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Aktuelle Corona-Zahlen im Saarland: Deutlich weniger Intensivpatienten - ein neuer Todesfall

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Im Saarland sind inzwischen mehr als 20 Corona-Tote zu beklagen. Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Das Gesundheitsministerium hat aktuelle Zahlen zum Coronavirus im Saarland veröffentlicht. Stand Samstag (4. April 2020), 18.00 Uhr, stieg die Gesamtzahl der Infizierten auf jetzt 1.410. Die Zahl der Menschen, die an den Folgen einer Ansteckung mit Sars-Cov-2 gestorben sind, liegt nun bei 21.

47 auf der Intensivstation

Laut Gesundheitsministerium befinden sich im Moment 47 Personen in intensivmedizinischer Behandlung. Das sind 13 weniger als am Freitag. Insgesamt 160 Corona-Patienten sind aktuell im Krankenhaus. Die Zahl der Menschen, die wieder geheilt sind, stieg am Samstag auf 144.

So verteilen sich die Fälle auf die Kreise

582 positive Fälle gibt es mittlerweile im Regionalverband Saarbrücken, 222 sind es im Saarpfalz-Kreis. 252 Menschen sind es im Landkreis Saarlouis, 151 im Landkreis Neunkirchen. Im Landkreis St. Wendel blieb die Gesamtzahl der bestätigten Fälle bei 119, im Landkreis Merzig-Wadern stieg sie auf 84.

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind.

Verwendete Quellen:
Mitteilung des Gesundheitsministeriums, 04.04.2020
- eigene Recherche

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Coronavirus im Saarland: Aktuelle Meldungen vom Samstag

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Im Saarland ist die Zahl der Corona-Toten mittlerweile auf 30 gestiegen. Symbolfoto: Denis Balibouse/KEYSTONE POOL REUTERS/dpa-Bildfunk

Das neuartige Coronavirus beherrscht weiter die Nachrichten. SOL.DE hat hier die wichtigsten Meldungen zum Thema vom heutigen Samstag (4. April 2020) zusammengefasst:

Coronavirus im Saarland: Die Zahlen

Die Gesamtzahl der Infizierten im Saarland ist auf 1.410 gestiegen. Bislang sind hierzulande 21 Personen an den Folgen einer Ansteckung mit dem Coronavirus gestorben. Alle Daten: "Deutlich weniger Intensivpatienten - ein neuer Todesfall".

Läden dürfen auch an Ostern öffnen

An Ostern kurz zum Supermarkt und dort Lebensmittel einkaufen? Im Saarland ist das in diesem Jahr rein rechtlich möglich. Alle Infos: "Saarland: Läden dürfen auch an Osterfeiertagen öffnen".

Schulobst im Saarland geht jetzt an Bedürftige

Weil die Schulen und Kitas im Saarland zurzeit nicht offen sind, soll das Schulobst an Hilfsbedürftige gehen. Die Infos.

AKK besucht Corona-Testzentren im Saarland

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat im Saarland drei von der Bundeswehr betriebene Covid-19-Testzentren besucht. Zum Artikel: "AKK besucht Corona-Testzentren im Saarland".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
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Chance für Saar-Firmen: go-digital übernimmt Kosten für Shop oder Website

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Digital neue Geschäftsfelder erschließen: Ein Online-Shop kann zum Beispiel neue Kunden anlocken oder neue Absatzmärkte erschließen. Foto: Jenko Ataman

Die Corona-Krise hat Firmen vor Augen geführt, wie wichtig gute digitale Lösungen sind. Sei es die Online-Terminvergabe, ein Shop, eine informative Website oder ein guter Socialmedia-Auftritt. Damit gelingt es Unternehmen, mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben, Abhol-, Lieferdienste oder Click & Collect zu organisieren und Präsenz zu zeigen.

Mehr Infos zur Förderung

Das Bundeswirtschaftsministerium greift Firmen bei diesen Investitionen unter die Arme. Das Programm go-digital fördert Projekte mit bis zu 50 Prozent der Gesamtsumme. Maximal übernimmt das Ministerium 16.500 Euro.

Im Mittelpunkt von go-digital stehen kleine und mittlere Unternehmen, die jetzt wichtige Digitalisierungsschritte gehen müssen: Die Firmen dürfen maximal 99 Mitarbeiter und nicht mehr als 20 Millionen Euro Umsatz im vergangenen Jahr erzielt haben.

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Beliebter Service: Kunden schätzen die Möglichkeit Termine direkt online buchen zu können. Foto: ra2 studio

Wie können Unternehmen im Saarland profitieren?

Was können Unternehmen im Saarland tun, um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten? Klar ist: Viele müssen digital nachlegen. Ihre Präsenz verbessern, neue Wege gehen. Corona hat vieles beschleunigt. go-digital fördert diese Investitionen.

Mehr Infos zur Förderung

Kunden binden: Eine professionelle Website, ein Shop oder digitales Marketing helfen dabei, mit Kunden in Kontakt zu bleiben. Das sichert langfristig Umsatz.

Neue Kunden gewinnen: 90 Prozent der Kunden in den kaufrelevanten Zielgruppen informieren sich vor einer Kaufentscheidung oder einer Anbietersuche zuerst digital. Eine gut gemachte Website dient hier als wichtiger Erstkontakt.

Konkurrenzfähig bleiben: Für lokale Händler gilt: Attraktiv bleiben, auf sich aufmerksam machen. Online-Marketing, zum Beispiel über Google und Facebook, ist deutlich günstiger und meist effizienter als klassische Werbemaßnahmen.

Förderung für Shop, Website, Marketing

Für die digitale Markterschließung ist im Saarland die Agentur N49 qualifiziert. Die Experten für Webdesign und digitales Marketing sitzen in der Saarbrücker Gutenbergstraße.

Mehr Infos zur Förderung 

"Beratungstermine finden aktuell vor allem unkompliziert per Videokonferenz statt", sagt Christian Lauer, Chef der Digitalagentur. Termine können ganz unkompliziert über die Website gebucht werden. "Die Erstberatung ist selbstverständlich kostenlos", sagt Christian Lauer. "Nach 30 Minuten können wir sagen, ob eine Förderung durch das go-digital-Programm möglich ist und in welche Richtung es gehen kann." Damit möglichst viele Saar-Unternehmen die Chance haben, das Förderprogramm zu nutzen, hat N49 kürzlich auch im Rahmen eines Webinars bei IHK Rgional über go-digital informiert.

Das go-digital-Programm fördert den Aufbau einer professionellen Website, die Einführung eines Online-Shops, Digitales Marketing (z.B. Google, Facebook, Socialmedia etc.) sowie die Entwicklung einer grundsätzlichen Online-Marketing-Strategie.

Mehr als 100 Unternehmen bisher beraten

Seit Januar hat die Saarbrücker Agentur rund 100 Unternehmen zu go-digital beraten. Zu den Kunden der Saarbrücker Agentur gehören kleinere und mittlere Unternehmen, genauso wie saarländische Städte und Gemeinden, Verbände oder Ministerien.

"Wir analysieren gemeinsam mit unseren Kunden den Bedarf und definieren die Schritte für eine erfolgreiche, digitale Umsetzung", sagt Manuel Trutter. Er leitet die Digitalberatung bei N49. Insgesamt kümmern sich 35 Agenturmitarbeiterinnen und -mitarbeiter um die Kunden. "Digitalisierungsideen finden wir eigentlich immer", sagt Manuel Trutter, "wenn wir es schaffen, ein saarländisches Unternehmen ein Stück zukunftsfähiger zu machen, freut uns das besonders."

Mehr Infos zur Förderung 

Damit nicht nur Amazon & profitieren

In der aktuellen Krise profitieren aktuell die großen Online-Händler. Amazon hat kürzlich aktuelle Zahlen veröffentlicht: Der Gewinn von Amazon hat sich während der Corona-Krise verdoppelt. Kunden gewöhnen sich an die Vorteile des Online-Shoppings. 50% der Menschen haben im Jahr 2020 Produkte im Internet gekauft, die sie zuvor noch nie online kauften. Plötzlich liebgewonnene Gewohnheiten legen Kunden wahrscheinlich auch nach der Krise nicht mehr so leicht ab. Das sollte nicht so bleiben. Deshalb unterstützt go-digital insbesondere kleine und mittlere Unternehmen. 

Kontakt:

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N49 Agentur für Konzept und Performance GmbH
Gutenbergstraße 11-23
66117 Saarbrücken

www.n49-beratung.de

hallo@n49.de
Tel. 0681 502-3633

Bürozeiten: Mo - Fr 9:00 - 17:00 Uhr

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Saarland: Läden dürfen auch an Osterfeiertagen öffnen

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Das Ladenöffnungsgesetz im Saarland wurde durch die Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie angepasst. Symbolfoto: Tom Weller/dpa-Bildfunk

Einige Geschäfte und Supermärkte im Saarland dürfen auch an den Osterfeiertagen offen haben. Möglich macht das die aktuelle Verordnung der Regierung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.

In ihr wurde das Ladenöffnungsgesetz angepasst. Geschäfte, die der Versorgung der Bevölkerung mit existenziellen Gütern dienen, können an Sonn- und Feiertagen von 10.00 bis 15.00 Uhr öffnen. Das gelte auch an Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag, bekräftige das Verbraucherschutzministerium im "SR".

Die Regelung gilt unter anderem für folgende Geschäfte:
- Lebensmittelhandel, auch Getränkemärkte
- Garten- und Baumärkte sowie Tierbedarfshandel
- Apotheken, Drogeriemärkte und Sanitätshäuser

Ob die Geschäfte dann wirklich offen haben werden, bleibt ihnen selbst überlassen. Lidl, Globus, Real und Edeka Südwest hatten Mitte März mitgeteilt, sie wollten ihre Öffnungszeiten zunächst nicht an die neue Verordnung anpassen. Unter anderem, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Ruhetage zu ermöglichen.

Verwendete Quellen:
- Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, 30.03.2020
- Ladenöffnungsgesetz des Saarlandes
- Saarländischer Rundfunk
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mit dpa/lrs

Schulobst im Saarland geht jetzt an Bedürftige

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Das Schulobst im Saarland soll jetzt an Hilfsbedürftige gehen. Symbolfoto: Jens Büttner/dpa-Bildfunk

Wenn Schulen und Kitas im Saarland wieder regulär geöffnet sind, werden rund 8.000 Kilo sogenanntes Schulobst pro Woche an rund 26.000 Kinder verteilt. Da die Schulen zurzeit wegen der Corona-Pandemie geschlossen sind, soll das weiterhin angelieferte Obst und Gemüse nun an Hilfseinrichtungen gehen. Das künidgte Saarlands Umwelt- und Verbraucherschutzminister Reinhold Jost (SPD) an.

Die Organisationen und Initiativen sollen das Schulobst dann vor allem an Kinder und sozial schwache Familien weitergeben.

"Für viele Familien hat sich in der aktuellen Situation die Ernährungsversorgung dramatisch verschärft", sagte Jost. Daher solle das EU-Schulprogramm genutzt werden, um Menschen in schwierigen sozialen Lagen mit frischem und regionalem Obst und Gemüse zu versorgen.

Als Hauptabnehmer habe er vor allem Tafeln und tafelähnliche Einrichtungen im Blick. Es gebe bereits Einrichtungen, die das Angebot dankbar aufgenommen hätten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Mitteilung des Umwelt- und Verbraucherschutzministeriums, 03.04.2020

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dpa/lrs

AKK besucht Corona-Testzentren im Saarland

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Zum zweiten Mal hat Annegret Kramp-Karrenbauer als Verteidigungsministerin das Saarland besucht. Foto: Th. Dillschneider/Bundeswehr

"Die Bundeswehr unterstützt wo und so lange sie gebraucht wird", sagte sie laut Mitteilung der Bundeswehr. "Gemeinsam stehen wir mit unseren Partnern der zivilen Gesundheitsbehörden Seite an Seite im Kampf gegen die Auswirkungen des Coronavirus", so die gebürtige Saarländerin.

Bundeswehr hilft an drei Stationen

Seit Mittwoch vergangener Woche hilft die Bundeswehr im Zuge der Amtshilfe im Saarland mit drei Abstrich-Stationen bei der Bewältigung der Corona-Krise mit. Die Entnahmestellen wurden eingerichtet auf dem ehemaligen Saarbrücker Messegelände am Schanzenberg, in Merzig in der Kaserne "Auf der Ell" und in St. Wendel auf dem Gelände der Heeresinstandsetzungslogistik.

Die Testzentren seien werktags von 10 bis 14 Uhr geöffnet, das Zentrum in Saarbrücken zudem am Wochenende. Die Stationen sollten bis auf Weiteres laufen, sagte der Sprecher des Landeskommandos Saarland. Zudem sei ein Unterstützungsantrag des Kreises St. Wendel auf Material wie Decken und Matratzen genehmigt worden, um ein Versorgungszentrum auszustatten.

Schirra: Landeskommando hat Schlüsselstellung

Der Kommandeur des Landeskommando Saarland, Oberst Klaus Peter Schirra, wies laut Mitteilung in einem Vortrag auf die Schlüsselstellung des Landeskommando Saarland als "Botschaft der Bundeswehr im Bundesland" hin: "Das Landeskommando ist in solchen Lagen, wie wir sie derzeit erleben, die entscheidende Schnittstelle zwischen den zivilen Behörden und den Streitkräften."

Neben Beratungen gelte es, "die Hilfeleistungsanträge im Lagezentrum verzugslos zu bearbeiten". Aufgrund der aktuellen Situation durch die Corona-Pandemie betonte er, dass es auch für diese Aufgaben wichtig sei, dass "wir mit unseren Fähigkeiten durchhaltefähig bleiben".

Es war der zweite Besuch von Kramp-Karrenbauer als Verteidigungsministerin im Saarland. Zuletzt machte sie im November 2019 bei den Soldaten Station. Die Bundeswehr ist im Saarland an fünf Standorten mit rund 1.500 Soldaten vertreten. Hinzu kommen rund 450 zivile Mitarbeiter.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Maßnahme für bedrohte Vögel: Neues Schwalbenhaus in Merzig

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Hier zu sehen: das neue Schwalbenhaus in Merzig. Foto: NABU/Christoph Braunberger

Rund vier Meter ist es hoch und bietet Mehlschwalben, Mauerseglern sowie Haussperlingen Brutplätze: das neue Schwalbenhaus in Merzig. Christoph Braunberger vom Naturschutzbund Saar (NABU) lobte ausdrücklich das realisierte Bauprojekt.

Diese Maßnahme für die bedrohten Vögel sei als vorbildliche Handlung gegen den weiteren Rückgang von Siedlungsvögeln im Saarland zu werten. Zudem hoffe der NABU, dass die bald zurückkehrenden Schwalben ihr neues Zuhause als Ersatzquartier annehmen.

Übrigens: Der NABU Saarland unterstützt mit dem vom saarländischen Umweltministerium finanziell geförderten Projekt "Schwalben willkommen 2020" Bauherren bei der Schaffung von neuen Niststätten durch fachkundige Beratung.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des NABU Saarland, 02.04.2020

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