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dpa

Arbeitslosigkeit im Saarland gesunken - Corona-Krise nicht berücksichtigt

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Laut Statistik wurde ein Rückgang der Arbeitslosigkeit an der Saar verzeichnet. Symbolfoto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

Vor der Corona-Krise und den damit verbundenen Einschränkungen ist die Arbeitslosigkeit im Saarland zunächst noch leicht nach unten gegangen. Allerdings flossen in die Statistik für März nur Zahlen ein, die bis zum Stichtag (12. März) erhoben wurden. Das meldet die Deutsche Presse-Agentur ("dpa").

Laut Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Saarbrücken seien die Folgen der Corona-Krise für den Arbeitsmarkt in der Statistik noch nicht sichtbar. Es sei nicht davon auszugehen, dass sich der bis zum 12. März registrierte Rückgang der Arbeitslosigkeit fortgesetzt habe.

Derzeit blieben Neu- und Wiedereinstellungen wegen der seit Mitte März in weiten Teilen ruhenden Wirtschaft aus, so die Arbeitsagentur nach "dpa"-Angaben. Außerdem habe die Corona-Krise zu einem sehr starken Anstieg bei Kurzarbeit-Anzeigen geführt.

Das sind die Zahlen

Der Statistik zufolge waren im März 2020 an der Saar 34.382 Menschen im Land ohne Job. Das waren rund 560 weniger als vier Wochen zuvor, jedoch knapp 2.300 mehr als noch im gleichen Zeitraum 2019. Die Arbeitslosenquote lag damit im Saarland im März dieses Jahres bei 6,4 Prozent. Im Vormonat hatte sie bei 6,5 Prozent gelegen, vor einem Jahr bei 6,0 Prozent.

Ein Stellenrückgang war den Angaben zufolge schon vor der aktuellen Corona-Krise zu beobachten. So waren zum Stichtag 12. März im Saarland rund 8.700 offene Stellen gemeldet. Das waren wiederum 6,7 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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