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Umsatzeinbußen bedrohen Bauern im Saarland - weniger Gemüse-Abnehmer

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Saar-Bauern bleiben derzeit unter anderem auf ihrem Gemüse sitzen. Symbolfoto: Pixabay

Zu den größeren Abnehmern der Erzeugnisse saarländischer Landwirtinnen und Landwirten gehören die Gastro-Betriebe. Doch die sind seit etwa drei Wochen geschlossen; nur die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen ist erlaubt. Für die Saar-Bauern ist das ein großes Problem.

Umsatzrückgang

Wie der "SR" berichtet, fallen aufgrund der Corona-Krise etwa Abnehmer von Frischgemüse weg. Als Beispiel führt der Medienbericht die Lisdorfer Aue auf.

Die Handelsgesellschaft ist nach eigenen Angaben das größte zusammenhängende Gemüseanbaugebiet des Saarlandes - mit einer Produktionsfläche von 100 Hektar. Dem "SR" sagte Klemens Morguet von der Lisdorfer Frischgemüse Handelsgesellschaft: Man rechne mit Umsatzeinbußen von bis zu 30 Prozent. Vor allem der Wegbruch der Gastronomie sei ein Grund dafür. Unter anderem Kantinen als Großabnehmer würden fehlen.

Soforthilfe auch für Landwirte

Die Umsetzung der Bundes-Soforthilfen bezieht die Landwirtschaft explizit mit ein. Daher gilt auch hier: Betriebe mit bis zu fünf Beschäftigten erhalten eine Einmalzahlung von 9.000 Euro; bei bis zu zehn Beschäftigten sind es 15.000 Euro.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Webseite Lisdorfer Frischgemüse
- eigener Bericht

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