautzkirchen eine Mitarbeiterin und fünf Patienten positiv auf das Coronavirus getestet wurden, hat das Gesundheitsamt jetzt einen Aufnahmestopp verhängt. Mehr: "Wegen Coronavirus an Bliestalklinik in Blieskastel: Gesundheitsamt verhängt Aufnahmestopp".

Saarbrücker Psychologin rechnet mit mehr häuslicher Gewalt

Die Saarbrücker Psychologin Tanja Michael geht davon aus, dass die Zahlen von häuslicher Gewalt während der Corona-Krise ansteigen werden. Vor allem um betroffene Kinder müsse man sich nun "extrem Sorgen" machen. Mehr: "Wegen Corona-Krise: Saarbrücker Psychologin rechnet mit mehr häuslicher Gewalt".

Zahlreiche Verstöße gegen Ausgangsbeschränkung im Saarland

Während sich die meisten Saarländer an die Ausgangsbeschränkung hielten, gab es am Wochenende eine Vielzahl von Vorfällen, bei denen das Kontaktverbot missachtet wurde. Alle Infos: "Saarland: Zahlreiche Verstöße gegen Kontaktverbot am Wochenende".

Bouillon appelliert an Bevölkerung

"Meine Bitte richtet sich an alle Saarländerinnen und Saarländer, sich an die Ausgangsbeschränkungen zu halten", so Saarlands Innenminister Klaus Bouillon. Verstöße würden durch die Polizei "direkt geahndet". Mehr hier: "Nach Massenversammlungen im Saarland: Bouillons dringender Appell an die Bevölkerung".

Corona-Soforthilfen können abgerufen werden

Ab heute können Freiberufler, Selbstständige und kleine Unternehmen von den Soforthilfen des Bundes profitieren. Im Topf sind 50 Milliarden Euro. Die Infos: "50-Milliarden-Euro-Programm des Bundes: Ab heute Corona-Soforthilfen möglich".

Landwirte profitieren ebenfalls

Auch Landwirte können die staatliche Soforthilfe in Anspruch nehmen. Darauf einigten sich Bund und Länder. Mehr: "Soforthilfe auch für Landwirte - bis zu 15.000 Euro".

ADAC bietet kostenlose Pannenhilfe an

Wer in "systemrelevanten Berufen arbeitet", darf ab sofort die Pannenhilfe des ADAC kostenlos nutzen. Die Infos: "Für Corona-Helfer: Ab sofort kostenlose Pannenhilfe des ADAC".

Saarbrücken sagt "Danke!"

Mit einer Aktion in Saarbrücken bedanken sich aktuell anonyme Initiatoren bei allen Helfern, die trotz der Corona-Krise andere Menschen unterstützen. Viele Organisationen, Vereine sowie Privatleute tun sich derzeit zusammen, um Personen zu helfen, die besonders gefährdet sind. Alle Details dazu findet ihr hier: "Helfen in der Corona-Krise: Saarbrücken sagt 'Danke!'".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Gesundheitsamt verhängt Aufnahmestopp an Bliestalklinik in Blieskastel

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An der Rehaklinik in Blieskastel kommt es aktuell zu einem Aufnahmestopp. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Marijan Murat

Wie aus Medienberichten übereinstimmend hervorgeht, kommt es derzeit an den "Mediclin Bliestal Kliniken" in Blieskastel-Lautzkirchen zu einem Aufnahmestopp. Eine Pressesprecherin hat nach Angaben der "SZ" bestätigt, dass eine Mitarbeiterin sowie fünf Patienten positiv auf das Coronavirus getestet worden sind.

Entlassungen von Patienten

Laut "SZ" befinden sich aktuell noch etwa 300 Patienten in dem Klinikum. Diese sollen jedoch in den kommenden Tagen nach Hause entlassen werden. Zuvor werde man bei den betroffenen Personen noch einen Schnelltest auf eine Coronainfektion durchführen, meldet der "SR". Darüber hinaus habe die Klinik ihre Sicherheitsvorschriften verschärft.

Infizierte Personen zurückverlegt

Erst kürzlich sind drei der fünf positiv getesteten Patienten aus Kliniken in Saarbrücken und Rheinland-Pfalz nach Blieskastel gekommen, so "SR". Mittlerweile seien sie wieder zurückverlegt worden. Die zwei verbleibenden Patienten habe die Rehaklinik in isolierten Einzelzimmern untergebracht.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Saarländischer Rundfunk

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50-Milliarden-Euro-Programm des Bundes: Ab heute Corona-Soforthilfen möglich

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Die Corona-Krise hat auch im Saarland für zahlreiche Schließungen gesorgt. Unter anderem kleine Unternehmen können Soforthilfen beantragen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Uwe Zucchi

Für Selbstständige, Freiberufler und kleine Unternehmen hat die Bundesregierung ein Soforthilfe-Programm in Höhe von 50 Milliarden Euro bereitgestellt. Das Ziel: die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie möglichst gut abfedern. Das geht aus der Webseite des Bundesfinanzministeriums hervor.

Soforthilfe ab heute

Wie unter anderem der "SR" berichtet, sind die Hilfspakete ab dem heutigen Montag verfügbar. "Dieses Programm ergänzt die Programme der Länder. Die Anträge sollen deswegen aus einer Hand in den Bundesländern bearbeitet werden", gibt das Bundesfinanzministerium an. Die Liste der zuständigen Landesbehörden gibt es hier.

Freiberufler, Selbstständige und Kleinunternehmer mit maximal fünf Beschäftigten können einmalig 9.000 Euro erhalten. Bei maximal zehn Beschäftigten steht eine einmalige Zahlung über 15.000 Euro zur Verfügung.

Programm des Saarlandes

Neben dem Hilfspaket des Bundes stellt die Saar-Landesregierung 30 Millionen Euro zur Verfügung, je nach Mitarbeiterzahl können Solo-Selbstständige und Kleinunternehmer mit nicht mehr als zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 3.000 bis 10.000 Euro bekommen.

Das Antragsformular ist seit einigen Tagen auf der Webseite www.corona.wirtschaft.saarland.de verfügbar. Dem "SR" sagte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger, dass die Inanspruchnahme des Programmes nicht zu Einbußen der Hilfen durch das Bundesprogramm führe.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Berichte
- Webseite Bundesfinanzministerium
- Webseite Saar-Wirtschaftsministerium

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Zahl der Corona-Toten im Saarland steigt auf 9

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Zwei Menschen sind am Sonntag im Klinikum Saarbrücken nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Symbolfoto: Jonas Güttler/dpa-Bildfunk

Im Saarland gibt es jetzt neun Menschen, die nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben sind. Wie der Regionalverband Saarbrücken mitteilt, kamen am Sonntag (29. März 2020) zwei Personen im Winterberg-Klinikum ums Leben. Dabei handelt es sich um einen 88-Jährigen und einen 54-Jährigen. Beide hatten Vorerkrankungen.

Bereits am Samstag war ein 95-jähriger Patient am Klinikum Saarbrücken nach einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Auch er litt unter einer Vorerkrankung. Nähere Angaben machte der Regionalverband nicht.

Der Kommunalverband hat im Saarland die meisten Fälle und Toten zu verzeichnen: Während die Gesamtzahl der Infizierten hier bei 268 liegt, sind sieben Menschen nach einer Infektion mit dem Erreger Sars-Cov 2 gestorben.

Insgesamt kamen saarlandweit neun Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus um. Alle hatten nach Behördenangaben Vorerkrankungen. Die Gesamtzahl der Infektionen liegt aktuell bei 726.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 29.03.2020
- eigene Berichte

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mit dpa

Wegen Corona-Krise: Saarbrücker Psychologin rechnet mit mehr häuslicher Gewalt

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Eine Saarbrücker Psychologin rechnet mit einem durch die Corona-Krise verursachten Anstieg von Fällen häuslicher Gewalt. Symbolfoto: Maurizio Gambarini/dpa-Bildfunk

Als Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus kam es auch im Saarland zu Schließungen von Kitas und Schulen sowie weitgehenden Kontaktverboten. Das bedeutet unter anderem: Familien sind auf sich zurückgezogen. Die Saarbrücker Psychologin Tanja Michael rechnet daher mit einem Anstieg von Fällen häuslicher Gewalt, berichtet die "Deutsche Presse-Agentur" (dpa).

Sorge um Kinder

"Dort, wo es schon Gewalt gibt, da wird sie noch einmal schlimmer. Und es werden leider auch neue Fälle hinzukommen", sagte Michael im Gespräch mit der Agentur. Sorgen müsse man sich vor allem um betroffene Kinder. Die Zahl der Kinder, die zur Risikogruppe von körperlicher Misshandlung und sexuellem Missbrauch gehöre, werde bundesweit auf rund 20 Prozent geschätzt.

Zu "Corona-Zeiten" hätten die Täter viel mehr Zugriff auf die Kinder, so die Psychologin. Und für die Kinder selbst bestünden weniger Möglichkeiten, nach außen Signale zu senden, dass etwas nicht stimmt. Darüber hinaus seien die Täter aufgrund der aktuellen Situation vermutlich "noch schlechter gelaunt als normalerweise", schilderte Michael.

Untersuchungen zur Entwicklung

Wie aus der "dpa"-Meldung hervorgeht, gebe es aus Wuhan in China, wo das Coronavirus zunächst grassierte, Untersuchungen zu der Entwicklung. Dortige Frauenorganisationen hätten in der Quarantäne-Zeit dreimal so viele Opfer von häuslicher Gewalt registriert. Darüber hinaus habe die Polizei doppelt so viele Notrufe von Frauen erhalten.

Delikte im Saarland

2018 wurden im Saarland etwa 2.600 Delikte von häuslicher Gewalt registriert. Meist handelte es sich um Körperverletzungen. Drei Viertel der Täter waren Männer. Die Zahlen in der Statistik der Polizei umfassten allerdings nur einen Bruchteil der betroffenen Personen, sagte Michael. Man müsse von einer hohen Dunkelziffer ausgehen.

Die Psychologin erwartet, dass Zahlen zu der derzeitigen Entwicklung erst Monate später vorliegen. "Wir werden einen Anstieg haben sowohl im Aggressionsbereich als auch im Substanz-Abhängigkeitsbereich", prognostizierte sie. Gerade in der Zeit der Zurückgezogenheit sei es wichtig, dass Lehrer, Nachbarn und Hausbewohner aufpassten. Und: Dass sie weiterhin mit Opfern in Kontakt blieben.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Vermisster Justin (13) aus dem Landkreis Neunkirchen ist wieder da

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Justin war zwei Wochen lang verschwunden. Foto: Polizei

Die Suche nach dem vermissten Justin aus dem Landkreis Neunkirchen ist beendet. Der 13-Jährige konnte aufgrund eines Zeugenhinweises am gestrigen Sonntag (29. März 2020) wohlbehalten aufgegriffen werden.

Das teilte die Polizei mit. Justin galt für zwei Wochen als vermisst.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizei Neunkirchen, 30.03.2020
- eigener Bericht

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Für Corona-Helfer: Ab sofort kostenlose Pannenhilfe des ADAC

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Wer in "systemrelevanten Berufen" arbeitet, soll laut ADAC ab sofort kostenlose Pannenhilfe bekommen. Foto: Christophe Gateau/dpa-Bildfunk

Der ADAC leistet ab sofort kostenlose Pannenhilfe für alle Menschen, die in "systemrelevanten Berufsgruppen" arbeiten. Das hat der Verein am Montag (30. März 2020) mitgeteilt.

Das Angebot kann auch nutzen, wer kein Mitglied beim ADAC ist. Es richte sich demnach an alle Personen, die im Dienst der Gesundheit sowie der Versorgung unterwegs sind. Die kostenlose Pannenhilfe soll es zunächst für die Dauer der Corona-Krise geben.

Der ADAC bringe der Leistung der Arbeiter in "systemrelevanten Berufen großen Respekt entgegen", so Technikpräsident Karsten Schulze. Ihre Mobilität sei entscheidend für den jeweiligen Einsatz und für die Gesellschaft insgesamt.

Deutschlandweit sind nach eigenen Angaben knapp 1.700 ADAC-Straßenwacht-Fahrer und rund 700 Mobilitätspartner unterwegs, um aktive Hilfe bei einem Unfall oder einer Panne zu leisten. Schulze: "Damit können wir einen relevanten Beitrag leisten, die Mobilität in der Krise für Einsatzkräfte, medizinisches Personal, Logistikunternehmen und Lebensmittelhandel zu erhalten."

Die Pannenhilfe ist telefonisch unter (089)20204000, online unter www.adac.de/hilfe oder per ADAC-Pannenhilfe-App erreichbar.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des ADAC, 30.03.2020

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Wetter im Saarland: Sonnige Tage und frostige Nächte

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In den kommenden Tagen gibt es im Saarland frühlingshafte Temperaturen - zumindest tagsüber. Symbolfoto: BeckerBredel

Freundlich und überwiegend sonnig beginnt die neue Woche im Saarland. Zunehmend Wolken ziehen allerdings gegen Montagnachmittag über das Land. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) weht zudem ein mäßiger Wind. Die Temperaturen: bis zu 9 Grad.

In der Nacht zum morgigen Dienstag breiten sich die Wolken dann laut DWD-Vorhersage nach Süden hin aus. Dazu sinken die Temperaturen auf -1 bis -5 Grad. Achtung: Auf den Straßen kann es glatt werden. Tagsüber soll es dafür sonnig und trocken bleiben - und das bei 6 bis 10 Grad.

Für Mittwoch sagen die DWD-Meteorologen ebenso Sonnenschein hervor. Dazu erreichen die Temperaturen 8 bis 11 Grad. In den Nächten bleibt es trocken, die Temperaturen fallen jedoch wieder in den Minusbereich.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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mit dpa/lrs

Saarland: Zahlreiche Verstöße gegen Kontaktverbot am Wochenende

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In Saarbrücken mussten rund 150 bis 200 Menschen gebeten werden, den Staden zu verlassen. Foto: BeckerBredel

Am Wochenende hat es im Saarland bei der Führungs- und Lagezentrale des Landespolizeipräsidiums mehr als 300 Mitteilungen über Verstöße gegen die Allgemeinverfügung gegeben. Das berichten die Beamten.

Nicht alle dieser Meldungen zwischen Freitagmittag und Sonntagabend (29. März 2020) hätten sich als zutreffend erwiesen. Jedoch hatte die Polizei gerade am Staden in Saarbrücken viel zu tun: Hier mussten am Samstag rund 150 bis 200 Menschen gebeten werden, den Bereich um den "Ulanen Pavillon" zu verlassen.

Auch wenn die Mehrheit der angesprochenen Personen sich einsichtig zeigte, hätten noch nicht alle Saarländer den Ernst der Lage erfasst und Unverständnis gegenüber der Polizei geäußert, so ein Sprecher. Die Räumung des Stadens dauerte fast zwei Stunden.

Die Beamten wollen weiterhin verstärkt vor Ort sein und festgestellte Verstöße konsequent ahnden. Auch im Saarland gilt gemäß bundesweiter Vorgaben, dass Sport und Bewegung an der frischen Luft vorerst nur noch allein möglich ist, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder mit den Menschen, die im selben Haushalt leben. Die Maßnahmen sollen der Eindämmung des Coronavirus dienen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums, 29.03.2020
- eigene Berichte
- Deutsche Presse-Agentur

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Blutspenden dringend benötigt: An diesen Terminen im Saarland kannst du helfen

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Wer im Saarland Blut spenden möchte, findet einige Möglichkeiten dazu. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa-Bildfunk

Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat an alle Saarländerinnen und Saarländer appelliert, Blut zu spenden. "Wir brauchen Blutkonserven im Land zur Behandlung von schwerstkranken Menschen, das gilt auch während der Corona-Krise", so Hans.

Die Bürgerinnen und Bürger sollten sich darauf verlassen, dass Blutspenden unter strengen hygienischen Umständen möglich seien. "Es besteht keinerlei Ansteckungsgefahr", sagte Hans. Nur wer Grippe- oder Erkältungssymptome hat, sollte nicht spenden. Zudem sollten Personen, die Kontakt zu Menschen mit dem Coronavirus hatten oder sich in einem der Risikogebiete aufgehalten haben, nicht spenden.

Auch Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) hatte zum Blutspenden aufgerufen. Es sei aktuell eine "spürbar gesunkene Spendenbereitschaft" in der Bevölkerung zu verzeichnen.

Für alle anderen gilt: Blutspenden können in diesen Zeiten leben retten. SOL.DE hat die Blutspende-Termine im Saarland hier zusammengefasst:

Blutspenden im Saarland: Termine und Orte

Regionalverband Saarbrücken

Saarbrücken

Winterberg-Klinik (Klinikum Saarbrücken)
Montag, Donnerstag, Freitag: 08.00 bis 15.00 Uhr
Dienstag, Mittwoch: 12.00 bis 18.00 Uhr
Jeden 3. Samstag im Monat: 10.00 bis 13.00 Uhr
Link

Großrosseln

Rosseltalhalle
23. April: 16.30 bis 20.00 Uhr
Link

Püttlingen

Kyllberg-Halle in Köllerbach
30. März: 17.00 bis 20.30 Uhr
Link

Quierschied

Taubenfeld-Schule
23. April: 16.00 bis 19.30 Uhr
Link

Völklingen

Bistro 06
30. April: 15.00 bis 19.00 Uhr
Link

Landkreis Saarlouis

Lebach

Don-Bosco-Halle in Thalexweiler
9. April: 17.00 bis 20.00 Uhr
Link

Nalbach

Michaels-Halle in Körprich
16. April: 16.00 bis 19.30 Uhr
Link

Saarlouis

Evangelisches Gemeindehaus in Steinrausch
21. April: 15.30 bis 19.30 Uhr
Link

Schmelz

Kulturhaus in Hüttersdorf
28. April: 16.00 bis 20.00 Uhr
Link

Schwalbach

Turn- und Festhalle in Elm
30. April: 16.30 bis 20.00 Uhr
Link

Wadgassen

Kulturhaus in Hostenbach
15. April: 15.00 bis 19.30 Uhr
Link

Saarpfalz-Kreis

Homburg

Universitätsklinikum
Montag, Dienstag: 08.00 bis 11.00 Uhr; 13.00 bis 14.00 Uhr
Mittwoch, Donnerstag: 13.00 bis 18.30 Uhr
Freitag: 08.00 bis 11.00 Uhr
Link

Blieskastel

Alte Schule in Mimbach
31. März: 16.00 bis 19.00 Uhr
Link

Kultursaal in Blickweiler
22. April: 16.30 bis 19.30 Uhr
Link

Gersheim

Kulturhaus
30. April: 16.30 bis 19.30 Uhr
Link

St. Ingbert

Rohrbachhalle in Rohrbach
15. April: 16.30 bis 19.30 Uhr
Link

Landkreis Neunkirchen

Illingen

Schulzentrum "Bistro"
22. April: 17.00 bis 20.00 Uhr
Link

Illingen

Seelbachhalle in Wustweiler
30. April: 17.00 bis 20.00 Uhr
Link

Neunkirchen

Friedrich-von-Schiller-Schule in Wiebelskirchen
30. April: 17.30 bis 20.30 Uhr
Link

Eppelborn

DRK-Heim
15. April: 16.30 bis 20.00 Uhr
Link

Landkreis Merzig-Wadern

Mettlach

Turnhalle in Orscholz
30. März: 17.00 bis 20.30 Uhr
Link

Sporthalle in Keuchingen
8. April: 17.00 bis 20.30 Uhr
Link

Wadern

Herbert-Klein-Halle
3. April: 16.00 bis 20.30 Uhr
Link

Landkreis St. Wendel

Freisen

Erweiterte Realschule
6. April: 17.00 bis 20.00 Uhr
Link

St. Wendel

Gemeindezentrum in Bliesen
30. April: 17.00 bis 19.30 Uhr
Link

Nohfelden

Mehrzweckhalle in Gonnesweiler
16. April: 17.30 bis 20.00 Uhr
Link

Marpingen

Katholisches Pfarrheim in Alsweiler
8. April: 17.00 bis 20.00 Uhr
Link

Keine Gewähr für Richtigkeit oder Vollständigkeit der Angaben!

Verwendete Quellen:
- Saarland.de

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Saarland: Kläger reicht Eilantrag gegen Allgemeinverfügung ein

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Am saarländischen Verwaltungsgericht ist eine Klage gegen die Allgemeinverfügung eingegangen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Volker Hartmann

Im Saarland kommt es aufgrund der derzeitigen Coronakrise zu Ausgangsbeschränkungen. Eine entsprechende Allgemeinverfügung hat der Ministerrat am 20. März 2020 beschlossen. Dass sich dennoch zahlreiche Saarländerinnen und Saarländer nicht daran halten, hat sich beispielsweise am Wochenende in Saarbrücken gezeigt. Hier mussten rund 150 bis 200 Menschen gebeten werden, den Staden zu verlassen.

Noch konkreter hat am Freitag (27. März 2020) ein Kläger sein Widerstreben gegen die Allgemeinverfügung des Saarlandes zum Ausdruck gebracht - und zwar mit einem Eilantrag und einer Klage. Das berichtet der "SR".

Klage gegen Allgemeinverfügung des Saarland

Die Klage sowie der Eilantrag richten sich gegen die Ziffern 1, 3 und 4 der Allgemeinverfügung des Saarlandes, so "SR". Die Ziffern beziehen sich auf folgende Punkte:

1. Minimierung der physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands. Einhaltung des Mindestabstands zwischen zwei Personen von zwei Metern.
3. Verlassen der eigenen Wohnung nur bei Vorliegen triftiger Gründe.
4. Dieser Punkt führt die triftigen Gründe auf, so etwa der Ausgang zwecks Ausübung beruflicher Tätigkeiten.

Klage obsolet

Wie am heutigen Mittag bekannt wurde, hat das Saarland seine Ausgangsbeschränkungen bis zum 20. April verlängert. Laut "SZ" ist die Verlängerung Gegenstand einer neuen Rechtsverordnung. In der Folge ist somit auch die Klage beim Verwaltungsgericht obsolet". Denn eine Verordnung könne "nur vor dem Oberverwaltungsgericht im Wege der Normenkontrollklage angegriffen werden", heißt es im Medienbericht.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Saarbrücker Zeitung

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Helfen in der Corona-Krise: Saarbrücken sagt "Danke!"

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So sieht das in Saarbrücken hängende Transparent aus. Foto: BeckerBredel

An der Berliner Promenade in Saarbrücken, nahe einem bekannten Juwelier, ist derzeit ein großes Transparent zu sehen. Darauf angebracht: "Unermüdlich und selbstlos für unsere Gesellschaft: Saarbrücken sagt Danke an alle Helfer! Haltet durch!"

Wer hinter der Aktion steckt, ist aktuell nicht bekannt. Klar ist hingegen: In der Krise gilt es zusammenzuhalten. Daher gibt es im Saarland aktuell viele Hilfsangebote von Vereinen, Privatleuten und Organisationen. Wer Hilfe benötigt, wird nicht alleine gelassen. 

Saarländer halten zusammen

Unkompliziert geht es auch mit der Plattform Saarländer halten zusammen. Auf dem Portal können sich Menschen aus dem Saarland eintragen und in einer kurzen Mitteilung angeben, wie sie andere unterstützen wollen.

Unter dem Hashtag #saarländerhaltenzusammen können Privatpersonen außerdem auf allen sozialen Plattformen ihre Hilfe anbieten.

Verwendete Quellen:
- Pressedienst BeckerBredel
- eigene Berichte

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Soforthilfe auch für Landwirte - bis zu 15.000 Euro

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Landwirte profitieren nun auch von den Soforthilfen des Bundes. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Philipp Schulze

Wie unter anderem der "SR" meldet, ist das Hilfsprogramm des Bundes für mittlere und kleine Unternehmen nun ebenso für Landwirte offen. Darauf einigten sich am gestrigen Sonntag (29. März 2020) die Länder, geht aus dem Medienbericht hervor.

Bundesagrarministerin Julia Klöckner sprach laut "dpa" von einem wichtigen Signal für die Land- und Forstwirtschaft: "Erfolgreich haben wir uns dafür eingesetzt, dass die gesamte Branche unter den Schirm des Hilfsprogramms kommt".

Bis zu 15.000 Euro

Die Umsetzung der Bundes-Soforthilfen bezieht nun die Landwirtschaft explizit mit ein. Daher gilt auch hier: Betriebe mit bis zu fünf Beschäftigten erhalten eine Einmalzahlung von 9.000 Euro; bei bis zu zehn Beschäftigten sind es 15.000 Euro.

Die Hilfspakete sind ab dem heutigen Montag verfügbar, die Liste der zuständigen Landesbehörden gibt es hier. Insgesamt umfasst das Programm des Bundes ein Volumen von 50 Milliarden Euro.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Saarländischer Rundfunk

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Nach Massenversammlungen im Saarland: Bouillons dringender Appell an die Bevölkerung

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Mit einem Appell hat sich Innenminister Klaus Bouillon an die Bevölkerung des Saarlandes gerichtet. Archivfoto: dpa-Bildfunk/Oliver Dietze

Vor allem am Samstag (28. März 2020) musste die Polizei im Saarland zu zahlreichen Einsätzen ausrücken. Im Zuge dessen stellten die Beamten 176 Verstöße gegen die Allgemeinverfügung fest, es kam zu 67 Strafanzeigen. Das geht aus einer Mitteilung des Innenministeriums hervor.

Bouillons Appell an die Bevölkerung

"Meine Bitte richtet sich an alle Saarländerinnen und Saarländer, sich an die Ausgangsbeschränkungen zu halten", so Klaus Bouillon. Insbesondere am Staden in Saarbrücken habe die Polizei zahlreiche Versammlungen festgestellt. "Dieses Verhalten können wir nicht tolerieren", sagte der Innenminister.

Solches Benehmen werde von der Polizei direkt geahndet. Das zeige sich auch an den dutzenden Strafanzeigen, die am Wochenende gefertigt wurden. "Es ist im Interesse von uns allen, dass wir uns in der jetzigen Situation disziplinieren – im Sinne des Gemeinwohls", appelliert Bouillon. Nur so könne der Kampf gegen das Coronavirus gelingen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Innenministeriums, 29.03.2020
- eigene Berichte
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