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Saarländer sind immer mehr unterwegs

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Die Bewegung im Saarland hat in den vergangenen Wochen wieder zugenommen. Symbolfoto: Helmut Fohringer/APA/dpa-Bildfunk

Saarländerinnen und Saarländer sind seit einigen Wochen wieder häufiger unterwegs. Das berichtet der "Spiegel" und beruft sich dabei auf eine Analyse des Unternehmens "Teralytics", das Bewegungsprofile von Handybesitzern anonymisiert ausgewertet hat.

Deutsche wieder mobiler

Demnach zeigten die Ausgangsbeschränkungen in der ersten Woche schnell Wirkung: Deutschlandweit ging der Verkehr auf den Straßen um etwa 40 Prozent zurück. Doch das scheint sich nun wieder zu ändern: Am Karsamstag lag das Minus bei nur noch 27 Prozent, am Ostersonntag sogar nur bei 22 Prozent. Damit sind die Deutschen zwar weiterhin weniger mobil als noch im Vergleichszeitraum des Vorjahres - aber in den vergangenen Wochen ist laut "Spiegel" ein deutlicher Zuwachs der Mobilität zu verzeichnen gewesen.

Effekt in den Saar-Kreisen bemerkbar

In den saarländischen Kreisen ist dieser Effekt ebenfalls zu sehen. Gab es beispielsweise am 28. März im Landkreis Merzig-Wadern noch ein Mobilitäts-Minus von rund 43 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, waren es am Ostersonntag dort nur noch 35 Prozent.

Messpunkt Mobilitätsänderung am 28. März 2020 in % Mobilitätsänderung am 11. April 2020 in % Mobilitätsänderung am 12. April 2020 in %
Auersmacher -49,44 -42,76 -40,59
Fürstenhausen -38,64 -29,33 -29,41
Großrosseln -44,65 -33,45 -39,38
Merzig-Wadern -42,82 -32,46 -35,07
Neunkirchen -38,43 -30,94 -28,48
Saarlouis -39,41 -30,45 -28,98
Saarpfalz-Kreis -43,63 -31,91 -32,63
St. Wendel -43,77 -33,7 -39,31

Als Bewegung wurde in der Analyse gezählt, wenn ein Handy eine Funkzelle verlässt und später mindestens 15 Minuten die neue Position nicht mehr ändert.

Das könnten Gründe sein

Der "Spiegel" führt als Hauptgrund der häufigeren Bewegung zum einen das wärmere und sonnigere Wetter an. Zum anderen sei ein zunehmender Verdruss über die wochenlangen Einschränkungen bemerkbar.

Prinzipiell spricht nichts dagegen, die eigene Wohnung zum Spazieren oder Sport zu verlassen. Dabei muss aber stets der Sicherheitsabstand zu anderen eingehalten werden.

Verwendete Quellen:
- Spiegel
- eigene Recherche

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