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Coronavirus im Saarland: aktuelle Meldungen vom Donnerstag

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Tobias Hans (CDU), Ministerpräsident des Saarlandes, und Anke Rehlinger (SPD), Wirtschaftsministerin. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild

Aktuelle Corona-Zahlen im Saarland

Nach Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums gibt es im Saarland bislang (Stand: 16. April 2020, 18.00 Uhr) 2.275 bestätigte Corona-Fälle. Einen genauen Überblick über die aktuellen Corona-Zahlen im Saarland findet ihr unter: "Coronavirus im Saarland: Weitere Tote und Infizierte bestätigt"

Lockerung der Corona-Maßnahmen: Was sich ändert und was nicht

Der saarländische Ministerrat hat sich auf leichte Lockerungen der Corona-Maßnahmen geeinigt. Ministerpräsident Hans und Ministerin Rehlinger informierten die Bevölkerung über die nächsten Schritte. Das sind die Maßnahmen: "Corona-Maßnahmen im Saarland: Was sich ändert und was nicht".

Welche Geschäfte öffnen ab Montag?

Im Saarland dürfen im Zuge erster Corona-Lockerungen ab Montag (20. April 2020) wieder bestimmte Geschäfte und Einrichtungen öffnen. Welche das sind: "Diese Geschäfte dürfen am Montag im Saarland wieder öffnen".

Corona-Krise: Wie es mit den Schulen im Saarland weitergeht

Die Schulen im Saarland nehmen den Schulbetrieb ab 4. Mai wieder schrittweise auf. Welche Klassenstufen den Unterricht dann wieder aufnehmen, könnt ihr hier nachlesen: "Corona-Krise: Wie es mit den Schulen im Saarland weitergeht".

Wie geht es mit der Gastronomie weiter?

Für die Gastronomie im Saarland ist weiterhin keine Lockerung in Sicht. Die Bars, Kneipen und Restaurants müssen weiterhin geschlossen bleiben. Die Begründung von Ministerpräsident Tobias Hans: "Wie geht es mit der Gastronomie weiter?"

Beatmungsplätze: 40 Prozent sind frei

Zurzeit sind im Saarland 40 Prozent der Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit frei. Doch die Regierung will sich auf den verfügbaren Kapazitäten nicht ausruhen und kündigte an, die Zahl der Intensivplätze weiter ausbauen zu wollen. Zum Artikel: "Beatmungsplätze im Saarland: 40 Prozent sind frei".

Sportstätten im Saarland bleiben geschlossen

Sport ist während der Corona-Krise auch im Saarland nur eingeschränkt möglich. Sämtliche Schwimmbäder, Turnhallen, Fitnessstudios und andere Sportstätten sind geschlossen. Das soll auch vorerst so bleiben: "Warum Sportstätten im Saarland weiter geschlossen bleiben".

Alten- und Pflegeheime kämpfen gegen Corona

Durch ausgeweitete Testungen in den Altenheimen des Regionalverbands Saarbrücken hat sich die Zahl der bestätigten Erkrankungen entsprechend erhöht. Auch weitere Todesfälle wurden bekannt. Mehr: "Altenheime im Regionalverband Saarbrücken kämpfen weiter gegen Corona - 29 Tote".

Empfehlung zum Tragen von Alltagsmasken

Heute wurden die weiteren Corona-Maßnahmen im Saarland vorgestellt. Dazu gehört auch die Empfehlung, in der Öffentlichkeit eine Alltagsmaske zu tragen. Die Details: "Saar-Landesregierung rät zum Maskentragen".

Landkreis Saarlouis: Bürger spenden Tausende Schutzausrüstungen

Infolge des Hilferufs des Landkreises Saarlouis gingen bis heute große Mengen an Schutzausrüstungen für das medizinische Personal ein. Bürgerinnen und Bürger hatten unter anderem rund 5.000 selbstgenähte Mund- und Nasenmasken gespendet. Alle Informationen zum Engagement: "Bürger spenden Tausende Schutzausrüstungen".

Hans ruft zu Geduld auf

Saar-Ministerpräsident Tobias Hans hat bei der schrittweisen Lockerung der Corona-Beschränkungen zur Geduld aufgerufen. Die Details dazu: "Tobias Hans: Zu früh, um über Sommerurlaub zu sprechen".

Wärmebildkamera wieder abgehängt

Nach dem Wirbel um den Einsatz einer Wärmebildkamera im Eingangsbereich hat "Edeka Lonsdorfer" das Gerät wieder abgehängt. Es gibt Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Kamera. Der Artikel: "Saarbrücker Supermarkt hängt Wärmebildkamera wieder ab".

Kurzarbeit bei ZF in Saarbrücken verlängert

Die ZF-Belegschaft in Saarbrücken befindet sich in weiten Teilen weiterhin in Kurzarbeit. Wie nun bekannt wurde, soll die Maßnahme aufgrund der Corona-Krise länger als ursprünglich geplant andauern. Hier geht es zum Artikel: "Kurzarbeit bei ZF in Saarbrücken bis zum 17. Mai verlängert".

Trotz Corona: möglicherweise Gottesdienste zu Pfingsten

Saar-Ministerpräsident Tobias Hans hält es für möglich, dass die Kirchen zu Pfingsten wieder Gottesdienste halten können. Pfingsten ist 2020 am 31. Mai und 1. Juni. Alle Informationen: "Tobias Hans hält Gottesdienste zu Pfingsten für denkbar".

Absage von "Rock am Ring" und "Rock im Park"

"Green Day", "System Of A Down", "Volbeat" und mehr: Bei "Rock am Ring" und "Rock im Park" sollten im Juni unter anderem mit diesen Bands rund 175.000 Menschen feiern. Doch daraus wird jetzt nichts - wegen der Corona-Pandemie. Die Details: "'Rock am Ring' und 'Rock im Park' wegen Corona abgesagt".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte

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Coronavirus im Saarland: Weitere Tote und Infizierte bestätigt

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Eine Ärztin zeigt in einem Labor einen Test für das Coronavirus. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist am heutigen Donnerstag (16. April 2020) um weitere 50 Personen gestiegen. Insgesamt wurden im Saarland bislang 2.275 Fälle gemeldet. Diese Angaben veröffentlichte das Gesundheitsministerium mit den bis 18:00 Uhr von den Gesundheitsämtern veröffentlichten Daten. 

Weitere Tote, aber auch Genesene gemeldet

Seit gestern ist auch die Zahl der Todesfälle um fünf weitere Menschen gestiegen. 83 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, sind im Saarland verstorben. Inzwischen gelten allerdings auch 958 Menschen, bei denen Covid-19 festgestellt wurde als geheilt. Derzeit sind 207 Patienten stationär in Behandlung, davon liegen 60 auf der Intensivstation.

Die Infektionszahlen im Saarland nach Landkreisen

Die meisten Fälle verzeichnet der Regionalverband Saarbrücken. Hier sind es 997 bestätigte Infektionen. Im Kreis Saarlouis wurden 441 Fälle gemeldet, 294 im Saarpfalz-Kreis. 213 Menschen wurden im Kreis Neunkirchen positiv auf Corona getestet. Im Kreis Merzig-Wadern sind es 175. Die wenigsten Infektionen wurden im Landkreis St. Wendel bestätigt. Hier sind es 155 Fälle. 

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 15.04.2020
- eigene Berichte
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Selbstbestimmt, sicher und geborgen das Alter in vertrauter Umgebung erleben

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Foto: GMLR

Wenn Menschen ein hohes Alter erreichen, wird das von den Mitmenschen im Allgemeinen als „Segen“ bezeichnet. Verbunden damit ist eine meist verklärte Vorstellung vom sorglosen Genuss der Rente, geborgen im Schoß einer großen, liebevollen Familie – das alles in bester Gesundheit. Wer dieses Szenario erleben darf, kann sich glücklich schätzen. Die Realität kann jedoch oft anders aussehen: Die körperlichen Kräfte lassen irgendwann nach – bei dem einen früher, bei dem anderen später. Auch die Beeinträchtigung des Gedächtnisses, Denkens und zahlreicher anderer Gehirnleistungen kann mit dem Alter einhergehen. Dann wird es für die Angehörigen schwierig, vor allem, wenn diese noch voll im Berufsleben stehen. Grundsätzlich ist man als Laie in der Regel nicht in der Lage, sich um eine pflegebedürftige Person zu kümmern. Was also tun, wenn man selbst oder ein nahe stehendes Familienmitglied plötzlich zum Pflegefall wird?

Das Alter im eigenenen Zuhause erleben

Zahlreiche Menschen können heutzutage in Pflegeheimen und Wohngemeinschaften gut versorgt werden. Doch oft fehlt es dort vor allem denjenigen, die auch zusätzlich an Demenz leiden, an entsprechender psychischer Versorgung und stimulierenden Reizen. Viele möchten das Alter deshalb am liebsten in den eigenen vier Wänden erleben bzw. ihren betroffenen Familienangehörigen im optimalen Fall zuhause und in gewohnter Umgebung die notwendige Geborgenheit bieten. Ohne professionelle Hilfe ist diese Aufgabe jedoch kaum zu bewerkstelligen.

Den Alltag erleichtern, in Lebensphasen begleiten

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Foto: GMLR

Oxana Günter leitet die Firma Senioba in Saarbrücken. Das Unternehmen hat sich zur Aufgabe gemacht, den Alltag pflegebdürftiger Seniorinnen und Senioren zu erleichtern und ihnen die Möglichkeit zu bieten, den Lebensabend im eigenen Zuhause zu verbringen. „Die Tätigkeit in der Senioren- und Alltagsbegleitung ist eine der schwersten Arbeiten, die in unserer auf Technik und Informationsaustausch fokussierten Welt geleistet werden kann“, sagt die Senioba-Standortleiterin. Als kompetenter Partner für Betreuungsleistungen und Vermittler von Pflege- und Betreuungskräfte, kann die Senioba-Seniorenbetreuung mit verschiedenen, individuell zurechtgeschnittenen Betreuungskonzepten helfend zur Seite stehen.

Die Vorteile der 24-Stunden-Betreuung

Eine 24-Stunden-Kraft betreut die Senioren rund um die Uhr und bemüht sich so, deren Selbstständigkeit so weit wie möglich zu erhalten. Die Pflegekraft ist im Haushalt der pflegebedürftigen Person untergebracht und kann diese somit unmittelbar unterstützen und versorgen. Sie übernimmt die Grundpflege im familiären Umfeld, leistet Gesellschaft und ist gleichzeitig auch für hauswirtschaftliche Versorgung und z.B. die Begleitung zu Terminen zuständig. „Ziel dieser Eins-zu-eins-Betreuung – eine Pflegekraft für eine pflegebedürftige Person – ist es, Senioren über 60 durch spezielle Angebote anzusprechen und gezielt in eine größtmögliche und altersgerechte Aktivität zu begleiten beziehungsweise ihre Selbständigkeit zu unterstützen“, erklärt Oxana Günter.

Stundenweise Betreuung für rüstige Senioren

Doch auch Menschen, die grundsätzlich noch alleine leben können und lediglich bei der Ausführung alltäglicher Tätigkeiten wie Einkaufen, Kochen, Putzen u.ä. Unterstützung benötigen, finden bei Senioba das passende Konzept, z.B mit einem stundenweisen Betreuungsangebot oder einer speziellen Betreuung bei dementen Menschen.

Das hat die Senioba-Seniorenbetreuung zu bieten:

- Polnische Pflege- und Betreuungskräfte
- 24 Stunden Pflege
- Seniorenbetreuung
- Haushaltshilfen
- Demenzbetreuung

Die Mitarbeiter von Senioba kümmern sich auch um den organisatorischen Ablauf der jeweiligen Betreuung: Nach der Erstellung eines individuellen Betreuungskonzeptes wird die entsprechende Pflegekraft gesucht und die Anreise in die Wege geleitet. Auch für den Fall, dass die „Chemie“ zwischen Betroffenen oder Angehörigen und der Pflegekraft nicht stimmt, ist vorgesorgt: Dank einer sogenannten „Austauschgarantie“ wird dann schnellstmöglich für passenden Ersatz gesorgt.

KONTAKT

Senioba 
Oxana Günter Standortleiterin 
Saarbrücken 
Neugrabenweg 4 
66123 Saarbrücken 
Telefon: (0176) 16373484 
Mail: saarbruecken@senioba.de 
Website: www.senioba.de

 

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mit dpa/lrs

Corona-Maßnahmen im Saarland: Was sich ändert und was nicht

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Viele der Corona-Maßnahmen bleiben im Saarland bestehen. Archivfoto: BeckerBredel

Das Saarland schließt sich den von Bund und Ländern beschlossenen leichten Lockerungen der Maßnahmen gegen das Coronavirus an. Das haben Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) auf einer Pressekonferenz verkündet.

Was gleich bleibt

- Ausgangsbeschränkungen bleiben bis mindestens 3. Mai bestehen
- Verlassen der Wohnung nur aus triftigem Grund erlaubt
- Aufenthalt in der Öffentlichkeit nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes erlaubt
- private Reisen und Besuche bleiben verboten
- Kitas bleiben geschlossen
- Großveranstaltungen (Konzerte, größere Events in Hallen, Veranstaltungen im Freien) bleiben mindestens bis 31. August verboten
- Grenzkontrollen bleiben bis mindestens 4. Mai bestehen
- Spielplätze bleiben geschlossen
- Versammlungsverbot in Gotteshäusern bleibt bestehen
- Restaurants, Kneipen und Hotels bleiben geschlossen
- Kultureinrichtungen bleiben geschlossen
- Zoos bleiben geschlossen
- Dienstleistungsbetriebe wie Massagepraxen oder Kosmetikstudios bleiben geschlossen

Was sich ändert

- Geschäfte bis 800 Quadratmeter (Handballfeld-Größe) dürfen ab 20. April unter Auflagen wieder öffnen
- Kfz- und Fahrradhändler sowie Buchhandlungen dürfen unabhängig von Größe ab 20. April unter Auflagen wieder öffnen
- Wertstoffhöfe können ab 20. April wieder öffnen
- Schulen sollen ab dem 4. Mai für hohe Klassen und Abschlussklassen wieder öffnen (Kultusministerium und Gesundheitsbehörden gestalten Abläufe aus)
- Friseure dürfen ab 4. Mai wieder öffnen
- Bibliotheken und Archive dürfen öffnen
- Tragen von Alltagsmasken wird empfohlen
- Psychotherapeuten dürfen besucht werden

Die Regelungen im Saarland waren am 21. März in Kraft getreten und zunächst auf 14 Tage befristet. Später verlängerte die Landesregierung die Ausgangsbeschränkungen und ein deutlich begrenztes Freizeit-Angebot bis einschließlich 20. April.

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Saarland war am Mittwoch (Stand 18.00 Uhr) auf 2.225 gestiegen. 78 Menschen sind an den Folgen einer Infektion gestorben, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.

Verwendete Quellen:
- Pressekonferenz von Tobias Hans und Anke Rehlinger, 16.04.2020
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Corona-Krise: Wie es mit den Schulen im Saarland weitergeht

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Die Schulen im Saarland sollen ab 04. Mai 2020 wieder schrittweise öffnen. Symbolfoto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Im Saarland sollen bleiben die Schulen vorerst weiter geschlossen. Erst ab dem 4. Mai 2020 sollen die Schulen wieder schrittweise öffnen. Dies teilte Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am heutigen Donnerstag (16. April 2020) im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Anke Rehlinger (SPD) mit.

Bis zu diesem Zeitpunkt soll die Kultusministerkonferenz der Länder ein Hygienekonzept entwickeln, dass das Infektionsrisiko im Schulbetrieb minimiert. Dieses Konzept soll dann in sämtlichen Bundesländern einheitlich umgesetzt werden.

Nur schrittweise Aufnahme des Schulbetriebs

Nach Angaben von Tobias Hans wolle man nicht sofort sämtliche Schülerinnen und Schule wieder ab 4. Mai in die Schulen schicken. Die Aufnahme des Schulbetriebs solle laut Hans schrittweise erfolgen. So sprach der Ministerpräsident am heutigen Donnerstag davon, dass zunächst nur Abschlussklassen und Oberstufenklassen wieder in die Schulen geschickt werden sollen. Man wolle vor allem den Schülerinnen und Schülern die Ängste nehmen, die sich momentan Sorgen machen, dass sie durch die aktuelle Situation in ihrem weiteren Berufsleben geschädigt werden. Laut Angaben von Ministerpräsident Hans werden die konkreten Details und Abläufe aktuell vom Kultusministerium in Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden ausgestaltet.

Abschlussklassen und vierte Klassen starten zuerst

Konkret wird im Saarland ab dem 4. Mai in einem ersten Schritt der Unterricht in den Klassenstufen 9 und 10 der Gemeinschaftsschulen und dem Schwerpunkt auf die konkrete Vorbereitung in den Prüfungsfächern des Hauptschulabschlusses und des Mittleren Bildungsabschlusses erfolgen. Daneben wird den angehenden Abiturientinnen und Abiturienten an Gemeinschaftsschulen und Gymnasien eine Prüfungsvorbereitung auf das Abitur angeboten. Ebenso wird laut Angaben des Bildungsministeriums "eine Beschulung der vierten Jahrgangsstufe der Grundschule" schrittweise in kleinen Lerngruppen beginnen.

Unterrichtsbeginn der Berufsschulen im Saarland

Im Bereich der Beruflichen Schulen steht die Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen im Vordergrund. Hierbei werden Schülerinnen und Schüler auf die entsprechenden Prüfungen am jeweiligen Standort vorbereitet. In einem zweiten Schritt wird ab dem 11. Mai der Unterricht für Schülerinnen und Schüler des ersten Jahres der Hauptphase an Gymnasien (Klassenstufe 11), sowie an Gemeinschaftsschulen (Klassenstufe 12) erfolgen.

Insgesamt könnten damit – in allen Schulformen – bis zu 26.000 Schülerinnen und Schüler in dieser ersten Stufe wieder in den Schulalltag integriert werden. Dies teilte das saarländische Ministerium für Bildung und Kultur am Donnerstag mit.

Streichert-Clivot: Das Wichtigste ist die Gesundheit

Die saarländische Bildungsministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) betonte am Donnerstag, dass die Öffnung der Schulen unter strengen Maßstäben des Infektionsschutzes in kleinen Schritten erfolge: "Das Wichtigste bei unseren Planungen ist und bleibt, die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler, der Lehrkräfte und aller in Schulen Beschäftigten. Deswegen werden wir alle Schritte in Absprache mit den Gesundheitsbehörden des Landes und der Landkreise vornehmen". Man wolle einen strukturierten Schulalltag langsam und bedacht starten.

Verwendete Quellen:
- Pressekonferenz von Tobias Hans und Anke Rehlinger, 16.04.2020
- Mitteilung des saarländischen Bildungsministeriums vom 16.04.2020

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Rocco del Schlacko Festival 2020 wird abgesagt

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Das Rocco del Schlacko Festival 2020 muss wegen der Corona-Krise leider ausfallen. Archivfoto: Nadine Bickelmann/SOL.DE

Die Entscheidung der Bundes- und Landesregierung alle größeren Events bis Ende August zu verbieten, bedeutet nun auch die Absage des Rocco del Schlacko 2020 im Saarland. 

Wie die Veranstalter über Facebook mitteilten, wird das Festival, das vom 6. bis zum 8. August stattfinden sollte, wohl in diesem Jahr nicht in die 22. Runde gehen. "Somme, Sonne, laute Live-Musik und leicht einen sitzen" müsse leider ausfallen. Die Situation sei "wirklich gefährlich", daher folge man der Vorgabe von Bund und Land. Bis konkretere Fragen beantwortet werden können, bitte mal um Geduld und Nachsicht, da die Landesordnung noch aussteht. 

Dennoch blicken die Rocco-Veranstalter optimistisch in die Zukunft. Feiern mache ohnehin nur Spaß, wenn es allen gut geht. Man bereite sich daher auf das Festival 2021 vor. Die Rocco-Initiatoren sind sich sicher, dass sie gemeinsam mit den Besuchern "durchkommen" und im nächsten Jahr "Sommer, Sonne, laute Live-Musik und RICHTIG einen sitzen haben" können.

Verwendete Quellen:
- Rocco del Schlacko Festival auf Facebook

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Diese Geschäfte dürfen am Montag im Saarland wieder öffnen

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Der saarländische Ministerrat hat sich am heutigen Donnerstag (16. April 2020) auf "behutsame Lockerungen" der Corona-Maßnahmen geeinigt. So gaben Ministerpräsident Tobias Hans und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt, dass ab dem kommenden Montag (20. April 2020) bestimmte Geschäfte und Einrichtungen im Saarland wieder öffnen dürfen.

Geschäfte gewisser Größe im Einzelhandel ab Montag geöffnet

Tobias Hans erklärte zunächst, dass Geschäfte im Einzelhandel bis zu 800 Quadratmetern (das entspricht der Größe eines Handballfeldes) ab Montag wieder öffnen dürfen. Darauf habe man sich zusammen mit Bund und den rechtlichen Ländern geeinigt.

Hygienemaßnahmen zwingend notwendig

Diese Geschäfte müssen dann allerdings konsequente Schutz- und Hygienemaßnahmen treffen. So müsse für Abstand (mindestens 1,5 Meter) der Kunden untereinander und zu den Mitarbeitern gesorgt werden. Auch dürfe nur eine gewisse Personenzahl die Läden gleichzeitig betreten. Wie viele das genau sind, bemesse sich laut Hans nach der Art des jeweiligen Verkaufsraumes. Die Geschäftsbetreiber sollen auch dafür sorgen, dass sich keine langen Schlangen vor den Läden bilden.

Weitere Geschäfte und Einrichtungen, die ab Montag öffnen dürfen

Ab Montag dürfen außerdem die folgenden Geschäfte und Einrichtungen im Saarland wieder öffnen und das unabhängig von ihrer Größe:
- Kfz-Händler
- Fahrradhändler
- Buchhandlungen
- Bibliotheken und Archive
- psychotherapeutische Einrichtungen
- Wertstoffhöfe

Auch diese Geschäfte und Einrichtungen müssen die oben angesprochenen Hygieneauflagen einhalten.

Nächste Lockerungen frühestens in zwei Wochen erwartet

Andere Geschäfte und Einrichtungen wie beispielsweise Gastronomiebetriebe, Friseurgeschäfte oder Sportstätten müssen vorerst geschlossen bleiben. Hier soll die nächste Beratung in zwei Wochen stattfinden. Wenn das Infektionsgeschehen sich bis dahin weiter beruhigt habe, könne man laut Hans und Rehlinger auch weitere Geschäfte wieder öffnen. Aktuell sei der Schutz von Leib und Leben allerdings absolut notwendig und vorrangig.

Verwendete Quellen:
Pressekonferenz von Tobias Hans und Anke Rehlinger, 16.04.2020

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Corona-Maßnahmen: Wie geht es mit der Gastronomie im Saarland weiter?

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Die Kneipen und Restaurants im Saarland sind wegen der Corona-Pandemie weiterhin geschlossen. Foto: Dominik Eder/ Your Day Photography

Für die Öffnung von Gastronomiebetrieben, die im Zuge der Corona-Pandemie schließen mussten, gibt es im Saarland noch keinen Fahrplan. Wann die Lokale wieder Gäste empfangen dürfen ist unklar. 

Gastro-Betrieb mit Mundschutz nicht vorstellbar

Wie Ministerpräsident Tobias Hans bei der Pressekonferenz am Donnerstag (16. März 2020) mitteilte, fehle schlichtweg die "Fantasie", wie man eine solche Öffnung bewerkstelligen könnte. Essen und Trinken in den saarländischen Gastronomien sei mit Mundschutz schlecht vorstellbar.

Schwierige Kontrollen und zu viel Bewegung

Zudem könne man nicht kontrollieren, ob sich in den Restaurants, Bars und Kneipen nur Personen des gleichen Haushalts aufhalten. Eine Öffnung würde nach Auffassung von Hans außerdem bei dem aktuell schönen Wetter zu "erheblichen Bewegungen" führen. Diese gelte es derzeit jedoch zu vermeiden. Auch wenn man gerade im Saarland die Gastronomie besonders schätze, sei die "Zeit diese zu öffnen leider noch nicht gekommen".

So könnt ihr die Gastronomie im Saarland unterstützen

Unterstützen könnt ihr euer Lieblingsrestaurant und eure Stammkneipe dennoch. Viele bieten inzwischen Lieferdienste an. Das Portal "Rettet gudd gess" bietet zudem Möglichkeiten zu spenden oder Gutscheine zu kaufen.

Die Initiative #lokalsupportnauwieser hat sich außerdem der Rettung der Kneipen im Nauwieser Viertel in Saarbrücken verschrieben. Weitere Optionen, um die lokalen Betriebe im Saarland zu unterstützen haben wir für euch zusammengefasst.

Verwendete Quellen: 
- Pressekonferenz der saarländischen Landesregierung
- eigene Recherche

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Beatmungsplätze im Saarland: 40 Prozent sind frei

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Im Saarland gibt es laut Ministerpräsident Hans 451 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit. Symbolfoto: Roland Weihrauch/dpa-Bildfunk

Im Saarland sind zurzeit 40 Prozent der Beatmungsplätze in Krankenhäusern frei. Das hat Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) am Donnerstagmorgen (16. April 2020) auf einer Pressekonferenz gesagt. "Wenn sich das Infektionsgeschehen verschlechtert, haben wir Kapazitäten, um reagieren zu können", so Hans.

Saarland hat Intensiv-Kapazitäten

Das sei "beruhigend", erklärte der Ministerpräsident. Seit dem 1. März habe die Regierung die Zahl der Intensivplätze mit Beatmungsmöglichkeit von 302 auf 451 aufgestockt. Allerdings könnten selbst kleine Auslöser das Infektionsgeschehen verstärken. Daher sollen die Kapazitäten weiter ausgebaut werden.

Laut Gesundheitsministerium waren am Mittwoch noch 58 Saarländerinnen und Saarländer in intensivmedizinischer Behandlung. Die Zahl hat sich in den vergangenen sieben Tagen um rund 18 Prozent verringert.

Mehr als 90 Prozent der Tests negativ

Im Saarland habe es laut Hans seit Beginn der Coronavirus-Pandemie bislang rund 45.000 Testungen gegeben. Das Land teste "überdurchschnittlich gut", befand der Ministerpräsident mit Blick auf die anderen Bundesländer. Über 90 Prozent der Tests seien bislang negativ ausgefallen.

Verwendete Quellen:
- Pressekonferenz von Tobias Hans und Anke Rehlinger, 16.04.2020
- eigener Bericht

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Für rund 1,1 Millionen Euro: Saarbrücken verbessert Schulhöfe an sieben Grundschulen

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Die Landeshauptstadt Saarbrücken investiert 1,1 Millionen Euro in die städtischen Grundschulen. Symbolfoto: Felix Kästle/dpa-Bildfunk

Nach Angaben des Saarbrücker Oberbürgermeisters Uwe Conradt (CDU) wolle man den Kindern in den Grundschulen eine gute Umgebung zum Lernen bieten. Daher wende die Landeshauptstadt rund 1,1 Millionen Euro für Verbesserungen auf.

Die geplanten Maßnahmen

Aus einer Mitteilung der Landeshauptstadt geht hervor, dass die Umsetzung der Arbeiten an den sieben städtischen Schulhöfen in seiner Sitzung am 7. April beschlossen wurde. Diese Schulen profitieren von den geplanten Maßnahmen

Freiwillige Ganztagsgrundschule Rastpfuhl

Geplant sei, den Schulhof der Freiwilligen Ganztagsgrundschule Rastpfuhl neu zu gestalten. Dazu werde das Gelände unter anderem in drei gleichgroße Bereiche unterteilt.

Beginn: September 2020
Kosten: rund 268.000 Euro

Freiwillige Ganztagsgrundschule St. Arnual

Im Zentrum der Arbeiten am Schulhof der Freiwilligen Ganztagsgrundschule St. Arnual stehe die Erneuerung des Weges im Außengelände des weißen Schulhauses.

Beginn: Sommer 2020
Kosten: rund 40.000 Euro

Freiwillige Ganztagsgrundschule Rodenhof

Auf dem kleineren der beiden Schulhöfe an der Freiwilligen Ganztagsgrundschule Rodenhof werde in einigen Bereichen etwa der bestehende Zaun ersetzt. Zudem erhalte der große Schulhof eine neue Deckschicht.

Beginn: Ende 2020
Kosten: rund 187.000 Euro

Freiwillige Ganztagsgrundschule Eschberg

"Die Doppelschaukel im vorderen Bereich wird erneuert. Der Hang als Übergang zum unteren Schulhof soll mit eingebauten Robinienhölzern befestigt und mit zusätzlichen Sträuchern bepflanzt werden", heißt es unter anderem in der Mitteilung der Landeshauptstadt.

Beginn: Frühjahr 2021
Kosten: rund 60.000 Euro

Freiwillige Ganztagsgrundschule Dudweiler

Hier fließe mit rund 313.000 Euro die größte Summe in die Sanierung des Schulhofs und des Spielbereichs der Freiwilligen Ganztagsgrundschule in Dudweiler. Etwa der Belag des Bolzplatzes werde generalsaniert und ein Ballfangzaun an den Stirnseiten errichtet.

Beginn: Mitte 2021
Kosten: rund 313.000 Euro

Freiwillige Ganztagsgrundschule Herrensohr-Jägersfreude

Unter anderem erhalte der Schulhof ein neues Spielgerät. Ebenso werde der Fallschutzbelag ausgetauscht und eine Hangsicherung im Außengelände installiert.

Beginn: Mitte 2021
Kosten: rund 200.000 Euro

Freiwillige Ganztagsgrundschule Gersweiler

"Im Schulhofbereich wird die bestehende Laufbahn grundsaniert, ein zusätzlicher Bolzplatz hergestellt und die Weitsprunganlage neu hergerichtet", teilt die Landeshauptstadt mit. Darüber hinaus würden auch ein "Balancierparcours mit Robinienstämmen" sowie eine neue Rutschen- und Schaukelanlage hinzukommen.

Beginn: Mitte 2021
Kosten: rund 100.000 Euro

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Landeshauptstadt Saarbrücken

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Saar-Landesregierung rät zum Maskentragen

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Zu den Alltagsmasken zählen unter anderem selbstgenähte Exemplare. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Zikri Maulana

Im Rahmen einer Pressekonferenz informierten Ministerpräsident Hans und Ministerin Rehlinger am Mittag die saarländische Bevölkerung über die nächsten Schritte. Während einiges gleich bleibt, stehen auch Änderungen an. So etwa die Empfehlung, beispielsweise beim Einkaufen oder im ÖPNV eine Schutzmaske zu tragen.

Masken empfohlen

Saar-Ministerpräsident sagte bei dem heutigen Pressetermin: "Was wir auf jeden Fall schon jetzt empfehlen, ist das Tragen von sogenannten Alltagsmasken". Zumindest bei korrekter Handhabe sei das Potenzial gegeben, ein Ansteckungsrisiko zu reduzieren. Das erklärte laut "SZ" Dr. Sophie Schneitler von der Uniklinik in Homburg.

Zudem wisse man laut Hans derzeit noch nicht genau, ob es eine Übertragung durch die Luft gibt. Nach aktuellem Wissensstand gehe man jedoch nicht davon aus.

Klar ist hingegen: Professionelle Masken sollten medizinischem Fachpersonal überlassen werden. Wer also der Empfehlung der Saar-Landesregierung nachgeht, wird gebeten, etwa selbstgenähte Masken zu tragen. Eine Schutzmaskenpflicht besteht im Saarland derzeit nicht.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Saarbrücker Zeitung
- Pressekonferenz von Tobias Hans und Anke Rehlinger, 16.04.2020

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Altenheime im Regionalverband Saarbrücken kämpfen weiter gegen Corona - 29 Tote

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Alleine in der Seniorenresidenz Viktoria in Püttlingen kam es zu 16 Todesfällen infolge einer Infektion mit dem Coronavirus. Symbolfoto: Jonas Güttler/dpa-Bildfunk

In der vergangenen Woche wurden zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiter der von Coronafällen betroffenen Pflegeheime im Regionalverband Saarbrücken auf das Virus getestet. Das Ergebnis: Seit dem 6. April sind dem Gesundheitsamt 130 neue positive Testungen von Bewohnerinnen und Bewohnern gemeldet worden. In der Folge gibt es nach aktuellem Stand über 200 Krankheitsfälle, teilte der Regionalverband mit.

Weitere Todesfälle

"Von den 52 bisher im Regionalverband gemeldeten Corona-Todesfällen handelt es sich bei 29 um Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen", heißt es in einer Mitteilung. Durch die Nachmeldung der Todesfälle vom gestrigen Mittwoch (15. April) habe sich der Anteil aus den Pflegeheimen nochmals deutlich erhöht.

16 Todesfälle wurden bisher aus der Seniorenresidenz Viktoria in Püttlingen gemeldet. Die weiteren dreizehn Todesfälle verteilen sich "recht gleichmäßig auf die auch bisher schon besonders betroffenen Einrichtungen":

- Seniorenzentren Johanna-Kirchner-Haus und Haus Daarle der AWO (Einrichtungen zusammenliegend)
- Caritas Seniorenhaus Bischmisheim
- Egon-Reinert-Haus der Stiftung Saarbrücker Altenwohnstift
- Seniorenheim der Barmherzigen Brüder in Kleinblittersdorf

Unklar sei nach Angaben des Regionalverbands allerdings, ob die Betroffenen "ursächlich an Covid-19 gestorben sind oder ob sie zwar den Coronavirus im Körper hatten, aber an anderen Leiden gestorben sind". 

Positive Tests auch bei Beschäftigten

Dem Gesundheitsamt würden auch von mehr als 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtungen positive Testergebnisse vorliegen, so der Regionalverband. Und: "Neben den 200 Fällen in den sechs oben genannten Heimen liegen auch für zehn weitere Einrichtungen einzelne bestätigte Erkrankungsfälle vor."

Dies bedeute im Umkehrschluss aber auch, dass 31 von den 47 Heimen des Regionalverbands frei von bestätigten Coronafällen sind.

Flächendeckende Testung in Pflegeheimen

Das Saar-Gesundheitsministerium hat gemeinsam mit dem Virologischen Institut der Uniklinik in Homburg ein Konzept vorgelegt, mit dem Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Personal von Alten- und Pflegeheimen flächendeckend auf das neuartige Coronavirus getestet werden sollen. Das geht aus einer Mitteilung des Ministeriums hervor.

Vorgesehen sei, zunächst "alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie das gesamte Personal der Pflege- und Senioreneinrichtungen auf SARS-CoV-2" zu testen. Die Pflegeheimbewohner werden insgesamt zweimalig im Abstand von einer Woche und das Pflegepersonal fortlaufend zweimal pro Woche untersucht.

Sobald valide Antikörpertests zur Verfügung stehen, sollen laut Gesundheitsministerium in einer zweiten Stufe Pfleger und Bewohner auch auf das Vorhandensein von Antikörper getestet werden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Regionalverbands Saarbrücken
- Mitteilung des Gesundheitsministeriums

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mit dpa

Corona-Krise: Tobias Hans hält Gottesdienste zu Pfingsten für denkbar

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Die Kirchen bleiben derzeit leer - zumindest was die Besucherinnen und Besucher angeht. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Uli Deck

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder hatten sich am gestrigen Mittwoch (15. April 2020) darauf verständigt, erste Maßnahmen zu Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie zu lockern. Das Versammlungsverbot in Kirchen, Moscheen und Synagogen wurde aber vorerst aufrechterhalten.

Gottesdienste zu Pfingsten möglich

Bei einer Pressekonferenz am heutigen Donnerstagmittag hat sich Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) zu Gottesdiensten geäußert. Zwar sei derzeit noch nicht der Zeitpunkt gekommen, die Regelungen zu lockern. Schließlich stehe in Kirchen das Gemeinschaftsgefühl im Vordergrund; soziale Kontakte sollen aktuell aber weitestgehend verhindert werden.

Dennoch hält es Hans für möglich, dass die Kirchen zu Pfingsten wieder Gottesdienste halten können: "Ich glaube, die Chancen stehen gar nicht schlecht, dass man zum Pfingstfest wieder Gottesdienste durchführen kann", so der Ministerpräsident.

Bis dahin bitte er weiter um Geduld und Verständnis. Gleichzeitig verbinde er dies auch "mit einem großen Dankeschön von Herzen", wie gut sich die Religionsgemeinschaften an die Regeln gehalten hätten.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Pressekonferenz von Tobias Hans und Anke Rehlinger, 16.04.2020

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Warum Sportstätten im Saarland weiter geschlossen bleiben

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Auch Sportstätten mit geringerem Risiko wie Tennis- oder Golfplätze bleiben weiter geschlossen. Symbolfoto: Marijan Murat/dpa-Bildfunk

Wie Ministerpräsident Tobias Hans auf der Pressekonferenz der Landesregierung am Donnerstag (16. April 2020) mitteilte, seien für den Sport zunächst keine weitergehenden Möglichkeiten vorgesehen. Die Sportstätten im Saarland bleiben geschlossen - sowohl für Mannschaftssportarten, als auch für Tennis oder Golf. 

Regierung will "Wirrwarr" vermeiden

Die Begründung: Man wolle nicht eine Sportart gegenüber der anderen ausgrenzen. "Ich habe selbst mal Tennis gespielt. Ich glaube, das Infektionsrisiko ist relativ gering", so Hans. Dennoch wolle die Regierung nicht, dass "Wirrwarr entsteht", weil die eine Sportart erlaubt ist, die andere aber nicht. Weiterhin möglich ist Sport im Freien - "jeder für sich". 

Mögliche Lockerung soll bald besprochen werden

Die Sporteinrichtungen könne man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht öffnen. Bei der nächsten Schalte der Länder sollen - so Tobias Hans - allerdings Lockerungen, was sportliche Aktivitäten anbelangt, besprochen werden

Verwendete Quellen:
- Pressekonferenz der saarländischen Landesregierung, 16.04.2020

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Saarbrücker Supermarkt hängt Wärmebildkamera wieder ab

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Eine Wärmebildkamera im Eingangsbereich des "Edeka Lonsdorfer" hatte für Wirbel gesorgt. Foto: BeckerBredel

"Edeka Lonsdorfer" hat seine umstrittene Wärmebildkamera abgehängt. Das sagte der Betreiber, Jonas Lonsdorfer, zu "Bild".

Zuvor waren von der Landesbeauftragten für Datenschutz, Monika Grethel, Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Kamera angemeldet worden. Sie leitete ein Prüfverfahren ein. Aus Sicht ihrer Behörde sei es nicht relevant, ob die Daten gespeichert werden. Es sei fraglich, auf welcher datenschutzrechtlichen Grundlage der Einsatz der Thermalkamera erfolge, wird sie im Medienbericht zitiert.

Die "MATEC GmbH", die die Kamera installiert hatte, wehrt sich gegen die Vorwürfe. Die Daten seien nur über ein einziges Display in Echtzeit einsehbar und über kein weiteres Gerät abrufbar. Zudem sei das Display nicht mit einem Netzwerk verbunden. Die Messung der Körpertemperatur erfolge nur in dem Moment, in dem ein Mensch den Eingangsbereich passiert. Die Kamera diene dem Schutz von Mitarbeitern und Kunden.

Das Luxemburger Online-Portal "L'essentiel" hatte zuerst über die Kamera berichtet. Sie war vor etwa zwei Wochen im Eingangsbereich der Filiale von "Edeka Lonsdorfer" in der Mainzer Straße installiert worden. Sicherheitsmitarbeiter konnten dadurch die Körpertemperatur von Kunden screenen.

Verwendete Quellen:
- Bild
- eigener Bericht
- Mitteilung der MATEC GmbH, 16.04.2020

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Unfall in Lebach: Auto kracht in Hauseingang

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Bei dem Unfall wurde der Fahrer des Wagens verletzt. Foto: BeckerBredel

Aus bislang unbekanntem Grund kam ein Autofahrer am heutigen Donnerstag in der Straße In der Sandkaul in Lebach von der Fahrbahn ab. Infolgedessen krachte der Wagen in einen Hauseingang.

Bei dem Unfall erlitt der Fahrzeugführer Verletzungen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. An dem Auto entstand Totalschaden. Der Schaden an dem Hauseingang muss noch ermittelt werden.

Für die Dauer des Einsatzes kam es in der Straße zu einer Vollsperrung. Vor Ort: die Feuerwehr Lebach mit vier Fahrzeugen und zwölf Helfern, die Polizei Lebach mit einem Kommando, ein Rettungswagen sowie ein Notarzt.

Verwendete Quellen:
- Presse-Agentur BeckerBredel

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Nächster Saarländer wird zum Lotto-Großgewinner

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Ein Tipper aus dem Saarland darf sich auf einen Gewinn von nahezu 400.000 Euro freuen. Symbolfoto: Heiner Witte/dpa-Bildfunk

Erneut hat ein Tipper aus dem Landkreis Saarlouis einen Großgewinn im Lotto abgeräumt: Demnach darf sich der Spieler laut "Saartoto" auf die exakte Summe von 398.368,70 Euro freuen.

Damit hat der Tipper den ganz großen Jackpot bei "6aus49" nur knapp verfehlt. "Am gestrigen Mittwoch fehlte ihm nur die passende Superzahl 0 auf seinem Spielschein", teilt "Saartoto" aktuell mit. Mit dem "einfachen" Sechser landete der anonyme Spieler so in der zweiten Gewinnklasse. Nahezu 400.000 Euro gehen nun auf sein Konto.

Erst vor knapp eineinhalb Wochen ging ein Großgewinn in den Landkreis Saarlouis. Ebenso mit einem "Sechser" beim Spiel "6aus49" konnte ein Spieler einen Gewinn von 673.381,30 Euro erzielen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung von "Saartoto", 16.04.2020

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Mehr als 600 Menschen bieten auf "Saarländer halten zusammen" Hilfe in der Corona-Krise

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Saarländer halten zusammen: Gerade in dieser schweren Corona-Krise ist das besonders wichtig.

Viele Saarländerinnen und Saarländer sind in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen auf Hilfe angewiesen. Ob beim Einkaufen, Gassigehen oder der Kinderbetreuung. Die Online-Plattform "Saarländer halten zusammen" soll hier unkompliziert Vermittler sein. 

Über 600 Hilfsangebote auf "Saarländer halten zusammen"

Mehr als 600 Menschen haben sich bereits auf dem Portal eingetragen. Sie bieten Unterstützung in der Corona-Krise für ihre Nachbarn und hilfsbedürftige Menschen im Umfeld. Wer helfen will, postet sein Angebot mit Angabe von Ort und Kontakt auf "Saarländer halten zusammen".

Von Einkaufshilfe bis zum selbstverfassten Märchen

Unter den Einträgen findet sich schnell eine Einkaufshilfe und auch ein offenes Ohr, Unterstützung bei modernen Kommunikationsmitteln und selbstgenähte Masken. Aber auch ungewöhnliche Angebote wie kostenloser Autoverleih für Pflegedienste, selbstgeschriebene Märchen, die die Pandemie kindgerecht erklären oder Nachhilfe über Skype.

Unkompliziert Unterstützung finden und "Danke" sagen

Wer Unterstützung braucht, durchsucht die Angebote in seinem Umfeld und setzt sich direkt mit einer hilfsbereiten Person in Verbindung. Zudem bietet "Saarländer halten zusammen" eine Plattform, um einfach "Danke" zu sagen - ohne Registrierung, Umwege oder Social Media. 

Projekt jetzt auch in NRW

Das Projekt der Saarbrücker Zeitung und SOL.DE wird unterstützt von Ministerpräsident Tobias Hans. Dank des erfolgreichen Starts im Saarland hat auch die Rheinische Post in Nordrhein-Westfalen die Aktion übernommen.

Das Portal #rpgemeinsamstark hat Idee, Technik und Struktur adaptiert, zusätzlich gibt es auch für Firmen die Möglichkeit, ihre Lieferdienste einzutragen. Auch in NRW nehmen die Menschen, die Plattform gut an. In etwa zwei Wochen sind bereits etliche Angebote eingegangen. 

Verwendete Quellen:
- "Saarländer halten zusammen"

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Landkreis Saarlouis: Bürger spenden Tausende Schutzausrüstungen

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Dank der Hilfsaktion hat der Landkreis Saarlouis bislang Tausende Schutzmasken erhalten. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Rene Traut

Ende März hatte der Landkreis Saarlouis um Hilfe gebeten: "Es werden dringend Atemschutzmasken benötigt", hieß es in einer Mitteilung.

Großes Engagement

Der Aufruf hat mittlerweile zahlreiche Unterstützer hervorgebracht; Landrat Patrik Lauer (SPD) zeigte sich begeistert von dem großen Engagement. Bis dato seien rund "5.000 selbstgenähte Mund- und Nasenmasken, 1.600 OP-Masken und 1.000 Schutzhandschuhe und Schutzvisiere im Landratsamt Saarlouis eingegangen", teilte der Landkreis am gestrigen Mittwoch (15. April 2020) mit.

Etwa das Näh-Team der "Faasend-Rebellen" habe das eigene Programm umgestellt - und kurzerhand bunte Mund- und Nasenmasken für den Landkreis Saarlouis produziert. Ebenso hätten zahlreiche Firmen ihre ungenutzten Bestände gespendet, um dem medizinischen Personal auszuhelfen.

Darüber hinaus helfe laut des Landkreises die IKEA-Filiale in Saarlouis beim Aufbau der beiden Notfallkrankenhäuser in Saarlouis und Lebach. "Sie spendeten dem Landkreis Matratzen und weiteres Inventar im Wert von über 70.000 Euro", heißt es in der Mitteilung.

Für die Hilfe aller Beteiligten bedankte sich Landrat Lauer: "Dieses tolle Engagement zeigt, wie verbunden die Unternehmen mit der Region und den Menschen sind".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Landkreises Saarlouis
- eigener Bericht

____________________________________

Ihr wollt während der Corona-Krise helfen?

Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

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Tobias Hans: "Zu früh, um über Sommerurlaub zu sprechen"

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Tobias Hans (CDU), Ministerpräsident des Saarlandes. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild

Im RTL-"Frühmagazin" sagte der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans am heutigen Donnerstag (16. April 2020): "Es ist jetzt zu früh, um über den Sommerurlaub zu debattieren". Man taste sich ganz vorsichtig wieder an die Normalität heran.

Klar sei allerdings, dass es in diesem Sommer keine großen Konzerte oder Massenveranstaltungen geben werde. "Man kann sich nur schlecht vorstellen, dass man mit Schutzkleidung im Hochsommer auf einem Konzert steht", zitiert "dpa" den Ministerpräsidenten.

Erste Lockerungen

Nach fast vier Wochen hatten sich Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch darauf verständigt, erste Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus in Deutschland zu lockern. So dürfen kleine und mittlere Geschäfte wieder öffnen. Die Schulen bleiben dagegen für die meisten Schüler erst einmal dicht, nur für einige Jahrgänge soll es ab dem 4. Mai wieder Unterricht geben - einzelne Länder können vom Termin aber abweichen.

Die wegen der Pandemie verhängten Kontaktbeschränkungen wurden bis mindestens 3. Mai verlängert.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Kurzarbeit bei ZF in Saarbrücken bis zum 17. Mai verlängert

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Bei ZF in Saarbrücken arbeiten rund 9.000 Personen. Symbolfoto: Felix Kästle/dpa-Bildfunk.

Eigentlich sollte die Phase der Kurzarbeit bei ZF in Saarbrücken mit dieser Woche, also am 19. April, enden. Wie die "SZ" berichtet, haben sich Betriebsrat und Unternehmensleitung nun auf eine Verlängerung geeinigt.

Kurzarbeit bis 17. Mai

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise soll die Kurzarbeit bis zum 17. Mai verlängert werden. Dazu soll es eine "entsprechende Betriebsvereinbarung" geben, schreibt die "SZ". Diese regele etwa Details für Mitarbeiter, die zwischen dem 20. April und dem 17. Mai nicht arbeiten.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- eigener Bericht

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mit dpa

"Rock am Ring" und "Rock im Park" wegen Corona abgesagt

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"Rock am Ring" und "Rock im Park" finden in diesem Jahr nicht statt. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Thomas Frey

Wegen der verlängerten Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie haben die Veranstalter die Zwillingsfestivals "Rock am Ring" und "Rock im Park" Anfang Juni abgesagt. Das teilte der Veranstalter "Live Nation" am heutigen Donnerstag (16. April 2020) mit.

Veranstalter verständnisvoll

"Für die Veranstalter und ihre Teams, die Künstler und 175.000 Fans, die am ersten Juni-Wochenende 35 Jahre 'Rock am Ring' und 25 Jahre 'Rock im Park' feiern wollten, ist diese alternativlose Entscheidung natürlich enttäuschend", hieß es laut "dpa" in der Mitteilung.

Diese Feste fallen 2020 im Saarland aus

Dennoch hätten die Produzenten "uneingeschränktes Verständnis für diese unausweichliche Maßnahme" -  im Interesse der Sicherheit und Gesundheit aller Beteiligten.

Lange Planungen

Bis zuletzt hatten die Planer an den Vorbereitungen der Zwillingsfestivals gearbeitet. Noch Anfang April hatte es geheißen, die Festivals sollten in diesem Jahr wie geplant stattfinden. Allerdings hatte eine Sprecherin der Agentur "Live Nation" auch da schon betont: "Wir beobachten die Situation natürlich aufmerksam und werden den Anweisungen der Gesundheitsbehörden folgen."

Neuer Termin

Die Neuansetzung der Jubiläumsfestivals von "Rock am Ring" sowie "Rock im Park" sei nun für das zweite Juni-Wochenende 2021 terminiert. Derweil teilte "Live Nation" nach Angaben von "dpa" mit: "Gemeinsam mit der Live-Musikbranche richten sich nunmehr alle Hoffnungen auf die Zeit nach dem Ende des Ausnahmezustandes."

Hintergrund

Die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Länder hatten sich am gestrigen Mittwoch zwar auf erste vorsichtige Lockerungen in der Coronavirus-Krise verständigt. Großveranstaltungen aber sind den Beschlüssen zufolge bis zum 31. August grundsätzlich untersagt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarlouis: Mann bedroht Frau und Kinder mit Waffe

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In Saarlouis-Roden rückte aufgrund der Gefahrenlage das SEK an. Foto: BeckerBredel

Ein Mann im Ausnahmezustand hat am Mittwochabend (15. April 2020) für einen Polizeieinsatz in Saarlouis gesorgt. Wie die Beamten berichten, hatte eine Anwohnerin aus dem Stadtteil Roden um 20.27 Uhr die Polizei per Notruf darüber informiert, dass ihr Nachbar sie und ihre Kinder vom Fenster seines Hauses aus mit einer Waffe bedroht habe.

66-Jähriger wurde festgenommen

Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an und sperrte mehrere Straßenzüge um den Tatort großräumig ab. Der 66-jährige Mann aus Saarlouis-Roden konnte im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen durch Kräfte des Sondereinsatzkommandos (SEK) widerstandslos in seiner Wohnung festgenommen werden. Er wurde in einer Fachklinik untergebracht.

Keine Erkenntnisse zum Tatmotiv

In der Wohnung des 66-Jährigen stellten die Beamten eine Schreckschusswaffe sicher. Gegen den Mann wird ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung eingeleitet. Zum Tatmotiv liegen bislang keine Erkenntnisse vor, die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

Verwendete Quellen:
- Meldung der Polizei Saarlouis, 16.04.2020

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Saarbrücker Brauerei Bruch nun in regulärem Insolvenzverfahren

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Hier zu sehen: Chef Thomas Bruch und sein Sohn Lukas. Archivfoto: BeckerBredel

Die Traditionsbrauerei Bruch in Saarbrücken musste im Juni 2018 einen Insolvenzantrag stellen. Die Anmeldung zur Insolvenz in Eigenverwaltung war notwendig, da Bruch eine hohe Steuernachforderung nicht auf einen Schlag stemmen konnte.

Reguläres Insolvenzverfahren

Nach Angaben der "SZ" weicht die aktuelle Planinsolvenz nun einem regulären Insolvenzverfahren. Umsatzeinbußen wegen der Corona-Krise hätten den eigentlichen Plan der Insolvenz in Eigenverwaltung in weite Ferne gerückt, berichtet der "SR".

Zu einer Schließung soll es allerdings nicht kommen; das Personal würde derzeit weiterhin seiner Arbeit nachgehen. Das geht übereinstimmend aus den Medienberichten hervor. Laut "SR" beabsichtige Insolvenzverwalter Christoph Goergen, "das Unternehmen wirtschaftlich zu sanieren".

Derweil gehe Unternehmenschef Thomas Bruch laut "SZ" davon aus, dass die Bruch-Brauerei "in absehbarer Zeit aus dem Insolvenzverfahren raus ist".

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Berichte

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mit dpa/lrs

Corona-Krise: Saar-Minister beschließen die nächsten Schritte

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Tobias Hans will um 11.00 Uhr über die nächsten Schritte informieren. Foto: BeckerBredel

Nach den Konsultationen zwischen Bund und Ländern will der Ministerrat in Saarbrücken an diesem Donnerstag (16. April 2020) die neuen Maßnahmen in der Corona-Pandemie für das Saarland beschließen. Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat bereits angekündigt, dass die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen bis zum 3. Mai verlängert werden sollen.

Kleinere Geschäfte sollen wieder öffnen

Schulen und Kitas im Saarland bleiben vorerst geschlossen, aber kleinere Geschäfte sollen unter Auflagen öffnen dürfen. Hans tritt nach der Beratung mit Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) in der Staatskanzlei vor die Presse.

Saarland fährt "auf Sicht"

Der Ministerpräsident hatte am Mittwochabend dem "SR" gesagt, die meisten Beschränkungen könnten noch nicht geändert werden, "weil wir gemerkt haben: Wir sind erfolgreich mit diesen Maßnahmen". Eine Verlängerung über den 3. Mai hinaus sei möglich. "Wir fahren sehr vorsichtig auf Sicht, quasi mit beiden Händen am Lenkrad und schauen, dass wir keinen Fehler machen. Sonst wäre das alles umsonst gewesen."

Schulen: Keine Normalität bis zum Sommer

Zur Öffnung der Schulen wollte Hans keine Prognose abgeben. "Man kann sicherlich sagen, dass die nächsten Monate, im Grunde bis zum Sommer, auch nicht die Normalität des Schuljahres zurückkommen wird, die wir uns vielleicht wünschen würden."

Bürger sollen Masken tragen

Grundsätzlich empfehle er "sehr dringend", etwa in Geschäften und im Öffentlichen Personennahverkehr, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Von einer "Maskenpflicht" sehe man ab. "Wir wollen nicht suggerieren, das das Tragen bedeutet, man ist geschützt. Man muss weiter Abstand halten", sagte Hans dem "SR".

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Saarland war am Mittwoch binnen eines Tages um 58 auf 2.225 gestiegen. 78 Menschen mit einer Infektion sind gestorben, das waren 14 mehr als am Dienstag, wie das Gesundheitsministerium mit Stand 18.00 Uhr mitteilte.

Das öffentliche Leben im Saarland war im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung des Coronavirus im März nach und nach eingeschränkt worden. Schulen und Kitas waren geschlossen und öffentliche Einrichtungen sowie Restaurants und Hotels dicht gemacht worden. Der Einreiseverkehr aus Luxemburg und Frankreich wird streng kontrolliert. Seit dem 21. März gelten zudem Ausgangsbeschränkungen.

Pressekonferenz beginnt um 11 Uhr

Zur Pressekonferenz um 11.00 Uhr sind ausschließlich Kamerateams und Fotografen zugelassen. Redakteure können per Videoschalte Fragen stellen. Die Pressekonferenz wird im "SR" und auf der Facebook-Seite des Saarlandes übertragen.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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mit dpa

Saarland gewinnt Rechtsstreit um Kosten für Umbau der HTW

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Das Hochhaus der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW). Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild

Der 2. Zivilsenat wies die Klage der ARGE HTW auch in der Berufung zurück und bestätigte damit die Entscheidung des Landgerichts Saarbrücken. Die Arbeitsgemeinschaft aus mehreren Baufirmen und das Land sind sich uneinig, wer für die Nachbesserung des Brandschutzes am HTW Gebäude aufkommen soll. Die Kosten belaufen sich auf etwa zehn Millionen Euro.

HTW wegen mangelndem Brandschutz umgebaut 

Im neuen Hochhaus der HTW war ein neues Brandschutzkonzept mit Rettungswegen für mehr als 2.500 Personen erforderlich geworden. Dazu musste das Gebäude jedoch erheblich umgebaut werden, etwa durch den Anbau von zwei neuen Treppenhäusern. Die ursprünglichen Brandschutzmaßnahmen ermöglichten nur die Nutzung des Hochhauses durch 200 Personen. 

Kein Anspruch auf Mehrvergütung der ARGE HTW

Die Pauschalpreisabrede umfasst nach Ansicht des OLG die Brandschutzmaßnahmen, die durch die Untere Bauaufsichtsbehörde angeordnet worden waren. Auch nach den Grundsätzen über den Wegfall der Geschäftsgrundlage könne die Vergütung der ARGE nicht angepasst werden. Grund: Die Parteien hatten eine vertragliche Risikoverteilung vereinbart. Laut dieser übernahm die ARGE HTW nicht nur das Genehmigungsrisiko, sondern verpflichtete sich auch ohne Anspruch auf eine Mehrvergütung behördliche Auflagen umsetzen zu müssen.

Bouillon verzeichnet Entscheidung als "Erfolg für das Saarland"

Bauminister Klaus Bouillon (CDU) sei erfreut über die "Rekordzeit", in der der Prozess durchgefochten wurde. Dass ihre Rechtsauffassung bestätigt wurde, sei "ein Erfolg für das Saarland auf ganzer Linie". Allerdings ist das Urteil laut Ministerium noch nicht rechtskräftig. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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