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Coronavirus im Saarland: Infektionszahlen steigen auf 1.842

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Die Zahl der Corona-Infektionen im Saarland steigt. Symbolfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB/dpa-Bildfunk

Aktuell liegt die Zahl der Infizierten bei 1.842

Damit steigt die Zahl der Infektionsfälle im Saarland auf 1.842. Das Gesundheitsministerium bestätigte heute 142 weitere positiv getesteten Personen. Die Daten beziehen sich auf die bis 18.00 Uhr von den Gesundheitsämtern gemeldeten Fälle.

Zahl der Corona-Toten steigt auf 35

Bislang sind 35 Menschen, bei denen das Coronavirus festgestellt wurde, im Saarland gestorben. Die Zahl der Corona-Toten stieg seit gestern um drei. 

Aktuell sind 179 Personen im Saarland wegen einer Covid-19-Erkrankung in stationärer Behandlung. Davon liegen 71 auf der Intensivstation. Jedoch steigt auch die Zahl der genesenen Saarländer weiter an. 502 Menschen, bei denen das Virus bestätigt wurde, gelten inzwischen als geheilt.

Corona-Fälle im Saarland nach Landkreisen

Die meisten Fälle hat laut Gesundheitsministerium nach wie vor der Regionalverband Saarbrücken zu verzeichnen: Hier haben sich 770 Personen mit Sars-Cov-2 angesteckt. Der Großteil davon (437 Fälle) in der Landeshauptstadt selbst, gefolgt von Püttlingen mit 91 Fällen und Völklingen mit 68 Fällen. 353 Fälle gibt es im Kreis Saarlouis, 262 im Saarpfalz-Kreis. Im Landkreis Neunkirchen wurden 169 Personen positiv auf das Coronavirus getestet, im Landkreis Merzig-Wadern 150. Die wenigsten bestätigten Corona-Infektionen meldete der Kreis St. Wendel mit 138 Infizierten.

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind.

Verwendete Quellen:
- Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums
- eigene Berichte

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Coronavirus im Saarland: Aktuelle Meldungen vom Mittwoch

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Auch die Zahl der Geheilten im Saarland wächst. Grafik: Pixabay

Mit einer Ausweitung der Coronavirus-Verordnung verbietet das Saarland jetzt Hausbesuche von Friseuren und Kosmetikern. Diese und weitere Informationen vom Mittwoch (8. April 2020) hat SOL.DE hier zusammengefasst.

Coronavirus im Saarland: Aktuelle Zahlen

Die Gesamtzahl der Coronavirus-Infektionen im Saarland liegt bei 1.842. Mehr: "Coronavirus im Saarland: Infektionszahlen steigen auf 1.842".

Hans: Höhepunkt der Corona-Krise steht noch bevor

Trotz der aktuellen Abflachung der Infektionskurve steht der Höhepunkt der Corona-Krise im Saarland laut Einschätzung von Ministerpräsident Hans noch bevor. Deshalb komme auch eine vorzeitige Lockerung der Corona-Maßnahmen nicht in Betracht. Mehr: "Tobias Hans: Höhepunkt der Corona-Krise steht noch bevor".

Rehlinger entschuldigt sich für Attacken gegen Franzosen

Nach Anfeindungen gegenüber Franzosen im Saarland hat sich Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger entschuldigt. Sie bezeichnete die Vorfälle als "beschämend". Ministerpräsident Tobias Hans verteidigte derweil die Grenzkontrollen zum Nachbarland. Zum Artikel: "Rehlinger entschuldigt sich für Attacken gegen Franzosen".

Saarland verbietet Hausbesuche von Friseuren und Kosmetikern

Im Saarland dürfen Dienstleister wie Friseure und Kosmetiker künftig keine Hausbesuche mehr machen. Ihre Tätigkeit wird vorerst verboten. Die Infos: "Saarland verbietet Hausbesuche von Friseuren und Kosmetikern".

Polizist soll Franzosen an Saar-Grenze beleidigt haben - Strafverfahren eingeleitet

An der Grenze zwischen Großrosseln und Petite Rosselle soll ein Polizist einen Franzosen beleidigt haben. So zumindest der Vorwurf des mutmaßlich Geschädigten. Zum Artikel: "Polizist soll Franzosen an Saar-Grenze beleidigt haben - Strafverfahren eingeleitet".

Womöglich keine Stromsperren für Saar-Privathaushalte

Um insbesondere Haushalte mit schwachem Einkommen zu unterstützen, sollen im Saarland Stromsperren aufgehoben werden. Mehr: "Womöglich keine Stromsperren für Saar-Privathaushalte".

Saarland investiert in Forschung, um Covid-19 einzudämmen

Zur Bewältigung der Corona-Pandemie will die saarländische Landesregierung verschiedene Forschungsprojekte vorantreiben. Die Infos: "Saarland investiert in Forschung, um Covid-19 einzudämmen".

Deutlich mehr Anzeigen über Onlinewache

Die Zahl der Anzeigen, die auf der saarländischen Onlinewache der Polizei eingehen, hat sich in der Corona-Krise mehr als verdoppelt. Mehr: "Deutlich mehr Anzeigen gehen über Onlinewache ein".

452 Menschen nach Infektion geheilt

Im Saarland gelten seit dem ersten Auftreten des Coronavirus inzwischen 452 Menschen als geheilt, bei denen das Virus mit einem Test nachgewiesen worden war. Den Artikel findet ihr hier: "Coronavirus im Saarland: Rund 450 Menschen nach Infektion geheilt".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
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Praktikum, Duales Studium, Ausbildung: Entscheide jetzt für deine Zukunft!

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Foto: Anastasiya Gepp

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Beste Zukunftschancen bei einem regionalen Unternehmen 

Die Sparkasse Saarbrücken ist ein starkes,regionales Unternehmen, mit dessen Hilfe du deine Zukunftsträume verwirklichen könntest: 

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Foto: Sparkasse Saarbrücken

Worauf kommt es an?

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Nina Leinenweber (Foto: Sparkasse Saarbrücken)

Nina Leinenweber zum Beispiel ist im 1. Ausbildungsjahr bei der Sparkasse Saarbrücken. Mutter und Tante der jungen Frau sind beide dort beschäftigt und haben über die Jahre viel Positives berichtet. Ihre Tätigkeit und der Kontakt mit Kunden gefallen Nina sehr: „Ich bin hauptsächlich am Kundenschalter tätig. Das ist sehr abwechslungsreich“. Die Bewerbung war unkompliziert: „Das war ehrlich gesagt total einfach! Ich schrieb eine Bewerbung und absolvierte den Online-Test und kurz darauf wurde ich auch schon zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.“

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Julian Ewerling (Foto: Sparkasse Saarbrücken)

Ninas Kollege Julian Ewerling ist schon fertiger Sparkassenfachwirt und arbeitet auch in seinem Beruf – gleichzeitig besucht er an drei Abenden pro Woche Seminare und Vorlesungen. „Mein Ziel ist der Bachelor“, erklärt er. „Die Sparkasse Saarbrücken fördert mich auf meinem Weg in vielerlei Hinsicht. Das ist sehr motivierend“. Derzeit berät und begleitet er seine Kundinnen und Kunden in allen finanziellen Belangen – und ist außerdem Ansprechpartner für Kolleginnen und Kollegen in Sachen Online-Banking.

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Albina Kashtanjeva (Foto: Sparkasse Saarbrücken)

Albina Kashtanjeva wollte eigentlich Wirtschaftspädagogin werden –und ist dann über Umwege bei der Sparkasse Saarbrücken gelandet. Die Sauerländerin fühlt sich gut aufgehoben: „Ich fühle mich hier sehr wohl – sowohl bei meinem Arbeitgeber als auch in Saarbrücken. Hier liegt meine Zukunft“.

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Logo: Sparkasse Saarbrücken

KONTAKT:
Sparkasse Saarbrücken
Neumarkt 17
66117 Saarbrücken
Tel: (0681) 504-2411
Internet: https://www.sparkasse-saarbruecken.de 

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mit dpa/lrs

Rehlinger entschuldigt sich für Attacken gegen Franzosen

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Im Saarland ist es in mehreren Fällen zu Anfeindungen gegenüber Franzosen gekommen. Foto: Christian Charisius/dpa-Bildfunk

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) hat sich für vereinzelte anti-französische Beschimpfungen und Attacken im Saarland entschuldigt. Die verschärften Grenzkontrollen im Zuge der Corona-Krise hätten "zu beschämenden Auswüchsen in der Grenzregion geführt", sagte die Politikerin am Mittwoch (8. April 2020).

Unter Hinweis auf Berichte, wonach Franzosen im Saarland beschimpft und deren Autos mit Eiern beworfen worden seien, sagte sie: "Ich entschuldige mich für diese Einzelfälle." Sie halte das auch in einer Ausnahmesituation für unwürdig. "Wer so etwas tut und die derzeitige Notsituation für Ressentiments missbraucht, der versündigt sich auch an der Freundschaft zu Franzosen und Französinnen."

Hans verteidigt Grenzkontrollen

Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) verteidigte die Grenzkontrollen wegen der hohen Zahl von Infektionen im Osten Frankreichs und wegen der vielen Berufspendler aus Frankreich. Es sei an der Grenze deswegen nötig, "dass man da genau hinschaut".

Die Landesregierung sei um die Öffnung weiterer Grenzübergänge bemüht: "Das ist nicht das Problem des guten Willens, sondern einzig ein personelles Problem." Derzeit gibt es fünf geöffnete, überwachte Grenzübergänge im Saarland mit Frankreich. Viele andere kleine sind gesperrt.

Hans: Höhepunkt der Corona-Krise steht noch bevor

 

Hans sagte, er habe zu einer virtuellen Sitzung der Großregion eingeladen. Zu ihr gehören neben dem Saarland und Rheinland-Pfalz auch Lothringen, Luxemburg und Teile Belgiens. Es sei wichtig, "dass die Kommunikation in solchen Zeiten nicht nur auf dem normalen Niveau läuft". Er wolle deutlich machen, "dass es ein gutes Miteinander über die Grenze hinweg gibt: Und dass das auch so bleiben und am besten noch besser werden soll."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Homburg sperrt Parkflächen vor Ausflugsorten zur Corona-Eindämmung

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Die Stadt Homburg wird über Ostern zahlreiche Parkflächen sperren, um Menschenansammlungen zu verhindern. Symbolfoto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa

Homburg sperrt Parkflächen zur Corona-Eindämmung

Noch vor dem kommenden Osterwochenende wird die Stadt Homburg mehrere Parkflächen im Stadtgebiet sperren. Betroffen sind laut Angaben der Stadt alle Parkplätze im Bereich des Brückweihers sowie der Parkplatz am Schlossweiher. Ebenfalls von einer Sperrung betroffen sind die Parkbereiche auf dem Schlossberg sowie die Brunnenstraße an der Zufahrt zum früheren Freibad. Darüber wird die Festwiese in Homburg-Jägersburg bis auf Weiteres gesperrt.

Sperrungen werden bereits morgen eingerichtet

Mit den Sperrungen möchte die Stadt Menschenansammlungen verhindern, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus in Homburg einzudämmen. Laut Angaben der Homburger Pressestelle werden die Sperrungen dieser Parkflächen bereits am morgigen Donnerstag (9. April 2020) vom Ordnungsamt sowie dem Baubetriebshof der Stadt eingerichtet, sodass diese ab Karfreitag (10. April 2020) wirksam sind.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Stadt Homburg vom 08.04.2020

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Tobias Hans: Höhepunkt der Corona-Krise steht noch bevor

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Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger und Ministerpräsident Tobias Hans zogen nach Einführung der Corona-Maßnahmen eine Zwischenbilanz. Foto: BeckerBredel

Hans: Corona-Maßnahmen im Saarland erfolgreich

Wie Ministerpräsident Tobias Hans am heutigen Mittwochvormittag (8. April 2020) im Rahmen einer Pressekonferenz mitteilte, konnte man durch die beschlossenen Ausgangsbeschränkungen im Saarland die Ausbreitung des Coronavirus deutlich abmildern. So nahmen die Infektionen laut Hans vor Einführung der Corona-Beschränkungen innerhalb einer Woche um den Faktor 8 zu. Aktuell stiegen die Covid-19-Infektionen nur noch um den Faktor 1,8.

Der saarländische Regierungschef sieht das als deutlichen Erfolg der Corona-Maßnahmen. Ohne die Präventionsmaßnahmen hätte man zum jetzigen Zeitpunkt bereits mit 20.000 bis 30.000 Corona-Patienten im Saarland rechnen müssen. Dementsprechend wäre auch die Zahl der Verstorbenen deutlich höher ausgefallen.

Hans sieht dennoch keinen Grund für eine Entwarnung

Der bisherige Erfolg der Corona-Maßnahmen gebe laut Hans allerdings noch keinen Grund zur Entwarnung. Nach Ansicht des Ministerpräsidenten habe das Saarland den Höhepunkt der Corona-Krise noch vor sich. Deswegen bestehe aktuell auch kein Anlass, um die strengen Corona-Regeln im Saarland zu lockern. Wann dies der Fall sein werde, könne man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht verlässlich beantworten.

Zeitpunkt der Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen ungewiss

In diesem Zusammenhang äußerte Hans, dass man "so früh wie möglich, aber so spät wie notwendig, um eine erneute Infektionswelle zu verhindern" eine Lockerung der Corona-Maßnahmen beschließen werde. Man befinde sich hierfür im ständigen Austausch mit Experten.

Laut Hans wäre es allerdings "fatal", mit einer frühzeitigen Lockerung "all' das zu gefährden, was wir uns jetzt aufgebaut haben". Von einer kompletten Normalität in Deutschland sei man aktuell noch weit entfernt.

Verwendete Quellen:
- Pressekonferenz der saarländischen Landesregierung vom 08.04.2020
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Zwei Fahrzeuge liefern sich Straßenrennen in Saarbrücken - Polizei sucht Zeugen

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Durch das Straßenrennen entstanden erhebliche Verkehrsverstöße, so die Polizei. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Frank Rumpenhorst

Gegen 22.15 Uhr wurde der Polizei in Saarbrücken über Notruf mitgeteilt, dass zwei Fahrzeuge in der Mainzer Straße ein illegales Straßenrennen abhalten würden. Daran mutmaßlich beteiligt: ein weißer Mercedes sowie ein weißer BMW. Das geht aus einer Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt hervor.

Nach ersten Erkenntnissen der Einsatzkräfte rasten die beiden Fahrzeuge in der Mainzer Straße stadteinwärts. Dabei kam es zu erheblichen Verkehrsverstößen. Den Beamten der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt gelang es, den Mercedes in der Innenstadt festzustellen und zu kontrollieren.

"Der 29-jährigen Fahrer und sein 28-jähriger Beifahrer hatten neben alldem keinen triftigen Grund sich in der Stadt zu bewegen", heißt es in der Mitteilung. Die Ermittlungen dauern weiterhin an; derweil werden Zeugen gesucht.

Hinweise an die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, Tel. (0681)9321-233.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 08.04.2020

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Geldautomat gesprengt und in Tankstelle eingebrochen: Polizei Saarland schnappt Verdächtige

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Die saarländische Polizei nahm vier Männer fest, die verdächtig werden, in eine Tankstelle in Namborn eingebrochen zu sein. Foto: Polizei

Vier Verdächtige zwischen 18 und 46 Jahren sitzen derzeit in Untersuchungshaft. Sie sollen am 3. April 2020 in eine Tankstelle in Namborn eingebrochen sein. Dort nahmen sie Tabakwaren und Alkohol mit.

Geldautomat in Ottweiler-Fürth gesprengt

Die Polizei ist zudem der Überzeugung, dass zwei von ihnen am 6. April 2020 in einer Sparkassenfiliale in Ottweiler-Fürth einen Geldautomaten sprengten. Dabei wurde erheblicher Sachschaden verursacht, jedoch kein Geld erbeutet. Nach der missglückten Tat hatte ein Zeuge einen der Täter gestellt, als er vom Tatort flüchten wollte. Er hielt den 46-Jährigen aus dem Regionalverband bis zum Eintreffen der Polizei fest. 

Parallelen zu Einbruch in Namborn

Bei den Ermittlungen stellten die Beamten daraufhin Gemeinsamkeiten zwischen den Taten in Namborn und Ottweiler fest. Sowohl die Maskierung der Täter, als auch die Tatmittel wiesen Ähnlichkeiten auf. Durch die Festnahme des 46-Jährigen ergaben sich auch Hinweise auf mögliche Mittäter

Mutmaßlicher Komplize festgenommen

Am gestrigen Dienstag (7. April 2020) nahmen Einsatzkräfte des Kriminaldauerdienstes und der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt einen 26-Jährigen aus Neunkirchen in der Wohnung seiner Freundin in Zweibrücken fest. Er soll bei der Geldautomatensprengung beteiligt gewesen sein. 

Zwei junge Männer im Verdacht, an Einbruch beteiligt zu sein

Am gleichen Tag wurde auch ein 18-Jähriger durch die Polizei in Homburg festgenommen. Er räumte bei seiner Vernehmung in anderer Sache, den Einbruch in Namborn ein. Die weiteren Ermittlungen führten schließlich zu einem 24-Jährigen aus Neunkirchen, der am heutigen Mittwoch (8. April 2020) gegen 10:00 Uhr in seiner Wohnung in Neunkirchen aufgegriffen wurde. 

Verwendete Quellen: 
- Pressemitteilung der Polizei Saarlouis, 8.4.2020

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Saarlouiser Kaufhaus will an Karfreitag öffnen

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"Pieper" ist das größte Kaufhaus in Saarlouis. Archivfoto: @derherrmeier/Instagram

Das Saarlouiser Kaufhaus "Pieper" will am kommenden Karfreitag (10. April 2020) seine Lebensmittelabteilung öffnen und hat sich mit dieser Entscheidung einen Shitstorm eingehandelt.

So begründet "Pieper" die Entscheidung

Das Geschäft hatte bei Facebook erklärt, den Laden von 10.00 bis 15.00 Uhr offen zu haben. "Pieper" begründete den Schritt damit, die österlichen Einkäufe der Menschen entzerren und so die Besucherfrequenz am Karsamstag reduzieren zu wollen. Die Entscheidung sei "gemeinsam" mit dem Team getroffen worden, so "Pieper." Man wolle die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die Ladenöffnung am Karfreitag schützen.

Shitstorm auf Facebook

Die große Mehrheit der Online-Nutzer zeigte für den Schritt Unverständnis. "Das Personal hätte sich sicherlich über einen ruhigen und besinnlichen Feiertag im Kreise der Familie gefreut", schreibt ein Nutzer. Ein weiterer: "An einem solchen Tag ein Geschäft zu öffnen, ist unseren Glauben mit Füßen getreten."

Wiederum andere User erwägten drastische Schritte: "Unfassbar. Werde 'Pieper' in Zukunft meiden!", schrieb eine Kommentatorin. "Das ist ja mal ein guter Grund, niemals wieder bei euch zu kaufen!", hieß es in der Kommentarspalte auch.

Kaum Verständnis für Ladenöffnung

Wenige konnten "Piepers" Entscheidung nachvollziehen. "Ich finde es überhaupt nicht schlimm und hoffe, dass dadurch der Samstag etwas ruhiger wird. Außerdem arbeiten wir in der Metzgerei jedes Jahr an Karfreitag", schrieb eine Userin exemplarisch.

Geschäfte dürfen an Feiertagen verkaufen

Die im Saarland geltende Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erlaubt es unter anderem Lebensmittelgeschäften, an Feiertagen von 10.00 bis 15.00 Uhr zu öffnen. Große Handelsketten hatten auf SOL.DE-Nachfrage angekündigt, das Angebot allerdings nicht nutzen zu wollen.

"Pieper" öffnete am verkaufsoffenen Sonntag nicht

Mit 12.500 Quadratmetern Fläche und 430 Mitarbeitern ist das Traditionsunternehmen "Pieper" nach eigenen Angaben das größte Kaufhaus in Saarlouis. Für den verkaufsoffenen Sonntag in der Stadt, der eigentlich am 29. März hätte über die Bühne gehen sollen, hatte "Pieper" im Vorfeld angekündigt, nicht zu öffnen. Begründung: "Unsere Kolleginnen und Kollegen sind von Montag bis Sonntag mit vollem Einsatz für euch da und haben sich sonntags eine Pause verdient."

Verwendete Quellen:
- Facebook-Post von Pieper, 06.04.2020
- Facebook-Post von Pieper, 27.03.2020
- Pieper-Saarlouis.de: Unternehmen
- eigene Berichte
- Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie
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mit dpa

Rückkehr der 80er-Jahre-Frisuren? So kommen AKK und Co. ohne Friseur aus

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Lässt sich die Haare derzeit gezwungenermaßen wieder wachsen: Annegret Kramp-Karrenbauer. Archivfoto: BeckerBredel

Ohne Friseur müssen aktuell auch Politiker auskommen. Mit Eintritt der Allgemeinverfügung im Saarland waren unter anderem Friseursalons gezwungen, ihren Betrieb einzustellen. Zusätzlich dazu dürfen ab Donnerstag (9. April 2020) auch keine Hausbesuche mehr von Friseuren stattfinden.

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer sagte der "SZ": "Wenn Friseure noch länger geschlossen sind, werde ich bald zumindest frisurtechnisch wieder wie in den 1980er Jahren aussehen." Gezwungenermaßen lasse sie ihre Haare also wieder wachsen.

Auch die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) vermisse Friseurbesuche in der Corona-Krise bereits, meldet "dpa". Dreyer hoffe, "so gut es geht einen Bad-Hair-Day zu vermeiden".

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Malu Dreyer will Bad-Hair-Days vermeiden. Foto: dpa-Bildfunk

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) kennt solche Probleme nicht. Seit seiner Ernennung zum Bundesumweltminister im Jahre 2012  schneide er sich seine wenigen verbleibenden Haare grundsätzlich selbst. "Dennoch wünsche ich allen Friseurgeschäften von Herzen, dass sie schon bald wieder für ihre Kunden da sein können", betonte Altmaier.

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Hat wenig Probleme mit der Frisur: Peter Altmaier. Foto: dpa-Bildfunk

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Flächenbrand auf Wiesengelände in Homburg: Polizei vermutet Brandstiftung

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Die Feuerwehr musste den Flächenbrand in Homburg bekämpfen. Foto: BeckerBredel

Die Homburger Feuerwehr rückte am gestrigen Dienstag gegen 16.18 Uhr zu einem Brand im Stadtteil Erbach aus. Das berichtet der Pressedienst "BeckerBredel". Ein Wiesengelände mit Bäumen, Zäunen und Schilf stand in Flammen. Laut Saarbrücker Zeitung hatte die Feuerwehr mit drei Löschzügen den Brand gegen etwa 18.00 Uhr gelöscht

Wie "BeckerBredel" ebenso meldet, geht die Polizei derzeit von Brandstiftung aus. Ein Fremdverschulden sei sehr wahrscheinlich. Aufgrund der aktuellen Trockenheit sei die Gefahr für Wald- und Flächenbrände derzeit relativ hoch. 

Verwendete Quellen:
- Pressedienst BeckerBredel
- Saarbrücker Zeitung

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Polizist soll Franzosen an Saar-Grenze beleidigt haben - Strafverfahren eingeleitet

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Bei einer Grenzkontrolle soll es zu der mutmaßlichen Beleidigung gekommen sein. Symbolfoto: BeckerBredel

Im Rahmen eines "ZDF"-Berichts hatte ein Mann aus Lothringen erklärt, dass er zunächst seine Frau abholen wollte. An der Grenze zwischen Großrosseln und Petite Rosselle kam es schließlich zu einer Kontrolle - und einer Beleidigung, so der Mann. Ein Polizist soll den Mann als "dreckigen Franzosen" bezeichnet haben.

Strafverfahren gegen Unbekannt

In Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Vorfall hat Innenminister Klaus Bouillon (CDU) dem "SR" gesagt: Für ihn sei es nicht vorstellbar, dass ein Polizist eine solche Beleidigung geäußert hat. Bouillon werde der Sache jedoch nachgehen. Mittlerweile wurde ein Verfahren wegen des Verdachts der Beleidigung eingeleitet - gegen unbekannt.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
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Corona-Pandemie: Bislang keine vermehrten Fälle von häuslicher Gewalt im Saarland

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Die Corona-Krise hat bislang nicht zu vermehrten Meldungen von häuslicher Gewalt im Saarland geführt. Symbolfoto: Maurizio Gambarini/dpa-Bildfunk

Wie das Sozialministerium berichtet, kam es wegen häuslicher Gewalt im Saarland weder zu vermehrten Polizeieinsätzen, noch zu einer höheren Nachfrage bei Beratungsstellen. Wegen der Corona-Pandemie wurde von vielen Seiten befürchtet, dass es wegen Lagerkoller zu einem Anstieg kommen könnte.

Kontaktverbot erschwert Hilfe durch Vertrauenspersonen

Allerdings erschwert es die Reduzierung von Sozialkontakten den Betroffenen, bei Vertrauenspersonen um Hilfe zu bitten. Wer daher die Befürchtung hat, dass jemand in seinem Umfeld Opfer von häuslicher Gewalt sein könnte, sollte dieser Person Hilfe anbieten. Im Zweifelsfall sollte die Polizei gerufen werden. 

Landkreise sind auf erhöhten Hilfebedarf vorbereitet

"Für den Fall eines erhöhten Bedarfs an Schutzplätzen für Frauen und Kinder haben wir zusammen mit dem Landkreistag bereits Vorsorge getroffen", sagte Ministerin Monika Bachmann. Niemand werde in der Krise alleine gelassen. Auch die regionalen Hilfsangebote stehen weiter zur Verfügung:

- "Frauennotruf Saarland" - (0681) 3 67 67 erreichen. 
- "Aldona" - Beratungsstelle für Migrantinnen:  (0681) 37 36 31
- "Therapie interkulturell": (0681) 37 35 35
- "SOS-Kinderschutz und Beratung Saar": (0681) 9100 70 
- "Weißer Ring" - Landesbüro Saarland:  (0681) 67 31 9 

Weitere Informationen sowie die Kontaktdaten der Frauenhäuser sind auf Gewaltfrei.Saarland zusammengefasst.

Verwendete Quellen: 
- Pressemitteilung des Sozialministeriums Saarland

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Corona-Krise im Saarland: Deutlich mehr Anzeigen gehen über Onlinewache ein

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Seit Mitte März gehen deutlich mehr Anzeigen bei der Saar-Polizei über die Onlinewache ein. Symbolfoto: Harald Tittel/dpa-Bildfunk

Seit Mitte März nahmen die Anzeigen über die Onlinewache der Polizei im Saarland deutlich zu. Pro Woche wurden etwa 230 Anzeigen erstattet. In den Wochen vor Corona waren es wöchentlich etwa 70 Meldungen. Das teilte das Landespolizeipräsidium der Deutschen Presseagentur mit. 

Nur zwei Anzeigen im Zusammenhang mit Corona

Wie ein Sprecher berichtete, machen die Saarländer "regen Gebrauch von der Onlinewache" und verringern so das Risiko für sich und andere. Etwa die Hälfte dieser Anzeigen erfolgten laut Polizei wegen Betrugsdelikten. Weitere Schwerpunkte seien Diebstahl und Sachbeschädigung. Bis zum 1. April seien jedoch nur zwei Anzeigen eingegangen, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen.

Dank Onlinewache ist ein Besuch bei der Polizei nicht nötig

Die Onlinewache gibt es seit Anfang Dezember 2018. Im vergangenen Jahr gingen darüber 2.494 Meldungen ein. Durch das Angebot können Bürger auch von zu Hause und unterwegs Straftaten anzeigen. Ein Besuch auf der Wache ist so nicht unbedingt nötig. In der Corona-Krise ist das ein großer Vorteil. Gewaltstraftaten, Verkehrsunfälle und andre Delikte, die einen sofortigen Polizeieinsatz erfordern, können nicht online angezeigt werden. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur
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Saarland investiert in Forschung, um Covid-19 einzudämmen

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Die saarländische Landesregierung will in die Forschung investieren, um die Corona-Erkrankungen einzudämmen. Symbolfoto: Oliver Berg/dpa

Die saarländische Landesregierung will nun verstärkt Forschungsprojekte zur Bewältigung der Corona-Pandemie vorantreiben. Nach einer Videokonferenz mit mehreren Experten von Kliniken erklärte die Staatskanzlei am gestrigen Dienstagabend (7. April 2020), dass Forschung ein wesentlicher Baustein sei, um die Covid-19-Erkrankung zurückzudrängen und die Sterblichkeitsraten zu senken.

Saar-Landesregierung will rund eine Million Euro investieren

Die Staatskanzlei teilte in diesem Zusammenhang mit, dass man verschiedene Forschungsvorhaben im Saarland mit jeweils sechsstelligen Beträgen unterstützen werde. Dabei sollen 250.000 Euro an die Universität des Saarlandes sowie weitere 250.000 Euro an die Rolf-Schwiete-Stiftung gehen. Darüber hinaus fördert die Staatskanzlei die sogenannte CORSAAR-Studie mit 280.000 Euro, ein Forschungsvorhaben zur Validierung von Corona-Testsystemen mit 200.000 Euro.

CORSAAR-Studie soll fruchtbare Erkenntnisse bringen

Im Rahmen der CORSAAR-Studie sammeln Expertinnen und Experten von mehreren wissenschaftlichen Instituten im Saarland Daten und Blutproben von möglichst vielen Betroffenen. Die Auswertung der Daten und Proben soll unter anderem die Versorgung von Covid-19-Patienten verbessern. Ziel ist es dabei, den Erkrankungsverlauf besser vorherzusagen, Risikopatienten frühzeitig zu erkennen und über molekulare Analysen neue Therapieverfahren zu entwickeln.

"Im Rahmen der Studie werden die saarländischen Forscher und Kliniker bundesweit und weltweit eng mit ähnlichen Studien zusammenarbeiten. Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, durch die Bündelung unserer wissenschaftlichen Kräfte hier im Saarland, die Behandlung und Erforschung der Covid-19-Erkrankung einen wichtigen Schritt voranbringen", erläutert Ministerpräsident Tobias Hans.

Validierung von Corona-Testsystemen und Schnelltests

Mit der Forschung zur Überprüfung von Corona-Testsystemen will man neuartige Testungen entwickeln, die nachweisen sollen, ob jemand bereits genesen ist beziehungsweise Antikörper gebildet hat. Damit wäre es künftig möglich, gezielt immunes Personal in Kliniken und Pflegeheimen einzusetzen.

Darüber hinaus sind aktuell auch sogenannte Schnelltests Gegenstand der Forschung. Diese sollen in kürzester Zeit virale Antigene nachweisen können und sich zum "Massenscreening" eignen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Staatskanzlei des Saarlandes vom 08.04.2020
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Coronavirus im Saarland: Rund 450 Menschen nach Infektion geheilt

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Abstrich werden im Labor auf das neuartige Coronavirus getestet. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Saarlandweit ist die Zahl der mit dem neuen Coronavirus infizierten Menschen am gestrigen Dienstag (7. April 2020) auf 1.700 gestiegen. Am Vortag waren es 1.605 Personen.

Während die Zahl der Todesfälle nach Angaben des Gesundheitsministeriums von 30 auf 32 stieg, gibt es auch immer mehr Genesungen. Das Ministerium gab in diesem Zusammenhang an: Seit dem ersten Auftreten des Virus im Saarland gelten inzwischen schon 452 Menschen als geheilt, bei denen das Virus mit einem Test nachgewiesen worden war. Das sind mehr als doppelt so viele wie am Montag.

Alle Details zu den aktuellen Corona-Infektionszahlen (Stand: Dienstag, 18.00 Uhr) findet ihr hier: "Tagesaktuelle Übersicht zum Coronavirus im Saarland".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarland verbietet Hausbesuche von Friseuren und Kosmetikern

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Friseure dürfen ab Donnerstag im Saarland keine Hausbesuche mehr machen. Foto: Daniel Karmann/dpa-Bildfunk

Das Saarland verbietet alle medizinisch oder pflegerisch nicht notwendigen Dienstleistungen am Menschen. Dazu zählen zum Beispiel Hausbesuche von Friseuren und Kosmetikern.

Sie dürfen ab Donnerstag (9. April 2020) ihrer Tätigkeit nicht mehr nachgehen. Das Verbot gilt bis zum vorläufigen Ablauf der Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie am 20. April, teilte das Gesundheitsministerium mit. Beschlossen hatte es der saarländische Ministerrat.

Verbot soll vor Infektion schützen

"Die Anpassung der Verordnung war notwendig, um Friseure, Kosmetiker, andere Dienstleister und ihre Kunden bestmöglich vor einer Infektion zu schützen", so Ministerin Monika Bachmann (CDU). Der direkte Körperkontakt, der beim Haareschneiden unvermeidbar ist, könne nicht mit den aktuellen Schutzmaßnahmen vereinbart werden. "Das Risiko ist einfach zu groß - auch bei einem Hausbesuch", so Bachmann weiter.

Mit der Anpassung orientiere sich die saarländische Landesregierung an den Regelungen anderer Bundesländer. In vielen gelte bereits ein Verbot für solche Tätigkeiten, die medizinisch oder pflegerisch nicht notwendig sind, so das Gesundheitsministerium abschließend.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Gesundheitsministeriums, 07.04.2020
- Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie
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Während Corona-Krise: Womöglich keine Stromsperren für Saar-Privathaushalte

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Im Saarland sollen Stromsperren während der Corona-Krise aufgehoben werden. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Jonas Güttler

Verbraucherschutzminister Reinhold Jost erklärte laut "SZ": Gerade mit den schwächsten Mitgliedern der Gesellschaft ist in der aktuellen Ausnahmesituation Solidarität gefragt. Daher müsse für Saar-Haushalte, deren Strom vor dem Stichtag im März abgestellt wurde, eine Lösung getroffen werden.

Die Maßnahmen

Nach Angaben von Jost hätten Verbandsvorstände der Energiewirtschaft sowie von Kommunalunternehmen bereits zugesagt, sich dafür einzusetzen, entsprechende Stromsperren in privaten Haushalten im Saarland aufzuheben.

Darüber hinaus habe die Bundesregierung Maßnahmen getroffen, um künftig weitere Stromsperren zu vermeiden. Das geht ebenso aus dem "SZ"-Bericht hervor.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung

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