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Coronavirus im Saarland: Infektionszahlen steigen auf 1.700

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Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Saarland ist weiter angestiegen. Symbolfoto: Sven Hoppe/dpa-Bildfunk

Aktuell liegt die Zahl der Infizierten bei 1.700

Damit steigt die Zahl der Infektionsfälle im Saarland auf 1.700. Das Gesundheitsministerium bestätigte heute 95 weitere positiv getesteten Personen. Die Daten beziehen sich auf die bis 18:00 Uhr von den Gesundheitsämtern gemeldeten Fälle.

Zahl der Corona-Toten steigt auf 32

Bislang sind 32 Menschen, bei denen das Coronavirus festgestellt wurde, im Saarland gestorben. Die Zahl der Corona-Toten stieg seit gestern um zwei. 

Aktuell sind 204 Personen im Saarland wegen einer Covid-19-Erkrankung in stationärer Behandlung. Davon liegen 64 auf der Intensivstation. Jedoch steigt auch die Zahl der genesenen Saarländer weiter an. 452 Menschen, bei denen das Virus bestätigt wurde, gelten inzwischen als geheilt. Mehr als doppelt so viele als noch am gestrigen Montag (205).

Corona-Fälle im Saarland nach Landkreisen

Die meisten Fälle hat laut Gesundheitsministerium nach wie vor der Regionalverband Saarbrücken zu verzeichnen: Hier haben sich 698 mit Sars-Cov-2 angesteckt. Der Großteil davon (384 Fälle) in der Landeshauptstadt selbst, gefolgt von Püttlingen mit 86 Fällen und Völklingen mit 63 Fällen. 318 Fälle gibt es im Kreis Saarlouis, 255 im Saarpflaz-Kreis. Im Landkreis Neunkirchen wurden 165 Personen positiv auf das Coronavirus getestet, im Landkreis Merzig-Wadern 137. Die wenigsten bestätigten Corona-Infektionen meldete der Kreis St. Wendel mit 127 Infizierten.

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die gestorben sind und mit dem Coronavirus infiziert waren. Sie zeigt nicht an, ob eine Person direkt durch das Virus getötet wurde, sondern lediglich, ob Sars-CoV-2 bei der Person nachgewiesen wurde.

Verwendete Quellen:
- Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums
- eigene Berichte

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Coronavirus im Saarland: Aktuelle Meldungen vom Dienstag

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Laut Tobias Hans besteht aufgrund der Infektionszahlen im Saarland wenig Aussicht auf eine schnelle Lockerung der Corona-Maßnahmen. Foto: Oliver Dietze/dpa

Coronavirus im Saarland: Aktuelle Zahlen

Laut Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums gibt es im Saarland bereits 1.700 bestätigte Corona-Infektionen. 32 am Coronavirus erkrankte Menschen im Saarland sind infolge der Infektion gestorben. Mehr Informationen zu den aktuellen Zahlen findet ihr unter: "Coronavirus im Saarland: Infektionszahlen steigen auf 1.700"

82 Millionen Euro Soforthilfe für saarländischen Mittelstand

Bislang gab es im Saarland Corona-Soforthilfen nur für Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern. Ein neues Zuschussprogramm soll jetzt auch größeren Unternehmen unter die Arme greifen. "82 Millionen Euro Soforthilfe für saarländischen Mittelstand".

Tobias Hans: Keine Lockerung der Corona-Maßnahmen in Aussicht

Nach Ansicht des saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans besteht in Anbetracht der aktuellen Infektionszahlen keine Hoffnung auf schnelle Lockerung der Anti-Corona-Maßnahmen. Die umfangreichen Ausgangsbeschränkungen sollen im Saarland bis mindestens 20. April 2020 gelten. Mehr dazu unter: "Tobias Hans: Infektionszahlen geben derzeit keine schnelle Aussicht auf Lockerung her".

Coronavirus in fünf Saarbrücker Altenheimen

Im Regionalverband Saarbrücken hat das Coronavirus gleich fünf Altenheime erreicht. Mehr als 80 Bewohner wurden inzwischen positiv auf das Coronavirus getestet. Da die Betroffenen aufgrund ihres Alters als Risikopatienten gelten, ist die Ausbreitung in den Altenheimen besonders gefährlich. Die Details: "Regionalverband: Über 80 Corona-Fälle in Altenheimen".

Gesundheitsministerium will Bewohner von Pflegeeinrichtungen besser schützen

Das saarländische Gesundheitsministerium will die Bewohner von Altenheimen und Behinderteneinrichtungen stärker vor der Coronavirus-Ausbreitung schützen. Dafür hat das Ministerium einen "Protection-Plan" aufgestellt, der unter anderem den Umgang von Patienten und Personal regelt. Mehr unter: "Corona im Saarland: Gesundheitsministerium will Altenheim-Bewohner besser schützen".

Coronavirus im Saarland: Bislang rund 25.000 Abstriche - Wer wird getestet?

Bislang wurden im Saarland rund 25.000 Abstriche für einen möglichen Coronavirusnachweis genommen. In diesem Zusammenhang weist das saarländische Gesundheitsministerium nochmals auf die Kriterien für eine Testung hin. "Coronavirus im Saarland: Bislang rund 25.000 Abstriche - Wer wird getestet?".

Helfer für Tafeln gesucht

Zweimal die Woche will die Tafel mit ihren Stellen in Homburg und St. Ingbert bedürftigen Menschen unter die Arme greifen. Dienstags und donnerstags soll es Notausgaben geben, an denen Schulobst verteilt wird. Ehrenamtliche Helfer werden jetzt gesucht. Hier geht es zum Artikel: "Tafeln in Homburg und St. Ingbert starten Notausgaben - Ehrenamtliche Helfer gesucht".

Saarland: Große Supermärkte öffnen an Osterfeiertagen nicht

Im Saarland dürfen Geschäfte aufgrund der neuen Corona-Verordnung auch an Feiertagen öffnen. An Ostern wollen die größten Ketten diese Möglichkeit allerdings nicht nutzen. Mehr: "Große Supermärkte an Osterfeiertagen im Saarland nicht geöffnet".

Saar-Politiker fordern Öffnung der Grenzen

Seit Wochen sind einige kleine Grenzübergänge im Saarland zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie geschlossen. Politiker von SPD, Linke und AfD verlangen jetzt eine Öffnung. Die CDU hält dagegen. "Saar-Politiker fordern Öffnung der Grenzen".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Fluch oder Segen: Kind sein in der Corona-Krise

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Foto: Michal Jarmoluk/Pexels

Die Corona-Krise bestimmt derzeit unseren Alltag. Täglich stellen wir uns in diesem Zusammenhang Fragen und schlagen uns mit Ängsten und Sorgen herum. Wann erlangen wir wieder etwas Normalität? Wann dürfen wir wieder Freunde treffen oder ins Restaurant gehen?

Auch die Jüngsten in unserer Gesellschaft werden durch die Corona-Krise vor besondere Herausforderungen gestellt: Kinder und Jugendliche sind sehr empfänglich für Einflüsse, die auf sie niederprasseln. Zunächst gehen sie in der Regel zwar unbefangen mit Neuem um - die drastischen Veränderungen ihrer gewohnten Lebensumstände, denen sie in der Corona-Krise ausgesetzt sind, könnten jedoch Ängste und seelische Belastungen zur Folge haben. Gerade die soziale Isolation von Freunden und Schule und Kita kann für sehr junge Menschen ein ernsthaftes Problem darstellen.

Mit der Villa durch die Zeit - per Live-Stream

Wie gehen Kinder und Jugendliche mit dieser außergewöhnlichen Situation um und kann ihre gesunde Entwicklung dadurch zu Schaden kommen – das fragen sich vor allem Eltern. In der Reihe „Mit der Villa durch die Zeit“ hat die Villa Lessing – Liberale Stiftung Saar in Saarbrücken bereits mehrere Aspekte der Corona Krise explizit beleuchtet und Experten zu den jeweiligen Themen befragt. Handwerk , Kunst, Studium oder Veranstaltungen wurden im Zusammenhang mit der Pandemie bereits auf dem Online-Podium der Villa von verschiedenen Fachleuten erörtert. Per Live-Stream hat das Publikum natürlich immer die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit den Experten zu diskutieren.

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Foto: Villa Lessing

Fachvortrag in  der Villa Lessing

Eine Fachveranstaltung der Villa Lessing – Liberale Stiftung Saar in Saarbrücken widmet sich der Situation von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Krise – und hat einen interessanten Gesprächspartner zu Gast.

ONLINE AUS DER VILLA am Mittwoch, 20.05.2020 ab 19 Uhr:

 "CORONA UND DIE ENTWICKLUNGSFOLGEN VON KINDERN UND JUGENDLICHEN DURCH DEN SHUTDOWN"

Gast: Onur Kirik, Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut an der Klinik für Kinder- u. Jugendpsychiatrie, Psychotherapie u. Psychosomatik Kleinblittersdorf
Moderator: Dr. Andreas Kindel, Chef vom Dienst der SR-Hörfunk-Nachrichten

Verlieren Kinder in der Corona-Krise am meisten? Werden sie vielleicht sogar durch das in der Krise erlebte nachhaltig geprägt? Wie können Eltern dazu beitragen, dass ihr Kind „Corona-Begleiterscheinungen“ wie soziale Isolation, Verlust gewohnter Umfelder wie Schule und Kita .o.ä möglichst gut verkraftet? Das und mehr gibt's am 20.05.2020 aus der Villa Lessing. Wie bei allen Experten-Gesprächen sind die Zuschauer der Video-Sessions eingeladen, sich online zu beteiligen.

>>> Live auf der Facebook-Seite der Villa Lessing und im Anschluss auf der >>> Homepage der Villa.

Diskussion erwünscht!

Diese Themen liegen vielen Saarländerinnen und Saarländern besonders am Herzen - und die Villa Lessing möchte mit Euch ins Gespräch kommen. Die Experten beantworten deshalb gerne Fragen. Diese können vorab oder während der Sendezeit an >>> veranstaltungen@villa-lessing.de oder auf >>> Facebook direkt gestellt werden.

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Foto: Villa Lessing

KONTAKT:

Villa Lessing
Lessingstraße 10
66121 Saarbrücken
Telefon: (0681) 967080
Internet: www.villa-lessing.de
E-Mail: info@villa-lessing.de

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82 Millionen Euro Soforthilfe für saarländischen Mittelstand

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Unternehmen mit bis zu 100 Mitarbeitern sollen von der neuen Soforthilfe profitieren. Symbolfoto: Monika Skolimowska/dpa-Bildfunk

Das Saarland will jetzt auch mittelgroßen Unternehmen unter die Arme greifen. Wie das Wirtschaftsministerium am Dienstag (7. April 2020) mitteilte, werden die Hilfen der Regierung auf bis zu 137 Millionen Euro aufgestockt.

Hilfe für mittlere Unternehmen

So sollen auch Firmen mit elf bis 100 Beschäftigten profitieren. Das neue Zuschussprogramm sieht drei Stufen vor: Unternehmen mit elf bis 24 Mitarbeitern sollen bis zu 15.000 Euro bekommen, Firmen mit 25 bis 49 Beschäftigten bis zu 20.000 Euro. Unternehmen mit 50 bis 100 Beschäftigten dürfen auf bis zu 25.000 Euro hoffen. Anträge für die Hilfen können ab der kommenden Woche gestellt werden.

Voraussetzung für einen Zuschuss ist, dass eine Firma durch die Corona-Krise in existenzielle Bedrohung geraten ist. Bislang konnten nur kleine Unternehmen von Soforthilfen profitieren, jetzt auch größere. "Wir wollen, dass es auch nach dieser Krise einen funktionierenden Mittelstand und Arbeitsplätze für die Saarländerinnen und Saarländer gibt", so Ministerin Anke Rehlinger (SPD).

24.000 Firmen können Antrag stellen

Die Summe der wirtschaftlichen Hilfen der Regierung erhöht sich mit den neuen Zuschüssen auf bis zu 137 Millionen Euro. 30 Millionen Euro seien für die Kleinunternehmer-Soforthilfe vorgesehen, 25 Millionen Euro für das vom Land verbürgte Kreditprogramm und weitere 82 Millionen Euro für die Soforthilfe für mittlere Unternehmen. Hinzu kommt das Milliardenprogramm des Bundes, so das Wirtschaftsministerium. Insgesamt sollen über 24.000 saarländische Unternehmen mit knapp 190.000 Arbeitsplätzen Anträge stellen können.

Finanzminister Peter Strobel (CDU) sagte: "Wir gehen damit an die Grenzen unseres Machbaren. Aber für uns ist klar: Wir kommen nur gemeinsam durch diese Krise hindurch und wir stehen auch jetzt an der Seite unserer saarländischen Unternehmerinnen und Unternehmer."

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Wirtschaftsministeriums, 07.04.2020

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Coronavirus im Saarland: Bislang rund 25.000 Abstriche - Wer wird getestet?

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Das Saar-Gesundheitsministerium informiert derzeit nochmals über die Kriterien des Robert-Koch-Instituts für eine Testung auf Covid-19. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Brian Inganga

Nach Angaben des Saar-Gesundheitsministeriums kam es hierzulande bislang zu rund 25.000 Corona-Abstrichen. Doch wer wird eigentlich getestet? In einer aktuellen Pressemitteilung informiert das Ministerium nochmals über die Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI).

Kriterium 1

"Es werden Patienten getestet, bei denen ein begründeter Verdacht besteht, an Covid-19 erkrankt zu sein", heißt es in der Mitteilung. Dies sei dann der Fall, wenn sogenannte respiratorische Symptome (Husten oder Atemnot jeder Schwere verbunden mit Fieber) gleichzeitig mit Kontakt zu einem nachgewiesenen Covid-19-Erkrankungsfall bestehen. Der entsprechende Kontakt müsse innerhalb der letzten 14 Tage vor Symptombeginn stattgefunden haben. 

Kriterium 2

Ein begründeter Verdacht bestehe auch bei Patienten, "bei denen vom Arzt eine virusbedingte Lungenentzündung vermutet wird und im direkten Umfeld vermehrt Patienten aufgefallen sind, die ebenfalls an einer Lungenentzündung erkrankt sind". Auch in diesem Fall sei eine Abstrichuntersuchung auf Covid-19 durchzuführen.

Ausnahmen

Menschen, die nicht nach den oben genannten Kriterien als Verdachtsfall gelten, können laut RKI ebenso in eine Testung eingeschlossen werden - wenn keine Alternativdiagnose festgestellt wird. Damit gemeint: der Ausschluss aller üblichen Erkrankungen mit ähnlicher Symptomatik.

Darüber hinaus sollten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die respiratorische Symptome der Atemwege haben und in Krankenhäusern, Praxen oder in der Pflege arbeiten, getestet werden. Gleichermaßen gelte dies für Menschen mit Symptomen und gleichzeitig chronischen Erkrankungen, die ein Risiko haben, einen schweren Krankheitsverlauf zu erfahren.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Gesundheitsministeriums, 07.04.2020

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Saarland: Große Supermärkte öffnen an Osterfeiertagen nicht

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Kassierer der großen Einzelhandelsketten dürfen sich an Ostern auf Ruhetage freuen. Foto: Sven Hoppe/dpa-Bildfunk

Die großen Einzelhandelsketten bleiben an Ostern im Saarland geschlossen. Das ergab eine Umfrage von SOL.DE. "Globus", "Rewe", "Real", "Aldi Süd", "Lidl" und "dm" teilten mit, an Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag nicht öffnen zu wollen.

Die Möglichkeit dazu hätten sie: Die Corona-Verordnung der saarländischen Landesregierung erlaubt es manchen Geschäften, an Feiertagen zwischen 09.00 und 15.00 Uhr offen zu haben. Doch die großen Ketten gönnen den Mitarbeitern ihre Ruhetage.

"Unsere Mitarbeiter brauchen diese Zeit zur Erholung und haben die freien Tage mehr als verdient", so "Real"-Pressesprecher Markus Jablonski. Auch die Drogerie-Kette "dm" erteilte einer Öffnung an Ostern eine Absage. "Wir wollen unseren Kolleginnen und Kollegen ermöglichen, bei ihren Familien sein zu können", so Christoph Werner, Vorsitzender der "dm"-Geschäftsführung auf SOL.DE-Anfrage.

Ähnlich begründet das "Globus": "Wir wollen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Ruhetag ermöglichen", so Prof. Horst Lang, Leiter der Qualitätssicherung. Das Unternehmen behalte sich eine Verlängerung der Öffnungszeiten an Gründonnerstag und Karsamstag allerdings für den Bedarfsfall vor.

Aldi verlängert Öffnungszeiten

"Aldi Süd" teilte mit, an diesen beiden Tagen früher öffnen zu wollen. Einkaufen geht dann schon ab 07.00 Uhr. Dadurch solle eine Entzerrung der Ostereinkäufe erreicht werden.

"Lidl" bleibt bei den üblichen Öffnungszeiten, will aber einen großen Kundenandrang vermeiden. "Wir bitten unsere Kunden, ihre Einkäufe auf die gesamten Öffnungszeiten und gegebenenfalls auf mehrere Tage zu verteilen", heißt es aus der Pressestelle.

"Edeka" antwortete auf unsere Anfrage nicht, sagte aber der "Deutschen Presse-Agentur": "Unsere Märkte bleiben an den Osterfeiertagen geschlossen." Schon jetzt seien viele Mitarbeiter an den Grenzen der Belastbarkeit.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- eigener Bericht
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarbrücker Hotel lässt Zimmer als Büros nutzen

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Wer lieber nicht im Home-Office arbeiten will, kann die Zimmer des Saarbrücker Hotels Am Triller nutzen. Foto: Hotel am Triller

Not macht erfinderisch: Das dachte sich auch Björn Gehl-Bumb, der das Hotel Am Triller in Saarbrücken betreibt. Weil sein Haus aufgrund der aktuellen Corona-Bestimmungen keine touristischen Gäste empfangen darf, wandelte der Chef Zimmer des Hotels kurzerhand in Büros um. Passenderweise nennt sich das Angebot "Schaffhausen."

Die "Hotel-Offices" sollen jetzt Menschen nutzen können, die lieber nicht in den eigenen vier Wänden arbeiten wollen. Home-Office bringe oft Stress, eine unzureichende Internetverbindung oder nicht abgetrennte Räume mit sich. "Viele haben zu Hause einfach schlechte Arbeitsbedingungen", so Björn Gehl-Bumb im Gespräch mit SOL.DE.

Im Hotel Am Triller soll es solche Probleme nicht geben: Es wirbt mit High-Speed-Internet, Freiräumen und einem modernen Ambiente. Auch ein eigenes Badezimmer und ein Parkplatz sind im "Hotel-Office" dabei. 26 der 106 Zimmer können zurzeit als Büro genutzt werden.

Die Preise für einen Tag gehen bei 29 Euro für ein 18-Quadratmeter-Zimmer los. Dafür kann im Hotelzimmer dann von 07.00 bis 19.30 Uhr gearbeitet werden. Auch Übernachtungen sind möglich, hier gibt es gesonderte Angebote. Aus touristischen Gründe dürfe man zurzeit in Hotels nicht schlafen. Aus geschäftlichen Gründen allerdings schon, so Gehl-Bumb. Bislang habe es schon mehrere Anfragen für ein "Hotel-Office gegeben", hauptsächlich hätten sich Freiberufler dafür interessiert.

Übrigens: Wer möchte, darf auch seinen Hund mit ins "Hotel-Office" mitbringen. Einer hippen Büro-Atmosphäre steht also nichts im Wege.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

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dpa/lrs

Bis zu 25 Grad im Saarland erwartet

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Temperaturen über 20 Grad sind in den nächsten Tagen im Saarland zu erwarten. Foto: Felix Kästle/dpa-Bildfunk

Auf eine warme und sonnige Woche können sich die Einwohner im Saarland freuen, bevor es zu Ostern etwas kühler und wechselhafter wird. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) werden Mittwoch (8. April) und Donnerstag mit 22 bis 25 Grad sowie Sonnenschein die wärmsten Tage der Woche.

Auch am Freitag können die 25 Grad örtlich noch erreicht werden. Ab Samstag steigt dann das Schauerrisiko bei immer noch warmen 20 bis 25 Grad. Am Ostersonntag sinken die Temperaturen bei wechselhaftem Wetter auf maximal 20 Grad. Der Ostermontag wird laut DWD mit 14 bis 18 Grad etwas kühler. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Corona im Saarland: Gesundheitsministerium will Altenheim-Bewohner besser schützen

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Das saarländische Gesundheitsministerium will Bewohner von Pflegeeinrichtungen stärker vor dem Coronavirus schützen. Symbolfoto: Jonas Güttler/dpa

Im Hinblick auf die aktuelle Corona-Pandemie gelten insbesondere ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen als Risikogruppe. Bei diesen sogenannten "vulnerablen Personen" ist die Gefahr eines schweren oder gar tödlichen Krankheitsverlaufs deutlich höher als bei gesunden, jüngeren Menschen.

Saar-Gesundheitsministerium will Risikopatienten stärker schützen

Um die Patienten in Pflege- und Behinderteneinrichtungen besser zu schützen, hat das saarländische Gesundheitsministerium nun einen "Protection Plan" erstellt. Dieser regelt unter anderem den Umgang von Patienten und Personal in den Einrichtungen. Zudem gibt der Plan Quarantäne- und Handlungsempfehlungen. Laut Angaben des Gesundheitsministeriums ist das Konzept auf den Bereich der Altenpflegeeinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen fokussiert.

Hygienemaßnahmen sollen ausgeweitet werden

Die Hygienemaßnahmen sollen sowohl bei Pflegepersonal als auch den Bewohnern der Einrichtungen weiter ausgebaut werden. So enthält der Plan auch die strikte Trennung von Covid-19-Patienten beziehungsweise Verdachtsfällen von den restlichen Bewohnern.

Zudem beinhaltet er Vorgaben zur Benutzung von Schutzmasken. Laut Angaben des Gesundheitsministeriums wurden hierfür bereits 11.200 FFP2-Masken sowie 30.000 einfache OP-Masken an die Saarländische Pflegegesellschaft ausgegeben. Auch Behinderteneinrichtungen haben laut Ministeriumsangaben 20.000 OP-Masken erhalten.

Covid-19-Testung bei Neuaufnahmen

Der Protection-Plan enthält weiterhin die Vorgabe, dass bei allen Neuaufnahmen in die betroffenen Pflegeeinrichtungen unverzüglich eine Testung auf Covid-19 erfolgen muss. Diese Proben sollen im Rahmen der Corona-Auswertung dann vorrangig behandelt werden, um die Testergebnisse ohne größere Verzögerungen zu erhalten.

Quarantänebereiche für Pflegeeinrichtungen

Zudem sollen die Pflegeeinrichtungen Isolations- und Quarantänebereiche in "einer für die Bewohnerzahl angemessenen Größe" vorbereiten, wie es in einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums heißt. Hier sollen vor allem Personen betreut werden, die als Corona-Verdachtsfälle gelten, weil sie beispielsweise aus einem Krankenhaus wiederaufgenommen worden sind.

Für die Patienten im Quarantänebereich soll Personal bestimmt werden, dass sich ausschließlich um die Personen in diesem isolierten Bereich kümmert. Diese Mitarbeiter sollen dann auch regelmäßig auf Covid-19 getestet werden.

"Bereichsübergreifender Personaleinsatz" möglich

Um die Versorgung und Betreuung der Einrichtungsbewohner auch in dieser schwierigen Lage sicherzustellen, ist laut Gesundheitsministerium ein "bereichsübergreifender Personaleinsatz" möglich. So könnten laut Ministerium beispielsweise Mitarbeiter der Eingliederungshilfe, die über notwendige medizinische oder pflegerische Qualifikationen verfügen, auch außerhalb der Eingliederungshilfe eingesetzt werden. Die Koordination dieses Personaleinsatzes erfolge über das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie.

Sonderkontrollen durch Heimaufsicht möglich

Im Zuge des "Protection-Pans" seien laut Angaben des Gesundheitsministeriums auch Sonderkontrollen durch die saarländische Heimaufsicht vorgesehen. Diese beinhalten die Prüfung der Belegung der Einrichtungen sowie der Personalsituation.

Bachmann: "Schutz vulnerabler Gruppen im Vordergrund"

Gesundheitsministerin Monika Bachmann erklärte im Rahmen einer Mitteilung zum "Protection-Plan" am heutigen Dienstag (7. April 2020): "Angesichts der aktuellen Corona-Situation und der Anfälligkeit älterer und vorerkrankter Menschen steht der Schutz vulnerabler Gruppen im Vordergrund. Ziel des Protection-Planes ist es, Infektionen in den Einrichtungen zu vermeiden, um Masseninfektionen vorzubeugen. Sollte es zu erhöhten Ansteckungen kommen, beinhaltet der Plan Maßnahmen, um zielgerichtet und schnell reagieren zu können und die Infektionen einzudämmen".

"Protection-Plan" als Handlungsempfehlung

Der Protection-Plan ist laut Angaben des Gesundheitsministeriums als Handlungsempfehlung zu verstehen. Die konkret zu ergreifenden Maßnahmen seien abhängig von den individuellen Situationen der Einrichtungen. Alle Maßnahmen müssen laut Ministerium in Rücksprache mit dem zuständigen Gesundheitsamt durchgeführt werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums vom 07.04.2020

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A1 ab Mittwoch voll gesperrt - Behinderungen möglich

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Für die A1 hat der Landesbetrieb für Straßenbau Saar eine Vollsperrung angekündigt. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Jan Woitas

Aufgrund von Asphaltarbeiten auf der A1 kommt es ab Mittwoch zu einer Vollsperrung. Davon betroffen ist nach Angaben des Landesbetriebs für Straßenbau Saar (LfS) die Fahrbahn in Fahrtrichtung Trier zwischen der AS Illingen (142) und der AS Eppelborn (141).

Die Sperrung beginnt um 19.00 Uhr und soll bis Freitag (10. April 2020), 12.00 Uhr, eingerichtet bleiben. Eine Umleitungsstrecke ist laut LfS über die L141 Uchtelfangen und die L112 Wustweiler sowie Dirmingen bis zur AS Eppelborn ausgeschildert. 

Verkehrsstörungen möglich

"Der LfS rechnet während der Bauzeit mit geringfügigen Verkehrsstörungen", heißt es in der Mitteilung. Verkehrsteilnehmern wird daher empfohlen, auf die Verkehrsmeldungen im Rundfunk zu achten sowie etwaige Störungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen. Darüber hinaus sei es sinnvoll, eine angemessene Fahrzeit für die Umleitungsstrecke einzuplanen.

Aktuelle Verkehrsmeldungen gibt's im SOL.DE-Ticker

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landesbetriebs für Straßenbau Saar, 07.04.2020

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Regionalverband: Über 80 Corona-Fälle in Altenheimen

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Mehr als 80 Bewohner von Altenpflegeheimen im Regionalverband Saarbrücken sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Foto: Christoph Schmidt/dpa-Bildfunk

Im Regionalverband Saarbrücken sind fünf Altenpflegeheime vom Coronavirus betroffen. Insgesamt habe es bei mehr als 80 Bewohnerinnen und Bewohnern positive Tests gegeben, so Pressesprecher Lars Weber am Montag (6. April 2020).

Fünf Einrichtungen betroffen

Des Weiteren seien mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erkrankt. Rund die Hälfte der Fälle sei in der AWO-Seniorenresidenz "Viktoria" in Püttlingen gemeldet. Weitere Erkrankte befinden sich im Caritas-Seniorenhaus in Saarbrücken-Bischmisheim, im Egon-Reinert-Haus der Stiftung Saarbrücker Altwohnstift sowie im Seniorenzentrum Johanna-Kirchner-Haus und im Seniorenheim der Barmherzigen Brüder in Kleinblittersdorf.

Die Einrichtungen stehen laut Regionalverband vorsorglich unter Quarantäne. Der Verband betonte, umgekehrt seien aber auch knapp 90 Prozent der 47 Senioren-Einrichtungen im Regionalverband "noch nicht von Corona-Erkrankungen betroffen".

Altenheime stehen vor Dilemma

Weitere Ansteckungen sollen verhindert werden, indem alle Schutz- und Hygienemaßnahmen umgesetzt werden - trotz des damit verbundenen Dilemmas: "Schirmt man besonders gefährdete Menschen konsequent von der Außenwelt ab und minimiert die Kontakte untereinander, sind sie zwar vom Virus geschützt, aber der Einsamkeit ausgesetzt", sagt Pressesprecher Weber. Zudem erhöhe sich der personelle Aufwand für die Einrichtungen enorm.

Das Gesundheitsamt des Regionalverbands hat aus den eigenen Beständen jetzt 2.000 FFP2-Masken an die Saarländische Pflegegesellschaft geschickt. Diese sollen an die Seniorenheime verteilt werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 07.04.2020

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Tafeln in Homburg und St. Ingbert starten Notausgaben: Ehrenamtliche Helfer gesucht

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Das Schulobst im Saarland soll jetzt an Bedürftige gehen. Symbolfoto: Sven Hoppe/dpa-Bildfunk

Die Tafeln in Homburg und St. Ingbert suchen ehrenamtliche Mitarbeiter, die ab dem kommenden Gründonnerstag (9. April 2020) bei der Notausgabe helfen. Aufgrund der derzeitigen Einschränkungen sei ein Normalbetrieb der Tafel nicht möglich. Zumindest dienstags und donnerstags will die Tafel notleidenden Menschen jetzt trotzdem helfen.

Sie können das Schulobst, dass das Verbraucherschutzministerium spendet, an diesen Tagen von 11.00 bis 12.00 Uhr an den Ausgabestellen in Homburg und St. Ingbert abholen. Die Abgabe an Bedürftige erfolge nach Haushaltsgröße, so die Tafel.

Wer mithelfen möchte, soll sich mit Angabe der Telefonnummer bei tafel-homburg@web.de melden. Es werden zwei Teams gebildet, sodass in jeder Lebensmittel-Ausgabe jeweils etwa acht Personen einmal in der Woche zusammenarbeiten.

Verwendete Quellen:
- Website der Tafel Homburg
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mit dpa

Tobias Hans: Infektionszahlen geben derzeit keine schnelle Aussicht auf Lockerung her

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Tobias Hans hält eine verfrühte Lockerung der Ausgangsbeschränkung für falsch. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Österreich will seine drastischen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus direkt nach Ostern langsam lockern. Deutschland setzt das allerdings nicht unter Zugzwang, sagte Tobias Hans (CDU) laut "dpa" dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Unsere Infektionszahlen geben derzeit keine schnelle Aussicht auf Lockerung her", so Hans.

Demgemäß halte man an dem bisherigen Zeitplan fest. Am Dienstag nach Ostern (14. April) wollen die Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Angela Merkel über das weitere Vorgehen beraten. Das Saarland hatte seine umfangreichen Ausgangsbeschränkungen wegen der Ausbreitung des Coronavirus zuletzt bis einschließlich 20. April verlängert.

Lockerungen in Österreich

In Österreich hatte Bundeskanzler Sebastian Kurz erläutert, wie dort nach Ostern der langsame Weg zurück in Richtung Normalität beginnen soll. Ziel sei es, dass ab dem 14. April kleine Geschäfte sowie Bau- und Gartenmärkte unter strengen Auflagen wieder öffnen dürfen. Ab dem 1. Mai sollen zudem alle Geschäfte, Einkaufszentren und Friseure wieder öffnen dürfen. Frühestens Mitte Mai folgen Hotels und die Gastronomie.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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dpa/lrs

Saar-Politiker fordern Öffnung der Grenzen

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Kleine Grenzübergänge wie dieser im Rehlingen-Siersburger Bezirk Biringen sind zurzeit geschlossen. Foto: BeckerBredel

Spitzenpolitiker von SPD, Linken und AfD im Saarland haben am Montag (6. April 2020) die Öffnung der Grenzen zu Frankreich gefordert. Einige kleinere Übergänge waren wegen der Corona-Pandemie geschlossen worden, an anderen wird kontrolliert.

"Es ist nicht zumutbar, dass Pendler riesige Umwege zu ihrem Arbeitsplatz fahren müssen", sagte SPD-Fraktionschef Ulrich Commerçon vor Journalisten. Er glaube nicht, dass die "Schärfe" an den Grenzen sinnvoll sei.

"Wir sind darauf angewiesen, dass unsere saarländische Grenze durchlässig ist", sagte er. Sollte man Erleichterungen beschließen, sei es am sinnvollsten, als allererstes die extremen Beschränkungen hier wieder aufzuheben. "Ich bin überzeugt, an manchen Stellen hat es die Krise sogar noch verschärft", so Commerçon.

Linke: Mehr Fingerspitzengefühl

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Linken, Jochen Flackus, forderte, dass an den Grenzen auch verbal "abgerüstet" und bei den Kontrollen im Sinne der deutsch-französischen Freundschaft "mehr Fingerspitzengefühl" aufgebracht werde. Es könne nicht im Interesse von irgendjemandem liegen, "dass das, was wir uns hier in vielen Jahren an grenzüberschreitender Zusammenarbeit erarbeitet haben, durch solche Situationen in Gefahr gebracht wird."

Die AfD betonte, nie die Grenzschließungen befürwortet zu haben, sich jedoch dafür ausspreche, alle Übergänge zu kontrollieren.

Funk: Schließungen sinnvoll

CDU-Fraktionschef Alexander Funk hingegen bezeichnete die Schließungen, die in der Kompetenz des Bundes stünden, als sinnvoll. Der Gesundheitsschutz der Bevölkerung müsse Vorrang haben. "Als überzeugter Europäer tut es zwar weh, wenn die Grenzen geschlossen sind. Aber rund 600 Zurückweisungen an der französisch-saarländischen Grenze zeigen auch, dass es notwendig ist, dass kontrolliert wird."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Dutzende Feuerwehrleute kämpfen gegen Waldbrand in Jägersfreude an

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Hier zu sehen: die in Brand geratene Waldfläche in Jägersfreude. Foto: Facecook/Feuerwehr Dudweiler

Am Nachmittag informierte eine Anruferin die Feuerwehr Saarbrücken über eine Rauchentwicklung in der Nähe des Krämerswegs in Jägersfreude. Daraufhin entsandte die Berufsfeuerwehr zunächst zwei Lösch- und ein Führungsfahrzeug an die Einsatzstelle.

"Bereits auf der Anfahrt wurde dem Einsatzleiter klar, dass aufgrund der Örtlichkeit und dem aufkommenden Wind mehr Einsatzmittel benötigt werden", heißt es in einer Pressemitteilung. Daraufhin alarmierte die Feuerwehr unter anderem ein spezielles Waldbrandlöschfahrzeug hinzu.

Löscharbeiten

Vor Ort stellte sich heraus, dass im Wald eine Fläche von rund 4.000 Quadratmetern brannte. Mit mehreren Löschrohren ging die Feuerwehr nach eigenen Angaben zur Brandbekämpfung vor. "Zur Wasserversorgung wurde eine 500 Meter lange Strecke mit Schläuchen verlegt", so die Mitteilung.

Nach etwa eineinhalb Stunden hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle. Anschließend wurden Nachlöscharbeiten durchgeführt. Vor Ort: rund 40 Feuerwehrkräfte sowie zwölf Fahrzeuge. Auch die Polizei befand sich mit zwei Kommandos im Krämersweg.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Feuerwehr Saarbrücken, 07.04.2020

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mit dpa/lrs

Saarland: Bisher 15 Millionen Euro Soforthilfe ausgezahlt

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Kleinunternehmen im Saarland können auf die Soforthilfe der Regierung zurückgreifen. Foto: Uwe Zucchi/dpa-Bildfunk

Das Saarland hat wegen der Corona-Krise bereits rund 15 Millionen Euro als Soforthilfe an etwa 3.500 Kleinunternehmer ausgezahlt. Insgesamt sind nach Angaben des saarländischen Wirtschaftsministeriums bisher 10.000 Anträge auf das Zuschussprogramm des Landes eingegangen.

"Wir können mit der Soforthilfe nicht ausgleichen, was jetzt an Umsätzen verloren geht. Aber eine kleine finanzielle Brücke bauen für diejenigen, die in existenzieller Not sind", sagte Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) in einer Mitteilung vom Montag (6. April 2020).

Zusätzliche Hilfe vom Bund

Seit dem 1. April können Kleinunternehmer mit bis zu zehn Mitarbeitern zusätzlich einen Antrag auf Soforthilfe der Bundesregierung stellen. Von dieser Möglichkeit haben bislang noch einmal 5.000 Betroffene Gebrauch gemacht.

Für mittelständische Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern gibt es bei Überbrückungskrediten mittlerweile eine einhundertprozentige Risikoabsicherung durch den Bund. Dies sei ein "Lebensretter für viele Unternehmen", sagte der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am Montag. Die EU-Kommission hatte am vergangenen Freitag den Weg zur Erhöhung des Bürgschaftsrahmens frei gemacht.

Wichtig sei jetzt, "dass der Bund diesen Spielraum auch zügig nutzt, damit die Banken diese Kredite auch schnell ausgeben. Dadurch wären unsere mittelständischen Unternehmen schnell wieder liquide", so Hans. Die Landesregierung prüft darüber hinaus derzeit weitere Maßnahmen zur Stützung der saarländischen Wirtschaft.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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