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RKI-Chef: Coronavirus-Sterberate in Deutschland steigt an

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RKI-Präsident Lothar H. Wieler bei einer Pressekonferenz zum Stand der Verbreitung des Coronavirus in Deutschland. Foto: Michele Tantussi/X03942/REUTERS

RKI-Chef: Coronavirus-Sterberate in Deutschland steigt

Die Coronavirus-Sterberate in Deutschland ist in den vergangenen Tagen angestiegen. Das teilte Lothar Wieler, der Präsident des Robert Koch Instituts, am heutigen Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz mit. Inzwischen seien in Deutschland 2.107 Menschen infolge einer Corona-Erkrankung gestorben. Gegenüber den Zahlen des Vortags seien demnach 246 weitere Todesfälle hinzugekommen. 

Bei insgesamt 108.202 erfassten Corona-Fällen im Bundesgebiet ergibt das inzwischen eine Sterberate von 1,9 Prozent. Noch vor zehn Tagen lag die Sterberate lediglich bei 0,8 Prozent. Damit hat sich die Coronavirus-Sterberate in Deutschland seit dem 31. März 2020 mehr als verdoppelt.

Gründe für den Anstieg der Corona-Sterberate

Laut RKI-Chef steige der Anteil der Todesfälle insbesondere dadurch, dass das Coronavirus inzwischen auch in vielen Altenheimen und Krankenhäusern ausgebrochen sei. Ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen gehören zu der sogenannten Corona-Risikogruppe, die besonders von schweren oder sogar tödlichen Verläufen betroffen sind. Deswegen geht RKI-Chef Wieler davon aus, dass der Anteil der Corona-Todesfälle in Deutschland auch in der nächsten Zeit noch steigen werde.

Verstorbene im Schnitt 80 Jahre alt

Wie Lothar Wieler bekannt gab, waren die bislang am Coronavirus verstorbenen Personen im Durchschnitt 80 Jahre alt. Die jüngste Person, die bisher infolge einer Corona-Erkrankung in Deutschland gestorben sei, war laut Wieler 28 Jahre alt und wies Vorerkrankungen auf.

Verwendete Quellen:
- Pressekonferenz von RKI-Chef Wieler vom 09.04.2020

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