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Coronavirus im Saarland: Aktuelle Meldungen vom Montag

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Eine Ärztin zeigt in einem Labor einen Test für das Coronavirus. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Aktuelle Corona-Zahlen im Saarland

Laut den neuesten Angaben des saarländischen Gesundheitsministeriums (Stand vom 20. April, 18.00 Uhr) gibt es im Saarland inzwischen 2.348 bestätigte Corona-Fälle. Weitere Informationen zu der Zahl der Geheilten, der Verstorbenen sowie eine Aufschlüsselung nach den einzelnen Landkreisen findet ihr unter: "Aktuelle Corona-Zahlen aus dem Saarland: Weniger aktiv Infizierte".

Lockerung der Corona-Maßnahmen

Für viele Saarländer wird die Öffnung kleinerer Läden eine Erleichterung im Krisenalltag bedeuten. Andere Branchen schlagen Alarm. Und auch an der Grenze zu Frankreich gelten weiter Beschränkungen. Mehr: "Corona-Lockerungen: Das ändert sich ab heute im Saarland".

Tobias Hans: Outlet-Öffnung ein "Fehler"

Ministerpräsident Hans hält die Öffnung des Zweibrücker Outlet-Centers für einen Fehler. Zum einen sieht er Gefahren für die Wirtschaft. Zum anderen werde so die Eindämmung des Coronavirus schwer gemacht. Zum Artikel: "Tobias Hans: Outlet-Öffnung ein 'Fehler'".

Abweisungen an Grenzübergängen

Die Öffnung mehrerer deutsch-französischer Grenzübergänge am Wochenende hat offenbar zu Problemen geführt. Mehrere Hundert Menschen mussten abgewiesen werden, weil sie verbotenerweise ins Saarland wollten. Die Details dazu: "Hunderte Grenzgänger an deutsch-französischen Übergängen abgewiesen".

Telefon-Krankschreibung weiter möglich

Krankschreibungen wegen Erkältungen sind in der Corona-Krise nun doch weiterhin auch per Telefon möglich. Das teilt der Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses im Gesundheitswesen (G-BA), Josef Hecken, mit. Alle Details: "Nach massiver Kritik: Telefon-Krankschreibung weiter möglich".

Flächendeckende Tests in Saar-Altenheimen

Vor wenigen Tagen hatte das Saar-Gesundheitsministerium angekündigt, in den Altenheimen flächendeckende Coronatests durchführen zu wollen. Beginnen soll die Maßnahme am heutigen Montag (20. April 2020). Hier geht es zum Artikel: "Rund 20.000 Abstriche: Ab heute Corona-Reihentests in Saar-Altenheimen".

Hilfe für Hotels und Restaurants in Aussicht?

Erst kürzlich hatte der Hotel- und Gaststättenverband Saar (Dehoga) Kritik daran geübt, dass es hierzulande für Hotels sowie Restaurants noch keinen konkreten "Fahrplan" aus der Corona-Krise gibt. Unter anderem Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger sprach sich nun für eine konkrete Hilfsmaßnahme aus. Mehr dazu: "Hilfe für Hotel- und Restaurantbetriebe im Saarland in Aussicht?"

Rehlinger: Corona-Grenzkontrollen als Belastungsprobe

Nach Ansicht von Saar-Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger ist die aktuelle Corona-Krise mit den Kontrollen an der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich eine Belastungsprobe für die gesamte Region. Daher sei ein aktuelles Anliegen, dass es "nicht mehr wird als eine Belastungsprobe", so Rehlinger. Der Artikel: "Corona-Grenzkontrollen sind Belastungsprobe für die Region".

Tobias Hans wünscht sich einheitliche Corona-Lockerungen der Länder

Der Ministerpräsident des Saarlandes, Tobias Hans, will bei den Corona-Lockerungen an einem einheitlichen Vorgehen der Länder festhalten. Ein "Überbietungswettbewerb" müsse verhindert werden. Mehr: "Tobias Hans wünscht sich einheitliche Corona-Lockerungen der Länder".

Zahnärzte im Saarland leiden unter Corona-Krise

In der Corona-Krise leiden Zahnärzte unter erschwerten Bedingungen. Von den Patienten Abstand zu halten, ist schwierig, wenn sie überhaupt kommen. Viele Routine-Untersuchungen fallen aus. Die Details dazu: "Wenig Patienten und Schutzkleidung: Zahnärzte im Saarland leiden unter Corona-Krise".

Post will Pakete auch sonntags austragen - aber nicht im Saarland

Der Onlinehandel boomt während der Corona-Pandemie. So viele Pakete wie sonst vor Weihnachten muss die Deutsche Post daher austragen. Während sie in manchen Teilen Deutschlands jetzt Päckchen auch sonntags zustellen will, ist das für das Saarland nicht geplant. Der Artikel: "Post will Pakete jetzt auch sonntags austragen - aber nicht im Saarland".

Soforthilfe des Saarlandes: Alle Anträge bearbeitet

Seit dem 24. März sind beim Saar-Wirtschaftsministerium mehr als 13.000 Anträge für die Soforthilfen des Landes eingegangen. Aktuell meldet das Ministerium: Alle Anträge konnten mittlerweile bearbeitet und in über 90 Prozent der Fälle auch positiv beschieden werden. Die Details dazu findet ihr hier: "Soforthilfe des Saarlandes: Alle Anträge bearbeitet".

Spenden von Ikea Saarlouis

Ikea Saarlouis hat am heutigen Montag (20. April 2020) den Landkreis Saarlouis bei der Einrichtung von zwei Notkrankenhäusern mit einer Warenspende im Wert von rund 80.000 Euro unterstützt. Hier geht es zum Artikel: "Ikea Saarlouis spendet Waren im Wert von 80.000 Euro für Notkrankenhäuser".

Saarbrücker Zoo öffnet möglicherweise am 4. Mai

Seit dem 18. März ist der Saarbrücker Zoo auf Anordnung infolge der Corona-Pandemie geschlossen. Zoodirektor Richard Francke hatte im Zuge dessen davon gesprochen, erhebliche Einbußen zu erwarten. Doch möglicherweise kann der Zoo in Kürze wiedereröffnen. Weitere Informationen: "Zoo Saarbrücken: Wiedereröffnung womöglich Anfang Mai".

Maskenpflicht in Bayern

Ab kommender Woche müssen die Menschen in Bayern einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Auch in anderen Bundesländern gibt es die Maskenpflicht. Das Saarland hält sich damit noch zurück. Mehr: "Bayern führt Maskenpflicht ein".

Verwendete Quellen:
- eigene Berichte
____________________________________

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Einkaufen für ältere Nachbarn, Abholung von Rezepten uvw.
Jetzt Hilfe anmelden: Saarländer halten zusammen

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Tobias Hans: Outlet-Öffnung ein "Fehler"

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Der erste Tag der Outlet-Öffnung in Zweibrücken blieb ruhig. Foto: Brandon-Lee Posse/SOL.DE

Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat die im Zuge der gelockerten Corona-Maßnahmen erlaubte Öffnung des Fashion Outlet Centers in Zweibrücken kritisiert. Er halte die Öffnung für einen Fehler, sagte Hans am Montag in Saarbrücken. "Es ist davon auszugehen, dass es dort einen großen Zulauf geben wird - damit werden all unsere Bemühungen konterkariert, große Menschenaufläufe zu verhindern."

Erster Tag verlief ruhig

Das Zentrum im rheinland-pfälzischen Zweibrücken nahe der Grenze zum Saarland ist seit Montag mit Einschränkungen wieder geöffnet. Bislang seien 15 von insgesamt 120 Shops offen, sagte ein Sprecher in Zweibrücken am frühen Nachmittag. Weitere Läden seien in der Vorbereitung zur Öffnung.

Dabei gelte, dass die Verkaufsfläche jeweils kleiner als 800 Quadratmeter sein müsse und Hygienemaßnahmen eingehalten würden. "Es ist noch recht ruhig", sagte der Sprecher zum Besucherandrang. Der Einlass wird geregelt: Am Eingang müssen sich Besucher die Hände desinfizieren.

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Ein Sicherheitsmann im Outlet-Center Zweibrücken. Foto: Brandon-Lee Posse/SOL.DE

Hans: Nachteil für Saar-Wirtschaft

Regierungschef Hans sagte, zudem sei der "zu erwartende Binnentourismus auch ein großer Nachteil für unsere Wirtschaft im Saarland". Hans: "Ich warne davor, dass sich einzelne Bundesländer jetzt einen Überbietungswettbewerb an Lockerungen liefern – damit erweisen wir dem Föderalismus einen Bärendienst und helfen weder der Wirtschaft noch den Menschen." Im Gegenteil: Dieses Vorgehen sorge für Verunsicherung und führe dazu, "dass sich die Menschen in falscher Sicherheit wiegen".

Das Zweibrücker Fashion Outlet ist nach eigenen Angaben Montag bis Samstag bis auf Weiteres von 11.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Recherche

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PinkGloves-Gate & eine neue Impfhoffnung

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Willkommen zum fruehstart Millennial-Update!
Ab jetzt fassen wir jeden Donnerstag die wichtigsten News des Tages hier kurz & prägnant für Euch zusammen. Dabei setzen wir den Schwerpunkt auf das, was Millennials wissen MÜSSEN: Das Neuste in Sachen Social Media & Big Tech.

Unsere heutigen Themen:
Söder & Laschet gaben gestern zur Abwechslung mal Ruhe. Daher widmen wir uns heute dem großen Skandal um die Pink Gloves. Und es gibt gute Nachrichten: Eventuell kommen wir bald doch noch an ausreichend Impfstoff. 

Außerdem ...
... haben wir uns Verstärkung geholt: Vanessa. Sie ist Social Media Beraterin, Social Media Junkie und lebt in Kalifornien. Also nahe am Puls von Big Tech.

Von Ihr ...
... erfahren wir ab sofort die neuesten Trends in puncto Clubhouse, Insta, TikTok, Influencer Insights etc.. Und zwar jeden Donnerstag in "Vanessas Kolumne".

Zum Auftakt ...
... erklärt sie gleich mal, warum Uber im Amiland ein so großes Thema ist. Hier nutzt man das ja doch eher selten.

 

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Alle Infos dazu findet Ihr HIER.

IRGENDWELCHE Fragen?
Dann schreibt sie uns jederzeit gerne an crew@fruehstart-newsletter.de 

CORONA

 

Curevac - Eine neue Hoffnung?Die Impfstoff-Bestellung hat die EU ja bekanntlich vermasselt.
Aber eventuell gilt bald: Neuer Stoff - neues Glück!

Denn mit Curavec geht ein weiteres Vakzin an den Start.
Und zwar vom Typus rMNA. Das sind "die ohne Thrombose".

Hallelujah!
Die Jungs sitzen in Tübingen, also haben wir da ganz gute Karten. 300 Millionen Dosen könnten sie in diesem Jahr noch liefern. Und das wäre fast schon die Hälfte des gesamten EU-Bedarfs. 

Vielleicht ...
... hören wir diesmal auch einfach gleich auf den Lauterbach. Denn am Ende müssen wir das ja erfahrungsgemäß dann ja sowieso immer tun. 

Sein Vorschlag:
Eine Notfallzulassung für Deutschland. Eine EU-Prüfung dauert ihm nämlich zu lange.

Und wer die EU kennt, ...
... kann sich das sicher sehr "lebhaft" vorstellen.

THEMA DES TAGES

 

#PinkGloves-Gate!

In der Höhle der Löwen ...
... präsentierten zwei (männliche) Gründer am Dienstag eine nobelpreisverdächtige Idee: Einen Einweghandschuh zur Entsorgung von Damenhygieneartikeln.

Problem:
Ignorante Naturen könnten ihn eventuell mit dem gemeinen Plastikhandschuh verwechseln.

Doch selbst daran hatten sie gedacht!
Zur Unterscheidung setzten sie zunächst einen extrem hohen Preis dafür an. Und um ganz sicher zu gehen, statten sie ihn auch noch mit einer Signalfarbe aus: Pink. Das Ergebnis nannten sie dann - äußerst treffend - "Pink Glove".

Genial!
Aber konnte diese verheißungsvolle Innovation auch Ralf Dümmels berüchtigte Due Diligence überstehen? Mit Argusaugen überprüfte er, ob das Produkt in ein Großmarktregal hineinpasst.

Und auch diese Hürde wurde gemeistert!
Damit war die A-Runde perfekt!

Die Geburt eines deutschen Unicorns?
Alles schien möglich. Wäre da nur nicht die störrische Zielgruppe: Obwohl ausschließlich zu ihrem Wohle erdacht, zog sie tagelang verbissen gegen die #PinkGloves zu Felde.

Aber Mann kennt das ja.
Da kümmert man sich mal. Und dann ist auch wieder nicht Recht.

Oder ...
... ist der Pink Glove seiner Zeit einfach nur zu weit voraus?

In diesem Fall besteht Hoffnung!
Die nächste Pandemie kommt ja bestimmt. Und vielleicht investiert dann wieder jemand in zu viele Plastikhandschuhe, die er dann einfach nicht mehr los wird ...

GEWINNER DES TAGES:

 

Bernard Arnault. Denn Europas Reichster hat im letzten Jahr ca. 95 Milliarden Dollar verdient. Netto.

Coinbase. Denn die Krypto-Plattform ging gestern an die Börse. Erste Bewertung: 85,8 Milliarden Dollar. Das ist das 16-Fache der Deutschen Bank.

VERLIERER DES TAGES:

 

Fox News. Denn der brachialkonservative Nachrichtensender hatte eine tolle Idee: Eine Comedy-Show, die sich über alles woke amüsiert. Lebensdauer: Ein halber Scaramucci. (Diese Zeiteinheit wurde einst eingeführt, um die Amtszeiten von Trumps Beratern zu vergleichen. Sie entspricht in etwa vier Wochen.)

Gewerkschaften. Denn sie haben ihre große Schlacht gegen Amazon - zumindest vorerst - sehr deutlich verloren. 

 

VANESSAS KOLUMNE:

 

Uber ist hier eine Offenbarung.


Amis laufen nicht.
Sie fahren auch kein Fahrrad. Und schon gar nicht mit Bus und Bahn. Soweit das Klischee.

In LA stimmts!
Als ich vor 13 Jahren hergezogen bin, war meine allererste Investition ein Gebrauchtwagen. Um genau zu sein: Ein VW Jetta.

Fun fact:
Das ist zwar ein echter VW - in Deutschland hab ich aber noch keinen Jetta gesehen. Daher würde ich ihn mal als "Polo-Limousine" umschreiben.


 

Mein größter Alptraum ...
... war lange, dass ich irgendwann in meinen Jetta steige - und er springt nicht mehr an. Während meines Studiums konnte ich mir einen Ersatz nämlich kaum leisten. Und ohne den Jetta war mein Leben im Prinzip gar nicht denkbar.

Vor ein paar Monaten war es dann soweit.
Der Jetta gab auf. Und es passierte: Gar nichts. Ich habe mich seitdem um kein neues Auto mehr bemüht. Dank Uber war das auch gar nicht nötig: Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, ein Uber ist fast immer in wenigen Minuten verfügbar. Und auf Vorbestellung sowieso.

Ist das nicht teuer?
Jein. Denn in einer Stadt voller Ubers, kann man die Nutzung optimieren: Ein Uber X (ein beliebiges Auto mit Amateur-Chauffeur) kostet in etwa halb so viel, wie ein normales Taxi. Das hängt auch von der Tageszeit bzw. der Auslastung der Fahrer ab.

Wer ein bisschen Zeit hat ...
... kann sich aber auch für ein "Uber Pool" entscheiden. Lustigerweise folgt das dem gleichen Prinzip, wie das "Sammeltaxi" in Schwellenländern. Nur halt per AI: Die App findet - auf Wunsch - ein Sammel-Uber, dessen Route einigermaßen zum eigenen Start- und Zielort passt. Und dann steigt man einfach zu und fährt  mit. Im Zweifel mit Zwischenstopps. Und nicht auf dem direktesten aller Wege. Dafür aber ziemlich günstig.

Im Schnitt ...
... kann ich wegen Corona noch nicht so recht sagen, ob sich die Uberei auch unter normalen Umständen noch lohnt. Aber gefühlt ist es momentan doch sehr erleichternd.

Denn die Mobilität in LA hat ihre Tücken.
Die Parkregeln sind oftmals kryptisch. Die Strafen hingegen garantiert und drakonisch: Vor Hydranten parken ist z.B. eine Todsünde. Sie wird durch zeitnahes Abschleppen bestraft. Dann gibt noch es gewisse Wochen- bzw. Uhrzeiten, zu denen die Straßenreinigung anrückt. Und das tut sie mit einer Armee von Abschlepp-Trucks: Wenn aus irgendeinem Schild hervorgeht, dass Donnerstags zwischen 8:00 und 9:00 das Parken verboten ist, dann hängen die dortigen Autos um 8:01 schon am Haken.

In beiden Fällen ...
... muss man sein Auto dann in einem äußerst unangenehmen Verfahren wieder auslösen. Preis: Ab 1.000 Dollar aufwärts.

Und dann ist da noch das DUI.
Verglichen mit Deutschland ist das mit Alk hier etwas diffuser: Eine reine Alkoholkontrolle findet eher selten statt. Aber gnade Dir Gott, die Polizei erwischt Dich bei einem ungeschickten Manöver. Oder ein Rücklicht ist kaputt. Kommen die "Cops" dann zu dem Schluss, dass ein Fall von "Driving under Influences" vorliegt, wandert man im Zweifel sogar erstmal in die Zelle. "Mugshot" inklusive. 

Dafür ist dann sogar egal, ...
... wieviel Promille man hat. Denn in Kalifornien ist das "Driving under Influences" (stellenweise) einfach generell verboten. Eventuell muss man für ein DUI noch nicht einmal fahren: Es kursieren Geschichten, dass man nur "die Kontrolle" über ein Fahrzeug haben muss. Also im geparkten Auto auf dem Fahrersitz sitzen, oder so. 

Logischerweise war das DUI hier eine ständige Bedrohung.
Seit Kurzem gibt es hier zwar sogar eine U-Bahn. Aber spätestens wenn es dunkel wird, ist sowas kein Thema mehr. Vor Uber hieß das meist: Fahren und hoffen. Insofern ist Uber für Viele eine echte Offenbarung: Man will mal was trinken, das Auto war ist gerade kaputt oder ähnliches: Sowas war früher ein mittleres Drama. Jetzt swipt man dreimal übers Handy, wartet ein paar Minuten - und das Problem ist gelöst.

Post Scriptum:
Neben Uber ist auch Lyft sehr beliebt. Ich nutze gewohnheitsmäßig aber meist Ersteres, daher kenne ich mich beim Anderen nicht ganz so gut aus.

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mit dpa

Nach massiver Kritik: Telefon-Krankschreibung weiter möglich

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Derzeit sind im Saarland telefonische Krankschreibungen möglich. Symbolfoto: dpa-Bildfunk/Karl-Josef Hildenbrand

(dpa) Der Bundesausschuss, der mit Vertretern von Ärzten, Kliniken und gesetzlichen Krankenkassen besetzt ist, werde sich im Laufe des Tages erneut mit dem Thema befassen und mit "hoher Wahrscheinlichkeit" eine Verlängerung der Regelung bis zum 4. Mai 2020 beschließen.

Ärzte könnten "im Vorgriff auf diese Entscheidung" weiterhin aufgrund telefonischer Anamnese Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen.

Begrenzung auf eine Woche

Die Dauer einer telefonischen Krankschreibung soll demnach auf eine Woche begrenzt werden und könne "bei fortdauernder Erkrankung" einmal verlängert werden.

"Alle Verantwortlichen müssen derzeit tagesaktuell und auf unsicherer Erkenntnislage neu abwägen und entscheiden, wie eine schrittweise Herstellung des regulären Medizinbetriebes unter Wahrung des gebotenen Infektionsschutzes möglich ist", sagte Hecken.

Viel Kritik

Am 20. März hatte der G-BA die Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung eingeführt. Bei einer Sitzung am vergangenen Freitag wurde sie nicht mehr verlängert - gegen die Stimmen von Medizinern und Krankenhäusern. Gesundheitspolitiker, Ärzteverbände, Gewerkschaften und Verbraucherschützer hatten das massiv kritisiert. Arbeitgeber hatten die Entscheidung begrüßt.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Ikea Saarlouis spendet Waren im Wert von 80.000 Euro für Notkrankenhäuser

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Ikea Saarlouis hat Waren im Wert von rund 80.000 Euro an den Landkreis gespendet. Damit sollen zwei Notkrankenhäuser bei der Einrichtung unterstützt werden. Foto: Yannick Hoen/Landkreis Saarlouis

Ikea Saarlouis spendet für zwei Notkrankenhäuser

Ikea Saarlouis hat den Landkreis Saarlouis mit einer Sachspende im Wert von rund 80.000 Euro tatkräftig bei der Einrichtung von zwei Notkrankenhäusern unterstützt. So konnte die Einrichtungshauschefin von Ikea Saarlouis, Kirsten Zens, Bett-Textilien, Decken, Kissen und Tabletts für das Essen im Bett für zwei Notkrankenhäuser mit insgesamt 220 Betten an den Landkreis Saarlouis übergeben.

Darüber hinaus spendete Ikea mehrere Paletten Zimtschnecken und weitere schwedische Süßigkeiten als Dankeschön für die zahlreichen Helferinnen und Helfer vor Ort.

"Gerade in diesen unsicheren Zeiten möchten wir den Menschen den Alltag ein bisschen besser machen", sagte Einrichtungshauschefin Kirsten Zens am Montag. "Wir sind froh, dass wir den Landkreis Saarlouis und die vielen Helferinnen und Helfer bei ihrer wichtigen Arbeit unterstützen können. Da wir die Einrichtungsgegenstände, die für die beiden Behelfskrankenhäuser dringend benötigt werden, vor Ort auf Lager haben, können wir mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen schnell und effektiv helfen und tun dies sehr gerne."

Landrat Lauer freut sich sehr über die Spende

Auch Landrat Patrik Lauer freut sich über die Spende: "Bei Erreichung der Kapazitätsgrenzen der Krankenhäuser muss die medizinische Versorgung für unsere Bevölkerung gewährleistet sein. Durch den Einsatz des Ikea-Einrichtungshauses können wir nun den Zeitplan zum Aufbau der Zentren einhalten und sind für den Notfall gewappnet. Der Landkreis Saarlouis und alle Hilfsorganisationen, die momentan im Einsatz sind, bedanken sich von Herzen für die großartige Spende. Die Verbundenheit zwischen Ikea und unserer Region sowie der Zusammenhalt auch in schweren Zeiten freut uns ganz besonders."

Ikea startet deutschlandweites Soforthilfeprogramm

Mit dem Soforthilfeprogramm "Wir packen das gemeinsam – Ikea schnürt Hilfspakete vor Ort" stellt Ikea deutschlandweit aus Anlass der Corona-Krise Sachspenden in Höhe von 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Das Soforthilfeprogramm von Ikea richtet sich insbesondere an Krankenhäuser sowie Not- und Gemeinschaftsunterkünfte, die aufgrund der aktuellen Situation zusätzlichen Bedarf haben. Konkret geht es dabei um Ikea-Produkte wie beispielsweise Matratzen, Möbel, Aufbewahrung und Textilien für Behelfskrankenhäuser (zur nicht-medizinischen Verwendung) und Notunterkünfte sowie Spiel- und Bastelmaterial für Kinder in Gemeinschaftsunterkünften.

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung von Ikea Saarlouis vom 20.04.2020

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Zoo Saarbrücken: Wiedereröffnung womöglich Anfang Mai

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Tierpflegerin Alexandra Lagaly füttert im Zoo vor leeren Ränge die Seehunde. Normalerweise schauen viele Besucher bei der Fütterung zu. Foto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Seit dem 18. März ist der Saarbrücker Zoo auf Anordnung infolge der Corona-Pandemie geschlossen. Zoodirektor Richard Francke hatte im Zuge dessen davon gesprochen, erhebliche Einbußen zu erwarten. Und die traten auch ein, wie der "SR" berichtet. So kamen bis Ende April etwa 200.000 Euro Einnahme-Verluste zustande. Doch möglicherweise kann der Zoo in Kürze wiedereröffnen.

Wiedereröffnung im Mai?

Laut "SR" sei derzeit eine Wiedereröffnung für den 4. Mai angepeilt. Diesen Termin habe der Zoo in Absprache mit der Landesregierung ins Auge gefasst. Die Bedingung: im Saarland müsse das Infektionsgeschehen, wie bisher, weiterhin positiv verlaufen.

Derweil dürfen in Rheinland-Pfalz Zoos sowie Tierparks zum heutigen Montag (20. April 2020) wieder öffnen. Unter der Voraussetzung, dass es unter anderem nicht zu Ansammlungen von Menschen kommt. Nach Angaben des Saarbrücker Zoodirektors seien solcherlei Öffnungsauflagen auch im Saarland umsetzbar, meldet der "SR".

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

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Post will Pakete jetzt auch sonntags austragen - aber nicht im Saarland

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So viel Pakete wie sonst vor Weihnachten müssen Deutsche Post und DHL zurzeit austragen. Foto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk

Die Deutsche Post hat zurzeit mit einer regelrechten Paketflut zu kämpfen. Rund neun Millionen Päckchen müssen sie und die DHL aktuell täglich austragen. Das sei sonst nur an den stärksten Tagen vor Weihnachten so, sagte ein Post-Sprecher zur "Deutschen Presse-Agentur".

Um das hohe Aufkommen zu bewältigen, will die Deutsche Post in manchen Teilen Deutschlands jetzt Anträge bei den Behörden stellen, um Pakete auch sonntags ausliefern zu dürfen. In Berlin sei ein solcher Antrag bereits gestellt, in Bayern wurde er schon genehmigt. In München waren am gestrigen Sonntag (19. April 2020) 400 Mitarbeiter unterwegs, um mehr als 50.000 Pakete auszuliefern.

Und im Saarland? Im Moment ist hier keine Sonntagszustellung geplant. Zwar sei die Zahl der Paketlieferungen an der Saar ebenfalls höher als normalerweise, berichtet der "SR" mit Berufung auf Angaben der Deutschen Post. Doch es seien 40 neue Mitarbeiter eingestellt worden, die die Paketflut bewältigen könnten, so die Post.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Saarländischer Rundfunk

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mit dpa/lrs

Corona-Lockerungen: Das ändert sich ab heute im Saarland

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Geschäfte bis 800 Quadratmeter Verkaufsfläche dürfen ab heute im Saarland wieder öffnen. Aber auch größeren Läden soll das möglich sein. Foto: Oliver Berg/dpa-Bildfunk

Nach einem ruhigen Wochenende, an dem die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise von der großen Mehrheit eingehalten wurden, können sich die Saarländerinnen und Saarländer am heutigen Montag (20. April 2020) auf erste Lockerungen der Beschränkungen freuen.

Diese Geschäfte dürfen wieder öffnen

So dürfen größere Geschäfte wieder öffnen, wenn sie Waren nur auf bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche anbieten. Allerdings muss die Verkaufsfläche laut Wirtschaftsministerium vom restlichen Bereich strikt abgetrennt sein, etwa durch Öffnung nur einzelner Geschosse oder durch eine Abtrennung mit höheren Regalwänden. Der Bund hatte am Mittwoch eine Grenze von 800 Quadratmetern genehmigter Verkaufsfläche vorgesehen.

Ab Montag dürfen außerdem die folgenden Geschäfte und Einrichtungen im Saarland wieder öffnen - und das unabhängig von ihrer Größe:
- Kfz-Händler
- Fahrradhändler
- Buchhandlungen
- Bibliotheken und Archive
- psychotherapeutische Einrichtungen
- Wertstoffhöfe
- Autowaschanlagen

Hotels und Restaurants bleiben zu

Dagegen müssen Hoteliers und Betreiber von Restaurants ihre Betriebe weiter auf unbestimmte Zeit geschlossen halten. Die Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände (VSU) hat Hilfen für die Betriebe des Hotel- und Gastgewerbes an der Saar gefordert. "All diese Betriebe hatten vor der Krise ein funktionierendes Geschäftsmodell. Wenn die Regierung beschließt, dass sie weitere Wochen nicht am Geschäftsleben teilnehmen dürfen, dann ist jetzt auch die Hilfe der Politik gefragt", sagte VSU-Geschäftsführer Jens Colling am Wochenende. Ohne Finanzhilfen, die über das erste Hilfspaket von Bund hinausgehen, drohe mehreren Unternehmen die Insolvenz.

Grenzen "Belastungsprobe"

Vom Alltag noch weit entfernt ist auch der Grenzverkehr. Die Corona-Krise mit den Kontrollen an der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich ist nach Ansicht von Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) eine Belastungsprobe für die gesamte Region. "Und es liegt an uns, dafür zu sorgen, dass es nicht mehr wird als eine Belastungsprobe", sagte Rehlinger.

Am 16. März wurden Grenzübergänge zwischen dem Saarland und Frankreich gesperrt, an den offenen Übergängen wird der Einreiseverkehr kontrolliert. Bis auf wenige Ausnahmen dürfen nur noch Deutsche, Ausländer mit Wohnort und Aufenthaltsberechtigung in Deutschland, Pendler und Lastwagenfahrer mit Gütern einreisen. Alle anderen werden an der Grenze zurückgewiesen.

Sechs Corona-Teststellen schließen

Wegen sinkender Fallzahlen werden im Saarland sechs Teststellen für Corona-Abstriche geschlossen. Das betrifft laut Kassenärztlicher Vereinigung ab heute die Standorte Merzig, Homburg und St. Wendel. Im Gegenzug sollen sechs Corona-Praxen eröffnet werden, die neben der Betreuung von Infekt-Patienten auch Abstriche vornehmen können. Außerdem soll auch ein mobiles Corona-Team zur Verfügung stehen. Dieses übernehme in schwierigen Situationen Haus- und Heimbesuche.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Nach zehn Jahren im Einsatz: Saar-Polizeihund Jacko verstorben

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Hier zu sehen: Jacko mit Herrchen Christian Wilhelm. Foto: privat

Mit elf Monaten kam Jacko zur Bundespolizei. Dort absolvierte er eine Ausbildung zum Schutz- und Sprengstoffhund - und das äußerst erfolgreich. Der Malinois-Rüde wurde in Medienberichten etwa als "Saarlands bester Polizeihund" bezeichnet. Er schnappte Einbrecher; sorgte für Sicherheit auf Festen.

Zehn Jahre im Dienst

Christian Wilhelm, Herrchen sowie Diensthundeführer und Polizeihauptmeister der Bundespolizeiinspektion Bexbach, erinnert sich im Gespräch mit SOL.DE an den Vierbeiner. "Er war zehn Jahre lang im Dienst und davon keinen einzigen Tag von mir getrennt", so Wilhelm.

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Weitere Aufnahme von Polizeihund Jacko. Foto: privat

Zusammen mit Jacko absolvierte der Diensthundeführer auch einige Großeinsätze. So etwa auf dem Oktoberfest in München oder dem G7-Gipfel auf Schloss Elmau im Jahr 2015.

Mit zwölf Jahren verstorben

Im September 2018 ging der Polizeihund dann in Rente. "Er lebte nach wie vor bei mir, bis zu seinem Tod", sagte Wilhelm. Im Alter von zwölf Jahren verstarb Jacko altersbedingt am gestrigen Sonntag (19. April 2020). Was für Christian Wilhelm allerdings bleibt: die Erinnerung an einen treuen Partner - und Freund.

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Jacko verstarb im Alter von zwölf Jahren. Foto: privat

Verwendete Quellen:
- eigene Recherche
- Gespräch mit Diensthundeführer Christian Wilhelm

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Soforthilfe des Saarlandes: Alle Anträge bearbeitet

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Etwa 55 Millionen Euro Soforthilfen seien bereits ausgeschüttet worden. Symbolfoto: Monika Skolimowska/dpa-Bildfunk

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger sagte zu den bislang gestellten Anträgen auf die Soforthilfen des Landes: Über 12.000 Anträge wurden positiv beschieden. Das mache, bei rund 13.000 Anträgen, über 90 Prozent aus. "Im Landesprogramm sind damit – auch als Vorleistung für das Bundesprogramm - rund 55 Millionen Euro ausgeschüttet worden", so die SPD-Politikerin.

Weitere Zahlen

"Etwa 80 Prozent der Gelder aus dem Landesprogramm gingen an Kleinunternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten, etwa 20 Prozent an Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten", heißt es in einer Mitteilung des Wirtschaftsministeriums.

Allerdings mussten rund 750 Anträge als nicht bewilligungsfähig abgelehnt werden. Einer der Gründe: "das Fehlen von Angaben in größerer Zahl", so das Ministerium. Das entspreche fünf bis sechs Prozent.

Zahlreiche Personen im Einsatz

"Bis zu 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben alles daran gesetzt, dass Geld ausgezahlt werden kann. Da wurde nachtelefoniert, nachträgliche Korrekturen angenommen und Nachreichungen eingefordert", teilte Anke Rehlinger ebenso mit.

Man habe in der Bearbeitung der Anträge einen Kompromiss finden müssen - zwischen schnellstmöglicher Auszahlung und eingehender Prüfung der Anträge. Bei etwa 180 Anträgen wartet das Wirtschaftsministerium noch auf Nachreichungen der Antragssteller. Bis auch bei den Letzten Geld sowie Bescheid angekommen sind, kann es allerdings noch ein paar Tage dauern.

Weiter beantragt werden kann das Soforthilfeprogramm des Bundes für Kleinunternehmer und das Landesprogramm "Mittelstandshilfe Corona" für Unternehmen mit mehr als zehn und bis zu 100 Beschäftigten. Anträge sind zu finden unter www.corona.wirtschaft.saarland.de.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung des Wirtschaftsministeriums, 20.04.2020

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Tobias Hans wünscht sich einheitliche Corona-Lockerungen der Länder

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Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans fordert ein gemeinsames Vorgehen der Länder bei den Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Archivfoto: Oliver Dietze/dpa-Bildfunk

Auf einer Pressekonferenz sprach Tobias Hans am heutigen Montag (20. April 2020) über die angepassten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Bei der Diskussion um die Lockerungen will er auf einheitliche Regelungen der Bundesländer setzen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur.

Hans warnt vor "Überbietungswettbewerb"

"Unser konsequentes und entschlossenes Handeln hat bisher das Schlimmste verhindert. Deshalb kann ich nur davor warnen, unser gemeinsames Vorgehen zu verwässern", erklärte Hans am Montag nach einer Schaltkonferenz des CDU-Präsidiums. Derzeit sei ein "Überbietungswettbewerb an Lockerungsübungen" zu beobachten. Das wiege die Menschen jedoch in falscher Sicherheit und führe zu Verunsicherung.

Abweichungen könnten zu "Binnentourismus" führen

Der saarländische Ministerpräsident mahnte, dass eine Abweichung der Bundesländer von der gemeinsamen Linie eine Art "Binnentourismus" zur Folge haben könnte. Da die Gefahr noch nicht gebannt sei, sollten Bund und Länder besser weiterhin langsam, schrittweise und kontrolliert vorangehen - gemeinsam. "Je mehr wir uns jetzt zusammenreißen, desto reibungsloser werden wir den Weg zu einem Leben ohne Auflagen zurückfinden", so Hans.

Maskenpflicht in der Öffentlichkeit könne helfen

Bei weiteren Erleichterungen der Schutzmaßnahmen sei auch eine Maskenpflicht in der Öffentlichkeit ein hilfreiches Mittel. Bayerns Ministerpräsident Söder kündigte bereits an, dass das Tragen von Schutzmasken in allen Geschäften und dem öffentlichen Nahverkehr ab kommender Woche obligatorisch sein soll. In Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern besteht bereits Maskenpflicht. 

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Pedelec-Fahrer stirbt nach Unfall in Wadern

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An seinen schweren Verletzungen ist ein 71-Jähriger nach einem Unfall am Freitag jetzt gestorben. Symbolfoto: obs/ADAC SE/ADAC Luftrettung/G. Muschalla

Der 71-jährige Pedelec-Fahrer, der am Freitag (17. April 2020) auf einem geteerten Waldweg in Wadern-Nunkirchen gestürzt war, ist seinen schweren Verletzungen erlegen. Das hat die Polizei am Montag mitgeteilt.

Der Mann hatte nach aktuellem Stand der Ermittlungen gegen 17.45 Uhr eine Bodenwelle auf einer Strecke mit Gefälle überfahren und war dann hingefallen. Passanten fanden den 71-Jährigen später bewusstlos am Boden liegend. Er hatte einen Fahrradhelm getragen. Ein Rettungshubschrauber brachte den Schwerverletzten ins Krankenhaus, wo er schließlich verstarb.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Polizeiinspektion Nordsaarland, 20.04.2020
- Mitteilung der Polizeiinspektion Nordsaarland, 19.04.2020

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Auto überschlägt sich bei Unfall in Saarbrücken

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Der Dacia blieb auf dem Dach liegen. Foto: BeckerBredel

Eine Autofahrerin ist bei einem Unfall am Montag (20. April 2020) im Saarbrücker Stadtteil St. Arnual leicht verletzt worden. Die 78-Jährige war gegen 09.30 Uhr in der Saargemünder Straße unterwegs, als sie aus bisher unbekannten Gründen mit einem geparkten Wagen kollidierte.

Durch den Zusammenprall überschlug sich das Fahrzeug der Fahrerin und blieb auf dem Dach liegen. Die 78-Jährige konnte sich noch selbst aus ihrem Dacia befreien. Am Auto entstand Totalschaden.

Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr Saarbrücken mit fünf Fahrzeugen, die Polizei Saarbrücken-St. Johann mit drei Kommandos und zwei Rettungswagen mit einem Notarzt. Die Straße war für rund eine halbe Stunde voll gesperrt.

Zeugen sollen sich bei der Polizei melden, Tel. (06821)9321233.

Verwendete Quellen:
- Presseagentur BeckerBredel
- Mitteilung der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt, 20.04.2020

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Bayern führt Maskenpflicht ein

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An dieses Bild wird man sich wohl gewöhnen müssen, denn bereits in drei Bundesländern gilt die Maskenpflicht oder ist sie geplant. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Bildfunk

Bayern führt eine Maskenpflicht in allen Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr ein. Von kommender Woche an sollen dort Mund-Nasen-Schutz oder auch Schals Pflicht sein, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag (20. April 2020) in einer Regierungserklärung im Landtag ankündigte.

"Wenn wir erleichtern, ist es wichtig den Schutz zu verstärken", sagte Söder mit Blick auf die Öffnung zahlreicher Geschäfte in Bayern. Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern hatten bereits am Wochenende eine Maskenpflicht angekündigt. In beiden Bundesländern müssen Bürgerinnen und Bürger Masken im ÖPNV tragen. In Sachsen ist zusätzlich beim Betreten von Geschäften ein Mund-Nasen-Schutz Pflicht.

Im Saarland gibt es bislang lediglich die ausdrückliche Empfehlung der Regierung an die Bürgerinnen und Bürgern, Masken zu tragen. In Luxemburg gilt seit dem heutigen Montag eine Maskenpflicht.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- Münchner Merkur
- Berliner Morgenpost
- eigener Bericht

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Hunderte Grenzgänger an deutsch-französischen Übergängen abgewiesen

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Die Freundschaftsbrücke ist seit dem Wochenende wieder geöffnet. Archivfoto: BeckerBredel

Am Wochenende haben offenbar mehrere Hundert Menschen versucht, die deutsch-französischen Grenzübergänge zu passieren, obwohl es ihnen nicht erlaubt war. Das berichtet der "SR" mit Berufung auf die Bundespolizei.

Beamte mussten Grenzgänger demnach am häufigsten an der L253 und an der Freundschaftsbrücke in Kleinblittersdorf zurückweisen. Einige wollten offensichtlich ins Saarland, um einkaufen zu gehen.

Das bleibt aber verboten: Die Grenze passieren dürfen weiterhin nur Deutsche, Ausländer mit Wohnort und Aufenthaltsberechtigung in Deutschland, Pendler und Lastwagenfahrer mit Gütern.

Vor zwei Tagen waren die Freundschaftsbrücke und die Grenzübergänge an der L253 in Kleinblittersdorf sowie in Remich geöffnet worden. Pendler sollen dadurch entlastet werden und keine langen Umwege mehr fahren müssen. Saarländer, die nach Frankreich einreisen wollen, müssen seit etwas mehr als einer Woche einen Passierschein vorzeigen.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigene Berichte

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Wenig Patienten und Schutzkleidung: Zahnärzte im Saarland leiden unter Corona-Krise

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Viele Zahnmediziner im Saarland sind nicht ausreichend mit Schutzkleidung ausgestattet. Symbolfoto: Robert Michael/dpa-Bildfunk

Um sich vor einer drohenden Infektion mit dem Coronavirus zu schützen, verzichten viele Menschen aktuell auf einen Untersuchungstermin beim Zahnarzt. Diese machen für die Mediziner jedoch den Großteil der Einnahmen aus. Da die Betriebskosten weiterlaufen, stellen daher viele Praxen auf Sparbetrieb um. Das berichtet der "SR".

Rettungsschirm für Zahnärzte

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn kündigte am Osterwochenende einen Rettungsschirm für Zahnärzte an. Sie sollen zunächst 90 Prozent der Vergütung des Vorjahres erhalten, um liquide zu bleiben. Am Ende des Jahres können sie 30 Prozent der zu viel gezahlten Summe behalten. Das berichtete das "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Mangel an Schutzkleidung in den Praxen

Das Problem: Schutzkleidung ist für die Mediziner nur schwer zu beschaffen. Laut Kassenärztlicher Vereinigung wurden insbesondere Zahnärzte bei der Verteilung der Ausrüstung zu Anfang übergangen. Die zentrale Beschaffung funktionierte nicht. Aufgrund des Mangels ist ein regulärer Betrieb der Zahnarztpraxen meist nur kurzzeitig möglich. 

Risiko bei der Behandlung betrifft vor allem Mediziner selbst

Die Schutzausrüstung der Mediziner gewährleistet für die Patienten einen relativ ungefährlichen Zahnarztbesuch. 90 Prozent der Viren werden durch Mundschutz zurückgehalten. Die Mediziner selbst allerdings sind deutlich stärker gefährdet. Bei einer Behandlung können die Mindestabstände nicht eingehalten werden. 

Infizierte können sich in Corona-Zentren behandeln lassen

Um das Risiko zu minimieren, sollten Patienten zunächst telefonisch Kontakt aufnehmen und die nötigen Auskünfte geben. So wird ein Kontakt an der Rezeption vermieden. Wer mit dem Coronavirus infiziert ist oder im Verdacht steht, kann sich bei zahnmedizinischen Notfällen an die Coronazentren in St. Wendel und Saarbrücken wenden. 

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- Redaktionsnetzwerk Deutschland

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Völklinger "angelt" sich sein Baguette aus Frankreich

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Hartmut Fey aus Lauterbach angelt sich seine Backwaren an der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich. Foto: Jean-Christophe Verhaegen/AFP/dpa-Bildfunk

Auch in Zeiten von Corona will Hartmut Fey (68) auf Baguettes und Croissants aus Frankreich nicht verzichten: Er kauft derzeit per Angel über den gesperrten Grenzübergang zwischen Völklingen-Lauterbach und Carling in Frankreich ein. Eine Verkäuferin der französischen Bäckerei hängt ihm die Backwaren in einer Tragetasche an die Angelrute - er hebt sie dann über die Absperrung hinüber.

"Es tut uns hier allen weh, dass unser kleiner Grenzübergang nicht mehr gegenseitig benutzt werden darf", sagte Fey am Montag (20. April 2020) der Deutschen Presse-Agentur. "Wir hoffen, dass die Grenze bald wieder geöffnet wird."

Seit Mitte März sind wegen der Corona-Krise etliche kleine Übergänge zwischen dem Saarland und Frankreich gesperrt. Der Einreiseverkehr nach Deutschland wird an mehrere überwachte Übergänge gelenkt.

In Nicht-Corona-Zeiten kauften viele Lauterbacher in der französischen Bäckerei in Carling wenige Meter hinter der Grenze ein, sagte Fey. Das sei ganz normal. Auch Franzosen kämen zum Einkaufen nach Lauterbach. Die Idee, durch die Luft zu angeln, sei ihm gekommen, weil er selbst Angler sei. "Ich fand, das ist ein guter Weg, um meine Botschaft auf lustige Art und Weise rüberzubringen."

100 Baguette verteilt

Am Wochenende hatte er sich nach eigenen Angaben von der Verkäuferin sogar 100 Baguette an den Übergang bringen lassen, die er dann an die Lauterbacher kostenlos an der Grenze verteilte. Wer wollte, durfte spenden: für den deutsch-französischen Kindergarten, den es seit 2008 in Lauterbach gibt. "Die Aktion ist wunderbar gelaufen."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Saarland: Feuerwehr warnt vor Wald- und Wiesenbrandgefahr

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In Nohfelden kam es am Donnerstag (16.04.2020) zu einem Waldbrand. Foto: Dirk Schäfer/Feuerwehr

Nach Angaben der Feuerwehr St. Ingbert steht der sogenannte "Grasland-Feuerindex" aktuell auf der "Stufe 4" - also der zweithöchsten Stufe. Das bedeutet: Die Gefahr für Entzündungen von Wiesenflächen ist hoch.

Demnach könnten sich Kleinstfeuer in der trockenen Vegetation ausbreiten. Laut Feuerwehr würden zudem in den kommenden Tagen fehlender Niederschlag sowie aufkommender Wind die Situation verschärfen.

Was man beachten soll

Folgende Informationen sollte die Bevölkerung laut Feuerwehr St. Ingbert beachten:
- Werfen Sie keine Zigarettenkippen achtlos aus Fahrzeugen
- Grasflächen und Feldwege sollten mit Fahrzeugen nicht befahren werden. Der Katalysator oder heiße Auspuff kann das trockene Gras entzünden
- Grillen und offenes Feuer im oder am Wald sollte man unterlassen. Durch Funkenflug ist eine schnelle Ausbreitung des Feuers möglich
- Grillkohle und Brandstellen sind nach Gebrauch sorgfältig abzulöschen
- Glasflaschen gehören in den Müll und nicht in die Vegetation. Glasscherben können wie Brenngläser wirken und Brände entfachen
- Halten Sie Zufahrten zu Wäldern und Feldern frei, sodass auch große Löschfahrzeuge die Einsatzorte schnell erreichen können.

Wer einen Flächenbrand, ein Entstehungsfeuer oder einen Waldbrand entdeckt, sollte umgehend die Feuerwehr über Notruf 112 alarmieren.

Verwendete Quellen:
- Mitteilung der Feuerwehr St. Ingbert, 19.04.2020

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mit dpa

Wetter im Saarland: Viel Sonne und Wind in der ersten Wochenhälfte

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In den kommenden Tagen gibt es im Saarland frühlingshafte Temperaturen - zumindest tagsüber. Symbolfoto: BeckerBredel

Wetter am Montag

Der heutige Montag (20. April 2020) zeigt sich im Saarland zunächst mit wolkenlosem Himmel insgesamt freundlich. Es werden Temperaturen von 16 bis 21 Grad erwartet. Ein Hoch über Norwegen bringe nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) "trockene und milde Luft".

Getrübt werde das Ganze allerdings durch einen mäßigen, in Böen zeitweise starken bis stürmischen Nordost- bis Ostwind. Vereinzelt ist laut DWD auch mit Sturmböen zu rechnen.

Wetter am Dienstag

In der Nacht zu Dienstag sinken die Temperaturen auf 9 bis 1 Grad ab. Vereinzelt kann es auch frostig auf den Straßen im Saarland werden. Tagsüber gibt es laut DWD-Prognose erneut eine Kombination aus Sonne und Windböen. Die Temperaturen: bis zu 22 Grad.

Wetter am Mittwoch

Für Mittwoch erwarten die DWD-Meteorologen weiterhin viel Sonne und Temperaturen von 18 bis 23 Grad. Dazu lässt der Wind allmählich nach. Einzelne stürmische Böen sind allerdings weiterhin in freien Lagen sowie im Bergland möglich.

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur

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Rund 20.000 Abstriche: Ab heute Corona-Reihentests in Saar-Altenheimen

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Die flächendeckenden Testungen in Saar-Altenheimen sollen heute beginnen. Symbolfoto: Jonas Güttler/dpa-Bildfunk

Gemeinsam mit dem Virologischen Institut der Uniklinik in Homburg hat das Saar-Gesundheitsministerium erst kürzlich ein Konzept vorgelegt, mit dem Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Personal von Alten- und Pflegeheimen flächendeckend auf das Coronavirus getestet werden sollen.

Zuvor war die Zahl der bestätigten Erkrankungen durch ausgeweitete Testungen gestiegen; auch weitere Todesfälle wurden bekannt. Infolgedessen kündigte das Gesundheitsministerium die flächendeckenden Tests an.

Flächendeckende Tests ab heute

Nach Angaben des "SR" starten die flächendeckenden Coronatests am heutigen Montag in 116 Einrichtungen, die von dem Virus bislang noch nicht betroffen sind. Das Ministerium rechne mit insgesamt etwa 20.000 Abstrichen, heißt es im Medienbericht. Die Kosten für die Maßnahmen: rund 270.000 Euro.

Geplant ist es, zunächst alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie das gesamte Personal der Pflege- und Senioreneinrichtungen auf SARS-CoV-2 zu testen. Die Pflegeheimbewohner werden insgesamt zweimalig im Abstand von einer Woche und das Pflegepersonal fortlaufend zweimal pro Woche untersucht.

Laut "SR" werde dabei das sogenannte "Poolverfahren" verwendet. Dieses ermögliche die Untersuchung von 20 Abstrichen auf einmal. Bei einem positiven Ergebnis kommt es zu einzelnen Nachuntersuchungen. Ist das Ergebnis negativ, gelten auch die einzelnen Proben als negativ.

Verwendete Quellen:
- Saarländischer Rundfunk
- eigener Bericht

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Hilfe für Hotel- und Restaurantbetriebe im Saarland in Aussicht?

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Die Kneipen und Restaurants im Saarland sind wegen der Corona-Pandemie weiterhin geschlossen. Foto: Dominik Eder/ Your Day Photography

Ab dem heutigen Montag (20. April 2020) dürfen im Saarland kleinere Geschäfte wieder öffnen. Wie es mit  Gastronomiebetrieben und Hotels weitergeht, ist allerdings unklar. Der Dehoga Saar hatte das vergangene Woche kritisiert: "Wir haben keinen Fahrplan und damit auch keine Perspektive".

Senkung des Mehrwertsteuersatzes?

Nach Angaben der "SZ" zeigte sich unter anderem Anke Rehlinger (SPD) "offen für eine Mehrwertsteuersenkung". Zeitlich befristet könne diese Maßnahme den Betrieben "etwas Luft verschaffen", so die Wirtschaftsministerin.

Eine entsprechende Senkung des Mehrwertsteuersatzes wolle die CSU daher im Koalitionsausschuss thematisieren, geht ebenso aus dem Medienbericht hervor. Den betroffenen Branchen soll so eine Planungs-Perspektive in Aussicht gestellt werden.

Verwendete Quellen:
- Saarbrücker Zeitung
- eigene Berichte

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mit dpa

Rehlinger: Corona-Grenzkontrollen sind Belastungsprobe für die Region

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Die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD). Foto: Harald Tittel/dpa/Archivbild

Am 16. März wurden Grenzübergänge zwischen dem Saarland und Frankreich gesperrt. An den offenen Übergängen wird seitdem der Einreiseverkehr kontrolliert. Bis auf wenige Ausnahmen dürfen nur noch Deutsche, Ausländer mit Wohnort und Aufenthaltsberechtigung in Deutschland, Pendler sowie Lastwagenfahrer mit Gütern einreisen. Alle anderen Personen werden an der Grenze zurückgewiesen.

Corona-Kontrollen als Belastungsprobe

Laut Saar-Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger ist die Corona-Krise mit den derzeitigen Kontrollen "eine Belastungsprobe für die gesamte Region". Das sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur ("dpa").

Allerdings glaube Rehlinger auch, dass die Freundschaft zwischen Frankreich und dem Saarland "durch eine Situation, wie wir sie diesseits und jenseits der Grenze erleben, nicht erschüttert werden wird". Die Saar-Wirtschaftsministerin zeige sich optimistisch, dass Frankreich und das Saarland schnell wieder zueinander finden. "Weil wir mittlerweile so viele alltägliche Verflechtungen haben", zitiert "dpa" die SPD-Politikerin.

Rehlinger sagte zudem unter Bezug auf Berichte, wonach Franzosen im Saarland beschimpft und beleidigt worden seien: "Was nicht geht, ist, dass in diesem Zusammenhang Ressentiments geschürt werden und dass es auch zu solchen beschämenden Auswüchsen kommt."

Verwendete Quellen:
- Deutsche Presse-Agentur
- eigene Berichte

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Corona-Beschränkungen: Werdende Väter im Saarland dürfen bei Geburt dabei sein

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Auch auf den Entbindungsstationen im Saarland sind Besuche während der Corona-Pandemie nur eingeschränkt erlaubt. Symbolfoto: Jens Kalaene/dpa-Bildfunk

In den Kliniken im Saarland gelten während der Corona-Krise Besuchsverbote oder -einschränkungen. Die Restriktionen sollen helfen, den Krankenhausbetrieb aufrechtzuerhalten, sowie Mitarbeiter und Patienten zu schützen. Das gilt auch für die Entbindungsstationen.

Vater oder Vertrauensperson darf Geburt begleiten

Die Geburtskliniken haben nun gemeinsam mit der Saarländischen Krankenhausgesellschaft Empfehlungen zu Besuchsregelungen getroffen. Der Vater oder eine andere Person darf die Geburt im Kreißsaal begleiten. Nach der Entbindung kann die Begleitung zwei weitere Stunden bei Mutter und Kind bleiben. Darüber hinaus soll es jedoch keine Besuchsmöglichkeit auf der Wöchnerinnen-Station geben.

Eine Geburt ohne Begleitung sei für viele beängstigend

Damit reagieren die Krankenhäuser auf eine Forderung des Sozialministeriums, eine Begleitperson im Kreißsaal zuzulassen. Die Aussicht eine Geburt ohne den Beistand des Vaters oder eines anderen Vertrauten bewältigen zu müssen, löse bei werdenden Eltern Ängste aus. Diese müsse man ernst nehmen. Hierzu seien mehrfach Anregungen an das Ministerium herangetragen worden.

"Die Landesregierung überprüft permanent die getroffenen Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit, um diese gegebenenfalls zu optimieren und an die Erfordernisse der Lage anzupassen," so Monika Bachmann. 

Verwendete Quellen:
- Pressemitteilung des Sozialministeriums, 20. April 2020

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