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Häusliche Gewalt in Corona-Krise: Regionalverband will Hilfetelefon bekannter machen

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Häusliche Gewalt könnte in der Corona-Krise verstärkt zum Problem werden. Symbolfoto: Maurizio Gambarini/dpa-Bildfunk

Das "Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen" soll helfen, wenn die Situation in den Haushalten aus dem Ruder läuft. Das Frauenbüro wirbt ab Ende der Woche mit einer Plakataktion für das Angebot, "damit mehr Frauen wissen, wo sie sich hinwenden können, wenn sie Hilfe brauchen“, so Regionalverbandsdirektor Peter Gillo. 

Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen

Unter der Telefonnummer (08000)116-016 können nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch besorgte Personen aus deren sozialen Umfeld wie Verwandte, Freunde oder auch Nachbarn, Beratung erhalten. Die Mitarbeiterinnen vermitteln Unterstützung in der Nähe oder hören einfach zu. "Reden kann helfen. Auch wenn es beispielsweise aus Angst oder Scham schwerfällt," so Gillo weiter. 

Plakataktion soll helfen, das Schweigen zu brechen

Die Plakataktion soll einen Anstoß geben, das Schweigen zu brechen. Dazu ermuntern die zwanzig Großflächentafeln nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Türkisch und Arabisch. Gewalt gegen Frauen sei noch immer ein alltägliches Problem, das häufig bagatellisiert werde, so Gillo. Dies dürfe nicht hingenommen werden. 

Weitere Unterstützung bei häuslicher Gewalt

Neben dem Hilfetelefon gibt es noch zahlreiche weitere Hilfe- und Beratungsangebote im Regionalverband und deutschlandweit. Auf der Internetseite des Frauenbüros gibt es einen Überblick: www.regionalverband.de/frauenbuero.

Verwendete Quellen: 
- Pressemitteilung des Frauenbüros

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