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Reinhold Jost warnt vor Betrugsmaschen zu Zeiten der Corona-Krise

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Reinhold Jost (SPD), Saarlands Minister für Umwelt und Verbraucherschutz. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild

Aktuell versuchen Betrüger, sich die große Verunsicherung unter vielen Bürgerinnen und Bürgern im Saarland zunutze zu machen. Dazu gehen sie mit unterschiedlichen Maschen vor.

Beispiele der Maschen

In einer Mitteilung des Verbraucherschutzministeriums werden verschiedene Beispiele solcher Maschen aufgeführt. Die bevorzugte Zielgruppe der Betrüger: Seniorinnen und Senioren. An der Haustür oder am Telefon bieten Kriminelle etwa angebliche Heilmittel gegen Corona zu Wucherpreisen an. Solche Mittel sind derzeit allerdings nicht verfügbar.

Zwar forscht die Pharma-Industrie aktuell an entsprechenden Präparaten. "Die wird es dann so schnell als möglich beim Arzt und in der Apotheke geben. Aber nicht an der Haustür oder am Telefon", sagte Reinhold Jost (SPD), Minister für Umwelt und Verbraucherschutz.

Eine andere Masche: Angebliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes stehen unangekündigt an der Haustür und fordern kostenpflichtige Corona-Tests ein. Einer Praxis der Gesundheitsämter entspreche dies nicht. "Auch hier gilt es: die Tür gar nicht erst öffnen oder sofort wieder schließen. Lassen Sie sich nicht verunsichern!", so der Verbraucherschutzminister.

Opfer sollen sich an die Polizei wenden

Befürchtet man, Opfer eines Betrugsversuches geworden zu sein, sollte man sich an die örtliche Polizei sowie an die Verbraucherzentrale wenden. Aktuell ruft der Verbraucherzentrale Bundesverband Personen dazu auf, Beschwerden zu Täuschungen auf der Seite der Marktwächter zu melden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Verbraucherschutzministeriums

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