{k}/{n}
Artikel {k} von {n}
5°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
5°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Coronavirus im Saarland: Sieben weitere Menschen gestorben

image

Im Saarland sind weitere Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Symbolfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Weitere Corona-Tote im Saarland

Im Saarland sind seit dem gestrigen Ostermontag sieben weitere Personen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Dies teilte das saarländische Gesundheitsministerium am heutigen Dienstagabend (14. April 2020) mit. Damit steigt die Zahl der Corona-Toten im Saarland auf 64.

60 Personen im Saarland auf der Intensivstation

Wie das Gesundheitsministerium weiterhin mitteilt, müssen aktuell 212 am Coronavirus erkrankte Personen stationär behandelt werden. 60 davon liegen derzeit auf einer Intensivstation.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums vom 14. April 2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Aktuelle Corona-Zahlen im Saarland vom Dienstag (14.04.2020)

image

Das saarländische Gesundheitsministerium teilte die aktuellen Zahlen der bestätigten Corona-Fälle im Saarland mit. Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Aktuelle Corona-Zahlen im Saarland

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle im Saarland ist laut Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums auf 2.167 gestiegen. Diesen aktuellen Stand vom heutigen Dienstag (14. April 2020, 18.00 Uhr) teilte das Ministerium am Abend mit. Im Vergleich zum Vortag sind damit 22 weitere Corona-Fälle bekannt geworden. 

Weitere Todesfälle im Saarland

Die Zahl der bestätigten Corona-Todesfälle im Saarland stieg laut Informationen des Gesundheitsministeriums inzwischen auf 64 an. Damit sind im Saarland innerhalb des vergangenen Tages sieben weitere Menschen nach einer Covid-19-Infektion gestorben.

116 weitere Geheilte

Von den bislang positiv bestätigten Fällen seit dem ersten Auftreten des Coronavirus im Saarland gelten inzwischen insgesamt 781 Personen als geheilt.

Über 200 Corona-Patienten in Krankenhäusern

Laut Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums müssen aktuell 212 Corona-Patienten in saarländischen Krankenhäusern behandelt werden, 60 davon intensivmedizinisch.

Coronavirus in den Kreisen im Saarland

Die Gesamtzahl der Infektionen teilt sich laut Gesundheitsministerium wie folgt auf die Kreise im Saarland auf:
- Regionalverband Saarbrücken: 944
- Landkreis Saarlouis: 413
- Saarpfalz-Kreis: 286 
- Landkreis Neunkirchen: 202
- Landkreis Merzig-Wadern: 170
- Landkreis St. Wendel: 152 

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums vom 14.04.2020
- eigene Berichte
____________________________________

Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
Anzeige

Azubi Atlas 2021: Der große Ratgeber in Sachen Ausbildung

image

Foto: Cottonbro/Pexels

Du befindest dich aktuell im letzten Schuljahr? Dann solltest du dir spätestens jetzt überlegen, welchen Beruf du später ausüben möchtest. Vielleicht kommt auch ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder eine berufsbegleitende Ausbildung infrage. Diese erste große Entscheidung über deine berufliche Zukunft sollte gut überlegt sein. Denn der Beruf, den du wählst, sollte lange Spaß machen und dich ausfüllen - und möglichst auch noch in 20 Jahren einer krisensicheren Branche angehören. 

Der große Azubi-Atlas der Saarbrücker Zeitung in Zusammenarbeit mit der AGV Bau Saar und der Handwerkskammer des Saarlandes möchte dazu beitragen, dass du als künftige Auszubildende oder künftiger Auszubildender die richtige Entscheidung für deine Zukunft triffst.

Die Qual der Wahl zwischen 130 Ausbildungsberufen

Unter den rund 130 Ausbildungsberufen des Handwerks, die es im Saarland gibt, ist mit Sicherheit für jeden Geschmack etwas dabei. 

image

Symbolfoto: Edmond Dantes/Pexels

Informiere dich jetzt über:

- deine ersten Schritte zur richtigen Bewerbung: Tipps zu Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Bewerbungsgespräch

- Gesundheitsberufe

- Handwerkliche Berufe

- Technische Berufe

- Kaufmännische Berufe

- Finanz- und Justizberufe

- Trendberufe

Dazu gibt es natürlich viele Tipps rund um das Thema Ausbildung, Duales Studium, FSJ  - aber auch um das Thema Covid 19 und welche Auswirkungen das Virus auf deine Bewerbung und deinen beruflichen Alltag hat.

Die aktuelle Ausgabe des Azubi-Atlas kannst du hier direkt online lesen. Viel Spaß dabei - und natürlich viel Erfolg mit deiner zukünftigen Ausbildung!

KONTAKT:

Handwerkskammer des Saarlandes 
Hohenzollernstraße 47 – 49
66117 Saarbrücken
Telefon: 0681 5809-0 
Telefax: 0681 5809-177 
E-Mail: info@hwk-saarland.de
Website: hwk-saarland.de/de

AGV Bau Saar
Kohlweg 18
66123 Saarbrücken
Telefon: 0681 38925-0
Telefax: 0681 38925-20
E-Mail: agv@bau-saar.de
Website: bau-saar.de/

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
mit dpa

Französische Politiker beklagen Anfeindungen im Saarland wegen Corona

image

Im Saarland ist es in mehreren Fällen zu Anfeindungen gegenüber Franzosen gekommen. Foto: Christian Charisius/dpa-Bildfunk

Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur ("dpa"), die sich auf die Zeitung "Le Parisien" beruft, sagte unter anderem der Forbacher Abgeordnete Christophe Arend: Viele Menschen in seinem Wahlkreis seien verärgert über Deutsche, die "mehr als abfällige Bemerkungen über die Franzosen gemacht haben".

Französische Grenzgänger wären teilweise in ihren deutschen Unternehmen "wie Aussätzige" behandelt worden, erklärte Arend. Bei Deutschen, die in Frankreich leben, aber in Deutschland arbeiten, sei es ähnlich gewesen. Einige Grenzpendler würden in Deutschland aus Geschäften oder Tankstellen geworfen.

Politiker verurteilen Anfeindungen

Etwa Michael Clivot, Bürgermeister der grenznahen Gemeinde Gersheim, hatte bereits Ende März in einer Videobotschaft Anfeindungen verurteilt. Es habe sich "eine gewisse Feindseligkeit gegenüber unseren französischen Freunden breit gemacht", zitiert "dpa" den Bürgermeister.

Das Saarland sei aber mehrheitlich solidarisch, freundschaftlich und kollegial. Man stelle sich gegen solche Auswüchse, betonte Clivot. Die Versorgung französischer Patienten sei "ein wahrer Akt von Solidarität". Und das lasse man sich von Einzelnen nicht kaputt machen.

Auch Deutschlands Außenminister Heiko Maas (SPD) hatte Anfeindungen am Wochenende verurteilt. "Es tut weh zu sehen, wie unsere französischen FreundInnen wegen Covid-19 bei uns teils beleidigt und angegangen werden", schrieb er auf Twitter. Das ginge gar nicht. "Wir sitzen im selben Boot!", fügte er hinzu.

"Willkommene Entschuldigung"

"Diese Entschuldigung ist willkommen, sie zeigt, dass Deutschland die Beschwerden der französischen Bürger sehr ernst nimmt", reagierte der Forbacher Agebordnete Christophe Arend auf Maas' Tweet.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Coronavirus im Saarland: Aktuelle Meldungen vom Dienstag

image

Über die Osterfeiertage kontrollierte die Polizei im Saarland die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen. Foto: BeckerBredel

Coronavirus im Saarland: Die Zahlen

Die Gesamtzahl der mit dem Coronavirus infizierten Saarländerinnen und Saarländer ist nach zuletzt vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Stand (14. April 2020, 18.00 Uhr) um 22 auf 2.167 Fälle gestiegen. Alle Zahlen unter: "Aktuelle Corona-Zahlen im Saarland vom Dienstag (14.04.2020)".

Kontaktverbot weitgehend eingehalten

Saarlandweit kam es über die Osterfeiertage zwar zu etwa 600 Corona-bedingten Einsätzen der Polizei. Doch die allermeisten Bürgerinnen und Bürger hielten sich an die aktuellen Ausgangsbeschränkungen. Mehr: "Über die Osterfeiertage: Saarländer halten Ausgangsbeschränkungen ein".

Große Herausforderungen für die Wirtschaft

Angesichts Tausender Kurzarbeit-Anzeigen im Saarland sieht die Bundesagentur für Arbeit die Wirtschaft durch die Corona-Krise vor großen Herausforderungen. Das sind die Details: "Kurzarbeit im Saarland: Wirtschaft vor großen Herausforderungen".

Saarländer sind immer mehr unterwegs

Eine Analyse von Handydaten zeigt: Saarländer sind zurzeit zwar deutlich weniger mobil als im Vorjahr. Doch der Effekt ist seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen immer mehr verpufft. Die Datenanalyse gibt es hier: "Saarländer sind immer mehr unterwegs".

Hans fordert Corona-Masterplan

Saarlands Ministerpräsident Hans fordert für den weiteren Umgang mit dem Coronavirus einen Masterplan von Bund und Ländern. Am Mittwoch wollen sich die Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel beraten. Der Artikel dazu: "Hans dringt auf abgestimmtes Handeln von Bund und Ländern".

Ausgangsbeschränkungen in Frankreich verlängert

Seit fast einem Monat sitzen die Französinnen und Franzosen wegen Corona zu Hause. Nun ist klar - es wird mindestens noch einen Monat so weiter gehen. Frankreichs Präsident Macron schwor die Franzosen darauf ein, durchzuhalten - und schlug auch nachdenkliche Töne an. Mehr dazu: "Frankreich verlängert Ausgangsbeschränkungen".

AKK will möglichst einheitliche Corona-Ausstiegsregeln

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer pocht auf ein möglichst einheitliches Vorgehen bei einem schrittweisen Ausstieg aus den harten Corona-Beschränkungen nach den Osterferien. Die Details: "Kramp-Karrenbauer will möglichst einheitliche Corona-Ausstiegsregeln".

Spendenseite für Kneipen im Nauwieser Viertel

Die derzeitige Corona-Krise bedroht die Existenz vieler Betriebe im Saarland. Davon unter anderem betroffen: die Gastronomie. Helfen soll nun die Initiative "#lokalsupportnauwieser". Über das Portal können Unterstützer diverse Trinkgelder in Form von Spenden bei ihren Lieblingskneipen hinterlassen. Der Artikel: "'#lokalsupportnauwieser': Initiative zur Rettung von Saarbrücker Kultkneipen."

Ausgangsbeschränkungen treffen Obdachlose in Saarbrücken besonders hart

Die Corona-Krise trifft die Obdachlosen in Saarbrücken besonders hart. Spenden und Flaschenpfand bleiben aus, die Ansteckungsgefahr ist hoch. Hinzu kommen die Ausgangsbeschränkungen im Saarland: Nur ein "triftiger Grund" rechtfertigt, das Haus zu verlassen. Was aber, wenn man kein Zuhause hat? Mehr: "Ausgangsbeschränkungen treffen Obdachlose in Saarbrücken besonders hart".

Anfeindungen gegen Franzosen

In Zusammenhang mit der Corona-Krise soll es im Saarland zu Anfeindungen gegen Französinnen und Franzosen gekommen sein. Das beklagen jedenfalls französische Politiker. Derweil hat etwa Deutschlands Außenminister Heiko Maas solcherlei Anfeindungen scharf verurteilt. Der Artikel: "Französische Politiker beklagen Anfeindungen im Saarland wegen Corona".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

____________________________________

Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

ZKE appelliert an Bürger: Abfall in der Corona-Krise richtig entsorgen

image

Den Mitarbeitern der Müllabfuhr dankt man am besten mit der richtigen Abfallentsorgung während der Corona-Krise. Symbolfoto: Martin Vollmer/dpa-Bildfunk

Die Informationen zum Umgang mit Abfällen richten sich laut ZKE-Werkleiterin Simoe Stöhr nach den Empfehlungen des Bundesumweltministeriums sowie des Robert Koch Instituts. Bürgern soll damit eine Hilfestellung bei der Müllentsorgung gegeben werden. Es gelte der Verbreitung von Erregern vorzubeugen und das Personal der Müllabfuhr und Abwasserentsorgung zu schützen. 

Die wichtigsten Regeln zur Abfallentsorgung:

1. Hausmüll nicht über die Toilette entsorgen

Taschentücher, Feuchttücher und Küchenrollen lösen sich nicht auf und verstopfen Abwasserpumpen. Damit beeinträchtigen sie die Kanalisation und verschwenden Personalressourcen. Auch Medikamente und Essensreste sollten über den Hausmüll - und nicht über die Toilette - entsorgt werden. 

2. Sperrige Abfälle und Wertstoffe lagern

Nur in dringenden Fällen sollte eine Abholung von größeren Stücken, die entsorgt werden müssen, durch den ZKE in Anspruch genommen werden - etwa bei Hausverkauf oder Umzug. Besser sei es die Abfälle - wenn möglich - im Umfeld des Hauses zu lagern. So werden die personellen Ressourcen nicht zusätzlich belastet.

3. Kontaminierte Abfälle in den Restmüll

Haushalte, in denen sich Personen befinden, die mit dem Coronavirus infiziert sind, sollten anfallende Abfälle, die kontaminiert sein könnten, ausschließlich über den Restmüll entsorgen. Es muss verhindert werden, dass diese in Sammelsystemen wie der Bio- oder Papiertonne, dem Container oder dem Gelben Sack landen. 

4. Müll muss in reißfesten Tüten entsorgt werden

Abfälle sollten niemals lose in die Tonnen geworfen werden. Um andere Nutze und Müllwerker nicht zu gefährden, muss Unrat zunächst in stabile und dichte Säcke gefüllt werden. Dazu sollten notfalls mehrere Tüten verwendet  und spitze und scharfe Gegenstände in Einwegbehältnisse verpackt werden. 

5. Keine Abfälle neben die Tonne

Müll, der nicht in die Tonne passt, sollte sicher verpackt und für andere Menschen und Tiere unzugänglich aufbewahrt werden - bis zur nächsten Abfuhr. Die Tüten aus Haushalten mit infizierten Personen sollen jedoch keinesfalls neben den Tonnen abgestellt werden. Auch Papier und Glas müssen während der Quarantänezeit zu Hause zwischengelagert werden. 

6. Griffrohr reinigen

Um die Müllwerker zu schützen, bittet der ZKE darum, den Griff der Mülltonnen vor der Bereitstellung zu reinigen. So soll die Ansteckungsgefahr für die Mitarbeiter minimiert werden.

Durch diese Maßnahmen und die anschließende Müllverbrennung wird eine sichere Zerstörung der Erreger gewährleistet. 

Verwendete Quellen:
- Pressemittelung des ZKE, 14.04.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Die witzigsten Tweets zum neuen Saarland-Tatort

image

Der Saarland-Tatort sorgte auch bei der Twitter-Gemeinde für ausgelassene Stimmung. Foto: Manuela Meyer/ARD/SR /dpa

Der Saarland-Tatort hat mit den Kommissaren Adam Schürk (Daniel Sträßer) und Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) ein neues Ermittlerduo bekommen, das für viel frischen Wind sorgt. So war die gestrige Folge "Das fleißige Lieschen" der erfolgreichste Saar-Tatort seit 27 Jahren. Auch auf Twitter sorgte der Tatort aus dem Saarland für viel Gesprächsstoff. Wir haben die witzigsten Tweets für euch gesammelt.

Die witzigsten Tweets zum Saar-Tatort

Verwendete Quellen:
- Twitter
- eigene Berichte

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Aktion-Mensch-Lotterie: Saarländerin wird zu Großgewinnerin

image

Bei der Aktion Mensch handelt es sich um eine Soziallotterie. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/obs/Aktion Mensch

Nach Angaben des Aktion Mensch e.V. schüttete die Soziallotterie im vergangenen Jahr Gewinne im Wert von etwa 2,7 Millionen Euro aus. Ein Großgewinn geht nun auch ins Saarland: Bei der Lotterie hat eine 73-jährige Teilnehmerin aus Saarbrücken 250.000 Euro gewonnen.

Gewinner seien allerdings potenziell nicht nur Los-Käufer. Laut Verein profitieren auch soziale Projekte im Saarland. So würden etwa inklusive Begegnungen, Wohnprojekte oder auch Inklusionsbetriebe unterstützt werden. An diese gingen 2019 rund 2,9 Millionen Euro, teilt Aktion Mensch mit.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Aktion Mensch, 14.04.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Saarländer sind immer mehr unterwegs

image

Die Bewegung im Saarland hat in den vergangenen Wochen wieder zugenommen. Symbolfoto: Helmut Fohringer/APA/dpa-Bildfunk

Saarländerinnen und Saarländer sind seit einigen Wochen wieder häufiger unterwegs. Das berichtet der "Spiegel" und beruft sich dabei auf eine Analyse des Unternehmens "Teralytics", das Bewegungsprofile von Handybesitzern anonymisiert ausgewertet hat.

Deutsche wieder mobiler

Demnach zeigten die Ausgangsbeschränkungen in der ersten Woche schnell Wirkung: Deutschlandweit ging der Verkehr auf den Straßen um etwa 40 Prozent zurück. Doch das scheint sich nun wieder zu ändern: Am Karsamstag lag das Minus bei nur noch 27 Prozent, am Ostersonntag sogar nur bei 22 Prozent. Damit sind die Deutschen zwar weiterhin weniger mobil als noch im Vergleichszeitraum des Vorjahres - aber in den vergangenen Wochen ist laut "Spiegel" ein deutlicher Zuwachs der Mobilität zu verzeichnen gewesen.

Effekt in den Saar-Kreisen bemerkbar

In den saarländischen Kreisen ist dieser Effekt ebenfalls zu sehen. Gab es beispielsweise am 28. März im Landkreis Merzig-Wadern noch ein Mobilitäts-Minus von rund 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, waren es am Ostersonntag dort nur noch 35 Prozent.

Messpunkt Mobilitätsänderung am 28. März 2020 in % Mobilitätsänderung am 11. April 2020 in % Mobilitätsänderung am 12. April 2020 in %
Auersmacher -49,44 -42,76 -40,59
Fürstenhausen -38,64 -29,33 -29,41
Großrosseln -44,65 -33,45 -39,38
Merzig-Wadern -42,82 -32,46 -35,07
Neunkirchen -38,43 -30,94 -28,48
Saarlouis -39,41 -30,45 -28,98
Saarpfalz-Kreis -43,63 -31,91 -32,63
St. Wendel -43,77 -33,7 -39,31

Als Bewegung wurde in der Analyse gezählt, wenn ein Handy eine Funkzelle verlässt und später mindestens 15 Minuten die neue Position nicht mehr ändert.

Das könnten Gründe sein

Der "Spiegel" führt als Hauptgrund der häufigeren Bewegung zum einen das wärmere und sonnigere Wetter an. Zum anderen sei ein zunehmender Verdruss über die wochenlangen Einschränkungen bemerkbar.

Prinzipiell spricht nichts dagegen, die eigene Wohnung zum Spazieren oder Sport zu verlassen. Dabei muss aber stets der Sicherheitsabstand zu anderen eingehalten werden.

Verwendete Quellen:
- Spiegel
- eigene Recherche

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Ausgangsbeschränkungen treffen Obdachlose in Saarbrücken besonders hart

image

Die Ausgangsbeschränkungen machen Obdachlosen in Saarbrücken die Corona-Krise besonders schwer. Symbolfoto: BeckerBredel

Die Johanneskirche in Saarbrücken ist tagsüber seit jeher Anlaufstelle für Obdachlose. Auch in Zeiten von Corona zieht es viele zu dem Platz gleich gegenüber des Rathauses. Verständlicherweise, denn hier befindet sich derzeit nicht nur die Ausgabestelle von "Ingos kleiner Kältehilfe", die auch in der Krise Mahlzeiten an Bedürftige ausgeben darf, sondern auch der Gabenzaun, an den Nahrungs- und Kleidungsspenden gehängt werden können.

Polizei und Ordnungsamt kontrollieren an der Johanneskirche

Das Problem: Menschenansammlungen und ein längeres Verweilen im öffentlichen Raum sind derzeit nicht gestattet. Polizei und Ordnungsamt in Saarbrücken kontrollieren auch im Umkreis der Johanneskirche, ob die Beschränkungen eingehalten werden. Ein Verstoß gegen die Corona-Verfügung kann mit bis zu 200 Euro Bußgeld geahndet werden oder sogar ein Strafverfahren nach sich ziehen. Wie aber verfährt man hier mit Obdach- und damit auch Mittellosen?

Ansammlungen und mangelnder Abstand

Wie die Polizei Saarbrücken auf SOL.DE-Anfrage berichtet, sei man zusammen mit der Stadtverwaltung und Trägern von Sozialhilfen um eine Lösung bemüht. Die Landeshauptstadt gab auf Nachfrage an, dass Mitarbeiter des Ordnungsamtes im März mehrfach an der Johanneskirche im Einsatz waren - teilweise mit der Vollzugspolizei.

Dabei seien wiederholt Ansammlungen aufgelöst worden. Zudem seien in einem Fall bei der Essensausgabe der Kältehilfe die Abstände nicht eingehalten worden. Die konkrete Zahl der Verstöße durch Obdachlose nannten Polizei und Stadtverwaltung auf unsere Anfrage jedoch nicht.

Verstöße vermerkt und Platzverweise ausgesprochen

Man setze auf klärende Gespräche - der Fokus liege auf der Gefahrenabwehr. Die Polizei habe daher von der Einleitung von Strafverfahren abgesehen, auch Bußgelder seien nicht fällig geworden.  Wie die Landeshauptstadt mitteilte, erfassten die Beamten bei ihren Einsätzen Personendaten und sprachen teilweise auch Platzverweise aus. 

Wohin sollen Obdachlose in Saarbrücken in der Corona-Krise?

Diese Maßnahme wiederum wirft die Frage auf: Wohin sollen sich die Obdachlosen in Saarbrücken wenden, wenn sie sich im öffentlichen Raum nicht aufhalten dürfen? Laut Stadtverwaltung gebe es in Saarbrücken weiterhin Anlaufstellen für Obdachlose. Konkrete Stellen, an denen die Wohnungslosen sich in der Corona-Krise aufhalten können, wurden von der Stadtverwaltung jedoch nicht genannt. Man räumte ein, dass einige Einrichtungen ihr Angebot in der Krise angepasst hätten. 

Einrichtungen für Obdachlose müssen Angebot einschränken

Vor allem tagsüber sind die Möglichkeiten für die Bedürftigen eingeschränkt. Die AWO-Notschlafstelle etwa bietet zwar weiterhin Übernachtungsmöglichkeit und Essen - allerdings nur noch zum Mitnehmen. Ein Aufenthalt ist nicht mehr möglich. Auch in der Saarbrücker Wärmestube können Obdachlose nicht länger ihren Tag verbringen. Es bleiben beispielsweise das Bruder-Konrad-Haus für Männer und das Elisabeth-Zillken-Haus für Frauen. Allerdings ziehen viele Obdachlose aus verschiedenen Gründen ein Leben auf der Straße vor. Eine Lösung des Problems scheint nicht gefunden.

Verwendete Quellen:
- Antwortschreiben der Landeshauptstadt Saarbrücken
- Eigene Recherche

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Freiwillige Feuerwehr Saarbrücken rettet Katze "Luna" aus Kamin

image

Der Feuerwehr gelang es, die junge Katze zu befreien. Foto: Facebook/@freiwilligefeuerwehrsaarbruecken

Einsatz für die Feuerwehr in Saarbrücken: Am frühen Montagnachmittag rückte der örtliche "Löschbezirk 16 Klarenthal" aus, um eine Katze aus einem Kamin zu retten.

So verlief die Tierrettung

"Bei der ersten Erkundung wurde ein schräg geführter Kamin festgestellt", heißt es in einem Facebook-Beitrag der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken. Unter anderem mit einer Drehleiter konnten die Einsatzkräfte die kleine "Luna" im oberen Drittel des Kamins feststellen.

Um an den Ausreißer zu gelangen, musste die Feuerwehr den Kamin öffnen. Damit "Luna" nicht in die Tiefe fallen konnte, schufen die Kräfte 50 Zentimeter unterhalb der Katze einen Durchbruch und füllten diesen mit Baumaterial auf.

"Anschließend wurde unmittelbar über 'Luna' eine Zugriffsöffnung geschaffen", so die Feuerwehr. Nach etwa drei Stunden im Kamin konnte das Tier wieder vom Besitzer in die Arme geschlossen werden. "Eine Tierrettung, die nicht besser hätte laufen können", teilen die Einsatzkräfte mit.

Verwendete Quellen:
- Facebook-Beitrag der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken, 13.04.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Erfolgreichster Saar-Tatort seit 27 Jahren: Mehr als 10 Millionen sehen "Das fleißige Lieschen"

image

Adam Schürk (Daniel Sträßer) und Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) sind die neuen Tatort-Kommissare in Saarbrücken. Foto: SR/Manuela Meyer

Insgesamt 10,44 Millionen Zuschauer haben am Ostermontag (13. April 2020) die erste Folge des neuen saarländischen "Tatort"-Duos gesehen. Laut Branchenmagazin "DWDL" war "Das fleißige Lieschen" damit die meistgesehene Sendung im deutschen Fernsehen am gesamten Montag.

Gleichzeitig ist die Episode die erfolgreichste des "Saarländischen Rundfunks" seit 27 Jahren. Am 7. März 1993 fuhr zuletzt ein Saar-"Tatort" solch hohe Zuschauerzahlen ein. Damals schauten 11,41 Millionen Deutsche die Folge "Kesseltreiben" mit Jochen Senf als Max Palu.

Die zehn erfolgreichsten Saarland-Tatorte aller Zeiten

Verwendete Quellen:
- DWDL.de
- Tatort-Fundus.de

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Über die Osterfeiertage: Saarländer halten Ausgangsbeschränkungen ein

image

Über die Osterfeiertage kontrollierte die Polizei die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen im Saarland. Symbolfoto: BeckerBredel

Auch über die Osterfeiertage waren die Menschen im Saarland dazu angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Personen außerhalb des eigenen Haushalts auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Um das zu überprüfen, setzte die Polizei auf Kontrollen. Laut "SR" waren Einsatzkräfte dazu mit sogenannten "Coronateams" in 50 zusätzlichen Streifenwagen unterwegs.

Positive Bilanz

Von Gründonnerstag bis zum heutigen Dienstagmorgen (14. April 2020) kam es hierzulande zu rund 600 Corona-bedingten Einsätzen. Das durchaus positive Ergebnis zeige: Die allermeisten Bürgerinnen und Bürger hielten sich an das Kontaktverbot.

Dennoch kam es nach Angaben des "SR" erneut zu mutmaßlichen Corona-Partys sowie Gruppenaufenthalten, die von der Polizei aufgelöst werden mussten. So etwa am Samstag: Eine Familie in Großrosseln, die unter angeordneter Quarantäne steht, hatte mehrfach gegen die Beschränkungen verstoßen. In der Folge leitete die Polizei Strafverfahren ein.

Die Zahlen

Aus den 600 polizeirelevanten Ereignissen mit Corona-Bezug ergaben sich nach Angaben des Landespolizeipräsidiums Saarland 17 Strafanzeigen sowie 445 Ordnungswidrigkeitsverfahren. In 373 Fällen trafen die Beamtinnen und Beamten "gefahrenabwehrende Maßnahmen mit hinweisendem Charakter".

An allen Einsatztagen war die Polizei mit jeweils zusätzlich über 100 Einsatzkräften an entsprechenden Örtlichkeiten wie Ausflugs- und Freizeiteinrichtungen unterwegs. Das Konzept habe sich laut des Landespolizeipräsidiums Saar positiv auf das Einhalten der Regeln ausgewirkt. Man werde die Maßnahmen fortsetzen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht
- Mitteilung des Landespolizeipräsidiums Saarland, 14.04.2020

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Neunkircher Zoo bekommt zwei neue Elefanten

image

Zwei neue Elefanten sollen im Neunkircher Zoo einziehen. Symbolfoto: Pixabay

Nach dem Tod Ranis soll der Neunkircher Zoo zwei neue Elefantendamen bekommen. Das berichtet die "SZ" mit Berufung auf Direktor Norbert Fritsch.

Verhandlungen laufen

Die Verhandlungen dazu sollen demnach schon seit längerem laufen. Gerüchte, wonach die Elefanten aus Leipzig kommen sollen, kommentierte Fritsch in der "SZ" nicht.

Wann genau die beiden Elefantenkühe ihr neues Zuhause im Neunkircher Zoo beziehen werden, ist noch unklar - auch wegen der Coronavirus-Pandemie.

Kirsty bekommt Gesellschaft

Die Nachricht ist gut für Kirsty: Sie ist seit Ranis Ableben der einzige Elefant im Zoo. "Tiere brauchen Gesellschaft, das geht nicht alleine", so Fritsch im Medienbericht.

Rani war Anfang April eingeschläfert worden. Der Gesundheitszustand der 51-jährigen Elefantenkuh hatte sich in den vergangenen Jahren immer mehr verschlechtert.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- eigener Bericht

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

"Das fleißige Lieschen": Neuer Saar-Tatort erhält gute Kritiken

image

Die Hauptkommissare Adam Schürk (Daniel Sträßer) und Leo Hölzer (Vladimir Burlakov) lösten im Saar-Tatort "Das fleißige Lieschen" ihren ersten Fall. Foto: SR/Manuela Meyer, Peter Liwowski

Die Kritiken für den neuen Saarland-Tatort sind da und fallen überwiegend positiv aus. Das neue Ermittlerteam Schürk und Hölzer überzeuge durch Darstellung und eine Kehrtwende im Ton: düster und ernst, statt albern wie bei Vorgänger Stellbrink. Obwohl sich die Ereignisse in "Das fleißige Lieschen" nahezu überschlagen, sei der Einstieg gut gelungen.

"Wie war der Tatort?": Einsteig auf Platz 3 der Ermittlerteams

Hohes Lob: Die Seite "Wie war der Tatort?", die sich tatsächlich ausschließlich mit Tatort-Kritiken beschäftigt, kürt das Debüt des neuen Teams aus Saarbrücken zum "besten Tatort seit acht Jahren". Schürk und Hölzer steigen auf Platz 3 der Ermittlerteams mit 7,0 von 10 Punkten ins Ranking ein. Der Krimi sei "atmosphärisch dicht und modern". Zudem lobt die Kritik die Leistung der Darsteller, allen voran Dieter Schaad als herrischen Patriarchen.

"Spiegel": Junges Team findet zu unerbittlicher Ernsthaftigkeit

Der Spiegel vergibt sogar 8 von 10 Punkten. Eine Ehre, über die sich auch Hölzer-Darsteller Vladmir Burlakov freut. Der Ritterschlag durch Spiegel-Kritiker Christian Buß mache ihn "unfassbar glücklich und dankbar". Laut der Kritik sei der neue Saar-Tatort nach der Stellbrink-Ära besonders düster, was jedoch das Beste sei, "was dem Saar-Revier nach den Striesow-Albernheiten der vergangenen Jahre passieren konnte".

"FAZ": Saar-Tatort mit Maggi-Würze

Die Kritik der Frankfurter Allgemeinen fällt ebenso wohlwollend aus. Das neue Tatort-Team aus Saarbrücken sei "so lässig wie gefühlvoll". Der Einstieg sei gut gespielt - die "nicht-toxische und doch starke Männlichkeit" auf der Höhe der Zeit. Einzig an der Vergangenheitsbewältigung samt Zwangsarbeit und Strafwillkür habe man sich leicht verhoben. Alles in allem zeigt sich die Tageszeitung optimistisch: "Endlich hätte das Land, in dem man, wie Wikipedia weiß, schon zum Frühstück mit Maggi gurgelt, bewiesen, dass es den landestypischen softboiled Krimi durchaus in knackig würziger Form gibt."

"Taz": Stark, weil völlig unerwartet

Auch die "taz" ist zufrieden mit dem neuen Saarbrücker Team. Der Einstand sei stark, "weil völlig unerwartet", der Saar-Krimi spannend, cool und mit vielen Überraschungen. "Großes Kino, auch wenn etliche Klischees bedient werden." Diese scheinen die Kritiker allerdings nicht weiter zu stören. 

"Süddeutsche": Aller Anfang ist schwer

Die Süddeutsche Zeitung fasst sich in ihrer Kritik kurz. Die neuen Ermittler, die laut Rezensenten auch gute Barkeeper oder Models wären, seien ein starker Kontrast zu Stellbrink. "Der Witz ist komplett raus", das muss allerdings nichts Schlechtes bedeuten. Der neue Saar-Tatort sei ambitioniert, leide aber unter der Last der Ereignisdichte. Man zeigt sich allerdings hoffnungsvoll: "Aller Anfang ist schwer. Danach wird's dann manchmal leichter."

"Zeit": Unnötige Altlasten beschweren Ermittlerteam

Einzig die "Zeit" fand den neuen Saarbrücker Tatort euphemistisch gesprochen "so mittel". Zu viele Traumata - sowohl historischer als auch persönlicher Natur - würden miteinander vermengt. Dass die Hintergrundgeschichte der beiden Hauptkommissare mit in die nächste Folge genommen wird, tut Rezensenten Matthias Dell Leid für die kommenden Drehbuchautoren. Die Leser allerdings sind offenbar anderer Meinung.  

Zuschauer zufrieden mit "Das fleißige Lieschen"

Unter der durchwachsenen Rezension der "Zeit" widersprechen die Zuschauer: "Auch wenn der Kritiker dem Tatort nicht viel abgewinnen konnte: Ich fand ihn hervorragend", "Komische Kritik" und "Einen solchen Verriss kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen" schreiben die Nutzer.

Auch in anderen Kommentarspalten auf Facebook, beim "SR" und in Abstimmungen auf SOL.DE und Spiegel Online zeigen sich die Zuschauer zufrieden. Auf der Facebook und Twitter-Seite des Tatorts heißt es etwa: "Respekt! Exzellenter Tatort. Runde Story, Spannung pur", "Ein Tatort der Meisterklasse", "tolles, charismatisches Team".

Einziger Wermutstropfen: Im Saar-Tatort wird kein einziges Wort Saarländisch gesprochen. Und dennoch: Die meisten der SOL.DE-User stimmten für "sehr gut" und auch der "SR" kann sich neben hohen Einschaltquoten über positives Feedback freuen. Der neue Saar-Tatort mache "Lust auf mehr"

Verwendete Quellen:
- Eigene Recherche

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

"#lokalsupportnauwieser": Initiative zur Rettung von Saarbrücker Kultkneipen

image

Die Initiative "#lokalsupportnauwieser" dient der Rettung der Kneipen im Nauwieser Viertel in Saarbrücken. Fotos: (Logo) "#lokalsupportnauwieser" | (Hintergrund) Wikimedia Commons/CC3.0-Lizenz/ThomasLöh

Eine Initiative zur Rettung der Gastronomie im Nauwieser Viertel in Saarbrücken: Das verbirgt sich hinter der Idee "#lokalsupportnauwieser". Das Projekt wurde von Luzie Seeliger und Alex Keller ins Leben gerufen und soll helfen, auch nach der Krise eine bunte Kneipenkultur im "Viertel" zu erhalten.

"Jetzt ist die Zeit, etwas zurückzugeben. Trinkt euer Bier daheim und gebt trotzdem eurer Lieblingskneipe Trinkgeld in Form einer Spende", heißt es auf der Webseite der Initiative. Einige Kultkneipen machen bereits mit, etwa das "Mono", der "Karate Klub Meier" oder das "Nilles". Für das Projekt anmelden kann sich übrigens jeder Viertel-Gastronom. Und zwar über ein Formular auf der Webseite des Projekts.

Spenden über Paypal

Wer eine Spende tätigen möchte, benötigt lediglich einen Paypal-Account. Das Senden eines Trinkgeldes gehe "easy von zu Hause mit zwei Klicks", heißt es in der Mitteilung von "#lokalsupportnauwieser". Unterstützer können auf der Seite ihre Lieblingskneipe auswählen und einen festen Betrag als Trinkgeld überweisen. Alternativ kann man auch einen freien Betrag eingeben.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Initiative
- Webseite der Initiative

Verwendetes Foto:
- Fotos: (Logo) "#lokalsupportnauwieser" | (Hintergrund) Wikimedia Commons/CC3.0-Lizenz/ThomasLöh (Bild bearbeitet)
____________________________________

Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
dpa

Frankreich verlängert Ausgangsbeschränkungen

image

Emmanuel Macron kündigte am Abend im TV an, dass die Ausgangsbeschränkungen in Frankreich verlängert werden. Foto: Laurent Cipriani/AP/dpa-Bildfunk

Im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie hat Frankreich seine strengen Ausgangsbeschränkungen um rund einen Monat verlängert. "Der 11. Mai wird der Beginn einer neuen Etappe sein", sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Montagabend (13. April 2020) in einer TV-Ansprache an.

Krankenhäuser teils weiter überlastet

Die Hoffnung komme zurück. "Aber nichts ist selbstverständlich." Denn in der ostfranzösischen Region Grand Est oder im Großraum Paris seien die Krankenhäuser überlastet. Macron machte deutlich, dass das Land auch nach dem voraussichtlichen Ende der Beschränkungen nicht sofort zur Normalität zurückkehren wird.

Rede begann um 20.02 Uhr

Es war Macrons dritte TV-Ansprache seit Beginn der Coronavirus-Krise. Er begann mit seiner Rede um 20.02 Uhr - die Französinnen und Franzosen sollten vorher die Möglichkeit haben, wie jeden Tag um 20.00 Uhr für das medizinische Personal zu klatschen.

Macron gesteht Fehler ein

Der Präsident gestand in seiner rund 30-minütigen Rede auch Fehler ein, es habe etwa anfangs an Masken gefehlt sowie unnötige Verfahren oder Schwächen in der Logistik gegeben. Daraus habe man gelernt. Es ginge nach dieser Krise auch darum, Ideologien hinter sich zulassen, sich neu zu erfinden - "ich als erster".

Zuerst öffnen Schulen und Kindergärten

Macron warnte, dass der 11. Mai als Ende der Ausgangsbeschränkungen nur möglich sei, wenn sich die Menschen weiter verantwortungsbewusst verhalten. Ab dann sollen Schulen und Kindergärten schrittweise wieder öffnen, die Hochschulen aber nicht vor dem Sommer. Restaurants, Cafés oder Hotels sollen vorerst geschlossen bleiben. Auch Senioren oder chronisch Kranke müssen dann weiterhin zu Hause bleiben.

Jeder mit Symptomen soll getestet werden

Ab dem 11. Mai solle es außerdem genug Kapazitäten geben, um alle Menschen mit Covid-19-Symptomen zu testen. Wer das Virus hat, solle dann in Quarantäne. Macron sprach sich auch für eine anonyme Anti-Corona-App auf freiwilliger Basis aus. Er kündigte genug Schutzmasken für alle Französinnen und Franzosen an.

Hilfen für Menschen in finanzieller Not

Der Präsident versprach ebenfalls Hilfen für Studierende oder Familien in finanzieller Not. Macron betonte auch, dass die derzeitigen Ausgangsbeschränkungen besonders für diejenigen schwierig seien, die mit ihren Familien in engen Wohnungen leben.

Strenge Ausgangsbeschränkungen

Die Ausgangsbeschränkungen gelten in Frankreich bereits seit dem 17. März und wurden schon einmal verlängert. Die Französinnen und Franzosen dürfen nur das Haus verlassen, wenn es unbedingt nötig ist. Spaziergänge, Gassigehen oder Sport sind nur eine Stunde pro Tag im Radius von einem Kilometer zur Wohnung erlaubt.

Grenzen bleiben geschlossen

"Es wird an uns liegen, die landwirtschaftliche, gesundheitliche, industrielle und technologische Unabhängigkeit Frankreichs wiederherzustellen", sagte Macron außerdem und betonte, dass auch Europa eine größere strategische Autonomie brauche. Frankreich will seine Grenzen mit Nicht-EU-Staaten auch weiter geschlossen halten, kündigte der Präsident außerdem an. Einen Termin nannte er dabei nicht.

Weniger Menschen auf Intensivstation

Frankreich ist von der Pandemie hart getroffen - bis Montag zählte das Land 14.967 Todesfälle. Am fünften Tag in Folge ist die Zahl der Menschen, die auf der Intensivstation behandelt werden, leicht rückläufig. Die Behörden sprechen von einem "hohen Plateau".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein

Ein Verletzter und hoher Sachschaden bei Brand in Saarlouiser Gasthaus

image

Das Feuer brach in der Küche des Gasthauses "Neue Welt" in Saarlouis aus. Foto: Rolf Ruppenthal

Beim Brand in einem mehrgeschossigen Wohn- und Geschäftshaus in Saarlouis ist am Montag (13. April 2020) Schaden in fünfstelliger Höhe entstanden. Wie aus einer Meldung der Polizei hervorgeht, war das Feuer gegen 19.20 Uhr in dem Gasthaus ausgebrochen, das sich in dem Gebäude in der Metzer Straße befindet. In der Küche der "Neuen Welt" war eine Dunstabzugshaube in Brand geraten, der von der Feuerwehr gelöscht werden konnte.

Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen

Bei dem Feuer wurde eine Person leicht verletzt und anschließend in einem Krankenhaus behandelt. Laut Polizei entstand bei dem Brand Sachschaden im fünfstelligen Bereich. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarlouis, 14.04.2020
- eigene Recherche

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein
mit dpa

Kurzarbeit im Saarland: Wirtschaft vor großen Herausforderungen

image

Im Saarland kam es bereits zu Tausenden Kurzarbeit-Anzeigen. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Jens Büttner

Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur ("dpa") ergibt die jüngste Bilanz rund 7.000 Anzeigen zur Kurzarbeit im Saarland - Tendenz steigend. Zum Vergleich: Im Januar gingen im Saarland nur 57 Anzeigen ein. 

Chefin Heidrun Schulz von der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Saarbrücken sagte: "Um die Zeit der Krise zu überwinden und Beschäftigte zu halten, greifen viele Unternehmen auf Kurzarbeit zurück".

Appell an Unternehmen

Schulz appellierte auch an die Unternehmen, Beschäftigte trotz der Corona-Krise nicht vorschnell zu entlassen. Fachkräfte zu halten, hätte sich bereits in der Finanzkrise 2008/2009 bewährt.

"Kurzarbeitergeld ist ein gutes Instrument, um die wirtschaftlichen Einbußen abzufedern", so die Regionaldirektionschefin. In der Finanzkrise habe Deutschland gute Erfahrungen damit gemacht.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

____________________________________

Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein