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Coronavirus im Saarland: Ein Toter und 179 weitere Fälle bestätigt

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Im Saarland wurden weitere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Symbolfoto: BeckerBredel

Seit gestern ist die Zahl der Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, von 1.073 Fällen im Saarland auf 1.252 gestiegen. Diesen Stand von Donnerstag 18:00 Uhr veröffentlichte das Gesundheitsministerium mit den bis dahin eingegangenen Daten der Gesundheitsämter. 

16 Corona-Patienten im Saarland verstorben

Inzwischen liegt die Zahl der Infizierten, die im Saarland gestorben sind bei 16. Am heutigen Donnerstag wurde ein weiterer Todesfall gemeldet. Seit Beginn der Woche bestätigte das Gesundheitsministerium sieben Corona-Tote.

120 Corona-Patienten im Saarland genesen

Aktuell werden 163 an Covid-19 erkrankte Patienten stationär im Saarland behandelt. Davon sind 51 auf der Intensivstation. Laut Gesundheitsministerium gelten zudem mittlerweile 120 Menschen, die im Saarland erkrankt waren, als geheilt.

Corona-Zahlen im Saarland nach Landkreisen

Im Regionalverband Saarbrücken gibt es inzwischen 511 bestätigte Fälle, gefolgt vom Saarpfalz-Kreis mit 213 am Coronavirus Erkrankten. Im Kreis Saarlouis wurden 215 Corona-Infektionen gemeldet, im Kreis Neunkirchen waren es bislang 135. Im Kreis St. Wendel wurden 104 Personen positiv getestet und im Kreis Merzig-Wadern 74 Menschen.

                     

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind.

Verwendete Quellen:
Mitteilung des Gesundheitsministeriums, 02.04.2020
- eigene Berichte

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Isolation und Lagerkoller: AOK Saar gibt Tipps für psychische Gesundheit in der Corona-Krise

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Isolation, Stress und Lagerkoller können während der Corona-Krise zu psychischer Belastung führen. Symbolfoto: Pexels

"Die Isolierung birgt Gefahren für das psychische Wohlergehen und den familiären Frieden", so die Krankenkasse in einer Mitteilung. Nicht nur wochenlanges Alleinsein, sondern auch das Aufeinanderprallen von Homeoffice, Homeschooling, Haushalt und Familienalltag belaste viele Menschen im Saarland. 

Tipps gegen Lagerkoller, Aggressionen, Angst und Einsamkeit

Schnell machen sich negative Gefühle von Einsamkeit, Langeweile, Eingesperrtsein oder schlicht Genervtheit breit. "Hinzu kommen die Ängste vor dem Virus oder auch wirtschaftliche Sorgen", so die AOK. Was also tun gegen den Lagerkoller, aufkommende Aggressionen, Angst und Einsamkeit?

1. Strukturierter Tagesablauf

Wichtig sei vor allem ein geregelter Tagesablauf mit festen Aufsteh- und Schlafenszeiten, Arbeitszeiten, Pausen und auch Mahlzeiten. Viele Menschen verlieren durch Homeoffice oder Freizeit zu Hause den Rhythmus. "Jeden Tag ausschlafen, im Pyjama frühstücken und Filme gucken bis spät in die Nacht", tue jedoch gar nicht gut. Wer in einer Familie lebt, sollte gemeinsame Zeit und Zeit für sich möglichst im Wechsel einplanen. 

2. Festgelegte Räume und Rückzugsorte

Um auch in einer Familie genug Allein-Zeit zu haben, sind Rückzugsorte genauso wichtig. Feste Plätze, an denen Vater und Mutter im Homeoffice arbeiten können, sollten eingerichtet werden. Aber auch Kinder brauchen Räume, in denen sie in Ruhe gelassen werden, um zu lesen, Hausaufgaben zu machen oder sich mit anderen Kindern über Videochats austauschen.

3. Körperliche Aktivität

Mindestens 15 bis 30 Minuten am Tag sollten für körperliche Aktivität eingeplant werden: Beispielsweise ein Workout morgens vor dem offenen Fenster oder regelmäßig fünf Minuten Gymnastik in der Homeoffice-Pause. Viele (auch regionale) Anbieter von Yoga, Zumba und Co. bieten jetzt Online-Kurse an. 

4. Frische Luft

Solange keine Ausgangssperre oder Quarantäne verhängt ist, ist es weiterhin erlaubt, nach draußen zu gehen, um frische Luft zu schnappen. Allein, mit Familienmitgliedern aus dem eigenen Haushalt oder einer Person, mit der man nicht zusammenlebt. "Sich täglich draußen bewegen, das hebt die Stimmung, hält körperlich fit und stärkt zudem das Immunsystem" erklärt die AOK. Nicht nur Spazieren, sondern auch Joggen, Nordic Walking, Radfahren und Skaten sind erlaubt. 

5. To-Do & Wanna-Do-Listen

Die Isolierung bedeutet für viele auch, plötzlich sehr viel mehr Zeit zu haben. Um diese nicht - wie bereits erwähnt - ausschließlich im Pyjama auf der Couch zu verbringen, sollte man sich etwas vornehmen und einen Plan machen. Auf der persönlichen Agenda können dabei nicht nur Dinge wie der Frühjahrsputz stehen, die man ohnehin erledigen MUSS. Jeder solle sich laut AOK auch fragen: Was wollte ich schon immer mal machen? Das kann alles sein wie: Malen, lesen, Musik hören, meditieren, kochen, aber auch endlich "Red Dead Redemption" durchspielen.  

6. Digitaler Kontakt

Die Kontaktsperre und die Ausgangsbeschränkungen können vor allem Menschen aufs Gemüt schlagen, die alleine leben und sich in einer psychischen Krise oder Trauerphase befinden. Wer sich ohnehin einsam fühlt, kann diesen Zustand durch die Isolation noch verstärkt empfinden. Neben einem detaillierten Tagesplan, ist es für diese Menschen besonders wichtig, digital, telefonisch oder schriftlich Kontakt zu anderen zu halten. Die AOK empfiehlt Verabredungen über Skype oder andere Videochat-Anbieter, Social Media oder sogar traditionelle Briefe, um sich mit anderen verbunden zu fühlen. 

Psychologische Hilfe in der Corona-Krise

Wer in einer psychischen Krise steckt oder sich durch die Corona-Pandemie mental besonders belastet fühlt, kann sich zudem an die Universitätsambulanz des Saarlandes wenden. Unter einer Notfallhotline wird hier psychologische Hilfe angeboten. Sie ist unter der Telefonnummer (0681)30271021 täglich zwischen 13.00 und 16.00 Uhr erreichbar. 

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der AOK Saarland
- Eigene Recherche

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So wird das eigene Zuhause zur perfekten Wohlfühl-Oase

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Foto: Lisona

Die kalte Jahreszeit steht bevor, die Blätter fallen von den Bäumen, es wird dunkler und kühler - der Herbst hat begonnen. Gerade jetzt ist es wichtig, sich wohlzufühlen und die wenigen Sonnenstrahlen in der Natur zu genießen. Doch nicht zuletzt aufgrund von Corona sind wir gezwungen, viel Zeit vor allem in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Warum deshalb nicht einfach das eigene Haus zum Wohlfühl-Ort  gestalten?

Möglichkeiten gibt es viele

- In einem schönen Wintergarten beispielsweise lässt sich auch in der kalten Jahreszeit chillen. Der Außenbereich kann so dass ganze Jahr über genutzt werden und verwandelt sich bei Minusgraden zur sommerlichen Wellness-Oase!

- Der Winter- wird zum Sommergarten: Das Zurückschieben großzügiger Tür-Elemente, die im Winter vor der Kälte schützen, vergrößert die Terrasse und ermöglicht den Aufenthalt im Freien.

- Unter einem großzügigen Dach – evt. kombiniert mit einem modernen Heizelement - ist ein gemütliches Glas Wein am Feierabend auch bei Herbstregen möglich.

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Foto: Lisona

Beratung durch den Fachbetrieb

Der kompetente Fachbetrieb berät und hilft natürlich bei der Durchführung solcher Pläne. Die Firma Lisona (Licht - Sonne - Natur) in Riegelsberg zum Beispiel, hat sich  darauf spezialisiert, Anwesen individuell zu gestalten. Das eingespielte Team inklusive professionellen Kooperationspartnern und Lieferanten verfügt über langjährige Erfahrung und tut alles, um die ganz konkreten Wünsche der Kunden zu verwirklichen.

Der qualifizierte Fachbetrieb ist der ideale Ansprechpartner für:

• Sommer- und Wintergärten
• Terrassenüberdachungen
• Sommergärten
• Wind- und Sichtschutzelemente
• Carports/Grillports 
• Fensterelemente/Haustüren
• Lamellendächer, Pergolen
• Und vieles mehr…

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Foto: Lisona

Flachdach erfreut sich immer größerer Beliebtheit

Besonders beliebt, um die Terrasse winter- und wetterfest zu gestalten, sind aktuell Flachdächer: Es vereint elegantes Design, klare Formen und gleichzeitig strikte Funktionalität.  Das Unternehmen TS Aluminium beispielsweise liefert hierfür das richtige System und bietet gleichzeitig ausgereifte Technik und moderne Architektur.

Ideale Temperaturen - mit dem richtigen Heizsystem im Freien

Um auch im unbeheizten Sommergarten oder unter Ihrer Terrassenüberdachung keine kalten Füße zu bekommen bietet sich ein modernes Heizsystem an. Mit dem weltweit neuen Heizsystem „ELITILE“ gibt es hierfür eine innovative Lösung. Das patentierte Niedrig-Energie-Keramikheizmodul für Böden, Trennwände, Sitzmöbel und vieles mehr, versorgt den Ort mit angenehmer Wärme von unten sowie im Rücken und hilft dabei, auch bei verschieden Wetterlagen den Tag im Freien zu genießen.

Beratung und genaue Planung sind das A & O

Wichtig bei der Wahl der richtigen Bedachung, Beheizung oder der Ausgestaltung des Wintergartens ist eine ausgiebige und fachmännische Beratung. Die Firma Lisona Licht- Sonne-Natur unterstützt seine Kundinnen und Kunden gerne dabei, ihre Terrasse und Ihren Garten individuell zu gestalten. Nach eingehender Prüfung der baulichen Voraussetzungen und der Analyse der Möglichkeiten planen die Experten das Vorhaben bis ins letzte Detail und greifen dabei auf langjähriges Know-How zurück.

Wer Lust bekommen hat, das eigene Heim urlaubstauglich umzugestalten, kann mit den Expertinnen und Experten von Lisona ein unverbindliches Beratungsgespräch telefonisch oder per E-Mail vereinbaren.

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Logo: Lisona

 

KONTAKT

LISONA Licht - Sonne - Natur
Birkenweg 29
66292 Riegelsberg
Telefon (0 68 06) 30 70 95
E-Mail: info@lisona.de
Website: www.LISONA.de

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Coronavirus im Saarland: Das Wichtigste vom Donnerstag

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Die Zahl der Coronavirus-Infizierten im Saarland ist über 1.000 gestiegen. Symbolgrafik: Pixabay

Die Coronavirus-Pandemie bleibt Thema Nummer eins in Gesellschaft, Wirtschaft und Medien. SOL.DE gibt auch am heutigen Donnerstag (2. April 2020) einen Überblick darüber, was im Saarland wichtig ist.

Coronavirus im Saarland: Aktuelle Zahlen

Die Zahl der Coronavirus-Fälle im Saarland hat die 1000er-Marke überschritten: 1.252 Infektionen sind hierzulande laut Gesundheitsministerium bislang zu verzeichnen gewesen. 16 Menschen sind mit dem neuartigen Virus gestorben. Aktuelle Zahlen: Coronavirus im Saarland: Ein Toter und 179 weitere Fälle bestätigt

Saarland erhöht Zahl der Beatmungsplätze

Im Saarland ist die Zahl der Intensivbetten mit Beatmungskapazitäten gestiegen. 38 Plätze sind derzeit mit Covid-19-Patienten belegt. Die Infos: "Saarland erhöht Zahl der Beatmungsplätze".

Grenzübergang in Großrosseln wieder offen

Der Grenzübergang zwischen Großrosseln und Petite-Rosselle ist wieder geöffnet. Die Bundestagsabgeordneten Nadine Schön und Markus Uhl begrüßten die Entscheidung von Bundesinnenminister Horst Seehofer. Mehr: "Grenzübergang in Großrosseln wieder offen".

Hans will "keine vorschnelle Hoffnung verbreiten": Was passiert nach dem 20. April?

Wann kehrt ins Leben wieder ein Stück Normalität ein? Wenn man den saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans fragt, ist dieser Punkt noch weit entfernt. Zum Text: "Hans will 'keine vorschnelle Hoffnung verbreiten': Was passiert nach dem 20. April?".

Tobias Hans: Ausgangsbeschränkung gilt auch an Ostern

Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat klargemacht, dass die Ausgangsbeschränkung auch an den Osterfeiertagen gilt. Die Gesundheit müsse an erster Stelle stehen. Mehr: "Ausgangsbeschränkung gilt auch an Ostern".

Anke Rehlinger spricht sich für Öffnung der Grenze aus

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) hat sich für eine baldmögliche Öffnung der Grenzen ausgesprochen. Die Infos: "Rehlinger für baldmögliche Öffnung der Grenze".

Isolation und Lagerkoller: Tipps für psychische Gesundheit in der Corona-Krise

Allein, eingesperrt oder genervt von den Mitbewohnern oder der Familie: Für viele Menschen bedeuten die aktuellen Ausgangsbeschränkungen und die Kontaktsperre eine Herausforderung für die Psyche. "Tipps für psychische Gesundheit in der Corona-Krise".

Aufruf: Ehemalige Pflegekräfte sollen in alte Berufe zurück

Angesichts der weiteren Ausbreitung des Coronavirus hat die Arbeitskammer des Saarlandes zum zweiten Mal ehemalige Pflegekräfte aufgerufen, in ihren alten Beruf zurückzukehren. Freiwillige werden demnach an Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser vermittelt, die erhöhten Personalbedarf haben. Die Infos: "Saar-Arbeitskammer ruft erneut ehemalige Pflegekräfte auf, in alte Berufe zurückzukehren".

Tausende Anträge auf Soforthilfen

Kleinunternehmer im Saarland haben hierzulande bereits mehr als 8.500 Anträge auf Zuschüsse in der Corona-Krise gestellt. Der weitaus überwiegende Teil der Anträge auf Landeshilfe könne bewilligt werden. Der Artikel dazu: "Corona-Krise im Saarland: Bereits über 8.500 Anträge auf Zuschüsse".

Wem Schutzmasken wirklich helfen

Immer häufiger tragen Menschen im Alltag aufgrund der Corona-Krise Schutzmasken, in Österreich ist das künftig in Teilen sogar Pflicht. Eine Maske schützt dabei eher andere als einen selbst. Mehr: "Wem Schutzmasken wirklich helfen".

Corona-Krise: Hunderte Sexarbeiterinnen in kritischer Lage

Mit dem derzeitigen Berufsverbot für Prostituierte hat die Corona-Krise laut dem Berufsverband für Sexarbeiterinnen "katastrophale Folgen". Am allerschlimmsten treffe es die Frauen auf dem Straßenstrich. Der Artikel: "Corona-Krise hat katastrophale Folgen für Sexarbeiterinnen".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
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Grenzübergang in Großrosseln wieder offen

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Pendler können den Grenzübergang zwischen Großrosseln und Petite-Rosselle wieder passieren. Archivfoto: BeckerBredel

Bereits am Donnerstagmorgen (2. April 2020) hat die Bundespolizei den Grenzübergang im Saarland zwischen Großrosseln und Petite-Rosselle/Frankreich wieder geöffnet. Laut den Beamten kann er jetzt täglich zwischen 05.00 und 21.00 Uhr genutzt werden.

Damit ist der Weg dort frei für Berufspendler und den Warenverkehr. Wie die Bundestagsabgeordneten Nadine Schön (CDU) und Markus Uhl (CDU) mitteilten, geht die Grenzöffnung auf einen Beschluss von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) zurück.

"Eine gute Entscheidung! Damit werden viele Menschen, die jeden Tag aus Frankreich zu ihren Arbeitsplätzen in Kliniken, sozialen Einrichtungen und Unternehmen pendeln und die unter langen Wartezeiten an den Grenzen leiden, entlastet", schrieb Schön auf Twitter. Uhl sagte, die Grenzöffnung sei gut für die deutsch-französische Freundschaft.

Seehofers Entscheidung geht auf eine Initiative des saarländischen Europaministeriums zurück. Laut Minister Peter Strobel (CDU) seien sowohl Pendler als auch der freie Warenverkehr für das Saarland von existenzieller Bedeutung.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Bundespolizei. 02.04.2020
- Nadine Schön auf Twitter
- Markus Uhl auf Twitter
- eigene Recherche

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Hans will "keine vorschnelle Hoffnung verbreiten": Was passiert nach dem 20. April?

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Tobias Hans wagt in einem Interview einen Blick in die Zukunft. Foto: Gregor Fischer/dpa-Bildfunk

Die Ausgangsbeschränkung im Saarland gilt noch bis einschließlich 20. April - doch ob das Leben ab diesem Tag wieder so abläuft wie vorher, ist zurzeit mehr als fraglich. Noch immer steigen die Infizierten- und Toten-Zahlen im Zusammenhang mit dem Coronavirus deutlich, wenn auch nicht so stark wie zunächst befürchtet.

Hans: "Keine vorschnelle Hoffnung verbreiten"

Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat in einem Interview mit "T-Online" jetzt einen Blick in die Zukunft gewagt. In dem Gespräch sagte er: "Auch wenn das hart klingen mag: Ich möchte nicht die vorschnelle Hoffnung verbreiten, dass es am 20. April nennenswerte Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen gibt."

Die Gesamtlage in Deutschland soll nach den Osterferien von allen Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) neu bewertet werden. Ein Ergebnis dieses Gesprächs "kann und will" Hans aber nicht vorhersagen.

Saarland hat scharfe Regelungen

Das Saarland hat zusammen mit Bayern zurzeit die wohl schärfsten Ausgangsbeschränkungen im Bundesgebiet. Seine Wohnung verlassen dürfen Bürgerinnen und Bürger hier nur aus triftigen Gründen. Seit Mittwoch (1. April 2020) gilt ein Bußgeldkatalog, der Verstöße gegen die Maßnahmen ahndet.

Diese Bußgelder werden im Saarland jetzt fällig

Verstoß Regelsatz in Euro
Aufenthalt in der Öffentlichkeit mit mehr als einer nicht im Haushalt lebenden Person Bis zu 200 Euro
Zuwiderhandeln gegen das Verbot an Versammlungen und Ansammlungen in der Öffentlichkeit teilzunehmen 200 bis 400 Euro
Verlassen der eigenen Wohnung ohne triftigen Grund Bis zu 200 Euro
Teilnahme an Bestattungen über den engsten Familienkreis hinaus Bis zu 200 Euro
Verstoß gegen das Verbot, Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften im Sinne von Gottesdiensten oder ähnlichen religiösen Veranstaltungen abzuhalten 200 bis 2000 Euro
Betrieb von Gaststätten und Hotels Betrieb von sonstigen Einrichtungen, Öffnung von Ladenlokalen des Einzelhandels trotz Verbots 1000 bis 4000 Euro
Öffnung sonstige Ladenlokale trotz Verbots für den Publikumsverkehr 500 bis 2000 Euro
Unbefugtes Betreten einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung 500 bis 2000 Euro
Unbefugtes Betreten von Einrichtungen der teilstationären Tages- und Nachtpflege und von Einrichtungen des ambulant betreuten Wohnens 500 bis 2000 Euro
Nichtbefolgen einer oder mehrerer angeordneter Maßnahmen für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie für stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe Nicht unter 800 Euro
Nichtbefolgen einer oder mehrerer angeordneter Maßnahmen durch Hochschulen und Universität Nicht unter 200 Euro
Betrieb der Verpflegungsbetriebe trotz Betriebsuntersagung Nicht unter 1000 Euro
Unbefugtes Anbieten von Schulveranstaltungen Nicht unter 200 Euro
Unbefugtes Betreiben von Kindertageseinrichtungen Nicht unter 200
Das verbotswidrige planmäßige Sondieren und Freilegen von Kampfmitteln 200 bis 3000 Euro

Verwendete Quellen:
- Interview von Tobias Hans mit "T-Online"
- eigene Berichte
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Corona-Krise im Saarland: Bereits über 8.500 Anträge auf Zuschüsse

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Die Corona-Krise hat auch im Saarland für zahlreiche Schließungen gesorgt. Unter anderem kleine Unternehmen können Soforthilfen beantragen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Uwe Zucchi

Das Saar-Wirtschaftsministerium teilte am gestrigen Mittwoch (1. April 2020) mit: Über 8.500 Anträge auf Zuschüsse in der Corona-Krise (Soforthilfen) seien hierzulande bereits gestellt worden. Bei etwa 2.000 davon erfolgte ein positiver Bescheid, so "dpa". Bis Anfang kommender Woche sollten alle diese Anträge abgearbeitet sein, hieß es zudem seitens des Ministeriums.

"Wir versuchen, sehr kulant positiv zu bescheiden - langwierige Vermögensprüfungen oder dergleichen finden nicht statt", sagte nach Angaben der "dpa" ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums. Probleme gebe es bislang hauptsächlich nur, wenn beispielsweise Zahlendreher die Zuordnung erschweren.

Die Bearbeitung der neu einlaufenden Anträge für das Bundesprogramm starte am heutigen Donnerstag (2. April 2020). "Bei den Antragstellern sei alles dabei", meldet "dpa". Etwa kleine Gastronomien, Künstler oder Friseurläden. Die oberste Priorität sei auch hier die schnelle Bewilligung.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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dpa/lrs

Saarland erhöht Zahl der Beatmungsplätze

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Die Zahl der Intensivbetten im Saarland wächst. Symbolfoto: Ronald Bonß/dpa-Bildfunk

Aktuell gebe es 608 einsatzfähige Betten zur Intensivbehandlung, davon 459 mit Beatmungsmöglichkeiten. Das teilte die Krankenhausgesellschaft im Land (SKG) am Donnerstag (2. April 2020) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken mit.

Zehn Tage zuvor waren es laut Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) noch 521 Intensivbetten gewesen, davon 396 mit Beatmungsmöglichkeiten.

Nach Angaben von SKG-Geschäftsführer Thomas Jakobs sind derzeit 141 Beatmungsplätze belegt, 38 mit Covid-19-Patienten. Das Gesundheitsministerium arbeitet nach eigenen Angaben an der Erhöhung der Kapazitäten auf 1.000 Intensivbetten mit Beatmungskapazitäten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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dpa/lrs

Mitarbeiter wehren sich gegen Schließung der Klinik Lebach

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Das Krankenhaus in Lebach wird geschlossen. Archivfoto: Instagram/@coehoorn1964

Die Corona-Krise zeige, wie wichtig der Erhalt des Krankenhauses Lebach für das Saarland sei, teilten die Mitarbeiter am Donnerstag (2. April 2020) mit.

Es sei "sowohl strategisch als auch geografisch" von enormer Bedeutung: Neue Intensivbetten und eine neu aufgestellte Covid-19-Station mit insgesamt 27 Betten seien "in der aktuellen Situation existenziell für das Saarland".

Der Standort sei auch für die medizinische Bevölkerung des Saarlandes über den Zeitraum der nächsten Jahre notwendig, hieß es in dem Schreiben. Der Träger, die Cusanus Trägergesellschaft Trier (CTT), hatte die Schließung der Klinik für Mitte dieses Jahres angekündigt. Offen ist noch der genaue Zeitpunkt.

Saar-Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU) hat die CTT aufgefordert, bis spätestens zum 17. April Klarheit zu schaffen. Der Träger müsse erklären, "ob er eine Schließungsentscheidung und wenn ja zu welchem Zeitpunkt" treffe. "Wir brauchen im nördlichen Saarland eine medizinische Versorgung und wir brauchen für die Beschäftigten eine Lösung."

Das Krankenhaus zählt rund 500 Mitarbeiter. In den vergangenen Jahren arbeitete es defizitär. Die Saar-Landesregierung habe versucht, das Krankenhaus in eine Zukunft zu führen, teilte das Ministerium weiter mit. Jedoch fehlten dem Träger die finanziellen Mittel. Das Lebacher Krankenhaus habe mit 32 Millionen den höchsten Sanierungsstau aller Krankenhäuser, hieß es.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Frau in Homburg erstochen: 28-Jähriger verurteilt

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In diesem Haus in Homburg-Erbach kam er zur Bluttat, bei der eine 42-Jährige getötet wurde. Archivfoto: BeckerBredel

Ein 28-Jähriger muss nach der Tötung einer Bekannten im Homburger Stadtteil Erbach jetzt auf unbestimmte Zeit in eine forensische Psychiatrie. Über das Urteil des Landgerichts Saarbrücken berichtet die "SZ".

Der Mann leide demnach unter paranoider Schizophrenie und Wahnvorstellungen. Er sei daher nicht für sein Handeln verantwortlich und schuldunfähig, berichtet die Zeitung. Zudem sei der 28-Jährige drogenabhängig.

Vorm Landgericht war dem Täter wegen Totschlags der Prozess gemacht worden. Er hatte nach Erkenntnis der Staatsanwaltschaft seine 42-jährige Bekannte im vergangenen Sommer in ihrer Wohnung in Erbach mit einem Klappmesser angegriffen und die Frau mit 28 Stichen und Schnitten an Kopf und Oberkörper getötet, so die "SZ". Der 28-Jährige hatte sich später selbst bei der Polizei gemeldet. Er machte laut Zeitung keine Angaben zur Tat.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- eigene Berichte

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Wem Schutzmasken wirklich helfen

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Selbstgenähte Masken können bei der Verbreitung des Coronavirus helfen. Foto: Robert Michael/dpa-Bildfunk

In Österreich müssen alle Bürgerinnen und Bürger künftig Schutzmasken tragen, wenn sie Supermärkte besuchen. Auch in Deutschland wird eine solche Maskenpflicht diskutiert, bislang bleibt es aber dabei: Das Tragen ist freiwillig.

Masken können falsches Sicherheitsgefühl geben

Das saarländische Gesundheitsministerium rät jetzt gar von der Nutzung des sogenannten Mund-Nasen-Schutzes (MNS) und des partikelfiltrierenden Atemschutzes (FFP) im Alltag ab. Sie könnten zu einem falschen Sicherheitsgefühl führen und Bürgerinnen sowie Bürger dazu bewegen, wichtige Hygieneregeln zu ignorieren.

Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO, das Robert-Koch-Institut und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sehen das so. Es gebe keine hinreichenden Belege dafür, dass das Tragen einer Schutzmaske tatsächlich die eigene Ansteckungsgefahr verringert.

Masken schützen eher andere als einen selbst

Allerdings: Wenn sich erkrankte Personen mit respiratorischen Symptomen wie beispielsweise Husten oder Niesen im öffentlichen Raum bewegen müssen, so kann das Tragen einer Schutzmaske die Ansteckungsgefahr für andere minimieren. Das gilt auch für Personen, die Kranke zu Hause pflegen oder beruflich mit ihnen in Kontakt sind. Wichtig sind hier aber das regelmäßige Wechseln und ein festanliegender Sitz am Gesicht.

Menschen, die einen selbstgenähten Mundschutz tragen möchten, sollen laut Gesundheitsministerium unbedingt weiter die Hygienemaßnahmen einhalten und Abstand zueinander halten. Diese Masken seien nicht für den Einsatz in Krankenhäusern geeignet.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Gesundheitsministeriums des Saarlandes, 02.04.2020
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mit dpa

Saar-Arbeitskammer ruft erneut ehemalige Pflegekräfte auf, in alte Berufe zurückzukehren

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Foto: Britta Pedersen/dpa-Bildfunk

Angesprochen seien ehemalige Pflegekräfte und Pflegehilfskräfte, die entweder bereits in Rente sind oder den Beruf gewechselt haben, so Beatrice Zeiger, Geschäftsführerin der Saar-Arbeitskammer. Man wolle aber auch an Fachkräfte aus anderen Gesundheitsfachberufen appellieren.

"Aktuell spitzt sich die personelle Situation auch in den Pflegeheimen zu und auch hier wird daher personelle Unterstützung dringend benötigt", sagte Jürgen Stenger, Geschäftsführer der Pflegegesellschaft.

Dem ersten Pflegeaufruf seien bereits mehr als 200 ehemalige Pflegekräfte, Pflegehilfskräfte, Altenpflegekräfte und andere Menschen aus Gesundheitsfachberufen gefolgt. Diese hätten sich bei der Arbeitskammer des Saarlandes registrieren lassen, um ihre Kolleginnen und Kollegen in Krankenhäusern und Co. zu entlasten.

Kontaktadressen

Bei Interesse können sich ehemalige Ärztinnen und Ärzte bei der Ärztekammer telefonisch unter (0681)4003-276 oder per Mail an hilfseinsatz@aeksaar.de melden. Ehemalige Pflegekräfte und Pflegeassistenten können das Pflegereferat der Arbeitskammer telefonisch unter (0681)4005-120 oder per Mail an pflege@arbeitskammer.de kontaktieren.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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NABU startet Schneeleoparden-Webcam im Neunkircher Zoo

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Hier zu sehen: Schneeleopard "Sagar" in seinem Gehege im Zoo Neunkirchen. Archivfoto: dpa-Bildfunk/Nicole Hartmann

Der Naturschutzbund (NABU) möchte nach eigenen Angaben, trotz des derzeit geschlossenen Zoos in Neunkirchen, Naturfreunden "die faszinierenden Schneeleoparden näher bringen und auf ihre Gefährdung aufmerksam machen". Das teilt die Kreisstadt Neunkirchen mit.

Daher sind nun unter www.NABU.de/leos-live drei Webcams aktiv. Die Kameras übertragen aus dem Außengehege sowie der Wurfbox das Leben des Neunkircher Schneeleoparden-Pärchens "Sagar" und "Luisa". Sollte die Schneeleoparden-Dame wie vom Zoo erhofft Junge bekommen, könnten die Tiere sogar bei der Geburt und Aufzucht des Nachwuchses beobachtet werden.

Gefährdete Tiere

"Mit der Schneeleoparden-Webcam möchten wir vor allem Wissen über eine stark gefährdete, aber leider relativ unbekannte Tierart vermitteln", so NABU-Vizepräsident Thomas Tennhardt. Die Webcams sehe man als Chance, auf die dringliche Situation der frei lebenden Schneeleoparden hinzuweisen. "Sagar" und "Luisa" seien sozusagen "Botschafter ihrer Art".

Nach Angaben des NABU gelten Schneeleoparden mit einem weltweiten Bestand von nur noch 4.000 bis 6.400 Tieren als gefährdet ("Rote Liste"). In freier Wildbahn werden die scheuen Großkatzen vor allem wegen ihres schönen Fells, aber auch ihrer Knochen gejagt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Kreisstadt Neunkirchen, 31.03.2020

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mit dpa

Saarland: Rehlinger für baldmögliche Öffnung der Grenze

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Saarlands Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD). Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild

Am gestrigen Mittwoch (1. April 2020) sagte Anke Rehlinger dem Wochenmagazin "Forum": Aktuell verfügte Grenzkontrollen sowie Grenzschließungen sollten die ersten Maßnahmen sein, die man in der Corona-Krise aufhebe. Der Grund: Es frage sich, "ob der wirtschaftliche und politische Schaden der Grenzschließungen noch in einem gesunden Verhältnis zum Nutzen steht", zitiert "dpa" die Ministerin.

Die Schließungen und Kontrollen seien unter anderem ein Problem für den Warenverkehr. Auch für medizinisches Personal würden die Maßnahmen zu Komplikationen führen: "Mein europäisches Herz blutet, wenn ich die geschlossenen Grenzen nach Frankreich sehe", so Rehlinger.

Grenzverkehr eingeschränkt

Bis auf wenige Ausnahmen dürfen aktuell nur noch Deutsche, Ausländer mit Wohnort und Aufenthaltsberechtigung in Deutschland, Pendler und Lastwagenfahrer mit Gütern einreisen. Allen anderen werden an der Grenze zurückgewiesen. Eingeschränkt ist der Grenzverkehr seit etwa zwei Wochen.

Vor allem kleine Übergänge sind mit Barrieren abgesperrt worden; die Bundespolizei kontrolliert zudem mehrere Grenzübergänge zu Frankreich und Luxemburg. Am 11. März hatte das Robert Koch-Institut die an das Saarland grenzende ostfranzösische Region Grand Est zum Corona-Risikogebiet erklärt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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mit dpa/lrs

Hans: Ausgangsbeschränkung gilt auch an Ostern

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Tobias Hans hält eine verfrühte Lockerung der Ausgangsbeschränkung für falsch. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat nach Ansicht des saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans (CDU) der Schutz der Bevölkerung oberste Priorität. Die Gesundheit müsse an erster Stelle stehen, sagte er am Mittwoch (2. April) nach einer Telefonkonferenz der Länderregierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Saarland verlängert Ausgangsbeschränkung

"Es ist und bleibt das Gebot der Stunde, die Bevölkerung zu schützen und unseren Krankenhäusern wertvolle Zeit für die Behandlung der Patienten zu verschaffen." In der Telefonkonferenz war beschlossen worden, die Beschränkungen wegen der Corona-Krise bis mindestens 19. April aufrechtzuerhalten. Im Saarland waren sie bereits am Montag bis zum 20. April verlängert worden.

Hans: Keine Verfrühte Lockerung

Wichtig sei ein bundesweit koordiniertes Vorgehen gegen das Coronavirus, betonte Hans. "Wir sind uns einig, dass die bisher ergriffenen Maßnahmen notwendig sind und es derzeit keine Debatte über eine verfrühte Lockerung geben darf."

Beschränkung auch an Ostern

Die Ausgangsbeschränkung im Saarland gelte auch während der Osterfeiertage. "Ich weiß, dass viele Menschen dieses Fest gerne im größeren Familienkreis verbringen möchten und der Verzicht darauf vielen schwerfällt."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht

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Corona-Krise hat katastrophale Folgen für Sexarbeiterinnen

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Auch Sexarbeiterinnen stellt die Corona-Pandemie vor Herausforderungen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Boris Roessler

Nicole Schulze vom Vorstand des Berufsverbands erotische und sexuelle Dienstleistungen schilderte laut "dpa": Aufgrund der Corona-Krise sind derzeit Hunderte Frauen in einer kritischen Lage. Denn es seien die Einnahmen weggebrochen. Täglich erhalte Schulze zig Anrufe von Frauen, die kein Geld mehr für Lebensmittel hätten.

Sexarbeiterinnen würden zudem durch alle Soforthilfen durchfallen, da sie häufig gar nicht registriert seien. Und auch Hartz IV könnten viele nicht beantragen - weil sie die Voraussetzungen nicht erfüllten.

Spendenaufruf

Um den Betroffenen zu helfen, hat Schulze einen Spendenaufruf auf der Plattform "Leetchi" gestartet. Rund 2.000 Euro seien bisher zusammengekommen, sagte sie im Gespräch mit "dpa". Darüber hinaus habe sie die Beratungsstelle Ara in Trier mit ins Boot geholt, an die auch gespendet werden könne. Die Frauen brauchen schnell Hilfe, erklärte Schulze. Ihnen drohe neben Hunger die Obdachlosigkeit.

Bundesweit sind laut des Berufsverbands erotische und sexuelle Dienstleistungen rund 38.000 Prostituierte angemeldet. Die tatsächliche Zahl liege aber deutlich höher.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Sperrung auf der A8 bei Neunkirchen: LfS rechnet mit Verkehrsstörungen

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Wegen Asphaltarbeiten wird ein Streifen der A8 bei Neunkirchen vorübergehend gesperrt. Symbolfoto: Julian Stratenschulte/dpa-Bildfunk

+++ Update (2. April 2020, 14:25): Die angekündigten Asphaltarbeiten müssen aufgrund von Ausfall der Bauunternehmen auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Die mit Medien- und Verkehrsinformation angekündigten Asphaltarbeiten müssen aufgrund von Ausfall der Bauunternehmen auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Betroffen ist der Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Neunkirchen-City und Neunkirchen-Oberstadt in Fahrtrichtung Zweibrücken. 

Das Bauwerk, das die A8 in Höhe von Kaufland über die L113 führt, wird die Normalspur ab etwa 7.00 Uhr gesperrt. Der Verkehr wird einstreifig über die Überholspur geleitet. Aufgrund der Auskühlzeit wird die Sperrung bis Samstag gegen 8.00 Uhr morgens dauern. 

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Der betroffene Abschnitt der A8 in Neunkirchen. Bild: LfS

Insbesondere zur Rushhour rechnet der LfS mit Verkehrsstörungen. Den Fahrern wird daher empfohlen auf entsprechende Meldungen zu achten und die Sperrung bei der Planung ihrer Route zu berücksichtigen. Gegebenenfalls müsse mit mehr Fahrzeit gerechnet werden.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des LfS, 30.03.2020

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Wie ihr mit Trailergucken die Kinos im Saarland unterstützen könnt

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Die Besucherzahlen in Kinos sind während der Corona-Krise auf Null. Über "Hilf Deinem Kino" könnt ihr sie trotzdem unterstützen. Symbolfoto: Christoph Soeder/dpa-Bildfunk

Über eine bundesweite Plattform können sich Filmfans direkt über ihr liebstes Kino-Werbespots und Trailer anschauen und so die Spielstätte unterstützen.

Werbeeinnahmen der Kinos in der Corona-Krise bei Null

Die Idee kommt von der Firma Weischer, die in ganz Deutschland zwischen Werbetreibenden und Kinos vermittelt. Anhand der Besucherzahlen werden üblicherweise zusätzliche Einnahmen der Filmhäuser mit Werbung erfasst. In der Corona-Krise sind diese allerdings bei Null.

Spots anschauen über "HilfDeinemKino"

Darum hat das Unternehmen die Plattform "hilfdeinemkino" ins Leben gerufen. Wer seiner Lieblingsspielstätte mit Werbeeinnahmen helfen will, kann diese dort auswählen und sich Spots ansehen, die sonst vor dem Film zu sehen wären. Darunter sind auch Trailer für neue Filme wie "Maverick" oder den kommenden "James Bond". Je mehr Clips abgespielt werden, desto besser für das Kino. 

So funktioniert's:

Zunächst einmal natürlich www.hilfdeinemkino.de aufrufen.
1. Wählt auf der Karte anhand der Fähnchen euer Lieblingskino aus
2. Gegebenenfalls müsst ihr in einem Pop-Up-Fenster auf "Bestätigen" drücken
3. Schon werden Kino-Werbespots und Trailer aus dem Vorprogramm angezeigt. Je mehr ihr davon schaut, desto mehr bezahlen die Werbepartner dem entsprechenden Filmhaus.

Viele saarländische Kinos beteiligt

Zahlreiche Kinos im Saarland sind an der Aktion beteiligt. Unter anderem könnt ihr der Camera Zwo und dem UT Kino in Saarbrücken, dem Thalia-Kino in Bous, dem Capitol in Saarlouis oder dem Cinetower in Neunkirchen unter die Arme greifen. 

Verwendete Quellen:
- Hilf deinem Kino
- Camera Zwo
- Eigene Recherche

____________________________________

Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

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AfD-Landesvorstand im Saarland wehrt sich gegen Absetzung durch Bundesspitze

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Der Vize-Chef der AfD im Saarland Rudolf Müller hält die Absetzung des Vorstandes für ungerechtfertigt. Archivfoto: BeckerBredel

AfD-Landesvorstand will Absetzung anfechten

Wie der stellvertretende Landesparteichef Rudolf Müller am Mittwoch (1. April 2020) ankündigte, beantrage der Landesvorstand der AfD Saarland "die Feststellung, dass der Beschluss des Bundesvorstandes unwirksam ist".

Beim Bundesschiedsgericht werde zudem "die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung" beantragt. Bis eine finale Entscheidung fällt, könnte der Landesvorstand dann wieder weiter arbeiten. Das berichtete Müller der Deutschen Presseagentur. Bis Ende der Woche sollen die Anträge auf den Weg gebracht werden.

Vorwurf: Verstöße gegen die Grundsätze der Partei

Der Bundesvorstand der AfD hatte den Landesvorstand des Saarlandes mit 16 Mitgliedern am Dienstag per Beschluss abgesetzt. Der Grund: "schwerwiegende Verstöße gegen die Grundsätze oder Ordnung der Partei". Dem Saar-Vorstand der AfD wird unter anderem Manipulation bei der Aufnahme von Mitgliedern vorgeworfen. Der Beschluss sah vor, dass ein dreiköpfiger Notvorstand aus Mitgliedern des Bundesvorstandes eingesetzt werden solle.

Bei Neuwahlen würde sich an der Spitze nichts ändern

"Es gibt nichts, das diese Maßnahme des Bundesvorstandes rechtfertigt", sagte Müller zu der Absetzung des Landesvorstands. Ein Notvorstand könne nur zur Wahlversammlung eines neuen Landesvorstands einladen. Bei einer solchen Wahl - so Müller - würde der bisherige Vorstand unter der Führung von Josef Dörr großteils erneut kandidieren. Der Vize geht davon aus, dass sich an der Spitze dann nichts ändern werde. Müller erwartet eigenen Angaben zufolge, dass sich das Verfahren über Monate hinziehen werde.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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