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Corona-Krise: Deutsche kaufen deutlich mehr Wein, Bier und Hochprozentiges

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Der Absatz von Wein, Bier und Hochprozentigem ist in Deutschland deutlich gestiegen. Foto: Armin Weigel/dpa-Bildfunk

Die Deutschen haben seit Ende Februar deutlich mehr alkoholische Getränke gekauft. Das berichtet die Nachrichtenagentur "dts" mit Berufung auf den "Spiegel". Laut Nachrichtenmagazin sei von Ende Februar bis Ende März demnach ein Drittel mehr Wein gekauft worden als im gleichen Zeitraum 2019. Das gehe aus Daten der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hervor. Bei Gin und Korn läge die Steigerung bei 31,2 Prozent.

Auch Bier wurde häufiger gekauft: 11,5 Prozent mehr. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), sagte dazu laut "dts": "Corona treibt viele suchtkranke Menschen noch mehr in die Isolation. Kneipen und Restaurants haben zu, diese Form des öffentlichen Konsums fällt weg. Getrunken wird also hinter verschlossenen Türen."

Für die Gfk scannen 30.000 Haushalte regelmäßig ihre Einkäufe ein. Diese Daten werden anschließend von den Konsumforschern ausgewertet.

Verwendete Quellen:
- dts

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Coronavirus im Saarland: Weitere Tote und Infizierte bestätigt

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Die Zahl der Corona-Infektionen im Saarland steigt. Symbolfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB/dpa-Bildfunk

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist am heutigen Freitag (17. April 2020) um weitere 30 Personen gestiegen. Insgesamt wurden im Saarland bislang 2.305 Fälle gemeldet. Diese Angaben veröffentlichte das Gesundheitsministerium mit den bis 18.00 Uhr von den Gesundheitsämtern veröffentlichten Daten. 

Weitere Tote, aber auch Genesene gemeldet

Seit gestern ist auch die Zahl der Todesfälle um elf weitere Menschen gestiegen. 94 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, sind im Saarland verstorben. Inzwischen gelten allerdings auch 1.003 Menschen, bei denen Covid-19 festgestellt wurde als geheilt. Derzeit sind 208 Patienten stationär in Behandlung, davon liegen 62 auf der Intensivstation.

Die Infektionszahlen im Saarland nach Landkreisen

Die meisten Fälle verzeichnet der Regionalverband Saarbrücken. Hier sind es 1.010 bestätigte Infektionen. Im Kreis Saarlouis wurden 449 Fälle gemeldet, 296 im Saarpfalz-Kreis. 216 Menschen wurden im Kreis Neunkirchen positiv auf Corona getestet. Im Kreis Merzig-Wadern sind es 179. Die wenigsten Infektionen wurden im Landkreis St. Wendel bestätigt. Hier sind es weiterhin 155 Fälle.

Wie die Statistik zustande kommt

Das saarländische Gesundheitsministerium versendet einmal am Tag Angaben zu der Entwicklung der Coronavirus-Zahlen. Es weist darin nur Fälle auf, die von den Gesundheitsämtern der Landkreise und des Regionalverbands bestätigt wurden. Über die tägliche Anzahl der Tests macht das Ministerium keine Angaben.

Begriffserklärung

Zahl der Fälle: Sie gibt die Gesamtzahl der Fälle im Saarland seit dem ersten Auftreten des Coronavirus an. Sie zeigt damit nicht an, wie viele Menschen zum aktuellen Zeitpunkt mit dem Virus infiziert sind. Genesene und Tote werden aus dieser Zahl nicht herausgerechnet.

Zahl der Genesenen: Sie gibt die Gesamtzahl der Personen an, die mit dem Coronavirus infiziert waren und inzwischen wieder geheilt sind.

Zahl der Intensivpatienten: Sie gibt die aktuelle Zahl der Personen an, die sich mit einer Coronavirus-Infektion auf einer Intensivstation befinden.

Zahl der Toten: Sie zeigt die Gesamtzahl der Menschen an, die an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des saarländischen Gesundheitsministeriums, 17.04.2020
- eigene Berichte
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Algorithmen - eine neue Form der Diskriminierung?

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Symbolfoto: Antonino Batinic/Pexels

Algorithmen bestimmen unseren Alltag. Dabei handelt es sich, kurzgefasst, um eine Reihe von Handlungsanweisungen, die zur Lösung von Problemen beitragen. Der Zusammenhang ist vergleichbar mit einem Kochrezept, in dem beschrieben wird, was ich benötige und tun muss, um ein bestimmtes Gericht zu kochen. Der Begriff stammt aus der Informatik und Mathematik und taucht heutzutage vor allem im Zusammenhang mit Computern, Software und Internet auf. Speziell auch dann, wenn wir einen Begriff per Suchmaschine via Google suchen, kommen Algorithmen zum Tragen. Denn sie prüfen in diesen Fällen die Ergebnis-Webseiten nach bestimmten Kriterien, um diese für die Nutzer dementsprechend zu sortieren. Diese Sortierung kann allerdings fehlerhaft sein, wenn wichtige Informationen im Algorithmus nicht enthalten sind.

Online-Veranstaltung live auf Zoom und Facebook

Die Union Stiftung Saarbrücken hat zu diesem Thema einen Experten eingeladen

Kevin Baum von Algoright e.V., einem saarländischen Thinktank für Digitalisierung, erklärt am Dienstag, den 20. April, um 18.30 Uhr, was genau Algorithmen sind, wie sie arbeiten und wie sie sogar zu Instrumenten der Diskriminierung werden können. Die Veranstaltung kann online über Zoom und Facebook verfolgt werden.

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Foto: Kevin Baum

Algorithmen - Instrumente der Diskriminierung?

In allen Internetseiten, die wir tagtäglich besuchen, sind Programme versteckt, die eine Aufgabe ausführen, basierend auf einem Algorithmus. Sie dienen vor allem dazu, Nutzerdaten zu sammeln, auszuwerten und schließlich das  Klick-, Such- oder Kaufverhalten der Menschen zu analysieren - und vielleicht auch zu manipulieren? Denn Algorithmen können bestimmte Eigenschaften bevorzugen - oder auch benachteiligen

Allerdings können Menschen - und Internetnutzer sind ausschließlich Menschen - nicht grundsätzlich in statische Raster eingeteilt werden. Ausnahmen bestätigen die Regel - auch hier - und können so für Ungleichbehandlung bestimmter, per Algorithmus analysierter und klassifizierter Personengruppen sorgen.

Ein spannendes Thema - über das es sich zu diskutieren lohnt!  Am  Dienstag, den 20. April, um 18.30 Uhr beim Online-Vortrag über Algorithmen und Diskriminierung mit Kevin Baum von Algoright e.V. - natürlich ausschließlich online via Zoom und Facebook.

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Kontakt:
Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken
Telefon: 0681/70945-0

Internet: www.unionstiftung.de
Facebook: https://www.facebook.com/UnionStiftung
Twitter: https://twitter.com/UnionStiftung

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Saar-Geschäfte dürfen Fläche verkleinern, um ab Montag öffnen zu können

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Einzelne Geschäfte im Saarland dürfen ab Montag wieder öffnen. Archivfoto: Fabian Scholl/SOL.DE

Saarländische Geschäfte im Einzelhandel dürfen ab Montag (20. April 2020) ihre Verkaufsfläche auf unter 800 Quadratmeter reduzieren, um öffnen zu können. Das hat das Wirtschaftsministerium am Freitag mitgeteilt.

Bereich muss abgetrennt sein

Der Verkaufsbereich muss demnach physisch und optisch von der Restfläche abgetrennt sein, damit sie nicht betreten werden kann. Laut Wirtschaftsministerium könnten beispielsweise einzelne Geschosse geöffnet werden. Aber auch Schiebetüren, Rollos oder hohe Regale können den Verkaufsbereich eingrenzen.

Rehlinger: Geschäfte müssen Hygiene beachten

Ministerin Anke Rehlinger (SPD) sagte, die Regelung sei im direkten Austausch mit dem Einzelhandelsverband und den Kollegen in Rheinland-Pfalz getroffen wurden. "Das bietet auch Geschäften mit mehr als 800 Quadratmetern eine faire Chance", so die Politikerin. Am wichtigsten bleibe aber, dass alle Geschäfte sicherstellen müssen, dass Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln eingehalten werden können.

Diese Geschäfte dürfen ab Montag öffnen

Der saarländische Ministerrat hatte am Donnerstag entschieden, dass alle Geschäfte unter einer Fläche von 800 Quadratmetern (Handballfeld-Größe) ab Montag unter Auflagen öffnen dürfen. Saarländische Wirtschaftsverbände hatten die 800-Quadratmeter-Regel daraufhin kritisiert. Unabhängig von ihrer Größe können auch Kfz- und Fahrradhändler, Buchhandlungen, Autowaschanlagen und SB-Waschanlagen, Grüngutannahmestellen sowie Wertstoffzentren ab Montag öffnen.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Wirtschaftsministeriums, 17.04.2020
- Mitteilung der Landesregierung, 16.04.2020
- eigener Bericht

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Landesschülervertretung Saar befüwortet "Durchschnittsabitur"

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Im Saarland ist das Abitur auf Ende Mai verschoben. Symbolfoto: Felix Kästle/dpa-Bildfunk

Die Abitur-Prüfungen in Deutschland sollen trotz der Corona-Krise wie geplant stattfinden. Das entschied die Kultusministerkonferenz Ende März. Im Saarland war als Zeitpunkt für die Abitur-Prüfungen eigentlich ein Termin nach den Osterferien Ende April angesetzt. Stattdessen werden sie nach jetzigem Stand ab dem 25. Mai durchgeführt.

"Durchschnittsabitur" gefordert

Wenn es nach der Landesschülervertretung im Saarland (LSV) geht, würden die Abi-Prüfungen gar nicht stattfinden. In einer aktuellen Mitteilung der Vertretung heißt es: Unter den derzeitigen Bedingungen sei das Abi nicht schreibbar. Die LSV verwies in diesem Zusammenhang unter anderem auf einen engen Zeitplan. Stattdessen werde ein "Durchschnittsabitur" gefordert - auf Grundlage der bisher erbrachten Leistungen.

Corona-Krise: Wie es mit den Schulen im Saarland weitergeht

Am Nachmittag wolle die LSV ihre gesammelten Argumente mit der Bildungsministerin bereden.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Landesschülervertretung im Saarland, 17.04.2020
- eigene Berichte

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Mehr als die Hälfte der Inhaftierten im Saarland konsumiert Drogen

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In der JVA Lerchesflur sitzen 122 Gefangene Haftstrafen wegen Drogendelikten ab. Archivfoto: BeckerBredel

Im Saarland waren Ende 2019 insgesamt 783 Menschen in den Justizvollzugsanstalten untergebracht. Von den 588 Gefangenen in Saarbrücken und den 195 in Ottweiler saßen 147  wegen Drogendelikten im Gefängnis oder verbüßen im Anschluss an eine andere Strafe eine Haft wegen einer Tat nach dem Betäubungsmittelgesetz (122 in Saarbrücken und 25 in Ottweiler). Drogendelikte machen somit rund ein Fünftel der Gefängnisinsassen im Saarland aus. Das geht aus einer Antwort der Saar-Regierung auf eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Dennis Lander hervor, die am Donnerstag (16. April 2020) veröffentlicht wurde.

Mehr als die Hälfte der Inhaftierten konsumiert Drogen

Gravierender sind die Zahlen, wenn man die Konsumenten betrachtet. Ende März 2019 galten von 769 Gefangenen 391 als "drogenkonsumierend" - mehr als die Hälfte der Insassen. Dazu zählen nicht nur die Häftlinge, bei denen eine Abhängigkeit besteht, sondern auch diejenigen, bei denen von Substanzmissbrauch ausgegangen werden kann. 

Am häufigsten werden Opiate gefunden

In den Justizvollzugsanstalten werden bei den Inhaftierten immer wieder auch Drogen gefunden. Am häufigsten entdeckte man in den vergangenen Jahren Subutex, ein Opiat, das oft als Substitution für Heroin verwendet wird. Im Jahr 2019 wurde die Droge zwölf Mal in verschiedenen Formen wie Pulver und Tabletten gefunden. Cannbisprodukte stehen an zweiter Stelle. Hier wurden die Justizvollzugsbeamten 2019 zehnmal fündig. Heroin und Amphetamine wurden nur einmal gefunden. Funde von Kokain und neuen psychoaktive Substanzen wie Spice gab es 2019 keine. 

Nur wenige süchtige Inhaftierte sind in medizinischer Behandlung

Nur ein kleiner Teil der Konsumenten, die im Saarland in Haft sitzen, ist wegen Suchtproblemen in medizinischer Behandlung. Von 409 konsumierenden  Inhaftierten im Jahr 2018 waren elf in Substitution, erhielten also statt harter Drogen wie Heroin ein Ersatzprodukt wie Methadon, um Entzugssymptome zu mindern und sich allmählich zu "entwöhnen". 105 weitere Häftlinge waren in medizinisch begleiteter Entgiftung.

Sozialarbeiter helfen bei der Suchtberatung

Psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung könne laut Regierung in den JVAs nicht angeboten werden. Allerdings gibt es eine Drogenberatung durch Sozialpädagogen und Sozialarbeiter von externen, freien Trägern wie der Drogenhilfe Saarbrücken und dem Caritasverband. Diese sollen die Abhängigen haftbegleitend betreuen und helfen, Rückfälle zu verhindern. Falls möglich können sie die Inhaftierten zudem an stationäre, externe Behandlungsangebote vermitteln. 

Kein Psychologe gefunden: Abstinenzgruppe wurde eingestellt 

Bis 2018 wurde in Saarbrücken außerdem die sogenannte Abstinenzgruppe mit zehn Plätzen angeboten. Die Teilnehmer waren während der Behandlungsdauer gesondert untergebracht, sie nahmen an suchttherapeuthischen Gruppensitzungen teil und führten Einzelgespräche mit einem Psychologen. Das Projekt musste im Sommer 2018 allerdings eingestellt werden: Nachdem der externe Psychotherapeut seine Tätigkeit aufgegeben hatte, ließ sich keine Fachkraft mehr für die Stelle finden.

Verwendete Quellen:
- Antwort des Landtages des Saarlandes auf Anfrage der DIE LINKE

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mit dpa

Wolfgang Schäuble bringt Verkürzung der Sommerferien ins Spiel

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Wolfgang Schäuble hat die Verkürzung der Sommerferien wegen der Corona-Pandemie ins Spiel gebracht. Archivfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Schäuble bringt Verkürzung der Sommerferien ins Gespräch

Trotz des emsigen Engagements vieler Eltern und Lehrkräfte haben die Schülerinnen und Schüler aufgrund der Corona-Pandemie im laufenden Schuljahr eine Menge Lehrstoff verpasst. Um diesen nachzuholen, hat der Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble eine Verkürzung der Sommerferien ins Gespräch gebracht.

"Bis auf Ausnahmen bleiben die Schulen noch einige Zeit geschlossen. Daher frage ich mich, ob die Verantwortlichen in den Ländern darüber nachdenken, die Schulferien in der Sommerzeit etwas zu verkürzen", sagte der CDU-Politiker gegenüber der "Augsburger Allgemeine". Im Moment sei ohnehin aus vielen Gründen noch unklar, wann und wie man im Sommer verreisen könne. "Das Urlaubskonto vieler Eltern dürfte durch die Krise jetzt schon strapaziert sein", führte Schäuble weiter aus. Deshalb könne er die Menschen verstehen, "die sich fragen, wie sie da noch sechs Wochen Sommerferien organisieren sollen".

Lehrerverband gegen eine Verkürzung der Sommerferien

Für den Präsidenten des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, stehen kürzere Sommerferien wegen der Corona-Krise dagegen aktuell nicht zur Debatte. "Ich glaube, zum jetzigen Zeitpunkt eine Diskussion um die Verkürzung von Sommerferien zu führen, geht eigentlich fehl", sagte Meidinger im "Deutschlandfunk". Meidlinger ergänzt: "Ich glaube auch, dass das gar nicht mal den großen Effekt hat." Vielmehr brauche es jetzt "ein großes Gesamtkonzept".

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Coronavirus im Saarland: Das Wichtigste vom Freitag

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Dass das Gastgewerbe wie hier in Saarlouis geschlossen bleiben muss, kritisiert der Hotel- und Gaststättenverband Saar. Archivfoto: Dominik Eder, Your Day Photography

Corona im Saarland: Aktuelle Zahlen

Die Gesamtzahl der Coronavirus-Infektionen ist am Freitag auf 2.305 gestiegen. Bislang sind 94 Tote zu verzeichnen, 1.003 Menschen gelten wieder als genesen. Alle Daten: "Weitere Tote und Infizierte bestätigt".

Saar-Geschäfte dürfen Fläche verkleinern, um ab Montag öffnen zu können

Im Saarland dürfen ab Montag Geschäfte bis 800 Quadratmeter öffnen. Die Regierung erlaubt es jetzt aber auch größeren Geschäften, Waren anzubieten. Dafür müssen sie ihre Verkaufsfläche reduzieren. Mehr: "Saar-Geschäfte dürfen Fläche verkleinern, um ab Montag öffnen zu können".

Saarland öffnet mehrere Grenzübergänge

Das Saarland öffnet mehrere Grenzübergänge zu Frankreich und Luxemburg. Ministerpräsident Hans hält Kontrollen dennoch weiter für sinnvoll. Zum Artikel: "Saarland öffnet mehrere Grenzübergänge".

Drei Corona-Testzentren werden geschlossen

Aufgrund der sinkenden Corona-Fallzahlen sind nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) sechs Teststellen für Abstriche nicht mehr erforderlich. Daher hat die KV nun die Schließung von diesen drei Standorten angekündigt: "Drei Corona-Testzentren werden geschlossen".

Hotel- und Gaststättenverband Saar erzürnt über Umgang mit Gastgewerbe

Seit der von Hans und Rehlinger steht fest: Das Saar-Gastgewerbe bleibt zunächst weiterhin geschlossen. Der Hotel- und Gaststättenverband Saar (Dehoga) übt daran Kritik: "Hotel- und Gaststättenverband Saar erzürnt über Umgang mit Gastgewerbe".

Landesschülervertretung Saar befüwortet "Durchschnittsabitur"

Ein Abitur auf Grundlage der bisher erbrachten Leistungen, ohne entsprechende Prüfungen: Das fordert aktuell die Landesschülervertretung im Saarland. "Landesschülervertretung Saar befüwortet "Durchschnittsabitur".

Hans: Corona-Notbetreuung wird ausgeweitet

Mit der Öffnung zahlreicher Geschäfte am Montagsoll im Saarland auch die Corona-Notbetreuung ausgeweitet werden. Mehr: "Hans: Corona-Notbetreuung wird ausgeweitet".

Ford-Werk in Saarlouis nimmt wohl Anfang Mai Arbeit wieder auf

Wegen des Coronavirus stellte der Autohersteller Ford vor einem Monat europaweit die Produktion ein - so auch am Standort Saarlouis. Voraussichtlich ab dem 4. Mai könnte der Betrieb wiederaufgenommen werden. Zum Artikel: "Ford-Werk in Saarlouis nimmt wohl Anfang Mai Arbeit wieder auf".

Sommeralm findet nicht statt - alle Alm-Events werden wohl abgesagt

Zur Eindämmung des Coronavirus sind im Saarland alle Großveranstaltungen bis 31. August verboten. Betroffen sind davon aller Voraussicht nach auch die Alm-Events an Pfingsten. Die Sommeralm Ende Juli wurde schon abgesagt. Die Infos: "Sommeralm findet nicht statt - alle Alm-Events werden wohl abgesagt".

Einige Wertstoffhöfe ab Montag wieder geöffnet

Die am Montag in Kraft tretenden Lockerungen der Corona-Maßnahmen ermöglichen unter anderem die Wiedereröffnung der Wertstoffhöfe im Saarland. Diese Entsorgungszentren nehmen den Betrieb wieder auf: "Einige Wertstoffhöfe ab Montag wieder geöffnet".

Helfer wird an Corona-Versorgungszentrum in Saarlouis bestohlen

Am Covid-19-Versorgungszentrum in Saarlouis wurde am Donnerstag ein ehrenamtlicher Helfer bestohlen. Während dieser im Einsatz war, brachen Unbekannte sein Auto auf. Zum Artikel: "Helfer wird an Corona-Versorgungszentrum in Saarlouis bestohlen".

Umverteilung von Schulobst: Klinik- und Pflegepersonal im Saarland erhält Dankeskörbe

Das Schulobst wird während der Corona-Krise umverteilt. Statt Kindern und Jugendlichen sollen Früchte und Gemüse nun bedürftigen Menschen zukommen. Außerdem wird das Schulobst als Dankeschön genutzt. Zum Artikel: "Umverteilung von Schulobst: Klinik- und Pflegepersonal im Saarland erhält Dankeskörbe".

Johannes- und Ludwigskirche ab 21. April wieder geöffnet

Ab Dienstag können Gläubige sowie sonstige Besucherinnen und Besucher wieder in die Johannes- und Ludwigskirche in Saarbrücken einkehren. Ein Kirchenhüter soll auf die Einhaltung von Abstand und Hygiene achten. Zum Artikel: "Johannes- und Ludwigskirche ab 21. April wieder geöffnet".

Corona-Krise: Deutsche kaufen deutlich mehr Wein, Bier und Hochprozentiges

In Deutschland ist der Absatz von Alkohol während der Corona-Krise gestiegen. Die Drogenbeauftragte führt das unter anderem auf die Isolation zurück. Mehr: "Deutsche kaufen deutlich mehr Wein, Bier und Hochprozentiges".

Wirtschaftsverbände im Saarland üben Kritik an 800-Quadratmeter-Regelung

Ab Montag dürfen kleinere Geschäfte mit bis zu 800 Quadratmetern wieder öffnen. Dass dabei größere Läden auf der Strecke bleiben, kritisieren die Saar-Wirtschaftsverbände: "Kritik an 800-Quadratmeter-Regelung".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
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Waldbrand in Nohfelden: etwa 15.000 Quadratmeter Waldfläche in Flammen

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In Nohfelden kam es am Donnerstag (16.04.2020) zu einem Waldbrand. Foto: Dirk Schäfer/Feuerwehr

Waldbrand in Nohfelden

Am frühen Donnerstagabend gingen gleich mehrere Notrufe bei der Feuerwehr ein, die auf einen Waldbrand bei St. Wendel-Nohfelden aufmerksam machten. Unter anderem sichtete ein Rettungshubschrauber des ADAC dichten Rauch, der aus einem Waldgebiet bei Nohfelden zwischen der Bundesstraße 41 und der Bundesautobahn 62 aufstieg.

15.000 Quadratmeter Waldfläche stehen in Flammen

Als gegen etwa 17.20 Uhr die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen, fanden sie einen ausgedehnten Waldbrand in unwegsamem Gelände vor. Laut Angaben der Feuerwehr standen rund 1,5 Hektar Waldfläche in Flammen. Das entspricht einer Fläche von 15.000 Quadratmetern.

Sofort mussten weitere Tanklöschfahrzeuge zur Unterstützung nachalarmiert werden, um eine ausreichende Löschwasserversorgung sicherzustellen. Die Einsatzkräfte verlegten zudem eine zusätzliche Schlauchleitung zum nächstgelegenen Hydranten, der sich in etwa 500 Meter Entfernung befand.

Feuer hatte sich bereits ins Unterholz ausgebreitet

Das Feuer hatte sich laut Angaben der Feuerwehr bereits bis ins Unterholz sowie in den Baumbestand ausgebreitet. Mühsam drangen die Feuerwehrangehörigen in einem Steilhang zum Brandherd vor, um ein weiteres Ausbreiten zu verhindern. Nach einer Stunde hatten die Einsatzkräfte den Vegetationsbrand unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch noch bis etwa 20.00 Uhr an. Der Boden musste zum Teil aufgegraben und Bäume gefällt werden, um alle Glutnester vollständig ablöschen zu können.

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Bis etwa 20.00 Uhr führten die Feuerwehrleute Nachlöscharbeiten aus. Foto: Dirk Schäfer/Feuerwehr

Rund 70 Einsatzkräfte vor Ort

In dem mehrstündigen Einsatz befanden sich rund 70 Kräfte der Löschbezirke Nohfelden, Selbach, Türkismühle, Wolfersweiler, Freisen, Marpingen, Berschweiler, Oberthal-Gronig und St. Wendel-Kernstadt, der Polizei sowie des Rettungsdiensts.

Brandursache noch unbekannt

Die Brandursache ist zum jetzigen Stand noch unbekannt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Aufgrund des trockenen Aprils besteht im Saarland aktuell erhöhte Waldbrandgefahr. Mehr dazu unter: "Erhöhte Feuergefahr: April im Saarland bislang viel zu trocken".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Feuerwehr St. Wendel
- eigene Berichte

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Saarland öffnet mehrere Grenzübergänge

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Die Freundschaftsbrücke zwischen Kleinblittersdorf und Großblittersdorf/Frankreich soll wieder geöffnet werden. Archivfoto: BeckerBredel

Im Saarland werden weitere Grenzübergänge zu Frankreich und Luxemburg geöffnet. Dabei handelt es sich um Übergänge in Remich und in Kleinblittersdorf. Zudem soll die Freundschaftsbrücke wieder geöffnet werden, teilte die Staatskanzlei am Freitag (17. April 2020) mit.

Erleichterung für Pendler

"Gerade den Menschen, die tagtäglich zur Arbeit über die Grenzen pendeln, dürfen wir nicht zu große Steine in den Weg legen", so Ministerpräsident Tobias Hans (CDU). Es sei nicht im Sinne der Regierung, wenn Pendler kilometerlange Umwege in Kauf nehmen müssen. Hans habe sich daher dafür stark gemacht, den freien Verkehr für sie weiter zu erleichtern.

Hans: Kontrollen sind sinnvoll

Gleichzeitig betonte der Ministerpräsident, die Grenzkontrollen seien nach wie vor sinnvoll. Insbesondere an der französischen Grenzen gebe es zum Teil trotz der strengen Ausgangssperre in Frankreich noch Zurückweisungen im dreistelligen Bereich. Hans: "Ich möchte aber ganz deutlich machen: Wir alle sehnen uns den Tag herbei, an dem diese Kontrollen nicht mehr notwendig sind und die geografischen Grenzen wieder unsichtbar werden."

Rehlinger: "Kleiner Schritt"

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) begrüßte den Schritt. "Der politische Druck von Bürgerinnen und Bürgern auf beiden Seiten der überwunden geglaubten Grenze hat Wirkung gezeigt", so die Politikerin. Das Saarland könne einen weiteren kleinen Schritt in Richtung offener Grenzen machen. Dennoch: "Alle, die ein freies Europa schätzen, können damit noch nicht zufrieden sein", sagte Rehlinger. Weitere Schritte seien notwendig. Denkbar sei, nur noch stichprobenartige Kontrollen wie in Nordrhein-Westfalen durchführen.

Grenzverkehr eingeschränkt

Bis auf wenige Ausnahmen dürfen aktuell nur noch Deutsche, Ausländer mit Wohnort und Aufenthaltsberechtigung in Deutschland, Pendler und Lastwagenfahrer mit Gütern einreisen. Allen anderen werden an der Grenze zurückgewiesen. Eingeschränkt ist der Grenzverkehr seit rund einem Monat.

Vor allem kleine Übergänge sind mit Barrieren abgesperrt worden; die Bundespolizei kontrolliert zudem mehrere Grenzübergänge zu Frankreich und Luxemburg. Am 11. März hatte das Robert Koch-Institut die an das Saarland grenzende ostfranzösische Region Grand Est zum Corona-Risikogebiet erklärt.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Staatskanzlei, 17.04.2020
- eigener Bericht

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Wegen sinkender Fallzahlen im Saarland: Drei Corona-Testzentren werden geschlossen

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Hier zu sehen: das bisherige Testzentrum in Saarbrücken. Archivfoto: BeckerBredel

In einer aktuellen Mitteilung der KV Saar hat der Dienstleister angekündigt, die Corona-Testzentren in Merzig, Homburg und St. Wendel ab dem 20. April 2020 nicht mehr zu betreiben. Der Grund: die sinkenden Fallzahlen im Saarland.

Zugleich kündigte die Vereinigung an, sechs "Corona-Praxen" eröffnen zu wollen. Dort sollen künftig Abstriche vorgenommen und Infekt-Patienten behandelt werden, heißt es in einer Mitteilung der KV. Die Standorte stehen noch nicht fest.

Darüber hinaus werde das "Team Corona-mobil" zur Verfügung stehen, teilte die Vereinigung mit. Es übernehme "Haus- und Heimbesuche in schwierigen Situationen".

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland, 17.04.2020

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Amtsgericht Saarbrücken verurteilt zwei Bordell-Betreiber zu Freiheitsstrafen

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Wegen Schwarzarbeit wurden zwei Bordell-Betreiber zu Freiheitsstrafen verurteil. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Andreas Arnold

Vom 01.01.2013 bis zum 30.07.2018 schleusten zwei Bordell-Betreiber, ein 59-Jähriger und eine 36 Jahre alte Frau, Sozialversicherungsbeiträge, Lohn- und Umsatzsteuer am Staat vorbei. So entstand ein Schaden von mehr als 160.000 Euro, meldet das Hauptzollamt Saarbrücken. 

Um das Geld für sich zu behalten, beschäftigten die Bordell-Betreiber Tänzerinnen und Prostituierte, ohne die entsprechenden Abgaben in der richtigen Höhe zu entrichten.

Kontrollen und Durchsuchungen

Laut Hauptzollamt begründete eine Kontrolle im Jahr 2016 den Verdacht, "dass die Prostituierten und Tänzerinnen nicht - wie angegeben - selbständig sind, sondern in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis zu den Nachtclubbetreibern stehen".

Durchsuchungen und Zeugenbefragungen ergaben jedoch, dass keine Selbstständigkeit vorlag. Darüber hinaus wurden unter anderem die Arbeitszeiten vorgegeben. Und auch die Gewinnbeteiligung legten die Nachtclubbetreiber fest. "Dadurch versuchten die Geschäftsführer ihre Betriebskosten bewusst zulasten des Sozialstaats zu minimieren", heißt es in einer Mitteilung des Hauptzollamts Saarbrücken.

Freiheitsstrafen

Der 59-Jährige wurde vom Amtsgericht Saarbrücken wegen Schwarzarbeit zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Im Falle der 36-Jährigen beläuft sich die Strafe auf ein Jahr und sechs Monate. Die Freiheitsstrafen wurden zur Bewährung ausgesetzt; das Urteil ist rechtskräftig.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Hauptzollamts Saarbrücken, 17.04.2020

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Helfer wird an Corona-Versorgungszentrum in Saarlouis bestohlen

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Auf dem Parkplatz am neuen Corona-Versorgungszentrum in Saarlouis wurde das Auto eines Helfers aufgebrochen. Foto: DRK Saarlouis

Im Landkreis Saarlouis sind zahlreiche ehrenamtliche Helfer verschiedener Hilfsdienste von Feuerwehr über Malteser bis zum THW derzeit unermüdlich im Einsatz. Die Arbeit der Freiwilligen wird von der Bevölkerung und der Politik mit viel Lob und Anerkennung belohnt.

Ehrenamtler in Saarlouis bestohlen

Allerdings nicht von allen. An der Sporthalle in den Fliesen, wo ein neues Corona-Versorgungszentrum vorbereitet wird, wurde ein Helfer Opfer eines dreisten Diebstahls. Das berichtet der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes in Saarlouis auf Facebook.

Auto auf gesperrtem Parkplatz aufgebrochen

Am Donnerstagnachmittag oder -abend brachen Unbekannte das Fahrzeug des Ehrenamtlers auf dem - für die Öffentlichkeit gesperrten - Parkplatz auf. Aus dem Auto, das zwischen den Fahrzeugen den Einsatzfahrzeugen der Hilfsorganisationen geparkt war, wurde eine Geldbörse gestohlen. Darin befanden sich nicht nur Ausweisdokumente, sondern auch zahlreiche wichtige Karten. 

DRK appelliert an Täter

Das DRK zeigt sich in dem Post "unendlich traurig und enttäuscht über diesen unmenschlichen Akt". Die Organisation appelliert daher an das Gewissen des Täters, damit dieser das Portemonnaie zurückgibt und dem Helfer Umstände erspart werden. 

Wer sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben kann, soll sich an die nächste Polizeidienststelle wenden. 

Verwendete Quellen:
- Facebook-Post des DRK Saarlouis

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Tobias Hans: Corona-Notbetreuung wird ausgeweitet

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Ministerpräsident Tobias Hans hat angekündigt, dass die Corona-Notbetreuung im Saarland ausgeweitet wird. Foto: Oliver Dietze/dpa

Corona-Lockerungen im Saarland

Der saarländische Ministerrat hat am gestrigen Donnerstag die Rechtsverordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie angepasst. Auch wenn die bisherigen Ausgangsbeschränkungen weiterhin gelten, wurden einzelne Lockerungen in anderen Bereichen getroffen. Eine davon ist, das einige Geschäfte im Saarland ab kommenden Montag wieder öffnen dürfen:. Mehr dazu unter: "Diese Geschäfte dürfen am Montag im Saarland wieder öffnen".

Notbetreuung im Saarland wird ausgeweitet

Durch die anstehenden Lockerungen im wirtschaftlichen Leben ist davon auszugehen, dass sich die Nachfrage für die Notbetreuung erhöhen wird, weil viele Eltern wieder arbeiten müssen. Deshalb hat Ministerpräsident Tobias Hans bereits angekündigt, dass die Notbetreuung im Saarland ausgeweitet wird. 

Die Notbetreuung steht für die Altersgruppen 0 bis 6 Jahre (Kita) und 6 bis 12 Jahre (Schule) zur Verfügung.

Verwendete Quellen:
- Pressekonferenz von Tobias Hans und Anke Rehlinger, 16.04.2020
- Tweet von Tobias Hans
- Mitteilung des saarländischen Ministeriums für Bildung und Kultur

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Sommeralm findet nicht statt - alle Alm-Events werden wohl abgesagt

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Die Sommeralm 2020 in Landsweiler-Reden ist abgesagt. Sie findet im nächsten Jahr statt. Archivfoto: Carsten Johann/SOL.DE

Eigentlich hätte es ein ereignisreiches Pfingsten auf der Alm in Landsweiler-Reden werden sollen. Über vier Tage sollte dort auf dem "Tropical Mountain", dem "Alm Open Air", auf "La Fiesta" und auf einem Konzert von Pop-Sängerin Sarah Connor gefeiert werden. Doch daraus wird aller Voraussicht nach nichts.

Die Landesregierung verbot am Donnerstag (16. April 2020) alle Großveranstaltungen im Land bis mindestens 31. August. Was als "Großveranstaltung" definiert ist, soll zwar erst in den nächsten Tagen abschließend geklärt werden. Doch es ist kaum vorstellbar, dass die Alm-Events, die in den vergangenen Jahren mehrere Zehntausend Menschen besucht haben, nicht als Großevents deklariert werden. Offiziell sind die vier Events nicht abgesagt, weil den Veranstaltern laut "SZ" noch keine entsprechende Verfügung vorliegt. Hoffnung sollten sich Besucher aber keine machen.

Der Landkreis Neunkirchen hat derweil auch die für Ende Juli geplante Sommeralm in Landsweiler-Reden abgesagt. Die Gesundheit sei ein hohes Gut, das nicht aufs Spiel gesetzt werden darf, zitiert der "SR" Landrat Sören Meng (SPD).

Verwendete Quellen:
- Website von Alm Events
- eigene Berichte
- Saarbrücker Zeitung
- Saarländischer Rundfunk

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Ford-Werk in Saarlouis nimmt wohl Anfang Mai Arbeit wieder auf

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Das Ford-Werk in Saarlouis plant womöglich die Wiederaufnahme der Produktion ab dem 4. Mai. Foto: BeckerBredel

Am 17. März, also vor einem Monat, veranlasste der Autobauer Ford die vorübergehende Schließungen fast aller Werke in Europa - zum Schutz der Mitarbeiter. Seither steht auch der Standort Saarlouis still.

Mögliche Produktion ab 4. Mai

Vor etwa zwei Wochen gab Ford bekannt, die Maßnahmen mindestens bis zum 4. Mai aufrechterhalten zu wollen. Wie der "Spiegel" berichtet, bereite sich das Unternehmen nun auf eine mögliche Wiederaufnahme der Arbeit vor. Demnach sei ein Produktionsstart ab dem 4. Mai möglich.

Nach Angaben des "SR", der sich auf die Auskunft eines Unternehmenssprechers beruft, hätten hygienische sowie technische Voraussetzungen in dem Saarlouiser Werk bereits begonnen. Ein möglicher Produktionsumfang hänge aber auch von Sicherheitsvorkehrungen, Nachfrage und internationalen Lieferketten ab, so "Spiegel".

Verwendete Quellen:
- Spiegel
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Berichte

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Mann mit Beil überfällt Homburger Schreibwarenladen

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Mit einem Beil bedrohte der Unbekannte die Kassiererin. Symbolfoto: Polizei

Ein unbekannter Täter hat am Freitagmorgen (17. April 2020) ein Schreib- und Tabakwarengeschäft mit Lotto-Annahmestelle in Homburg überfallen. Das berichtet die Polizei.

Der Mann betrat demnach gegen 06.45 Uhr den Laden in der Tempelhofer Straße im Stadtteil Erbach. Dort gab er zunächst vor, Tabakwaren kaufen zu wollen. Doch während des Bezahlvorgangs ging der Täter unvermittelt hinter den Verkaufstresen und bedrohte die 49-jährige Kassiererin mit einem Beil.

Die Verkäuferin weigerte sich, dem Täter Geld aus der Kasse zu geben, weswegen der Mann versuchte, die Schublade mit seinem Beil aufzubrechen. Als der Versuch misslang, flüchtete der Täter in Richtung Charlottenburger Straße. Die Verkäuferin blieb unverletzt.

Laut Polizei wird der Unbekannte wie folgt beschrieben:
- 20 bis 25 Jahre alt
- 175 bis 170 Zentimeter groß
- hagere Statur
- westeuropäischer Phänotyp
- sprach Plattdeutsch
- Kleidung: grüne Jacke, Jeans, cremefarbener Schal, dunkle Mütze

Hinweise an die Polizeiinspektion Homburg, Tel. (06841)1060.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Homburg, 17.04.2020

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mit dpa/lrs

Erhöhte Feuergefahr: April im Saarland bislang viel zu trocken

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Die Gefahr von Feuern im Saarland steigt. Foto: Jan Woitas/dpa-Bildfunk

In der ersten Aprilhälfte sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) deutlich zu wenig Niederschläge gefallen. "Bisher kamen nur 1,5 Liter pro Quadratmeter zusammen", sagte ein DWD-Sprecher am Donnerstag (16. April 2020) über die bundesweiten Werte. "Das ist nur drei Prozent des Üblichen."

Saarland viel zu trocken

Noch extremer waren die Werte im Saarland und in Rheinland-Pfalz: Während in Rheinland-Pfalz nur ein Prozent der üblichen Regenmengen in der ersten Monatshälfte gefallen war, waren es im Saarland sogar nur 0,4 Prozent. "Da baut sich etwas auf", fürchtete der Meteorologe.

Viel Regen im März

Noch sei es allerdings deutlich zu früh, über die Möglichkeit einer Dürre zu sprechen. Nach dem regenreichen Februar sei es gut um die Bodenfeuchte bestellt gewesen. Auch im März hatte es in Rheinland-Pfalz und im Saarland, anders als in vielen anderen Bundesländern, überdurchschnittlich viel geregnet: In Rheinland-Pfalz fiel mit 65 Litern Niederschlag pro Quadratmeter ein Liter mehr als entsprechend dem durchschnittlichen Regen-Soll des Bundeslandes. Das Saarland war im März mit 90 Litern Niederschlag pro Quadratmeter sogar das regenreichste Bundesland gewesen. Hier hätte der Sollwert 79 Liter betragen.

Gefahr vor Bränden

Aktuell zeigt bereits der sogenannte Graslandfeuerindex in fast ganz Rheinland-Pfalz sowie vollständig im Saarland Stufe vier von fünf Gefahrenstufen an. Er steht für die witterungsbedingte Feuergefährdung von freien Flächen mit abgestorbenem Gras. Die Waldbrandgefahr liegt bei Stufe drei von fünf.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigener Bericht
- Deutscher Wetterdienst

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Umverteilung von Schulobst: Klinik- und Pflegepersonal im Saarland erhält Dankeskörbe

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Das Schulobst geht im Saarland während der Corona-Krise an Tafeln und zum Dank an Klinik- und Pflegepersonal. Symbolfoto: Patrick Pleul/dpa-Bildfunk

Aufgrund der Corona-Krise sind die Schulen und Kitas im Saarland derzeit geschlossen. Das hat Folgen: "Für viele Familien hat sich in der aktuellen Situation die Ernährungsversorgung dramatisch verschärft", so Umweltminister Reinhold Jost (SPD). Um Abhilfe zu schaffen, werden daher nun 6.811 Kilo Obst und Gemüse aus dem EU-Schulprogramm umverteilt.

Schulobst geht nun an Bedürftige

Die Aktion ist inzwischen angelaufen. Statt an die Schulen gehen die Produkte nun an Tafeln und ähnliche Organisationen. Das teilte das saarländische Umweltministerium am Freitag (17. April 2020) mit. Insgesamt 35 Einrichtungen haben sich für die Aktion angemeldet. Die Initiativen sollen das Schulobst dann vor allem an Kinder und sozial schwache Familien weitergeben.

Obstkörbe als Dank für Klinik- und Pflegepersonal

Dabei wird jedoch nicht das gesamte Kontingent verbraucht. Darum wurde entschieden, den Mitarbeitern von Kliniken sowie Alten- und Pflegeheimen ein Dankeschön zukommen zu lassen. Wöchentlich gehen nun Körbe mit rund 1.600 Kilogramm Obst an die Angestellten von 77 solcher Einrichtungen.  

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presseagentur

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Wetter im Saarland: So wird das Wochenende

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Im Saarland wird das Wochenende nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes wechselhaft. Symbolfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Am heutigen Freitagnachmittag (17. April 2020) könnten zunächst Schauer auftreten. Das sagte laut "dpa" eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes. Bei schwachem Wind klettern die Temperaturen dafür auf 20 Grad im Bergland. In niedrigeren Lagen seien bis zu 26 Grad möglich.

Ein Mix aus Sonne und Wolken erwartet die Menschen hierzulande am Samstag. Im Norden sei es sonniger, im Süden sind nach Angaben des Wetterdienstes Schauer und vereinzelte Gewitter möglich. Die Temperaturen könnten Höchstwerte zwischen 20 und 24 Grad erreichen.

"Der Sonntag ist dann wieder eindeutig besser", so die Meteorologin nach Angaben von "dpa". Dann gebe es weniger Wolken - es sei aber mit möglichen 19 bis 23 Grad auch etwas kühler.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Auto überschlägt sich nach Unfall in Saarbrücken-Malstatt

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In der Lebacher Straße in Saarbrücken überschlug sich bei einem Unfall ein Auto. Foto: BeckerBredel

Der Vorfall ereignete sich am Pariser Platz auf dem Rastpfuhl im Stadtteil Malstatt. In der Rheinstraße stieß ein Pkw aus unbekannter Ursache zunächst mit einem weiteren Auto zusammen.

Daraufhin prallte das Fahrzeug gegen eine Verkehrsinsel in der Lebacher Straße und überschlug sich. Es blieb auf dem Dach liegen. Polizei und Feuerwehr waren an der Unfallstelle im Einsatz.

Verwendete Quellen:
- Presse-Agentur BeckerBredel

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Hotel- und Gaststättenverband Saar erzürnt über Umgang mit Gastgewerbe

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Die Kneipen und Restaurants im Saarland sind wegen der Corona-Pandemie weiterhin geschlossen. Foto: Dominik Eder/ Your Day Photography

Bund und Länder einigten sich erst kürzlich auf schrittweise Lockerungen der strikten Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Kleinere Geschäfte dürfen im Saarland demnach ab Montag (20. April 2020) wieder öffnen. Für Gastronomiebetriebe gibt es hierzulande allerdings keinen Fahrplan. Dem Dehoga Saar ist das ein Dorn im Auge.

Kritik an Umgang mit Gastronomie

Die Präsidentin des Dehoga Saar schmerzt neben der aktuellen Ungewissheit besonders die geringe Wertschätzung: "Weder die Bundeskanzlerin noch der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans verloren in ihren Ansprachen ein Wort über die Hotellerie oder Gastronomie", so Gudrun Pink in einer Pressemitteilung.

Viele Unternehmer müssten tatenlos zusehen, "wie ihr Lebenswerk den Bach heruntergeht", schilderte Pink. Kein Betrieb würde es verkraften, wenn der Umsatz mehrere Monate zu 100 Prozent wegfällt. "Wir haben keinen Fahrplan und damit auch keine Perspektive".

Als mögliche Lösung hatte der Verband vorgeschlagen, Hygienemaßnahmen und Abstandsvorschriften genauso umsetzen wie im Handel.

Weiterhin keine Lockerung

Wie Tobias Hans bei der Pressekonferenz am gestrigen Donnerstag (16. März 2020) mitteilte, fehle schlichtweg die "Fantasie", wie man derzeit eine Öffnung der Gastro-Betriebe bewerkstelligen könnte. Essen und Trinken sei mit Mundschutz schlecht vorstellbar.

Zudem könne man nicht kontrollieren, ob sich in den Restaurants, Bars und Kneipen nur Personen des gleichen Haushalts aufhalten.

Verwendete Quellen:
- eigener Bericht
- Mitteilung des Dehoga Saar, 17.04.2020

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Saarland: Einige Wertstoffhöfe ab Montag wieder geöffnet

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Die ersten Wertstoffhöfe im Saarland nehmen ab Montag den Betrieb wieder auf. Symbolfoto: Wikimedia Commons/qwesy qwesy/CC3.0-Lizenz

In einer aktuellen Pressemitteilung haben sich Umwelt- und Verbraucherschutzminister Reinhold Jost sowie der EVS für eine zeitnahe Öffnung von Grüngutannahmestellen und Wertstoffzentren im Saarland ausgesprochen. Die Voraussetzung: Sicherheitsvorgaben und Abstandsregelungen müssen eingehalten werden, so Jost.

Kommunale Anlagen könnten sich an einer Handreichung des EVS orientieren. Darin werden laut Umweltministerium "Sicherheitshinweise sowie Schutz- und Handlungsempfehlungen für einen möglichst risikofreien Ablauf mit den Verbrauchern gegeben".

Diese Wertstoffhöfe öffnen ab Montag

"Die Anlagen des EVS in Ormesheim, Illingen und Merzig-Fitten öffnen ab Montag wieder und das Personal erhält entsprechende Schutz- und Verhaltensvorgaben", heißt es in der Mitteilung des Gesundheitsministeriums. Nach Angaben des "SR" nehmen auch diese Versorger den Betrieb wieder auf:

- EVS-Wertstoffzentrum Marpingen
- EVS-Wertstoffzentrum Hasborn-Dautweiler
- EVS-Wertstoffzentrum Wadgassen
- EVS-Wertstoffzentrum "Am Zunderbaum" in Homburg
- zentrale Annahmestelle "Neue Industriestraße" in Homburg (für Grüngut)

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Umweltministeriums
- Saarländischer Rundfunk

Verwendetes Foto:
- Wikimedia Commons/qwesy qwesy/CC3.0-Lizenz (Bild unverändert)

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Saarbrücken: Johannes- und Ludwigskirche ab 21. April wieder geöffnet

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Hier zu sehen: die Johanneskirche in Saarbrücken. Archivfoto: BeckerBredel

Im Rahmen der Lockerungen der aktuellen Corona-Beschränkungen soll es auch zu Öffnungen von einzelnen Kirchen kommen. Das habe nach Angaben des "SR" der Kirchenkreis Saar-West vereinbart.

Ab dem 21. April öffnen infolgedessen die Johannes- und Ludwigskirche in Saarbrücken für Besucherinnen sowie Besucher. Das geht ebenso aus dem Medienbericht hervor. Die Beachtung von Hygienevorschriften und Abstandsregeln soll ein Kirchenhüter im Auge behalten.

Laut "SR" ist die Johanneskirche ab dem 21. April von Dienstag bis Sonntag, 15.00 bis 18.00 Uhr, geöffnet. Die Ludwigskirche öffnet ab dann ebenso von Dienstag bis Sonntag, allerdings von 11.00 bis 17.00 Uhr.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk

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Wirtschaftsverbände im Saarland üben Kritik an 800-Quadratmeter-Regelung

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Im Saarland dürfen ab kommenden Montag wieder zahlreiche Geschäfte öffnen. Symbolfoto: Martin Gerten/dpa

Am gestrigen Donnerstag (16. April 2020) hat sich der saarländische Ministerrat auf "behutsame Lockerungen" der Corona-Maßnahmen geeinigt. Dazu gehört unter anderem der Beschluss, ab Montag (20. April 2020) Geschäfte im Einzelhandel mit bis zu 800 Quadratmetern wieder zu öffnen.

Kritik an Beschluss

Nach Angaben des "SR" seien sich die Saar-Wirtschaftsverbände zwar einig, dass die teilweise Öffnung ein wichtiger Schritt sei. Schließlich könne durch Konsum die Nachfrage und Produktion gesteigert werden. Doch eine Öffnung dürfe nicht von der Größe des Geschäftes abhängen.

Wie aus dem Medienbericht hervorgeht, argumentieren die Saar-Wirtschaftsverbände: Insbesondere in größeren Geschäften sei es fraglich, ob hier tatsächlich auch größere Ansteckungsgefahren bestehen würden, als in kleinen Läden mit dichtem Einkaufsverkehr. Denn Geschäfte mit einer Verkaufsfläche über 800 Quadratmeter könnten ebenso Einlasskontrollen sowie Abstandsregeln einhalten.

Verwendete Quellen:
- eigener Bericht
- Saarländischer Rundfunk

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Geschäfte im Saarland dürfen an Feiertagen nicht mehr öffnen

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Mitarbeiterinnen in einem Supermarkt tragen Schutzmasken, während sie die Kühlregale mit Waren bestücken. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Ladenöffnungszeiten können im Saarland während der Corona-Krise angepasst werden. Zum einen ist es manchen Geschäften möglich "zur Versorgung der Bevölkerung mit existenziellen Gütern" auch an Sonntagen öffnen. Zum Anderen war auch eine Öffnung an Feiertagen erlaubt. Diese Regelung gilt nun nicht mehr. 

Öffnung an Feiertagen aus Verordnung gestrichen

Der ursprüngliche Absatz zu Ladenöffnungszeiten wurde in der Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie angepasst. Während vormals Öffnungszeiten an Werktagen von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr gestattet waren, wurden die Feiertage in der Neufassung gestrichen. An Sonntagen dürfen die Geschäfte jedoch weiterhin öffnen. 

Die meisten Supermärkte hielten Öffnungszeiten bei

Der Vorschlag wurde von den meisten saarländischen Supermärkten ohnehin nicht angenommen. Die großen Handelsketten wie Globus und Rewe blieben an den Osterfeiertagen geschlossen. Auch von einer Öffnung an Sonntagen sahen die Supermärkte ab. Die Begründung: Auch den Verkäufern sollten Ruhetage vergönnt sein. 

Verwendete Quellen:
- Neufassung der Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie
- Eigene Artikel

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