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Mordverdächtiger Markus Z. angeblich gesehen

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Die Polizei suchte bisher ohne Erfolg nach dem mutmaßlichen Mörder. Foto: BeckerBredel

Passanten wollen den mordverdächtigen Markus Z. in Sulzbach und bei Friedrichsthal gesehen haben. Das berichtet Polizeisprecher Stephan Laßotta auf SOL.DE-Anfrage.

Z. angeblich in Sulzbach und Friedrichsthal gesichtet

Z., der am Dienstag vergangene Woche seine Ex-Freundin vor ihrem Haus in der Lortzingstraße in Saarbrücken-Dudweiler mit einem Messer erstochen haben soll, sei demnach von Passanten am Sonntag (29. März 2020) zunächst in Sulzbach und dann 40 Minuten später in der Nähe einer Autobahnbrücke bei Friedrichsthal gesehen worden. Es habe drei solcher unabhängiger Sichtmeldungen gegeben.

Die Polizei habe daraufhin Suchmaßnahmen gestartet, die aber erfolglos blieben. Laut Laßotta ging bisher eine "größere Zahl" von Meldungen aus der Bevölkerung ein, wonach Personen einen Mann gesehen haben, auf den die Täterbeschreibung zutrifft. "Wir gehen jedem Hinweis nach", so der Sprecher. Doch Belastbares war bisher noch nicht dabei.

Mutmaßlicher Mörder gilt als gefährlich

Damit bleibt weiter unklar, wo sich Markus Z. aufhält. Der 46-Jährige gilt als gefährlich: Der Friedrichsthaler könnte die Tatwaffe noch mit sich führen. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei soll der mutmaßliche Mörder nach der Tat in Dudweiler geflüchtet sein.

Einen Tag nach dem Tötungsdelikt fanden Beamte Z. Wagen abgestellt auf einem Sulzbacher Parkplatz. Sie vermuten daher, dass sich der Mann noch im Sulzbachtal beziehungsweise im Saarbrücker Raum aufhalten könnte und zu Fuß unterwegs ist. Die Spurensuche am Auto laufe noch, so Beamtensprecher Stephan Laßotta.

Öffentlichkeitsfahndung nach Markus Z.

Am Sonntag starte die Polizei eine Öffentlichkeitsfahndung. Mithilfe zweier Bildern erhoffen sich die Ermittler Hinweise auf den Aufenthaltsort Z.s.

Opfer wandte sich an "Weißen Ring"

Z. soll sein 48-jähriges Opfer nach Ende der Beziehung Anfang des Jahres mehrere Wochen lang gestalkt haben. Wie der "SR" berichtete, wandte sich die Frau auch an die Opferschutzorganisation "Weißer Ring". Zu einem Kontakt mit der Polizei kam es laut Sprecher Stephan Laßotta nicht. Markus Z. sei in der Vergangenheit auch nicht polizeilich in Erscheinung getreten.

Hinweise an den Kriminaldauerdienst, Tel. (0681)9622133, oder jede andere Polizeidienststelle.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- eigene Berichte

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