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Klinik in Homburg: Container-Lösung zum Schutz von Kindern

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Die Notfallambulanz für Kinder an der Universitätsklinik Homburg wird jetzt in einem Container eingerichtet. Foto: Rüdiger Koop/UKS

Die Homburger Uniklinik setzt bei der Behandlung von Kindern und Jugendlichen jetzt auf eine Container-Lösung. Nach Angaben des Direktors, Prof. Michael Zemlin, sollen kleine Patientinnen und Patienten so vor einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus geschützt werden.

Container zum Schutz von jungen Patienten

Dafür wird die pädiatrische Notaufnahme in ein abgetrenntes Containergebäude vor der Frauen- und Kinderklinik verlegt. "Am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) behandeln wir Kinder und Jugendliche, die zum Teil schwere chronische Erkrankungen haben und möglicherweise im Gegensatz zu Gesunden schwer an Covid-19 erkranken können", so Zemlin am Mittwoch (1. April 2020). Um diese zu vor einer Ansteckung zu bewahren, wird die Kinder-Notaufnahme an den neuen Standort verlegt.

Die Ambulanz bleibe Anlaufpunkt für Notfälle bei den Kleinen, unabhängig von einer Infektion mit Sars-Cov 2. Zemlin betonte, das UKS sei keine allgemeine Teststelle für Säuglinge, Kinder oder Jugendliche ohne Symptome oder mit milder Symptomatik. Patientinnen und Patienten würden nur stationär aufgenommen, wenn schwere Symptome vorlägen und dies medizinisch erforderlich ist.

Primärer Ansprechpartner sind dem UKS zufolge weiterhin die niedergelassenen Ärzte. Außerhalb der Praxiszeiten oder bei akuter Gefahr könnte die Notfallambulanz allerdings auch sofort aufgesucht werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Universitätsklinikums des Saarlandes, 31.03.2020

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