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Uniklinik Homburg: Mitarbeiter fordern Corona-Zulage

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Rund 500 Beschäftigte der Uniklinik in Homburg fordern aktuell eine Corona-Gefahrenzulage. Fotos: (Hintergrund) BeckerBredel | (Virus) dpa-Bildfunk/Arne Dedert

Wie die "SZ" meldet, ist die Petition an Saar-Ministerpräsident Tobias Hans gerichtet. Mit Unterschriften von mehr als 500 Beschäftigten werde darin, neben der Zulage, auch gefordert, ausreichend Schutzausrüstungen bereitzustellen. Zudem würden die Mitarbeiter die Absage aller nicht notwendigen Eingriffe verlangen.

Nach Angaben des Medienberichts enthalte die Petition auch Kritik an nicht eingehaltenen Vereinbarungen der Klinikleitung. Laut diesen sollten den Beschäftigten unter anderem ausreichend Schutzmasken zur Verfügung gestellt werden. Dieser Punkt sei jedoch nicht eingehalten worden. Infolgedessen fühle sich das Personal bei der Arbeit nicht ausreichend geschützt.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung

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Coronavirus im Saarland: Zahl der Infizierten übersteigt 2.000

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Die Zahl der Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, ist im Saarland auf über 2.000 gestiegen. Symbolfoto: Matthias Balk/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind nach aktuellem Stand des Gesundheitsministeriums 2.072 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Zahl stieg damit um 85 im Vergleich zum Vortrag. Diesen Stand meldete das Ministerium mit Bezug auf die Fälle, die von den Gesundheitsämtern und Krankenhäusern bis 18:00 Uhr bestätigt wurden.

Zahl der Toten im Saarland steigt auf 42

Mittlerweile sind insgesamt 42 Menschen im Saarland, die an Covid-19 erkrankt waren, verstorben. Die Zahl der Toten stieg seit dem gestrigen Donnerstag um vier weitere Personen. Drei davon im Regionalverband Saarbrücken: ein 65-Jähriger, ein 69-Jähriger und eine 81-Jährige. Das Durchschnittsalter der 28 Todesfälle im Regionalverband - 12 Frauen und 16 Männer - liegt bei 79 Jahren.

62 Patienten auf der Intensivstation.

Von den positiv auf das Coronavirus getesteten Fällen gelten inzwischen 596 Patienten im Saarland als geheilt. Die Zahl der Genesenen stieg damit um 24 im Vergleich zu Vortag. Aktuell werden 194 Menschen im Saarland wegen einer Erkrankung mit Covid-19 stationär behandelt. 62 Patienten befinden sich auf der Intensivstation. Das sind neun Menschen weniger als am gestrigen Donnerstag. Die Zahl der Personen, die im Saarland intensivmedizinisch behandelt werden, ist damit leicht gesunken

Coronavirus-Zahlen im Saarland nach Landkreisen

Das Gesundheitsministerium meldete 911 bestätigte Fälle im Regionalverband Saarbrücken. 163 Menschen wurden im Kreis Merzig-Wadern positiv auf das Coronavirus getestet. Im Kreis Neunkirchen sind es 186 Personen, 390 im Kreis Saarlouis. Im Saarpfalz-Kreis wurden 277 Fälle bestätigt und bei 156 Menschen im Kreis St. Wendel wurde das Virus nachgewiesen. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums, 10.04.2020
- Pressemitteilung des Regionalverbands Saarbrücken, 10.04.2020

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Wieviel Demokratie können wir uns in der Krise leisten, Herr Toscani?

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Stephan Toscani, Präsident des saarländischen Landtags. Foto: dpa/Oliver Dietze/Archiv

Stephan Toscani hatte sich schon früh während der Corona-Krise zu Wort gemeldet. Anfang April: Deutschland befand sich mitten im Lockdown, im Saarland herrschte die noch strengere Ausgangsbeschränkung.

Der saarländische Landtagspräsident merkte da kritisch in einem Interview mit dem SR an: "In der parlamentarischen Demokratie gilt das Prinzip, dass wesentliche Entscheidungen vom Parlament getroffen werden müssen. Daran darf nicht gerüttelt werden."

Und das gelte insbesondere in Fällen, "in denen eine Ausgangsbeschränkung oder andere massive Einschnitte in die persönlichen Grundrechte" angeordnet würden.

Wesentliche Entscheidungen müssen vom Parlament getroffen werden. Daran darf nicht gerüttelt werden

STEPHAN TOSCANI

Was wäre geschehen, wenn Parlamente über den Umgang mit dem Corona-Virus entschieden hätten? Wäre die Demokratie handlungsfähig gewesen? Oder hätten Debatten die Entscheidungen verlangsamt? Können gewählte Abgeordnete Krise? Oder sind dies Zeiten für Macher im Kanzleramt und in den Staatskanzleien? Wieviel Demokratie können wir uns leisten, wenn es um Leben und Tod geht?

Solchen Fragen stellt sich der saarländische Landtagspräsident Stephan Toscani in einem spannenden Online-Vortrag auf Einladung der Union Stiftung in Saarbrücken. Das Webinar könnt ihr am Dienstag, 2. Juni, um 19 Uhr, live auf Faecbook und Zoom verfolgen.

Die Corona-Krise gibt uns reichlich Denkstoff, über die Rolle unserer Parlamenten in Krisenzeiten nachzudenken: Grundprinzip unserer Verfassung ist, dass wesentliche Entscheidungen von Bundestag und den Landtagen getroffen werden.

Im SR-Interview nennt Toscani das Beispiel von Auslandseinsätzen der Bundeswehr. Das gehe nicht ohne Genehmigung des Parlaments. Nach einer derart schwerwiegenden Entscheidung sei dann eine "engmaschige Verlaufskontrolle" durch die Abgeordneten notwendig - und wenn es sein müsse auch ein Rückholrecht durch den Bundestag und die Länderparlamente. Toscani macht klar: Das müsse es auch für Krisensituationen wie einer Pandemie gelten.

Wieviel Demokratie können wir uns in der Krise leisten? Antworten darauf gibt Stephan Toscani am Dienstag, 2. Juni, um 19 Uhr, live auf Faecbook und Zoom.

Wie immer könnt ihr auch mitdiskutieren und im Anschluss an den Vortrag online Fragen stellen. Teilnehmen könnt ihr per Computer, Tablet oder Handy. Idealerweise habt ihr eine Kamera an eurem Gerät, um euch während eurer Fragen einzublenden. Es sind außerdem Fragen per Chat möglich.

Zum Vortrag auf Facebook
Di, 2. Juni, 19 Uhr
Zum Vortrag auf Zoom
Di, 2. Juni, 19 Uhr

 

Kontakt:
Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung

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Saarland: Kleinunternehmen haben bislang über 34 Millionen Euro Soforthilfen erhalten

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Kleinunternehmen im Saarland können auf die Soforthilfe der Regierung zurückgreifen. Foto: Uwe Zucchi/dpa-Bildfunk

Unter anderem über das Soforthilfe-Programm, das Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) und Finanzminister Peter Strobel (CDU) am 20. März 2020 angekündigt hatten, gingen bis dato mehrere Millionen Euro an Kleinunternehmer: 28,7 Millionen Euro stammen aus den Hilfen des Landes; fünf Millionen Euro aus denen der Bundesregierung.

Somit wurden nach Angaben des Saar-Wirtschaftsministeriums bis zum Mittwochabend (9. April 2020) etwas mehr als 6.200 Anträge über das Landesprogramm positiv bewilligt und zur Auszahlung angewiesen. Zudem haben 7.700 saarländische Kleinunternehmen von der Antragsstellung für das Bundesprogramm Gebrauch gemacht.

Anträge werden auch über Ostern abgearbeitet

"Das Wirtschaftsministerium weist darauf hin, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen der geltenden arbeitsrechtlichen Bestimmungen auch an Ostern Anträge bearbeiten", heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums. Aufgrund der durch die Feiertage verzögerten Abläufe bei den Banken komme das Geld allerdings wohl erst nach Ostern an.

In den nächsten Tagen werde das Wirtschaftsministerium nach eigenen Angaben zudem mehrere Hundert Antragssteller informieren, "deren Antrag auf Landeshilfe nicht bewilligungsfähig ist". Beispielsweise, wenn die entsprechenden Formulare grob unvollständig sind - oder eine Gewerbeanmeldung fehlt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Wirtschaftsministeriums

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Was ist an Ostern im Saarland erlaubt und was ist verboten?

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Nur wenige Besuche bei anderen sind im Saarland an Ostern überhaupt erlaubt. Foto: Martin Schutt/dpa-Bildfunk

Auch an Ostern gilt im Saarland die Ausgangsbeschränkung. Bürgerinnen und Bürger dürfen ihre Wohnung weiterhin nur verlassen, wenn sie einen triftigen Grund haben. Was zu den triftigen Gründen zählt, regelt die "Rechtsverordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie":

- Ausübung von beruflichen Tätigkeiten
- Arztbesuche, medizinische Behandlungen
- Einkaufen
- Hilfe für andere
- Begleitung Sterbender
- Sport und Bewegung (höchstens mit einer Person oder mit Personen aus eigenem Haushalt)
- Wahrnehmung von dringenden behördlichen Terminen
- Versorgung von Tieren

Was ist an Ostern im Saarland erlaubt?

Jeder wird laut Verordnung angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Haushalts auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Erlaubt sind dabei:

- Besuch von Lebenspartnern
- Besucht von pflegebedürftigen Menschen
- Besuch von Kranken
- Besuche bei eigenen Kindern, die bei getrennt lebenden Elternteil wohnen

Was ist an Ostern im Saarland verboten?

- Besuch von Verwandten (in Ausnahmefällen erlaubt, siehe "Was ist an Ostern im Saarland erlaubt?")
- Besuch von Freunden
- Besuch von Nachbarn

Was passiert, wenn ich gegen die Regeln verstoße?

Im Saarland gilt seit Anfang April ein Bußgeldkatalog. Er umfasst die Verstöße gegen die Verordnung zur Bekämpfung des Coronavirus. Folgende Strafen gibt es:

Verstoß Regelsatz in Euro
Aufenthalt in der Öffentlichkeit mit mehr als einer nicht im Haushalt lebenden Person Bis zu 200 Euro
Zuwiderhandeln gegen das Verbot an Versammlungen und Ansammlungen in der Öffentlichkeit teilzunehmen 200 bis 400 Euro
Verlassen der eigenen Wohnung ohne triftigen Grund Bis zu 200 Euro
Teilnahme an Bestattungen über den engsten Familienkreis hinaus Bis zu 200 Euro
Verstoß gegen das Verbot, Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften im Sinne von Gottesdiensten oder ähnlichen religiösen Veranstaltungen abzuhalten 200 bis 2000 Euro
Betrieb von Gaststätten und Hotels Betrieb von sonstigen Einrichtungen, Öffnung von Ladenlokalen des Einzelhandels trotz Verbots 1000 bis 4000 Euro
Öffnung sonstige Ladenlokale trotz Verbots für den Publikumsverkehr 500 bis 2000 Euro
Unbefugtes Betreten einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung 500 bis 2000 Euro
Unbefugtes Betreten von Einrichtungen der teilstationären Tages- und Nachtpflege und von Einrichtungen des ambulant betreuten Wohnens 500 bis 2000 Euro
Nichtbefolgen einer oder mehrerer angeordneter Maßnahmen für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie für stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe Nicht unter 800 Euro
Nichtbefolgen einer oder mehrerer angeordneter Maßnahmen durch Hochschulen und Universität Nicht unter 200 Euro
Betrieb der Verpflegungsbetriebe trotz Betriebsuntersagung Nicht unter 1000 Euro
Unbefugtes Anbieten von Schulveranstaltungen Nicht unter 200 Euro
Unbefugtes Betreiben von Kindertageseinrichtungen Nicht unter 200
Das verbotswidrige planmäßige Sondieren und Freilegen von Kampfmitteln 200 bis 3000 Euro

Verwendete Quellen:
- Rechtsverordnung zur Bekämpfung der Corona-Panedemie
- eigene Berichte
____________________________________

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Friedrichtsthal-Bildstock: 80-Jähriger soll Ehefrau getötet haben

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Die Polizei ermittelt in einem Tötungsdelikt in Friedrichsthal/Bildstock. Ein 80-Jähriger soll seine Frau getötet haben. Foto: BeckerBredel

Der 80-Jährige wurde am Morgen gegen 6:35 Uhr schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Als die Polizei seine 77-jährige Ehefrau darüber in Kenntnis setzen wollte, fanden die Beamten diese leblos im gemeinsamen Wohnanwesen

Es ergaben sich Hinweise, dass der Mann seine pflegebedürftige Ehepartnerin tötete, um sich anschließend das Leben zu nehmen. Wie gegen 12:30 Uhr berichtet wurde, ist der Mann an den Folgen seiner Verletzungen verstorben.

Wir berichten normalerweise nicht über Suizide und Suizidversuche, um keine Nachahmer zu ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn du oder eine Person in deinem Umfeld Selbstmordgedanken hat, wende dich bitte umgehend an Hilfestellen. Informationen findest du hier.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung der Polizei
- BeckerBredel 

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Coronavirus im Saarland: Aktuelle Meldungen vom Freitag

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Im Saarland gab es bislang fast 2.000 Corona-Fälle. Foto: Sebastian Gollnow/dpa-Bildfunk

Coronavirus im Saarland: Die Zahlen

Die Gesamtzahl der Infektionen liegt bei 2.072. Insgesamt sind bislang 42 Patienten nach den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben, 596 gelten als geheilt. Alle Daten: "Zahl der Infizierten übersteigt 2.000"

Was ist an Ostern erlaubt und was verboten?

Viele Ostertraditionen müssen in diesem Jahr im Saarland flachfallen. Was noch erlaubt ist und was verboten, hat SOL.DE hier zusammengefasst.

Kleinunternehmen haben über 34 Millionen Euro Soforthilfen erhalten

Bislang hat das saarländische Wirtschaftsministerium die Auszahlung von mehr als 34 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln bewilligt. Mehr: "Saarland: Kleinunternehmen haben bislang über 34 Millionen Euro Soforthilfen erhalten".

Rehlinger erwartet eine "tiefgreifende Rezession"

Die Wirtschaft leidet derzeit massiv unter der Corona-Krise: Es drohen Insolvenzen; Läden sind geschlossen. Um da wieder herauszukommen, setzt Saar-Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger auf einen starken Staat. Zum Artikel: "Anke Rehlinger erwartet eine "tiefgreifende Rezession".

Corona-Intensivpatient aus Frankreich nach Hause entlassen

Gute Nachricht aus dem Klinikum Saarbrücken: Nach zehntägiger Behandlung konnte der erste Corona-Intensivpatient aus Frankreich nach Hause entlassen werden. Das sind die Details dazu: "Klinikum Saarbrücken: Erster Corona-Intensivpatient aus Frankreich nach Hause entlassen".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
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Klinikum Saarbrücken: Erster Corona-Intensivpatient aus Frankreich nach Hause entlassen

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Hier zu sehen: der ehemalige Patient Daniel Philipp und ein Teil des Saarbrücker Klinikum-Teams. Foto: Klinikum Saarbrücken

Daniel Philipp (64) aus Frankreich wurde vor zehn Tagen schwerstkrank mit der Diagnose Covid-19 in das Corona-Beatmungszentrum des Klinikums Saarbrücken verlegt. Denn im benachbarten Saargemünd waren die Versorgungskapazitäten erschöpft.

Heute sagt der 64-Jährige: "Ich bin auferstanden". Das geht aus einer Mitteilung des Klinikums hervor. Ärzte und Pflegepersonal behandelten den Franzosen zunächst mehrere Tage im Corona-Beatmungszentrum. Dann ging es für ihn auf die Normastation - und schließlich nach Hause.

"Das ist auch für uns eine ganz besondere Situation, wenn ein Patient, der so schwer krank zu uns kam, das Haus quasi gesund verlässt", so Mona Fröhlich, die das neu installierte Corona-Beatmungszentrum pflegerisch leitet.

Nach Angaben des Klinikums sagte der ehemalige Patient: Er habe "viel Glück gehabt", dass er nach Saarbrücken verlegt worden sei. Dabei denke der 64-Jährige ebenso an die Ärzte auf der französischen Seite, die die Verlegung auf den Weg gebracht haben.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Klinikums Saarbrücken

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Vermisstes Mädchen aus Saarbrücken wieder da

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Das Mädchen konnte am Donnerstagabend wohlbehalten angetroffen werden. Foto: Polizei

Die Öffentlichkeitsfahndung nach einem 15-jährigen Mädchen aus Saarbrücken ist beendet. Wie die Polizei mitteilt, wurde die Vermisste am Donnerstag (9. April 2020) gegen 23.50 Uhr wohlbehalten angetroffen und in Gewahrsam genommen. Die Beamten bedanken sich für die Unterstützung bei der Suche.

Von der 15-Jährigen hatte seit Mittwochabend jede Spur gefehlt. Die Polizei startete daraufhin am Donnerstagnachmittag eine Öffentlichkeitsfahndung und hoffte auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 10.04.2020
- eigener Bericht

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mit dpa

Anke Rehlinger erwartet eine "tiefgreifende Rezession"

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Die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD). Foto: Harald Tittel/dpa/Archivbild

Die Corona-Pandemie trifft die Wirtschaft hart. Nicht nur Geschäfte, Restaurants und Hotels sind aktuell geschlossen. Auch viele Unternehmen stehen still - um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Am Mittwoch (15. April 2020) wollen die Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über eine mögliche Lockerung der massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens beraten.

Derweil steht Deutschland nach Einschätzung von Saar-Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger vor einer "tiefgreifenden Rezession", meldet "dpa". "Wie tiefgreifend und wie lange anhaltend sie sein wird, wird natürlich davon abhängen, wie lange die Einschränkungen noch gelten", sagte Rehlinger der Deutschen Presse-Agentur.

Sie sei aber zuversichtlich, "dass wir es schaffen, da auch wieder herauszukommen". In diesem Zusammenhang benötige die Pandemie mit allen ihren Auswirkungen einen starken sowie investierenden Staat.

Krisenmanagement in zwei Phasen

Das wirtschaftliche Krisenmanagement müsse laut Rehlinger in zwei Phasen ablaufen. Zunächst müsse man dafür sorgen, dass es noch Unternehmen gebe, mit denen das Land wirtschaftlich wieder in Gang komme: "Wir müssen stützen, wir müssen stabilisieren, wir müssen Existenzängste lindern", sagte sie. Dafür gebe es bereits Programme.

In einer zweiten Phase gehe es "mehr denn je" um Investitionen. Der Staat müsse "in der gesamten Breite von Bund, Ländern und Kommunen" zum Auftraggeber werden und Innovationen fördern. Wichtig sei es, neue Antriebstechnologien, Elektromobilität und die umweltfreundliche Produktion von Stahl mit Wasserstoff anzugehen, um "einen Innovationssprung vorzubereiten".

Die Wirtschaftsministerin schlug zudem für die Zeit nach der Corona-Krise vor, die für 2021 geplante Abschaffung des Solidaritätszuschlages zur Entlastung der Mittelschicht vorzuziehen. Zu möglichen Steuererhöhungen sagte sie, der Spitzensteuersatz solle erhöht, aber erst bei einem deutlich höheren Einkommen fällig werden.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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mit dpa

Deutsche Bahn stellt kräftig ein: Rund 230 neue Mitarbeiter für das Saarland gesucht

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Im Saarland und in Rheinland-Pfalz sollen in diesem Jahr auch neue Lokführer eingestellt werden. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Martin Schutt

Nach Angaben der Deutschen Bahn soll in diesem Jahr die zuvor angekündigte Einstellungsoffensive umgesetzt werden. Ziel sei es, das Unternehmen um rund 25.000 Mitarbeiter zu erweitern - darunter 4.700 Nachwuchskräfte, also Azubis und dual Studierende. Das meldet unter anderem "dpa".

Hunderte in Region Mitte gesucht

Im Saarland sollen es 2020 inklusive Nachwuchskräften rund 230 neue Mitarbeiter werden, beispielsweise Lokführer (25 Stellen). Darüber hinaus soll die Region Mitte in Rheinland-Pfalz mit 720 neuen Mitarbeitern ausgebaut werden.

Florian Brech von der Personalgewinnung für die Region Mitte fasst das laut "dpa" so zusammen: "Wir wollen weiter einstellen, wir müssen weiter einstellen und wir werden weiter einstellen." Das soll dank digitaler Formate auch trotz der Corona-Krise funktionieren.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Bexbach: Lkw kippt auf Auto

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Der Lkw kippte auf ein abgestelltes Fahrzeug. Foto: Brandon-Lee Posse/SOL.DE

Im Bexbacher Stadtteil Höchen ist am Donnerstagmittag (9. April 2020) ein Lkw umgekippt und hat dabei ein Auto beschädigt. Das Fahrzeug hatte beim Abladen von Waren sein Gegengewicht verloren und war so umgestürzt.

Dabei beschädigte der Arm des Lkw-Krans ein abgestelltes Auto massiv. Auch der Laster selbst wurde beschädigt.

Die Kohlstraße, in der es zu dem Vorfall kam, musste für rund zwei Stunden voll gesperrt werden. Verletzt wurde niemand.

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche

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Betrug durch falsche Polizisten: Saarländer (32) festgenommen

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Bild: Fotolia

Die Polizei hat in Kassel/Hessen zwei Personen festgenommen, die als falsche Polizeibeamte eine Seniorin abzocken wollten. Unter den beiden mutmaßlichen Tätern ist auch ein 32-Jähriger aus dem Saarland.

Er soll zusammen mit seiner Komplizin, einer 41-Jährigen aus Hessen, eine hochbetagte ältere Frau am Telefon derart verunsichert haben, dass diese Schmuck und Bargeld im Gesamtwert von über 10.000 Euro bereitstellte. Die Polizei erhielt daraufhin Hinweise auf die unmittelbar bevorstehende Übergabe.

Tatsächlich gab die Seniorin den mutmaßlichen Tätern dann am Mittwochabend (8. April 2020) die Sachen, doch für die beiden klickten nach wenigen Metern bereits die Handschellen. Die Polizei prüft jetzt, ob der Saarländer und die Hessin für weitere Betrügereien verantwortlich sind.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Polizeipräsidiums Nordhessen, 09.04.2020

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mit dpa

Zahl der Bäcker im Saarland ist im Jahr 2019 weiter gesunken

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Ein Bäcker formt mit seinen Händen zwei Brote. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die Zahl der Bäcker im Saarland ist im vergangenen Jahr weiter gesunken, meldet "dpa". Während es 2018 noch 209 Betriebe gab, waren es 2019 zehn weniger - also 196. Das geht aus den Zahlen des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks hervor.

Welche Folgen die Corona-Krise auf die weitere Entwicklung hat, hängt nach Einschätzung von Branchenverbänden insbesondere vom Geschäftsmodell der Betriebe ab. Etwa die kleine Dorfbäckerei, die überwiegend Brot und Brötchen anbietet, dürfte nur einen relativ geringen Umsatzrückgang verzeichnen. Das sagte laut "dpa" der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks, Daniel Schneider.

"Bäckern, die Catering anbieten, oder Kantinen beliefern, bricht dagegen ein großer Teil des Umsatzes weg", so Schneider. Das gelte auch für Bäckereien, die gleichzeitig ein Café betreiben oder für Verkaufsstellen an Bahnhöfen oder Flughäfen sowie Betriebe in Tourismusorten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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