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mit dpa/lrs

Saarland: Bisher 15 Millionen Euro Soforthilfe ausgezahlt

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Kleinunternehmen im Saarland können auf die Soforthilfe der Regierung zurückgreifen. Foto: Uwe Zucchi/dpa-Bildfunk

Das Saarland hat wegen der Corona-Krise bereits rund 15 Millionen Euro als Soforthilfe an etwa 3.500 Kleinunternehmer ausgezahlt. Insgesamt sind nach Angaben des saarländischen Wirtschaftsministeriums bisher 10.000 Anträge auf das Zuschussprogramm des Landes eingegangen.

"Wir können mit der Soforthilfe nicht ausgleichen, was jetzt an Umsätzen verloren geht. Aber eine kleine finanzielle Brücke bauen für diejenigen, die in existenzieller Not sind", sagte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) in einer Mitteilung vom Montag (6. April 2020).

Zusätzliche Hilfe vom Bund

Seit dem 1. April können Kleinunternehmer mit bis zu zehn Mitarbeitern zusätzlich einen Antrag auf Soforthilfe der Bundesregierung stellen. Von dieser Möglichkeit haben bislang noch einmal 5.000 Betroffene Gebrauch gemacht.

Für mittelständische Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern gibt es bei Überbrückungskrediten mittlerweile eine einhundertprozentige Risikoabsicherung durch den Bund. Dies sei ein "Lebensretter für viele Unternehmen", sagte der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am Montag. Die EU-Kommission hatte am vergangenen Freitag den Weg zur Erhöhung des Bürgschaftsrahmens frei gemacht.

Wichtig sei jetzt, "dass der Bund diesen Spielraum auch zügig nutzt, damit die Banken diese Kredite auch schnell ausgeben. Dadurch wären unsere mittelständischen Unternehmen schnell wieder liquide", so Hans. Die Landesregierung prüft darüber hinaus derzeit weitere Maßnahmen zur Stützung der saarländischen Wirtschaft.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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